Irmtraut

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Irmtraut im Westerwaldkreis, zum weiblichen Vornamen Irmtraut siehe Irmtraud.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Irmtraut
Irmtraut
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Irmtraut hervorgehoben
Koordinaten: 50° 33′ N, 8° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Rennerod
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 4,52 km2
Einwohner: 800 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 177 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56479
Vorwahl: 06436
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 246
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Webpräsenz: www.irmtraut.de
Ortsbürgermeister: Alfons Giebeler
Lage der Ortsgemeinde Irmtraut im Westerwaldkreis
Karte

Irmtraut ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Irmtraut liegt an der Hessischen Landesgrenze im Westerwald zwischen den Städten Siegen (36 Kilometer nördlich), Wetzlar (30 Kilometer östlich) und Limburg an der Lahn (19 Kilometer südlich).

Zu Irmtraut gehören die Wohnplätze Georgshof, Hubertushof, Sonnenhof und Hof Petersheide.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgehend von den Ersterwähnungen ist Irmtraut die älteste Gemeinde in der Verbandsgemeinde Rennerod. Erstmals wurde Irmtraut im Jahr 879 urkundlich erwähnt, als Graf Gebhard im Lahngau Güter dem Stift St. Severus in Gemünden schenkte.

Der Ortsname 879 Ermetrode, Irmtroit, Ermentrut, Eremtraut, 1215 Irmentroth, 1276 Irmittrerode, 1296 Yrmentrade, um 1300 Yrmetroyde, 1354 Irmtrode, 1453 Ermentraide, 1492 Irmtrode, 1516 Irmptroit, 1525 Irmtrudt, 1578 Irmtraut, 1711 Ehrntrautt und in vielen anderen Schreibweisen überliefert, ist einer der zahlreichen Ortsnamen auf -rod. Dies ist allerdings hier ebensowie bei dem Namen der kleinen Wüstung Obentraut auf der Dornburg in der heutigen Namensform und in den mundartlichen Formen Irndert, Indet, Erndert nicht mehr zu erkennen.[3]

Die heutige St.-Marien-Kirche wurde 1355 erstmals als Kapelle und 1454 als einem Heiligen Antonius geweihte Kirche erwähnt. Der frühgotische Chorturm lässt allerdings darauf schließen, dass ihr Ursprung bereits deutlich älter ist.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe Liste der Kulturdenkmäler in Irmtraut

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus Irmtraut

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Irmtraut besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Geviert; Feld 1 und 4 in Silber ein schwarzer Bock, Feld 2 und 3 in Schwarz eine silberne Tanne.“

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Irmtraut – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 50 (PDF; 2,3 MB)
  3. Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1999, ISBN 3-922244-80-7, S. 13.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen