Fortuna Düsseldorf

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Fortuna Düsseldorf
Vereinswappen
Basisdaten
Name Düsseldorfer Turn- und Sportverein
Fortuna 1895 e. V.
Sitz Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Gründung 5. Mai 1895
Farben rot-weiß
Vorstand Peter Frymuth (Vorstandsvorsitzender)
Website fortuna-duesseldorf.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Oliver Reck (interim)
Spielstätte ESPRIT arena
Plätze 54.600
Liga 2. Bundesliga
2012/13
2012/13 (II.)
17. Platz (Bundesliga)
12. Platz (II.)
Heim
Auswärts

Fortuna Düsseldorf/? (vollständiger Name: Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e. V.) ist ein deutscher Sportverein aus Düsseldorf. Gängige Kurzbezeichnungen sind Fortuna bzw. die Fortunen oder – in Anspielung auf das VereinslogoF95. Nach der Herkunft aus dem früheren Arbeiterviertel Flingern wird gelegentlich die Bezeichnung die Flingeraner benutzt. Der Schwerpunkt des Sportvereins liegt auf dem Fußball, es bestehen aber auch Abteilungen für Handball, Laufsport und Triathlon. Größte Erfolge der Vereinsgeschichte waren der Gewinn der deutschen Fußballmeisterschaft im Jahr 1933, das Erreichen des Finales des Europapokals der Pokalsieger 1979, in dem man in der Verlängerung dem FC Barcelona unterlag, und zwei DFB-Pokalsiege 1979 und 1980 gegen Hertha BSC und den 1. FC Köln. Ab den 1980er Jahren war die erste Fußballmannschaft des Vereins in einen Abwärtstrend geraten und erlitt das Schicksal einer Fahrstuhlmannschaft. Von 2002 bis 2004 musste sie gar in der damals viertklassigen Oberliga spielen.[1] Seitdem ist eine Konsolidierung eingetreten. 2008 schaffte der Verein zunächst die Qualifikation für die neu gegründete 3. Liga. 2009 gelang der Fortuna der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. 2012 kehrte das Team nach erfolgreichen Relegationsspielen gegen Hertha BSC nach 15 Jahren wieder in die Bundesliga zurück. 2013 folgte der erneute Abstieg in die 2. Bundesliga.

Der dem Fußballverband Niederrhein angehörende Verein spielte in den Jahren 1966/1967, 1971 bis 1987, 1989 bis 1992, 1995 bis 1997 sowie zuletzt in der Saisaon 2012/2013 in der Bundesliga und belegt mit 950 Punkten Platz 18 der ewigen Tabelle der Bundesliga (Stand 06/2013). Im Juli 2012 war die Zahl seiner Vereinsmitglieder auf über 17.200 gestiegen, innerhalb von sechs Jahren um mehr als 15.000.[2] Im Oktober 2012 waren es 20.700 Mitglieder,[3] im Juli 2013 stieg deren Anzahl auf 23.400 an.[4]

Geschichte

Von der Entstehung zum deutschen Meister (1895–1945)

Festschrift 1925, erstmalige Verwendung des Vereinslogos „F95“

Am 5. Mai 1895 wurde der Turnverein Flingern 1895 gegründet und entwickelte sich zu einem der ganz großen deutschen Traditionsvereine. Zielsetzung des Vereins war die „Körperertüchtigung und Bewegung“. Im Mai 1911 wurde der Fußballklub Alemania 1911 gegründet. Anderthalb Jahre später, 1912, wurde dieser in Fußballklub Fortuna 1911 umbenannt, und Mitte 1913 schloss er sich mit dem am 1. Mai 1908 gegründeten Düsseldorfer Fußballklub Spielverein zum Düsseldorfer Fußballklub Fortuna 1911 zusammen. Dieser wiederum fusionierte am 15. November 1919 mit dem Turnverein Flingern 1895 zum Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895. Die Namensgebung nach der römischen Schicksals- und Glücksgöttin wurde inspiriert durch ein zufällig an den Vereinsgründern vorbeifahrendes Pferdefuhrwerk einer Brotfabrik namens Fortuna.[5] Das Vereinslogo der Fortuna Düsseldorf zeigt auf einer roten, rot-weiß geränderten Scheibe ein stilisiertes weißes „F“ für Fortuna, gefolgt von den kleineren weißen Ziffern „9“ und „5“, die für das Gründungsdatum 1895 stehen. In der Farbenkombination Rot-Weiß entspricht das Signet den bergischen Hauptfarben des Düsseldorfer Stadtwappens.

Seit den 1920er Jahren spielte Fortuna regelmäßig in der höchsten Klasse des Westdeutschen Spiel-Verbandes. Im Jahr 1927 gelang die erste Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft, die Fortuna schied allerdings bereits im Achtelfinale mit 1:4 gegen den Hamburger SV aus. Zwei Jahre später qualifizierte sich die Fortuna erneut für die Endrunde, diesmal hieß es im Achtelfinale 1:5 gegen die SpVgg Fürth. Im Jahr 1931 gelang der Gewinn des westdeutschen Titels und damit verbunden die dritte Teilnahme an der Endrunde. Erneut war im Achtelfinale Endstation nach einem 2:3 n. V. gegen Eintracht Frankfurt.

Am 11. Juni 1933 wurde der Verein Deutscher Meister. Die Fortuna setzte sich im Meisterschaftsendspiel, das in Köln stattfand, mit 3:0 gegen den FC Schalke 04 durch. Zuvor bezwang sie Vorwärts-Rasensport Gleiwitz, Arminia Hannover und Eintracht Frankfurt. Bis heute ist dies der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Bis zum Zweiten Weltkrieg nahm die Fortuna zwischen 1936 und 1940 noch fünfmal als Meister der Gauliga Niederrhein an der Endrunde teil. Dabei gelang dem Verein im Jahr 1936 eine weitere Finalteilnahme (1:2 n. V. gegen den 1. FC Nürnberg) sowie ein dritter Platz 1938. Zudem zog er 1937 ins Finale um den Tschammer-Pokal (1:2 gegen den FC Schalke 04) ein. Bedeutendster Spieler während dieser Zeit war Paul Janes, der von allen bisherigen Spielern des Vereins mit 71 Spielen die meisten Länderspiele bestritt.

Saisonbilanzen 1947–1963
Saison Platz Tore Punkte
1947/48 7. Platz 41:41 24:24
1948/49 11. Platz 31:45 20:28
1949/50 2. Platz 73:37 44:16
1950/51 5. Platz 49:35 31:29
1951/52 12. Platz 43:48 26:34
1952/53 9. Platz 68:60 30:30
1953/54 10. Platz 53:49 27:33
1954/55 6. Platz 66:65 30:30
1955/56 6. Platz 55:48 36:24
1956/57 6. Platz 65:53 33:27
1957/58 9. Platz 57:58 29:31
1958/59 3. Platz 89:56 39:21
1959/60 15. Platz 46:53 26:34
1960/61 2. Platz 85:42 44:16
1961/62 9. Platz 57:50 32:28
1962/63 13. Platz 43:64 22:38
grün unterlegt: Oberliga
grau unterlegt: II. Division

Oberliga (1947–1963)

Von 1947 bis zur Einführung der Bundesliga 1963 spielte die Fortuna in der Oberliga West, mit Ausnahme der Saisons 1949/50 und 1960/61, als sie jeweils in die zweite Liga West abgestiegen war, jedoch beide Male mit dem zweiten Tabellenplatz den direkten Wiederaufstieg schaffte. Meist platzierte sich die Fortuna im Mittelfeld der Oberliga, die beste Platzierung war ein dritter Platz in der Saison 1958/59. Bedeutendster Spieler in der Nachkriegszeit war Anton „Toni“ Turek, der 1954 beim „Wunder von Bern“ im Tor der deutschen Nationalmannschaft stand und wegen seiner Leistungen vom Hörfunkreporter Herbert Zimmermann zum „Fußballgott“ erhöht wurde. Hatte Düsseldorf 1949 sportlich den Klassenerhalt knapp geschafft, so musste das Team aufgrund eines Lizenz-Entzuges in die zweite Division zwangsabsteigen.

In der Oberligazeit gelang der Fortuna weitere dreimal der Einzug ins DFB-Pokalfinale, jedoch gingen alle drei Endspiele verloren (1957 gegen Bayern München mit 0:1, 1958 gegen den VfB Stuttgart mit 3:4 n. V. sowie 1962 mit 1:2 n. V. gegen den 1. FC Nürnberg).

Da die Platzierungen in der Nachkriegszeit meistens im Mittelfeld stattgefunden hatten, verfehlte Düsseldorf die Qualifikation für die 1963 neu eingeführte Bundesliga. Fortan spielte der Verein in der Regionalliga West. Dieser wurden alle Vereine der vormaligen gleichnamigen Oberliga zugeteilt, die die Qualifikation für die neue höchste Spielklasse verfehlt hatten.

Saisonbilanzen 1963–1971
Saison Platz Tore Punkte
1963/64 3. Platz 85:50 50:26
1964/65 3. Platz 71:38 43:25
1965/66 1. Platz 79:22 58:10
1966/67 17. Platz 44:66 25:43
1967/68 6. Platz 65:49 35:33
1968/69 4. Platz 64:35 45:23
1969/70 4. Platz 65:33 44:24
1970/71 2. Platz 70:26 56:12
rot unterlegt: Regionalliga

Regionalliga mit einjährigem Bundesliga-Intermezzo (1963–1971)

Der Fortuna misslang es zunächst, sich für die im Jahr 1963 neu eingeführte Bundesliga zu qualifizieren. In den folgenden drei Jahren spielte der Verein daher in der Regionalliga West, die die gleichnamige Oberliga ersetzt hatte. Zwar spielte sie von Anfang an in der Spitzengruppe mit, verpasste jedoch in den beiden ersten Spielzeiten mit zwei dritten Plätzen die Relegation zur Bundesliga.

1966 wurde Düsseldorf mit nur zwei Saison-Niederlagen souverän Erster und traf in der Relegationsgruppe 1 auf Hertha BSC, den FK Pirmasens und die Kickers Offenbach. Vor dem letzten Spieltag lagen die Flingeraner punktgleich mit Pirmasens, sodass es zum Fernduell der beiden Konkurrenten kam. Während die Pirmasenser 2:1 gegen Hertha gewannen, konnte Düsseldorf mit 5:1 Offenbach bezwingen und stieg aufgrund des besseren Torverhältnisses erstmals in die Bundesliga auf.

Spieldaten des ersten Bundesligaspiels von Fortuna Düsseldorf

Im ersten Bundesligaspiel traf Düsseldorf auswärts auf Borussia Dortmund. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen die Gäste mit 1:0 durch Jürgen Schult in Führung. Wenige Minuten später konnten die Dortmunder ausgleichen, ehe Peter Meyer in der achtzigsten Minute den Siegtreffer für Fortuna erzielte. Trotzdem stieg Düsseldorf nach dieser Saison wieder ab.

1971 wurden die Flingeraner hinter dem punktgleichen VfL Bochum Vizemeister der Regionalliga West und qualifizierte sich erneut für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Dort stand der Verein Borussia Neunkirchen, dem FC St. Pauli, dem 1. FC Nürnberg und Wacker 04 Berlin gegenüber. In den ersten fünf Spielen ungeschlagen, stand der Verein am Ende der Runde auf Tabellenplatz eins; lediglich zwei Unentschieden auswärts gegen St. Pauli und Neunkirchen musste der Verein hinnehmen, womit die Rückkehr in die höchste Spielklasse gelang.

Etablierung in der Bundesliga (1971–1987)

Die zweite Bundesligasaison begann mit einer Auswärtsniederlage gegen den FC Bayern München. Obwohl die Fortuna am sechsten Spieltag den vierten Tabellenplatz belegen konnte, rutschte sie danach in die untere Tabellenhälfte ab und befand sich demnach im Abstiegskampf, der jedoch nicht zuletzt durch den Bestechungsskandal und dem damit verbundenen Zwangsabstieg von Arminia Bielefeld souverän gemeistert wurde.

Saisonbilanzen 1971–1987
Saison Platz Tore Punkte
1971/72 13. Platz 40:53 30:38
1972/73 3. Platz 62:45 42:26
1973/74 3. Platz 61:47 41:27
1974/75 6. Platz 66:55 41:27
1975/76 12. Platz 47:57 30:38
1976/77 12. Platz 52:54 31:37
1977/78 5. Platz 49:36 39:29
1978/79 7. Platz 70:59 37:31
1979/80 11. Platz 62:72 32:36
1980/81 13. Platz 57:64 28:40
1981/82 15. Platz 53:66 29:39
1982/83 9. Platz 63:75 30:38
1983/84 14. Platz 54:78 29:39
1984/85 15. Platz 53:66 29:39
1985/86 14. Platz 54:78 29:39
1986/87 17. Platz 42:91 20:48

Ab 1972 nutzte die Fortuna das im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 komplett umgebaute Rheinstadion. Damit begann zugleich die erfolgreichste Zeit des Vereins. Unmittelbar nach dem erstmaligen Klassenerhalt in der Bundesliga spielte der Verein um die Spitzengruppe mit und war ab dem neunten Spieltag auf Platz zwei den Bayern dicht auf den Fersen. Eine 1:2-Auswärtsniederlage gegen den Hamburger SV brachte Fortuna jedoch aus dem Konzept, sodass in den sechs darauffolgenden Spielen kein Sieg mehr gelang und der Verein zunächst auf Rang fünf abrutschte. Die Siege am Saisonende brachten dann mit 42:26 noch Platz drei ein, was bis heute die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte seit Einführung der Bundesliga darstellt.

1973/74 gelang erneut der dritte Platz in der Abschlusstabelle. Zudem wurde dreimal in Folge das Endspiel im DFB-Pokal erreicht. Im Jahr 1978 ging das Finale verloren (0:2 gegen den 1. FC Köln), ein Jahr später wurde Düsseldorf zum ersten Mal DFB-Pokalsieger nach einem 1:0 n. V. gegen Hertha BSC aus Berlin durch einen Treffer von Wolfgang Seel. Im darauffolgenden Jahr 1980 wurde Fortuna abermals Pokalsieger nach einem 2:1 gegen den 1. FC Köln. Danach gelang bis 2002 keinem Verein mehr die Titelverteidigung im DFB-Pokal.

Am 9. Dezember 1978 gelang der Fortuna ein 7:1-Sieg über Bayern München, der bis heute die höchste Auswärtsniederlage des heutigen Rekordmeisters in einem Pflichtspiel ist. Darüber hinaus ist Fortuna Düsseldorf der einzige Verein in Deutschland, der im DFB-Pokal 18 Spiele hintereinander gewann (von 1978 bis 1981).[6]

Spieldaten der Begegnung Fortuna Düsseldorf gegen Bayern München am 9. Dezember 1978

Im Zuge der sportlichen Erfolge zog die Fortuna in den 1970er Jahren mehrfach in den Europapokal der Pokalsieger bzw. den UEFA-Pokal ein. Im Jahr 1979 erreichte der Verein sogar das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger, das er am 16. Mai 1979 in Basel mit 3:4 n. V. gegen den FC Barcelona verlor. Star des Vereins war während dieser Zeit Klaus Allofs, der damals auch in der Nationalmannschaft spielte und 1980 Europameister sowie Torschützenkönig des Turniers wurde.

Spieldaten des Finales im Europapokal der Pokalsieger 1979

Ab den 1980er Jahren verlor der Verein den Anschluss an die Spitzengruppe der Bundesliga, 1987 stieg er zum zweiten Mal – nach 1967 – aus der Bundesliga ab.

Fahrstuhlmannschaft (1987–1999)

Saisonbilanzen 1987–1999
Saison Platz Tore Punkte
1987/88 5. Platz 63:38 46:30
1988/89 1. Platz 85:52 49:27
1989/90 9. Platz 41:41 32:36
1990/91 12. Platz 40:49 32:36
1991/92 20. Platz 41:69 24:52
1992/93 21. Platz 45:65 34:58
1993/94 1. Platz 65:23 52:8
1994/95 3. Platz 51:35 43:25
1995/96 13. Platz 40:47 40
1996/97 16. Platz 26:57 33
1997/98 7. Platz 52:54 46
1998/99 18. Platz 35:59 28
gelb unterlegt: 2. Bundesliga
grün unterlegt: Oberliga

Neuer Trainer wurde der Bosnier Aleksandar Ristić, der für die Mannschaft bis 1990 sowie von 1992 bis 1996 zuständig war und somit zu einer prägnanten Person dieser Epoche wurde. Die Folgejahre waren von häufigen Auf- und Abstiegen geprägt. Fortuna Düsseldorf avancierte damit zu dem Verein mit den meisten Auf- und Abstiegen in den ersten vier Ligen in den letzten 20 Jahren.[7]

Im Jahr 1989 gelang den Flingeranern der Wiederaufstieg. Im selben Jahr beteiligte sich die Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen, die zugleich zu den prominentesten Fans des Vereins zählen, an der Finanzierung des Kaufs Anthony Baffoes von Fortuna Köln. In der Saison 1988/89 schossen Sven Demandt, mit 35 Treffern Torschützenkönig der zweiten Liga, und Michael Preetz die Fortuna wieder in die höchste deutsche Spielklasse. Nach einem weiteren Wortgefecht zwischen Ristić und der Vereinsführung verließ der Trainer im Jahr 1990 den Verein in Richtung FC Schalke 04. Die Rot-Weißen aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens erkämpften sich in der Folgezeit den Klassenerhalt.

In der Folgesaison stieg das Team dann als Tabellenletzter in die zweite Liga ab. Da die Spielzeit 1991/92 infolge der deutschen Wiedervereinigung ausnahmsweise mit zwei zusätzlichen Mannschaften ausgetragen wurde, ist die Fortuna die bislang einzige Mannschaft, die eine Saison auf Platz 20 der Bundesliga abschloss. In der anschließenden Spielzeit 1992/93 folgte der nochmalige Abstieg, nun in die Oberliga Nordrhein.

Ergebnisse der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga

Die Fortuna wollte im Eiltempo wieder zurück in den bezahlten Fußball und verpflichtete wieder Aleksandar Ristić, der mit den Flingeranern den direkten Durchmarsch zurück in die erste Liga (1994 Aufstieg in die 2. Bundesliga, 1995 Aufstieg in die Bundesliga) schaffte.

Der Verein verfügte über nur geringe finanzielle Mittel, weshalb Ristić zum großen Teil nichts anderes übrig blieb, als der Mannschaft, mit der er den Durchmarsch geschafft hatte, zu vertrauen. Darüber hinaus verpflichtete der Verein einige Altstars, z. B. Darko Pančev, der in der Saison 90/91 mit 34 Treffern den jugoslawischen (serbischen) Rekordmeister Roter Stern Belgrad zum Gewinner des Wettbewerbs um den Europapokal der Landesmeister, der heutigen UEFA Champions League, geschossen hatte. Auch der eigene Nachwuchs kam seinerzeit zum Zuge: Einigen Nachwuchsspielern, z. B. Ben Manga, gelang so der Sprung in die erste Mannschaft. Der Sturm mit Mill, Pančev und Cyron konnte weniger überzeugen, dagegen die Defensive um den Torhüter Georg Koch, der ein starker Rückhalt für seine Mannschaft und der absolute Publikumsliebling war.

Nach dem Aufstieg nahm die Hinrunde in der Bundesliga keinen guten Verlauf und der Verein belegte zur Winterpause den letzten Tabellenplatz. Die Highlights waren die guten Auftritte im DFB-Pokal. Am 18. September 1995 besiegte das Team in der zweiten Runde den FC Bayern München, der mit seinen Topstars (Papin, Klinsmann, Matthäus, Scholl, etc.) und dem damaligen Trainer Rehhagel im Rheinstadion antrat, mit 3:1.[8] Die Fortuna verpasste nur knapp das Endspiel, als sie im Halbfinale dem KSC mit 0:2 unterlag. In der Punktrunde drehte die Mannschaft in der Rückserie auf, schaffte souverän den Klassenerhalt und belegte am Ende der Saison 1995/96 den 13. Tabellenplatz.

Karte des Spiels SV Meppen – Fortuna Düsseldorf in der Saison 97/98

Die Folgesaison 1996/97 verlief nicht erfolgreich, obwohl die Live-Band Family 5 mit dem Lied Vor, vor, Fortuna! die Mannschaft noch als die „die Macht am Rhein“ beschworen hatte.[9] Nach der Partie gegen den KSC beschwerten sich einige Spieler über den teilweise schroffen Stil ihres bosnischen Trainers. Der damalige Klubpräsident Jürgen Hauswald mischte sich in die sportlichen Belange ein und stritt ständig mit Ristić, worauf dieser ihn öffentlich kritisierte und teilweise bloßstellte. Daraufhin nutzte Hauswald die Gelegenheit und entließ Ristić in der Hinrunde. Rudolf Wojtowicz, der viele Jahre Ristić assistiert hatte, wurde neuer Cheftrainer. Diese Maßnahme blieb jedoch erfolglos, die Mannschaft stieg wieder ab.

1995 bis 1997 waren bis zum Aufstieg 2012 die letzten Jahre von Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga. Nach drei chaotischen Spielzeiten stieg der Verein im Jahr 1999 auch aus der 2. Bundesliga ab.

Absturz in die Regional- und Oberliga (1999–2004)

Saisonbilanzen 1999–2004
Saison Platz Tore Punkte
1999/00 6. Platz 53:35 53
2000/01 16. Platz 46:52 42
2001/02 17. Platz 36:57 32
2002/03 8. Platz 47:49 46
2003/04 2. Platz 72:38 71
rot unterlegt: Regionalliga
grün unterlegt: Oberliga

Ab 1999 spielte der Verein für die Dauer von knapp einem Jahrzehnt in den Amateurklassen – zwischen 2002 und 2004 sogar in der viertklassigen Oberliga. In der ersten Regionalliga-Saison spielte die Fortuna in der Staffel West/Südwest, die sie mit dem sechsten Platz abschloss. Dies bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die ab der Folgesaison zweigleisige Regionalliga, wobei der Verein der Staffel Nord zugeordnet wurde. Wieder – nun zum dritten Mal – verpflichtete der Verein Ristić als Trainer, der aufgrund des geringen Erfolges noch während der Saison erneut entlassen wurde. Auch in den folgenden drei Jahren entwickelte sich der Trainerposten zum Schleudersitz. Nachdem der Verein in der Saison 2000/01 zunächst sportlich abgestiegen war, profitierte er vom Lizenzentzug des SV Wilhelmshaven sowie von Sachsen Leipzig. Zur selben Zeit war der Klub in größere finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Toten Hosen erklärten sich aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage des Traditionsvereins bereit, den Verein zwei Jahre lang zu sponsern – von 2001 bis 2003 – und ihn darüber hinaus weiterhin zu fördern.[10]

Die Folgesaison beendete die Fortuna auf dem vorletzten Tabellenplatz, weshalb sie in die Oberliga Nordrhein absteigen musste. Die erste Saison in der Oberliga schlossen die „Flingeraner“ auf dem achten Tabellenplatz ab. Ein Jahr später landete Düsseldorf auf Platz zwei; da jedoch der Tabellenerste SSVg Velbert keine Lizenz für die Regionalliga Nord beantragte, durfte die Fortuna stattdessen aufsteigen.

Das letzte Spiel der Fortuna im Rheinstadion fand am 3. März 2002 gegen Rot-Weiss Essen vor 21.000 Zuschauern statt (1:1). Im Herbst 2002 wurde dann das zuletzt 56.000 Zuschauer fassende Rheinstadion gesprengt, um einer zeitgemäßen Multifunktionsarena Platz zu machen.[11] Einzelne Teile des Rheinstadions wurden versteigert, um den Verein aus den finanziellen Schwierigkeiten zu bringen. Die Heimspielstätte des Vereins war seit der Sprengung des Rheinstadions bis zum Beginn der Saison 2005/06 das nach Modernisierung und Ausbau 8.700 Zuschauer fassende Paul-Janes-Stadion.

Konsolidierung (2004–2008)

Blick von der Warsteiner-Tribüne der ESPRIT arena
Saisonbilanzen 2004–2012
Saison Platz Tore Punkte
2004/05 8. Platz 46:42 49
2005/06 5. Platz 62:47 63
2006/07 10. Platz 50:47 51
2007/08 3. Platz 49:29 61
2008/09 2. Platz 54:33 69
2009/10 4. Platz 48:31 59
2010/11 7. Platz 49:39 53
2011/12 3. Platz 64:35 62
2012/13 17. Platz 39:57 30
2013/14
rot unterlegt: Regionalliga
violett unterlegt: 3. Liga
gelb unterlegt: 2. Bundesliga

Am 10. September 2004 absolvierte Fortuna Düsseldorf ihr erstes Spiel in der damaligen LTU arena gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:0. Bei diesem Spiel wurde mit 38.123 Zuschauern ein neuer Zuschauerrekord für die Regionalliga Nord aufgestellt. Das seit 2009 ESPRIT arena genannte Stadion bietet Platz für 54.600 Zuschauer und dient seit der Saison 2005/06 als Hauptspielstätte, nachdem dort in der Vorsaison bereits vereinzelte „Spitzenspiele“ ausgetragen worden waren. Anhaltende Erfolglosigkeit der Mannschaft sowie schwerwiegende Fehler des Managements sorgten zu diesem Zeitpunkt dafür, dass die Fortuna sich erneut in akuter Abstiegsgefahr befand. Zum Ende der Hinrunde der Saison 2005/06 sah die Bilanz positiver aus: Trotz des schwachen Starts mit vier Niederlagen in Folge kam es zu einer Serie mit 23 Punkten aus zehn Spielen. Am Saisonende reichte es für den fünften Tabellenplatz; neun Punkte fehlten zu einem Aufstiegsplatz. Die darauf folgende Spielzeit verlief weniger erfolgreich und endete im Mittelfeld der Tabelle.

In der Saison 2007/08 beendete die neue Mannschaft der Fortuna die schwarze Serie von 12 in Folge nicht gewonnenen Auftaktspielen mit einem 1:0-Sieg in der Regionalliga Nord bei Union Berlin. Am 8. September 2007 stellte Michael Melka einen neuen Vereinsrekord auf. Er war zu diesem Zeitpunkt seit 720 Minuten ohne Gegentor geblieben. Damit brach er den alten Vereinsrekord von Jörg Schmadtke. Am 9. Spieltag kassierte Fortuna den ersten Gegentreffer, wodurch Michael Melka bis dahin 802 Minuten ohne Gegentor war. Damit brach er auch den Rekord in „Spielminuten ohne Gegentor seit Saisonbeginn“ von Timo Hildebrand. Am 12. November 2007 wurde Trainer Uwe Weidemann trotz eines dritten Tabellenplatzes mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Aufstiegsplätze entlassen. Bis zur Winterpause betreuten das Team Manager Wolf Werner und Co-Trainer Uwe Klein. Am 1. Januar 2008 wurde Norbert Meier offiziell als neuer Cheftrainer vorgestellt.

Während des gesamten Saisonverlaufes spielte Fortuna um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit; gegen Ende der Spielzeit gelang eine Serie, in der sie ungeschlagen blieb. Trotz eines 4:0-Auswärtssieges gegen Rot-Weiß Erfurt am letzten Spieltag unterlag sie im Fernduell den unmittelbaren Konkurrenten Rot Weiss Ahlen und Rot-Weiß Oberhausen, die ebenfalls siegten und somit in die zweithöchste Spielklasse aufstiegen.

Rückkehr in den Profifußball (2008–2012)

Der dritte Platz bedeutete jedoch die Qualifikation für die neu eingeführte eingleisige 3. Liga, in der die Fortuna in der Saison 2008/09 vertreten war. Dort stellte die Fortuna am 23. Mai 2009 beim Heimspiel gegen Werder Bremen II in der LTU Arena mit 50.095 Besuchern den Zuschauerrekord für drittklassigen Fußball in Deutschland auf.[12] Durch den 1:0-Sieg in diesem Spiel stieg Fortuna in die 2. Bundesliga auf.[13]

Die Zweitliga-Saison 2009/10 begann mit einem DFB-Pokalthriller gegen den erstklassigen Hamburger SV, der erst im Elfmeterschießen verloren ging. In dieser Saison setzte sich die Fortuna in der oberen Tabellenhälfte fest. Bis zum vorletzten Spieltag hatte das Team von Norbert Meier sogar die Chance, die Aufstiegsrelegation zu erreichen. Letztlich fehlten jedoch drei Punkte auf den drittplatzierten FC Augsburg, was vor allem auf Fortunas Auswärtsschwäche zurückzuführen war. Düsseldorf beendete die Saison schließlich mit 59 Zählern auf Rang vier und wurde nicht nur bester Aufsteiger, sondern blieb auch als einzige Mannschaft im deutschen Profifußball im eigenen Stadion ungeschlagen. Torhüter Michael Ratajczak musste in den Heimspielen der Rückrunde zudem nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen. Mit durchschnittlich über 28.000 Zuschauern in der heimischen ESPRIT-Arena erreichte Fortuna den bisher besten Zuschauerschnitt ihrer Geschichte.

Der Auftakt der Folgesaison 2010/11 misslang jedoch. Schon in der ersten Runde des DFB-Pokals schied der Verein gegen den Drittligisten TuS Koblenz aus. Die ersten sechs Punktspiele gingen hintereinander verloren, so dass Düsseldorf auf den letzten Tabellenplatz abrutschte, was den schlechtesten Saisonstart seit 1991 darstellte. Schließlich stabilisierte sich die Mannschaft, und bis zur Winterpause kämpfte sich Fortuna ins untere Mittelfeld der Tabelle. Der Aufwärtstrend hielt in der Rückrunde an, und das Team beendete die Saison als Tabellensiebter. Erneut war die Fortuna die heimstärkste Mannschaft der Liga.[14]

Der Saisonauftakt 2011/12 war der beste der Fortuna seit 2003. Die ersten zwölf Pflichtspiele wurden ohne Niederlage bestritten. Nach Ende der Hinrunde war die Fortuna seit 26 Pflichtspielen ungeschlagen und mit 41 Punkten – so vielen Hinrundenzählern wie bei noch keiner Mannschaft zuvor – Herbstmeister. Außerdem war Düsseldorf seit über einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Durch den dritten Platz in der Abschlusstabelle gelang die Qualifikation zu den Relegationsspielen zur Bundesliga.[15]

Mit Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal 2011/12, was zuletzt im Jahr 1998 gelungen war, traf Fortuna auf den amtierenden Deutschen Meister und späteren Double-Gewinner Borussia Dortmund. Bis zum Ende der Verlängerung wurde ein 0:0 gehalten. Erst in einem denkwürdigen Elfmeterschießen, bei dem zwei Strafstöße wiederholt werden mussten,[16] zog die Fortuna den Kürzeren.

Bundesliga-Relegation gegen Hertha BSC (Mai 2012)

Das Hinspiel der Relegation gegen Hertha BSC wurde am 10. Mai in Berlin ausgetragen und endete mit einem 2:1-Sieg für die Fortuna.[17]

Das Rückspiel fand am 15. Mai 2012 in Düsseldorf statt. Schiedsrichter Wolfgang Stark musste unmittelbar nach dem Treffer zum 2:1 für Düsseldorf angesichts Feuerwerkseinsatzes beider Anhängerblöcke das Spiel unterbrechen. Aus dem Hertha-Fanblock wurden bengalische Feuer auf das Spielfeld geworfen, im Fortuna-Fanblock brannten Feuerwerkskörper. Somit kam es zu einer Nachspielzeit von sieben Minuten. Diese Nachspielzeit konnte zunächst nicht absolviert werden, da Düsseldorfer Fans vor dem regulären Spielende beim Stand von 2:2 jubelnd auf das Spielfeld stürmten, wobei unter anderem ein Fortuna-Fan einen Teil eines der Elfmeterpunkte als Souvenir aus dem Rasen riss. Aufgrund des Tumults verließen Spieler und Schiedsrichter den Platz. Nach Einsatz von Ordnern, Polizei, Stadionsprecher und Fortuna-Spielern gelang es nach etwa fünf Minuten, das Spielfeld zu räumen. Hertha BSC erklärte sich schließlich erst nach 20 Minuten bereit, zu Ende zu spielen.[18] Anschließend konnte die verbliebene Zeit gespielt werden. Die Partie endete mit einem 2:2-Unentschieden, damit würde Düsseldorf in der Saison 2012/13 wieder in der Bundesliga spielen.[19] Hertha BSC legte am nächsten Tag gegen die Wertung des Spieles jedoch Einspruch ein,[20] der in erster Instanz vor dem Sportgericht zurückgewiesen wurde. Dann ging Hertha vor dem DFB-Bundesgericht in Revision, wo der Einspruch ebenfalls abgelehnt wurde.[21] Nachdem Hertha BSC das Urteil des DFB-Bundesgerichts akzeptiert hatte, war der Düsseldorfer Aufstieg auch rechtlich perfekt.[22] Schiedsrichter Wolfgang Stark erstattete Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen den Hertha-Spieler Lewan Kobiaschwili.[23]

Zurück in der Bundesliga (2012)

Die neue Saison begann mit einem Einspruch gegen das gesprochene Urteil des DFB nach mehreren Pyrotechnik-Vergehen in der Vorsaison. Der Verein legte Revision ein und konnte einem Komplettausschluss der Zuschauer im ersten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach entgehen. Das zweite Urteil, welches beinhaltet, dass nur 25.000 Zuschauer plus 5.000 Gästefans in den ersten beiden Heimspielen gegen Gladbach und den SC Freiburg zugelassen werden, wurde nach längerer Überlegung von der Vereinsführung akzeptiert. Zudem wurde die Geldstrafe für Fortuna Düsseldorf um 50.000 € auf 150.000 € erhöht.[24]

Die neue Saison begann mit dem Erstrundenspiel des DFB-Pokals. Drittligist Wacker Burghausen wurde mit 1:0 besiegt. Die Bundesliga-Rückkehr feierte die Fortuna mit einem 2:0 gegen den FC Augsburg. An die guten Ergebnisse der ersten Spiele konnte Fortuna Düsseldorf im weiteren Saisonverlauf nicht anknüpfen. Nach zuletzt 12 sieglosen Spielen rutschte der Verein am letzten Spieltag nach einer 0:3-Niederlage gegen Hannover 96 auf den 17. Tabellenplatz und stieg damit nach nur einer Saison wieder ab. Nach dem Abstieg trennte man sich einvernehmlich von Cheftrainer Norbert Meier.[25]


Personalien

Aktueller Kader 2013/14

Martin Latka, stellvertretender Mannschaftskapitän
Nr. Name Nat. Geboren Im Verein seit Vertrag bis
Tor
01 Michael Rensing Deutschland 14. Mai 1984 2013 2015
33 Fabian Giefer Deutschland 17. Mai 1990 2012 2014
38 Robin Heller Deutschland 20. Dezember 1994 2011 2015
Abwehr
02 Cristian Ramírez Ecuador 12. August 1994 2013 2016
03 Leon Balogun Deutschland 28. Juni 1988 2012 2014
04 Stelios Malezas Griechenland 11. März 1985 2012 2014
06 Dustin Bomheuer Deutschland 17. April 1991 2013 2015
14 Bruno Soares Brasilien 21. August 1988 2012 2015
19 Tobias Levels Deutschland 22. November 1986 2011 2014
28 Martin Latka Tschechien 28. September 1984 2012 2014
34 Muhammet Karpuz Deutschland 18. März 1994 2010 2015
Mittelfeld
07 Oliver Fink Deutschland 6. Juni 1982 2009 2015
08 Heinrich Schmidtgal Deutschland Kasachstan 20. November 1985 2013 2015
10 Levan Kenia Georgien 18. Oktober 1990 2013 2015
11 Axel Bellinghausen Deutschland 17. Mai 1983 2012 2015
13 Adam Bodzek Deutschland 7. September 1985 2011 2015
15 Ivan Paurević Kroatien Deutschland 1. Juli 1991 2012 2014
17 Andreas Lambertz (C)ein weißes C in blauem Kreis Deutschland 15. Oktober 1984 2002 2014
21 Christian Gartner OsterreichÖsterreich 3. April 1994 2013 2016
23 Ben Halloran AustralienAustralien 14. Juni 1992 2013 2016
25 Tuğrul Erat Aserbaidschan Turkei 17. Juni 1992 2009 2014
29 Aliosman Aydin Deutschland Turkei 6. Februar 1992 2012 2014
37 Ihlas Bebou Togo 23. April 1994 2013 2016
Angriff
09 Erwin Hoffer OsterreichÖsterreich 14. April 1987 2013 2015
16 Gerrit Wegkamp Deutschland 13. April 1993 2012 2015
18 Mathis Bolly Norwegen 14. November 1990 2013 2016
22 Giannis Gianniotas Griechenland 29. April 1993 2013 2016
27 Stefan Reisinger Deutschland 14. September 1981 2012 2014
30 Aristide Bancé Elfenbeinküste Burkina Faso 19. September 1984 2013 2014
35 Charlison Benschop NiederlandeNiederlande 21. Oktober 1989 2013 2014
Trainerstab
Interimstrainer Oliver Reck Deutschland 27. Februar 1965 2013 2015
Co-Trainer Uwe Klein Deutschland 11. Januar 1970 2002 2014
Athletiktrainer Axel Dörrfuß Deutschland 29. Juni 1971 2013

Zu- und Abgänge zur Saison 2013/14

Zugänge Abgänge

Sommer 2013

Sommer 2013

Ehemalige Spieler

Hauptartikel: Liste der Spieler von Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf stellte während seiner Vereinsgeschichte insgesamt 25 deutsche A-Nationalspieler, so unter anderem Klaus Allofs, Manfred Bockenfeld, Rudi Bommer, Kurt Borkenhagen, Jupp Derwall, Paul Janes, Toni Turek und Gerd Zewe. Der sportliche Abwärtstrend ab Mitte der 1980er Jahre brachte jedoch mit sich, dass die Mannschaft seither keine Spieler mehr aufwies, die dem Kader der deutschen Nationalmannschaft angehörten. Jedoch spielten in der Folgezeit in Düsseldorf vereinzelt Nationalspieler anderer Länder wie Anthony Baffoe (Ghana) und Igor Dobrowolski (Russland).

Rekordspieler ist Gerd Zewe, der zwischen 1972 und 1987 440 Spiele für den Verein bestritt. Mehr als 300 Spiele absolvierten Egon Köhnen (376), Josef Weikl (339) und Matthias Mauritz (323). Die meisten Tore erzielte Peter Meyer mit 119 vor Reiner Geye (116) und Hans Müller (113).

Fortuna-Legenden

Fortuna-Legenden

Im Frühjahr 2009 veranstaltete der Verein eine Online-Abstimmung über die besten Vereinsspieler aller Zeiten. Die elf Sieger sowie der Trainer wurden anschließend auf einem T-Shirt verewigt. Folgende Akteure wurden dabei gewählt:

Toni TurekGerd Zewe, Paul Janes, Gerd ZimmermannRudi Bommer, Egon Köhnen, Josef Weikl, Andreas LambertzKlaus Allofs, Wolfgang Seel, Thomas AllofsTrainer: Aleksandar Ristić

Trainer seit 1985

Chronologie aller Trainer seit 1924

Erfolge

siehe Fortuna Düsseldorf/Namen und Zahlen

Nationale Erfolge

Internationale Erfolge

Amateure

Fortuna im Europapokal

Fortuna Düsseldorf spielte erstmals in den Spielzeiten 1973/74 und 1974/75 im UEFA-Pokal, wo der Verein jeweils im Achtelfinale ausschied. In der Saison 1977/78 verlor Fortuna das DFB-Pokalfinale gegen den 1. FC Köln. Da die Domstädter im selben Jahr auch Meister wurden, trat die Fortuna im Europapokal der Pokalsieger an, wo sie das Endspiel erreichte. Am 16. Mai 1979 stand die Mannschaft im St. Jakob-Stadion zu Basel dem spanischen Traditionsverein FC Barcelona gegenüber. Die Düsseldorfer konnten zum Ende der regulären Spielzeit ein Unentschieden halten, unterlagen aber in der Verlängerung mit 3:4. Im Team der Fortuna standen u. a. die Brüder Thomas und Klaus Allofs, Gerd Zewe und Wolfgang Seel.

In den Spielzeiten 1979/80 und 1980/81 spielte Düsseldorf nach den zwei DFB-Pokal-Erfolgen erneut im Europapokal der Pokalsieger.

Alle Europapokalspiele der Fortuna im Überblick:

Saison Wettbewerb Runde Gegner Ergebnis
1973/74 UEFA-Pokal 1. Runde Dänemark Næstved IF 1:0, 2:2
2. Runde Österreich Admira Wacker Wien 1:2, 3:0
Achtelfinale DDR Lokomotive Leipzig 2:1, 0:3
1974/75 UEFA-Pokal 1. Runde Italien AC Turin 1:1, 3:1
2. Runde Ungarn ETO Raba Györ 0:2, 3:0
Achtelfinale Niederlande FC Amsterdam 0:3, 1:2
1978/79 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Rumänien Universitatea Craiova 4:3, 1:1
Achtelfinale Schottland FC Aberdeen 3:0, 0:2
Viertelfinale Schweiz Servette Genf 0:0, 1:1
Halbfinale Tschechien Baník Ostrava 3:1, 1:2
Finale Spanien FC Barcelona 3:4 (2:2, 2:2) n. V.
1979/80 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Schottland Glasgow Rangers 1:2, 0:0
1980/81 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Österreich SV Austria Salzburg 5:0, 3:0
Achtelfinale Belgien KSV Thor Waterschei 0:0, 1:0
Viertelfinale Portugal Benfica Lissabon 2:2, 0:1

Zweite Mannschaft

Fortuna Düsseldorf II
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Basisdaten
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Taşkın Aksoy
Spielstätte Paul-Janes-Stadion
Plätze 7.200
Liga Regionalliga West
2012/13 12. Platz
Heim
Auswärts

Den größten Erfolg feierte die zweite Mannschaft der Fortuna im Jahr 1977 mit dem Gewinn der deutschen Amateurmeisterschaft.

Seit den 1990er Jahren pendelte die zweite Mannschaft, die ihre Heimspiele im Paul-Janes-Stadion austrägt, zwischen der Oberliga Nordrhein und der Verbandsliga Niederrhein. 1997 verpasste sie den Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest nur knapp; am vorletzten Spieltag unterlag die Zweitvertretung dem FC Wegberg-Beeck, wodurch der Bonner SC durch zwei Siege vorbeiziehen konnte. 2002 stieg die Mannschaft zuletzt in die Verbandsliga ab, während die erste Garde aus der Regionalliga Nord in die Oberliga musste. 2007 gelang nach fünfjähriger Abstinenz die Rückkehr in die Oberliga Nordrhein, die zur Saison 2007/08 letztmals ausgetragen wurde. Am letzten Spieltag konnte man sich durch einen 4:0-Sieg gegen den KFC Uerdingen 05 für die neu geschaffene NRW-Liga qualifizieren, zu der die bisherigen Oberligen Nordrhein und Westfalen zusammengelegt wurden. In der neuen Spielklasse lief es deutlich erfolgreicher; so konnte bereits am 33. Spieltag mit einem 3:0-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Essen der Aufstieg in die Regionalliga West sichergestellt werden, in der die zweite Mannschaft der „Flingeraner“ ab der Saison 2009/10 spielt. In der Saison 2009/10 sicherte sich die Mannschaft mit einem 2:1-Sieg beim Bonner SC am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Goran Vucic trainierte die Mannschaft bis zur Saison 2011/12, die die Mannschaft auf dem letzten und 19. Platz beendete. Wegen einer Reform der Regionalligen spielte sie in der Saison 2012/13 trotz des letzten Platzes der Vorsaison in der neuen Regionalliga West. Seit Juni 2012 ist Taşkın Aksoy Trainer der zweiten Mannschaft.[26]

Spielstätten

Die erste Mannschaft trainiert im Arena-Sportpark an der ESPRIT arena. Ab und zu trainiert sie auf der kleinen Kampfbahn (ebenfalls im Arena-Sportpark), wo auch die Jugendabteilungen der Düsseldorf Panther ihre Heimspiele austragen, oder in der benachbarten Leichtathletikhalle.

Trikotsponsoren

Opel Astra GTC vom Sponsor Opel (seit 2012)

Für die Trikotwerbung der Vodafone-Marke o.tel.o zahlt das Unternehmen dem Verein in der Saison 2012/13 eine Summe von ca. 2,8 Millionen Euro.[28]

Geschichte des Vereinslogos

Vereinsrivalitäten

Hauptrivale des Vereins ist der 1. FC Köln, was zum einen von der geographischen Nähe beider Klubs herrührt und zum anderen auf die traditionelle Rivalität der beiden Städte zurückzuführen ist. Der sportliche Abwärtstrend der Düsseldorfer hatte jedoch dazu geführt, dass das angespannte Verhältnis zueinander an Brisanz verlor; die letzte Begegnung in einem Pflichtspiel fand 1999 in der 2. Bundesliga statt, der letzten Saison der Düsseldorfer im Profifußball vor 2008. In der Saison 2012/13 spielt Fortuna Düsseldorf eine Liga über dem 1. FC Köln, so dass in dieser Zeit eine Begegnung in Punktspielen ebenfalls nicht stattfinden wird. Eine musikalische Umsetzung fand die Aversion des Milieus Düsseldorfer Fortuna-Fans gegenüber ihren Kölner Gegnern, die sie mit der Figur des Tünnes allegorisieren, in dem 2008 veröffentlichten Lied Knüppel Klopp des Rappers JayJay.[29]

Weitere Rivalitäten in unmittelbarer regionaler Nähe wurden zu Bayer 04 Leverkusen, Rot-Weiss Essen und dem Wuppertaler SV gepflegt. Erstere keimten Ende der 1970er Jahre mit deren Aufstieg in die Bundesliga auf, da es den Leverkusenern seither erfolgreich gelang, Düsseldorf und Köln den Rang als „die Macht am Rhein“ streitig zu machen. Hinzu kommt, dass die Unterstützung durch den finanzstarken Bayer-Konzern einen gewisse Abneigung verursacht. Andere Vereine und Stimmen aus dem Düsseldorfer und Kölner Raum bezeichneten Bayer 04 Leverkusen daher als „Plastik-“ oder „Retortenklub“ ohne wirkliche Vereinstradition und ihre Mannschaft als „Werkself“.[30] Die Tatsache, dass Bayer in der Rückrunde der Saison 2008/09 die LTU Arena nutzte, führte bei vielen Fortuna-Fans zu weiterem Unmut. Mit dem Wiederaufstieg der Fortuna in die Bundesliga lebt diese Rivalität wieder auf. In Bezug auf Rot-Weiss Essen war die hohe Zahl direkter Aufeinandertreffen, die es seit der Jahrtausendwende gegeben hatte, ein Grund für verstärkte Animositäten, die sich jedoch mit dem sportlichen Auseinanderdriften der Vereine (Rot-Weiss Essen spielt mittlerweile in der vierten Liga) vorerst erledigt haben.

Stadtinterne Rivalitäten zum Düsseldorfer SC 99 oder TuRU Düsseldorf verloren bereits in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg an Bedeutung, da seither kein Fußballverein innerhalb der Stadtgrenzen höherklassig als Fortuna war.

Ein gewisses Spannungsverhältnis besteht ebenso zum FC Bayern München. Zwar war Düsseldorf nur Anfang der 1970er Jahre ein wirklicher Konkurrent im Meisterschaftskampf, jedoch sorgten Begegnungen der Vereine in der Folgezeit immer wieder für Brisanz: Im Juni 1975 führten die Bayern auswärts zur Halbzeitpause bereits mit 4:2, verloren jedoch das Spiel am Ende mit 5:6. Am 9. Dezember 1978 konnte der Verein den heutigen Rekordmeister mit 7:1 besiegen, was zugleich dessen höchste Auswärtsniederlage in der Bundesliga darstellt. In der Saison 1985/86 gewann die Fortuna als einzige Mannschaft zweimal gegen den späteren Meister. Während Düsseldorf seit 1997 aus der Bundesliga abgestiegen war, veröffentlichte die Band Die Toten Hosen, die zu großen Teilen aus Fans von Fortuna Düsseldorf besteht, im Jahr 1999 in ihrem Album Unsterblich das Lied Bayern, in dessen Text der FC Bayern München verhöhnt wird.[31]

Spielbegegnungen von Fortuna Düsseldorf mit in gleicher Liga rivalisierenden Vereinen des Fußballverbandes Niederrhein, gegenwärtig mit Borussia Mönchengladbach, früher mit Rot-Weiß Oberhausen und MSV Duisburg, werden als „Niederrhein-Derby“ bezeichnet.[32]

Literatur

  • Michael Bolten: Alles andere ist nur Fußball. Die Geschichte von Fortuna Düsseldorf. Die Werkstatt, Göttingen 2005, ISBN 3-89533-505-3.
  • Henning Heske: In der Arena. Leben mit Fortuna Düsseldorf. Agon Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-359-2.
  • Henning Heske: Der Ball hat kein Gedächtnis. Leben mit Fortuna Düsseldorf. Books on Demand GmbH, Norderstedt 2010, ISBN 978-3-8391-6277-4
  • Werner Jacobs: 100 Jahre Fortuna Düsseldorf 1895–1995 – Die Chronik einer 100-jährigen Leidenschaft. Düsseldorf 1994.
  • Werner Jacobs: Die launische Diva – 20 Jahre Fußball-Bundesliga Fortuna Düsseldorf. Düsseldorf 1995, ISBN 3-9804284-1-9.
  • Wolfgang Niersbach: 85 Jahre Fortuna Düsseldorf. Dasbach Verlag GmbH, Taunusstein 1980.
  • Ralf J. Schoppe: Fortuna Düsseldorf – Aus dem Familienalbum eines großen Fußballvereins. Droste Verlag, Düsseldorf 1974, ISBN 3-7700-0390-X.
  • Carsten Koslowski: Zwei Jahre sind genug Monsenstein und Vannerdat, Münster 2004, ISBN 978-3-937312-93-4.
  • 30 Jahre TSV Fortuna 1895 Düsseldorf, Düsseldorf 1925.
  • Festschrift zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1933, Selbstverlag, August 1933.

Weblinks

Commons: Fortuna Düsseldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Siehe hierzu etwa Fortuna in der Oberliga Nordrhein (2003/04), Beitrag vom 25. April 2004 in der ZDF-Sportreportage, eingestellt in das Portal YouTube, abgerufen am 28. August 2012
  2. Fortuna zählt mehr als 17.000 Mitglieder, Artikel vom 26. Juli 2012 im Portal RP ONLINE, abgerufen am 26. Juli 2012
  3. Profil von Fortuna Düsseldorf auf der offiziellen Website, Profil von Fortuna Düsseldorf auf der offiziellen Website
  4. Julia Gurol, Matthias Rech, Bernd Schwickerath: Fortuna hat mehr Mitglieder denn je. W. Girardet GmbH & Co. KG, 18. Juli 2013, abgerufen am 20. Juli 2013.
  5. Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e.V. (Hrsg.): HISTORIE: 1895–1932. Abgerufen am 17. Mai 2012.
  6. Pokalrekorde
  7. lt. Biermann, „Fast alles über Fußball“, KiWi, 2005
  8. Zieht den Bayern die Lederhosen aus!
  9. YouTube-Video der Single Vor, vor, Fortuna!, abgerufen am 21. Juli 2012
  10. Tote Hosen in Spendierlaune. In: Spiegel Online, 12. Juni 2001.
  11. Tschö, Rheinstadion! In: das Netzbuch, 12. September 2002.
  12. Die Fortuna ist zweitklassig!
  13. Tagesspiegel: Aufstieg in die Zweite Liga – Fortuna Düsseldorf ist wieder da
  14. Heimtablle auf kicker.de, abgerufen am 15. Mai 2011
  15. Cai-Simon Preuten: Fortuna Düsseldorf zittert sich in die Relegation. Spiegel Online, 6. Mai 2012, abgerufen am 6. Mai 2012.
  16. Fortuna Düsseldorf – Borussia Dortmund (4:5) Elfmeterschießen – Penalty Shoot-Out – 20/12/2011
  17. Jan Reschke: Relegations-Pleite für Hertha – Düsseldorf hat den Aufstieg vor Augen. Spiegel Online, 10. Mai 2012, abgerufen am 10. Mai 2012.
  18. Stephan Seeger: Die Chronologie der Eskalation In: Rheinische Post, 16. Mai 2012.
  19. Christian Paul: Fan-Chaos überschattet Düsseldorfer Aufstieg. Spiegel Online, 16. Mai 2012, abgerufen am 17. Mai 2012.
  20. Hertha legt Einspruch ein. Hertha BSC, 16. Mai 2012, abgerufen am 17. Mai 2012.
  21. Hertha entscheidet erst nach Pfingsten. In: sportschau.de, 25. Mai 2012.
  22. Keine Anrufung des Schiedsgerichts. Hertha BSC, 19. Juni 2012, abgerufen am 19. Juni 2012.
  23. „Referee Stark zeigt Hertha-Spieler an“, dpa am 18. Mai 2012
  24. Fortuna Düsseldorf akzeptiert Teilausschluss-Urteil fortuna-duesseldorf.de vom 12. August 2012
  25. Fortuna Düsseldorf und Norbert Meier trennen sich, fortuna-duesseldorf.de vom 27. Mai 2013
  26. Die Zwote ist gut in die Vorbereitung gestartet fortuna-duesseldorf.de, 26. Juni 2012, abgerufen am 27. Juni 2012.
  27. Galerie der Trikots F95 Kulttrikot, abgerufen am 16. Juni 2012
  28. Michael Ryberg: Auf der Trikotbrust ist Fortuna kein Abstiegskandidat, Artikel vom 9. Juli 2012 im Portal derwesten.de, abgerufen am 10. Juli 2012
  29. YouTube-Video des Songs Knüppel Klopp des Rappers JayJay, abgerufen am 21. Juli 2012
  30. Zehn Leverkusener ringen Fortuna nieder, Artikel vom 4. November 2012 im Portal rp-online.de, abgerufen am 4. November 2012
  31. Musikvideo Bayern, im März 2000 im Stil eines Amateurfilms vom Regisseur Peter Thorwarth gedreht, darin Fußballszenen der Toten Hosen auf dem Ascheplatz von Alemannia 08 in Düsseldorf-Flingern und am Ende der gespielte Kommentar von Uli Hoeneß: „An dem Dreck wird unsere Gesellschaft irgendwann einmal ersticken.“; Video aus dem Portal YouTube, abgerufen am 6. Juli 2012
  32. MSV Duisburg: Vorverkauf für das Derby boomt, 27. August 2009