Lixing-lès-Saint-Avold

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Lixing-lès-Saint-Avold
Wappen von Lixing-lès-Saint-Avold
Lixing-lès-Saint-Avold (Frankreich)
Lixing-lès-Saint-Avold
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle
Kanton Sarralbe
Gemeindeverband Centre Mosellan
Koordinaten 49° 2′ N, 6° 45′ OKoordinaten: 49° 2′ N, 6° 45′ O
Höhe 246–321 m
Fläche 6,32 km2
Einwohner 701 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 111 Einw./km2
Postleitzahl 57660
INSEE-Code
Wasserturm in Lixing-lès-Saint-Avold
Johann Michael Schang, berühmter Sohn der Gemeinde

Lixing-lès-Saint-Avold (deutsch Lixingen) ist eine französische Gemeinde mit 701 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lixing-lès-Saint-Avold liegt acht Kilometer südlich der ehemaligen Bergbaustadt Saint-Avold und ca. 15 Kilometer von der Grenze zum Saarland entfernt. Bis zum Ende der Feudalzeit gehörte es zum Herzogtum Lothringen, Herrschaft Bolchen (Boulay).

Zwei Drittel des 6,3 km² umfassenden Gemeindegebietes sind von Acker- und Grünlandflächen sowie bebauten Grundstücken geprägt, ein Drittel im Südwesten ist von Wald bedeckt. Das Gelände um die auf einem Höhenrücken gelegene Gemeinde fällt nach Westen und Süden zu den Quellbächen ab, die den Ruisseau du Bischwald speisen, einem kleinen der Deutschen Nied zufließenden Bach. Am höchsten und nördlichsten Punkt des bebauten Areals wurde ein Wasserturm errichtet.

Südwestlich von Lixing-lès-Saint-Avold befindet sich das brachliegende Gelände mit einer 2.500 m langen Start- und Landebahn der Base aérienne Grostenquin, einer Luftwaffenbasis der Royal Canadian Air Force, die von 1952 bis 1964 bestand.

Nachbargemeinden von Lixing-lès-Saint-Avold sind Vahl-Ebersing im Norden, Laning im Osten, Grostenquin und Bistroff im Süden sowie Lelling im Westen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1875 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 450 435 566 682 695 672 720 721

Lixing-lès-Saint-Avold konnte in den vergangenen Jahrzehnten ein fast kontinuierliches Bevölkerungswachstum verzeichnen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle Saint-Barthélemy mit einer Statue aus dem 18. Jahrhundert

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner von Lixing-lès-Saint-Avold leben von der Land- und Forstwirtschaft (insbesondere Rinderhaltung, Gartenbau, Baumschule), von kleinen Handwerksbetrieben oder pendeln in die Industriebetriebe um Saint-Avold.

Die Départementsstraße 22 von Dieuze nach Saint-Avold führt in Nord-Süd-Richtung durch Lixing. Der nächste Bahnhof liegt im nahen Saint-Avold an der Bahnlinie MetzForbach.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernest de Bouteiller: Dictionnaire topographique de l'ancien département de la Moselle, Paris, 1874, S. 146; (Digitalansicht)
  • E.H.Th. Huhn: Deutsch-Lothringen: Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart, Cotta Verlag, 1875, S. 388; (Onlineansicht des Buches)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lixing-lès-Saint-Avold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien