Bettoncourt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bettoncourt
Wappen von Bettoncourt
Bettoncourt (Frankreich)
Bettoncourt
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Charmes
Gemeindeverband Communauté de communes de Mirecourt Dompaire
Koordinaten 48° 21′ N, 6° 10′ OKoordinaten: 48° 21′ N, 6° 10′ O
Höhe 253–374 m
Fläche 3,18 km2
Einwohner 84 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 26 Einw./km2
Postleitzahl 88500
INSEE-Code

Lage der Gemeinde Bettoncourt im Département Vosges

Bettoncourt ist eine französische Gemeinde im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Kanton Charmes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 84 Einwohner (Stand 1. Januar 2014) zählende Gemeinde Bettoncourt liegt etwa 40 Kilometer südlich von Nancy und 40 Kilometer nordwestlich von Épinal, unweit der Grenze zum Département Meurthe-et-Moselle. Die nächstgelegenen Kleinstädte sind Mirecourt in sieben und Charmes in zwölf Kilometern Entfernung.

Der Mosel-Zufluss Madon bildet die nordwestliche Gemeindegrenze. Südwestlich und nordöstlich des Ortes Bettoncourt fließen die Bäche Le Hainvau und Le Xouillon in den Madon. In den Mündungsbereichen weitet sich das Madontal. Das Gelände steigt nach Südosten hin sanft zu einer Hochfläche an, die das Madontal um über 100 Meter überragt. Der Gemeindeanteil am Waldgebiet dieser Hochfläche beträgt etwa 20 ha. Außer einem weiteren schmalen Waldstreifen im Norden der Gemeinde besteht das 3,18 km² umfassende Gemeindeareal vorwiegend aus Acker- und Wiesenland.

Nachbargemeinden von Bettoncourt sind Vomécourt-sur-Madon im Norden, Gircourt-lès-Viéville im Osten, Mazirot im Süden, Chauffecourt im Südwesten sowie Ambacourt im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Betoncourt taucht 1232 erstmals in einer Urkunde als Teil der Vogtei von Mirecourt auf.

Bettoncourt hat keine eigene Kirche. Die seelsorgerische Betreuung übernimmt die Kirche Saint-Martin der Nachbargemeinde Vomécourt-sur-Madon. Die kleine Kapelle Saint-Martin-et-Saint-Sébastien wurde 1726 durch den Pfarrer von Viviers-les-Offroicourt gegründet.[1]

Von 1790 bis 1801 gehörte Bettoncourt zum Kanton Mirecourt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 111 118 106 97 104 125 96 84

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle Saint-Martin-et-Saint-Sébastien
Kapelle Saint-Martin-et-Saint-Sébastien
Rathaus

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bettoncourt konnte seinen Charakter als Bauerndorf erhalten. So leben bis heute die meisten Einwohner von der Landwirtschaft (insbesondere Getreide- und Futtermittelanbau sowie Tierhaltung).

In der Gemeinde befindet sich ein Seniorenheim.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Bettoncourt führt die Departementsstraße 55 von Mirecourt nach Charmes mit einem Anschluss an die autobahnähnliche N 57 (MetzNancyÉpinal). Der nächste Bahnhof befindet sich in der nahen Kleinstadt Mirecourt an der Bahnlinie Nancy–Dijon.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bettoncourt auf vosges-archives.com (pdf-Datei, französisch; 30 kB, seit Mitte 2016 nicht mehr abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bettoncourt – Sammlung von Bildern