Airbus Group

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Airbus Group N.V.
Airbus Group-Logo
Rechtsform N.V. (Aktiengesellschaft)
ISIN NL0000235190
Gründung 10. Juli 2000
Sitz Leiden, NiederlandeNiederlande Niederlande
Konzernzentrale: Toulouse, FrankreichFrankreich Frankreich
Leitung Denis Ranque (Chairman)
Thomas Enders (CEO)
Mitarbeiter 144.061 (31. Dezember 2013)[1]
Umsatz 59.256 Mio. EUR (2013)[1]
Gewinn 1.475 Mio. EUR (2013)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 93.311 Mio. EUR (31. Dezember 2013)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Luft- und Raumfahrttechnik
Rüstungsindustrie
Website www.airbus-group.com

Die Airbus Group,[2] von 2000 bis 2013 EADS (für European Aeronautic Defence and Space Company), ist Europas größter Luft- und Raumfahrt- sowie (nach BAE Systems) zweitgrößter Rüstungskonzern. Mit einem Umsatz von 59,256 Milliarden Euro im Jahr 2013 ist die Airbus Group nach Boeing auch das zweitgrößte Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt. Zum Jahreswechsel 2013/14 übernahm der Konzern den Namen seines Tochterunternehmens Airbus, um dessen Bedeutung zu unterstreichen. Das Unternehmen plant zudem die Umwandlung der Rechtsform in eine Europäische Gesellschaft (SE) bis 2015.[3][4]

Die Airbus Group beschäftigt an mehr als 70 Entwicklungs- und Produktionsstandorten in Europa sowie in 35 Außenbüros weltweit etwa 144.061 Mitarbeiter (Stand: 31. Dezember 2013).[1] Seit der Gründung am 10. Juli 2000 werden Aktien der EADS an der Börse gehandelt, seit 18. März 2013 ist EADS im Aktienindex EURO STOXX 50 vertreten.[5]

Der Konzern ging aus einer Fusion der deutschen DASA, der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA hervor. Der Sitz der Deutschlandzentrale des Konzerns, die EADS Deutschland GmbH, befindet sich in Ottobrunn bei München.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

EADS wurde am 10. Juli 2000 gegründet und hat sich seither zum größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern entwickelt. Er entstand aus einer Fusion der deutschen DASA, der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA. Die Aktienanteile waren bei der Unternehmensgründung wie folgt verteilt:

Im selben Jahr übernahmen der Deutsche Rainer Hertrich sowie der Franzose Phillippe Camus die Positionen der Vorsitzenden (Chief Executive Officers). Aufgrund von Uneinigkeiten zwischen den Anteilhabern von Airbus und der Separierung von BAE Systems integrierte die EADS zu 80 % das Unternehmen Airbus, 20 % hingegen verblieben bei BAE Systems. Aus diesem Grund trug Airbus folgenden Untertitel: „an EADS joint venture with BAE SYSTEMS“ (deutsch: ein Gemeinschaftsunternehmen von EADS und BAE Systems).

Der Airbus A380

Ende des Jahres verkündete Airbus offiziell den Start des A380-Programms, für den bis dahin 50 feste Kaufzusagen eingegangen waren.

2001 bis 2005[Bearbeiten]

Im Jahr 2001 versuchte EADS kontinuierlich, neue Gemeinschaftsunternehmen zu gründen. Daraus resultiert die zu jeweils 50 % der EADS und Thales Nederland gehörende ET Marinesysteme in Wilhelmshaven, die Marinekampfführungssysteme herstellt. Ziel von EADS war eine breitere Positionierung am Markt und die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Auch MBDA ist ein Joint Venture unterschiedlicher Unternehmen wie EADS Aerospatiale Matra Missiles, Matra BAE Dynamics und Alenia Marconi Systems. Dieses Rüstungsunternehmen stellt Lenkflugkörper her, die unter anderem bei den Kampfflugzeugen Eurofighter EF 2000, Dassault Rafale und Saab JAS-39 Gripen zum Einsatz kommen.

Ebenfalls im Jahre 2001 wurde die EADS Aeroframe Services LLC gegründet. Dieses Joint Venture zwischen EADS (81 %) und Northrop Grumman (19 %) ist für die Betreuung aller in Nord- und Südamerika operierenden Airbus-Flugzeuge zuständig. Nach der Entscheidung der polnischen Regierung, ihre Streitkräfte durch die Produkte der EADS aufzurüsten (unter anderem durch die C-295), erwarb die EADS 85 % des Aktienkapitals von „PZL Warszawa Okecie“ und integrierte das Unternehmen mit der neuen Bezeichnung „EADS PZL“ vollständig in EADS. Die EADS konnte durch ein gesteigertes Auftragsvolumen mit Neuaufträgen beim Airbus A380, beim A400M und beim Eurocopter Tiger seine Wettbewerbsfähigkeit vor allem gegenüber der US-amerikanischen Konkurrenz von Boeing stärken.

Im Jahr 2002 wird der Unterstützungshubschrauber Tiger (UHT) dem Publikum präsentiert.

Neben zahlreichen Neuvorstellungen und Erstflügen (A318, EC 145, Eurocopter Tiger, Eurofighter Typhoon) begann die Produktion des weltweit größten Passagierflugzeugs, des Airbus A380, und die EU erteilte die Genehmigung zum Bau eines eigenen Satellitennavigationssystems namens Galileo.

2002 konnte EADS seinen Umsatz erneut über Aufträge steigern – vor allem im militärischen Sektor und in der Zusammenarbeit mit den USA.

Erstmals gelang es Airbus durch einen Vertrag mit easyJet über 120 Airbus A319, dem Hauptkonkurrenten Boeing im Bereich der Billigflieger Marktanteile abzugewinnen. Zugleich übernahm EADS die vollständige Führung von Astrium und Paradigm, nachdem die Anteile von BAE Systems aufgekauft worden waren. EADS wurde erstmals im deutschen MDAX Aktienindex gelistet. Die vergrößerte Marktpalette und die größere Produktvielfalt der EADS zwangen das Unternehmen zur Neustrukturierung. Daraus ging als eine der fünf Geschäftsbereiche – Divisionen genannt – die EADS Defence and Security Systems hervor. Ziel der neuen Division war die Bündelung der militärischen Geschäftsfelder des Unternehmens. So wurden ihr unter anderem die Geschäftsbereiche Military Aircraft, Defence Electronics, Defense and Communications Systems, Missiles und Services unterstellt. Weiterhin war das Jahr 2003 durch eine Erweiterung der globalen Unternehmensanteile vor allem in den USA und Russland geprägt. Auch die EADS-Tochter Airbus war erfolgreich. So wurde erstmals in der Geschichte der zivilen Luftfahrt das Auftragsvolumen des Hauptkonkurrenten Boeing übertroffen und Airbus somit zum Marktführer beim Bau ziviler Passagierflugzeuge.

Der Eurofighter Typhoon

Auch der globale Ausbau wurde mit der Gründung der EADS Russland weiter vorangetrieben, dem ersten Konstruktionszentrum von Airbus außerhalb der Gründungsstaaten. Ende des Jahres wurde von der EADS und BAE Systems die Vermarktung der A350 beschlossen. Die Entwicklung dieses Passagierflugzeugs wurde durch potentielle Kunden kritisiert: es beinhalte gegenüber dem Konkurrenzmodell, der Boeing 787 Dreamliner zu wenige Innovationen. Dies veranlasste Airbus zu einer Überarbeitung.[7]

Das Jahr 2005 war vor allem durch die Vorstellung des Airbus A380 geprägt. Aber auch andere wichtige Produkte wie der Eurofighter Typhoon wurden nun erstmals in der Endkonfiguration an die Kunden ausgeliefert. Nach heftigen internen Auseinandersetzungen ergaben sich Veränderungen in der Führung. Thomas Enders und Noël Forgeard wurden gleichberechtigte Präsidenten von EADS, während Gustav Humbert die Leitung von Airbus übernahm. Als Konsequenz wurden innerhalb der EADS-Führungsebene ebenfalls zwei Chief Operating Officers – jeweils für Strategie, Internationales Geschäft sowie Finanzen – bestimmt. Diese waren der Franzose Jean-Paul Gut und der Deutsche Hans-Peter Ring.

2006 bis 2013[Bearbeiten]

Nachfolger von Forgeard wurde der bisherige Chef der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF Louis Gallois. Gleichzeitig trat Gustav Humbert von seiner Funktion als Chef von Airbus zurück. Sein Nachfolger wurde im Juli 2006 Christian Streiff.

Im August 2006 erhielt EADS einen Großauftrag im Umfang von 3 bis 4 Mrd. Euro zum Aufbau eines neuen digitalen Polizeifunknetzes TETRA für Deutschland in Kooperation mit Siemens.[8]

BAE Systems verkaufte für 2,75 Mrd. Euro ihren 20-prozentigen Airbus-Anteil an EADS, die damit Alleineigentümer von Airbus wurde.[9] Ebenfalls im August 2006 kaufte die staatliche russische Außenhandelsbank VTB (früher Vneschtorgbank) 5,02 % der Aktien der EADS. Das Aktienpaket habe etwa 781 Mio. Euro gekostet, berichtete die Moskauer Wirtschaftszeitung Wedomosti. Gemäß der Zeitung sagten russische Regierungsvertreter, Moskau wolle mit dem Engagement langfristig auch Einfluss auf die Führung von EADS nehmen. Die Wneschtorgbank habe zum Einstieg den Kurssturz genutzt, der die EADS-Papiere in den vergangenen Monaten wegen des internen Streits und der Probleme beim Bau des Riesenflugzeugs A380 traf. Im Oktober gaben Vertreter der Wneschtorgbank bekannt, dass sie ihren Anteil auf sechs bis sieben Prozent aufgestockt hätten, berichtete das französische Wirtschaftsmagazin Les Echos.[10]

Anfang Oktober 2006 trat Christian Streiff nach nur drei Monaten von seiner Funktion zurück, die nun von Louis Gallois zusätzlich zu seinen Funktionen bei EADS übernommen wurden.[11] Gallois kündigte im Oktober 2006 für die Endmontage des A380 einen Standortwettbewerb zwischen Hamburg und Toulouse an.[12]

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die damalige Daimler-Chrysler AG beabsichtigte, ihren Anteil am EADS-Konzern um 7,5 % zu verringern. Um nicht die Ausgewogenheit der Beteiligung von Frankreich und Deutschland zu gefährden (beide halten 22,49 % der EADS-Anteile), suchte auch die Politik nach Lösungen. Als Kompromiss zeichnete sich die Übernahme des Anteils durch ein Bankenkonsortium ab, ohne einen eigenen Stimmenanteil an EADS zu erwerben. Dadurch schien auch die Teilfinanzierung durch ausländische Banken unproblematisch. Ein Rückkauf durch Daimler-Chrysler könne in mehreren Jahren erfolgen.

UH-72A Lakota von Eurocopter

2006 gewann die EADS mit der UH-72 Lakota der Tochtergesellschaft Eurocopter erstmals einen Wettbewerb um einen wichtigen Auftrag der US-Armee über 322 Hubschrauber.[13]

Im Juli 2007 stieg Dubai International Capital (DIC) bei EADS ein und erwarb ein Aktienpaket von 3,12 Prozent.

Als eine Folge der Airbus-Krise wurde am 16. Juli 2007 beschlossen, die Doppelspitze bei EADS abzuschaffen; erster alleiniger Konzernchef wurde Louis Gallois, während Thomas Enders die Führung von Airbus übernahm. Um den Einfluss Deutschlands und Frankreichs ausgewogen zu halten, bekam der Deutsche Rüdiger Grube den Vorsitz des Verwaltungsrates.[14]

Im März 2008 erhielt EADS als Partner von Northrop Grumman einen Großauftrag der US-Luftwaffe zur Modernisierung ihrer Tankflugzeug-Flotte. Dabei setzte sich das Konsortium überraschend gegen den Konkurrenten Boeing durch. Der Auftrag hatte ein Volumen von mindestens 35 Mrd. Dollar und beinhaltete den Bau von 179 Tankflugzeugen des Typs KC-45A, der auf dem Airbus A330 basiert. Ein weiteres Novum war der Produktionsstandort, der in Mobile, Alabama, aufgebaut werden sollte und damit die Verlagerung wesentlicher Produktionsschritte in die USA bedeutete. Auch in Europa sollten laut EADS durch den Auftrag neue Arbeitsplätze geschaffen werden.[15]

Tankflugzeug A330 MRTT von Airbus Military

Am 10. September 2008 erklärte US-Verteidigungsminister Robert Gates die Vergabe für nichtig und vertagte den Auftrag. Die Folgeregierung solle über den weiteren Verlauf des Angebotsverfahrens entscheiden. Der US-Rechnungshof hatte diesen Schritt bereits im Juni 2008 aufgrund von Fehlern bei der Ausschreibung empfohlen. Vorausgegangen war eine heftige öffentliche Auseinandersetzung über die Nichtberücksichtigung von Boeings KC-767. EADS und der Partner Northrop Grumman gaben am 8. März 2010 bekannt, kein Angebot mehr abgeben zu wollen, nachdem die Ausschreibung so verändert worden war, dass die KC-45A die neuen Anforderungen nicht mehr erfüllen konnte.[16] EADS beteiligte sich mit der Abgabe eines Angebots am 9. Juli 2010 dennoch ein weiteres Mal am Wettbewerb für den Großauftrag, verlor jedoch im Februar 2011 den Zuschlag an Boeing.[17]

Anfang Juli 2009 erhielt die Defence-&-Security-Sparte von EADS nach einer Verhandlungszeit von 13 Jahren einen Vertrag über die Lieferung von Systemen zur Sicherung von 9.000 Kilometern Grenze von Saudi-Arabien. Dabei handelt es sich um das weltweit größte Projekt dieser Art.

bis 2010 verwendetes Logo

Gescheiterte Fusion mit BAE[Bearbeiten]

Im Juli 2012 berichtete die Financial Times Deutschland über eine mögliche Übernahme von BAE Systems, einem britischen Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern.[18][19][20] Am 10. Oktober 2012 gaben EADS und BAE in einer gemeinsamen Mitteilung das Scheitern der geplanten Fusion bekannt.[21] Die beteiligten Staaten hätten sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können, woraufhin beide Unternehmen die Verhandlungen abbrachen.[22] EADS machte die deutsche Bundesregierung für das Scheitern verantwortlich.[23]

Umstrukturierung[Bearbeiten]

Im April 2013 trennten sich Lagardère (9. April 2013)[24] und Daimler AG (16. April 2013)[25] von restlichen EADS-Aktien.

Auf der Halbjahrespressekonferenz am 31. Juli 2013, gab EADS bekannt, dass das Unternehmen ab 1. Januar 2014 in Airbus Group umbenannt werde. Außerdem wurde die Zusammenfassung der bisher eigenständigen Sparten Airbus Military, Astrium und Cassidian zur Airbus Defence and Space innerhalb eines Jahres angekündigt. Der Hauptsitz der Airbus Defence and Space ist München. [26]

Geschäftsbereiche[Bearbeiten]

Airbus[Bearbeiten]

Logo von Airbus

Airbus ist die größte Airbus Group-Division. Die Typenfamilie der Airbus-Passagierflugzeuge reicht vom kleinsten Airbus A318 bis zum größten Airbus, dem erstmals am 15. Oktober 2007 in Toulouse an Singapore Airlines ausgelieferten Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat Airbus (bisher immer der größte Gewinnbringer der Airbus Group) im Jahr 2006 durch die A380-Krise einen Verlust erwirtschaftet.

Airbus Defence and Space[Bearbeiten]

Logo von Airbus Defence and Space

Die neu gegründete Division Airbus Defence and Space fasst die alten Divisionen Cassidian, Astrium und Airbus Military zusammen.

Cassidian[Bearbeiten]

Die Cassidian Division umfasst in ihrem Bereich Lenkwaffen die MBDA mit ihrem deutschen Ableger MBDA Deutschland GmbH, einem Hersteller von Lenkflugkörpern. In ihrer Ausrichtung zählt die Business Unit Cassidian Air Systems (früher: Military Air Systems, Geschäftsbereich Militärflugzeuge), die Anteile am Eurofighter-Programm hat, ebenso dazu wie das Angebot von Verteidigungselektronik und Sicherheits-Kommunikationssystemen für zivile und militärische Anwendungsbereiche. Der Geschäftsbereich Dienstleistungen (Business Unit Services) bedient die Nachfrage nach ausgelagerten Dienstleistungsaufgaben für Militär- und Sicherheitsbereiche. Cassidian erwirtschaftete 2011 mit 20.923 Mitarbeitern einen Umsatz von 5,803 Milliarden Euro (Ebit-Marge 5,7 %). (Quelle: Handelsblatt vom 31. Mai 2012)

Die Gesellschaft für Flugzieldarstellung übernimmt als Tochter der EADS Übungsaufgaben der Bundeswehr.

Organisationseinheiten:

2012 wurde der neue Geschäftsbereich CyberSecurity (Informationstechnische Sicherheit) mit der zugehörigen deutschen Tochtergesellschaft Cassidian CyberSecurity GmbH (Sitz: Ottobrunn) geschaffen.

Astrium[Bearbeiten]

Ariane 44LP

Das Tochterunternehmen EADS Astrium befasst sich mit Raumfahrtanwendungen. Bis vor kurzem firmierte es unter dem Namen EADS SPACE. Es beschäftigt 16.623 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 4,967 Mrd. EUR (2011).[27] Bis Mai 2006 war es in drei weitere Tochterunternehmen gegliedert. Seither bilden zwei Unternehmen Organisationseinheiten, das dritte wird weiterhin als 100-prozentige Tochtergesellschaft geführt:

  • Die Organisationseinheit EADS Astrium Satellites, vormals das Unternehmen EADS Astrium, baut Satelliten (zum Beispiel den 2007 gestarteten innovativen Erdbeobachtungssatellit TerraSAR-X, der erstmals in privat-öffentlicher-Partnerschaft gebaut wurde und dessen kommerzielle Rechte exklusiv bei der 100%igen Tochtergesellschaft der Astrium, der Infoterra GmbH liegen).
  • Die Organisationseinheit EADS Astrium Space Transportation, vormals das Unternehmen EADS SPACE Transportation, ist maßgeblich an der Entwicklung und Bau der Ariane-Rakete, des Raumlabors Columbus und des Automated Transfer Vehicle ATV beteiligt.
  • Das Tochterunternehmen EADS Astrium Services, vormals EADS SPACE Services, ist ein Satellitenbetreiber.

Innerhalb von Astrium wird die Launcherplattform für französische Nuklearwaffen betrieblich verwaltet. In diesem Bereich gibt es keine ausländischen Angestellten.

Airbus Military[Bearbeiten]

Airbus A400M
Airbus A310 MRTT

Der im Jahr 2009 neu gegründete Geschäftsbereich Airbus Military mit Sitz im spanischen Madrid, entstand nach der Vereinigung der Military Transport Aircraft Division (MTAD) und der Airbus Military Sociedad Limitada (AMSL) im Airbuskonzern. Sie ist für den Bau von Militärflugzeugen, wie dem A310 MRTT bzw. A330 MRTT zuständig, die in Getafe zu Mehrzweck-, Transport- u. Tankflugzeugen umgerüstet werden. Daneben wird auch eine Reihe von spezialisierten Missionsflugzeugen (beispielsweise Seefernaufklärer) angeboten. Dies umfasst die leichten bis mittleren Transporter C-212, CN-235 und C-295, die polnische „EADS PZL“ und den taktischen Militärtransporter Airbus A400M. Hauptfertigungsort ist San Pablo bei Sevilla, wo auch die Endfertigung der A400M stattfindet.

Airbus Helicopters[Bearbeiten]

Airbus Helicopters, bis zum 1. Januar 2014 Eurocopter, gegründet 1992, ist heute ein deutsch-französisch-spanischer Konzern und ein Geschäftsbereich der Airbus Group. 2009 festigte Airbus Helicopters seine Position als weltweite Nummer Eins am zivilen und halbstaatlichen Hubschraubermarkt mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro, Aufträgen über 344 neue Hubschrauber und einem Anteil von 52 Prozent am zivilen und halbstaatlichen Markt. Zusammengerechnet stellen die Produkte der Gruppe einen Anteil von 30 Prozent am gesamten weltweiten Hubschrauberbestand. Ihre starke weltweite Präsenz unterstützen 18 Tochtergesellschaften in fünf Erdteilen sowie ein dichtes Netz von Vertriebspartnern, zugelassenen Vertragshändlern und Wartungszentren. Gegenwärtig sind mehr als 10.500 Airbus Helicopters-Hubschrauber für über 2.800 Kunden in mehr als 140 Ländern in Betrieb. Airbus Helicopters ist der Hersteller mit der weltweit größten Auswahl an Zivil- und Militärhubschraubern. Die Airbus Helicopters-Gruppe beschäftigt rund 15.600 Mitarbeiter.

Weitere[Bearbeiten]

Außerdem gehören die Produkte Turboprop-Regionalflugzeug der ATR-Familie und die leichten Sport- und Reiseflugzeuge von EADS Socata; die Sogerma – Anbieter von Flugzeugsitzen, Service- und Wartungsdienstleistungen, Airbus Transport International mit fünf Beluga-Transportflugzeugen und die EADS Elbe Flugzeugwerke in Dresden mit dazu, die auf den Umbau von Passagier- zu Frachtflugzeugen spezialisiert ist und den Strukturtest des A380 durchführt. Die konzernübergreifende Forschung und Entwicklung firmiert unter EADS Innovation Works.

Finanzzahlen[Bearbeiten]

Finanzzahlen[28] 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004
Umsatz in Mio. EUR 59.256 56.480 49.128 45.752 42.822 43.265 39.123 39.434 34.206 31.761
EBITDA in Mio. EUR 4.575 4.142 3.473 2.769 1.446 4.439 1.751 2.033 4.365 3.841
EBIT in Mio. EUR 2.661 2.186 1.696 1.231 (322) 2.830 52 399 2.852 2.432
Forschungs- und Entwicklungskosten in Mio. EUR 3.160 3.142 3.152 2.939 2.825 2.669 2.608 2.458 2.075 2.126
Konzernergebnis in Mio. EUR 1.465 1.198 1.104 584 (722) 1.613 (433) 199 1.769 1.342
Gewinn je Aktie in EUR 1,85 1,46 1,27 0,68 (0,94) 1,95 (0,56) 0,12 2,11 1,50
Dividende je Aktie in EUR 0,75 0,60 0,45 0,22 0,00 0,20 0,12 0,12 0,65 0,50
Free Cash Flow in Mio. EUR (818) 3.472 958 2.707 585 2.559 3.354 2.029 2.413 1.614
Auftragseingang in Mio. EUR 218.681 102.471 131.027 83.147 45.847 98.648 136.799 69.018 92.551 44.117
Auftragsbestand zum 31.12. in Mio. EUR 686.734 566.463 540.978 448.493 389.067 400.248 339.532 262.810 253.235 184.288
Beschäftigte (Anzahl) zum 31.12. 144.061 140.405 133.115 121.691 119.506 118.349 116.493 116.805 113.210 110.662
bilanziert nach IFRS; das Geschäftsjahr endet am 31.12.

Der Umsatz mit Rüstungsgütern belief sich 2012 auf 15,4 Milliarden US-Dollar.[29]

Aktionärsstruktur[Bearbeiten]

Am 9. Februar 2007 stellte sich die deutsche Aktionärsstruktur wie folgt dar:

  • sieben private Investoren (60 %)
  • acht öffentliche Investoren (40 %)

Nach dem Stand vom Dezember 2009 baute sich die Aktionärsstruktur der EADS N.V. wie folgt auf:[30]

  • Vertragliche Partnerschaft der Hauptaktionäre (zusammen 50,40 %):
  • 66,67 % Daimler Luft- und Raumfahrt Holding AG (DLRH)
  • 33,33 % Konsortium von vor allem deutschen privaten und öffentlichen Investoren (*)
  • → 66,67 % Sogepa (französische Staatsholdinggesellschaft)
  • → 33,33 % Désirade
  • 5,48 % SEPI (spanische Staatsholding)
  • Aktien in Privatbesitz

Am 5. Dezember 2012 gab der EADS-Konzern eine weitere Änderung in der Aktionärsstruktur bekannt, nach der Deutschland und Frankreich künftig nur noch jeweils zwölf, Spanien nur noch vier Prozent der Anteile halten. Damit entfällt in Zukunft das Vetorecht dieser 3 Staaten, die gemeinsam nur noch etwa 30 Prozent der Aktien halten, statt bisher 50 Prozent. Der Konzern erhofft sich dadurch eine größere Unabhängigkeit von staatlichen Einflüssen.[31]

Aktuelle Aktionärsstruktur (Stand: 30. September 2013):[32]

  • 12,00 % SOGEPA
  • 10,72 % GZBV (siehe Grafik)
  • 04,13 % SEPI
  • 73,15 % Streubesitz

Aufbau der Holdinggesellschaft der deutschen öffentlichen Investoren – GZBV[Bearbeiten]

Die Gesellschaft zur Beteiligungsverwaltung GZBV mbH & Co. KG hält und verwaltet den Aktienanteil der EADS N.V. Die Gesellschaften und Anstalten der Länder haben Ihre Anteile in die Galintis GmbH & Co. KG eingebracht, die wiederherum, gemeinsam mit der KfW an der GZBV die Anteile hält. Die persönliche Haftung für die Kommanditgesellschaften übernimmt die Gesellschaft zur Beteiligungsverwaltung GZBV Verwaltungs-GmbH, deren alleiniger Gesellschafter die KfW ist. Alle drei Gesellschaften haben ihren Sitz im Frankfurt am Main und wurden im Dezember 2012 gegründet.[33]

KfW
 
HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH
 
LfA Förderbank Bayern
 
Bayerische Landesbodenkreditanstalt
 
Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH
 
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gesellschaft zur Beteiligungsverwaltung GZBV Verwaltungs-GmbH
 
Galintis GmbH & Co. KG
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gesellschaft zur Beteiligungsverwaltung GZBV mbH & Co. KG
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
10,69 % EADS N.V
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eigentümer, Gesellschafter, Kommanditist
 
 
 
 
 
Komplementär
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Standorte[Bearbeiten]

Afrika[Bearbeiten]

Asien[Bearbeiten]

Australien[Bearbeiten]

Europa[Bearbeiten]

  • Belgien
    • Brüssel – Vertretung von EADS in Belgien und Standort von EADS TELECOM BeNeLux
    • Oostkamp – HF Produktion
  • Dänemark
  • Deutschland
    • Ottobrunn
      • EADS Deutschland GmbH (Zentrale)
      • EADS Astrium (Sitz der GmbH)
    • Aschau am Inn – Standort der Bayern-Chemie Protac, die seit 2008 eine 100-prozentige Tochter der MBDA Deutschland GmbH ist. Produktion von Antriebssystemen für Lenkflugkörper
    • AugsburgPremium AEROTEC: Fertigung und Funktionsprüfung von Flugzeugkomponenten, Montage und Ausrüstung von Strukturen, Konstruktion und Bau von Fertigungsanlagen, Division: Defence & Security
    • Backnang – Standort von TESAT-Spacecom
    • Berlin – Professional Mobile Radio
    • Bonn – Vier Standorte, darunter Verteidigungselektronik und Sicherheitstechnik
    • Bremen – Zentrale für alle Bereiche der bemannten Raumfahrt. Entwicklung und Fertigung des Wissenschaftslabors Columbus. Darüber hinaus Entwicklung und Fertigung der Oberstufe der Ariane 5. Weitere Kernkompetenzen sind die Entwicklung von Wiedereintrittstechnologien und wiederverwendbaren Transportsystemen wie zum Beispiel das Automated Transfer Vehicle (ATV) der ISS. Außerdem befindet sich hier die Blech- und Thermoplastteilefertigung der Premium AEROTEC. Standort von Airbus
    • Buxtehude
      • Airbus Buxtehude entwickelt & produziert den elektrischen Teil von Kabinenmanagement-Systemen (siehe auch Goodrich Corporation & C&D Zodiac Inc).
      • Airbus KID-Systeme GmbH ist zuständig für Skypower (Laptop-Steckdose), ALPPS (First-Class Sitz-Elektronik) und GSM on Board (siehe auch OnAir).
    • Donauwörth – Standort von Eurocopter
    • Dresden – Die Elbe Flugzeugwerke bauen Passagier- in Transportflugzeuge um und beliefern Airbus mit Leichtbauelementen der Inneneinrichtung.
    • Friedrichshafen/Immenstaad am Bodensee
    • Hamburg – Hauptstandort von Airbus in Deutschland.
    • Jena – Standort von Jena-Optronik
    • Kassel – Standort von Eurocopter, Pilotentraining
    • Kiel – Kundenunterstützung für die Marine
    • Koblenz – Political Affairs
    • LampoldshausenEADS Astrium Space Transportation, Europäisches Zentrum für Raumfahrtantriebe
    • Laupheim – Airbus: Passagierkabinen (Oktober 2008 verkauft an Diehl Aerospace als Diehl Aircabin)
    • ManchingDornier Flugzeugwerft GmbH (DFW) – Das Werk ist verantwortlich für Instandhaltung, Depotinspektionen und Kampfwertsteigerung der militärischen Flugzeuge der deutschen Luftwaffe sowie von NATO-Streitkräften. Außerdem führen sie die Eurofighter Rumpf-Mittelteil-Fertigung aus. Auch ein Teil der Eurofighter-Endmontage findet hier statt.
    • Nordenham – Premium AEROTEC: Großblechfertigung und Schalenbau
    • Oberkochen – Cassidian Optronics seit 1. Oktober 2012: Entwicklung und Fertigung von optronischen, optischen und feinmechanischen Präzisionsprodukten für militärische und zivile Anwendungen. Schwerpunkte sind etwa Systeme für die Grenzraumüberwachung, optische und optoelektronische Geräte und Komponenten für Fahrzeuge sowie U-Boot-Periskope.
    • RostockEADS RST Rostock-System-Technik GmbH
    • Schrobenhausen – Entwicklung, Produktion und Wartung von Lenkflugkörpersystemen, Hauptsitz der MBDA Deutschland GmbH (MBDA Deutschland)
    • Stade – Airbus: Seitenleitwerke für alle Airbus-Flugzeuge aus Faserverbundwerkstoffen
    • Sulzbach (Taunus) – Trainingszentrum Frankfurt: Ausbildung und Weiterbildung im Bereich Funktechnik (TETRA)
    • TrauenEADS Astrium Schwerelosigkeitsexperimente, Rettungssysteme für Unterseeboote, Hydrazin-Produktionsstätten, Umweltschutzberatung
    • Ulm – Vorwiegend Verteidigungselektronik und Radare
    • Unterschleißheim – Hauptsitz von Cassidian, Entwicklung von Flugkörpersystemen und Schlüsselkomponenten, Avionik, Elektro-optische EloKa, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Professionel Mobile Radio, Funksysteme für die Verteidigung und Innere Sicherheit, C3I, Luftverteidigung, Global Security
    • Varel – Premium AEROTEC: Spanabhebende Bearbeitung von Flugzeugteilen sowie Entwicklung und Konstruktion von Fertigungsmitteln
    • Wilhelmshaven – Kundenbetreuung der Deutschen Marine, Softwareentwicklung für F124 und K130
  • Finnland
  • Frankreich
    • Arcueil – Kartographie und Bilddatenerzeugung, Internet Technologie
    • Blagnac bei Toulouse– Airbus Headquarters, Zentrale Funktionen, Kundensupport und Dienstleistungen, Marketing/Vertrieb, Konstruktionsbüro, Airbus-Transport, Triebwerkspylons, Elektrische Kabelbäume, Cockpitausstattung, Einbau Kabineninnenausstattung A330/A340, Endmontage A300/A310/A320/A330/A340/A380
    • Boulogne-Billancourt
    • Bourges – Fertigung der MBDA von Lenkflugkörpern und Lenkflugkörpersystemen
    • Caudebec-en-Caux – Materialerhaltung, Instandsetzung und Modernisierung von Maschinen, Triebwerken und Strahltriebwerken, Hilfsaggregaten (APU), Metallkonstruktionen für Luftfahrtanwendungen (Behälterbau)
    • Militärflugplatz Cazaux – Tests
    • Châtillon – Lenkflugkörper und Lenkflugkörpersysteme, Forschung und Entwicklung
    • Colomiers – Light maintenance, Auf- und Umrüstungen sämtlicher Flugzeugtypen
    • Compiègne
    • Douarnenez
    • Fontenay-aux-Roses – Vertriebsgesellschaft für Lenkflugkörperssysteme
    • Guyancourt
    • La Courneuve – Standort von Eurocopter, Marketing, Vertriebszentrum, Fertigungs-, Test- und Kundendienstzentrum Rotorblätter
    • La Ferté-Saint-Aubin
    • Le Bourget – Heavy Maintenance von Zivil- und Militärflugzeugen mittlerer Größe, Zugelassener Vertreiber und Zentrum für Überholung von Turboprops und Strahltriebwerken für Pratt & Whitney, Garrett, General Electric, Allison, etc. Instandsetzungen und Strukturänderungen für Flugzeuge und Hubschrauber, Fertigung von Hydraulikdichtungen für Luftfahrt-, Marine und nukleare Anwendungen
    • Le Plessis-Robinson – Standort der MBDA und von Roxel (Hersteller von Raketenantrieben für taktische Waffensysteme und Marschflugkörper)
    • Les MureauxEADS Astrium, Zentrale Dienstleistungen, Management bedeutender Raumfahrtprogramme und strategischer Raketenprogramme, Integration von Flüssigantriebsstufen der Trägerrakete Ariane, Leichte Strukturelemente aus Verbundwerkstoff, Datenverarbeitungs-, Simulations-, Test- und Prüfeinrichtungen
    • Le Subdray – Standort der MBDA und von Roxel
    • Les Ulis – Feuerleitung, Stabilisierte Plattformen, Täuschkörperwerfer; Nukleare Verteidigungstechnologie
    • Limeil-Brévannes – Abtastsensoren und statische Sensoren zur Satelliten-Lagebestimmung, Star Tracker für Instrumenten-Richtsysteme, Satelliten-Lageregelung oder Kalibrierung im Flug, Erdbeobachtungskameras für den sichtbaren und IR-Bereich, Wissenschaftliche Experimente, Neutronengeneratoren, Neutronenanalyse von losem Material (Zement, Kohle, Nickel), Neutronensensoren zum Aufspüren von Drogen, versteckten Explosivstoffen, IR- und UV-Linsen, Linsen und Optiksysteme für industrielle Anwendungen, IR-Projektionssysteme für IR-Suchkopftests
    • MarignaneEurocopter-Zentrale, Konstruktionsbüro, Flugversuche, Prototypen- und Serienfertigung, Montagelinien, Auslieferung, Kundendienst, Ausbildungszentrum, Industrial Centre für Verbundwerkstoffe und Mechanik
    • Méaulte – Standort von Airbus, Sektionsbaugruppen, Bearbeitung kleiner Leichtmetallteile
    • Mérignac
    • Montigny-le-Bretonneux
    • Nantes – Standort von Airbus, Sektionsmontage: mechanische Bauteile aus Verbundwerkstoffen, Spanende Bearbeitung großer Leichtmetall-Strukturbauteile, Strukturbauteile aus Verbundwerkstoff, Chemisches Fräsen
    • Orléans – Lasertechnik und hochpräzise Optiksysteme für zivile und militärische Anwendungen. Fertigungsabteilung in Orléans
    • Paris – Hauptsitz der EADS Frankreich, EADS Astrium
    • Rochefort
    • Saint-Aubin-de-Médoc
    • Saint-Médard-en-Jalles – Feststoffbooster-Integration (zum Beispiel für ballistische Raketen), Wiedereintrittsfahrzeuge, Konstruktion und Fertigung von Hitzeschutzsystemen, thermostrukturelle Werkstoffe, Komplexe Testprogramme, Entwicklung von Bodenanlagen
    • Saint-Nazaire – Standort von Airbus, Montage Cockpit und vordere Rumpfsektion, Rumpfschalen, Blechteile, Rohrleitungssysteme
    • SalaunesEADS Composite Aquitaine konstruiert, entwickelt und implementiert hochkomplexe Verbundwerkstoffe für Luft- und Raumfahrt-Anwendungen sowie für die Auto- und Schienenindustrie
    • Selles-Saint-Denis
    • Sèvres – Standort der MBDA, Flugabwehr-, Panzerabwehr- und Seezielflugkörper
    • Sophia Antipolis
    • Suresnes – Entwicklung, Fertigung und Serviceleistungen für Trainingssimulatoren, Prüfsysteme für projektbezogene Risiken, Funktionssicherheit, industrielle Sicherheit, Softwarequalität, Datenverarbeitungs- und Forschungszentrum
    • TarbesEADS Socata entwickelt und fertigt eine umfassende Palette an leichten zwei- bis siebensitzigen Flugzeugen. Darüber hinaus übernimmt EADS Socata weitere Arbeiten, von der Auslegung bis hin zum Kundendienst, wie beispielsweise Wartung, Instandsetzung, Umrüstungen und Aufgaben im Bereich Kundenservice für eine breites Spektrum von Verkehrsflugzeugen und Business Jets
    • Toulon
    • Val-de-ReuilAvionik, Missionsplanung
    • Valenton – Bombenschlösser, Waffenpylons, Multifunktionsbehälter, Flugkörper-Abwurfsysteme, -Ejektorsysteme, Passive Gegenmaßnahmen, Chaff/Flare-Dispenser und Computer mit Schnittstellenfunktion für sämtliche Flugzeug- und Hubschrauber-Typen
    • Vélizy-VillacoublayEADS Astrium
  • Großbritannien
  • Griechenland
  • Italien
  • Niederlande
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Russland
  • Slowakei
  • Spanien
  • Schweiz
  • Tschechien
  • Türkei

Nordamerika[Bearbeiten]

Südamerika[Bearbeiten]

Kritik[Bearbeiten]

Subventionen[Bearbeiten]

Bei den Auseinandersetzungen mit der US-amerikanischen Konkurrenz werfen sich beide Seiten immer wieder wettbewerbsverzerrende industriepolitische Maßnahmen vor. Dazu gehören neben den eigentlichen Aufträgen auch staatliche Darlehen und Schuldenerlasse. Nach Informationen der FAS summieren sich die europäischen Entwicklungshilfen allein für die A380 auf 3,6 Milliarden Euro, und bei der Rückzahlung von Krediten an die DASA habe Deutschland 1998 auf 7 Milliarden DM verzichtet.[34]

Skandale[Bearbeiten]

Im Frühjahr 2006 geriet das Unternehmen im Zusammenhang mit der Affäre Clearstream II in Frankreich in die Schlagzeilen. Im Mai 2006 gab der EADS-Vizepräsident Jean-Louis Gergorin zu, Autor anonymer Briefe an Untersuchungsrichter zu sein, in denen Nicolas Sarkozy und andere Politiker fälschlich verdächtigt wurden, über Geheimkonten bei Clearstream Schmiergelder kassiert zu haben. Gergorin wurde von seinem Posten bei EADS suspendiert. Zuvor waren im April 2006 die Büros von Gergorin und anderen EADS-Managern von der französischen Justiz durchsucht worden.

Im Sommer geriet der Co-Chef von EADS Noël Forgeard in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass er Optionen im Wert von 2,5 Millionen Euro etwa zwei Wochen vor dem Bekanntwerden der Verschiebung des geplanten Auslieferungstermins des neuen Modells A380 verkauft hatte, was allgemein als Anzeichen für ein Insidergeschäft gewertet wird.[35] Forgeard stritt dies ab und gab seinem deutschen Kollegen die Schuld für die Verzögerungen. Am 2. Juli 2006 gab er seinen Rücktritt bekannt.[36]

Im Mai 2011 berichtete der MDR, es lägen neue Belege dafür vor, dass Bundespolizisten im Auftrag der EADS in Saudi-Arabien arbeiteten. Dabei handele es sich um interne Projektpapiere, Verträge und Bilder. Wie das ARD-Magazin FAKT in einem Bericht zeigt, geht daraus hervor, dass die deutschen Beamten saudische Grenzpolizisten nicht nur im Umgang mit den modernen EADS-Geräten schulen, sondern auch für Demonstrationen und Unruhen. Auf einem Videofilm, der FAKT exklusiv vorliege, zeigten die Bundespolizisten, wie man Häuser besetze und durchsuche. Mit dem Wissen der deutschen Beamten könnten die saudischen Sicherheitskräfte noch effizienter gegen die eigene Opposition vorgehen. Seit Monaten werden Demonstrationen in Saudi-Arabien gewaltsam unterbunden. Hintergrund sei ein Auftrag für EADS aus dem Jahr 2009, die 9.000 Kilometer lange Landesgrenze Saudi Arabiens mit einer High-Tech-Grenzanlage mit Überwachungstechnik, Radaranlagen, Sonaren und Kameras zu sichern. Das Milliardengeschäft für EADS, nach Angaben des Konzerns das weltweit größte Projekt, das jemals als Gesamtlösung vergeben wurde, kam zu Stande, weil die Bundespolizei zeitgleich die Ausbildung der saudischen Sicherheitskräfte übernahm, wie Recherchen des MDR Anfang April ergeben hatten. Der Rüstungskonzern EADS zahle Trainerhonorare an die eingesetzten Bundespolizisten, die ihre Grundgehälter aber weiter vom Bundesinnenministerium und somit vom deutschen Steuerzahler erhalten würden.[37]

Korruption[Bearbeiten]

Im Jahr 2001 wurden Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit einem Rüstungsgroßauftrag in der Republik Südafrika von 1999 erhoben. Ein führender Politiker des Verteidigungskomitees im Parlament wurde in der Folge wegen nicht angezeigter Geschenkannahme für schuldig befunden. EADS gestand offiziell ein, dass der Konzern in 30 Fällen führenden Politikern beim Erhalt von Luxusfahrzeugen „Unterstützung zukommen“ ließ.[38]

Das in Südafrika gegen den zuständigen EADS-Manager Michael Wörfel eingeleitete Verfahren wegen Bestechung wurde im Jahr 2003 von dem Regional Court Northern Transvaal eingestellt.[39] Die Staatsanwaltschaft München stellte 2004 das gegen Wörfel in Deutschland parallel eingeleitete Ermittlungsverfahren ebenfalls ein (Az. 572 Js 39830/01). Er wurde später Leiter der EADS-Außenstelle in der Türkei.[40]

2005 berichteten die Medien über Ermittlungen der rumänische Staatsanwaltschaft gegen EADS wegen Korruptionsverdachts im Zusammenhang mit einem ohne öffentliche Ausschreibung vergebenen 650-Millionen-Vertrag zur Grenzsicherung in Rumänien. EADS stand unter dem Verdacht, Rumänien überteuerte Dienstleistungen zu offerieren und Leistungen einzubeziehen, für die bereits PHARE-Gelder bereitgestellt wurden.[41][42]

In einem Prozess wegen Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr und Untreue zum Schaden von EADS wurden 2006/2007 zwei frühere EADS-Manager vom Münchner Landgericht zu Freiheitsstrafen von über zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt. Gegen einen Subunternehmer wurde in dieser Sache eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verhängt; zwei weitere Subunternehmer wurden wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr verurteilt. Die Unternehmer hatten sich durch Vorteilsgewährungen an die Manager Aufträge für die Digitalisierung technischer Handbücher für das Kampfflugzeug Tornado gesichert.[43] Im November 2007 wurde dann der 51-jähriger Angeklagte wegen der Bestechung von EADS-Mitarbeitern zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der frühere Airbus-Mitarbeiter erhielt eine einjährige Bewährungsstrafe.[44][45]

Am 10. April 2007 wurde der Kommandant der österreichischen Luftstreitkräfte (Airchief), Generalmajor Erich Wolf, der an der Beschaffungsentscheidung für 18 österreichische Eurofighter maßgeblich beteiligt war, wegen des Verdachts der falschen Zeugenaussage vor einem Untersuchungsausschuss sowie verbotener Geschenkannahme von einem EADS-Lobbyisten von seinem Amt suspendiert. (Eurofighter-Affäre)

Die indische Regierung erhob Korruptionsvorwürfe und stornierte am 7. Dezember 2007 einen Großauftrag für 197 Helikopter im Umfang von 600 Mio. US-Dollar. Die Regierung in Neu-Delhi warf dem Konzern „Unregelmäßigkeiten im Bieterverfahren“ vor. Laut Angaben des indischen Verteidigungsministeriums habe die EADS-Hubschraubersparte Eurocopter zudem die Ausschreibung ursprünglich im Februar 2007 nur „durch die verbotene Nutzung von Mittelsmännern“ für sich entschieden.[46]

Am 6. November 2012 durchsuchte die Münchner Staatsanwaltschaft die Konzernzentrale von EADS Deutschland. Es geht unter anderem um den Verdacht der Bestechung im Zusammenhang mit dem Verkauf von 15 Eurofighter-Kampfflugzeugen an das österreichische Heer.[47]

Literatur[Bearbeiten]

  • Carsten Bockstette: Konzerninteressen, Netzwerkstrukturen und die Entstehung einer europäischen Verteidigungsindustrie. Eine Fallstudie am Beispiel der Gründung der European Aeronautic, Defence and Space Company (EADS). Dr. Kovač Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-8300-0966-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: EADS – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: EADS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Airbus Group N.V.: Year 2013 Report. Abgerufen am 7. März 2013 (PDF).
  2. Airbus Group N.V.: Airbus Group startet unter gemeinsamem Markennamen ins Jahr 2014. Airbus Group, 2. Januar 2014, abgerufen am 19. April 2014.
  3. Neuordnung beim Luftfahrt- und Rüstungskonzern: EADS heißt künftig Airbus auf SPIEGEL ONLINE aufgerufen am 31. Juli 2013
  4. Airbus Group:Airbus Group startet unter gemeinsamem Markennamen ins Jahr 2014, 2. Januar 2014
  5. EADS verdrängt Nokia. boerse.ard.de, 4. März 2013. Abgerufen am 16. Juli 2013.
  6. Capital.de:Besinnung aufs Kerngeschäft, Daimler versilbert EADS-Aktienpaket
  7. A350 soll nicht mehr nur 787 Paroli bieten. Handelsblatt. 14. Juli 2006. Abgerufen am 24. November 2012.
  8. EADS baut digitalen Polizeifunk auf. Handelsblatt. 28. August 2006. Abgerufen am 26. November 2012.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBAE-Anteil – Airbus gehört nun ganz zu EADS. In: Manager-Magazin. 13. Oktober 2006, abgerufen am 15. Oktober 2006.
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEADS-Anteil aufgestockt. In: n-tv. 13. Oktober 2006, archiviert vom Original am 28. Mai 2007, abgerufen am 13. Oktober 2006.
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAirbus-Chef Streiff steigt aus. In: n-tv. 9. Oktober 2006, archiviert vom Original am 28. Mai 2007, abgerufen am 15. Oktober 2006.
  12. Airbus-Chef will Standort-Wettbewerb. Die Welt. 12. Oktober 2006. Abgerufen am 26. November 2012.
  13. EADS Pressemitteilung: UH-145 vom 9. November 2006 (Version vom 25. Juni 2007 im Internet Archive), abgerufen am 6. August 2009
  14. Die Zeit: Abschied von der Doppelspitze (16. Juli 2007)
  15. Die Zeit: EADS sahnt ab (1. März 2008)
  16. EADS.com: "Northrop Grumman/EADS team will not bid for the US Tanker", gesichtet am 9. März 2010
  17. TAZ.de: "EADS geht leer aus", gesichtet am 4. Oktober 2011
  18. Financial Times Deutschland, 29. Juli .2012: EADS sondiert Rüstungszukauf (Version vom 11. Februar 2013 im Webarchiv Archive.today)
  19. n-tv.de, 12. September 2012: Megafusion der Waffenbauer: BAE verhandelt mit EADS
  20. n-tv.de, 13. September 2012: EADS-BAE Systems "schadet uns nicht": Boeing lässt Megafusion kalt
  21. Rüstungsfusion zwischen EADS und BAE gescheitert. Die Welt. 10. Oktober 2012. Abgerufen am 5. Dezember 2012.
  22. Konzerne erklären Verhandlungen für gescheitert: EADS und BAE sagen Fusion ab (Version vom 28. Dezember 2012 im Internet Archive) bei tagesschau.de, 10. Oktober 2012 (abgerufen am 10. Oktober 2012).
  23. EADS gibt Deutschland Schuld am Fusionsflop. Spiegel Online. 10. Oktober 2012. Abgerufen am 5. Dezember 2012.
  24. Blaise Robinson, Daniela Pegna: Lagardere sells EADS stake for $3 billion. In: Reuters, 9. April 2013. Abgerufen am 8. Mai 2014. 
  25. Aktienverkauf: Daimler steigt bei EADS aus. In: Spiegel Online, 16. April 2013. Abgerufen am 8. Mai 2014. 
  26. EADS veröffentlicht solide Halbjahresergebnisse (H1) und bestätigt Prognose für 2013 Amsterdam, 31 Juli 2013
  27. Key Figures. eads.com. Archiviert vom Original am 6. August 2011. Abgerufen am 8. Mai 2014.
  28. Airbus Group Figures. airbus-group.com. Abgerufen am 8. Mai 2014.
  29. Marcus Theurer: Militärausgaben: Die Rüstungsindustrie schrumpft. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Januar 2014, abgerufen am 2. Februar 2014.
  30. eads.net: Aktionärsstruktur vom Dezember 2009 (Version vom 2. Januar 2009 im Internet Archive)
  31. „Neugeburt“ von EADS ohne Baden-Württemberg
  32. Aktionärsstruktur zum 30. September 2013. Website von EADS, abgerufen am 6. November 2013.
  33. Zusammenstellung der Unternehmen, die mit der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND verbunden sind
  34. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: "Europas teurer Traum vom Fliegen" Artikel von Dyrk Scherff, vom 11. April 2010
  35. ftd.de: Noël Forgeard: Ein Aufsteiger fällt tief (Version vom 2. August 2012 im Webarchiv Archive.today)
  36. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEADS N.V.: EADS Board of Directors beruft Louis Gallois als neuen Co-CEO an der Seite von Tom Enders. 2. Juli 2006, abgerufen am 9. Juni 2010.
  37. FAKT vom 30. Mai 2011: Bundespolizei in Saudi-Arabien: Von EADS bezahlt
  38. EADS: Jenseits von Afrika. Focus Online. 12. Juli 2001. Abgerufen am 5. Dezember 2012.
  39. Special Commercial Crimes Court Pretoria: Court Proceedings, 19. März 2003
  40. SAVUNMA SANAYİİ MÜSTEŞARLIĞINA SK/O TAAHHÜDÜ BULUNAN FİRMALAR LİSTESİ (englisch) EADS. Abgerufen am 5. Dezember 2012.
  41. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSCHRIFTLICHE ANFRAGE von Herbert Bösch (PSE) an die Kommission. In: Parlamentarische Anfrage E-2376/05. Europäisches Parlament, 4. Juli 2005, abgerufen am 19. Dezember 2010.
  42. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. Juni 2005
  43. Zwei Jahre auf Bewährung für Bestechung von EADS-Mitarbeitern. Gerichtsurteil. Spiegel Online, 28. November 2007, abgerufen am 19. Dezember 2010.
  44. Spiegel-Online: Zwei Jahre auf Bewährung für Bestechung von EADS-Mitarbeitern
  45. Airliners.de: Korruption bei EADS und Airbus - Ehemalige leitende Angestellte zu Haftstrafen verurteilt
  46. Der Spiegel: Korruptionsvorwurf: Indien storniert Hubschrauberbestellung bei EADS, vom 7. Dezember 2007
  47. "Null Toleranz", Süddeutsche Zeitung vom 10. November 2012