Hermann von Neuenahr der Jüngere

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Graf Hermann von Neuenahr und Moers, Standbild in Krefeld neben dem Hauptportal der Alten Kirche

Hermann Graf von Neuenahr (Nuenar, a Nvenar, de Nova Aquila1, van Nieuwenar) und Moers (Mörß), Herr von Bedburg (Bedbur), Krefeld und Cracau (* 28. Oktober 1520[1]; † 4. Dezember 1578 in Bedburg oder Moers) war ein deutscher humanistisch gebildeter Staatsmann und Förderer der Reformation am Niederrhein.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Hermann von Neuenahr war der Sohn von Graf Wilhelm II. von Neuenahr (um 1497–1552) und der Erbtochter der Grafschaft Moers, Gräfin Anna von Wied (um 1500–1528), einer Nichte des Kölner Erzbischofs und Kurfürsten Hermann V. von Wied (1477–1552, reg. 1515-1547). Der Kölner Dompropst und Universitätskanzler Graf Hermann von Neuenahr der Ältere (1492–1530) war sein Onkel.

Vorfahren des Hermann von Neuenahr und Moers
Urgroßeltern

Gumprecht II. Graf von Neuenahr (um 1400–1484), Erbvogt zu Köln, Herr zu Alpen, 1459 Mitgraf von Limburg
∞ 1425
Margareta Gräfin von Limburg (vor 1419−um 1459[2]), Herrin zu Bedburg und Hackenbroich

Kuno (Konrad) I. Graf von Manderscheid (um 1444−1489), Herr zu Schleiden, Neuenstein und Kasselburg2
∞ 1459
Walpurgis Gräfin von Hoorn (um 1443−1476)

Friedrich IV. von Runkel († 1487), ab 1454 Graf Friedrich I. zu Wied, Herr zu Braunsberg, Dierdorf und Ysenburg
∞ 1454
Agnes von Virneburg (um 1436–1478)

Friedrich V. Junggraf von Moers und Saarwerden (um 1445–um 1472)
∞ 1462
Elisabeth von Rodemachern (um 1445–nach 1503), Herrin zu Bolchen3

Großeltern

Wilhelm I. Graf von Neuenahr († 1497), Herr zu Bedburg

Walburga Gräfin von Manderscheid (1468–nach 1527), Herrin zu Schleiden4

Wilhelm III. Graf zu Wied (um 1475–1519/26), Herr zu Ysenburg und Runkel
∞ 1481
Margareta Gräfin von Moers (um 1470–1515)

Eltern

Wilhelm II. Graf von Neuenahr (um 1497–1552)
∞ 1518
Anna Gräfin zu Wied und Moers (um 1500–1528), Herrin zu Rodemachern

Hermann Graf von Neuenahr und Moers (1520–1578)

Hermann von Neuenahr genoss eine humanistische Bildung bei Johannes Caesarius (1468–1550) und seinem Onkel Hermann von Neuenahr. Er sprach gut Französisch und hat möglicherweise in Frankreich studiert.

1538 heiratete er Gräfin Magdalena von Nassau-Dillenburg (1522–1567), Tochter von Wilhelm dem Reichen von Nassau (1487–1559), Halbschwester von Wilhelm I. von Oranien (1533–1584) und Cousine des Kölner Erzbischofs Graf Friedrich IV. von Wied (um 1518–1568; reg. 1562–1567).

1542 wurde sein Vater Graf Wilhelm II. von Neuenahr von Herzog Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg und Geldern (1516–1592) mit Krefeld und der Burg Cracau belehnt. Dieses Gebiet gehörte später auch zu Hermann von Neuenahrs Herrschaftsbereich.

Hermann von Neuenahr diente 1542 bis 1544 Karl V. (1500–1558) im Dritten Feldzug gegen Frankreich. Er führte 200 Lanzenreiter.

1547/48 besuchte Hermann von Neuenahr den Augsburger Reichstag. Im Frühjahr 1548 trat er die Rückreise an zusammen mit Feldmarschall Johann Hilchen von Lorch (1484−1548) aus dem Gefolge des Grafen Wilhelm von Nassau-Dillenburg, Hermanns Schwiegervater; Johann Hilchen verstarb kurz darauf[3].

1548 hielt Hermann sich bei dem kaiserlichen Feldherrn Maximilian von Egmond (um 1500–1548), Graf von Buren, einem Stiefcousin seines Vaters, auf.

Seit 1552 war Hermann regierender Graf von Neuenahr, Moers und Bedburg sowie Erbhofmeister von Kurköln. Ohne selbst im Besitz eines Siberbergwerkes zu sein, ließ er aufgrund eines Münzprivilegs 1552, 1557, 1562, 1567, 1569 und 1570 Reichstaler und Sechs-Heller-Stücke schlagen. Dies führte 1562 zu einem Konflikt mit dem kaiserlichen Kammermeister, dem das Privileg offenbar zunächst nicht bekannt war[4].

Ab 1556 nahm Graf Hermann die Kinder Amalia (1539–1602) - spätere Kurfürstin von der Pfalz -, Magdalena (1550–1626) - spätere Gräfin von Tecklenburg - und Adolf (um 1554–1589) seines verstorbenen Cousins 2. Grades Graf Gumprecht II. von Neuenahr und Limburg (um 1503–1556) bei sich in Moerser Schloss auf und wurde ihr Vormund. Nach dem Tod seines Schwiegervaters Wilhelm von Nassau-Dillenburg 1559 war Hermann von Neuenahr auch einer der Vormünder der Grafen Ludwig (1538–1574) und Heinrich von Nassau-Dillenburg (1550–1574)[5].

Der Kölner Erzbischof Gebhard von Mansfeld (1524–1562; reg. 1558) erneuerte 1561 die Belehnung mit Bedburg, Garsdorf, Hof Morken (Mörick), Rösberg und dem Erbhofmeisteramt des Erzstiftes[6]. 1562 verschenkten Hermann und seine Schwester Anna Walburga von Neuenahr (1522–1600) ihre Schlösser und Herrschaften Rodemachern, Reichersberg, Hesperingen, Useldingen und die Hälfte von Esch an der Sauer an Walburgas ersten Ehemann Philippe de Montmorency, Graf von Horn (1518/26–1568). Nach dessen Enthauptung 1568 durch Herzog Alba (1507–1582) in Brüssel nahm Graf Hermann den Titel eines Herrn zu Rodemachern wieder an.

1562 nahm Hermann von Neuenahr und Moers in Frankfurt am Main an der Kaiserwahl Maximilians II. (1527–1576) und 1570 am Speyerer Reichstag teil. Nach einem Tagebucheintrag des Grafen Ludwig I. von Wittgenstein (1532–1605) feierte er in Speyer seinen 50. Geburtstag.

1560 hatte Graf Herrmann von Kaiser Ferdinand I. (1503–1564) ein Nicht-Appellationsprivileg („Privilegium limitatum de non appellando“) für Prozesse mit Streitwerten unter 100 Gulden erhalten, das nach einem Prozeß vor dem Reichskammergericht 1566 von Kaiser Maximilian auf 200 Gulden erhöht wurde. 1567 erließ er eine Gerichtsordnung für die Grafschaft Moers.

1577 hatte Hermann von Neuenahr entscheidenden Anteil an der Wahl von Gebhard Truchseß zu Waldburg (1547–1601; reg. 1577–1583) zum Kölner Erzbischof.

Förderer der Reformation [Bearbeiten]

Schon Hermanns Vater Wilhelm II. von Neuenahr hatte die Reformation vorsichtig unterstützt. Graf Hermann von Neuenahr bekannte sich immer offener zur evangelischen Lehre.

Der lutherische Prediger Hermann Hamelmann (1526–1595) besuchte 1553/54 Moers und widmete Graf Hermann 1557 die Ausarbeitung De Ecclesia[7]. Hermann von Neuenahr und Moers führte 1560 die Reformation in seinen Gebieten ein und erließ 1561 eine lutherisch-melanchthonische Kirchenordnung für die Grafschaft Moers und die Herrschaft Bedburg5. Er gewährte darüber hinaus auch reformierten Glaubensflüchtlingen aus den Niederlanden Unterschlupf wie ab etwa 1562 dem ehemaligen Genter Bürgermeister Karl von Utenhove d. Ä. (um 1500–1580) auf seinem Jagdschloss Friemersheim.

Seit 1570 traten in Hüchelhoven, später in Bedburg Synoden zusammen, an denen auch Vertreter aus den Herzogtümern Kleve-Jülich-Berg teilnahmen. 1571 veröffentlichte Hermann in einer Sammlung seines Freundes Joachim Camerarius (1500–1574) anonym Nachdichtungen der sieben Bußpsalmen und des 64. Psalms, die von seiner lutherischen Frömmigkeit geprägt sind.

Mit dem Regierungsantritt von Hermanns Neffen Graf Adolf von Neuenahr (um 1554–1589), Herr von Limburg, Hackenbroich und Alpen, dem zweiten Ehemann seiner Schwester Walburga, wurde 1578 das reformierte Bekenntnis in der Grafschaft eingeführt.

Humanismus [Bearbeiten]

1532 gab Hermann von Neuenahr medizinische Schriften des Theodorus Priscianus (um 400) und des Abu l-Qasim (936–1013) aus dem Nachlass seines Onkels Hermann von Neuenahr d. Ä. heraus.

In Hermann von Neuenahrs Kölner Haus „Neuenahrer Hof“ in der Langgasse (heute: Neven-DuMont-Straße) wohnten seit 1549 für einige Zeit die niederländischen Humanisten Georg Cassander (1513–1566) und Cornelis Wouters (Cornelius Gualterus) (1512-1582/84). Dort entdeckten sie Anfang der 1550er Jahre den gotischen Charakter des Codex Argenteus, der offenbar aus der Abtei Werden in den Besitz von Graf Hermann gelangt war, wie aus Berichten von Philips van Marnix (1540–1598) und Theodor Pütz (Phraraeus)6 († nach 1609) geschlossen werden kann[8].

Anfang der 1560er Jahre unterstützte Graf Hermann Cassander und Jean Matal (um 1517–1597) bei dem Versuch, die Iguvinischen Tafeln (Tabulae Eugubinae), die in etruskischer Schrift geschrieben sind, zu entziffern[9]. Der Humanist und Pädagoge Franz Fabricius (1527–1573)[10] widmete Hermann von Neuenahr 1563 die Schrift Ciceronis historia per consules descipta et in annos LXIV distincta[11].

Der schlesische Arzt und Naturphilosoph Balthasar Flöter († nach 1567)[12], der 1567 in Köln drei Ausgaben des Paracelsus (um 1493–1541) im Verlag von Arnold Birckmann Erben besorgte, widmete dem „Kaiserlichen Hofrat“ Hermann von Neuenahr eine Vorrede[13].

Der humanistische Gelehrte und Dichter Karl von Utenhove (1536–1600), dessen Vater bei Graf Hermann Asyl gefunden hatte, widmete ihm und seiner verstorbenen Frau Magdalena 1568 sechs Gedichte[14].

1574 ließ Graf Hermann in Moers eine Lateinschule errichten, aus der nach seinem Tod 1582 eine Schola illustris, das heutige Gymnasium Adolfinum Moers, hervorging.

Der Kritiker der Hexenprozesse, Johann Weyer (1515–1588) lobte 1577 die Klugheit „Comes à Niuwenar D. Hermannus“, weil er eine geständige als Hexe angeklagte Frau - zu ihrem eigenen Schutz - lediglich des Landes verwiesen habe[15], und widmete ihm im gleichen Jahr seine Schrift „De ira morbo“ (= „Über die Zornkrankheit“)[16].

Der niederländische Humanist Gerhard Falkenburg (um 1538-1578) lebte bei Hermann von Neuenahr, bis er bei einem Ritt im dessen Gefolge nach einem Sturz vom Pferd im September 1578 in Steinfurt verstarb[17].

Erbfolgestreit [Bearbeiten]

Graf Hermann von Neuenahr und Moers soll sich nach Hermann von Weinsberg (1518–1597) „dem Trunk ergeben“ haben und starb am 2. oder eher 4. Dezember 1578 an „der zehrenden Krankheit, daran er etliche Jahre gegangen“[18] ohne Nachkommen. Sein Grab befand sich in der im 17. Jh. zerstörten Bonifatiuskirche (jetzt steht an dem Ort die Kapelle des Friedhofs an der Rheinberger Straße) in Moers. Nach seinem Tod kam es zu einem Erbfolgestreit zwischen Graf Wernher von Salm, Herr zu Reifferscheid, Bedburg, Dyck und Alfter (1545–1629) und Graf Adolf von Neuenahr und Limburg.

Werke [Bearbeiten]

Darstellung in der Kunst [Bearbeiten]

Ein Gemälde Hermanns von Neuenahr von einem unbekannten Meister (Öl auf Holz, 27,5 x 17,9 cm) befindet sich im Landschaftsmuseum des Niederrhein, Krefeld - Burg Linn.

Literatur [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Anmerkungen [Bearbeiten]

1 Lateinisch „aquila“ ist der „Aar“ (Adler).
2 Kuno I. von Manderscheid heiratete II. 1476 Mechthild von Virneburg († nach 1506).
3 Elisabeth von Rodemachern heiratete II. Diepolt (Thiebolt) II. von Hohen-Geroldseck (1449–1493 oder 1498/1500).
4 Walburga von Manderscheid heiratete II. 1502 Friedrich von Egmond, Graf zu Büren und Leerdam (1440−1521), der zuvor (∞ I. 1464) mit Aleida von Culemburg († 1471) verheiratet gewesen war.
5 Erhalten nur in der – reformierten – Fassung von 1603.
6 Aus Valkenburg aan de Geul, Lic. theol., 1586 bis 1609 Pfarrer an St. Aposteln in Köln, Professor für griechische Sprache.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Verschiedentlich wird fälschlich 1514 (vgl. Werner Teschenmacher: Annales Cliviae-Juliae-Montiae, Marchiae, Ravensbvrgiae Antiquae et Modernae. Jacob van Biesen, Arnheim 1638, S. 345) oder 1519 als Geburtsjahr angeben.
  2. Vgl. Historisches Archiv der Stadt Köln (Best. 250 Mariengarten, U 1/76).
  3. Vgl. Carl Ludwig Philipp Tross (Hrsg.): Des Grafen Wolrad von Waldeck Tagebuch während des Reichstages zu Augsburg 1548, Stuttgart: Literarischer Verein 1861, S. 43; Friedrich Otto: Johann Hilchen von Lorch. In: Nassauer Annalen 24 (1892), S. 1-23, bes. S 19.
  4. Vgl. Thomas P. Becker: a. a. O., S. 249-251.
  5. Vgl. Hauptstaatsarchiv Münster (Fürstentum Siegen, Urkunden Nr. 324 bis 328).
  6. Vgl. Lehnsbrief über die Herrschaften Bedbur Gastorp Mörick etc. sammt dem Erbhofmeisteramte, für Graf Hermann von Nuenaar etc.. In: Justus Friedrich Runde: Ausführliche Darstellung der gerechten Ansprüche des regierenden Herrn Grafen zu Bentheim-Tecklenburg auf die Herrschaft Bedbur, Göttingen: Johann Christian Dieterich 1788, Beilage S. 25.
  7. In: Cum scriptura sacra consensus undecim Conciliorum, aliquot historiarum … in perpetuo utriusque speciei Eucharistiae … porrigendae usu, Frankfurt am Main: Peter Braubach 1557.
  8. Vgl. Peter Arnold Heuser: Zur Geschichte des Codex Argenteus im 16. Jahrhundert. In: Rheinische Viertelsjahrsblätter 69 (2005), S. 133-152, bes. S. 145; Reinhard Staats: Der Codex Argenteus und Philipp Melanchthon in Helmstedt. In: Daphnis 40 (2011), S. 377-409, bes. S. 379-381.
  9. Vgl. Brief von Matal an Cassander in Duisburg vom 6. Juni 1564 (British Library London, Add. MS 5158, Blatt 3).
  10. Zu ihm vgl. Leonhard Ennen: Fabricius, Franz. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 6, Duncker & Humblot, Leipzig 1877, S. 507.
  11. Köln: Maternus Cholinus 1563.
  12. Aus Sagan, auch Philalethes (Pseudonym).
  13. In: Paracelsus: Philosophiae Magnae, Des Edlen, Hochgelährten, Vielerfarnen und weitberhümeten Herrn, D. Aureoli Theophrasti von Hohenhaim, Paracelsi genandt, &c. Tractatus aliquot, Köln: Arnold Birckmann Erben 1567; vgl. Wilhelm Kühlmann, Joachim Telle: Corpus Paracelsisticum. Dokumente frühneuzeitlicher Naturphilosophie in Deutschland, Bd. II/2, Tübingen: M. Niemeyer 2004, S. 617ff.
  14. Vgl. Hermannus. Comes à Noua Aquila. & Mursa, D. in Bedbur, &c., Aliud in Aquilam Nieunariae gentis insignia. τετράστικον, Epitaphium in obitum Magdalenae à Nassavv. Illustr. Comitis à Nieunaer & Mursa pientissimae coniugis, &c. quae obijt Anno 1567. Hendecasyllabi, das Akrostichon In eiusdem obitum Acrostichis, und die Chronogramme Distichon Numerum anni 1567 quo Mursae obijt comprehendens = L'Incarnation de l'année qu'elle trespassa. In: Xenia seu Ad illustrium aliquot Europae hominum nomina, Allusionum, Bd. I, Basel [: Thomas Guarinus] 1568, S. 44f, 44, 45f und 46f und 47 (Online-Ressource, abgerufen am 25. Januar 2013).
  15. Johann Weyer: De praestigiis daemonum et incantationibus ac veneficiis, Basel: Johann Oporinus Nachfolger 2. Aufl. 1577, S. 715; vgl. Christoph Meiners: Historische Vergleichung der Sitten und Verfassungen, der Gesetze und Gewerbe des Handels und der Religion, der Wissenschaften und Lehranstalten des Mittelalters mit denen unsers Jahrhunderts, Bd. III, Hannover: Helwing 1794, S. 369.
  16. Ioannes Vuier: De ira morbo, eiusdem curatione Philosophica, Media & Theologica, Liber. Irascimini sine peccato. Basel: Johann Oporinus Nachf. 1577.
  17. Vgl. Friedrich August Eckstein: Nomenclator philologorum, Leipzig: B. G Teubner 1871, S. 152.
  18. Vgl. Leonard Ennen: Aus dem Gedenkbuch des Hermann Weinsberg. In: Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte N. F. 1 (1872), S. 554—570, 613—636 und 764—775; 3 (1874), S. 46—56, 294—316, 359—368, 489—503 und 731—765, bes. 3 (1874), S. 737.
Vorgänger Amt Nachfolger
Wilhelm II. von Neuenahr Graf von Moers
1552–1578
Adolf von Neuenahr