Simmern (Westerwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Simmern
Simmern (Westerwald)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Simmern hervorgehoben
Koordinaten: 50° 23′ N, 7° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Montabaur
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 9,09 km2
Einwohner: 1483 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 163 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56337
Vorwahl: 02620
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 071
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Webpräsenz: www.simmern-ww.de
Ortsbürgermeister: Jörg Haseneier (CDU)
Lage der Gemeinde Simmern im Westerwaldkreis
Karte

Simmern ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald östlich von Koblenz am Rande des Naturparks Nassau. Das Dorf ist geprägt von Landwirtschaft und Pendlern zum nahen Oberzentrum Koblenz.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuhäusel, Koblenz, Hillscheid, Eitelborn, Urbar, Vallendar, Kadenbach

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simmern wurde im Jahre 1198 als Sevenburnen erstmals urkundlich erwähnt. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte es zum Kurfürstentum Trier, Amt Ehrenbreitstein. Durch den Reichsdeputationshauptschluss gelangte Simmern mit dem Amt Ehrenbreitstein 1803 zum Fürstentum Nassau-Weilburg bzw. ab 1806 zum Herzogtum Nassau und wurde 1816 dem nassauischen Amt Montabaur zugeteilt. 1866 folgte der Übergang zum Königreich Preußen (ab 1867 im Unterwesterwaldkreis). Simmern gehört seit 1946 zum Land Rheinland-Pfalz und seit 1974 zum neu gebildeten Westerwaldkreis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Simmern besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[2]

Wahl SPD CDU Grüne FBG Gesamt
2014 4 9 1 2 16 Sitze
2009 5 9 2 16 Sitze
2004 4 9 3 16 Sitze
  • FBG = Freie Bürgergruppe Simmern e. V.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Der Wellenpfahl mit den sieben Wellenzinnen weist auf den Ortsnamen Simmern hin, dessen ursprünglicher Name Sevenburnen als „sieben Quellen, Brunnen, Wasserbehälter“ gedeutet werden kann. Das rote Balkenkreuz verweist auf die Zugehörigkeit Simmerns zum Kurfürstentum Trier bis 1803 und der goldene Löwe in Blau desgleichen zum Herzogtum Nassau von 1806 bis 1866.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simmern führt eine Partnerschaft mit dem ungarischen Páhi.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur- und Naturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt drei musizierende Vereine im Ort: der Männergesangverein Apollonia, der im Jahr 1962 gegründet wurde, der Kirchenchor St. Rochus und der Musikverein, der seit 1930 besteht.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Simmern (Westerwald) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen