Farschviller

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Farschviller
Wappen von Farschviller
Farschviller (Frankreich)
Farschviller
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle
Kanton Behren-lès-Forbach
Gemeindeverband Communauté d'agglomération de Forbach Porte de France.
Koordinaten 49° 6′ N, 6° 54′ O49.0933333333336.8941666666667260Koordinaten: 49° 6′ N, 6° 54′ O
Höhe 232–291 m
Fläche 11,25 km²
Einwohner 1.489 (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 132 Einw./km²
Postleitzahl 57450
INSEE-Code
.

Farschviller (deutsch Farschweiler, nicht zu verwechseln mit Farschweiler im deutschen Landkreis Trier-Saarburg) ist eine französische Gemeinde mit 1489 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle und zum Kanton Behren-lès-Forbach.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa zehn Kilometer südlich von Forbach auf einer Höhe zwischen 232 m bis 291 m und erstreckt sich über 11,25 km².

Geschichte[Bearbeiten]

1125 gehörte Farschwiller als Fardulwiler zu dem ausgedehnten Besitz, welche die mächtige Königsabtei St. Denis bei Paris durch ihren aus den Mosel- und Saarlanden stammenden Abt Fulrad (750-784) seit 777 an der mittleren Saar und an der Blies um Saargemünd hielt. Der Name Fardulwiler weist hin auf den Nachfolger von Fulrad, Abt Fardulf, der als Grundherr als Träger des Siedlungsbaues um 800 anzusehen ist. Mit Dionysius von Paris, frz. St. Denis, als Kirchenheiligem besaß die Pfarrei das gleiche Patrozinium wie die Abtei. 795 hatte Fardulf als Begleiter Karls des Großen auf seinem Sachsenfeldzug Reliquien des Heiligen bei sich. Fardulf war auch ein Verehrer von Johannes dem Täufer. Das mag erklären, warum eine inzwischen aufgelassene Filialgemeinde von Farschweiler Johannisweiler hieß.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 1264 1303 1282 1255 1211 1378 1510

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Palaeogermanica et onomastica. Band 29 von Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik. Hrsg. v. Arend Quak, Florus van der Rhee. Rodopi, 1989, S. 79