Stralsund

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Stralsund (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Stralsund
Stralsund
Deutschlandkarte, Position der Stadt Stralsund hervorgehoben
54.31388888888913.0897222222229Koordinaten: 54° 19′ N, 13° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 38,97 km²
Einwohner: 57.301 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1470 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 18435, 18437, 18439
Vorwahl: 03831
Kfz-Kennzeichen: HST
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 088
Adresse der
Stadtverwaltung:
Alter Markt
18439 Stralsund
Webpräsenz: www.stralsund.de
Oberbürgermeister: Alexander Badrow (CDU)
Lage der Kreisstadt Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen
Rostock Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Altenpleen Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Klausdorf (bei Stralsund) Kramerhof Preetz (bei Stralsund) Prohn Saal (Vorpommern) Barth Divitz-Spoldershagen Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Karnin (bei Barth) Kenz-Küstrow Löbnitz (Vorpommern) Lüdershagen Pruchten Saal (Vorpommern) Trinwillershagen Bergen auf Rügen Buschvitz Garz/Rügen Gustow Lietzow Parchtitz Patzig Poseritz Ralswiek Rappin Sehlen Ahrenshoop Born a. Darß Dierhagen Prerow Wieck a. Darß Wustrow (Fischland) Franzburg Glewitz Gremersdorf-Buchholz Millienhagen-Oebelitz Papenhagen Richtenberg Splietsdorf Velgast Weitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) Wendisch Baggendorf Elmenhorst (Vorpommern) Sundhagen Wittenhagen Baabe Gager Göhren (Rügen) Lancken-Granitz Middelhagen Sellin Thiessow Zirkow Groß Kordshagen Jakobsdorf Kummerow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Neu Bartelshagen Niepars Pantelitz Steinhagen (Vorpommern) Wendorf Zarrendorf Altenkirchen (Rügen) Breege Dranske Glowe Lohme Putgarten Sagard Wiek (Rügen) Bad Sülze Dettmannsdorf Deyelsdorf Drechow Eixen Grammendorf Gransebieth Hugoldsdorf Lindholz Tribsees Ahrenshagen-Daskow Schlemmin Ribnitz-Damgarten Semlow Altefähr Dreschvitz Dreschvitz Gingst Hiddensee Kluis Neuenkirchen (Rügen) Neuenkirchen (Rügen) Rambin Samtens Schaprode Schaprode Trent (Rügen) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Binz Grimmen Marlow Putbus Putbus Sassnitz Stralsund Stralsund Süderholz Zingst Zingst ZingstKarte
Über dieses Bild
Das Wahrzeichen von Stralsund: das Stralsunder Rathaus, dahinter die Nikolaikirche

Stralsund [ˈʃtʁaːlzʊnt] ist eine Stadt im Nordosten Deutschlands im südlichen Ostseeraum. Sie gehört zum Landesteil Vorpommern des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Die Stadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee, und wird aufgrund ihrer Lage als Tor zur Insel Rügen bezeichnet. Stralsund ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Rügen und die viertgrößte Stadt des Landes.

Im Jahr 1234 erhielt die Hansestadt Stralsund das Stadtrecht. Die Altstadt mit zahlreichen Baudenkmalen gehört seit 2002 mit dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Stralsund ist seit 1991 Fachhochschulstadt und als bedeutendes touristisches Zentrum der Ostseeregion zudem bekannt für das Deutsche Meeresmuseum mit dem Ozeaneum und weitere Attraktionen und Kulturveranstaltungen, wie die jährlichen Wallensteintage. Wirtschaftlich dominieren der Tourismus, Schiff- und Maschinenbau, Dienstleistungsbetriebe, Logistik, die Gesundheitswirtschaft und Betriebe im Bereich der Spitzentechnologien wie der Informationstechnik.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Stralsund liegt im Nordosten Deutschlands im Landesteil Vorpommern des deutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.

Gemeinsam mit Greifswald bildet Stralsund eines der vier Oberzentren Mecklenburg-Vorpommerns, neben Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. Die nächstgelegenen Metropolregionen sind Stettin im Osten, Hamburg im Westen, Kopenhagen-Malmö im Norden und Berlin im Süden.

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag liegt bei 656 mm und ist damit vergleichsweise niedrig; er fällt in das untere Drittel der in Deutschland erfassten Werte. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juli: In diesem Monat fallen 2,1 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren mäßig.

Landschaften, Erhebungen, Gewässer[Bearbeiten]

Die Stadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee. Die geographische Nähe zur Insel Rügen brachte Stralsund die Bezeichnung Tor zur Insel Rügen ein. Es gibt sowohl einen Damm zur Verbindung zwischen der Stadt und der Insel - den Rügendamm über die Insel Dänholm nach Altefähr - als auch eine Brücke, die Rügenbrücke. Beide Verbindungen werden zusammengefasst bezeichnet als Strelasundquerung. Stralsund liegt nahe dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, der durch zahlreiche naturbelassene Lagunen mit großer Artenvielfalt gekennzeichnet ist.

Zum Stadtgebiet Stralsunds gehören ein Stadtwald und drei Stadtteiche (Knieperteich, Frankenteich und Moorteich). Die drei Teiche und der Strelasund verleihen der Altstadt, dem ursprünglichen Siedlungsgebiet und historischen Zentrum der Stadt, eine geschützte Insellage.

Die höchste Erhebung der Stadt ist der Galgenberg am westlichen Ortseingang; an dieser Stelle steht seit 1912 die Klinikumskirche des Krankenhauses West.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Luftbild von Stralsund, mit der von Wasser umgebenen Altstadtinsel am Strelasund. Im Norden der Stadtstrand am Sund und die Fachhochschule.
Stralsund von Altefähr aus gesehen
Die Rügenbrücke verbindet Stralsund mit der Insel Rügen (Blick vom Dänholm)

Das Stadtgebiet umfasst 38,97 km², was Stralsund mit 57.670 Einwohnern (Stand: 31. Dez. 2010) zu einer der am dichtesten besiedelten Städte Mecklenburg-Vorpommerns macht (1480 Einwohner je km²). Ausgehend vom heutigen Stadtkern, der Altstadt, wurden nach der Aufhebung des Festungscharakters der Stadt im Jahr 1869 die umliegenden Gegenden besiedelt.

Das Gebiet der Hansestadt Stralsund gliedert sich in folgende Stadtgebiete und Stadtteile:

Nr. Stadtgebiet Stadtteil Einwohner
(Stand: 2008[2])
01 Altstadt 4.844
011 Altstadt Altstadt 4.668
012 Altstadt Hafeninsel 24
013 Altstadt Bastionengürtel 152
02 Knieper 26.184
021 Knieper Kniepervorstadt 6.071
022 Knieper Knieper Nord 6.977
023 Knieper Knieper West 13.136
03 Tribseer 9.418
031 Tribseer Tribseer Vorstadt 4.939
032 Tribseer Tribseer Siedlung 3.557
033 Tribseer Tribseer Wiesen 827
034 Tribseer Schrammsche Mühle 95
04 Franken 5.869
041 Franken Frankenvorstadt 4.642
042 Franken Dänholm 123
043 Franken Franken Mitte 338
044 Franken Frankensiedlung 766
05 Süd 3.854
051 Süd Andershof 1.345
052 Süd Devin 619
053 Süd Voigdehagen 90
06 Lüssower Berg 234
07 Langendorfer Berg 290
08 Grünhufe 6.388
081 Grünhufe Stadtkoppel 292
082 Grünhufe Vogelsang 2.545
083 Grünhufe Grünthal-Viermorgen 3.471
084 Grünhufe Freienlande 80

Der Grundstein für das Wohngebiet Knieper West I wurde am 26. August 1964 gelegt. Es folgte dem Stadtteil Knieper Nord als zweites Plattenbaugebiet in der Stadt. Im Januar 1976 wurde mit der Errichtung des ersten Wohnblocks im Wohngebiet Knieper West III begonnen. Der vorerst letzte Wohnblock dort ist im Jahr 1981 errichtet worden. Es folgten im Jahr 1989 zwei "Würfelhäuser" für altersgerechtes Wohnen.

Die Stadt besitzt zudem Ländereien in der näheren Umgebung sowie auf den Inseln Rügen, Hiddensee und Ummanz.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Größere Städte in der näheren Umgebung sind Greifswald und Rostock. In der näheren Umgebung Stralsunds befinden sich zudem die Städte Barth und Ribnitz-Damgarten.

Viele der kleineren Dörfer im Umkreis, wie Prohn, Wendorf, OT Neu Lüdershagen oder Negast, sind nach 1990 durch Zuzug von Stralsundern oder in Stralsund Arbeitenden stark gewachsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Gründungsurkunde von 1234
Stralsund von Norden in der Bilderhandschrift 1611/15
Stralsund – Belagerung im Dreißigjährigen Krieg
Stadtansicht nach Merian (ca. 1640)
Büste des schwedischen Königs Gustav II. Adolf, der in der Stadtgeschichte eine wichtige Rolle spielte, im Stralsunder Rathaus

Stralsund erhielt nach der Besiedlung im Zuge der deutschen Ostkolonisation im Jahre 1234 vom rügenschen Fürsten Wizlaw I. das Stadtrecht nach Rostocker bzw. Lübecker Vorbild. Die Gegend war von Slawen besiedelt gewesen, was auch ihren slawischen Namensbestandteil Stral erklärt (stral bedeutet Pfeil- bzw. Speerspitze, -sund steht in germanischen Sprachen für eine trennende Enge und meint hier den Strelasund).

Stralsund wurde vorwiegend durch Siedler aus Westfalen schnell zu einer bedeutenden Handelsstadt im Ostseeraum. Die Stadt gehörte nach dem Erlöschen des Fürstentums Rügen 1325 zu Pommern-Wolgast. Sie war im 14. Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt im südlichen Ostseeraum. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen mit den Herrschern von Dänemark gipfelten 1370 im Frieden von Stralsund.

Nach dem Niedergang der Hanse nahm Stralsunds Bedeutung ab. Die Stadt lebte jedoch weiterhin vorwiegend vom Fernhandel und Nahhandel sowie vom Schiffbau.

Bereits im Jahr 1525 traten die Bürger Stralsunds mehrheitlich zum evangelischen Glauben über. Die Stadt war damit Schrittmacher der Reformation in Norddeutschland.

Im Dreißigjährigen Krieg widerstand Stralsund mit Hilfe von Schweden und Dänemark der Belagerung durch Wallensteins Truppen; es folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden als Teil von Schwedisch-Pommern.

1815 kam Stralsund zu Preußen und wurde Sitz eines Regierungsbezirks mit fünf Kreisen.

Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte Stralsund kurzzeitig heftige Unruhen, bis sich 1919 eine bürgerliche Stadtregierung etablierte; diese wurde im Jahr 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöst. Am 1. Mai 1945 wurde Stralsund von der Roten Armee besetzt; nach dem Zweiten Weltkrieg war Stralsund 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.

Während der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wurden in der Stadt zahlreiche Plattenbausiedlungen errichtet, der historische Altstadtkern allerdings verkam. Wirtschaftlich lebte die Stadt vor allem vom Schiffsbau auf der Volkswerft, die Schiffe für die Sowjetunion wurden teilweise im 10-Tage-Rhythmus fertiggestellt.

Nach der politischen Wende wurde Stralsund im Jahr 1990 Modellstadt der Städtebauförderung. Der historische Stadtkern mit dem Altstadthafen wurde mit Hilfe der Programme zur Städtebauförderung und zum städtebaulichen Denkmalschutz gründlich saniert. Auch das Wohnumfeld der Plattenbausiedlungen Grünhufe und Knieper wurde im Rahmen der Programme „Aufwertung“, „Stadtumbau Ost“ und „Die Soziale Stadt“ verbessert und ein Wohnungsrückbau eingeleitet.

Seit dem Jahr 2002 ist Stralsunds Altstadt zusammen mit der Wismars UNESCO-Weltkulturerbe mit dem Namen Historische Altstädte Stralsund und Wismar.

Wirtschaftlich gab es nach der Wende große Herausforderungen, die in der strukturschwachen Region erhebliche Probleme verursachen. Der dadurch einsetzende Strukturwandel führt allmählich zu stabileren Bevölkerungs- und Arbeitsmarktverhältnissen. So steigt die Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahl in Stralsund seit einiger Zeit kontinuierlich.

Im Zuge der Kreisgebietsreform im Jahr 2011 wurden die bis dato kreisfreie Stadt Stralsund sowie die Landkreise Rügen und Nordvorpommern Teile des neuen Landkreises Vorpommern-Rügen mit Verwaltungssitz in Stralsund.

Straßennamen und ihre Bedeutung[Bearbeiten]

Die Stralsunder Straßennamen spiegeln vielfach historische Ereignisse wider.

