Eitelborn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Eitelborn
Eitelborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Eitelborn hervorgehoben
Koordinaten: 50° 23′ N, 7° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Montabaur
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 7,1 km2
Einwohner: 2473 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 348 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56337
Vorwahl: 02620
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 013
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Webpräsenz: www.eitelborn.de
Ortsbürgermeister: Norbert Blath
Lage der Ortsgemeinde Eitelborn im Westerwaldkreis
Karte

Eitelborn ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an. Eitelborn ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Koblenz, Höhr-Grenzhausen, Montabaur und Bad Ems. Nachbargemeinden Kadenbach im Norden, Arzbach im Osten und Neuhäusel im Nordwesten. Der nördlich von Kadenbach gelegene Eitelborner Wald gehört zur Gemarkung.

Zu Eitelborn gehören auch die Wohnplätze Am Stundenstein, Denzerheide, Forsthaus Eitelborn und Ölmühle.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eitelborn wurde 1377 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

1967 wurde die Augst-Gemeinde Eitelborn als „schönstes Dorf“ gekürt.

Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Eitelborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 541
1835 802
1871 872
1905 1.068
1939 1.101
Jahr Einwohner
1950 1.254
1961 1.377
1970 1.787
1987 2.325
2005 2.517

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eitelborn besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2009 gehörten dem Gemeinderat 20 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU WGR Gesamt
2014 6 10 16 Sitze
2009 6 10 16 Sitze
2004 6 3 11 20 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erläuterung: Die drei grünen Lilien entstammen dem Wappen der Herren von Helfenstein, den Erbauern der Sporkenburg. Die goldene Burgschildmauer zeigt den heute noch vorhandenen Baubestand. Der Brunnen stilisiert den bis 1950 am alten Rathausplatz vorhandenen Dorfbrunnen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sporkenburg südöstlich von Eitelborn

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individualverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Neuhäusel besteht Anschluss an die Bundesstraße 49.
  • In Montabaur besteht Anschluss an die Bundesautobahn 3 in Richtung Köln und Frankfurt.

Öffentlicher Personenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eitelborn wird durch die Busse der Linie 460 (Koblenz Hbf - KO Zentralplatz - KO-Ehrenbreitstein - Neuhäusel - Montabaur Adenauerplatz - Montabaur Bahnhof/FOM) des Rhein-Mosel-Bus täglich angefahren, es gilt der Tarif des Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM).
  • Anschluss an den Eisenbahnfernverkehr besteht am Hauptbahnhof Koblenz sowie am Bahnhof Montabaur.
  • In Koblenz besteht Anschluss an den SPNV in Richtung Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Luxemburg, Saarbrücken, Neuwied, Limburg, Mainz und Wiesbaden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eitelborn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 48 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen