Hellenhahn-Schellenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg
Hellenhahn-Schellenberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 37′ N, 8° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Rennerod
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 7,28 km2
Einwohner: 1230 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 169 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56479
Vorwahl: 02664
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 237
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Webpräsenz: www.rennerod.de
Ortsbürgermeisterin: Birgit Schmidt
Lage der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg im Westerwaldkreis
Karte

Hellenhahn-Schellenberg ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rennerod an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Siegen und Limburg an der Lahn.

Zu Hellenhahn-Schellenberg gehören auch die Wohnplätze Eichelhof, Brückenhof, Marienhof und Jagdhaus Oberhirzberg.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hellenhahn wurde im Jahr 1062 als Hildenhagen erstmals urkundlich erwähnt. Der 220 Jahre jüngere Ort Schellenberg wurde auf Anordnung des Herzogs Wilhelm von Nassau 1831 mit Hellenhahn vereint. Seit dieser Zeit heißt die Gemeinde Hellenhahn-Schellenberg.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Hellenhahn-Schellenberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 321
1835 553
1871 625
1905 589
1939 729
Jahr Einwohner
1950 718
1961 817
1970 1.109
1987 1.126
2005 1.311

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hellenhahn-Schellenberg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende. Bei den vorangegangenen Wahlen wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl CDU FWG Gesamt
2014 Mehrheitswahl 16 Sitze
2009 9 7 16 Sitze
2004 9 7 16 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Blau auf einem wachsenden, silbernen Felsen, rechts und links begleitet von zwei goldenen Kugelschellen, ein rotbewehrter Hahn mit rotem Kamm und goldener Zunge.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Basaltkegel des Seitensteins im Wald nahe dem Ort

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hellenhahn-Schellenberg befinden sich einige Kulturdenkmäler und das Naturdenkmal Seitenstein.[5]

Hellenhahn
  • Die Katholische Pfarrkirche St. Peter in Ketten, ein kreuzförmiger Basaltbruchsteinbau von 1926.
  • Mehrere Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert.
  • Ein Wegekreuz aus dem 18. Jahrhundert.
Schellenberg
  • Ein Wegekreuz von 1815.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SV Blau Weiß Hellenhahn-Schellenberg wurde am 1. April 1920 gegründet, in dem zunächst Fußball, Handball, Schlagball sowie Leichtathletik betrieben wurde. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er im Oktober 1945 wiedergegründet und dem Fußballverband Rheinland angeschlossen. Aktuell besteht der Verein aus den Abteilungen Fußball und Tischtennis (jeweils in Kreisligen aktiv) sowie Gymnastik. Das 1978 erbaute Sportheim wurde 2013 durch ein Mehrzweckgebäude ersetzt.

Regelmäßig stattfindende traditionelle Veranstaltungen sind das Kartoffelfest sowie die Kirmes, wobei beide Feste sich im jährlichen Rhythmus abwechseln.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten Hellenhahn-Schellenberg
  • Grundschule Hellenhahn-Schellenberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hellenhahn-Schellenberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, S. 49 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Westerwaldkreis, S. 13 (PDF; 1,4 MB)