Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der U-Boot-Waffe

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Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
Verleihungsübersicht 1939–1945

Die nachfolgende Übersicht beinhaltet alle 145 in der Literatur erwähnten Verleihungen des Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Angehörige der U-Boot-Waffe der Kriegsmarine von September 1939 bis Mai 1945. Sie beinhaltet ferner die Verleihung etwaiger höherer Stufen des Ritterkreuzes. So erhielten 28 Angehörige der U-Boot-Waffe später das Eichenlaub zum Ritterkreuz, fünf die Schwerter und drei die Brillanten. Aufgrund der strengeren Verleihungsrichtlinien wurde das Ritterkreuz innerhalb der U-Boot-Waffe anteilsmäßig seltener verliehen als bei anderen Truppengattungen.

39 Ritterkreuzträger fielen bis Kriegsende oder verunglückten tödlich († grau markiert), darunter 4 Eichenlaubträger. 71 kehrten nach dem Krieg in das Zivilleben zurück. 37 Ritterkreuzträger dienten später in der Bundeswehr beziehungsweise der Bundesmarine oder dem Bundesgrenzschutz (gelb markiert). Keiner diente später in der Volksmarine der DDR.

Verleihungsübersicht[Bearbeiten]

1939[Bearbeiten]

Nummer Name Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Kurzbiografie
1. Günther Prien 18. Oktober 1939 20. Oktober 1940

1940[Bearbeiten]

Im Jahr 1940 erhielten 21 Angehörige der U-Boot-Waffe das Ritterkreuz verliehen. Elf erhielten später noch das Eichenlaub, allerdings nicht binnen Jahresfrist. Ferner wurden an drei von ihnen später noch die Schwerter und an einen, Wolfgang Lüth, die Brillanten verliehen.

Nummer Name Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Kurzbiografie
2. Herbert Schultze 1. März 1940 12. Juni 1941
3. Karl Dönitz 21. April 1940 6. April 1943
4. Werner Hartmann 9. Mai 1940 5. November 1944
5. Otto Schuhart 16. Mai 1940
6. Wilhelm Rollmann 31. Juli 1940
7. Otto Kretschmer 4. August 1940 4. November 1940 26. Dezember 1941
8. Heinrich Liebe 14. August 1940 10. Juni 1941
9. Fritz-Julius Lemp 14. August 1940
10. Hans Rudolf Rösing 29. August 1940
11. Fritz Frauenheim 29. August 1940
12. Engelbert Endrass 5. September 1940 10. Juni 1941
13. Günter Kuhnke 19. September 1940
14. Joachim Schepke 24. September 1940 1. Dezember 1940
15. Hans Jenisch 7. Oktober 1940
16. Victor Oehrn 21. Oktober 1940
17. Gerd Suhren 21. Oktober 1940
18. Heinrich Bleichrodt 24. Oktober 1940 23. September 1942
19. Wolfgang Lüth 24. Oktober 1940 13. November 1942 15. April 1943 9. August 1943
20. Reinhard Suhren 3. November 1940 31. Dezember 1941 1. September 1942
21. Heinrich Petersen 5. November 1940 (* 3. November 1903 in Hamburg; † 6. Juni 1963 in Kiel) zuletzt im Dienstrang Oberleutnant zur See. Eintritt Reichsmarine 1. September 1919. Dort Reichswehr-Jäger-Bataillon, anschließend 5. Marine-Regiment. 3. September 1931 ausgeschieden. 1. Januar 1935 Reaktivierung. 3. Oktober 1937 Wechsel zur U-Boot-Waffe. Danach Obersteuermann auf U 23 auf acht Feindfahrten. Danach U 99 acht Feindfahrten. Für fachliches Können als wachhabender Offizier am 5. November 1940 mit Ritterkreuz ausgezeichnet. Auf letzter Feindfahrt mit U 99 am 17. März 1941 in britische Kriegsgefangenschaft geraten. Am 24. Juni 1947 aus dieser entlassen.
22. Viktor Schütze 11. Dezember 1940 14. Juli 1941

1941[Bearbeiten]

Im Jahr 1941 erhielten 21 Angehörige der U-Boot-Waffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Heinrich Lehmann-Willenbrock erhielt zusätzlich noch im selben Jahr das Eichenlaub.

Nummer Name Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Kurzbiografie
23. Hans-Gerrit von Stockhausen 14. Januar 1941
24. Karl-Heinz Moehle 26. Februar 1941
25. Heinrich Lehmann-Willenbrock 26. Februar 1941 31. Dezember 1941
26. Jürgen Oesten 26. März 1941
27. Wilhelm Schulz 4. April 1941
28. Erich Zürn 23. April 1941 (* 23. Juli 1906 in Stuttgart; † 9. August 1965 in Großholzleute) zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant (Ing.). Zunächst marinemilitärische Ausbildung. 28. April 1939 bis 9. Oktober 1939 Fähnrich (Ing.), später Oberfähnrich (Ing.) auf Admiral Hipper. 22. Dezember bis 14. Juli 1941 unter verschiedenen Kommandanten auf U 48 9 Feindfahrten. 23. April 1941 Ritterkreuzverleihung für vorbildliche Funktion als Leitender Ingenieur auf U 48. 15. Juli 1941 bis Kriegsende Flottilleningenieur bei der 5. U-Flottille, 23. U-Flottille und 29. U-Flottille.
29. Herbert Kuppisch 14. Mai 1941
30. Herbert Wohlfarth 15. Mai 1941
31. Georg Schewe 23. Mai 1941
32. Claus Korth 29. Mai 1941
33. Erich Topp 20. Juni 1941 11. April 1942 17. August 1942
34. Günter Hessler 24. Juni 1941
35. Jost Metzler 28. Juli 1941
36. Adalbert Schnee 30. August 1941 15. Juli 1942
37. Rolf Mützelburg † 17. November 1941 15. Juli 1942 (* 23. Juni 1913 in Kiel; † 11. September 1942 im Atlantik). Letzter Dienstgrad Kapitänleutnant. Ende Oktober 1939 Wechsel zur U-Boot-Waffe. Hier Kommandant von U 203 auf 8 Feindfahrten, wobei er 22 Schiffe mit 83.666 BRT versenken konnte. Hierfür erhielt er am 17. November 1941 das Ritterkreuz sowie als 105. Träger der Wehrmacht am 15. Juli 1942 das Eichenlaub.
38. Ernst Mengersen 18. November 1941
39. Friedrich Guggenberger 10. Dezember 1941 8. Januar 1943
40. Klaus Scholtz 26. Dezember 1941 10. September 1942
41. Gerhard Bigalk 26. Dezember 1941
42. Eitel-Friedrich Kentrat 31. Dezember 1941
43. Robert Gysae 31. Dezember 1941 31. Mai 1943

1942[Bearbeiten]

Im Jahr 1942 wurden 31 Angehörige der U-Boot-Waffe mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Sowohl Reinhard Hardegen als auch Karl-Friedrich Merten wurden noch im gleichen Jahr mit dem Eichenlaub ausgezeichnet.

Nummer Name Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Kurzbiografie
44. Reinhard Hardegen 23. Januar 1942 23. April 1942
45. Hans Diedrich von Tiesenhausen 27. Januar 1942
46. Nikolai Asmus Clausen 13. März 1942
47. Ernst Bauer 16. März 1942
48. Johann Mohr 27. März 1942 13. Januar 1943
49. Otto Ites 28. März 1942
50. Richard Zapp 23. April 1942 (* 3. April 1904 in Germershein; † 17. Juli 1964 in Kiel). Zuletzt im Dienstrang Fregattenkapitän. Eintritt Reichsmarine zum 1. Mai 1923. Ab April 1940 U-Ausbildung sowie ab September 1940 Kommandantenausbildung. Januar 1941 bis Juni 1942 Kommandant von U 66. Danach bis Mai 1945 Flottillenchef der 3. U-Flottille. 5 Feindfahrten mit U 66 wobei 16 Schiffe mit 103.541 BRT versenkt und 1 Schiff mit 12.502 BRT beschädigt wurden. Zweifache Nennung im Wehrmachtbericht. Französische Kriegsgefangenschaft von 9. Mai 1945 bis 5. Jul 1947.
51. Werner Winter 5. Juni 1942 (* 26. März 1912 in Hamburg; † 9. September 1972 in Kiel) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See der Bundesmarine. 9. April 1930 Eintritt Reichsmarine. Juli 1935 U-Ausbildung zum Wachoffizier, ab Oktober 1937 Kommandant von U 22. Später auch Kommandant von U 103. Auf 4 Feindfahrten konnten hierbei 15 Schiffe mit 79.301 BRT versenkt werden. Am 18. September 1944 in Brest in Kriegsgefangenschaft geraten, aus der Winter am 21. November 1947 entlassen wurde. Eintritt Bundesmarine 1. April 1957. Dort ab Dezember 1957 Standortkommandant von Kiel sowie später Kommandant des Zerstörers Z-1. Zuletzt Kommandeur des Marine-Fernmeldeabschnitts 7. Am 31. März 1970 Eintritt in den Ruhestand.
52. Erich Cremer 5. Juni 1942 (* 25. März 1911 in Metz; † 5. Juli 1992 in Reinbek) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. 15. August 1932 Eintritt Reichsmarine. August 1940 U-Ausbildung, ab November 1940 Kommandantenausbildung. Ab 25. August 1941 Kommandant von U 333. Auf 10 Feindfahrten konnten hierbei 6 Schiffe mit 26.873 BRT versenkt werden. Bei Kriegsende Kommandant von U 2519, jedoch mit diesen keine Feindfahrten. Juni 1945 Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft.
53. Karl-Friedrich Merten 13. Juni 1942 16. November 1942
54. Hans Werner Kraus 19. Juni 1942 (* 1. Juli 1915 in Beulwitz; † 25. Mai 1990 in Wangen) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. 8. April 1934 Eintritt Reichsmarine. Ab Oktober 1939 U-Ausbildung, ab November 1940 Kommandantenausbildung. Ab 8. Februar 1941 Kommandant von U 83, später U 199. Auf 9 Feindfahrten, darunter 8 auf U 83 konnten hierbei 3 Schiffe sowie 4 Segler mit 12.667 BRT versenkt werden. Am 31. Juli 1943 in brasilianische Kriegsgefangenschaft geraten, später US-amerikanische Gefangenschaft, dort am 23. November 1944 Flucht, die jedoch am 2. Januar 1945 durch Erkrankung des II. W.O. aufgegeben werden musste. Entlassung 22. Mai 1946 und Rückkehr nach Deutschland.
55. Erwin Rostin † 28. Juni 1942 (* 28. Oktober 1907 in Güstrow; † 30. Juni 1942 im Westatlantik) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. 4. Oktober 1933 Eintritt Reichsmarine. März 1941 U-Ausbildung, ab Juni 1941 Kommandantenausbildung. Ab 25. September 1941 Kommandant von U 158. Auf 2 Feindfahrten konnten hierbei 17 Schiffe mit 100.849 BRT versenkt werden. Am 30. Juni 1942 wurde U 158 versenkt. Es gab keine Überlebenden.
56. Heinz Otto Schultze † 9. Juli 1942 (* 13. September 1915 in Kiel; † 25. November 1943 im Südatlantik) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. 8. April 1934 Eintritt Reichsmarine. Mai 1937 U-Ausbildung, ab Januar 1940 Kommandantenausbildung. Ab 26. April 1941 Kommandant von U 432 und später U 849. Auf 8 Feindfahrten, darunter 7 mit U 432 konnten hierbei 18 Schiffe mit 64.665 BRT sowie ein Schiff mit 210 ts versenkt werden. Am 25. November 1943 wurde U 849 versenkt. Es gab keine Überlebenden.
57. Georg Lassen 10. August 1942 7. März 1943
58. Helmut Rosenbaum † 12. August 1942 (* 11. Mai 1913 in Döbeln; † 10. Mai 1944 bei Constanța) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. 15. August 1932 Eintritt Reichsmarine. Februar 1937 U-Ausbildung, ab März 1939 Kommandantenausbildung. Ab September 1940 Kommandant von U 73. Auf 8 Feindfahrten konnten hierbei 7 Schiffe mit 57.771 BRT versenkt werden. Oktober 1942 bis 10. Mai 1944 Flottillenchef der 30. U-Flottille. Am 10. Mai 1944 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.
59. Adolf Cornelius Piening 13. August 1942
60. Heinrich Schonder † 19. August 1942 (* 23. Juli 1910 in Erfurt; † 24. Juni 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. 5. April 1935 Eintritt Reichsmarine. Januar 1938 U-Ausbildung, ab Mai 1940 Kommandantenausbildung. 1. Mai 1942 bis 7. September 1942 Kommandant von U 77, später U 200. 8 Feindfahrten, davon 7 mit U 77 wobei 8 Schiffe mit 28.654 BRT, 8 Segler mit 660 BRT sowie ein Zerstörer mit 1.690 ts versenkt werden konnten. Am 24. Juni 1943 wurde U 200 versenkt. Es gab keine Überlebenden.
61. Karl Thurmann † 24. August 1942 (* 4. September 1909 in Mülheim an der Ruhr; † seit 20. Januar 1943 im Nordatlantik verschollen) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. 1. April 1928 Eintritt Reichsmarine. April 1940 U-Ausbildung, ab August 1940 Kommandantenausbildung. Ab 23. Dezember 1942 Kommandant von U 553. Auf 10 Feindfahrten konnten hierbei 13 Schiffe mit 64.612 BRT versenkt werden. Seit 20. Januar 1943 gilt U 553 als vermisst. An diesem Tag traf sich U 553 mit U 465 und übergab das nautische Jahrbuch. Danach trennten sich die Wege der beiden U-Boote. Der 28. Januar 1943 wurde daraufhin als amtlicher Todestag bestimmt.
62. Ernst Kals 1. September 1942 (* 2. August 1905 in Glauchau; † 8. November 1979 in Emden) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See. 31. März 1924 Eintritt Reichsmarine. Oktober 1940 U-Ausbildung, ab Februar 1941 Kommandantenausbildung. Ab 11. Juni 1941 Kommandant von U 130. Hierbei gelangen ihm auf 5 Feindfahrten 20 Schiffsversenkungen mit 145.655 BRT. Am Januar 1943 Flottillenchef der 3. U-Flottille. Dort am 8. Mai 1945 in französische Kriegsgefangenschaft geraten, aus der er am 20. Januar 1948 wieder entlassen wurde.
63. Werner Hartenstein 17. September 1942
64. Günther Krech 17. September 1942
65. Otto von Bülow 20. Oktober 1942 26. April 1943
66. Helmut Witte 22. Oktober 1942
67. Siegfried Strelow † 27. Oktober 1942 (* 15. April 1911 in Kiel; † 9. Juli 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. Eintritt Reichsmarine am 1. April 1931. Ab April 1941 U-Lehrgang sowie August 1941 Kommandantenausbildung. Ab Februar 1943 Kommandant von U 435, mit denen er auf 8 Feindfahrten 11 Schiffe mit 57.023 BRT versenken konnte. Am 9. Juli 1943 wurde U 435 versenkt. Es gab keine Überlebenden.
68. Fritz Poske 6. November 1942 (* 23. Oktober 1904 in Berlin; † 1. Oktober 1984 in Wachtberg-Niederbachem) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See der Bundesmarine. Eintritt Reichsmarine am 3. April 1923. Ab Oktober 1940 U-Lehrgang sowie März 1941 Kommandantenausbildung. Ab Juli 1941 Kommandant von U 504, mit dessen Crew er auf 4 Feindfahrten 16 Schiffe mit 82.135 BRT versenken konnte. Anschließend ab Januar 1943 bis Ende Februar 1945 Kommandeur der 1. U-Lehr-Division, danach bis Kriegsende zur Verfügung. 9. Mai 1951 Eintritt Bundesgrenzschutz. Dort zunächst Hilfsreferent, später von Juli 1952 bis Juni 1956 Referatsleiter Seegrenzschutz. 1. Juli 1956 Übernahme Bundesmarine. Dort Haushalts-, später Organisationreferent sowie von November 1960 bis zum Ruhestand am 30. März 1963 Chef des Stabes im Kommando der Flottenbasis. Ferner Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.
69. Carl Emmermann 27. November 1942 4. Juli 1943
70. Günther Müller-Stöckheim 27. November 1942
71. Wilhelm Dommes 2. Dezember 1942 (* 16. April 1907 in Buchberg (Westpreussen); † 23. Januar 1990 in Hannover) Zuletzt im Dienstrang Fregattenkapitän. Eintritt Reichsmarine am 23. Januar 1933. Ab April 1940 U-Lehrgang sowie September 1940 Kommandantenausbildung. Ab April 1941 Kommandant von U 431, mit denen er auf 10 Feindfahrten 6 Schiffe mit 11.401 BRT versenken konnte. Anschließend Kommandant von U 178 auf einer Feindfahrt, wobei erneut 6 Schiffe mit 32.484 BRT versenkt werden konnten. Ab Januar 1944 Stützpunktleiter in Shonan (Singapore). Dort am 9. Mai bis 1. Oktober 1947 zunächst japanische Internierung, später britische Kriegsgefangenschaft in Großbritannien.
72. Hans Ludwig Witt 17. Dezember 1942 (* 25. Dezember 1909 in Bautzen; † 13. Februar 1980 in Hamburg) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. Eintritt Reichsmarine am 1. April 1929. Ab Oktober 1940 U-Lehrgang sowie Dezember 1941 Kommandantenausbildung. Ab Mai 1942 Kommandant von U 129, mit denen er auf 3 Feindfahrten 19 Schiffe mit 100.773 BRT versenken konnte. Anschließend Hilfsreferent. Am 26. Januar 1945 Kommandant von U 3524, keine Feindfahrten. 8. Mai 1945 britische Kriegsgefangenschaft.
73. Werner Henke 17. Dezember 1942 4. Juli 1943
74. Hermann Rasch 29. Dezember 1942

