Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit

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Karte der räumlichen Verteilung der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit (Stand: 2005)
Verteilung nach Ländern: grenzübergreifende Meisterwerke wurden in allen beteiligten Ländern mitgezählt (Stand: 2013)
Mitglieder der Konvention (Stand: 2012)

Die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit ist eine von drei internationalen Listen, die die UNESCO im Rahmen des Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes seit 2008 erstellt. Die Repräsentative Liste umfasst kulturelle Ausdrucksformen wie etwa Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen sowie Bräuche, Feste und Handwerkskünste. Die Liste wurde mit dem Ziel eingeführt, das Immaterielle Kulturerbe weltweit sichtbar zu machen und das Bewusstsein um die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu stärken.

Die Liste geht aus der Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit hervor. Mit dem Programm Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit wurde zwischen 2001 und 2005 das Welterbeprogramm der UNESCO ergänzt. Bis 2005 wurden 90 kulturellen Ausdrucksformen zu Meisterwerken proklamiert. Die Kulturformen auf dieser Liste wurden am 5. November 2008 offiziell in die Repräsentative überführt.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

1997 wurde von der UNESCO das Arbeitsprogramm „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Kulturerbes“ ins Leben gerufen. Die UNESCO hat in drei Proklamationen (18. Mai 2001, 7. November 2003 und 25. November 2005) 90 besonders erhaltenswerte immaterielle Kulturformen aus allen Weltregionen zu „Meisterwerken“ ernannt, die den Grundstein für eine repräsentative Auswahl von Beispielen des immateriellen Kulturerbes bildeten.[2]

2003 wurde ein Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes getroffen, das am 20. April 2006 in Kraft getreten ist. Bisher haben 158 Staaten (Stand November 2013)[3] die Konvention ratifiziert. Die bis 2005 ernannten Meisterwerke wurden am 5. November 2008 offiziell in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Weiterhin gibt es eine Liste des dringend erhaltungsbedürftigen immateriellen Kulturerbes, in der besonders gefährdete kulturelle Ausdrucksformen geführt werden.[2]

Deutschland trat dem Übereinkommen im Juli 2013 bei.[4]

Aufnahmeverfahren[Bearbeiten]

Die Repräsentative Liste wird seit 2008 jährlich durch neue Eintragungen kultureller Ausdrucksformen ergänzt. Nominierungen können von nationalen Regierungen bei der UNESCO eingereicht werden. Über die Aufnahme neuer Elemente entscheidet der Zwischenstaatliche Ausschuss für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes bei seiner jährlichen Tagung im Winter.[5] Der Zwischenstaatliche Ausschuss setzt sich aus 24 Mitglieder zusammen, die bei der alle zwei Jahre stattfindenden UNESCO-Generalversammlung aus Vertretern der beteiligten Staaten gewählt werden.

Als Voraussetzung für die Nominierung einer kulturellen Ausdrucksform auf die Repräsentative Liste muss sie zuvor in ein national erstelltes Verzeichnis aufgenommen worden sein. Daher erstellt jeder Vertragsstaat eine Nationale Liste des Immateriellen Kulturerbes zur Dokumentation und Inventarisierung des nationalen Immateriellen Kulturerbes. Beispiele hierfür sind die Liste des Immateriellen Kulturerbes in Österreich und die Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz.

Eintragungen in die Repräsentative Liste[Bearbeiten]

Die Repräsentative Liste umfasst 281 kulturelle Ausdrucksformen aus allen Weltregionen. (Stand Januar 2014)

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

(Die Jahreszahl gibt das jeweilige Aufnahmejahr an. Sind zwei Jahreszahlen genannt, bezeichnet die erste Zahl das Jahr der Aufnahme in die Meisterwerke-Liste, die zweite Zahl bezieht sich auf die Übernahme der kulturellen Ausdrucksform in die Repräsentative Liste der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes.)

A[Bearbeiten]

Ägypten[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Das Epos Al-Sira al-Hilaliya (musikalische Beschreibung der Migration des Hilal-Stammes von der arabischen Halbinsel nach Nordafrika) [1]

Albanien[Bearbeiten]

Algerien[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die polyphone Musik Ahellil der Region Gourara mit Poesie, Tanz und Liedern [3]
  • 2012 – Die Hochzeitsriten und Kostümherstellung in Tlemcen [4]
  • 2013 – Die Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed (Sidi Cheikh) [5]
  • 2013 – Die Imzad-Musik der Tuareg-Gemeinschaften (gemeinsam mit Mali und Niger) [6]

Argentinien[Bearbeiten]

  • 2009 – Der Tango (gemeinsam mit Uruguay) [7]

Armenien[Bearbeiten]

Duduk-Holzoboe
  • 2005/2008 – Die Duduk-Musik (Holzoboe) [8]
  • 2010 – Die Armenische Kunst der Kreuz-Stele, Symbolik und Handwerkskunst der Chatschkar [9]
  • 2012 – Die Aufführung des Epos „Die Draufgänger von Sason“ bzw. „David von Sason“ [10]
Haft Sin-Tradition in Iran anlässlich des Neujahrfests Nouruz

Aserbaidschan[Bearbeiten]

Äthiopien[Bearbeiten]

2013 – Die Feierlichkeiten zum Gedenken an den Fund des „Wahren Heiligen Kreuzes von Christus“ [16]

B[Bearbeiten]

Bangladesch[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die Lieder der Baul, mystische Musik bengalischer Minnesänger
    Bauls
    [17]
  • 2013 – Die traditionelle Kunst der Jamdani-Weberei [18]

Belgien[Bearbeiten]

Belize[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Die Sprache, Tanz und Musik der Garifuna (gemeinsam mit Guatemala, Honduras und Nicaragua) [29]

Benin[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Das mündliche Erbe der Gelede-Rituale, Maskentänze und Kunsthandwerk des Yoruba-nago-Volkes (gemeinsam mit Benin, Nigeria und Togo) [30]

Bhutan[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Der „Maskentanz der Trommeln“ von Drametse [31]

Bolivien[Bearbeiten]

Brasilien[Bearbeiten]

Bulgarien[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die „Bistritsa Babi“ (Großmütter von Bistritsa), altertümlicher polyphoner Gesang, Tänze und rituelle Praktiken [39]
  • 2009 – Das Fest „Nestinarstvo“ (Nachrichten von der Vergangenheit) des Hl. Konstantin und der Hl. Helena in dem Dorf Bulgari [40]

Burkina Faso[Bearbeiten]

C[Bearbeiten]

Volksrepublik China[Bearbeiten]

Costa Rica[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die Tradition des Bemalens und Dekorierens von Ochsenkarren [72]

D[Bearbeiten]

Dominikanische Republik[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Der Kulturraum der Bruderschaft des Heiligen Geistes der Congos aus Villa Mella [73]
  • 2005/2008 – Die Tradition des Cocolo-Tanzdramas [74]

E[Bearbeiten]

Toquilla-Strohhüte

Ecuador[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Die Sprache und das mündlich überlieferte Erbe des Zápara-Volkes (gemeinsam mit Peru)[75]
  • 2012 – Das traditionelle Weben des Toquilla-Strohhuts [76]

Elfenbeinküste[Bearbeiten]

Estland[Bearbeiten]

Chor- und Tanzfest in Estland

F[Bearbeiten]

Frankreich[Bearbeiten]

G[Bearbeiten]

Gambia[Bearbeiten]

Georgien[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Der Georgische Polyphongesang (Chakrulo-Gesang) [94]
  • 2013 – Der traditionelle Weinausbau in Amphoren (Quevri) [95]

Griechenland[Bearbeiten]

  • 2013 – Die Mittelmeerküche (gemeinsam mit Italien, Kroatien, Marokko, Portugal, Spanien und Zypern) [96]

Guatemala[Bearbeiten]

Guinea[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Der Kulturraum von Sosso-Bala in Nyagassola, einem rituellen Ort, an dem das heilige Instrument „Sosso-Bala“ aufbewahrt wird[99]

H[Bearbeiten]

Honduras[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Die Sprache, Tanz und Musik der Garifuna (gemeinsam mit Belize, Guatemala und Nicaragua) [100]

I[Bearbeiten]

Indien[Bearbeiten]

Kutiyattam-Theater

Indonesien[Bearbeiten]

Wayang-Puppe

Irak[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Die klassische irakische Gesangs- und Instrumentalkunst Maqam, entstanden aus arabischen, zentralasiatischen und osmanischen Einflüssen [115]

Iran[Bearbeiten]

Italien[Bearbeiten]

Sizilianische Marionette

J[Bearbeiten]

Jamaika[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Das Erbe der Maroons von Moore Town (Nachkommen einer aus Afrika stammenden ethnischen Gruppe in Moore Town) [129]

Japan[Bearbeiten]

Jemen[Bearbeiten]

Jordanien[Bearbeiten]

Beduine im Wadi Rum

K[Bearbeiten]

Kambodscha[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Das königliche Ballet von Kambodscha, klassischer Tanz der Khmer [154]
  • 2005/2008 – Das Schattentheater Sbek Thom der Khmer [155]

Katar[Bearbeiten]

  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Marokko, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [156]

Kirgisistan[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Die Kunst der kirgisischen Epen-Erzähler Akyn, Epen-Erzählungen begleitet mit selbst komponierter und improvisierter Musik [157]
  • 2009 – Das Neujahrs- und Frühlingsfest Novruz, Nowrouz, Nooruz, Navruz, Nauroz, Nevruz (gemeinsam mit Aserbaidschan, Indien, Iran, Pakistan, Türkei und Usbekistan) [158]
  • 2013 – Die Epos-Trilogie, Manas, Semetey und Seytek [159]

Kolumbien[Bearbeiten]

Kroatien[Bearbeiten]

Lebkuchen-Backkunst aus Kroatien

Kuba[Bearbeiten]

L[Bearbeiten]

Lettland[Bearbeiten]

Litauen[Bearbeiten]

Luxemburg[Bearbeiten]

M[Bearbeiten]

Madagaskar[Bearbeiten]

Malawi[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Der Vimbuza-Heilungstanz [188]
  • 2005/2008 – Das Tanzritual Gule Wamkulu des Chewa-Volks (gemeinsam mit Mosambik und Sambia) [189]

Malaysia[Bearbeiten]

Mali[Bearbeiten]

Djemaa el Fna

Marokko[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Der Kulturraum des Djemaa el Fna-Platzes [196]
  • 2005/2008 – Das Moussem-Festival von Tan-Tan [197]
  • 2012 – Das Kirschfest von Sefrou [198]
  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [199]
  • 2013 – Die Mittelmeerküche (gemeinsam mit Griechenland, Italien, Kroatien, Portugal, Spanien und Zypern) [200]

Mazedonien[Bearbeiten]

  • 2013 – Fest der Heiligen vierzig Märtyrer in Štip [201]
Tag der Toten

Mexiko[Bearbeiten]

Moldawien[Bearbeiten]

  • 2013 – Das Colindat-Ritual zur Weihnachtszeit (gemeinsam mit Rumänien) [209]

Mongolei[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Die traditionelle Musik des Morin Khuur, Streichinstrument mit Pferdekopf mit spiritueller Funktion [210]
    Ein mongolischer Musiker spielt auf der Pferdekopfgeige
  • 2005/2008 – Das Urtiin Duu, ein traditionelles langes Volkslied (gemeinsam mit der VR China) [211]
  • 2010 – Das mongolische Nationalfest Naadam [212]
  • 2010 – Der traditionelle Kehlkopfgesang Khoomei [213]
  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [214]
  • 2013 – Die traditionelle Baukunst der mongolischen Gers [215]

Mosambik[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die Orchestermusik mit dem Holzxylophon Timbila der Chopi [216]
  • 2005/2008 – Das Tanzritual Gule Wamkulu des Chewa-Volks (gemeinsam mit Malawi und Sambia) [217]

N[Bearbeiten]

Nicaragua[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Die Sprache, Tanz und Musik der Garifuna (gemeinsam mit Belize, Guatemala und Honduras) [218]
  • 2005/2008 – Das satirische Drama „El Güegüense“ [219]

Niger[Bearbeiten]

  • 2013 – Die Imzad-Musik der Tuareg-Gemeinschaften (gemeinsam mit Algerien und Mali) [220]

Nigeria[Bearbeiten]

O[Bearbeiten]

Österreich[Bearbeiten]

  • 2012 – Das Imster Schemenlaufen, ein Fastnachtsbrauch in Imst in Tirol [224]
  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [225]

Oman[Bearbeiten]

