La Vacheresse-et-la-Rouillie

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La Vacheresse-et-la-Rouillie
La Vacheresse-et-la-Rouillie (Frankreich)
La Vacheresse-et-la-Rouillie
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Neufchâteau
Kanton Vittel
Gemeindeverband Terre d’Eau
Koordinaten 48° 9′ N, 5° 47′ OKoordinaten: 48° 9′ N, 5° 47′ O
Höhe 333–443 m
Fläche 9,36 km2
Einwohner 129 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km2
Postleitzahl 88140
INSEE-Code

Rathaus (mairie) mit Waschhaus (lavoir) in La Vacheresse

La Vacheresse-et-la-Rouillie ist eine französische Gemeinde mit 129 Einwohnern (1. Januar 2016) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau und zum 2017 gegründeten Gemeindeverband Terre d’Eau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer südwestlich von Vittel im äußersten Südwesten Lothringens zwischen den Landschaften Bassigny im Südwesten und Xaintois im Nordosten. Von Südosten greifen die Ausläufer der Monts Faucilles noch auf das Gemeindegebiet über (im Waldgebiet Le Trainechard wird mit 443 m über dem Meer der höchste Punkt erreicht). Durch die Gemeinde fließt der Anger, ein Zufluss des Mouzon, der zum Einzugsgebiet der Maas gehört. Fast die Hälfte des 9,36 km² großen Gemeindeareales ist mit Wald bedeckt, der sich im Norden und Südwesten ausbreitet.

Nachbargemeinden von La Vacheresse-et-la-Rouillie sind Saint-Ouen-lès-Parey im Nordwesten und Norden, Crainvilliers im Osten, Martigny-les-Bains im Süden sowie Sauville im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namen der Dörfer La Vacheresse und La Roulie sind seit dem Jahr 1280 bezeugt. Sie waren Teil der Vogtei Bassigny und der Propstei von Bourmont. Wie auch im Nachbardorf Crainvilliers herrschten die Familien Torneille, Chatelet und Coublans mit dem umfangreichsten Besitz. Kirchlich gehörte La Vacheresse anfangs zur Pfarrei von Saint-Ouen-lès-Parey, die dem Kapitel Remiremont unterstand; das Dorf La Rouillie war kirchlich ein Anhang der Pfarrei von Crainvilliers unter der Herrschaft des Abtes von Flabémont.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im strukturschwachen Südwesten des Départements Vosges, der überdurchschnittlich hohe Bevölkerungsverluste verzeichnete. Der Höchststand wurde im Jahr 1836 erreicht, als man noch 614 Bewohner in La Vacheresse-et-la-Rouillie zählte.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 178
1968 141
1975 145
1982 149
1990 147
1999 125
2006 121
2012 135

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité in La Vacheresse
Kirche Saint-Nicolas in La Rouillie

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

La Vacheresse-et-la-Rouillie liegt abseits der überregional wichtigen Verkehrswege. Es gibt Straßenverbindungen in die Nachbargemeinden Sauville, Saint-Ouen-lès-Parey, Crainvilliers und Martigny-les-Bains. Der in der sieben Kilometer entfernten Kleinstadt Martigny-les-Bains gelegene Bahnhof liegt an der Bahnlinie von Nancy nach Culmont-Chalindrey, die von der TER Lorraine betrieben wird. Im zwölf Kilometer entfernten Robécourt besteht ein Anschluss an die Autoroute A31.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte auf vosges-archives.com (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vosges-archives.com (pdf-Datei, französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: La Vacheresse-et-la-Rouillie – Sammlung von Bildern