1943[Bearbeiten]

Im Jahr 1943 erhielten 34 Personen der U-Boot-Waffe das Ritterkreuz. Albrecht Brandi erhielt zusätzlich noch im selben Jahr das Eichenlaub.

Nummer Name Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Kurzbiografie
75. Harro Schacht 9. Januar 1943
76. Albrecht Achilles 16. Januar 1943
77. Herbert Schneider † 16. Januar 1943 (* 25. Juni 1915 in Nürnberg; † 23. Februar 1943 im Mittelatlantik) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. 8. April 1934 Eintritt Reichsmarine. 1936 bis September 1940 Luftwaffe. Danach U-Boot Ausbildung und später Wachoffizier auf U 123. Kommandantenausbildung 1941/1942. 2 Feindfahrten als Kommandant von U 522. 7 Schiffe mit 45.826 BRT versenkt, 2 mit 12.479 BRT beschädigt.
78. Ulrich Heyse 21. Januar 1943 (* 20. September 1906 in Berlin; † 19. November 1970 in Flensburg) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. Eintritt Reichsmarine zum 4. Oktober 1933. Ab 1940 U-Boot Ausbildung. 5 Feindfahrten als Kommandant von U 128, wobei 15 Schiffe mit 83.638 BRT versenkt werden konnten.
79. Albrecht Brandi 21. Januar 1943 11. April 1943 9. Mai 1944 24. November 1944
80. Siegfried Freiherr von Forstner † 9. Februar 1943 (* 19. September 1910 in Hannover; † 13. Oktober 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. Eintritt Reichsmarine 1. April 1930. Ab April 1940 U-Boot Ausbildung. 8 Feindfahrten als Kommandant von U 402, wobei 12 Schiffe mit 71.036 BRT versenkt werden konnten.
81. Gerhard Bielig 10. Februar 1943 (* 28. April 1916 in Hannover; † 29. September 2004) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant Ing.. Eintritt Reichsmarine 8. April 1934. Ab 1937 U-Boot Ausbildung. 16 Feindfahrten als Leitender Ingenieur von U 29, U 103 und U 177. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. Entlassung aus Kriegsgefangenschaft am 15. Februar 1947
82. Erich Würdemann 14. März 1943 (* 15. Januar 1914 in Hamburg; † 12. Juli 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 1. April 1933. Ab November 1940 U-Boot Ausbildung. 5 Feindfahrten als Kommandant von U 506, wobei 15 Schiffe mit 77.908 BRT versenkt werden konnten.
83. Reinhart Reche 17. März 1943 (* 13. Dezember 1915 in Kreuzburg; † 3. März 1993 in Bonn) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See der Bundesmarine. Eintritt Reichsmarine 8. April 1934. Ab April 1940 U-Boot Ausbildung und Oktober 1941 Kommandantenausbildung. 6 Feindfahrten als Kommandant von U 255, wobei 10 Schiffe mit 54.042 BRT versenkt werden konnten. 2. Juli 1956 Eintritt Bundesmarine. Dort bis 1959 Ausbildungsleiter für U-Boote. 1961 bis 1964 Einsatz als Referent in SHAPE Paris Pay and Procurement Division. Anschließend Planungsreferent für Wehrtechnik zur See im Bundesministerium für Verteidigung. 31. März 1974 Eintritt in den Ruhestand. Reche war Ferner Träger des Bundesverdienstkreuzes.
84. Hans Hartwig Trojer † 24. März 1943 (* 22. Januar 1916 in Birthälm; † 27. September 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 3. April 1936. Ab April 1938 U-Boot Ausbildung. 5 Feindfahrten als Kommandant von U 221, wobei 12 Schiffe mit 69..731 BRT versenkt werden konnten.
85. Harald Gelhaus 26. März 1943 (* 24. Juli 1915 in Göttingen; † 2. Dezember 1997 in Bochum) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 5. April 1935. Ab Oktober 1939 U-Boot Ausbildung. 9 Feindfahrten als Kommandant von U 143 und U 107, wobei 19 Schiffe mit 100.383 BRT versenkt werden konnten.
86. Karl Neitzel 27. März 1943 (* 30. Januar 1901 in Kolberg; † 13. November 1966 in Kiel) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See. Eintritt Kaiserliche Marine 1. Juli 1917. Ab Februar 1941 U-Boot Ausbildung. 2 Feindfahrten als Kommandant von U 510, wobei 5 Schiffe mit 28.496 BRT versenkt werden konnten.
87. Günther Seibicke † 27. März 1943 (* 30. August 1911 in Eggersdorf; † 26. Mai 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. Eintritt Reichsmarine 29. August 1932. Ab April 1941 U-Boot Ausbildung und Kommandantenlehrgang. 8 Feindfahrten als Kommandant von U 436, wobei 6 Schiffe mit 35.774 BRT versenkt werden konnten.
88. Ulrich Folkers † 27. März 1943 (* 6. März 1915 in Kiel; † 6. Mai 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 8. April 1934. Ab April 1940 U-Boot Ausbildung und Kommandantenlehrgang. 5 Feindfahrten als Kommandant von U 125, wobei 17 Schiffe mit 82.872 BRT versenkt werden konnten.
89. Hans Heidtmann 12. April 1943 (* 8. August 1914 in Gleschendorf; † 5. April 1976 in Hamburg) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See. Eintritt Reichsmarine 8. April 1934. Ab Januar 1938 1941 U-Boot Ausbildung und 1940 Kommandantenlehrgang. 10 Feindfahrten als Kommandant von U 559, wobei 7 Schiffe mit 16.044 BRT versenkt werden konnten. 1. Januar 1958 Eintritt Bundesmarine. Dort Hilfsreferent im Bundesministerium für Verteidigung, später Kommandeur des Marinestützpunktes Wilhelmshaven. Dann Kommandeur der Troßschiffe in Brake. Zuletzt Referatsleiter im Referat Handelsschifffahrt im Führungsstab der Bundesmarine. Ruhestand 30. September 1972.
90. Helmut Möhlmann 16. April 1943 (* 25. Juni 1913 in Kiel; † 12. April 1977 in Prien am Chiemsee) Zuletzt im Dienstrang Fregattenkapitän der Bundesmarine. Eintritt Reichsmarine 1. April 1933. Ab März 1941 U-Boot Ausbildung und Kommandantenlehrgang. 7 Feindfahrten als Kommandant von U 596, wobei 4 Schiffe mit 27.326 BRT versenkt werden konnten.
91. Gunter Jahn 30. April 1943 (* 27. September 1910 in Hamburg; † 12. April 1992 in Krailling) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. Eintritt Reichsmarine 8. April 1931. Ab April 1940 U-Boot Ausbildung und ab November 1940 Kommandantenlehrgang. 8 Feindfahrten als Kommandant von U 571, wobei 7 Schiffe mit 47.169 BRT versenkt werden konnten. 1. Juli 1960 Eintritt Bundesmarine. Dort von April 1965 bis November 1969 Militärattaché der Deutschen Botschaft in Rio de Janeiro. Danach bis 31. März 1970 kommandiert zum Wehrbereichskommando VI München, dort später beurlaubt und Ruhestand.
92. Klaus Bargsten 30. April 1943 (* 31. Oktober 1911 in Bad Oldesloe; † 25. Oktober 2000 in Hamburg) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 3. April 1936. Ab April 1939 U-Boot Ausbildung und Kommandantenlehrgang. 7 Feindfahrten als Kommandant von U 563, davon drei von U 521 wobei 4 Schiffe mit 20.277 BRT sowie ein Zerstörer mit 750 ts versenkt werden konnten. Am 2. Juni 1943 in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten, nachdem Bargsten als einziger den Untergang seines Bootes nach Beschuss, überlebte.
93. Wilhelm Franken † 16. April 1943 (* 11. September 1914 in Schildesche; † 13. Januar 1945 in Kiel) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. Eintritt Reichsmarine 5. April 1935. Ab Oktober 1940 U-Boot Ausbildung und 1942 Kommandantenlehrgang. 14 Feindfahrten als Kommandant von U 565, wobei 3 Schiffe mit 12.902 BRT sowie ein Zerstörer mit 1.540 ts mit versenkt werden konnten. Starb am 13. Januar 1945 beim Schiffsbrand des Wohnschiffes Daressalam.
94. Günther Heydemann 3. Juli 1943 (* 11. Januar 1914 in Greifswald; † 2. Januar 1986 in Hamburg) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 1. April 1933. Ab April 1940 U-Boot Ausbildung und Kommandantenlehrgang. 8 Feindfahrten als Kommandant von U 575, wobei acht Schiffe mit 65.787 BRT versenkt bzw. beschädigt werden konnten.
95. Friedrich Markworth 8. Juli 1943 (* 14. Februar 1915 in Wolfenbüttel; † 13. Januar 1994 in Detmold) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 8. April 1934. Ab Juli 1940 U-Boot Ausbildung und im November 1941 Kommandantenlehrgang. 6 Feindfahrten als Kommandant von U 66, wobei 13 Schiffe mit 74.067 BRT versenkt werden konnten.
96. Georg Staats † 14. Juli 1943 (* 13. März 1916 in Bremen; † 12. November 1943 in der Biskaya) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 5. April 1935. Ab April 1940 U-Boot Ausbildung und April 1941 Kommandantenlehrgang. 8 Feindfahrten als Kommandant von U 575, wobei 8 Schiffe mit 36.105 BRT BRT versenkt werden konnten.
97. Gerd Kelbing 19. August 1943 (* 12. Juni 1915 in Salzbrunn) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. Eintritt Reichsmarine 8. April 1934. Ab Januar 1941 U-Boot Ausbildung und Juni 1941 Kommandantenlehrgang. 15 Feindfahrten als Kommandant von U 593, wobei 11 Schiffe mit 47.536 BRT versenkt werden konnten sowie ferner 3 Zerstörer mit 2.902 ts.
98. Herbert Panknin 4. September 1943 (* 27. Dezember 1913 in Neustettin; † 15. März 2001 in Langen-Sievern) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See der Bundesmarine. Eintritt Reichsmarine 8. April 1934. Ab September 1927 U-Boot Ausbildung. 15 Feindfahrten als Leitender Ingenieur von U 57, U 106 und U 861 unter verschiedenen Kommandanten. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. 22. Dezember 1958 Eintritt Bundesmarine stieg dort bis 1966 zum Kommandeur der Technischen Marineschule III in Bremerhaven auf. 31. März 1972 Eintritt in den Ruhestand.
99. Willi Lechtenbörger † 4. September 1943 (* 2. Februar 1914 in Bottrop; † 27. August 1943 im Westatlantik) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant (Ing) der Reserve. Eintritt Reichsmarine 1. Dezember 1934. Ab März 1937 U-Anwärter mit technischer Ausbildung . Februar 1940 U-Lehrgang. 7 Feindfahrten als Ingenieur auf U 201, später U 847. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold
100. Heinz Krey † 4. September 1943 (* 31. Dezember 1921 in Wiesbaden; † 23. Mai 1943 im Nordatlantik) Zuletzt im Dienstrang Leutnant (Ing.). Eintritt Kriegsmarine 1. Dezember 1939. Ab Juli 1941 U-Lehrgang. 2 Feindfahrten als Ingenieurschüler auf U 703, eine Feindfahrt aus Leitender Ingenieur auf U 752. Am 23. Mai 1943 wurde U 752 nach Wasserbombentreffer gezwungen aufzutauchen. Krey hielt als Leitender Ingenieur das Boot solange über Wasser, bis sich die 17 Überlebenden aus dem Boot retten konnten. Bei Annäherung zweier britischer Zerstörer, entschloss sich Krey zur Selbstversenkung, konnte das Boot selbst jedoch nicht mehr vor dem Untergang verlassen. Es gab 30 Tote. Posthum erhielt Krey dafür das Ritterkreuz verliehen.
101. August Maus 21. September 1943
102. Dietrich Schöneboom † 20. Oktober 1943 (* 4. Dezember 1917 in Amdorf; † 18. November 2003 in Hagen) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant Ing.. Eintritt Reichsmarine 1. März 1934. Ab Februar 1940 U-Lehrgang. Anschließend Leitender Ingenieur auf U 146 und später U 38 und U 181 unter verschiedenen Kommandanten auf 5 Feindfahrten.
103. Carl-August Landfermann 27. Oktober 1943 (* 14. Juli 1917 in Dortmund; † 21. Oktober 1943 im Mittelmeer) Zuletzt im Dienstrang Oberleutnant zur See. Eintritt Kriegsmarine 3. April 1937. Ab September 1941 U.W.O-Lehrgang , ab Juli 1942 Kommandantenlehrgang. 6 Feindfahrten als Kommandant von U 431, wobei 1 Schiff sowie 4 Segler mit 6.680 BRT versenkt werden konnten.
104. Hellmut Rohweder 14. November 1943 (* 17. Januar 1914 in Hagen; † 9. Februar 2008 in Flinmtbek) Zuletzt im Dienstrang Kapitän zur See der Bundesmarine. Eintritt Reichsmarine 8. April 1935. Ab Oktober 1938 U-Lehrgang für Ingenieure. 12 Feindfahrten als Ingenieur, später Leitender Ingenieur von U 17, U 69, U 514 und U 673 unter verschiedenen Kommandanten. 4. April 1956 Eintritt Bundesmarine. Dort bis 1958 Referent im Bundesministerium für Verteidigung. Zuletzt Kommandeur und Standortältester im Verteidigungskreiskommando 115 in Kiel. 31. März 1972 Eintritt in den Ruhestand. Rohweder war Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold.
105. Egon Reiner Freiherr von Schlippenbach 19. November 1943 (* 10. April 1914 in Köln; † 11. Mai 1979 in Kiel) Zuletzt im Dienstrang eines Kapitäns zur See der Bundesmarine. Eintritt Reichsmarine am 8. April 1934. Ab Oktober 1938 U-Ausbildung und März 1941 Kommandantenausbildung. 14 Feindfahrten als Kommandant von U 453 wobei 6 Schiffe mit 18.390 BRT versenkt werden konnten. 15. Januar 1956 Eintritt Bundesmarine. Dort bis 1957 verschiedene Lehrgänge. Anschließend bis 1960 Planungsoffizier. Zuletzt von 1969 bis zum Eintritt in den Ruhestand am 30. September 1972 Kommandeur des Marine-Ausbildungsregiments Glückstadt.
106. Horst-Arno Fenski 26. November 1943 (* 3. November 1918 in Königsberg; † 10. Februar 1965 in Hamburg) Zuletzt im Dienstrang Oberleutnant zur See. Eintritt Kriegsmarine 9. Oktober 1937 6 Feindfahrten als Kommandant von U 410. 1 Schiff mit 7.154 BRT versenkt sowie einen Zerstörer mit 5.270 ts. 4. Mai 1944 in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft geraten. Am 4. Mai 1946 aus dieser wieder entlassen.
107. Heinz Franke 30. November 1943 (* 30. November 1915 in Berlin-Steglitz; † 5. April 2003 in Sasbach) Zuletzt im Dienstrang Fregattenkapitän der Bundesmarine. 4 Feindfahrten als Kommandant von U 262. 3 Schiffe mit 13.935 BRT sowie eine Korvette mit 925 ts versenkt. 1. Dezember 1957 Eintritt Bundeswehr. Dort bis zum Eintritt des Ruhestandes zum 31. März 1972 Hilfsreferent im Amt für Militärkunde.
108. Max-Martin Teichert † 19. Dezember 1943 (* 31. Januar 1915 in Kiel; † 12. Mai 1943 im Atlantik) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. 11 Feindfahrten als Kommandant von U 456. 6 Schiffe mit 31.721 BRT versenkt.

1944[Bearbeiten]

Im Jahr 1944 erhielten 26 Angehörige der U-Boot-Waffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

Nummer Name Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Kurzbiografie
109. Johannes Koitschka 27. Januar 1944 (* 6. August 1917 in Siebitz; † 17. Mai 2002 in Lohra) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant. 9 Feindfahrten als Kommandant mit U 616. 3 Schiffe mit 19.593 BRT sowie 1 Schiff mit 1.570 ts versenkt. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. Am 1. Juni 1946 aus Kriegsgefangenschaft entlassen.
110. Hans-Jürgen Hellriegel 3. Februar 1944
111. Siegfried Lüdden † 11. Februar 1944 (* 20. Mai 1916 in Neubrandenburg; † 13. Januar 1945 in Kiel) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. 3 Feindfahrten als Kommandant mit U 188. 7 Schiffe mit 50.915 BRT BRT sowie 1 Schiff mit 1.190 ts versenkt. Starb beim Schiffsbrand des Wohnschiffes Daressalam.
112. Johann Friedrich Wessels 9. März 1944 (* 28. Mai 1904 in Wilhelmshaven; † 9. Februar 1988 in Oldenburg) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän (Ing.). 5 Feindfahrten als Leitender Ingenieur auf U 47 und U 198. Am 29. Januar 1947 aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen.
113. Gustav Poel 21. März 1944 (* 2. August 1917 in Hamburg; † 16. Januar 2009) Zuletzt im Dienstrang Oberleutnant zur See. 5 Feindfahrten als Kommandant von U 413. Hierbei 3 Schiffe mit 25.625 BRT sowie 1 Zerstörer mit 1.100 ts versenkt. Am 15. Oktober 1945 aus Kriegsgefangenschaft entlassen.
114. Waldemar Mehl 28. März 1944 (* 7. September 1914 in Grävenwiesbach; † 29. März 1914) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän. 12 Feindfahrten als Kommandant von U 371. Hierbei 6 Schiffe mit 42.442 BRT sowie 3 Schiffe mit 2.831 ts versenkt. Von Mai 1945 bis August 1945 im Deutschen Minenräumdienst beschäftigt.
115. Alfred Eick 31. März 1944 (* 9. März 1916 in Essen) Zuletzt im Dienstrang Oberleutnant zur See. 5 Feindfahrten als Kommandant von U 510. Hierbei 10 Schiffe mit 67.191 BRT versenkt. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold sowie einmalige Nennung im Wehrmachtbericht am 31. März 1944. Am 26. Juli 1947 aus französischer Kriegsgefangenschaft entlassen.
116. Georg Olschewski 23. April 1944 (* 2. Juni 1911 in Horstmar; † 29. September 1996 in Immenstadt) Zuletzt im Dienstrang Fregattenkapitän. 7 Feindfahrten als Maschinist später als Leitender Ingenieur auf U 66 unter verschiedenen Kommandanten. 18. Juni 1957 Eintritt in die Bundesmarine. Dort Geschwadermaschinenoffizier und später Leiter der Abteilung Schiffstechnik beim Kommando der Minenstreitkräfte. August 1964 bis September 1967 Dezernent für Materialhaltung und Instandsetzung im Marine-Abschnittskommando Nordsee. 20. September 1967 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. 30. September 1967 Verabschiedung in den Ruhestand.
117. Walter Kaeding 15. Mai 1944 (* 14. September 1915 in Berlin; † 4. Januar 1991 in Bremen) Zuletzt im Dienstrang Leutnant zur See. 4 Feindfahrten als Obersteuermann auf U 123. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold.
118. Horst Hofmann 20. Mai 1944 (* 18. Januar 1919 in Cranzahl; † 14. Juni 1978 in Lübeck) Zuletzt im Dienstrang Obersteuermann. 11 Feindfahrten als Bootsmannmaat bzw. Obersteuermann auf U 134 und U 672. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold.
119. Karl-Heinz Wiebe 22. Mai 1944 (* 10. April 1916 in Kiel) Zuletzt im Dienstrang Korvettenkapitän d.R.. 8 Feindfahrten als Ingenieur bzw. Leitender Ingenieur auf U 67 und U 178. 1958 Eintritt in die Bundeswehr. Dort im Schiffsbaukommando der Bundesmarine eingesetzt. Von Juni 1959 bis August 1961 Ausbildungsleiter der Technischen Marineschule III.
120. Horst von Schroeter 1. Juni 1944
121. Reinhard König 8. Juli 1944 (* 30. März 1909 in Hanau; † 28. März 1998 in Bischofsheim) Zuletzt im Dienstrang Kapitänleutnant (Ing.). 4 Feindfahrten als Ingenieur bzw. Leitender Ingenieur auf U 123 und U 2506. Ferner Träger des Spanienkreuzes in Bronze mit Schwertern sowie des Deutschen Kreuzes in Gold.
122. Heinz Sieder † 8. Juli 1944 (* 28. Juni 1920 in München; † 20. August 1944 in der Biscaya) Zuletzt im Oberleutnant z.S.. 4 Feindfahrten als Kommandant von U 984.
123. Johann-Otto Krieg 8. Juli 1944
124. Karl Fleige 18. Juli 1944 (* 5. September 1905 in Hildesheim; † 16. Februar 1975 in Erzhausen) Zuletzt Kapitänleutnant. 19 Feindfahrten, davon 6 als Kommandant auf von U 18 und U 4712. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. Britische Kriegsgefangenschaft vom 9. Mai 1945 bis 1. August 1945 in Norwegen.
125. Karl-Heinz Marbach 22. Juli 1944
126. Hermann Stuckmann † 11. August 1944 (* 2. Januar 1921 in Wuppertal; † 18. August 1944 in der Biscaya) Zuletzt Oberleutnant z.S.. 9 Feindfahrten, davon 3 als Kommandant auf U 621. Hierbei Versenkung von zwei Schiffen mit 4.428 BRT.
127. Heinrich Dammeier 12. August 1944 (* 9. Februar 1914 in Beckedorf(Sachsen) ; † 16. Mai 2001 ebenda); zuletzt im Dienstrang Stabsobermaschinist. 10 Feindfahrten auf U 129 unter verschiedenen Kommandanten von Juli 1941 bis Juli 1944. Danach U 270 bis zu dessen Untergang mit anschließender Kriegsgefangenschaft. Träger des Spanienkreuzes in Bronze und Silber mit Schwertern. Deutsches Kreuz in Gold am 12. Februar 1944. Ritterkreuzverleihung 12. August 1944 für Verhinderung des raschen Versinkens von U 270, bis alle 71 Personen das U-Boot verlassen hatten.
128. Hans-Günther Lange 26. August 1944 29. April 1945
129. Heinrich Timm 17. September 1944 (* 30. April 1910 in Bremen; † 12. April 1974 in der Axstedt) Zuletzt Fregattenkapitän. 10 Feindfahrten als Kommandant von U 251 und U 862. Hierbei Versenkung von neun Schiffen mit 53.782 BRT. 1. Dezember 1955 Eintritt Bundesmarine. Dort Leiter des Referats Infrastruktur im Marineabschnittskommando Nord. Später Kommandant der Schulfregatte Scharnhorst. Danach Referent im Marinewaffenkommando und ab April 1965 Standortkommandant in Flensburg. 30. September 1966 Verabschiedung in den Ruhestand.
130. Gerhard Schaar 1. Oktober 1944 (* 5. März 1919 in Berlin; † 24. Januar 1983 in der Maseru (Lesotho)) Zuletzt Kapitänleutnant. 6 Feindfahrten als Kommandant von U 957. Hierbei Versenkung von einen Schiff mit 7.135 BRT sowie ein weiteres mit 200 ts. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. Später Kommandant von U 2551, jedoch keine Feindfahrten.
131. Hans-Joachim Förster † 18. Oktober 1944 (* 20. Februar 1920 in Groß Köris; † 24. Februar 1945 im Ärmelkanal) Zuletzt Oberleutnant z.S.. 3 Feindfahrten als Kommandant von U 480. Hierbei Versenkung von drei Schiffen mit 14.621 BRT sowie ein weiteres mit 925 ts.
132. Paul Brasack 30. Oktober 1944 (* 9. Mai 1916 in Stettin) Zuletzt Kapitän zur See der Bundesmarine. 1937 bis 1939 Fähnrichsausbildung in der Kriegsmarine, danach Wechsel zur Luftwaffe. Es folgen Beobachterausbildung und Jagdfliegerausbildung. 24. Juni 1941 Verleihung Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg. Danach Ausbildung U-Boot Waffe und Kommandantenausbildung. Kommandant von U 737. Auf acht Feindfahrten keine Versenkungserfolge. 1. Oktober 1957 Eintritt Bundeswehr dort bis 1962 Einsatz im Attachéreferat im Bundesministerium für Verteidigung. 1962 bis 1964 Kommandant des Zerstörers Z-2. Danach bis 1968 Einsatz im Referat Strategie. 1968 bis 1972 Marineattaché in der Deutschen Botschaft in Washington. Danach bis 1974 Standortkommandant Hamburg. 30. September 1974 Ruhestand.
133. Rudolf Mühlbauer 10. Dezember 1944 (* 27. März 1919 in Königsbrück (Sachsen); † 26. März 2000 in Laußnitz) zuletzt im Dienstrang Oberbootsmann. 9 Feindfahrten auf U 123 unter verschiedenen Kommandanten bis Juni 1942. Danach vier Feindfahrten U 170. 10. Januar 1944 Verleihung des Deutschen Kreuzes in Gold. Ritterkreuzverleihung für 13 Feindfahrten sowie für bisherige Verdienste. Beiname „Schärfstes Auge der U-Boot Waffe“. Ferner Träger der U-Boot-Frontspange in Silber. Im Juli 1945 aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen.
134. Günther Pulst 21. Dezember 1944 (* 26. März 1918 in Braunschweig; † 5. Januar 1991 im Bonn) Zuletzt Kapitänleutnant. 2 Feindfahrten als Kommandant von U 978. Hierbei Versenkung von einem Schiff mit 7.176 BRT. 1. September 1947 Eintritt Bundeswehr. Dort zunächst Dezernent in der Wehrbereichsverwaltung in Hannover, später Abteilungsleiter Abteilung Verwaltung beim Bundesministerium für Verteidigung. 1963 bis 1967 Financial-Controller bei der NATO in Paris. 1967 bis 1983 Ministerialrat im Bundesministerium für Verteidigung. 31. März 1983 Ruhestand. Ferner Träger des Bundesverdienstkreuzes.

1945[Bearbeiten]

Von Januar bis Mai 1945 erhielten noch einmal 11 Angehörige der U-Boot-Waffe das Ritterkreuz verliehen. Rolf Thomsen erhielt als einziger Angehöriger nur wenige Monate später nach seiner Ritterkreuzverleihung auch noch das Eichenlaub verliehen.

Nummer Name Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Kurzbiografie
135. Rolf Thomsen 4. Januar 1945 29. April 1945
136. Ernst Hechler 21. Januar 1945 (* 21. November 1907 in Lauterbach; † 23. Oktober 1965 in Alzey). Letzter Dienstgrad Korvettenkapitän. 1928 Fliegerausbildung, anschließend bis 30. April 1935 Reichsmarine, später Kriegsmarine. 1. Mai 1935 Wechsel zur Luftwaffe. Dort Fliegerschule Warnemünde, später Staffelkapitän im KGr 126, im Anschluss Kampfgeschwader 28. Mai 1942 bis Ende Juni 1943 Gruppenleiter im Stab des Luftmineninspizenten im Reichsluftfahrtministerium. 1. Juli 1943 Rückversetzung zur Kriegsmarine und U-Boot-Lehrgänge sowie Kommandantenausbildung. Vom 3. Februar 1944 bis 30. März 1945 Kommandant von U 870. 2 Schiffe mit 6.482 BRT versenkt sowie ein Schiff mit 335 ts. Danach kurzfristig bis Kriegsende im Stab des Befehlshabers der Unterseeboote eingesetzt.
137. Kurt Dobratz 23. Januar 1945 (* 9. April 1904 in Stettin; † 21. Dezember 1996 in Bremen). Letzter Dienstgrad Kapitän zur See. 30. März 1922 Eintritt Reichsmarine. Dort bis 30. September 1935. Danach Austritt aus der Kriegsmarine und Übertritt zur Luftwaffe. Dort Staffelkapitän im Kampfgeschwader 255 im Rang eines Oberstleutnants der Luftwaffe. Später Oberst der Luftwaffe und Kommandeur der I. Gruppe des Kampfgeschwaders 26. 1. April 1943 Übertritt zur Kriegsmarine, dort Ausbildung in der U-Boot Waffe und Kommandantenausbildung. Ab 8. März 1944 Kommandant von U 1232. 4 Schiffe mit 24.535 BRT versenkt. Von April 1945 bis Kriegsende zunächst Chef des Stabes beim Kommandierenden Admiral der U-Boote, ab Mai 1945 als Kommandierender Admiral der U-Boote mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt.
138. Johann Limbach 6. Februar 1945 (* 9. Dezember 1912 in Uerdingen; † 6. März 1993 in Düsseldorf). Letzter Dienstgrad Oberleutnant z.S.. 7 Feindfahrten als Steuermann, später II. und I. Wachoffiezer auf U 43 und U 181.
139. Hans Georg Hess 11. Februar 1945 (* 29. Mai 1923 in Berlin; † 29. März 2008). Letzter Dienstgrad Oberleutnant z.S. d.R.. 7 Feindfahrten als Kommandant von U 995. Hierbei 3 Schiffe, 2 U-Jäger sowie 1 Motorboot mit zusammen 11.396 BRT versenkt. 8. Mai 1945 bis Juni 1946 Kriegsgefangenschaft in Horten, später Larvik.
140. Otto Westphalen 23. März 1945 (* 12. März 1920 in Hamburg; † 9. Januar 2008). Letzter Dienstgrad Leutnant z.S.. 12 Feindfahrten, davon sechs als Kommandant von U 968. Hierbei 3 Schiffe mit 25.215 BRT sowie 2 Korvetten mit 2.700 ts versenkt. Einmalige Nennung im Wehrmachtbericht am 24. März 1945. Nach Kriegsende britische Kriegsgefangenschaft in Loch Eriboll.
141. Philipp Lichtenberg 31. März 1945 (* 9. September 1908 in Kobenz; † 14. Dezember 1993). Letzter Dienstgrad Fregattenkapitän. 15 Feindfahrten als Maschinist, später leitender Ingenieur auf U 18, U 652 und U 516 unter verschiedenen Kommandanten. Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. 15. Mai 1945 bis 1. März 1946 britische Kriegsgefangenschaft in Loch Eriboll. 11. Februar 1956 Eintritt Bundeswehr. Dort Hilfs- später Dezernent im Kommando der Marineausbildung. 30. September 1954 in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
142. Hans Johannsen 31. März 1945 (* 29. Januar 1913 in Stadum; † 5. März 1961 in Burg). Letzter Dienstgrad Leutnant Ing. 14 Feindfahrten als Maschinist, später Ingenieur, davon 10 auf U 96 und vier auf U 802. 1 Schiff mit 335 ts versenkt. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. 11. Mai 1945 Kapitulation in Loch Eriboll. Anschließend bis Mai 1948 in britischer Kriegsgefangenschaft.
143. Heinz Prassdorf 21. April 1945 (* 7. Dezember 1918 in Rostock; † 8. November 1993 ebenda) zuletzt im Dienstgrad Obermaschinist. Eintritt Kriegsmarine 1. November 1937. 22. April 1939 bis 2. Dezember 1940 Maschinenobergefreiter auf U 48 auf 9 Feindfahrten. 3. Dezember 1940 bis 19. Februar 1941 U 557, ab 20. Februar 1941 auf U 558, später auch auf U 1203. Neben Ritterkreuz war er Inhaber des U-Boot-Kriegsabzeichen (1939), des Eisernen Kreuzes (1939) II. und I. Klasse sowie der U-Boot-Frontspange in Bronze.
144. Heinrich Schroeteler 2. Mai 1945 (* 10. Dezember 1915 in Essen; † 19. Januar 2000 in Bochum). Letzter Dienstgrad Kapitänleutnant. 3 Feindfahrten als Kommandant von U 667 und U 1023. 1 Schiff mit 335 ts versenkt. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. 11. Mai 1945 Kapitulation in Weymouth and Portland. Anschließend bis 20. Mai 1948 in britischer Kriegsgefangenschaft.
145. Hans Lehmann 7. Mai 1945 (* 24. September 1915 in Brunsbüttelkoog; † 25. November 1981 in Maschen). Letzter Dienstgrad Oberleutnant z.S.. Eintritt Kriegsmarine 1. November 1938. August 1942 bis Juni 1943 U-Ausbildung. Juni/Juli 1943 Kommandantenausbildung. 7 Feindfahrten als Kommandant von U 907. Hierbei Versenkung von 2 Schiffen mit 1.749 BRT sowie einen U-Jäger mit 146 ts. Beschädigung eines weiteren Schiffes mit 4.287 BRT. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold, welches ihm am 28. Dezember 1944 verliehen worden war. 16. Mai 1945 Überführung von U 997 von Narvik nach Loch Eriboll mit folgender britischer Kriegsgefangenschaft.

Nicht rechtmäßige erfolgte Verleihung[Bearbeiten]

Aufgrund des angeblichen Dönitz-Erlasses, welcher von der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger propagiert wurde, taucht in der Literatur ein weiterer Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe auf, dem das Ritterkreuz jedoch nie rechtsgültig verliehen wurde.

Nummer Name Ritterkreuz Bemerkung Kurzbiografie
Karl Jaeckel 8. Mai 1945 Die Verleihung des Ritterkreuzes basierte auf dem angeblichen Dönitz-Erlass und ist damit rechtsunwirksam. Das Verleihungsdatum wurde von Walther-Peer Fellgiebel festgesetzt. (* 20. Dezember 1913 in Gladbeck; † 8. Dezember 1984 in Neubrandenburg). Letzter Dienstgrad Obersteuermann. 7 Feindfahrten als Kommandant von U 997. 1 Schiff mit 1.749 BRT sowie einen U-Jäger mit 146 ts versenkt. Ferner Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. 16. Mai 1945 Kapitulation in Loch Eriboll. Anschließend britische Kriegsgefangenschaft.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer Busch und Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945: Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe von September 1939 bis Mai 1945. Mittler und Sohn, 2003, ISBN 3-8132-0515-0.