Moschheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Moschheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Moschheim hervorgehoben

Koordinaten: 50° 29′ N, 7° 51′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Wirges
Höhe: 272 m ü. NHN
Fläche: 3,44 km2
Einwohner: 750 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 218 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56424
Vorwahl: 02602
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 049
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 10
56422 Wirges
Website: www.wirges.de
Ortsbürgermeister: Norbert Nöller
Lage der Ortsgemeinde Moschheim im Westerwaldkreis

Moschheim ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wirges an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsgemeinde liegt nördlich von Montabaur an der Kannenbäckerstraße.

Im Norden des Gemeindegebiets erhebt sich der Malberg, mit 422 m ü. NHN eine der höchsten Erhebungen der näheren Umgebung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moschheim wurde 1362 erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist römisch-katholisch. Im Ort befindet sich eine katholische Filialkirche der Pfarrei St. Bonifatius (Wirges), die zum Bistum Limburg gehört, die Kirche trägt das Patronat des hl. Paulus.[3] Die rund 150 evangelischen Christen werden von der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Wirges betreut, die zur Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gehört.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Moschheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Norbert Nöller wurde am 16. August 2019 Ortsbürgermeister von Moschheim. Da bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 kein Bewerber angetreten war, erfolgte die Wahl gemäß Gemeindeordnung durch den Rat.[6]

Nöllers Vorgänger Thomas Fein hatte das Amt 30 Jahre ausgeübt.[7]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Moschheim
Blasonierung: „Über blau-silbern gespaltenem Bogenschildfuß, darin auf dem Speit ein Krug in verwechselten Farben, der mit einer Traube am Rebholz in abermals verwechselten Farben belegt ist, gespalten von Silber und Rot. Vorn ein durchgehendes rotes Kreuz. Hinten eine goldene Krone.“

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Moschheim ist der Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) ansässig. Das Unternehmen ist ein kommunaler Eigenbetrieb des Westerwaldkreises und ist zuständig für die Abfallwirtschaft im Kreisgebiet. Der Fuhrpark umfasst rund 46 Fahrzeuge.[8]
  • In Moschheim ist die 1963 gegründete und inzwischen „einzige Krugfabrik des Westerwalds“[2] ansässig, die Steinzeugfabrik MKM Max Krüger GmbH & Co. KG. Ihre Produkte werden weltweit vermarktet.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Moschheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2021, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. a b c Ortsgemeinde Moschheim. Hrsg.: Verbandsgemeinde Wirges, abgerufen am 1. Juli 2020.
  3. Bistum Limburg, Filialkirche Moschheim. Abgerufen am 8. Januar 2011.
  4. Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Wirges, Profil und Vernetzung. Abgerufen am 8. Januar 2011.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Wirges, Verbandsgemeinde, siebte Ergebniszeile. Abgerufen am 1. Juli 2020.
  7. Norbert Nöller: Nach 30 Jahren verabschiedet. In: Blick aktuell. Krupp Verlags GmbH, Sinzig, 9. September 2019, abgerufen am 1. Juli 2020.
  8. Der WAB - Westerwaldkreis-AbfallwirtschaftsBetrieb. Abgerufen am 27. März 2016.