Stralsunder Stadtbefestigungen[Bearbeiten]

Stralsund besaß bis 1871 den Status einer Festung, der der Stadt über viele Kriege verhalf. Neben zehn Stadttoren, von denen nur das Kniepertor und das Kütertor erhalten sind, wurden auch die Stadtteiche und Dämme angelegt. Das dritte nach der Entfestung noch erhaltene Stadttor, das Semlower Tor, wurde 1960 auf Anordnung der SED gesprengt.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung Stralsunds
Bevölkerungsentwicklung

1989 erreichte die Einwohnerzahl der Stadt Stralsund mit über 75.000 ihren Höchststand. Danach sank die Einwohnerzahl durch die starken strukturellen Veränderungen wieder. Nach der politischen Wende in der DDR 1989/1990 verlor die Stadt bis 2008 deutlich über 15.000 Einwohner. Seit einigen Jahren ist allerdings eine Kehrtwende erkennbar – der Rückgang verlangsamte sich zunächst, für 2012 gab es erstmals wieder einen leichten Anstieg der Einwohnerzahl.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen seitens der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“.

Jahr/Datum Einwohner
1600 12.500
1677 8.489
1760 8.153
1782 10.606
1800 11.191
1816 14.096
1826 14.745
03.12.1849[3] 17.600
03.12.1861[3] 21.900
03.12.1864[3] 26.700
03.12.1867[3] 27.600
01.12.1871[3] 26.700
01.12.1875[3] 27.765
01.12.1880[3] 29.481
01.12.1885[3] 28.984
Jahr/Datum Einwohner
01.12.1890[3] 27.814
02.12.1895[3] 30.100
01.12.1900[3] 31.076
01.12.1905[3] 31.809
01.12.1910[3] 33.988
01.12.1916[3] 31.412
05.12.1917[3] 30.715
08.10.1919[3] 38.185
16.06.1925[3] 39.404
16.06.1933[3] 43.630
17.05.1939[3] 52.978
01.12.1945[3] 43.763
29.10.1946[3] 50.389
31.08.1950[3] 58.303
31.12.1955 65.275
Jahr/Datum Einwohner
31.12.1960 65.758
31.12.1964[3] 67.851
01.01.1971[3] 71.489
31.12.1975 72.109
31.12.1981[3] 74.421
31.12.1985 75.480
31.12.1988 75.498
31.12.1990 72.780
31.12.1995 65.977
31.12.2000 60.663
31.12.2005 58.708
31.12.2010 57.670
31.12.2013 57.301

Gesellschaft und Politik[Bearbeiten]

Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Der oberste Vertreter der Stadtverwaltung ist der Oberbürgermeister. Dies ist seit Oktober 2008 Alexander Badrow (CDU).

Zu einer Auflistung der Oberbürgermeister und Bürgermeister siehe die Liste der Bürgermeister und Oberbürgermeister von Stralsund.

Bürgerschaft[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 37,1 % (2009: 39,6 %)
 %
40
30
20
10
0
33,4 %
14,1 %
13,7 %
11,3 %
10,5 %
5,7 %
5,1 %
2,7 %
3,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
+1,4 %p
+2,5 %p
+1,0 %p
-7,0 %p
+10,5 %p
-0,1 %p
+5,1 %p
-0,4 %p
-13,0 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
i Sonstige:
FDP 2.2%
Piraten 1.3%
Sitzverteilung in der Bürgerschaft
5
6
5
1
6
2
1
14
2
1
14 
Von 43 Sitzen entfallen auf:

Die Stadt (Wahlkreisnummer 5) besteht aus 68 Wahlbezirken. Die Bürgerschaft Stralsunds besteht grundsätzlich aus 43 in freier und geheimer Wahl gewählten Abgeordneten. Erstmals angetreten sind Linke offene Liste (LoL), Bündnis 90/Die Grünen, Alternative für Deutschland und Piratenpartei. Seit der Wahl vom 25. Mai 2014 setzt sie sich wie folgt zusammen:

Partei Sitze[5]
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)1 14 (±0)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 6 (−2)
Bürger für Stralsund (BfS)2 6 (±0)
Linke offene Liste (LoL) 5 (+5)
Bündnis 90/Die Grünen (Grüne)3 5 (+5)
Wählergemeinschaft Adomeit (Adomeit) 2 (+1)
Alternative für Deutschland (AfD)2 2 (+2)
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) 1 (±0)
Freie Demokratische Partei (FDP) 1 1 (-1)
Piratenpartei (Piraten)3 1 (+1)
1 CDU und FDP bilden eine Fraktionsgemeinschaft.[6]
2 BfS und ein AfD-Abgeordneter bilden eine Fraktionsgemeinschaft.
3 Grüne und Piraten bilden eine Fraktionsgemeinschaft.

Ergebnisse der Kommunalwahlen in Stralsund

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Das Wappen Stralsunds wurde am 9. September 1938 durch den Oberpräsidenten in Stettin verliehen. Es ist unter der Nr. 67 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert. Blasonierung: „In Rot ein aufrecht gestellter silberner Pfeil, bestehend aus Schafthülle und den beiden Flügeln, mit einem silbernen Tatzenkreuz darüber.“[7] Das „sprechende“ Stadtwappen der Hansestadt Stralsund symbolisiert den Namensbestandteil „stral“ der Stadt am Sund, der im Slawischen „Pfeil“ bzw. „Spitze“ bedeutet. Der Pfeil wurde auch in den Stadtsiegeln verwendet.

Die Stadtflagge zeigt auf rotem Grund einen aufrecht gestellten silbernen (weißen) Pfeil, bestehend aus Schafthülle und den beiden Flügeln, mit einem silbernen (weißen) Tatzenkreuz darüber.[8]

Religionen[Bearbeiten]

Sankt Marien in Stralsund
Portal von St. Nikolai

Das Gebiet der heutigen Stadt Stralsund war nach dem Wegzug der Germanen in der Zeit der Völkerwanderung zunächst von slawischen Siedlern bewohnt. Nach dem Sieg der Dänen über die slawischen Fürsten auf Rügen im Jahr 1168 begann die Christianisierung, wobei überwiegend christliche Siedler aus Westfalen in das Gebiet Stralsunds kamen. Im 13. Jahrhundert kamen auch Juden nach Stralsund. Die Reformation machte Stralsund Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer überwiegend evangelischen Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Stralsund zum sozialistischen Einflussbereich. Die Erziehung in den Schulen geschah streng kirchenfeindlich. Zwischen 1949 und 1989 ging der Anteil der Protestanten an der Stadtbevölkerung von etwa 90 % auf etwa 20 % zurück. Heute gehören etwa 75 % der Stralsunder Bevölkerung keiner Religionsgemeinschaft an.

Die mitgliederstärkste Religionsgemeinschaft stellt die Evangelische Kirche dar (ca. 15 %). Der Kirchenkreis Stralsund der Pommerschen Evangelischen Kirche ist einer von vier Kirchenkreisen der evangelischen Landeskirche Vorpommerns. Etwa vier Prozent der Bewohner bekennen sich zum Katholizismus. Daneben existieren auch Gemeinden evangelischer Freikirchen wie die der Adventgemeinde (Adventisten), der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) und der Evangelisch-methodistischen Kirche. Zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehört die Christengemeinde Elim. Jüngste Kirche/Gemeinde in Stralsund ist die Father’s House Church – Neu-Reformierte Freikirche. Die Landeskirchliche Gemeinschaft ist eine selbständige Gruppe innerhalb des Kirchenkreises und gehört zum Landesverband evangelischer Gemeinschaften Vorpommern e.V. Die Neuapostolische Kirche hat ein Zentrum in Stralsund.

Im 15. Jahrhundert wurden die Juden aus Pommern ausgewiesen. 1757 erlaubte der schwedische König wieder die Ansiedlung von Juden; diese begannen 1786 mit dem Bau einer Synagoge, die am 30. März 1787 geweiht wurde. Jüdische Kaufleute brachten moderne Handelsideen in die Stadt: Am 15. April 1852 errichteten die Gebrüder Wertheim ihr „Manufactur-Modewaren-Geschäft“ und bauten 1875 das erste Wertheim-Kaufhaus in Stralsund. Leonhard Tietz eröffnete am 14. August 1879 einen kleinen Laden und begründete damit den später als „Kaufhof“ bekannten Konzern. Während sich 1933 noch 134 Personen zum Judentum bekannten, waren es 1939 nur noch 62. Nur zwei der den Terror der Nationalsozialisten überlebenden Stralsunder Juden kamen zurück nach Stralsund.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

In den 1920er Jahren brauchte Stralsund neues Land. Auch die Belegungsgrenze der Stralsunder Friedhöfe war erreicht; geplant war unter anderem der Bau eines Zentralfriedhofes.

Nach der Verabschiedung des preußischen „Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts“ 1927, das auch die Auflösung der Gutsbezirke vorsah, stellte Stralsund den Antrag auf Eingemeindung von Klein Kedingshagen, Groß Kedingshagen, Grünthal, Grünhufe, Freienlande, Andershof, Lüssow, Langendorf (mit Borgwallsee und Pütter See), Groß Lüdershagen, Neu Lüdershagen, Wendorf, Zitterpennigshagen, Voigdehagen, Försterhof, Teschenhagen, Devin und der Stadtkoppel. Zudem sollte der Ort Altefähr auf Rügen eingemeindet werden; der dortige Strand und Park gehörten der Stadt Stralsund bereits. Dieser Antrag, in dem es um eine Fläche von 3538 Hektar ging, wurde nur teilweise positiv beschieden. Durch Beschluss des Regierungspräsidenten vom 21. September 1928 wurden der Stadt Stralsund letztlich „der ganze Gutsbezirk Voigdehagen in einer Größe von 297,85 Hektar mit etwa 93 Einwohnern, der ganze Gutsbezirk Devin in einer Größe von 479,87 Hektar mit etwa 230 Einwohnern, der nördliche Teil des Gutsbezirkes Andershof in einer Größe von etwa 264,74 Hektar mit etwa 150 Einwohnern, der ganze Gutsbezirk Grünhufe in einer Größe von 405,61 Hektar mit etwa 157 Einwohnern“ zugeordnet.

Bestandteil des Gutsbezirkes Grünhufe waren die Gehöfte Stadtkoppel und Garbodenhagen und die Güter Grünthal und Freienlande. Zudem wurden der Stadt noch Teile der Güter Langendorf, Lüssow und Klein Kordshagen zugeordnet.

Die neu zugeordnete Fläche von 1781,69 Hektar brachte annähernd eine Verdoppelung des Stadtgebietes. Die Übergabe erfolgte am 22. Oktober 1928 im Stralsunder Rathaus.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1963 unterhielt Stralsund eine Städtefreundschaft mit Boulogne-sur-Mer (Frankreich), die nicht mehr aktiv gepflegt wird.

Stralsund ist in der Hanse der Neuzeit aktiv und nimmt an den Hansetagen der Neuzeit teil.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke und Denkmäler[Bearbeiten]

Altstadt
Blick auf die Stralsunder Altstadt, vom Turm der Marienkirche

Die Innenstadt Stralsunds ist durch einen Reichtum an historischer Bausubstanz gekennzeichnet. Seit 1990 wurden mit privatem und öffentlichem Kapital sowie durch die Unterstützung von Stiftungen große Teile der historischen Altstadt saniert. Infolge der Geringschätzung historischer Bausubstanz in der DDR waren viele Häuser vom Verfall bedroht. Insbesondere die Altstadt bietet eine reiche historische Gebäudevielfalt, mit vielen ehemaligen Kaufmannshäusern, Kirchen, Gassen und Plätzen. Von mehr als 800 denkmalgeschützten Häusern in Stralsund stehen mehr als 500 als Einzeldenkmal in der Altstadt. In den zwanzig Jahren von der Wende 1990 bis November 2010 wurden 588 der mehr als 1000 Altstadtgebäude vollständig saniert, darunter waren 363 Einzeldenkmale.[9] Aufgrund ihrer historischen und architektonischen Bedeutsamkeit wurde die Stralsunder Altstadt im Jahr 2002 gemeinsam mit der Altstadt Wismars unter dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Alter Markt
Alter Markt (Nordseite)

Das Ensemble des Alten Marktes bietet mit der Nikolaikirche, dem Stralsunder Rathaus als einem der bedeutendsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik, dem Artushof, dem Wulflamhaus, dem Commandantenhus, dem Gewerkschaftshaus und einem neueren Plattenbau einen Überblick über die architektonische Geschichte der Stadt.

Bürgerhäuser

Die oft mit hohem finanziellen Engagement aufwändig sanierten Bürgerhäuser mit ihren typischen Giebeln prägen das Bild in den Altstadtstraßen. Das ehemalige Schwedische Regierungspalais beherbergt heute das Bauamt der Stadt. Das Museumshaus in der Mönchstraße wurde mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert und bietet seither als eines von Nordeuropas bedeutendsten original erhaltenen Bürgerhäusern der Hansezeit das Erleben und Begreifen der Geschichte von sieben Jahrhunderten.

Kirchen

Drei große mittelalterliche Bauten der Backsteingotik, die Marienkirche, Nikolaikirche und Jakobikirche, zeugen von der mittelalterlichen Bedeutung Stralsunds. Heute wird die Jakobikirche ausschließlich als Kulturkirche genutzt, der Jakobigemeinde dient seither die ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert stammende Heilgeistkirche als gemeinsames Gotteshaus. Die beiden anderen am Alten Markt bzw. Neuen Markt gelegenen Kirchen werden weiterhin für Gottesdienste genutzt. Vom Turm der Marienkirche am Neuen Markt bietet sich ein Panoramablick über Stralsund und die Insel Rügen. Zu den jüngeren Sakralbauten zählen die Auferstehungskirche, Dreifaltigkeitskirche, Friedenskirche und die Lutherkirche.

Klöster

Im Johanniskloster der Franziskaner von 1254 befindet sich heute das Stadtarchiv Stralsund. Auch finden dort regelmäßig Kulturveranstaltungen statt, wie beispielsweise Open-air-Theateraufführungen.

Das gotische Kloster St. Annen und Brigitten in der Schillstraße entstand um 1560 aus der Zusammenlegung des Klosters St. Anne von 1480 und des Doppelklosters Mariakron von 1421.

Das Kloster St. Jürgen am Strande an der Mönchstraße wurde 1278 erstmals erwähnt. Es diente im 14. Jahrhundert auch als Altenhaus. 1632 wurde Kirche und Gebäude abgebrochen. 1743 entstand ein Gebäude als Kleines St.-Jürgen-Kloster am Kniepertor und die Anlage wurde 1754 für Altenwohnungen und 1841 für Witwenwohnungen erweitert.

Zum Katharinenkloster von 1251 bis um 1400 mit der Katharinenkirche von 1287 (Weihung) siehe bei Deutsches Meeresmuseum.

Im 1256 erstmals erwähnten Heilgeistkloster befand sich das Heilgeisthospital. Hier wurden einst Arme und Kranke untergebracht. Heute sind alle Wohnungen und Häuser saniert, und das Areal lädt zu einem Spaziergang ein.[10]

Hafen

Am Stadthafen legen die Fährschiffe nach Hiddensee und Altefähr an sowie zu Hafenrundfahrten. In den Sommermonaten ist der Hafen Liegeplatz für Flusskreuzfahrtschiffe. Es gibt mehrere Yachthäfen und Marinas im altstadtnahen Bereich. Entlang der Nordmole machen im Sommer oft hunderte Yachten und Boote fest. Architektonisch bilden das Lotsenhaus und die Hafenspeicher sowie die Silhouette der Altstadt einen ansprechenden Kontrast zur Aussicht auf die Inseln Rügen und Hiddensee. Mit der Bark Gorch Fock liegt eine weitere touristische Sehenswürdigkeit im Hafen.

Stadtbefestigung

Von den Stralsunder Stadttoren sind das Kniepertor und das Kütertor erhalten.

Parks und Gewässer[Bearbeiten]

Die Stralsunder Altstadt ist vom Strelasund und von verschiedenen Teichen umgeben (Knieperteich, Frankenteich und Moorteich), sodass sie nahezu rundum von Wasser begrenzt wird. Man kann deshalb auch von einer Altstadtinsel sprechen.

Im Norden der Stadt im Stadtteil Knieper-Nord gibt es das Strandbad Stralsund mit einem feinsandigen Stadtstrand.

Während die Altstadt Stralsunds aus geschichtlich bedingten Gründen eher wenig Grün aufweist, wurden nach der Entfestung im 19. Jahrhundert einige Anlagen zur Naherholung angelegt. Zum Grüngürtel der Stadt gehören die entlang des Strelasund-Ufers führende Sundpromenade, der Bastionengürtel (auch Bastionenpark) und das Wulflamufer. Auch die Stralsunder Friedhöfe wurden im 20. Jahrhundert zu Anlagen mit parkähnlichem Charakter umgestaltet. Die Hansa-Wiese genannte Grünfläche vor dem Hansa-Gymnasium ist ein beliebter Treffpunkt.

In der Brunnenaue nahe dem Strelasund wurde einst Heilwasser gefördert - heute ist sie der größte Stadtpark Stralsunds.

Kulturelle Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Deutsche Meeresmuseum ist mit seinen Außenstellen – dem Ozeaneum am Hafen (siehe Bild), dem Nautineum auf dem Dänholm und dem Natureum Darßer Ort – eines der meistbesuchten Museen Norddeutschlands
Backsteingotik im Katharinenkloster; Verbindungsgang im Erdgeschoss, der zur Hauptsammlung des Kulturhistorischen Museums führt
Museen

Das Deutsche Meeresmuseum im ehemaligen Katharinenkloster ist Norddeutschlands meistbesuchtes Museum und bietet Einblicke in die Welt des Wassers und seiner Bewohner. Eine Ergänzung stellt das Ozeaneum im Hafen dar, das im Juli 2008 eröffnet wurde. Weitere Außenstellen des Hauses sind das Nautineum auf dem Dänholm und das Natureum Darßer Ort.

Das Kulturhistorische Museum, das älteste Museum in Mecklenburg-Vorpommern, zeigt Ausstellungen aus der Geschichte Pommerns etc. Die Hauptsammlung ist, wie auch das Meeresmuseum, im ehemaligen Katharinenkloster untergebracht. Unter den Exponaten befinden sich der berühmte Hiddenseer Goldschmuck und ein bei Stolp aufgefundenes Bernstein-Amulett in Gestalt einer Stier-Skulptur, dessen Alter auf vier- bis fünftausend Jahre geschätzt wird. Außenstellen des Museums sind das auf dem Dänholm gelegene Marinemuseum mit Informationen rund um die militärische Nutzung und Bedeutung Stralsunds, das Museumshaus und der Museumsspeicher. Der Dänholm gilt als „Wiege der preußischen bzw. deutschen Marine“.

Die Ausstellung „Stralsund blind verstehen“ ermöglicht einen virtuellen Stadtrundgang durch die Hansestadt in völliger Dunkelheit. Der Besucher erlebt einen begrenzten Seitenwechsel in die Welt blinder Menschen.

Theater

Seit 1995 bildet das bis dahin eigenständige Stralsunder Theater zusammen mit den Theatern von Greifswald und Putbus das Theater Vorpommern. Das Stralsunder Haus des Theaters bietet Aufführungen aus allen Genres. Die Stralsunder Sängerin Caró veröffentlichte einige Alben mit Popmusik.

Ausstellungen

Vom Frühjahr bis in den Herbst werden in der Kulturkirche St. Jakobi Werke von Friedensreich Hundertwasser gezeigt.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Überregional bedeutende Veranstaltungen in Stralsund sind:

  • Wallensteintage: Jeden Sommer finden in der Altstadt die Wallensteintage statt, ein historisches Volksfest zu Ehren der Abwehr der Belagerung Stralsunds durch Wallenstein im Jahre 1628.
  • Stralsund ist einer der Spielorte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
  • Stralsunder Weihnachtsmarkt, auf dem Neuen und Alten Markt, mit historischen Schaustellerbuden und modernen Fahrattraktionen
  • Musikfestivals auf dem Campus der Fachhochschule Stralsund:
  • Das Hafenfest Stralsund findet seit 2009 jährlich im Juni statt.[12]
  • Mittwochsregatta auf dem Strelasund: Während der Segelsaison wöchentliche Segelregatta mit Yardstick-Wertung. Start an der Nordmole bei Hafeneinfahrt.
  • Sundschwimmen: Von Altefähr (Insel Rügen) nach Stralsund über 2,3 Kilometer wird dabei der Strelasund von bis zu 1000 Teilnehmern durchschwommen.
  • Der Rügenbrückenlauf mit Marathon führt die Teilnehmer alljährlich im Oktober über die Rügenbrücke.
  • Das seit 1970 jährlich ausgetragene landesweite Boxturnier um den Ostseepokal gilt als das größte und bedeutendste Nachwuchsturnier der Altersklassen 13/14.
  • Jedes Jahr am 1. Samstag im September findet die „Lange Nacht des offenen Denkmals“ in Stralsund statt.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Der Kaufmann und Fischhändler Johann Wiechmann erfand in Stralsund eine Art von sauer eingelegtem Hering, den er zu Ehren und mit ausdrücklicher Genehmigung des damaligen Kanzlers Bismarckhering nannte. Das Originalrezept besitzt der Fischhändler Henry Rasmus, der in seinem Restaurant seit dem Jahr 2001 wieder Original-Bismarckhering anbietet.

Die Biere der Stralsunder Brauerei erzielen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin regelmäßig Spitzenplatzierungen.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

Stralsund ist als Kreisstadt der Hauptverwaltungsstandort des Landkreises Vorpommern-Rügen. Stralsund ist ferner Sitz eines Amtsgerichtes, eines Landgerichtes, eines Arbeitsgerichtes und eines Sozialgerichtes.

Die Schifferbrüder richteten im 15. Jahrhundert die bis heute bestehende Schiffer-Compagnie ein, Vorläufer von Sozialversicherung und Gewerkschaft in einem.

Die Deutsche Marine unterhält in Parow die Marinetechnikschule, die in ihrer jetzigen Form seit 1996 besteht und die größte Ausbildungseinrichtung der Marine ist. Sie geht u.a. auf die Marineschule Stralsund zurück.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund errichtete 1999 (damals noch als Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)) eine Dienststelle mit ca. 1450 Mitarbeitern (Stand: Oktober 2006), und gehört damit zu den größten Arbeitgebern der Region.

Hochschulen[Bearbeiten]

Fachhochschule Stralsund, Fachbereich Wirtschaft auf dem Campus nahe dem Strelasund

In Stralsund befindet sich die 1991 gegründete Fachhochschule Stralsund mit etwa 2500 Studenten. Die FH Stralsund ist eine moderne Campus-Hochschule und befindet sich im Norden der Stadt, auf Flächen der ehemaligen Marineschule Stralsund. Sie gliedert sich in die Fachbereiche Elektrotechnik/Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft. Es werden auch internationale Studiengänge in englischer Sprache angeboten, etwa Baltic Management Studies.[13] In mehreren Hochschulstudien schneidet die FH Stralsund sehr gut ab, so gehört u. a. der Fachbereich Wirtschaft zur deutschlandweiten Spitzengruppe im CHE-Hochschulranking des Magazins ZEIT.[14]

Auf dem Dänholm existiert eine Außenstelle der Technischen Akademie Nord, die mit verschiedenen Hochschulen kooperiert und Seminare durchführt.[15]

Schulen[Bearbeiten]

Es gibt in Stralsund sieben Grundschulen (Maria-Montessori-, Ferdinand-von-Schill-, Juri-Gagarin-, Karsten-Sarnow-, Hermann-Burmeister- und Gerhart-Hauptmann-Grundschule sowie die Grundschule Andershof), drei Förderschulen (Astrid-Lindgren-, Lambert-Steinwich- und Ernst-von-Haselberg-Schule), vier regionale Schulen (Adolph-Diesterweg-, Hermann-Burmeister-, Marie-Curie-Schule und die Gerhart-Hauptmann-Schule als regionaler Schulteil des Schulzentrums am Sund), zwei Integrierte Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe (IGS Grünthal und die Christliche Gemeinschaftsschule Jona Schule), drei berufliche Schulen, zwei Gymnasien (Hansa-Gymnasium und das Goethe-Gymnasium als gymnasialer Teil des Schulzentrums am Sund) und eine Höhere Berufsfachschule für kaufmännische Assistenz.

Das Fachgymnasium der Beruflichen Schule und die IGS Grünthal führen auch zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Die Jona Schule ist eine Ganztagsschule in freier Trägerschaft der evangelischen Schulstiftung in Mecklenburg-Vorpommern, sie führt zur Mittleren Reife und auch zum Abitur.

Die Hansestadt Stralsund unterhält ebenfalls eine Volkshochschule und eine 1952 gegründete Musikschule.

Das Gymnasium Stralsund bestand ununterbrochen von 1560 bis 1945 und gehörte damit zu den ältesten Schulen im deutschen Sprachraum. Es war in mehreren Bauten in der Altstadt untergebracht.

Sport[Bearbeiten]

Auf sportlichem Gebiet gibt es in Stralsund mehrere erfolgreiche Sparten. Die Fußballmannschaft der ASG Vorwärts Stralsund spielte in den 1960er- bis 1980er-Jahren in der DDR-Oberliga (erstklassig) und der DDR-Liga (zweitklassig); als Nachfolger spielt der FC Pommern Stralsund. Seit 2010 spielt dieser in der Verbandsliga. Die Heimstätte des FC Pommern ist das Stadion der Freundschaft am Frankendamm. Für den Fußball, Leichtathletik und weitere Sportarten ist seit November 2014 der Neubau eines modernen Mehrzweckstadions auf dem Sportplatz Kupfermühle westlich des Hauptbahnhofs angedacht.[16]

Die Volleyballerinnen des 1. VC Stralsund („Stralsunder Wildcats“) nehmen seit der Saison 2010/2011 am Spielbetrieb der 2. Bundesliga teil.

Die erste Männer-Mannschaft des Stralsunder Handballvereins (HV) spielte in der Saison 2003/2004 und 2008/2009 in der ersten Handball-Bundesliga, in der Saison 2014/2015 spielen sie in der 3. Liga.

Stralsund ist ein Zentrum des Boxsports. Der Ostseepokal ist eines der bedeutendsten Nachwuchsturniere Deutschlands. Die Fight Night Stralsund findet regelmäßig statt. Jürgen Brähmer ist ein Stralsunder Profiboxer und mehrfacher Europa- und Weltmeister im Halbschwergewicht.

Stralsund hat zudem eine lange und erfolgreiche Gewichthebertradition. Die Sportler des jetzigen TSV 1860 Stralsund (früher: BSG Motor Stralsund) errangen bei vielen nationalen (zuletzt Deutscher Meister 2005) und internationalen Wettkämpfen Titel und Medaillen. Bedeutende Gewichtheber sind Jürgen Heuser und Andreas Behm.

Erfolgreich sind die Motorradfahrer des MC Nordstern Stralsund, die in der Speedway-Bundesliga fahren. Heimstätte ist das Paul-Greifzu-Stadion.

Auf dem Flugplatz Stralsund treffen sich die Piloten von Segel- und Motorflugzeugen, Hubschraubern und Modellflugzeugen. Der Deutsche Meister von 2006 im Hubschrauberfliegen kommt aus Stralsund.

Die Tischtennis-Herren des SV Medizin Stralsund sind 2012 in die höchste Spielklasse in Mecklenburg-Vorpommern (Verbandsliga) aufgestiegen und schafften in ihrer ersten Saison (2012/2013) den Klassenerhalt.

An der Sundpromenade ist das „Bootshaus“, das Vereinsgelände des Stralsunder Kanu Club (SKC) und des Stralsunder Ruder Club (SRC). Auch Segelveranstaltungen finden in Stralsund regelmäßig statt, darunter diverse Regatten.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Industrie und Gewerbe[Bearbeiten]

Stralsunder Yachthafen

Stralsund hat durch seine Nähe zur Ostseeinsel Rügen und seine historische Altstadt den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Dieser bildet die Grundlage u.a. für zahlreiche Gaststätten und Beherbergungsbetriebe (Hotels, Jugendherbergen, Ferienwohnungen usw.), Museen, ein großes Freizeitbad (HanseDom), Yachtcenter, Fährbetrieb, verschiedene Dienstleistungen und einen starken Einzelhandel. Die Haupteinkaufsstraße Stralsunds ist die Ossenreyerstraße zwischen Neuem und Altem Markt.

Neben dem Tourismus ist die Volkswerft (seit 2010 Teil der P+S Werften) ein wichtiger Industriebetrieb in Stralsund, in deren Umfeld sich diverse Metallbauunternehmen, darunter Ostseestaal, sowie Bootswerften angesiedelt haben.

Auch die Krankenhäuser, Kliniken, Gesundheitseinrichtungen und Lifescience-Betriebe sind relevante überregionale Arbeitgeber. Dazu gehört u.a. Helios mit dem Hanseklinikum am Sund und dem Helios Hanseklinikum West.

Des Weiteren gewinnt die IT-Branche in Stralsund zunehmend an Bedeutung. Zu ihr gehören u. a. das Boreus Rechenzentrum und die Firma adesso am FH-Campus, auf dem selbst im jährlichen Wechsel jeweils eine IT-Messe für Unternehmen und Fachkräfte abgehalten wird (VITA IT-Messe Vorpommern),[17] bzw. eine allgemeine Absolventenmesse mit einem IT-Bereich (SUPA).[18]

Stralsund hat einen Stadthafen und mehrere Yachthäfen und wird von Yachten, Fluss- und Seekreuzfahrtschiffen angefahren. Ebenfalls besteht ein Seehafen für Frachtschiffe. Im Stralsunder Hafen wird vor allem Stück- und Schüttgut umgeschlagen, wie beispielsweise Salz. Im Jahr 2013 betrug der Umschlag von Gütern im Hafen 1,5 Mio. t[19], 2011 lag der Ladungsumschlag bei 1,63 Millionen t.[20] Das Reedereiunternehmen Weiße Flotte hat seinen Sitz in Stralsund.

Die Pommersche Volksbank hat ihren Sitz in Stralsund. In 26 Filialen werden Kunden auf Rügen und in Vorpommern betreut. Die Nordmann Unternehmensgruppe erwarb 1991 die Stralsunder Brauerei und richtete in Stralsund auch ihren Sitz ein. Das öffentliche Versorgungsunternehmen SWS Stadtwerke Stralsund ist ebenfalls ein bedeutender regionaler Arbeitgeber.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Rügenbrücke verbindet das Festland mit Rügen, der größten deutschen Insel

Das bedeutendste Verkehrsbauwerk bei Stralsund ist seit 2007 die als Hochbrücke errichtete neue Rügenbrücke über den Strelasund, die den alten Rügendamm entlasten soll. Stralsund hat einen Zubringer zur Bundesautobahn 20 und liegt an den Bundesstraßen B 105 aus Richtung Rostock bzw. Greifswald/Neubrandenburg, B 194 aus Richtung Grimmen und B 96 aus Richtung Bergen auf Rügen.

Per Eisenbahn ist Stralsund über die Bahnhöfe Stralsund Hbf, Stralsund-Rügendamm und den Halt Stralsund-Grünhufe aus Richtung Berlin (über Prenzlau oder Neubrandenburg) und Hamburg (über Schwerin und Rostock) erreichbar. Weiterhin existiert eine Bahnlinie nach Bergen, Sassnitz und Binz auf der Insel Rügen.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Ostseeflughafen Stralsund-Barth, der Flughafen Rostock-Laage. Der Flugplatz Stralsund liegt direkt nördlich von Stralsund.

Im Stadthafen ist das Seenotrettungsboot Hertha Jeep der DGzRS stationiert.

Die Nahverkehr Stralsund GmbH bedient mit Bussen das Stadtgebiet und die nähere Umgebung. Bis 1966 existierte auch eine Straßenbahn.

Der Radwanderweg entlang der Deutschen Alleenstraße und der internationale Ostseeküsten-Radweg (deutscher Teil: Ostseeküstenroute (D2)) verlaufen an Stralsund vorbei.

Medien[Bearbeiten]

In Stralsund erscheint die Ostsee-Zeitung (OZ) mit einer eigenständigen Lokalausgabe („Stralsunder Zeitung“).

Daneben existieren kostenlose Anzeigenblätter wie „Ostseeanzeiger Stralsund“ (gehört zur OZ), Stralsunder Blitz (Blitz-Verlag) und Zeitung am Strelasund.

Der Norddeutscher Rundfunk (NDR) sowie Privatsender wie Antenne MV und Ostseewelle sind per Antenne zu empfangen. Hauptsender für die Region ist der Telekom-Mast in Garz auf Rügen. Außerdem läuft derzeit das Lizenzierungsverfahren für einen lokalen Radiosender, der auf der Frequenz 98,9 MHz senden soll.

Fernsehen für die Region bieten das dritte Programm des NDR-Fernsehens sowie das private Programm Fernsehen am Strelasund (FAS) eines Kabelbetreibers.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Carl Wilhelm Scheele, bedeutender Chemiker („Entdecker“ des Sauerstoffs) und Sohn Stralsunds

Aufzählung von Menschen, die mit Stralsund in Verbindung standen und stehen – sei es, dass sie in Stralsund geboren worden sind und berühmt wurden, sei es, dass sie als Freunde der Stadt Bedeutendes geschaffen haben.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Menschen, die Besonderes für die Stadt geleistet haben, wird in Stralsund für die Dauer der Lebenszeit die Ehrenbürgerschaft verliehen. Beispielhaft seien hier erwähnt:

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Stralsund – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Stralsund

Literatur[Bearbeiten]

  • Albert Georg von Schwarz: Diplomatische Geschichte der Pommersch-Rügischen Städte Schwedischer Hoheit. Kapitel: Vom Ursprung der Stadt Stralsund. Hieronymus Johann Struck, Greifswald 1755, S. 3f. (Google bücher)
  • Stralsundische Chroniken (Gottlieb Ch. F. Mohnike und Ernst Heinrich Zober, Hrsg.), Band 1: Johann Berckmanns Stralsundische Chronik und noch vorhandene Auszüge aus alten verloren gegangenen Stralsundischen Chroniken. Stralsund 1833, 401 Seiten (Volltext)
  • Andreas Theodor Kruse: Einige Bruchstücke aus der Geschichte der Stadt Stralsund – Zur Übersicht nach der Zeitfolge dargestellt. Erstes Buch: Mit den Urkunden des Stralsunder Friedens von 1369 und 1370. Stralsund 1846, 77 Seiten (Volltext)
  • Otto Fock: Rügensch-Pommersche Geschichten aus sieben Jahrhunderten. Band 2: Stralsund und Greifswald im Jahrhundert der Gründung. Leipzig 1862, (Volltext)
  • Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriss ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 434–502 (Volltext)
  • Heinrich Trost: Stralsund (Kunstgeschichtliche Städtebücher). Seemann, Leipzig 1973 (2. Auflage 1979)
  • Herbert Ewe: Das alte Stralsund – Kulturgeschichte einer Ostseestadt. Weimar 1994, ISBN 3-7400-0881-4
  • Stefan Kroll: Stadtgesellschaft und Krieg. Sozialstruktur, Bevölkerung und Wirtschaft in Stralsund und Stade 1700 bis 1715 (= Göttinger Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Band 18). Schwartz, Göttingen 1997, ISBN 3-509-01708-0.
  • Horst Auerbach: Festung und Marinegarnison Stralsund. Hinstorff-Verlag, Rostock 1999, ISBN 3-356-00835-8
  • Horst Auerbach: Als Stralsund eine Festung war. Kai Homilius Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-931121-42-9
  • Angela Pfotenhauer, Elmar Lixenfeld: Wismar und Stralsund – Welterbe. Monumente-Edition. Monumente-Publikation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Bonn 2004, ISBN 3-936942-55-2 oder ISBN 3-936942-56-0
  • Detlev Brunner: Stralsund – Eine Stadt im Systemwandel vom Ende des Kaiserreichs bis in die 1960er Jahre. Veröffentlichungen zur SBZ-/DDR-Forschung im Institut für Zeitgeschichte. München 2010, ISBN 978-3-486-59805-6 (Rezension)
  • Hansestadt Stralsund, Untere Denkmalschutzbehörde (Hrsg.): Denkmalplan Stralsund. Recherchen und Analysen für die Pflege des Welterbes. Thomas Helms Verlag Schwerin 2013. ISBN 978-3-940207-91-3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Stralsund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Stralsund – Reiseführer
 Wikisource: Stralsund – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. www.stralsund.de, abgerufen am 25. April 2009 (PDF)
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y Volkszählungsergebnis.
  4. http://www.stralsund.de/hst01/ressourcen.nsf/docname/Ressourcen_6450F4195030C1F4C12577A6003BF903/$File/Info-KW-09.pdf?OpenElement
  5. (PDF)
  6. [1]
  7. Hauptsatzung § 2 Abs. 1 (PDF)
  8. Hauptsatzung § 2 Abs. 3 (PDF)
  9. 64 Häuser in der Altstadt auf der Missstands-Liste, in: Ostsee-Zeitung Stralsund vom 4. November 2010
  10. Hansestadt Stralsund und SES (Hrsg.) und Christine Peters (Redaktion): Klöster und Spitäler in der Altstadt. 2010
  11. Campus Spektakel Festival-Webseite
  12. Webseite Hafenfest Stralsund
  13. Baltic Management Studies, internationaler Management-Studiengang der FH Stralsund
  14. CHE Hochschulranking 2012/13 – Stralsund im FB Wirtschaft in der Spitzengruppe in Deutschland
  15. Technische Akademie Nord - Campus Stralsund-Dänholm
  16. Sportplatz Kupfermühle wird zum Superstadion, Ostsee-Zeitung, 20. November 2014
  17. IT-Messe Vorpommern an der FH Stralsund
  18. SUPA-Messe an der FH Stralsund, Stralsunder Unternehmens-, Praktikanten und Absolventenbörse
  19. Eckhard-Herbert Arndt: Umschlag im Nordosten steigt. In: Täglicher Hafenbericht vom 20. Januar 2014, S. 3, ISSN 2190-8753
  20. Bilanz der deutschen Seehäfen 2011. In: Hansa, Heft 4/2012, S. 77–81, Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2012, ISSN 0017-7504