Mont-lès-Lamarche

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Mont-lès-Lamarche
Wappen von Mont-lès-Lamarche
Mont-lès-Lamarche (Frankreich)
Mont-lès-Lamarche
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Neufchâteau
Kanton Darney
Gemeindeverband Vosges Côté Sud Ouest
Koordinaten 48° 1′ N, 5° 48′ OKoordinaten: 48° 1′ N, 5° 48′ O
Höhe 312–489 m
Fläche 7,10 km2
Einwohner 101 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km2
Postleitzahl 88320
INSEE-Code

Rathaus (mairie) Mont-lès-Lamarche

Mont-lès-Lamarche ist eine französische Gemeinde mit 101 Einwohnern (1. Januar 2015) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau und zum 2017 gegründeten Gemeindeverband Vosges Côté Sud Ouest.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 30 Kilometer südwestlich von Vittel im äußersten Südwesten der historischen Region Lothringen an der Grenze zum Département Haute-Marne. Unmittelbar nördlich der Gemeinde verläuft die Maas-Saône-Wasserscheide. Die Fließgewässer im 7,1 km² umfassenden Gemeindegebiet (Ruisseau de la Fontaine au Fer) entwässern nach Südosten zur oberen Saône. Das Flüsschen Les Prés de l’Eau nimmt einen Umweg über die Apance zur Saône. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet bildet eine namenlose Höhe (489 Meter ü.d.M) in einem Waldgebiet (Bois de la Plaine) in den nordwestlichen Monts Faucilles.

Zu Mont-lès-Lamarche gehören die Ortsteile und Weiler Les Fermes du Bois Brûlé und Le Pré des Vaux.

Nachbargemeinden von Mont-lès-Lamarche sind Lamarche im Norden, Isches im Osten und Südosten, Serqueux (Region Champagne-Ardenne) im Südwesten sowie Larivière-Arnoncourt im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 187 181 149 127 124 93 102 101

Mont-lès-Lamarche liegt im strukturschwachen Südwesten des Départements Vosges, der Ende des 20. Jahrhunderts überdurchschnittlich hohe Bevölkerungsverluste verzeichnete.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindewappen zeigt in Silber über einem grünen Dreiberg eine aufgeschnittene Granatapfelblüte an einem nach links gebogenen grünen Stängel mit Blättern. Der Dreiberg symbolisiert drei markante Hügel in der unmittelbaren Umgebung des Dorfes.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Mariä Himmelfahrt (Église de l'Assomption de Notre-Dame) aus dem 19. Jahrhundert in neogotischem Stil, anstelle eines romanischen Vorgängerbaues errichtet und umgeben von mehreren Statuen des Heiligen Sebastian und der Gottesmutter
  • monumentales Flurkreuz (Croix Saint-Sébastien)
  • Reste einer Festung aus dem 15. Jahrhundert mit zwei runden und zwei quadratischen Ecktürmen, heute in privatem Besitz
  • Kalvarienberg aus dem 18. Jahrhundert
  • Lavoir aus dem 19. Jahrhundert
  • ehemaliges halboffenes Lavoir aus dem 18. Jahrhundert
  • mehrere alte Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit Gewölben und Steinbänken
Kirche Mariä Himmelfahrt

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mont-lès-Lamarche dominiert nach wie vor die Landwirtschaft, insbesondere die Milchviehhaltung, der sich sechs der elf Betriebe verschrieben haben.[2]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Mont-lès-Lamarche führt die Straße D460A, die eine Verbindung von Lamarche nach Jussey herstellt. Weitere Straßenverbindungen bestehen nach Isches, Serécourt und Ainvelle. Der in der acht Kilometer entfernten Kleinstadt Lamarche gelegene Bahnhof liegt an der Bahnlinie von Nancy nach Culmont-Chalindrey, die von der TER Lorraine betrieben wird.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wappen auf genealogie-lorraine.fr
  2. Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mont-lès-Lamarche – Sammlung von Bildern