Sessenhausen

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Dieser Artikel beschreibt die Ortsgemeinde Sessenhausen im Westerwaldkreis. Zum gleichnamigen Ortsteil von Asbach im Landkreis Neuwied siehe Sessenhausen (Asbach).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Sessenhausen
Sessenhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Sessenhausen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 32′ N, 7° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Selters (Westerwald)
Höhe: 270 m ü. NHN
Fläche: 5,47 km2
Einwohner: 905 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 165 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56244
Vorwahl: 02626
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 069
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Saynbach 5–7
56242 Selters (Westerwald)
Webpräsenz: www.vg-selters.de
Ortsbürgermeister: Werner Eiser
Lage der Ortsgemeinde Sessenhausen im Westerwaldkreis
Karte

Sessenhausen (mundartlich: Sessehouse[2]) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) an.

Sessenhausen, Luftaufnahme (2016)

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ländliche Wohngemeinde Sessenhausen liegt vier Kilometer westlich von Selters und sechs Kilometer östlich von Dierdorf, direkt an der A 3 zwischen Köln und Frankfurt am Main.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals 1227 als Sasinhusin, 1758 als Sassenhusen, später als Sachsenhausen und als Sassenhausen erwähnt.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Sessenhausen

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Sessenhausen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Die zwölf Sitze verteilen sich auf zwei Wählergruppen. Bei den vorangegangenen Wahlen wurden die Ratsmitglieder in einer Mehrheitswahl gewählt.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Sessenhausen
Wappenbeschreibung: „In Silber zwei rote Balken belegt mit einem schreitenden, blau gekleideten Mann in natürlichen Farben mit schwarzem Hut, silbernem Hutband und schwarzen Schuhen, auf dem Rücken eine offene Kiepe in natürlichen Farben mit blauen Tongefäßen, in der linken Hand einen Wanderstab in natürlichen Farben.“
Wappenbegründung: Das Ortswappen zeigt einen so genannten „Kitzjesträger“ (Kiepenträger). Der große Kiepe wird als Kitz bezeichnet. Damit trugen die Sessenhäuser in vergangenen Jahrhunderten Tonwaren in die Lande. Die heutige Kirmesjugend bezeichnen sich ebenso als Kitzjesträger Sessenhausen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchweihfest (Kirmes)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alljährlich findet am dritten Juliwochenende die traditionelle Sessenhäuser Kirmes statt. Diese Veranstaltung machte Sessenhausen in den letzten Jahren im Westerwald und darüber hinaus bekannt. Allein am Freitagabend strömen jedes Jahr über 1000 Besucher auf das Festgelände rund um die Kirche St. Josef. Sie wird von den sechs Ortsvereinen und der Kirmesjugend veranstaltet. Traditionen wie das Baumstellen, der Festgottesdienst und ein Programm für alle Generationen machen sie zu einer der letzten ihrer Art im Kreis.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eintracht Sessenhausen
  • Gemischter Chor
  • Möhnenverein Ewig Jung
  • Musikverein Sessenhausen
  • Tennisclub Sessenhausen
  • Vereinsring Sessenhausen
  • Freiwillige Feuerwehr Krümmel-Sessenhausen
  • KG Kitzjestraeger Sessenhausen (Kirmesgesellschaft)
  • Katholische Frauengemeinschaft

Persönlichkeiten aus Sessenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sessenhausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Hermann-Josef Hucke: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien, 2010, Seite 18 (PDF; 132 kB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen