Saint-Menge

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Saint-Menge
Wappen von Saint-Menge
Saint-Menge (Frankreich)
Saint-Menge
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Neufchâteau
Kanton Mirecourt
Gemeindeverband Ouest Vosgien
Koordinaten 48° 17′ N, 5° 57′ OKoordinaten: 48° 17′ N, 5° 57′ O
Höhe 320–406 m
Fläche 6,67 km2
Einwohner 127 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 19 Einw./km2
Postleitzahl 88170
INSEE-Code

Mairie Saint-Menge

Saint-Menge ist eine französische Gemeinde mit 127 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Vosges in der Region Grand Est. Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau und zum Gemeindeverband Ouest Vosgien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Saint-Menge liegt im Südwestzipfel der Landschaft Xaintois, etwa 40 Kilometer nordwestlich von Épinal und etwa 15 Kilometer nördlich von Vittel. Durch die Gemeinde fließt die Vraine im Einzugsgebiet der Maas.

Die Landschaft um Saint-Menge ist hügelig und durch Getreidefelder geprägt. Im Südwesten hat die Gemeinde einen etwa 50 Hektar umfassenden Anteil an einem großen Waldgebiet (Bois de la Côte, Bois de la Couronne). In diesem Wald liegt mit dem 406 m hohen Haut du Bleumont der höchste Punkt im Gemeindegebiet.

Nachbargemeinden von Saint-Menge sind Ménil-en-Xaintois im Nordosten, Gemmelaincourt im Südosten, Belmont-sur-Vair und Dombrot-sur-Vair im Südwesten sowie Gironcourt-sur-Vraine im Westen und Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Dorfes Saint-Menge tauchte erstmals im 12. Jahrhundert als Sanctus Memmius auf. Im Ancien Régime gehörte das Dorf zur Vogtei Mirecourt. Benannt ist das Dorf, die Pfarrei und die Kirche nach der heiligen christlichen Märtyrerin Menne (Sainte-Menne), die eine der ersten Christen der Diözese Toul war und die am 3. Oktober 362 verstarb. Die Pfarrei Saint-Menge stand unter der Schirmherrschaft des Kapitels von Remiremont, das zwei Drittel des Zehnten bekam. Bis 1728 gehörte auch die Nachbargemeinde Gemmelaincourt zur Pfarrei Saint-Menge in der Diözese Toul und dem Dekanat Poussay. Das erste Rathaus- und Schulgebäude wurde 1793 errichtet.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2013
Einwohner 110 131 134 127 118 116 102 133

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft spielt in Saint-Menge und Umgebung nach wie vor eine wichtige Rolle. Einige Einwohner sind Pendler in das Gewerbegebiet von Gironcourt-sur-Vraine. Drei Kilometer nördlich bestehen Anschlüsse an die teilweise zweistreifig ausgebaute Schnellstraße (D 166) von Épinal über Mirecourt nach Neufchâteau. Neun Kilometer westlich von Saint-Menge verläuft die Autoroute A31.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saint-Menge auf vosges-archives.com. (pdf) (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 1. Juni 2016; abgerufen am 1. Juni 2016 (französisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vosges-archives.com
  2. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 1. Juni 2016 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Menge – Sammlung von Bildern