  • 2010 – Die musikalische Tradition Al-Bar’ah, Musik und Tanz in den Dhofar-Tälern [226]
  • 2012 – Die Gesangspoesie Al ’azi, Elegie und Prozessionsmarsch [227]
  • 2012 – Die traditionelle Gesangspoesie Al-Taghrooda (gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten) [228]

P[Bearbeiten]

Pakistan[Bearbeiten]

Palästinensische Autonomiegebiete[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die palästinensische Hikaye-Erzählform [230]
    (Eingereicht von ALECSO, der Arab League Educational, Cultural and Scientific Organization, da die Palästinensischen Gebiete bei den Vereinten Nationen nur Beobachterstatus besitzen.)

Peru[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Die Sprache und das mündlich überlieferte Erbe des Zápara-Volkes (gemeinsam mit Ecuador) [231]
  • 2005/2008 – Die Insel Taquile und ihre Textilkunst [232]
  • 2010 – Der Huaconada-Ritualtanz von Mito [233]
  • 2010 – Der Scherentanz [234]
  • 2011 – Die Pilgerreise zum Heiligtum des Herrn von Qoyllur Rit’i [235]
  • 2013 – Das Wissen, Fertigkeiten und Rituale um den jährlichen Wiederaufbau der Hängebrücke von Q’eswachaka [236]

Philippinen[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Die Hudhud-Gesänge der Ifuago [237]
  • 2005/2008 – Das Darangeh-Heldenepos des Maranao-Volkes am Lanao-See [238]

Portugal[Bearbeiten]

R[Bearbeiten]

Rumänien[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Der Calus-Ritualtanz [241]
  • 2009 – Die Doina-Musik [242]
  • 2012 – Die Horezu-Keramik [243]
  • 2013 – Das Colindat-Ritual zur Weihnachtszeit (gemeinsam mit Moldawien) [244]

Russland[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Der Kulturraum und die mündliche Kultur der Semeiskije, Glaubensgemeinschaft im Südosten Sibiriens [245]
  • 2005/2008 – Das Olonkho-Heldenepos der Jakuten [246]

S[Bearbeiten]

Eine Fujara-Flöte

Sambia[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die Makishi-Maskerade, wird am Ende des Mukanda-Inititationsritus zelebriert [247]
  • 2005/2008 – Das Tanzritual Gule Wamkulu des Chewa-Volks (gemeinsam mit Malawi und Mosambik) [248]

Saudi-Arabien[Bearbeiten]

  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Österreich, Südkorea, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [249]

Senegal[Bearbeiten]

Simbabwe[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Der Mbende-Jerusarema-Tanz, polyrhythmische Musik mit akrobatischem Tanz der Shona [252]

Slowakei[Bearbeiten]

Spanien[Bearbeiten]

Menschentürme in Katalonien

Südkorea[Bearbeiten]

Koreanische Kampfsportart Taekgyeon
Kimjang (Herstellung von Kimchi)
  • 2001/2008 – Das königliche Ritual der Ahnenverehrung im Jongmyo-Schrein [265]
  • 2003/2008 – Der epische rezitative Gesang Pansori (mimisch und perkussionistisch begleitete Mischform aus höfischer und folkloristischer Musik) [266]
  • 2005/2008 – Das Danoje-Festival in Gangneung [267]
  • 2009 – Der Volkstanz Ganggangsullae [268]
  • 2009 – Der Maskentanz Cheoyongmu [269]
  • 2009 – Die Schaustellerkunst der Namsadang Nori [270]
  • 2009 – Die Yeongsanjae-Riten (Buddhistische Rituale) [271]
  • 2009 – Das Chilmeoridang-Yeongdeunggut-Ritual auf der Insel Jeju [272]
  • 2010 – Der lyrische Liederzyklus Gagok mit Orchesterbegleitung [273]
  • 2010 – Die traditionelle Holzarchitektur Daemokjang [274]
  • 2011 – Die traditionelle koreanische Kampfkunst Taekgyeon [275]
  • 2011 – Der Jultagi-Seiltanz [276]
  • 2011 – Das Weben von Mosi, (feine Ramiefasern), in der Hansan-Region [277]
  • 2012 – Das lyrische Volkslied Arirang [278]
  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Syrien, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [279]
  • 2013 – Die gemeinschaftliche Herstellung von Kimchi, Kimjang [280]

Syrien[Bearbeiten]

  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Tschechien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [281]

T[Bearbeiten]

Tadschikistan[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Die Shashmaqom-Musik, vorwiegend von jüdischen Künstlern vertretene Form der Improvisationsmusik (gemeinsam mit Usbekistan) [282]

Togo[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Das mündliche Erbe der Gelede-Rituale, Maskentänze und Kunsthandwerk des Yoruba-nago-Volkes (gemeinsam mit Benin und Nigeria) [283]

Tonga[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Die Tänze und Sprechgesänge Lakalaka, zeremonielle Tänze, begleitet von polyphonem Gesang [284]

Tschechien[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Der Tanz Slovácko Verbunk der Rekruten [285]
  • 2010 – Die Shrovetide-Prozessionen und -Masken in der Hlinecko-Region [286]
  • 2011 – Der Ritt der Könige im Südosten der Tschechischen Republik [287]
  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [288]
Mevlevi-Derwische beim Dhikr

Türkei[Bearbeiten]

U[Bearbeiten]

Uganda[Bearbeiten]

  • 2005/2008 – Die Handfertigung von Rindentuch (Bark Cloth) in Uganda [300]

Ukraine[Bearbeiten]

volkstümliche Petrykiwka-Malerei aus der Ukraine

Ungarn[Bearbeiten]

  • 2009 – Das Busó-Karnevalsfest in Mohács [302]
  • 2012 – Die Volkskunst der Matyó, Stickerei einer traditionellen Gemeinschaft [303]
  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien, und den Vereinigten Arabischen Emiraten) [304]

Uruguay[Bearbeiten]

Usbekistan[Bearbeiten]

  • 2001/2008 – Der Kulturraum von Boysun [307]
  • 2003/2008 – Die Shashmaqom-Musik, vorwiegend von jüdischen Künstlern vertretene Form der Improvisationsmusik (gemeinsam mit Tadschikistan) [308]
  • 2009 – Das Volkslied Katta Ashula [309]
  • 2009 – Das Neujahrs- und Frühlingsfest Novruz, Nowrouz, Nooruz, Navruz, Nauroz, Nevruz (gemeinsam mit Aserbaidschan, Indien, Iran, Kirgisistan, Pakistan und der Türkei) [310]

V[Bearbeiten]

Vanuatu[Bearbeiten]

Sandzeichnung aus Vanuatu (2007)

Venezuela[Bearbeiten]

  • 2012 – Die Prozession der „Tanzenden Teufel“ an Fronleichnam [312]
  • 2013 – Das Festival des Heiligen Petrus in Guarenas und Guatire [313]

Vereinigte Arabische Emirate[Bearbeiten]

  • 2012 – Die traditionelle Gesangspoesie Al-Taghrooda (gemeinsam mit dem Oman) [314]
  • 2012 – Die Falknerei (gemeinsam mit Belgien, Frankreich, Katar, Marokko, Mongolei, Österreich, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tschechien und Ungarn) [315]

Vietnam[Bearbeiten]

Z[Bearbeiten]

Zentralafrikanische Republik[Bearbeiten]

  • 2003/2008 – Der Pholyphongesang des Aka-Pygmäenvolks in Zentralafrika [322]

Zypern[Bearbeiten]

  • 2009 – Die Lefkara-Spitzenstickerei [323]
  • 2011 – Das poetische Duell Tsiattista [324]
  • 2013 – Die Mittelmeerküche (gemeinsam mit Griechenland, Italien, Kroatien, Marokko, Portugal und Spanien) [325]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Immaterielles Erbe der Menschheit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Kulturerbes“ Deutsche UNESCO-Kommission e. V.
  2. a b Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. Deutsche UNESCO-Kommission e.V., abgerufen am 16. März 2013.
  3. The States Parties to the Convention for the Safeguarding of the Intangible Cultural Heritage. Abgerufen am 25. Februar 2014.
  4. Deutsche UNESCO-Kommission e. V. April 2013: Deutschland tritt UNESCO-Übereinkommen zum immateriellen Kulturerbe bei. Wissen und Traditionen von Generation zu Generation weitergeben, abgerufen am 8. August 2013.
  5. Geschäftsstelle Immaterielles Kulturerbe Deutschland