Hadol

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Dieser Artikel beschreibt die französische Gemeinde Hadol. Zum französischen Karikaturisten siehe Paul Hadol.
Hadol
Wappen von Hadol
Hadol (Frankreich)
Hadol
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Xertigny
Gemeindeverband Communauté d’agglomération d’Épinal
Koordinaten 48° 5′ N, 6° 29′ OKoordinaten: 48° 5′ N, 6° 29′ O
Höhe 340–586 m
Fläche 49,05 km2
Einwohner 2.381 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 49 Einw./km2
Postleitzahl 88220
INSEE-Code

Mairie Hadol

Hadol ist eine französische Gemeinde mit 2381 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Kanton Xertigny.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Gemeinde Hadol im Département Vosges

Die Gemeinde Hadol liegt durchschnittlich 500 Meter über dem Meer auf dem Hochplateau der Vôge, etwa zehn Kilometer südlich der Stadt Épinal. Der Ruisseau des Nauves entwässert das Gebiet um Hadol zur oberen Mosel.

Das fast 50 km² große Gemeindegebiet umfasst neben dem Hauptort Hadol die Ortsteile Buzegney, Géroménil, Grandfaing, Guménil, La Houssière, Le Digneul, Le Roulier, Les Etangs und Senade.

Die Landschaft ist überwiegend von Äckern geprägt, während sich im Süden der Gemeinde mit dem Forêt de Tillonhaie und dem Bois du Haumont ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet erstreckt.

Nachbargemeinden von Hadol sind Arches im Norden und Osten, Raon-aux-Bois im Südosten, Xertigny im Südwesten, Uzemain und Uriménil im Westen sowie Dounoux im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Hadol geht zurück auf den germanisch überformten keltischen Begriff Hha, der so viel wie dürrer, trockener Boden bedeutete; Do wurde eine Anhöhe genannt. Im Lauf der Jahrhunderte änderte sich die Schreibweise des Ortes oft: so wurde aus Haidors über Haidois, Hadoz, Haidous, Haido, Haidolz, Hardo, adoy, Haidoz, Haydo, Haidol, Hadon, Adou, Hadol, Hadolia, Haidot, Haddal, Hadeau und Hadot schließlich Hadol. Interessant ist, dass der Ort heute im regionalen Dialekt Hado genannt wird.

Entstanden ist Hadol aus einem Unterdorf (Hadol-la-Basse) und einem Oberdorf (Hadol-la-Haute).

Im Jahr 1005, das als Gründungsjahr der Gemeinde gilt (Tausendjahrfeier 2005), wurde ein Turm auf einem Sporn errichtet, der eine weite Sicht nach Osten ermöglichte. An dieser Stelle wurde später die Kirche gebaut. Unter dem Portal der Kirche findet man die vermutlich mit einem Speer eingeritzte Inschrift „Cette tour a été fondée pour la première fois en l’an 1005(Dieser Turm wurde zum ersten Mal im Jahre 1005 gegründet).

Hadol gehörte bis 1580 und von 1653 bis 1680 zur heutigen Nachbargemeinde Arches.

Im Dreißigjährigen Krieg erlebte Hadol 1630 den Einfall der Schweden. Während einer Pest-Epidemie wirkte der später heiliggesprochene Priester Pierre Fourier in Hadol und Umgebung.

Kirche Saint-Gengoult

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2012
Einwohner 1491 1503 1580 1997 2019 2071 2231 2327

Seit 1962 hat sich die Einwohnerzahl Hadols kontinuierlich erhöht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Gengoult aus dem 19. Jahrhundert
  • Flurkreuze in den Ortsteilen Géroménil und Guménil

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landstraßen führen sternförmig in die Nachbargemeinden Hadols. Die Nationalstraße 434 (Épinal-Vesoul) führt westlich an Hadol vorbei. Der nahe Bahnhof in Dounoux liegt an der Bahnlinie NancyBelfort, die vom Unternehmen TER Lorraine betrieben wird.

Hadol ist Standort zweier Grundschulen (École du Centre und École de Geromenil) und eines Kindergartens.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hadol – Sammlung von Bildern