SAP

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Dieser Artikel behandelt den Softwarehersteller SAP, zu anderen Bedeutungen von SAP siehe Sap.
SAP SE
Logo der SAP AG
Rechtsform Europäische Gesellschaft
ISIN DE0007164600
Gründung 1972
Sitz Walldorf
Leitung Bill McDermott, Vorstandssprecher
Hasso Plattner, Aufsichtsratsvorsitzender
Mitarbeiter 65.667 (Februar 2013) [1]
Umsatz 16,815 Mrd. EUR (2013) [2]
Gewinn 4,479 Mrd. EUR (2013) [2]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 26,835 Mrd. EUR (31. Dezember 2011) [3]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Software
Website www.sap.de

Die SAP SE mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf ist der nach Umsatz größte europäische (und außeramerikanische) Softwarehersteller sowie der weltweit viertgrößte.[4] Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen.

Der Name stand zeitweise synonym für das ehemals zentrale Softwareprodukt des Unternehmens, ein integriertes betriebswirtschaftliches Standardsoftwarepaket, auch SAP ERP genannt, Version SAP R/2 für Großrechner und SAP R/3 für Client-Server-Systeme. Seit 2005 engagiert sich SAP im Finanzbereich (SAP BankAnalyzer - SAP BA, SAP AFI u. a.), im Datawarehousing (SAP Business Warehouse - SAP BW) und bietet eigene Datenbanklösungen an (MaxDB, SAP ASE, SAP IQ, SAP HANA).

Geschichte[Bearbeiten]

SAP-Firmenzentrale in Walldorf, Gebäude WDF01
SAP Hamburg (Mitte unten)

Der Beginn | 1972–1981[Bearbeiten]

Fünf ehemalige Mitarbeiter der IBM (Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira, Dietmar Hopp und Hasso Plattner) gründeten 1972 die Firma Systemanalyse und Programmentwicklung GbR in Weinheim.

Sie entwickelten Programme, die Lohnabrechnung und Buchhaltung per Großrechner ermöglichten. Statt die Daten mechanisch auf Lochkarten zu speichern, wie bei ihrem Ex-Arbeitgeber IBM, setzten sie auf die Eingabe per Bildschirm. Daher bezeichneten sie ihre Software als Realtime (Echtzeit)-System. Aus diesem Grund fand sich auch bis in die späten 1990er Jahre immer ein R im Namen der Produkte. Die erste Version der Software entstand dabei im Rechenzentrum des ersten Kunden, dem Nylonfaserwerk der Imperial Chemical Industries (ICI). Die dort entstandene Software war als Standardsoftware konzipiert und konnte auch weiteren Interessenten angeboten werden. SAP gilt daher auch als ein Miterfinder der Standardsoftware. Aus diesen Realtime-Systemen entwickelte sich im Laufe der 1970er Jahre eine neue Art der Datenverarbeitung, die heute als Online Transaction Processing (OLTP) bezeichnet wird.

Ein weiterer Vorteil der Software war, dass nun für viele Aufgaben (etwa Auftragseingang, Materialbedarfsplanung und Rechnungsstellung) ein gemeinsames System verwendet werden konnte. Dies sparte mehrfache Datenhaltung und die separate Pflege der Daten. Aus technischer Sicht wurde daher eine Datenbank notwendig.[5]

Das erste Büro der Firma lag in Mannheim. 1976 wurde die SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung gegründet, die ein Jahr später von Weinheim nach Walldorf umzog. Heute ist SAP weltweit vertreten. Das erste in Walldorf errichtete Gebäude (heute als WDF08 bezeichnet) beherbergte ab 1980 auch ein eigenes Rechenzentrum. Claus Wellenreuther schied zu dieser Zeit aus dem Unternehmen aus. Ab Anfang der 1980er Jahre wurde die Software auch in weiteren Sprachen angeboten. Die nötige Anpassung der Software für den Kunden wurde von Partnern übernommen.[5] 1981 wurde die noch immer existierende GbR aufgelöst und deren Rechte auf die 1976 gegründete SAP GmbH übertragen.[6]

Die Ära SAP R/2 | 1982–1991[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde im August 1988 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Am 4. November 1988 ging die SAP AG an die Börse und wurde unter anderem an der Frankfurter sowie der Stuttgarter Börse gelistet. Erst 2005 wurde durch einen Beschluss der Hauptversammlung die Abkürzung SAP zum offiziellen Firmennamen und Logo.[7][8] Der offizielle Name des Unternehmens ist seitdem SAP Aktiengesellschaft.

Die Computerwoche schreibt bereits im Herbst 1990 über SAP: Nahezu unbemerkt hat sich die SAP AG, Walldorf, mit dem modularen Standardsoftware-Paket R/2 eine Quasi-Monopol-Position auf dem Gebiet der kommerziellen Standardsoftware für S/370-Rechner in der Bundesrepublik geschaffen. Das Softwarepaket R/2 lief damals nur auf IBM-Hardware und auf kompatiblen Siemens-Rechnern.

Die Ära SAP R/3 | 1992–2001[Bearbeiten]

Zur CeBIT 1991 kam R/3 als Lösung für den Mittelstand auf den Markt und sollte R/2 ergänzen. R/3 war für die damals neu angekündigte AS/400 von IBM konzipiert worden, jedoch war die IBM-Hardware mit dem neuen System überfordert. SAP musste daher auf UNIX-Workstations mit Oracle-Datenbank ausweichen und im Client-Server-Prinzip arbeiten. Die neue Lösung rief aber Begeisterung bei den Kunden und der Fachpresse hervor. De facto begann das neue R/3 das bisherige Standardsoftwarepaket R/2 zu ersetzen. SAP konnte infolgedessen ihren Umsatz zwischen 1991 und 1996 mehr als verfünffachen (1991: 361,5 Mio. €, 1996: 1.903,19 Mio €).[5]

Vier der SAP-Gründer – Dietmar Hopp, Hasso Plattner, Klaus E. Tschira und Hans-Werner Hector – bildeten zunächst den Vorstand. 1991 wurde Henning Kagermann in den Vorstand gewählt, 1993 kam Peter Zencke als weiteres Mitglied dazu. Claus E. Heinrich und Gerhard Oswald sind seit 1996 Vorstandsmitglieder. 1998 fand der erste Wechsel an der SAP-Spitze statt. Dietmar Hopp und Klaus Tschira wechselten in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz Dietmar Hopp übernahm. Henning Kagermann wurde zum stellvertretenden Vorstandssprecher ernannt. Werner Brandt kam 2001 als Finanzvorstand (Chief Financial Officer) zur SAP. Léo Apotheker war seit 2002 Vorstandsmitglied und President of Global Customer Solutions & Operations, bevor er Anfang 2010 aus dem Unternehmen ausschied. Seitdem gibt es wieder zwei Co-CEOs bei der SAP AG, Bill McDermott (Vertrieb, US) sowie Jim Hagemann Snabe (Produkte/Lösungen, EMEA).

Echtzeit und Mobilität | 2002–heute[Bearbeiten]

2003 wurde Henning Kagermann Vorstandssprecher und CEO der SAP AG. Im Februar 2007 wurde sein Vertrag auf seinen eigenen Wunsch nur bis 2009 verlängert. Hasso Plattner übernahm von Dietmar Hopp den Vorsitz im Aufsichtsrat. Anfang 2007 verließ Vorstandsmitglied Shai Agassi, der als möglicher Kagermann-Nachfolger gehandelt wurde, das Unternehmen.

Vorstandsmitglied Léo Apotheker wurde im April 2008 zum zweiten Vorstandssprecher der SAP AG, neben Henning Kagermann, ernannt.

Im Jahr 2006 wurde in Deutschland nach anfänglichem Widerstand der Belegschaftsmehrheit und der Unternehmensleitung ein Betriebsrat aufgebaut.[9][10][11]

Am 7. Oktober 2007 gab die SAP AG, Walldorf, bekannt, dass sie das französische Softwarehaus Business Objects im ersten Quartal 2008 für 4,8 Milliarden Euro im Rahmen einer freundlichen Übernahme erwerben will. Nach dem Einholen der erforderlichen kartellrechtlichen Genehmigungen veröffentlichte SAP im Dezember 2007 Erwerbsangebote in Frankreich und USA. Bis Ende Januar 2008 hatten über 95 % der Business-Objects-Aktionäre diese Angebote angenommen und ihre Business-Objects-Wertpapiere an SAP verkauft.

Am 11. Februar 2008 gab die SAP AG bekannt, dass sie die ihr noch nicht direkt oder indirekt gehörenden Business-Objects-Wertpapiere bis zum 18. Februar 2008 durch ein Squeeze-out-Verfahren erwerben wird.[12] Am 18. Februar 2008 wurde die Notierung der Business-Objects-Aktien und der ORNANE bei EURONEXT aufgehoben (Delisting). Die Notierung der Business Objects American Depositary Shares (ADS) bei der US-amerikanischen Börse NASDAQ wurde am 19. Februar 2008 aufgehoben. Zum 1. März 2008 wurde John Schwarz, Chief Executive Officer (CEO) von Business Objects, in den Vorstand der SAP AG berufen.

Im ersten Quartal 2008 wurde der Kauf des französischen Softwarehauses Business Objects S.A. für 4,8 Milliarden Euro abgeschlossen.[13]

Am 2. April 2008 bestätigte Hasso Plattner, dass der CEO Henning Kagermann im Frühjahr 2009 aus Altersgründen voraussichtlich in den Ruhestand treten wird.

Aufgrund der sich seit Sommer des Jahres 2008 immer weiter verschärfenden, weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu einer reduzierten Kundennachfrage und einem sinkenden Aktienkurs geführt habe, sei nach Angabe von Kagermann auch SAP gezwungen, einen Einstellungsstop vorzunehmen. Am 28. Januar 2009 verkündete die Firma anlässlich der vorläufigen Jahresbilanz, dass wegen der schwierigen Wirtschaftslage 3300 Arbeitsplätze abgebaut werden müssten, um die Personalkosten zu reduzieren.[14]

Im Juli 2009 wurde bekannt, dass die SAP AG die SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG durch ein freiwilliges öffentliches Angebot übernehmen möchte.[15]

Am 8. Februar 2010 gibt das Unternehmen bekannt, dass Léo Apotheker mit sofortiger Wirkung zurücktritt. An die Stelle von Apotheker traten gleichberechtigt US-Chef Bill McDermott und Entwicklungschef Jim Hagemann Snabe. Der bisherige Arbeitsdirektor Erwin Gunst legte ebenfalls aus ungenannten Gründen sein Amt nieder. Am 16. April 2010 gab das Unternehmen bekannt, dass Angelika Dammann von Unilever zu SAP in den Vorstand wechseln werde, um den Personalbereich zu leiten. Sie war damit die dritte Frau im Vorstand eines DAX-Konzerns, nach Barbara Kux von Siemens.[16] Am 8. Juli 2011 trat Angelika Dammann aus persönlichen Gründen zurück.[17]

SAP-Logo bis 2011

Am 21. April 2010 gab SAP bekannt, seinen Partner TechniData aus Markdorf, einem Spezialisten für Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, übernehmen zu wollen.[18] Am 30. Juli 2010 übernahm SAP Sybase für 4,6 Milliarden Euro.[19][20]

2012 übernahm SAP das US-amerikanische Unternehmen Success Factors, das Cloud-Applikationen anbietet, für 2,5 Milliarden Euro[21] und die Online-Handelsplattform Ariba für 4,3 Milliarden US-Dollar.[22]

Im Februar 2014 eröffnete SAP in Potsdam sein Forschungs- und Entwicklungszentrum, was bis 2016 noch um einen zweiten Bauabschnitt erweitert werden soll.Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren[23]

Am 21. März 2013 gab SAP bekannt, sich im Jahr 2014 von einer Aktiengesellschaft in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) umwandeln zu wollen.[24] Die Aktionäre stimmten diesem Vorschlag am 21. Mai 2014 in der Hauptversammlung zu. Die Umwandlung erfolgte am 7. Juli 2014.[25]

Akquisitionen[Bearbeiten]

Nummer erworbenes Unternehmen Datum Spezialgebiet des erworbenen Unternehmens Land Preis
58 SeeWhy  Mai  2014 Behavioral target marketing USA
57 Fieldglass  Mär. 2014 Contingent labor and services USA
56 KXEN  Okt. 2013 Predictive analytics USA
55 Hybris  Mai  2013 Retail Schweiz
54 Camilion  Mär. 2013 Insurance solutions Kanada
53 SmartOps  Feb. 2013 Inventory optimization USA
52 Ticket-Web  Feb. 2013 CRM for sports and entertainment promoters USA
51 Ariba  Okt. 2012 Supplier network USA $4.3b
50 Syclo  Juni 2012 Database, middleware, mobile software USA
49 datango  Jan. 2012 Electronic performance support technologies Deutschland
48 Netbase  Dez. 2011 Social media analytics USA
47 SuccessFactors  Dez. 2011 Talent Management USA $3.4b
46 Right Hemisphere  Sep. 2011 3D visualization USA
45 Crossgate  Sep. 2011 B2B eCommerce USA
44 Secude  Mär. 2011 Security software Deutschland
43 Cundus  Dez. 2010 Disclosure Management Deutschland
42 Sybase  Mai  2010 Database, middleware, mobile software USA $5.8b
41 TechniData  Mai  2010 Environmental, Health and Safety Deutschland
40 SAF  Sep. 2009 Inventory Management Deutschland $91m
39 Highdeal  Mai  2009 High-volume billing Frankreich
38 Visiprise  Juli 2008 Manufacturing Execution USA
37 Yasu  Okt. 2007 Business rules Indien
36 Business Objects  Okt. 2007 Business Intelligence Frankreich $6.78b
35 Wincom Communications  Mai  2007 Internet Communication software USA
34 MaXware  Mai  2007 Identity software Norwegen
33 Outlooksoft  Mai  2007 Planning & consolidation USA
32 Pilot Software  Feb. 2007 Strategy Management software USA ~$200m
31 Factory Logic  Dez. 2006 Lean scheduling and supply synchronization USA
30 Praxis Software Solutions  Juli 2006 Web-based CRM and eCommerce USA
29 Frictionless Commerce  Mai  2006 SRM software USA
28 Virsa Systems  Apr. 2006 Compliance solutions USA
27 SAP Systems Integration  Dez. 2005 Consulting services Deutschland
26 Callixa  Nov. 2005 Enterprise Integration Information software USA
25 Khimetrics  Nov. 2005 Retail software USA
24 Triversity  Sep. 2005 POS software Kanada
23 Lighthammer  Juni 2005 Manufacturing Intelligence and Collaborative Manufacturing USA
22 DCS Quantum  Feb. 2005 Automotive Dealer Management Großbritannien
21 TomorrowNow  Jan. 2005 Grey-market support USA
20 ilytix  Jan. 2005 SAP BusinessOne Business Intelligence Norwegen
19 A2i  Juli 2004 Master Data Management USA
18 SPM Technologies  Dez. 2003 IT architecture consulting Deutschland
17 DCW Software  Juli 2003 OS/400 Applications Deutschland
16 Guimachine  Dez. 2002 NetWeaver Visual Composer toolkit USA
15 IMHC  Mai  2002 Integrated managed health care from IDS USA
14 Expression  Mai  2002 Real-time file sharing  ?
13 Topmanage  Feb. 2002 SAP BusinessOne Suite Israel
12 Paynet International AG  Dez. 2001 Invoice Processing Deutschland
11 IN-Q-MY  Juni 2001 J2EE Web Application Server Deutschland
10 COPA GmbH  Nov. 2001 Beverage industry consulting Deutschland
9 Infinite Data Structures  Mai  2001 Trade Management / CRM USA
8 Toptier  Mär. 2001 Enterprise Information Portal and Integration Infrastructure USA ~$400m
7 Prescient Consulting  Feb. 2001 Consulting services USA
6 Campbell Software   1999 Workforce Management USA
5 AMC Development   1998 Call Center telephony integration software USA
4 OFEK-Tech   1998 Warehousing and distribution center software Israel
3 Kiefer & Veittinger   1997 Sales force Applications Deutschland
2 Dacos   1996 Retail solution Deutschland
1 Steeb   1991 Consulting services Deutschland

Kennzahlen[Bearbeiten]

SAP hat weltweit ca. 65.667 Mitarbeiter (Stand: Februar 2013), davon etwa 15.800 Mitarbeiter in der Software-Entwicklung, und erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von 16,815 Mrd. .[2] Die Aktie gehört zu DAX[26] und Dow Jones Euro Stoxx 50 und wird unter anderem an der Frankfurter (seit 1988) und der New Yorker Börse (seit 1998) gehandelt.

Die SAP ist weltweit durch etwa 120 Tochtergesellschaften präsent. Das Unternehmen betreibt neben dem Entwicklungszentrum am Unternehmenssitz in Walldorf noch weitere Entwicklungsstandorte in den USA, Frankreich, Kanada, Israel, Indien, Australien, Japan, der Volksrepublik China, Bulgarien, der Slowakei, Ungarn und Polen.

Im Jahre 2005 hatte SAP laut Gartner Dataquest[27] bei ERP-Software einen weltweiten Marktanteil von 28,7 %. 2006 hatte SAP in Deutschland einen Marktanteil von 54,8 %.[28]

SAP hat heute über 251.000 Kunden,[29] darunter viele Großunternehmen und Dax-Konzerne und wird dabei von etwa 12 Millionen Anwendern eingesetzt.[30]

Aktionärsstruktur[Bearbeiten]

Rund 74 % der SAP-Inhaberaktien befinden sich im Streubesitz, 3 % im Eigenbesitz und etwa 23 % im Besitz der drei Gründungsaktionäre Hasso Plattner, Klaus Tschira und Dietmar Hopp. Damit sind die Gründungsaktionäre in der Lage, eventuelle feindliche Übernahmen zu erschweren.[31]

Produkte[Bearbeiten]

SAP R/3 und Business Suite[Bearbeiten]

Vor einigen Jahren gab es mit SAP R/3, das 1992 aus dem Großrechner-orientierten Vorgänger SAP R/2 in weiten Teilen neu entwickelt wurde, nur eine einzige monolithische ERP-Software des Herstellers. Sie besteht aus Modulen, die funktionell, aber nicht architektonisch getrennt sind. Dies sind im Wesentlichen: FI (Finance), CO (Controlling), MM (Materials Management), SD (Sales and Distribution), PP (Production Planning) und HR (Human Resources). Diese Module bilden auch weiterhin den Kern der Funktionalität, die SAP-Anwender einsetzen.

Sie wird inzwischen durch eine Palette weiterer Produkte ergänzt, die nun zusammen SAP Business Suite genannt werden. Die Akronyme ERP, CRM, SCM, SRM etc. und die Konzepte dahinter sind nicht von SAP entwickelt worden und werden auch von anderen IT-Anbietern verwendet. SAP nutzt die Kürzel aber zur Bezeichnung seiner Softwarepakete:

  • Enterprise Resource Planning (SAP ERP) ist das frühere R/3, das zuletzt in Version 4.7 eigenständig auftrat, teils auch ERP Central Component genannt. Weitere Details zu Technik, Architektur, den Funktions-Modulen und der Benutzeroberfläche, siehe Hauptartikel SAP ERP.
  • Customer-Relationship-Management (SAP CRM) ist ein unabhängiges Paket, das erweiterte Funktionalität für Kundenbetreuung mittels einer eigenständigen Software-Architektur bietet und auf einem gesonderten Server läuft; mit dem ERP ggf. gemeinsame Daten werden via Replizierung abgeglichen.
  • Supply-Chain-Management (SAP SCM), Supplier Relationship Management (SAP SRM) und Product-Lifecycle-Management (SAP PLM) Systeme ergänzen in ähnlicher Weise das Basissystem um branchenübergreifend nutzbare Funktionen.
  • Branchenlösungen (sog. IS – Industry Solutions) bieten darüber hinaus spezifische Ergänzungen zum normalen Funktionsumfang des R/3/ERP-Kerns. Dazu gehören z. B. SAP for Banking für Banken und andere Gesellschaften, die Bankgeschäfte betreiben wollen, SAP for Retail für den Einzelhandel, IS-Mill für die Papier-, Textil-, Stahl- und Kabelindustrie, SAP for Healthcare (früher auch IS-H genannt) für das Krankenhauswesen (Patientenmanangement und -abrechnung); SAP for Media für die Medienindustrie, IS-Oil für die Ölindustrie oder SAP for Utilities für die Wasser-, Strom- und Gas-Industrien.

NetWeaver-Plattform[Bearbeiten]

Hauptartikel: SAP NetWeaver

SAP NetWeaver ist eine webbasierte und offene Integrations- und Applikationsplattform, die als Grundlage für Service-oriented Architecture (SOA) dient. NetWeaver bietet die Möglichkeit, Anwendungen von Drittanbietern effizient an die SAP-Lösung anzubinden, und beinhaltet hierfür umfangreiche Schnittstellen auf der Ebene der Anwenderoberfläche, der Daten und der Prozesse. SAP NetWeaver verwendet offene Standards und ermöglicht die Integration von Informationen und Applikationen von unterschiedlichen Quellen und Technologien.

Technisch besteht diese aus einem ABAP-Applikationsserver mit einem gewissen Bestand an Grundfunktionalität, sowie einem Java-EE-Applikationsserver. Ein SAP NetWeaver System kann sowohl als reiner ABAP-Applikationsserver, als reiner Java-EE-Applikationsserver oder als ein sogenanntes Double-Stack-System betrieben werden.

Im Rahmen von NetWeaver werden bestimmte Java-EE- und ABAP-Anwendungen ausgeliefert, SAP nennt diese Verwendungsarten[32] (bzw. Usage Types)[33]. Die Verwendungsarten Business Intelligence, Mobile Infrastructure, Development Infrastructure, Enterprise Portal und Process Integration sind Bestandteil von NetWeaver und allen darauf aufsetzenden Produkten, können also z. B. auch in ein ERP-System installiert werden.

Der Java-EE-Applikationsserver basiert auf dem von der ProSyst Software GmbH (die 2000 von SAP gekauft und in In-Q-My Technologies GmbH umbenannt wurde) entwickelten InQMy Application Server. Dieser ist von SUN Microsystems vollständig Java-EE-zertifiziert nach dem J2EE-1.4-Standard, bzw. in der Version 7.1 nach Java-EE 1.5.

Darüber hinaus hat SAP den Leistungsumfang des Java-EE-Servers erweitert, so dass die Benutzerverwaltung mit dem ABAP-Server gekoppelt werden kann, mit Web Dynpro steht ein leistungsfähiges GUI-Framework zur Verfügung und Java-EE-Anwendungen können mit ABAP-Anwendungen über spezielle Schnittstellen kommunizieren.

SAP NetWeaver ist die Basis der SAP Business Suite, SAP Business ByDesign und SAP NetWeaver Composition Environment (basierend auf Eclipse 3.3). Außerdem ist SAP NetWeaver die Grundlage von Partnerlösungen sowie kundenspezifischen Applikationsentwicklungen. Die SAP-Business-Suite-Anwendungen basieren ab den folgenden Versionen auf SAP NetWeaver:

  • SAP SRM 2004
  • SAP ERP 2004
  • SAP CRM 2005
  • SAP SCM 2004

Unterstützte Plattformen für SAP NetWeaver sind:

  • Linux (RHEL, SLES, RedFlag, zLinux) auf IA32, PPC, X86_64, IBM zSeries
  • AIX
  • HP-UX auf PA-Risc und IA64
  • Solaris auf SPARC und X86_64
  • Windows NT und dessen Nachfolgeprodukte, IA32, IA64, X86_64
  • IBM OS/400
  • IBM z/OS (OS/390)

Unterstützte Datenbanken sind Microsoft SQL Server, IBM Informix Dynamic Server, SAP MaxDB, IBM DB2, SAP HANA, Sybase und Oracle. Als Job-Scheduler bietet SAP Cronacle im Paket an.

Mittelstandslösungen[Bearbeiten]

Das Unternehmen bietet mit SAP Business One, SAP Business All-in-One und dem am 19. September 2007 angekündigten Produkt SAP Business ByDesign, das bis dahin unter dem Arbeitstitel „A1S“ bekannt war, jetzt auch Software an, die ERP-Funktionen für kleine, mittlere und große Unternehmen abdeckt.

Business One[Bearbeiten]

SAP Business One ist eine Lösung für kleine bis mittlere Unternehmen (1 bis 100 Mitarbeiter, wobei nicht alle Anwender sein müssen). Architektur und Funktionalität haben keine Verbindung zu SAP Business Suite oder R/3. Business One hat eine eigene GUI-Technik, ist plattformgebunden und läuft derzeit nur unter Microsoft Windows.

Business One enthält als integrierte ERP-Lösung standardmäßig Module für alle wichtigen Bereiche der Unternehmensverwaltung. Neben Verkauf und Einkauf können auch Produktionsabläufe, die Finanzbuchhaltung oder die Abwicklung von Eingangs- und Ausgangszahlungen abgebildet werden. Damit ist es als kaufmännische und logistische Software für viele unterschiedliche Unternehmen und Branchen geeignet. Direkt von SAP gelieferte AddOns sind beispielsweise der SAP eigene Print Layout Designer oder der Advanced Layout Designer, der erweiterte Layout- und Druckfunktionen für Abfragen und Berichte bietet und auf dem Reportingtool combit List & Label basiert. Ein wichtiges Reporting-Werkzeug ist außerdem der mit Microsoft Excel kompatible XL Reporter, der die wesentlichen Leistungskennzahlen von Unternehmen auf Grundlage präziser Echtzeitinformationen in grafisch aufbereiteten Gesamtübersichten zusammenstellt. Dieses Modul stammt von der norwegischen Firma iLytix, die 2005 von SAP übernommen wurde. Von Bedeutung sind die ebenfalls von SAP mitgelieferten AddOns Payment (Erzeugung von Bankdateien), ELSTER (Übermittlung der steuer-relevanten Daten an das Finanzamt) sowie DATEV (Export der Buchhaltungsdaten z. B. zur Übermittlung an den Steuerberater). Mit vielen weiteren AddOns, die von diversen Partnern der SAP entwickelt werden und die Standardfunktionen erweitern, wird Business One so zur Branchenlösung. Diese Partner werden von SAP als ISV (Independent Software Vendors) bezeichnet. Ihre Lösungen werden mit unterschiedlichen Zertifizierungen wie „SAP Certified Integration“ oder „Enabled by SAP Business One“ freigegeben und sind in der Regel in die Grafische Benutzeroberfläche (GUI) von SAP Business One eingegliedert. Diese Partner-Addons erstrecken sich vom Bereich der Produktionsplanung und -steuerung über die Erstellung von Druck-Layouts bis hin zu detailliertem Projektmanagement oder WebShops. Über die Integrationsplattform Integration Framework, die von SAP zur Verfügung gestellt wird, ist ein Datenaustausch zwischen Business One und anderen Systemen möglich. Das ermöglicht etliche Szenarien wie die Integration mit einer Konzernmutter, die SAP ERP nutzt, oder mit einem Schwesterunternehmen oder externen Geschäftspartnern.

Business One wurde 2002 von SAP eingeführt und basiert auf der Software TopManage des israelischen Herstellers TopManage Financial Solutions LTD. TopManage war eines der Unternehmen, die das zeitweilige SAP-Vorstandsmitglied Shai Agassi zusammen mit seinem Vater Reuven Agassi 1993 gegründet hatte und wurde im ersten Quartal 2001 von SAP übernommen.

Mit Business One tritt die SAP AG vermehrt auch in Konkurrenz zu Anbietern, die auf Klein- und Mittelbetriebe spezialisiert sind, wie Sage und Microsoft mit Microsoft Dynamics NAV.

Durch die dezentrale Vertriebsorganisation der SAP sind Lizenzen von SAP Business One nur über Partner erhältlich. Derzeit gibt es in Deutschland ca. 90 SAP Partner (Stand Juli 2012), welche sich mit den Einführungsprojekten von SAP Business One beschäftigen.

Auf den Webseiten von SAP Business One Partnern befinden sich zum Teil Preiskalkulatoren, um den ungefähren Projektpreis für die eigene Branche kostenlos zu erfahren.

Business All-in-One[Bearbeiten]

Anders ist SAP Business All-In-One konzipiert – es bietet ein vorkonfiguriertes, kleines ERP-System für größere Mittelständler oder Tochterunternehmen großer Konzerne, das ab ca. 50.000 Euro die Vorteile eines ERP-Systems einschließlich branchentypischer Funktionalität bei voller Kompatibilität zum „großen“ SAP ERP der Konzernmutter bietet.

Business ByDesign[Bearbeiten]

Business ByDesign stellt eine vollständig neu entwickelte On-Demand-Lösung für den Mittelstand dar. Die Software wurde am 19. September 2007 in New York offiziell vorgestellt[34] und steht Kunden in sieben Ländern (Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, China, Indien und Südafrika) zur Verfügung. Die Lösung beinhaltet eine ERP- und eine CRM-Lösung sowie eine Lösung für Professional Service Provider (PSP). Die aktuelle Version ist 1302, erschienen im Februar 2013.[35] Sie wird ausschließlich im Hosting, d. h. im Rechenzentrumsbetrieb durch die SAP, betrieben. Im Gegensatz zu SAP ERP wird keine Lizenz erworben, stattdessen wird die Software gemietet. Die Höhe der Miete richtet sich nach der Anzahl der Benutzer.[36] Es gibt darüber hinaus kein Customizing im engeren Sinne. Stattdessen findet eine Funktionalitätsauswahl durch den Anwender (Scoping) und eine anschließende Parametrisierung des Systems statt. Jegliche Einstellungen erzeugen im Gegensatz zu SAP ERP immer ein konsistentes System. Ermöglicht wird dies durch einen regelbasierten betriebswirtschaftlichen Katalog (Business Adaptation Catalog), durch den Entscheidungen bis zu den Konfigurationstabellen im System durchgereicht werden.[37] Die Einführung des Systems kann daher grundsätzlich auch direkt durch den Kunden und ohne Berater erfolgen, allerdings sind Berater sinnvoll, um Geschäftsprozesse gemeinsam mit dem Kunden sauber aufzusetzen. Als Standardlösung ist Business ByDesign nicht in dem Maße wie SAP ERP modifizerbar. Partner können mit dem von der SAP bereitgestellten (Software Development Kit) Applikationen individuell für einen Kunden oder für mehrere Kunden bauen und diese über den SAP Store bereitstellen.[38] SAP Business ByDesign-Kunden können anschließend die Apps über den SAP Store einkaufen.[39] Für Konzerntöchter, deren Mutterunternehmen SAP ERP einsetzt, wurden von der SAP Integrationsszenarien für SAP Business ByDesign definiert, z. B. für die Bereiche Ein- und Verkauf oder das Finanzwesen.[40]

BusinessObjects[Bearbeiten]

Unter BusinessObjects werden u. a. die zugekauften Produktfamilien von Outlooksoft, Cartesis und BusinessObjects zusammengefasst. Diese Produkte umfassen in erster Linie die Bereiche Performance Management (Planung, Konsolidierung und Budgetierung mit SAP BusinessObjects Planning & Consolidation bzw. SAP BusinessObjects Financial Consolidation), Business Intelligence (SAP BusinessObjects XI 4.0) und Datenintegration (SAP BusinessObjects Data Service und SAP BusinessObjects Financial Information Managmenet).

Service[Bearbeiten]

Die SAP-Produktunterstützung (meistens im Rahmen eines Vertrags über Software-Wartung oder -Miete) und viele andere Kunden-Dienstleistungen werden weitgehend über im Internet zugängliche Systeme abgewickelt, die unter dem Namen SAP Service Marketplace zusammengefasst werden (Bedienung via Web-Browser). Dort können SAP-Anwender Problemmeldungen an SAP (und auch andere Hersteller von in SAP-Systemen verwendeten Komponenten) schicken und weiterverfolgen, sowie von dort Dokumentation, Installationsmedien, Programmkorrekturen, vertikale Lösungen und Schulungen beziehen. Das Vorgängersystem für diese Zwecke war das Online Service System (OSS).

Partnerschaften[Bearbeiten]

In den letzten 35 Jahren hat sich das SAP-Partnernetzwerk zu einem der größten Branchennetzwerke bestehend aus Softwareanbietern, Vertriebspartnern, Technologie- und Servicepartnern entwickelt. In dem Co-Innovation Lab, das im Juni 2007 im kalifornischen Palo Alto eröffnet wurde, arbeitet SAP gemeinsam mit unabhängigen Softwareherstellern wie z. B. Novell, Questra und Wonderware, Systemintegratoren und Technologiepartnern an aktuellen und zukunftsweisenden Technologien. Mitbegründer des Labs sind Cisco, Hewlett-Packard, Intel und NetApp. Es bietet eine praxisnahe Arbeitsumgebung für Web-basierte sowie Internet/Intranet-fähige Anwendungen, die auf Enterprise SOA basieren.

Zu den SAP-Partnern gehören weltweite Beratungsunternehmen, die über ein branchenübergreifendes Wissen verfügen, darunter Accenture, IDS Scheer, Atos, T-Systems, itelligence oder IBM Global Business Services. Weltweit tätige Softwarepartner wie beispielsweise IBM erweitern mit ihren Produkten die SAP Business Suite. Globale Technologiepartner wie AMD, Hewlett-Packard, IBM, Oracle, Nokia, SUN und Novell bieten Anwendern Produkte, die SAP-Technologie unterstützen, wie etwa Hardware, Datenbanken, Speichersysteme, Netzwerktechnik, Serverbetriebssysteme und mobile Technologien. Hosting-Partner wie Accenture oder Atos Origin stellen die SAP-Geschäftsanwendungen über Serviceplattformen zur Verfügung. Zertifizierte Lösungserweiterungen einer kleinen Anzahl von Partnern (etwa von Adobe, SmartOps, IDS Scheer, OpenText, CA Technologies, ICON-SCM oder GK Software [41]) werden direkt von SAP vermarktet und durch den SAP-Support unterstützt.[42]

Mit dem Ziel der Förderung innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien in Europa, ist SAP Premiummitglied einer öffentlich-privaten Partnerschaft, dem House of IT.[43]

Communitys[Bearbeiten]

Das SAP Developers Network (SDN) ist ein Forum, in dem Entwickler, Berater, Systemintegratoren und Analysten Wissen und Erfahrung über Themen wie z. B. ABAP, Java, .NET, SOA und andere Technologie-Themen austauschen können. Es bietet Blogs, Diskussionsforen, exklusive Downloads, Programmierbeispiele, Schulungsmaterial und eine technische Bibliothek. Daneben haben sich eine Reihe weiterer, herstellerunabhängiger Online-Communitys für Entwickler, Berater und Anwender entwickelt, die sich mit SAP-Produkten beschäftigen. Die Business Process Expert (BPX) Community ist eine Plattform für Geschäftsprozess-Experten, um Informationen und Erfahrungen sowie Best Practices auszutauschen, mit dem Ziel, durch Enterprise SOA mehr IT-Flexibilität und -Nutzen zu erreichen. Die SAP Enterprise Services Community ist ein Mitgliedsforum für Kunden, Industrieexperten und Partner zur gemeinsamen Definition von Enterprise (Web-)Services. In verschiedenen Industry Value Networks (IVN) entwickeln Kunden, Partner und SAP gemeinsame Lösungen für branchenspezifische Anforderungen. Gegenwärtig gibt es elf aktive IVNs, z. B. für Banken, Chemie, Konsumgüter, High Tech, Behörden und den Einzelhandel.

Anwendergruppe[Bearbeiten]

Anwendergruppen sind unabhängige Non-Profit-Organisationen von Kunden, Partnern, Analysten, Meinungsführern und SAP-Entwicklerteams, die sowohl der Aus- und Weiterbildung der Mitglieder dienen, als auch Einblicke in Markt- und Kundenbedürfnisse bieten und so Einfluss auf die Produktentwicklung der SAP nehmen können. Die Amerikanische SAP Anwendergruppe (ASUG), die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG), die Australische SAP Anwendergruppe (SAUG), die Anwendergruppe SAP UK & Ireland oder die Defense Interest Group (DEIG) sind nur einige Beispiele.

Zertifizierung[Bearbeiten]

Sowohl einzelne Softwarebausteine von Softwarepartnern als auch SAP-Berater können von SAP zertifiziert werden. Ziel ist es ein gewisses Gütesiegel und Qualität im SAP-Ökosystem zu etablieren. Die zu zertifizierende Software bekommt ein Gütesiegel wie beispielsweise „Powered by Netweaver“ um zu dokumentieren, dass für eine gewisse Version von SAP getestet wurde. Dieses Gütesiegel bzw. Zertifikat berechtigt die Partnerunternehmen mit diesem Logo zu werben. Ähnlich gestaltet es sich bei der Zertifizierung für die Berater, die so ihren Stundensatz mit einem im Vorfeld dokumentierten Fachwissen rechtfertigen können.

Lizenzpolitik[Bearbeiten]

Die Preis- bzw. Lizenzierungspolitik der SAP ist relativ komplex, so dass hier nur eine sehr grobe Darstellung angestrebt wird.

Eher übersichtlich sind die Lizenzbedingungen der kleinen ERP-Lösung Business One. Hier werden die Preise je Professional-User-Lizenz auf ca. 2500,00 € beziffert, mit Anwendung von Rabattstaffeln. Als Wartungs- und Updategebühr werden durchschnittlich 18 % der Listenpreise von den Partnern verlangt. (Stand: März 2007[44])

Die Lizenzkosten der deutlich größeren R/3-, ERP- oder SAP-Business-Suite-Systeme hängen von der Anzahl der namentlich benannten Benutzer sowie deren Tätigkeiten im System ab. Hinzu kommen zusätzlich kostenpflichtige Module (z. B. HCM = Human Capital Management), Zusatzfunktionen, kostenpflichtiger Support und weitere Regeln für die unterschiedlichen Produktlinien etc. Das Minimum des zu zahlenden Lizenzpreises ist von der eingesetzten Lösung abhängig, d. h. es gibt einen Mindestbestellwert.

Die Lizenzkosten für einen Benutzer (im Sinne des Lizenzvertrags) sind abhängig von:

  • Benutzereinstufung wie Entwickler, Standardbenutzer (eines Produktivsystems), nur lesender Zugriff (mit abnehmendem Preis)
  • Produktspannbreite des Vertrags: SAP Business Suite, SAP ERP, Netweaver (abnehmender Preis)
  • Benutzung von optionalen Funktionen im ERP (z. B. der Enterprise Extensions oder einer Industry Solution)

Innerhalb eines Vertrags kann es mehrere „Installationen“ geben (eine pro Systemtyp, z. B. R/3, ECC, Web AS), die jeweils mehrere „Systeme“ enthalten können, aber nur ein Produktivsystem. In diesen können wiederum mehrere Mandanten existieren. Benutzer sind meistens „konsolidierbar“, d. h. sie werden für alle konsolidierbaren Systeme nur einmal gezählt, mit der höchsten Einstufung. Einige Benutzerkonten, etwa in einem Testsystem, werden gar nicht berechnet. Wiederum gibt es für nicht produktive SAP-Systeme auch weniger Unterstützung. Indirekte Nutzungen des SAP-Systems, z. B. als interaktiver Benutzer des Systems eines anderen Herstellers, das in SAP Transaktionen durchführt, sind laut Vertrag genauso zu zählen wie direkte Nutzungen.

Bestimmte Engines, optionale Komponenten und eigenständige Produkte oder zugekaufte Module werden nach anderen Modellen berechnet, z. B. mit einer Pauschale, nach Datendurchsatz oder nach Mengengerüsten (z. B. Aufträge pro Zeiteinheit oder Anzahl von Artikeln bzw. Kundenverträgen).

Häufig liefert SAP auch das DBMS für die betreffenden SAP-Systeme mit, dann berechnen sich Kaufpreis und Wartung des DBMS nicht nach den üblichen Tarifen des Datenbank-Herstellers, sondern nach dem normierten SAP-Vertragsvolumen, wobei aber je nach DBMS-Typ sehr unterschiedliche Prozentsätze aufgeschlagen werden.

Für bestimmte Vertriebswege (Systemhäuser, Hosting-Kunden) oder Kundenkreise (SAP-Partner) gibt es eigene Vertragsvarianten. Je nach Land, in dem das System betrieben wird, kann es einen erheblichen Preisaufschlag (bis zu 100 %) geben, unter anderem wegen zusätzlicher Kosten für Übersetzungen und fremdsprachliches Personal.

Handelt es sich um einen Softwareneukauf, so fallen während der Standard-Wartungszeit von derzeit fünf Jahren etwa 22 % Wartungsgebühr auf den Kaufpreis an (bis Januar 2008: 17 %) [45], zzgl. eines Aufschlags in Abhängigkeit vom DBMS. Nach Ende der Standardwartung steigt die Wartungsgebühr. Der Wartungsvertrag berechtigt dazu, jede Version des entsprechenden Produktes, das sich in seiner Standard-Wartungszeit befindet, nach eigenem Ermessen auszuwählen und Upgrades nach eigenen Bedürfnissen vorzunehmen. Der Umstieg von R/3 auf die neuen ERP-Lizenzen bedeutet einen Neukauf mit Teilanrechnung des Vorgängervertrags.

SAP lässt sich in den Lizenzverträgen das Recht zur regelmäßigen Prüfung der korrekten Lizenzierung der Benutzer einräumen (sog. „Systemvermessung“, englisch License Audit).

Datenschutz und Rechtliches[Bearbeiten]

Da die integrierten Produkte der Firma heute in die zentralen Bereiche von Firmen und Behörden eingreifen, steht die Anwendung unter besonderen Kriterien von Datensicherheit und Datenschutz (etwa: Richtlinie 95/46 EG)

In Deutschland setzt die Einführung von ERP-Systemen wie SAP ECC in Unternehmen die Zustimmung der Arbeitnehmer voraus (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, § 75 Abs. 3 Nr. 17 BPersVG, § 91 BetrVG).[46] Die Bundeswehr beispielsweise entwickelt die Implementierung unter SASPF.

In österreichischen Behörden werden ebenfalls vermehrt Anwendungen der SAP AG eingesetzt.[47][48] Die Datenschutzüberwachung folgt durch Meldung von Datenanwendungen an ein zentrales Register, das von einer unabhängigen Kontrollstelle geführt wird (Datenverarbeitungsregisters laut Datenschutzgesetz 2000).[49] In Unternehmen werden speziell geschulte Datenschutzbeauftragte für den Betrieb eines SAP-Systems vorausgesetzt.[50]

Messen[Bearbeiten]

1981 erfolgte auf der IT-Messe Systems in München der erste Messeauftritt der SAP. 1986 präsentierte sich SAP erstmals auf der größten Computermesse der Welt, der CeBIT in Hannover. Seit 1989 stellt die SAP jährlich auf einer selbst organisierten internationalen Kundenmesse, zu der traditionell eine große Party gehört, ihre Neuheiten und strategischen Produktpläne vor. 1996 fand sie erstmals auf drei Kontinenten statt und hatte in Wien 4300, USA 8000 und Japan 5000 Besucher. 1998 erreichte die Messe erstmals in USA, in Los Angeles, 15.000 Besucher. 2003 fiel die Messe wegen der Auswirkungen des Börsencrashs 2002/2003 aus. Sie findet seit 2004 meist auf zwei verschiedenen Kontinenten zu meist unterschiedlichen Terminen statt. 2008 waren die Messeorte Orlando (Florida) und Berlin, 2009 nur Orlando. 2010 fand die Messe – erstmals zeitgleich auf zwei Kontinenten – vom 17. bis 19. Mai mit etwa 16.000 Besuchern in Orlando und Frankfurt am Main unter dem Namen SAPphire Now 2010 statt.

Wettbewerb[Bearbeiten]

Der SAP-Mitbewerb rekrutiert sich schwerpunktmäßig aus dem ERP-Umfeld sowie aus den Bereichen Customer-Relationship-Management, Supply-Chain-Management sowie Logistiksoftware.

Oracle Corporation, SAPs größter Wettbewerber, erhob am 22. März 2007 Klage gegen SAP wegen unlauteren Wettbewerbs und unlauterer Geschäftspraktiken. Die Anschuldigungen richteten sich gegen die texanische SAP-Tochtergesellschaft TomorrowNow, die Support für ältere Oracle-Produkte bietet. Danach nutzte TomorrowNow Konten von Oracle-Kunden für Service-Downloads von der Oracle-Support-Website. SAP gab unangemessene Downloads zu, bestritt jedoch den Diebstahl geistigen Eigentums. Am 23. November 2010 entschied das Bundesbezirksgericht für Nordkalifornien in Oakland, dass SAP an Oracle 1,3 Milliarden US-Dollar Schadenersatz wegen Urheberrechtsverletzung zahlen muss.[51] SAP legte gegen das Urteil Berufung ein. In der Berufung wurde die Strafe auf 272 Millionen Dollar reduziert.[52]

Die SAP-Strategie fokussierte ursprünglich auf organisches Wachstum. Allerdings wurde von dieser Strategie mit der Übernahme von Business Objects im Jahr 2008 abgewichen.

Umsatz-, Mitarbeiter- und Ergebniszahlen der SAP[Bearbeiten]

Quelle, sofern nicht anders angegeben: [5]

Jahr Umsatz (in Mio. €) Jährliches Umsatzwachstum in % Mitarbeiter Mitarbeiterzuwachs in % Konzernergebnis (in Mio. €) Jährliches Wachstum des Konzernergebnisses in %
1972 0,32 9
1973 0,54 68,8 11 22,2
1974 0,96 77,8 13 18,2
1975 1,17 21,9 18 38,5
1976 1,95 66,7 25 38,9
1977 3,19 63,6 38 52,0
1978 4,34 36,1 50 31,6
1979 5,07 16,8 61 22,0
1980 7,00 38,1 77 26,2
1981 8,33 19,0 84 9,1
1982 12,37 48,5 105 25,0
1983 20,71 67,4 125 19,0
1984 24,54 18,5 163 30,4
1985 31,29 27,5 224 37,4
1986 54,20 73,2 290 29,5
1987 77,72 43,4 468 61,4
1988 91,60 17,9 940 100,9 12,70
1989 187,60 104,8 1.367 45,4 34,90 174,8
1990 255,20 36,0 2.138 56,4 42,00 20,3
1991 361,50 41,7 2.685 25,6 63,00 50,0
1992 425,00 17,6 3.157 17,6 65,10 3,3
1993 563,30 32,5 3.648 15,6 74,80 14,9
1994 939,20 66,2 5.229 43,3 143,80 92,2
1995 1.378,60 47,3 6.857 31,1 207,00 43,9
1996 1.903,10 38,0 9.202 34,2 290,20 40,2
1997 3.021,80 58,8 12.856 39,7 446,70 53,9
1998 4.315,60 42,8 19.308 50,2 526,90 18,0
1999 5.110,20 18,4 20.975 8,6 601,00 14,1
2000 6.265,00 22,6 24.178 15,3 615,70 2,4
2001 7.341,00 17,2 28.410 17,5 581,00 −5,6
2002 7.413,00 1,0 28.797 1,4 508,60 −12,5
2003 7.025,00 −5,2 29.601 2,8 1.077,10 111,8
2004 7.515,00 7,0 32.205 8,8 1.310,50 21,7
2005 8.513,00 13,3 35.873 11,4 1.496,41 14,2
2006 9.402,00 9,5 39.355 8,8 1.871,38 20,0
2007 10.242,00 8,2 44.023 10,6 1.919,00 2,5
2008 11.575,00 11,5 51.544 14,6 1.848,00 −3,8
2009 10.672,00 −8,5 47.584 −8,3 1.750,00 −5,6
2010 12.464,00 16,8 53.513 12,5 1.967,00 12,4
2011[53] 14.233,00 14,2 55.765 4,2 3.537,00 79,8
2012[3] 16.223,00 14,0 64.422 16,0 2.658,00 −24,9

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jurasek, Gerhard; Klein, Andreas: Schnelleinstieg Controlling mit SAP, Haufe-Lexware, 1. Auflage 2010, ISBN 978-3-448-09609-5
  • Leimbach, Timo : Vom Programmierbüro zum globalen Softwareproduzenten: Die Erfolgsfaktoren der SAP von der Gründung bis zum R/3-Boom, 1972 bis 1996. Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, C.H.Beck, 2008[5]
  •  Meissner, Gerd: SAP – die heimliche Software-Macht. Wie ein mittelständisches Unternehmen den Weltmarkt eroberte. 2. Auflage. Hoffmann und Campe, Hamburg 1997, ISBN 3-455-11194-7.
  •  Muir, Nancy; Kimbell, Ian: Discover SAP. 2. Auflage. Galileo Press, Bonn 2009, ISBN 978-3-8362-1381-3.
  • Siegele, Ludwig; Zepelin, Joachim: Matrix der Welt – SAP und der neue globale Kapitalismus 1. Auflage. Campus, Frankfurt/Main 2009, ISBN 978-3-593-38574-7
  •  Schulz, Olaf: Der SAP-Grundkurs für Einsteiger und Anwender. 1. Auflage. SAP PRESS, Bonn 2011, ISBN 978-3-8362-1682-1.
  • Wucher, Sabine: Schnelleinstieg Buchführung mit SAP, Haufe-Lexware, 1. Auflage 2009, ISBN 978-3-448-08727-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SAP – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SAP AG: Zwischenbericht Januar - Juni 2012
  2. a b c SAP AG: SAP Key Performance Facts of 2013. Abgerufen am 3. April 2014.
  3. a b SAP AG: Geschäftsbericht 2012. Abgerufen am 19. Februar 2013 (PDF; 5,0 MB).
  4. http://www.softwaretop100.org/global-software-top-100-edition-2011
  5. a b c d e Vom Programmierbüro zum globalen Softwareproduzenten: Die Erfolgsfaktoren der SAP von der Gründung bis zum R/3-Boom, 1972 bis 1996.
  6. Geschichte der SAP – die ersten 10 Jahre (www.sap.com).
  7. Einladung zur Hauptversammlung, inklusive neuem Wortlaut des § 1 der Satzung, SAP.com
  8. Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung, SAP.com.
  9. Karsten Polke-Majewski, Gewerkschaft, nein danke – Vehement hatten sich die SAP-Mitarbeiter gegen einen Betriebsrat in dem Softwarekonzern gewehrt. In: Die Zeit Nr. 26 vom 10. Juli 2006.
  10. Betriebsrat, 9 von 10 wollten ihn nicht, aber alle wollen rein IG-Metall, 21. Juni 2006
  11. Harmonie statt Klassenkampf, Thomas Nonnast / Katharina Slodczyk, Handelsblatt, 4. Juli 2006.
  12. Dow Jones: SAP übernimmt Business Objects mit Squeeze-Out vollständig, 11. Februar 2008.
  13. SAP kauft Softwarehaus Spiegel Online, 7. Oktober 2007.
  14. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,604013,00.html SAP entlässt über 3000 Mitarbeiter Spiegel Online, 28. Januar 2009.
  15. Entscheidung der SAP AG über ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG.
  16. Welt.de, 16. April 2010: SAP holt erstmals Frau in den Vorstand.
  17. Angelika Dammann verlässt auf eigenen Wunsch SAP. vom 8. Juli 2011.
  18. Pressemitteilung der SAP AG zur Übernahme von TechniData.
  19. Pressemitteilung der SAP AG zur Übernahme von Sybase
  20. Pressemitteilung: SAP schließt Übernahme von Sybase ab.
  21. faz.net:Deutschland exportiert seine Unternehmen.
  22. Milliardenzukauf in den USA: SAP eröffnet sich mit Cloud-Anbieter Ariba neues Geschäft. In: ftd.de. Financial Times Deutschland, 23. Mai 2012, archiviert vom Original am 25. Mai 2012, abgerufen am 6. Juni 2013..
  23. Software-Konzern SAP baut IT-Zukunftsschmiede in Potsdam aus. In: Berliner Zeitung. Berliner Verlag GmbH, 5. Juli 2014, abgerufen am 5. Juli 2014..
  24. SAP AG: SAP AG beabsichtigt Umwandlung der Rechtsform in eine Europäische Aktiengesellschaft. 21. März 2013, abgerufen am 24. Oktober 2013..
  25. SAP ab heute Europäische Gesellschaft (SE). In: global.sap.com. SAP SE, 7. Juli 2014, abgerufen am 7. Juli 2014.
  26. DAX-Zusammensetzung, deutsche-boerse.com
  27. Coreen Bailor: For CRM, ERP, and SCM, SAP Leads the Way. 5. Juli 2006. Abgerufen am 29. März 2007.
  28. Quelle: Gartner, zitiert in Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format2007: Im Markt für ERP-, CRM- und SCM-Lösungen ist der Mittelstand der Antreiber. In: Computerwoche. 28. September 2007, abgerufen am 19. Dezember 2008.
  29. [1]
  30. SAP auf einen Blick – Daten & Fakten.
  31. SAP AG: Aktionärsstruktur. Abgerufen am 24. Oktober 2013.
  32. Technisches Betriebshandbuch für SAP NetWeaver
  33. Technical Operations Manual for SAP NetWeaver
  34. „Einzug ins globale Dorf“, DER SPIEGEL Nr.37/2007, S. 92f.
  35. Video von SAP Cloud Solutions über Release 1302, Abgerufen am 15. April 2013
  36. Business ByDesign Übersicht und Preise
  37. Andreas Hufgard, Stefanie Krüger: SAP Business ByDesign. Geschäftsprozesse, Technologie und Implementierung anschaulich erklärt. Galileo Press, Bonn Boston 2012, ISBN 978-3-8362-1746-0, S. 156-157.
  38. Andreas Hufgard, Stefanie Krüger: SAP Business ByDesign. Geschäftsprozesse, Technologie und Implementierung anschaulich erklärt. Galileo Press, Bonn Boston 2012, ISBN 978-3-8362-1746-0, S. 66 und S. 203.
  39. Andreas Hufgard, Stefanie Krüger: SAP Business ByDesign. Geschäftsprozesse, Technologie und Implementierung anschaulich erklärt. Galileo Press, Bonn Boston 2012, ISBN 978-3-8362-1746-0, S. 212.
  40. http://www.sapbydesign.com/_resources/SAP_Business_ByDesign_for_Subsidiaries.pdf
  41. news-sap.com: Pressemitteilung zur Kooperation von GK Software und SAP (englisch, abgerufen am 22. November 2013)
  42. http://www.sap.com/solutions/solutionextensions/supply-chain-response-management/index.epx
  43. House of IT-Premiummitglieder
  44. Quelle: KIRBIS SAP Repräsentant, CeBIT 2007
  45. Computerwoche Nr. 12 vom 21. März 2008, S. 1/S. 5
  46. Integrierte Standardsoftware SAP, arbeitnehmerkammer.de/mitbestimmung/arbeits-organisation
  47. Bundeskanzleramt, Bundespressedienst: Das Verwaltungsinnovationsprogramm der Bundesregierung: Ziele – Maßnahmen – Ergebnisse, Bilanz 2006, Wien 2006
  48. SAP-Anwendungen in der Bundesverwaltung, digitales.oesterreich.gv.at
  49. Einsatz von Überwachungssoftware in öffentlichen Dienststellen, durch den Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer 23. August 2007 zu der schriftlichen Anfrage zu Nr. 1229/J, 6. Juli 2007, 1125/AB XXIII. GP, parlament.gv.at
  50. vergl. Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier: Datenschutz ohne Kontrolle ist wie Suppe essen mit der Gabel, Praxis-Tipps und Infos zum ArbeitnehmerInnen-Datenschutz, Broschüre, netzwerke.oegb.at (pdf; 1,0 MB)
  51. SAP muss Oracle 1,3 Mrd USD Schadensersatz zahlen. Handelszeitung, 24. November 2010, abgerufen am 24. November 2010.
  52. Keine Milliardenstrafe für SAP im Oracle-Streit. www.reuters.com, 2. September 2011, abgerufen am 2. September 2011.
  53. SAP AG: Geschäftsbericht 2011. Abgerufen am 11. September 2012 (PDF; 6,1 MB).

49.2934722222228.6418055555556Koordinaten: 49° 17′ 36″ N, 8° 38′ 31″ O