Pierre-Emerick Aubameyang

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Pierre Aubameyang

Pierre-Emerick Aubameyang

Spielerinformationen
Voller Name Pierre-Emerick Aubameyang
Geburtstag 18. Juni 1989
Geburtsort LavalFrankreich
Größe 187 cm[1]
Position Stürmer
Vereine in der Jugend






0000–2006
2007–2008
Stade Laval
FC Toulouse
Atlético Junior
OGC Nizza
FC Rouen
AC Le Havre
SC Bastia
AC Mailand
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2008–2011
2008–2009
2009–2010
2010–2011
2011–2013
2013–
AC Mailand
FCO Dijon (Leihe)
OSC Lille (Leihe)
AS Monaco (Leihe)
AS Saint-Étienne
Borussia Dortmund
0 0(0)
34 0(8)
14 0(2)
19 0(2)
87 (37)
65 (29)
Nationalmannschaft2
2009
2012
2009–
Frankreich U-21
Gabun U-23
Gabun
1 0(0)
3 0(1)
42 (17)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2014/15
2 Stand: 27. März 2015

Pierre-Emerick Aubameyang (* 18. Juni 1989 in Laval, Département Mayenne, Frankreich) ist ein gabunisch-französischer Fußballspieler. Seit 2013 steht er bei Borussia Dortmund unter Vertrag.

Vereinskarriere[Bearbeiten]

AC Mailand und Leihgeschäfte[Bearbeiten]

Aubameyang wechselte im Januar 2007 in die Jugendabteilung des AC Mailand,[2] bei dem zu dieser Zeit auch sein Bruder Willy in der ersten und zweiten Mannschaft spielte.[3] 2007 war er Teil des Kaders, der beim Champions Youth Cup 2007 den vierten Platz belegte. Dort gewann der damals 18-Jährige die Roberto-Bettega-Trophäe als bester Torschütze des Turniers.[2]

Er begann seine Profikarriere 2008 beim AC Mailand und wurde sogleich – über einen Leihvertrag für die Saison 2008/09 – zum Zweitligisten FCO Dijon abgegeben. Am 1. August 2008 (1. Spieltag) debütierte er bei der 1:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den RC Lens; sein erstes Ligator markierte er am 22. August 2008 (4. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Heimspiel gegen den FC Tours mit dem Treffer zum 1:0 in der 65. Minute. Für Dijon absolvierte er 34 Ligaspiele, in denen er acht Tore erzielte.

In der Saison 2009/10 wurde er in die Ligue 1 verliehen und sammelte beim OSC Lille Spielpraxis. Er war jedoch kein Stammspieler und kam auf eine Bilanz von 14 Ligaspielen und zwei Toren. In der Europa League stand er siebenmal auf dem Feld. Das Team schied schließlich im Achtelfinale gegen den FC Liverpool aus. Zwar besaß der Verein eine Kaufoption, doch Aubameyang blieb nicht in Lille, weil diese nicht genutzt wurde.

Die Saison 2010/11 verbrachte er daraufhin zum dritten Mal als Leihspieler. Er wurde für ein Jahr an AS Monaco abgegeben, womit er erneut in der Ligue 1 spielte. Erstmals wurde er am 7. August 2010 in der Liga eingesetzt. Er bestritt 37 Pflichtspiele, davon 33 in der Liga und erzielte dabei vier Treffer. Es war sein erstes Jahr, in dem er Stammspieler eines Erstligateams war.

AS Saint-Étienne[Bearbeiten]

Im Januar 2011 wechselte er – erneut auf Leihbasis – zum Ligakonkurrenten AS Saint-Étienne. Sein Pflichtspieldebüt gab er am 7. August 2011, als er gegen Bordeaux auch sein erstes Tor erzielte.[4] In Saint-Étienne stand er in allen 19 Hinrundenpartien auf dem Platz und erzielte dabei sechs Treffer. So nahm der Klub im Dezember 2011 die Option der dauerhaften Vertragsbindung wahr. Aubameyang erzielte während der gesamten Saison 2011/12 16 Treffer in 36 Spielen.

In der Saison 2012/13 verbesserte er seine Torquote nochmals und beendete die Spielzeit als zweitbester Torschütze der Liga. In 37 Spielen waren ihm 19 Treffer gelungen. Mit dem französischen Ligapokal holte er den ersten Titel seiner Profilaufbahn.

Borussia Dortmund[Bearbeiten]

Nach der Saison hatte er Angebote verschiedener großer Vereine vorliegen. Unter anderem hatten Newcastle United, Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund Interesse an einer Verpflichtung.[5] Er entschied sich für einen Wechsel nach Dortmund und unterschrieb dort im Juli 2013 einen bis 2018 befristeten Vertrag.[6] In seinem Bundesliga-Debüt am 10. August 2013 wurde er von Beginn an eingesetzt und erzielte beim 4:0-Auswärtssieg gegen den FC Augsburg drei Tore.[7] Damit ist er der erste gabunische Spieler und Torschütze in der Bundesliga und der erste Dortmunder Spieler, der bei seinem Debüt dreifach traf.[8]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Aubameyang mit der gabunischen Nationalelf (2012)

Gemeinsam mit seinem Bruder Willy wurde Pierre-Emerick Aubameyang 2009 erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen. Gegen Marokko gab er sein Debüt, wobei er auch ein Tor zum 2:1-Sieg beisteuerte. Für die gabunische Auswahl kam er sowohl beim Afrika-Cup 2010 (drei Gruppenspiele) als auch beim Turnier im eigenen Land 2012 zum Spieleinsatz. Dort erzielte er drei Tore, je eines in den drei Gruppenspielen. Im Viertelfinale, das mit 4:5 im Elfmeterschießen gegen Mali verloren wurde, verschoss er seinen Elfmeter. Aubameyang gehörte zudem dem Aufgebot Gabuns bei den Olympischen Spielen 2012 in London an.

Sonstiges[Bearbeiten]

Pierre-Emerick ist der jüngere Bruder von Willy und Catilina, beide ebenfalls Fußballprofis. Sein Vater Pierre ist ein ehemaliger gabunischer Fußballprofi, seine Mutter ist Spanierin.[9][10] Aubameyang spricht neben Französisch auch fließend Italienisch.[11]

Er ist bekannt für seine ausgefallenen Frisuren und Kleidung. Auch wenn er anders wahrgenommen wird, empfindet er sich nicht als der „[...] schrille, extrovertierte Mensch [...]“.[5] Seine Tore feiert Aubameyang oft mit einem Vorwärtssalto.[12]

Spielweise[Bearbeiten]

Zu Aubameyangs größten Stärken zählt sein enormer Antritt. Er gilt als einer der schnellsten Spieler im Weltfußball[13] und benötigte nach eigener Aussage in seiner Zeit beim AC Mailand für die ersten 30 Meter lediglich 3,75 Sekunden.[3] Offensiv kann er auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden, unter anderem auf den offensiven Außenbahnen und auf der Mittelstürmerposition. Zu seinen Stärken gehört zudem seine Treffsicherheit.

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

AS Saint-Étienne
Borussia Dortmund

Statistik[Bearbeiten]

Stand: 11. Mai 2014. Der Pokal ist in Frankreich die Coupe de France, in Deutschland der DFB-Pokal.

Saison Mannschaft Liga Spiele (Tore)
Liga Pokal Europa
2008/09[14] FCO Dijon Ligue 2 34 (8) 02 (0)
2009/10[15] OSC Lille Ligue 1 14 (2) 00 (0) 07 (0)1
2010/11[16] AS Monaco 33 (4) 01 (0)
2011/12[4] AS Saint-Étienne 36 (16) 00 (0)
2012/13[17] 37 (19) 03 (2)
2013/14[18] Borussia Dortmund Bundesliga 32 (13) 05 (2) 09 (1)2
2014/15[19] 33 (16) 04 (5) 08 (3)2
1 Europa League
2 Champions League

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. .bvb.de
  2. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNathan Carr: One 2 Watch – Pierre-Emerick Aubameyang. backpagefootball.com, 24. Juli 2012, abgerufen am 12. August 2013 (englisch).
  3. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatOliver Müller: Aubameyang: "Wir sind mit dem BVB nah dran an den Bayern". welt.de, 2. August 2013, abgerufen am 12. August 2013.
  4. a b Leistungsdaten 2011/12, transfermarkt.de
  5. a b kicker-Sportmagazin vom 12. August 2013 (Nr. 66), S. 19
  6. Borussia Dortmund verpflichtet Aubameyang bvb.de, abgerufen am 13. August 2013
  7. Dreierpack: Aubameyangs toller Einstand kicker.de, abgerufen am 10.August 2013
  8. Bundesliga-Historie: Aubameyang wie Olaf Marschall, auf reviersport.de vom 11. August 2013
  9. Rien n'arrête Pierre-Emerick Aubameyang leparisien.fr, abgerufen am 30. April 2015 (französisch)
  10. Pierre-Emerick Aubameyang: «Mon rêve, c'est de jouer au Real Madrid» afriquefoot.rfi.fr, abgerufen am 30. April 2015 (französisch)
  11. Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB: Gefahr im Anmarsch, auf sueddeutsche.de vom 11. August 2013
  12. Salto-Künstler Aubameyang spricht wieder vom Europapokal sueddeutsche.de, abgerufen am 30. April 2015
  13. kicker-Sonderheft Bundesliga 2013/14, S.26
  14. Leistungsdaten 2008/09, transfermarkt.de
  15. Leistungsdaten 2009/10, transfermarkt.de
  16. Leistungsdaten 2010/11, transfermarkt.de
  17. Leistungsdaten 2012/13, transfermarkt.de
  18. Leistungsdaten 2013/14, transfermarkt.de
  19. Leistungsdaten 2014/15, transfermarkt.de