Lautzenbrücken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Lautzenbrücken
Lautzenbrücken
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Lautzenbrücken hervorgehoben
Koordinaten: 50° 40′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Bad Marienberg (Westerwald)
Höhe: 501 m ü. NHN
Fläche: 4,28 km2
Einwohner: 407 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56472
Vorwahl: 02661
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 255
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirburger Straße 4
56470 Bad Marienberg (Westerwald)
Webpräsenz: www.bad-marienberg.de
Ortsbürgermeister: Karsten Lucke
Lage der Ortsgemeinde Lautzenbrücken im Westerwaldkreis
Karte

Lautzenbrücken (mundartlich: Lautzebrick[2]) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald) an.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Limburg an der Lahn und Siegen.

Ortsteile der Gemeinde sind Lautzenbrücken, Hohensayn und Eisenkaute.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1262 wurde die Gemeinde erstmals als Luytzebrucke urkundlich erwähnt.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Lautzenbrücken, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 141
1835 165
1871 183
1905 172
1939 238
1950 254
Jahr Einwohner
1961 269
1970 311
1987 329
1997 433
2005 397
2015 407

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Lautzenbrücken besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

„In Silber ein blauer Schrägwellenbalken; unterhalb der Mitte bedeckt von einer durchgehenden schwarzen Brücke mit flacher Rundbogenöffnung; oben links eine schwarzstämmige, grüne Baumgruppe aus zwei Fichten und einem Laubbaum, 2:1 ineinandergestellt; unten rechts eine Gruppe von drei wachsenden, versetzt aneinander gereihten, nach rechts absteigenden, schwarzen Basaltsäulen mit sechskantigem Querschnitt.“[5]

Beschreibung

Die Lage des Ortes an der kleinen Nister wird durch den blauen Wellenbalken symbolisiert. Die Brücke nimmt Bezug auf das Grundwort im Ortsnamen. Die weiteren Symbole des Wappens symbolisieren die reichen Basaltvorkommen und die umfangreichen Waldungen in Lautzenbrücken. Das Wappen wurde durch den Heraldiker Albert Meinhardt auf der Grundlage eines Entwurfs des Gemeinderates erstellt und am 19. Oktober 1981 durch den Regierungspräsidenten Heinz Korbach genehmigt.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe Liste der Kulturdenkmäler in Lautzenbrücken

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lautzenbrücken – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Hermann Josef Hucke: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien, 2010, Seite 3 (PDF; 132 kB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. a b "Ortschronik Lautzenbrücken, Seite 15/16