Maroncourt

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Maroncourt
Maroncourt (Frankreich)
Maroncourt
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Darney
Gemeindeverband Communauté de communes de Mirecourt Dompaire
Koordinaten 48° 15′ N, 6° 9′ OKoordinaten: 48° 15′ N, 6° 9′ O
Höhe 276–338 m
Fläche 2,24 km2
Einwohner 12 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 5 Einw./km2
Postleitzahl 88270
INSEE-Code

Blick auf Maroncourt von Nordosten

Maroncourt ist eine französische Gemeinde im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Kanton Darney.

Mit 12 Einwohnern (1. Januar 2014) ist Maroncourt die kleinste der 515 Gemeinden im Département Vosges.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Gemeinde Maroncourt
im Département Vosges

Maroncourt liegt auf 280 m Meereshöhe am rechten Ufer des Mosel-Nebenflusses Madon, etwa sechs Kilometer südlich von Mirecourt und 23 Kilometer nordwestlich von Épinal. Das Relief um Maroncourt ist nur wenig gegliedert, die höchste Erhebung wird mit 338 m über dem Meer im äußersten Südosten der Gemeinde in einem Wald erreicht, der ein Drittel des 2,24 km² umfassenden Gemeindegebietes bedeckt.

Nachbargemeinden von Maroncourt sind Velotte-et-Tatignécourt im Nordosten, Dompaire im Südosten, Hagécourt im Süden sowie Valleroy-aux-Saules im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine frühe Erwähnung erfuhr der Ort 1159 als Moironcourt in einer Schenkungsurkunde von Heinrich I., Bischofs von Toul, an den Abt von Chaumousey.

Das Dorf Maroncourt war früher eng mit der heutigen Nachbargemeinde Hagécourt verbunden; beide gehörten zum Besitz der Herzöge von Lothringen und dem Kapitel Remiremont. 1594 kam Maroncourt zur Vogtei der Vogesen, unterstand später dem Propst von Dompaire/Valfroicourt und gehörte von 1751 bis zur Französischen Revolution zur Vogtei Darney.

Kirchlich war Maroncourt Teil der Pfarrei Hagécourt im Dekanat Poussay des Bistums Toul. Die Kirchenbücher wurden im benachbarten Valleroy-aux-Saules geführt.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 27 23 21 12 16 13 11 12

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das kleine Dorf besteht aus vier Bauernhöfen und den dazugehörigen Wohn- und Stallgebäuden sowie einem kleinen, 1790 errichteten Bürgermeisterhaus (Mairie). Es gibt keine Kirche oder Kapelle (für Maroncourt ist die Kirche Saint-Jean-Baptiste in Hymont zuständig), sodass es sich um ein rein landwirtschaftlich ausgerichtetes Ensemble handelt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Dorf führt die Départementsstraße D 40 von Hagécourt nach Velotte-et-Tatignécourt. Hier besteht Anschluss an die teilweise zweistreifig ausgebaute D 166 von Épinal über Mirecourt nach Neufchâteau. In der nahegelegenen Gemeinde Hymont befindet sich ein Haltepunkt an der Bahnlinie von Nancy über Mirecourt und Vittel nach Merrey, die von der TER Lorraine betrieben wird.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Maroncourt auf www.vosges-archives.com. Abgerufen am 22. April 2012 (pdf-Datei; 97 kB, französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]