Rouvres-en-Xaintois

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Rouvres-en-Xaintois
Rouvres-en-Xaintois (Frankreich)
Rouvres-en-Xaintois
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Neufchâteau
Kanton Mirecourt
Gemeindeverband Communauté de communes de Mirecourt Dompaire
Koordinaten 48° 19′ N, 6° 2′ OKoordinaten: 48° 19′ N, 6° 2′ O
Höhe 302–421 m
Fläche 11,19 km2
Einwohner 285 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 25 Einw./km2
Postleitzahl 88500
INSEE-Code

Lage der Gemeinde Rouvres-en-Xaintois im Département Vosges

Rouvres-en-Xaintois ist eine französische Gemeinde mit 285 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau und zum Kanton Mirecourt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Rouvres-en-Xaintois liegt im Süden des Xaintois, etwa 40 Kilometer nordwestlich von Épinal. Die Landschaft um Rouvres ist hügelig und durch Getreidefelder geprägt. Im Südwestzipfel hat die Gemeinde einen Anteil am Bois dessous Haye, weitere Waldgebiete liegen im Südosten (Bois Pransieux, Bois Brebière), in der Mitte (Bois du Chanot) und im Nordwesten (Le Breuilles) des Gemeindegebietes. In Rouvres mündet der Ruisseau du Groseillier in den Cochon, der über Val d’Arol und Madon zur Mosel abfließt und zum Einzugsgebiet des Rheins gehört, während der Südwesten des Gemeindeareals zum Einzugsgebiet der Maas zählt.

Nachbargemeinden von Rouvres-en-Xaintois sind Oëlleville im Norden, Baudricourt im Osten, Remicourt im Südosten, Offroicourt im Süden, Gemmelincourt im Südwesten sowie Dombasle-en-Xaintois und Ménil-en-Xaintois im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1109 erstmals als Ruver in einer Urkunde erwähnt. Seit 1801 führt die Gemeinde die Landschaftsbezeichnung im Namen. Im Ancien Régime gehörte das Dorf zur Vogtei Mirecourt. Die Herrschaft über Rouvres war geteilt: Teile des Ortes gehörten den Herren von Bassompierre in Baudricourt, ein kleiner Teil gehörte den Herren von Châtenois, die direkt dem König unterstanden. Auch der Abt von Chaumousey hatte in Rouvres herrschaftliche Rechte. In der Zeit der Französischen Revolution war Rouvres Hauptort des 6. Kantons im Distrikt Mirecourt. 1832 vergrößerte sich das Gemeindegebiet um ein Waldstück, das zuvor eine Enklave der Gemeinde Baudricourt war. Die Kirche, dem Heiligen Eliphius geweiht, war Teil des Dekanates Poussay innerhalb des Bistums Toul. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1856. Das Bürgermeister- und Knabenschulgebäude wurde 1833 errichtet, die Mädchenschule folgte 1836.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 338 356 367 385 337 299 295
Kirche St. Eliphius

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Eliphius (Église Saint-Élophe)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft spielt in Rouvres und Umgebung nach wie vor eine Rolle. Einige Einwohner sind Pendler in die Gewerbegebiete von Gironcourt-sur-Vraine und am Flughafen Épinal-Mirecourt. Die teilweise zweistreifig ausgebaute Schnellstraße (D 166) von Épinal über Mirecourt nach Neufchâteau umgeht Rouvres im Süden mit zwei Anschlüssen westlich und östlich des Dorfkerns. Straßenverbindungen bestehen auch in die Nachbargemeinden Offroicourt und Oëlleville.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rouvres-en-Xaintois auf vosges-archives.com. Abgerufen am 14. Juli 2011 (pdf; 100 kB, französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]