Urville (Vosges)

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Urville
Urville (Frankreich)
Urville
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Neufchâteau
Kanton Vittel
Gemeindeverband Terre d’Eau
Koordinaten 48° 11′ N, 5° 45′ OKoordinaten: 48° 11′ N, 5° 45′ O
Höhe 327–428 m
Fläche 4,02 km2
Einwohner 57 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km2
Postleitzahl 88140
INSEE-Code

Mairie Urville

Urville ist eine französische Gemeinde mit 57 Einwohnern (1. Januar 2016) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau und zum 2017 gegründeten Gemeindeverband Terre d’Eau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 20 Kilometer westlich von Vittel im äußersten Südwesten Lothringens zwischen den Landschaften Bassigny im Südwesten und Xaintois im Nordosten. Die westliche Gemeindegrenze bildete bis 2015 die Grenze der damaligen Regionen Lothringen und Champagne-Ardenne. Im Gemeindegebiet entspringen mehrere Seitenbäche des Anger, einem Zufluss des Mouzon, der zum Einzugsgebiet der Maas gehört. Das wenig reliefierte Gelände des 4,02 km² großen Gemeindeareales ist waldarm; lediglich im Nordwesten sind einige Berghänge mit Wald bedeckt. Hier befindet sich mit der 428 m hohen La Godelle die höchste Erhebung von Urville.

Nachbargemeinden von Urville sind Médonville im Norden, Aingeville im Nordosten, Saint-Ouen-lès-Parey im Osten und Süden, Crainvilliers im Südosten, Vrécourt im Südwesten sowie Soulaucourt-sur-Mouzon im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Ancien Régime war Urville Teil der Bailliage Neufchâteau. Darüber hinaus waren die Bewohner Untertanen der Barone von Beaufremont, die sich den Zehnten mit der Pfarrei Urville und den Chorherren in Bourmont teilten. Zwischen 1790 und 1800 gehörte Urville zum Kanton Vrécourt.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2015
Einwohner 124 101 86 76 64 64 69 58

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche der Überführung [der Reliquien] des Hl. Martin (Église de la Translation-de-Saint-Martin) aus dem 12. und 13. Jahrhundert (Turm), mit Umfassungsmauer aus dem 16. Jahrhundert, Monument historique[2]
  • Lavoir
  • Brunnen
Kirche Translation-de-Saint-Martin

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Urville dominiert nach wie vor die Landwirtschaft, insbesondere die Milchviehhaltung.[3] Darüber hinaus spielen Dienstleistungen und Handel eine gewisse Rolle.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urville liegt abseits der überregional bedeutenden Verkehrswege. Am Südostrand der Gemeinde Urville verläuft zwar die Autoroute A31 (Dijon-Nancy-Metz-Luxemburg), die nächsten Anschlüsse an diese liegen aber in zehn Kilometern Entfernung. Durch die zwei Kilometer entfernte Nachbargemeinde Saint-Ouen-lès-Parey führt die D17 von Bulgnéville nach Vrécourt. Der nächste Bahnanschluss befindet sich im 15 Kilometer entfernten Contrexéville an der Bahnlinie von Nancy nach Culmont-Chalindrey, die von der TER Lorraine betrieben wird.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urville auf vosges-archives.com (Memento des Originals vom 5. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vosges-archives.com, pdf-Datei, französisch, abgerufen am 2. September 2015
  2. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 2. September 2015 (französisch).
  3. Betriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Urville (Vosges) – Sammlung von Bildern