Hübingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hübingen
Hübingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hübingen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 22′ N, 7° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Montabaur
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 3,56 km2
Einwohner: 520 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56412
Vorwahl: 06439
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 036
Adresse der Verbandsverwaltung: Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Webpräsenz: www.huebingen.de
Ortsbürgermeister: Thomas Sanner-Brohl
Lage der Ortsgemeinde Hübingen im Westerwaldkreis
Karte

Hübingen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Montabaur an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald südlich von Montabaur im Naturpark Nassau. Hübingen liegt am Fuße des Fußbergs (auch Buchenberg genannt), an dessen Nordhang sich ein Familienferiendorf befindet. Es wurde in den 1970er-Jahren gebaut. Durch den Ort fließt der Hohentalbach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hübingen wurde im Jahre 1347 in einem Lehensvertrag für ein Gehöft in Horhausen erstmals erwähnt, der am 19. August 1347 zwischen den Eheleuten Friedrich und Aleydt von Hübingen und dem Abt des Klosters Arnstein, Wilhelm und seinem Konvent, geschlossen wurde.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hübingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Grün, vorne eine rote Garbe, begleitet von einem roten Lindenzweig, über einem roten Wellenbalken, hinten ein gewendeter goldener Lindenzweig, begleitet von einem goldenen auffliegenden Buchfinken, über einem goldenen Wellenbalken.“[2]

Wappenerklärung: Die beiden Lindenzweige deuten auf den Schutzpatron der Gemeinde, den heiligen Wendelinus, hin. Die Garbe symbolisiert die Landwirtschaft. Im unteren Teil stellt der farblich halbierte Wellenbalken die in der Gemarkung Hübingen fließenden und den Ort einrahmenden Bäche Gelbach und Hohentalbach dar. Die Farben Weiß und Rot deuten auf die fast 800-jährige Zugehörigkeit Hübingens zu Kurtrier hin. Das Grün bezieht sich auf den Waldreichtum der Gemeinde und der Buchfink auf das Buchfinkenland, wie die Region um die Gemeinden Hübingen, Gackenbach und Horbach heißt.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Hübingen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Montabaur an der A 3 KölnFrankfurt am Main, etwa zehn Kilometer entfernt.

Ein großer Arbeitgeber in der Gemeinde ist das Familienferiendorf Hübingen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b c d „Über Hübingen“ auf den Seiten der Ortsgemeinde Hübingen
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen