Flétrange

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Flétrange
Wappen von Flétrange
Flétrange (Frankreich)
Flétrange
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle
Kanton Faulquemont
Gemeindeverband Communauté de communes du District Urbain de Faulquemont
Koordinaten 49° 4′ N, 6° 34′ OKoordinaten: 49° 4′ N, 6° 34′ O
Höhe 232–377 m
Fläche 6,07 km²
Einwohner 932 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 154 Einw./km²
Postleitzahl 57690
INSEE-Code

Kirche Saint-Martin.

Flétrange (deutsch: Flittringen[1], Fletringen) ist eine französische Gemeinde mit 932 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Moselle in der Region Lothringen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Flétrange gehört der Ortsteil Dorviller. Nachbargemeinden sind Haute-Vigneulles im Norden, Bambiderstroff im Nordosten, Créhange im Osten, Elvange im Süden und Guinglange im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste erhaltene Erwähnung stammt von 1379 als Flettringen.[2] Das Dorf war in der Folgezeit ein Lehen der Familie von Burne an die von Esche. Als 1453 Susanna von Burne das Dorf an die Herrschaft Lichtenberg verkaufte[3], kam es zu Schwierigkeiten zwischen den neuen Lehnsherren und dem Lehnsträger, Werner von Esche. Diesem wurde daraufhin das Lehen entzogen und es 1454 an Simunt von Mauchenheim neu verliehen.[4] Da in dem Dorf die Hoheitsrechte der Lehensträger ausübte, wurde es nicht in ein Amt der Herrschaft Lichtenberg eingegliedert.[5]

= Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1975 1982 1990 1999 2006 2009 2010
Einwohner[6] 500 686 742 735 841 890 901

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz Eyer: Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. Untersuchungen über den Besitz, die Herrschaft und die Hausmachtpolitik eines oberrheinischen Herrengeschlechts = Schriften der Erwin von Steinbach-Stiftung 10. 2. Aufl. Bad Neustadt an der Saale 1985 [Nachdruck des Werks von 1938]. ISBN 3-922923-31-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eyer, S. 234.
  2. Mémoires de l’Académie Nationale de Metz. Bd. 45 (1864).
  3. Eyer, S. 74.
  4. Eyer, S. 202f.
  5. Eyer, S. 234.
  6. Daten aus INSEE