Steinefrenz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Steinefrenz
Steinefrenz
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Steinefrenz hervorgehoben
Koordinaten: 50° 28′ N, 7° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Wallmerod
Höhe: 276 m ü. NHN
Fläche: 4,86 km2
Einwohner: 780 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 160 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56414
Vorwahl: 06435
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Gerichtsstraße 1
56414 Wallmerod
Webpräsenz: www.wallmerod.de
Ortsbürgermeister: Michael Hannappel
Lage der Ortsgemeinde Steinefrenz im Westerwaldkreis
Karte

Steinefrenz ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wallmerod an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Montabaur und Limburg an der Lahn. Durch den Ort fließt der Eisenbach. Zu Steinefrenz gehören auch die Wohnplätze Am Bahnhof Steinefrenz, Hof Kölsberg, Marienhof, Neumühle und Sonnenhof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinefrenz wurde im Jahre 959 als Brencede erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis 1803 zum Kurfürstentum Trier und war dem Amt Montabaur zugeordnet. Steinefrenz gehörte zum Kirchspiel Hundsangen und hatte 1786 203 Einwohner.

Nach der Auflösung des Kurfürstentums und dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurde das vorherige kurtrierische Amt Montabaur, damit auch Steinefrenz, dem Fürstentum Nassau-Weilburg zugesprochen und gehörte nach der Gründung des Rheinbundes (1806) zum Herzogtum Nassau. Während der naussauischen Regierung gehörte Steinefrenz zum Amt Meudt im Regierungsbezirk Ehrenbreitstein, später zum Amt Wallmerod. Von 1866 bis 1945 gehörte Steinefrenz zur preußischen Provinz Hessen-Nassau und war Teil des Unterwesterwaldkreises.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Steinefrenz, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 251
1835 320
1871 399
1905 422
1939 542
1950 583
Jahr Einwohner
1961 572
1970 597
1987 591
1997 727
2005 767
2015 780

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Steinefrenz besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze verteilen sich auf zwei Wählergruppen. Bei den vorangegangenen Wahlen wurden die Ratsmitglieder in einer Mehrheitswahl gewählt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Spätgotischer Rundschild, unter goldenem Schildhaupt, darin eine viermal gewellte blaue Leiste, Schild gespalten, vorne in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, hinten in Rot ein goldenes Beil nach links.“

Die blaue Wellenleiste im Schildhaupt symbolisiert den Eisenbach, die vier Wellen die ehemals vier Mühlen, die Farben Blau und Gold weisen auf die frühere Zugehörigkeit zu Nassau hin; das rote Kreuz ist aus dem kurtrierer Wappen übernommen; das goldene Beil stellt das Attribut des Schutzpatron der Gemeinde, den hl. Matthias dar.

Das Wappen wurde von Manfred Limbach entworfen und am 23. März 1988 von der Bezirksregierung Koblenz genehmigt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mathias Metternich (1758–1825), Professor für die Fächer Mathematik und Physik, Publizist, Anhänger der Aufklärung und Mitglied des Illuminatenordens

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinefrenz – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 51 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen