Klimaskeptizismus

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Klimaskeptizismus (eigentlich Klimawandelskeptizismus) bezeichnet eine zweifelnde oder ablehnende Haltung bezüglich der gegenwärtig zu beobachtenden menschengemachten globalen Erwärmung. Es existiert ein fließender Übergang zur expliziten Leugnung der globalen Erwärmung, wobei Klimaskeptiker für rationale Argumente offen sind und Klimawandelleugner sich Argumenten verschließen.[1]

Während innerhalb der Wissenschaft seit Anfang der 1990er Jahre[2] ein starker Konsens hinsichtlich der menschengemachten globalen Erwärmung herrscht,[3][4][5] lehnen Teile der Öffentlichkeit, insbesondere in manchen angelsächsischen Staaten, weiterhin deren Existenz ab. Deutlich ausgeprägt ist die Ablehnung in Staaten, in denen mit großem finanziellen Einsatz durch Unternehmen, vor allem aus dem Bereich der fossilen Energien, eine einflussreiche Gegenbewegung geschaffen wurde, deren Ziel es ist, die Existenz des wissenschaftlichen Konsenses durch bewusstes Säen von Zweifeln zu untergraben. Besonders erfolgreich waren diese Aktionen unter konservativen Bevölkerungsteilen in den USA.[6] Bei dieser „organisierten Klimaleugnerszene“ handelt es sich um eine finanziell gut ausgestattete, komplexe und koordiniert vorgehende Bewegung, die unter anderem aus einigen Wissenschaftlern, konservativen Think Tanks, verschiedenen politischen Frontgruppierungen sowie einer Vielzahl von Laienbloggern, selbsternannten Experten, PR-Unternehmen, Astroturfing-Gruppierungen, konservativen Medien, Pundits und Politikern besteht. Gemeinsam ist ihnen vor allem die Ablehnung von staatlicher Regulierung durch Klimaschutzmaßnahmen.[7]

Bei Klimaskeptizismus handelt es sich im Allgemeinen nicht um Skeptizismus im wissenschaftlichen Sinn, sondern vielmehr um die organisierte Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung. So existiert mittlerweile eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass Widerstand gegen Klimaschutzmaßnahmen entweder politisch organisiert, ideologisch motiviert oder auch beides ist.[8]

Begriffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die einen menschlichen Einfluss auf den Klimawandel bestreiten, diesen nicht für relevant halten oder die Folgen als irrelevant erachten, bzw. (insbesondere bis in die 1990er Jahre) einen Klimawandel überhaupt bestreiten, werden als Klima(wandel)skeptiker, Klima(wandel)leugner und Klimawandelcontrarian bezeichnet. Die Begriffe werden in der Forschung häufig synonym verwendet, wobei intensiv debattiert wird, welcher der Begriffe Personen am treffendsten beschreibt, die den wissenschaftlichen Konsens bezüglich des menschengemachten Klimawandels ablehnen.[9]

Andere Forscher finden es wichtig, klar zwischen echtem Skeptizismus und weltanschaulich bedingter Leugnung zu unterscheiden.[10] Demnach ist z. B. der Begriff Klimawandelskeptiker problematisch für Personen, die einen weithin anerkannten wissenschaftlichen Konsens bezweifeln, da echter Skeptizismus ein Kernbestandteil wissenschaftlichen Arbeitens ist. Hingegen sei er für das ungerechtfertigte pseudoskeptische Bezweifeln von Aussagen aus jedem beliebigen Grund unangebracht, da er zur Verwirrung der Öffentlichkeit beitrage.[11] Betont wird auch, dass der Begriff Skeptiker passend sei für Teile der Öffentlichkeit, die an den Schwere der Folgen der globalen Erwärmung zweifeln. Diejenigen aber, die aktive Kampagnen zur Leugnung des menschengemachten Klimawandels betreiben und für keine Argumente (mehr) zugänglich sind, seien mit Skeptiker falsch beschrieben. Dies träfe insbesondere auf den Kern der organisierten Leugnerindustrie zu, die aus den Vertretern konservativer Think Tanks, konträren Wissenschaftler, Bloggern und vielen ihrer Anhängern besteht.[12] In diesem Kontext wird teilweise auch von „Klimaskeptikern“ in Anführungszeichen gesprochen.[13] Während hingegen der Begriff des Klimawandelleugners in der wissenschaftlichen Literatur verbreitet ist, ziehen es Klimawandelleugner üblicherweise vor, sich selbst als für Argumente aufgeschlossene Skeptiker darzustellen, einige lehnen zudem den Begriff Leugner als abwertend ab.[14]

Eine Definition für die explizite Leugnung wissenschaftlicher Sachverhalte liefern Pascal Diethelm und Martin McKee. Für sie ist die gezielte Leugnung des wissenschaftlichen Konsenses in einem bestimmten Feld „ein Prozess, der manche oder alle der folgenden fünf Elemente auf miteinander abgestimmte Art und Weise nutzt“[15]:

  1. Das Vertreten von Verschwörungstheorien: Gibt es z. B. in einem Forschungsfeld zu einer bestimmte Aussage eine überwältigende wissenschaftliche Zustimmung, so wird dies nicht mit dem Umstand erklärt, dass sehr viele Forscher unabhängig voneinander zu gleichen Ergebnissen kamen, sondern mit einer Verschwörung der entsprechender Forscher. Teilweise versuchen Industriegruppierungen auch die eigenen Interessen, Forschungsergebnisse falsch darzustellen, wissenschaftlichen Institutionen in die Schuhe zu schieben.
  2. Das nutzen falsche Experten, die eine quer zum Stand der Forschung liegende Meinung vertreten: Diese Methode zielt darauf ab, vermeintlich seriöse Fachleute zu präsentieren, die sich als Experten in einem bestimmten Fachgebiet ausgeben, deren Ansichten tatsächlich aber konträr zum Forschungsstand liegen. Falsche Experten arbeiten häufig für verschiedene politische Frontorganisationen, sodass die dahinterstehenden Industrieunternehmen oder Verbände für die Öffentlichkeit verschleiert werden. Unter anderem dien(t)en falsche Experten dazu, Industriepositionen vermeintlich unabhängig zu vertreten und somit Journalisten, Politiker und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Unsicherheiten bezüglich der globalen Erwärmung zu groß seien, um die Einführung von Klimaschutzmaßnahmen zu rechtfertigen. Die Nutzung falscher Experten geht häufig mit Diffamierungskampagnen gegen echte Experten und Forscher einher, um diese in Verruf zu bringen.
  3. Selektivität bzw. Rosinenpicken bei der Datenauswahl: Dies erfolgt z. B. durch (starkes) Nutzen von isolierten Außenseiterarbeiten, die den Konsens in einem Forschungsfeld angreifen. Üblicherweise sind Klimaleugner durch ihre isolierte Position nicht abgeschreckt, sondern sehen sich vielmehr als moderne Galileos, die den Mut haben, gegen die herrschende Lehrmeinung oder eine vermeintliche Political Correctness anzukämpfen.
  4. Das Stellen unerfüllbarer Anforderungen an wissenschaftliche Forschung: Der Aufbau unerfüllbarer Erwartungen zielt darauf ab, Forderungen zu stellen, die wissenschaftliche Arbeit überhaupt nicht leisten kann. Beispielsweise verweisen Klimaleugner darauf, dass vor Erfindung des Thermometer keine exakten Temperaturdaten erhoben werden konnten oder führen Unsicherheiten in Klimamodellen dazu an, diese Modelle pauschal abzulehnen.
  5. Der Rückgriff auf Falschdarstellungen und logischen Fehlschlüsse: Falschdarstellungen und logische Fehlschlüsse umfassen eine Reihe verschiedener rhetorischer Argumente, beispielsweise die Nutzung von Strohmann-Argumenten, bei denen zunächst das Argument des jeweiligen Diskussionspartners entstellt wird, sodass dieses dann leichter widerlegt werden kann. Möglich sind ebenfalls falsche Analogien.[15]

Klassifizierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häufig werden Klimaskeptiker und -leugner in die drei Grundkategorien „Trend-“, „Ursachen-“ und „Folgenskeptiker“ eingeteilt; eine Klassifizierung, die ursprünglich auf den deutschen Klimatologen Stefan Rahmstorf zurückgeht.[16][17][13]

  • Trendskeptiker leugnen generell, dass eine Erderwärmung stattfindet
  • Ursachenskeptiker zwar räumen ein, dass gegenwärtig eine globale Erwärmung existiert. Sie stellen aber den menschlichen Einfluss darauf in Frage, indem sie behaupten, dass der menschliche Einfluss übertrieben werde, verglichen mit natürlichen Faktoren vernachlässigbar oder überhaupt nicht vorhanden sei. Ebenfalls als Trendskeptiker werden Menschen bezeichnet, die behaupten, es sei nicht mit ausreichender Genauigkeit bekannt, was die Hauptursachen der globalen Erwärmung sind.
  • Folgenskeptiker akzeptieren die menschliche Ursache der globalen Erwärmung, behaupten aber, dass diese positive Auswirkungen habe oder die Klimamodelle nicht robust genug seien. Zudem zählen Menschen zu den Folgenskeptiker, die die menschengemachte Erderwärmung für wahr halten, dei Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen usw. für nicht gegeben haben oder diese generell ablehnen.

Speziell für klimaskeptische Wissenschaftler stellte Peter Doherty eine vierteilige Klassifizierung vor.[18]:

  • glasklare Leugner, die dem IPCC Betrug vorwerfen und Klimaforscher für Narren halten
  • kampflustige Streithähne, die automatisch eine Gegenposition zu jedem generellen Konsens einnehmen
  • professionelle Polemiker, die durch ihre Beteiligung an einer bedeutenden öffentlichen Debatte nach persönlicher Anerkennung streben
  • Neinsager mit Interessenkonflikt, die früher z.B. eng mit Industriebranchen wie z.B. dem Bergbau zusammengearbeitet haben und nun einen starken Loyalitätsinn verspüren.

Organisierte Klimaleugnerszene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine wichtige Rolle bei der Verschleierung des Standes der Wissenschaft spielen konservative Denkfabriken, deren Rolle in der öffentlichen und politischen Klimadebatte mittlerweile immer stärker in den Fokus der Forschung rückt.[19] So stammen z.B. in den USA mehr als 90 % der Papers, die klimaskeptische Positionen äußern, von diesen Denkfabriken.[20] Historische Forschungen ergaben, dass bei der Verbreitung von Skepsis oder Ablehnung in Gebieten, in denen ein wissenschaftlicher Konsens herrscht, insbesondere mit großem finanziellem Aufwand betriebene und sehr gut organisierte Kampagnen eine wichtige Rolle spielen. Dies ist auch bei der Klimaforschung der Fall und geschieht vor allem durch die Etablierung eines alternativen klimaskeptischen Diskurses von einzelnen Personen und Organisationen.[21] Organisierte Bemühungen, Existenz und Bedeutung der globalen Erwärmung zu leugnen, setzten bereits unmittelbar nach öffentlichem Bekanntwerden des menschengemachten Klimawandels Ende der 1980er Jahre ein. 1989, ein Jahr nachdem der Klimawandel ins öffentliche Interesse rückte, wurde mit der Global Climate Coalition eine erste durch die Industrie finanzierte politische Frontgruppe gegründet, deren Aufgabe es war, die globale Erwärmung in Zweifel zu ziehen. Seit diesem Zeitpunkt wuchs das Netzwerk der Leugnerbewegung stetig an.[22]

Akteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wichtigsten Kräften der organisierten Klimaleugnerbewegung, die die Existenz der menschengemachten globalen Erwärmung durch gezielte Attacken auf die Klimaforschung abstreiten, zählen das Cato Institute, das Competitive Enterprise Institute das George C. Marshall Institute sowie das Heartland Institute, allesamt konservativ ausgerichtete Think-Tanks. Ihr Ziel war und ist es, mittels der „Fear, Uncertainty and Doubt“-Strategie in der Bevölkerung Unsicherheit und Zweifel an der Existenz der globalen Erwärmung zu schaffen, um anschließend zu argumentieren, dass es nicht genügend Belege dafür gebe, konkrete Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen. Zuvor war diese Kommunikationsstrategie bereits bei der Schädlichkeit des Tabakrauchens sowie des Passivrauchens, der Existenz des Ozonlochs und des Sauren Regens angewendet worden.[23][24] Ebenfalls sehr bedeutsam bei der Leugnung der globalen Erwärmung ist die Rolle von Internetblogs.[25]

Unternehmen aus der Branche der fossilen Energien erkannten schon früh die Folgen, die Klimaschutzmaßnahmen auf ihre Geschäftsaktivitäten haben würde, und bekämpften deshalb Klimaforschung und Klimapolitik bereits sehr schnell. Viele Unternehmen und Verbände wie ExxonMobil, Peabody Energy, American Petroleum Institute, die Western Fuels Association und das Edison Electric Institute finanzierten klimaskeptische Wissenschaftler, konservative Think Tanks, die die Existenz der globalen Erwärmung leugneten, und diverse Frontorganisationen, um Klimaforschung zu unterminieren und Klimaschutzmaßnahmen zu verhindern.[26] Als besonders einflussreiche Sponsoren wurden ExxonMobil und die Koch family foundations identifiziert[21], wobei letztere noch immer viel Geld für derartige Zwecke zur Verfügung stellen. Für den Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016 versprachen die Gebrüder Koch beispielsweise, der Republikanischen Partei fast 900 Mio. Dollar als Wahlkampfhilfe zukommen zu lassen. Dies gilt als der höchste Wert, der jemals von Privatpersonen im Wahlkampf eingesetzt wurde.[27]

Exxon wiederum hatte mit Stand 2011 mehr als 130 unterschiedliche Leugnerorganisationen (mit)finanziert. Auf diese Weise sollte in der Öffentlichkeit der Eindruck geschürt werden, dass Klimaskepsis nicht nur weit verbreitet ist, sondern durch die häufig wissenschaftlich klingenden Namen der Organisationen auch von seriösen Wissenschaftlern geteilt würde.[28] Darunter befanden sich auch Organisationen, die sich des Greenscammings bedienten; einer Methode, bei der sich Anti-Umwelt-Organisationen als Umweltschutzorganisationen ausgeben, z.B. durch die Wahl eines einschlägig klingenden Namens. Beispiele hierfür sind z.B. die Global Climate Coalition, die Alliance for Environment and Resources oder das American Council on Science and Health.[29]

Selbst waren die Unternehmen bereits früh über die Existenz und bedrohlichen Folgen des Klimawandels informiert. Das American Petroleum Institute, der größte Interessenverband der US-Öl- und Gasindustrie, war sogar schon 1968, und damit rund 2 Jahrzehnte vor der Öffentlichkeit, vom Stanford Research Institute darüber informiert worden war, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid durch die Verbrennung fossiler Energieträger erhebliche Gefahren für die Erde bergen würde. Unter anderem warnten Wissenschaftler das API davor, dass der menschengemachte Klimawandel u.a. zu einem Abschmelzen der Arktis sowie einem Meeresspiegelanstieg führen würde. In der Öffentlichkeit bestritt das API hingegen jahrzehntelang, dass die Existenz des Klimawandels wissenschaftlich fundiert sei.[30] Exxon wusste seit 1977 und von den Gefahren der globalen Erwärmung, 11 Jahre bevor dieser einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurden.[31]

In Deutschland war zeitweise die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), einer Forschungsinstitution der Bundesregierung, daran beteiligt, falsche Darstellungen zum Klimawandel zu verbreiten. 1995 veröffentlichten Autoren des BGR eine Studie und ein Buch, wonach nicht Kohlendioxid, sondern Wasserstoff und Sonnenaktivität für die Erwärmung verantwortlich seien. Erst 2016 wurde öffentlich, dass die Mitarbeiter vom Kohlekonzern Rheinbraun und anderen Industrieunternehmen mit Geldern und Prämien unterstützt worden waren. Auch eine Revision des Bundeswirtschaftsministeriums, unter dessen Dach die BGR angesiedelt ist, kam zu dem Schluss, dass die gezahlten Gelder von den Mitarbeitern aus Gründen des Korruptionsverdachts nicht angenommen hätten werden dürfen.[32]

Think Tanks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Think Tanks gehören zu den einflussreichsten und sichtbarsten Elemente der organisierten Klimaleugnerindustrie und sind seit den späten 1980er Jahren damit beschäftigt, den Klimawandel zu bestreiten. Ende der 1990er Jahre, als viele Unternehmen sich u.a. aufgrund schlechter Wirkung in der Öffentlichkeit aus dem offenen Sponsoring von Klimaleugnern zurückzogen, verstärkten Think Tanks ihre Bemühungen nochmals. Zugleich übernehmen sie eine integrierende Funktion, die die diversen Elemente der Klimawandelleugnerbewegung zusammenhält und zugleich ihre Reichweite in die Gesellschaft erhöht.[33]

Auch wenn Think Tanks Organisationen sind, die eine klare politische Agenda verfolgen, stellen sie sich selbst als (alternative) wissenschaftliche Organisationen dar und ihre Mitglieder und Sprecher als neutrale und unvoreingenommene Experten. Sie verbreiten große Mengen an Publikationen mit Informationsmaterial für Klimaleugner und verfügen direkt oder über ihre Mitglieder und angeschlossenen Sprecher über große Glaubwürdigkeit in den Medien und in politischen Kreisen. Zu den Think Tanks, die die globale Erwärmung leugnen, zählen u.a. große und thematisch breit aufgestellte Denkfabriken der konservativen und libertären Szene wie z.B. die Heritage Foundation, die Hoover Institution, und das Competitive Enterprise Institute als auch kleinere Organisationen, die sich dezidiert auf das Thema Klimawandel spezialisiert haben, wie z.B. George C. Marshall Institute sowie das Heartland Institute.[33] Weitere in der Leugnerbewegung aktive Think Tanks sind unter anderem das Cato Institute[23], das Science and Environmental Policy Project und das Science and Public Policy Institute.[34]

Zu ihren Aufgabengebieten zählt die Publikation von großen Mengen Material mit Leugnerargumenten, darunter u.a. Bücher, die oft große Aufmerksamkeit erhalten, die Finanzierung von Wissenschaftlern, die bezüglich der menschengemachten globalen Erwärmung eine von wissenschaftlichen Konsens abweichende Außenseitermeinung vertreten, und das Abhalten von Informationsveranstaltungen für Politiker mit ähnlichen Ansichten. Weitere wichtige Aufgaben umfassen das Stellen von „Experten“ für Anhörungen vor politischen Gremien und in den Medien sowie die Verfolgung von echten Klimaforschern durch vielfaches Stellen von Anträgen zur Herausgabe von allen Daten bezüglich Forschungen, Emails, privaten Kontakten, handschriftlichen Notizen usw.[33][35]

Contrarians aus der Wissenschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine wichtige Rolle innerhalb der organisierten Klimaleugnerbewegung spielt eine kleine Zahl von Personen mit wissenschaftlichem Hintergrund, da deren echte oder vermeintliche Kompetenz für Klimafragen fundamental sind für die Wirksamkeit der Fear-, Uncertainty- and Doubt-Strategie. Wissenschaftler wie Robert Jastrow, William Nierenberg und Frederick Seitz waren von Anfang an bedeutende Dreh- und Angelpunkte in der Leugnerbewegung. Die Fachkenntnisse dieser Wissenschaftler mit abweichender Meinung sind sehr unterschiedlich: Einige sind anerkannte Wissenschaftler, haben aber als fachfremde Forscher kaum Kompetenz in Klimafragen, einige verfügen über eine fachlich Ausbildung für die Beantwortung von klimatologischen Fragen, können aber kaum Referenzen für tatsächliche wissenschaftliche Forschung vorlegen, andere wiederum verfügen weder über eine geeignete Ausbildung noch über Referenzen. Contrarians mit hervorragenden Referenzen existieren hingegen nur wenige; eine seltene Ausnahme ist Richard Lindzen.[36]

Mit Stand 2007 bestand der Kern der US-amerikanischen Contrarians aus etwa einem Dutzend Personen. Neben Frederick Seitz und Richard Lindzen waren dies der Biochemiker und Molekularbiologe Bruce Ames, die Astrophysikerin Sallie Baliunas, der Geograph Robert Balling Jr., der Klimaforscher John Christy, der pensionierte Meteorologe Hugh Elsaesser, der Präsident des Think Tanks "Center for the Study of Carbon Dioxide and Global Change", Sherwood Idso, der Geograph David Legates, der Umweltwissenschaftler Patrick J. Michaels, der Physiker Fred Singer und Willie Soon.[37]

Inzwischen werden von Think Tanks und Frontgruppen eine Vielzahl vermeintlicher Experten ohne jede erkennbare Glaubwürdigkeit für Klimafragen angeführt, von denen viele weder eine (natur)wissenschaftliche Ausbildung noch eine entsprechende Fachkenntnisse zu besitzen scheinen, wie das beispielsweise bei Christopher Monckton der Fall ist.[38] Durch Zusammenarbeit mit Think Tanks können aber auch solche „Experten“ große Aufmerksamkeit in den Medien erfahren und auf diese Weise die vermeintliche „Kontroverse um die globale Erwärmung“ schüren.[36]

Manche dieser Contrarians wie z. B. Patrick Michaels hatten enge direkte Verbindungen zur Industrie. Da solche Kontakte zwischen Wissenschaftlern und Wirtschaft aber häufig mit negativer PR einhergehen und um den Vorwurf zu vermeiden, direkt als Sprecher für Industrieunternehmen zu agieren, arbeiten inzwischen die meisten der Contrarians mit einem oder auch mehreren Think Tanks der Leugnerbewegung zusammen. Dies geschieht z.B. über eine Vollzeitbeschäftigung in diesen Organisationen, über Mitgliedschaft in Gremien, Vorträge bei Veranstaltungen, Pressebriefings oder Politikberatung, vor allem aber über die Publikation von Leugnermaterialien. Zugleich erreichen sie über die Verbindung mit den Think Tanks größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.[36]

Frontgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frontgruppen und kürzerlebige Astroturfing-Kampagnen haben das Ziel, die globale Erwärmung als solche zu leugnen, aber auch die konkrete Gesetzgebung in Form von Umwelt- und Klimaschutzgesetzen zu untergraben. Aufgelegt wurden bzw. werden Frontgruppen von Industrieunternehmen und Wirtschaftsverbänden, um ihre eigenen Aktivitäten bei der Leugnung des menschengemachten Klimawandels sowohl zu verschleiern als auch abzuschirmen. Die Auflegung solcher Organisationen erfolgte dabei sowohl mit Hilfe als auch ohne Zusammenarbeit mit Think Tanks aus der Leugnerbewegung.[39]

Die wichtigste Frontorganisation war mutmaßlich die Global Climate Coalition (GCC), die 1989 als Antwort der Wirtschaft auf den IPCC gegründet wurde. Sie wurde u.a. von großen Unternehmen aus der Energiebranche, Automobilherstellern und Industrievereinigungen finanziert, bezweifelte sofort die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen und attackierte die Klimaforschung.[39] Sie säte bis 2002 gezielt Zweifel an den wissenschaftlichen Erkenntnissen zur globalen Erwärmung und platzierte Klimaskeptiker in öffentlichen medialen Diskussionen. Die GCC wurde zunächst von William O’Keefe vom American Petroleum Institute geleitet und engagierte sich sehr stark im Kampf gegen die US-amerikanische Ratifizierung des Kyoto-Protokolls. Sie spielte jedoch auch eine entscheidende Rolle bei den Angriffen auf den IPCC-Leitautor Benjamin D. Santer, was die Diskreditierung des Zweiten Sachstandsberichts des IPCC sowie des Weltklimarats insgesamt zum Ziel hatte; im Nachhinein stellten sich die Attacken als unbegründet heraus.[40] Ihre Lobby- und PR-Aktivitäten gegen die Klimaforschung führte die Global Climate Coalition trotz des Wissens der Mitgliedergesellschaften aus, dass deren Ergebnisse wissenschaftlich fundiert waren. So hatte unter anderem eine interne Sachstandsbewertung ergeben, dass die Behauptungen von Klimaskeptikern "keine überzeugenden Argumente gegen das konventionelle Modell des durch Treibhausgase verursachten Klimawandels boten".[41] 2002 löste sich die GCC auf, nachdem sich mehrere Unternehmen zurückgezogen hatten und zugleich klar war, dass die Regierung Bush klimapolitisch die gleichen Ziele verfolgte wie sie.[39]

1991 wurde das Information Council on the Environment gegründet, das von Unternehmen der Kohle- und Energiebranche aufgelegt wurde, um die Klimaforschung zu untergraben. Nachdem ihre Strategie, die globale Erwärmung als "Theorie" statt als Fakt zu umzudeuten, durch ein Leak an die Presse öffentlich bekannt wurde, löste sie sich auf.[39] Eine weitere Frontorganisation war die Greening Earth Society, die von der Western Fuels Association, einem Verband der Energiebranche, sowie einigen Contrarians aufgelegt wurde, darunter Patrick Michaels. Sie startete eine ausgeklügelte Desinformationskampagne, bei der sie behauptete, dass erhöhte Kohlendioxidwerte in der Erdatmosphäre nicht schädlich wären, sondern Vorteile brächten.[39]

Wichtig ist ebenfalls die Cooler Heads Coalition, die 1997 als ein loser Zusammenschluss von verschiedenen konservativen Think Tanks unter Federführung des Competitive Enterprise Institutes gegründet wurde. Sie spiegelt damit den Übergang des Kerns der Leugnerbewegung von Industrieübernehmen hin zu konservativen Think Tanks wider und gilt als besonders aggressiv in ihren Attacken gegen Klimaforschung und einzelne Klimaforscher.[39] Neben dem CEI sind unter anderem CFACT, das George C. Marshall Institute und das Heartland Institute an ihr beteiligt. Geleitet wird die Cooler Heads Coalition von Myron Ebell. Ebell ist wie Christopher C. Horner als Chef des CEI einer der zentralen Köpfe der organisierten Klimaleugnerszene. Beide nutzen die Cooler Heads Coalition sowie das CEI, um große Mengen von Desinformationsmaterial zu produzieren und zu verteilen. Zudem waren sie beide entscheidende Figuren bei der Diffamierung des IPCCs und der Propagierung des Hackerzwischenfalls am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia als angeblicher Climategate-Skandal.[42]

Frontorganisationen wurden aber u.a. auch von der religiösen Rechten gegründet, um eine Gegenbewegung zum wachsenden Klimabewusstsein innerhalb der christlichen Gemeinschaft zu schaffen. Unter anderem wurde mit Unterstützung aus der Wirtschaft eine politisch neoliberale Frontgruppe namens Interfaith Stewardship Alliance gegründet, die später in Cornwall Alliance for Stewardship of Creation umbenannt wurde und sich gegen eine Vielzahl von Umweltschutzmaßnahmen engagierte. Sie wird geleitet von Calvin Beisner, der langjährige Verbindungen zu Industrieunternehmen und konservativen Think Tanks pflegte und gab unter anderem eine "evangelikale Erklärung der globalen Erwärmung" heraus, die viele Behauptungen der Klimaleugner übernahm.[39]

Astroturfing-Kampagnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Astroturfing-Kampagnen sind in ihrem Zweck nicht so langfristig ausgelegt wie Frontorganisationen, haben aber das gleiche Ziel. Sie sollen die globale Erwärmung als solche zu leugnen, aber auch die konkrete Gesetzgebung in Form von Umwelt- und Klimaschutzgesetzen zu untergraben. Eine große Bedeutung bei solchen Kampagnen kommt den beiden eng mit den Gebrüdern Charles und David Koch (Koch Industries) in Verbindung stehenden Frontgruppen Americans for Prosperity und Freedom Works zu. Diese spielten eine wichtige Rolle bei der Finanzierung von Astroturf-Kampagnen, die beispielsweise 2008 bzw. 2009 auf die Verhinderung von Klimaschutzgesetzen abzielten und auch direkt die Politik Barack Obamas bekämpfen sollten. Derartige Kampagnen, die u.a. vom American Petroleum Institute unterstützt und mit Hilfe professioneller Public-Relations-Firmen aufgezogen wurden, werden seit langem von Industrie und Think Tanks eingesetzt. Sie sollen gezielt den Anschein erwecken, eine von unten neu aufkommende Graswurzelbewegung zu sein, sind tatsächlich aber von ihren Auftraggebern gesteuerte Kampagnen.[39]

Konservative Politiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine wichtige Rolle in den USA, dem Ursprungsland der organisierten Leugnung der globalen Erwärmung, spielen Politiker der republikanischen Partei. Bereits während der 1990er Jahre ignorierten republikanische Kongressabgeordnete die Klimaforschung und stellten wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel in Frage. Dies verstärkte sich seither. Während der Regierungszeit George W. Bushs war das Weiße Haus ein zentraler Bestandteil der Klimaleugnerszene. Weiter institutionalisiert wurde die Ablehnung des Klimawandels mit den Initiativen der Gebrüdern Charles und David Koch, die mittels Americans for Prosperity Hunderte von republikanischen Politikern das Versprechen abrangen, keine CO2-Steuer einzuführen; darunter den meisten führenden Republikanern.[43]

Im 113. Kongress der Vereinigten Staaten (Januar 2013 bis Januar 2015) lehnte eine Mehrheit der republikanischen Mitglieder und 90 % der republikanischen Spitzenpolitiker die grundlegenden Erkenntnisse der Klimaforschung ab. Neben der ohnehin gegebenen ideologischen Prädisposition der Republikaner für klimaskeptische Positionen ist dies insbesondere auf umfangreiche Spenden aus der Branche der fossilen Energieträger zurückzuführen.[43] So erhielten klimaskeptische Kandidaten während der zweijährigen Legislaturperiode dieses Kongresses alleine 641 Mio. Dollar an Spendengeldern von Industrieunternehmen und Wirtschaftsverbänden.[44] Während viele Republikaner zunächst wissenschaftliche Expertisen häufig ignorierten, gingen sie später dazu über, gezielt wissenschaftliche Contrarians und andere Personen der organisierten Klimaleugnerszene in den Kongress zu laden, um auf diese Weise die Illusion einer in der Wissenschaft vermeintlich existierenden Kontroverse um die globale Erwärmung aufrecht zu erhalten.[43]

Als der republikanische Politiker, der am profiliertesten die menschengemachte globale Erwärmung leugnet, gilt James Inhofe.[45] Unter anderem nannte er sie die größte Falschmeldung, mit der das amerikanische Volk jemals hinters Licht geführt werden sollte. Als Vorsitzender des Umweltausschusses des Senats machte er diesen zu einem wichtigen Pfeiler der organisierten Klimawandelleugnerszene, zudem forderte er, führende Klimaforscher vor Gericht zu bringen. Er steht in enger Verbindung mit Marc Morano, der für ihn eine bedeutende Klimaleugner-Website betreibt.[45] Im Februar 2015 brachte er einen Schneeball mit zu einer Senatssitzung und führte die Existenz von Schnee als Beweis gegen die globale Erwärmung sowie die kurz zuvor bekannt gegebenen Rekordtemperaturen des Jahres 2014 an.[46] Mit Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2017 ist erstmals ein selbsterklärter Klimaskeptiker US-Präsident. Die für Klimapolitik relevanten Kabinettsposten besetzte er mit Klimawandelleugnern: unter anderem wurde der langjährige ExxonMobil-Chef Rex Tillerson Außenminister, der frühere Generalstaatsanwalt und Lobbyist Scott Pruitt Chef der Umweltbehörde EPA und der frühere texanische Gouverneur Rick Perry Energieminister.[47]

Konservative Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konservative Medien haben insbesondere in den USA eine zentrale Funktion beim Verbreiten von Klimaleugnerargumenten. Wichtige Medien hierbei sind und waren Zeitungen wie das Wall Street Journal, die New York Post und die Washington Times, Magazine wie The Weekly Standard, The American Spectator und National Review, Talk-Show-Sendungen von bestimmten Moderatoren wie z.B. Rush Limbaugh, Fernsehkanäle wie z.B. Fox News samt beliebten Kommentatoren wie Bill O’Reilly oder Sean Hannity und weitere Kolumnisten und Moderatoren wie George Will, Charles Krauthammer oder Glenn Beck. Zu den bekanntesten Medien, die aktiv an der Verbreitung von Klimaleugnerpropaganda beteiligt sind, zählen die diversen Medien von News Corporation, die sich im Besitz von Rupert Murdoch befinden. Gemeinsam wirkten diese Medien wie eine Echokammer, in der die Behauptungen von Klimaleugnern endlos zirkuliert und dabei gegenseitig verstärkt werden. Über diese Medien wurden die Angriffe auf die Klimaforschung, zunehmend auch auf Klimaforscher, nicht nur in dezidiert konservativen Kreisen verbreitet, sondern erreichten große Teile der allgemeinen Öffentlichkeit.[48]

Forschungen ergaben, dass Klimaskeptizismus in konservative Medien nicht nur stärker, sondern auch häufiger verbreitet wird als in nicht-konservativen Medien. Dies gilt nicht nur allgemein für die Sachberichterstattung, sondern insbesondere für Editorials- und Meinungsbeiträge, wo die Leugnung des menschengemachten Klimawandels ganz besonders präsent ist. Besonders viel Aufmerksamkeit erhalten Klimaleugner und ihre Thesen in den USA. In anderen angelsächsischen Staaten wie Australien und dem Vereinigtem Königreich ist die Leugnung ebenfalls überproportional verbreitet, während in anderen Staaten die Behauptungen von Klimaleugnern nur geringe Aufmerksamkeit erhalten.[48] In Deutschland sind klimaskeptische Behauptungen in den Medien bisher selten, wie eine Untersuchung anhand der Berichterstattung zur UN-Klimakonferenz in Durban 2011 ergab. Sie nehmen aber an Bedeutung zu. Am häufigsten wurden klimaskeptische Behauptungen demnach von der konservativen Zeitung Die Welt publiziert, die in mehr als 17 % ihrer Artikel klimaskeptische Elemente enthielt. Die Welt war nicht nur vergleichsweise skeptisch bezüglich der Klimaforschung selbst, sondern insbesondere in Bezug auf die Existenz der globalen Erwärmung und seiner Ursachen.[49]

Neben konservativen Medien trugen auch viele Qualitätsmedien erheblich zur Verbreitung klimaskeptischer Thesen bei, indem sie durch vermeintlich „ausgewogene“ Berichterstattung („balance as bias“) einer kleinen Gruppe von Klimaleugnern unverhältnismäßig viel Raum in ihrer Berichterstattung einräumten und auf diese Weise die Meinungen dieser Gruppe erheblich verstärkten. So ergab eine einflussreiche Studie aus dem Jahr 2004, dass von 636 untersuchten Medienartikeln, die zwischen 1988 und 2002 in vier großen Zeitungen erschienen waren, rund 53 % „ausgewogen“ berichteten, also die Thesen annähernd gleich gewichteten, dass der Mensch erheblichen Anteil an der globalen Erwärmung habe bzw. dass die Klimaerwärmung ausschließlich natürlich sei. 35 % der Artikel betonten die Existenz der menschengemachten Erderwärmung, erwähnten aber genauso die Gegenthese, dass die Erwärmung natürliche Ursachen habe, und nur 6 % der Artikel gaben den wissenschaftlichen Konsens korrekt wieder, indem sie die Erwärmung dem Mensch zuschrieben ohne eine Gegenthese zu präsentieren. Dabei veränderte sich die Berichterstattung auch über die Zeit. Während 1988 noch der Großteil der Berichte die Sicht der Wissenschaft korrekt wiedergab, veränderten Journalisten ab ca. 1990 mit dem Einsetzen von Desinformationskampagnen u.a. durch die Global Climate Coalition und das Heartland Institute die Art ihrer Berichterstattung hin zu der vermeintlich „ausgewogen“ Darstellung. Gleichzeitig ging die Presse dazu über, Wissenschaftler als zunächst am häufigsten zitierte Quellen durch Politiker als Informationsquellen zu ersetzen.[50][51]

Durch die vermeintlich ausgewogene Berichterstattung, die ihren Ursprung in der Fairness-Doktrin hat, wurden damit Klimaleugnern und ihre Thesen in den Medien systematisch bevorzugt, da sie viel mehr Aufmerksamkeit erhielten, als ihnen aufgrund des breiten wissenschaftlichen Konsenses eigentlich zustand.[52] Zugleich wurde so in der Öffentlichkeit der falsche Eindruck erweckt, dass es in der Klimaforschung nur eine beschränkte Übereinstimmung über die Ursachen der globalen Erwärmung gäbe.[53]

Blogs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine wichtige Rolle in der Klimaleugnerszene spielen mittlerweile Blogs. Diese Blogs, auf denen selbsternannte Klimaskeptiker und kritische Wissenschaftler Existenz und Bedeutung der globalen Erwärmung hinterfragen, erweitern die klimaskeptische Echokammer um ein bedeutsames Element, ergänzen dabei herkömmliche Medien und ersetzen sie teilweise. Der erste dieser Blogs wurde 2005 gegründet: bis 2014 existierten mehr als 170 solcher Blogs allein in englischer Sprache. Einzelne Blogs werden von klimaskeptischen Wissenschaftlern wie z.B. Judith Curry betrieben, die beliebtesten jedoch von Laien: Watts Up With That wird von einem pensionierten Fernsehmeteorologen geführt, ClimateAudit von einen ehemaligen leitenden Bergbauangestellten und passioniertem Hockey-Stick-Kritiker (Stephen McIntyre) und ClimatDepot von einem selbsternannten "Krieger" in den "Klimakriegen" (Marc Morano).[54]

Die Blogs haben große Anhängerschaften und erhalten auf ihre Beiträge oft Hunderte von Antworten, in denen häufig boshafte Kritik an Klimawissenschaftlern, Klimaaktivisten und Befürwortern von Klimaschutzmaßnahmen geäußert wird. Durch die Vorgehensweise der Blogs werden Klimaforscher teilweise Ziele von Drangsalierung und Mobbingaktivitäten.[54]

Ins Blickfeld gerieten die Leugnerblogs im Jahr 2009, als einige von ihnen Schlüsselrollen spielten bei der künstlichen Erzeugung und Propagierung der sog. Kontroversen um den Hackerzwischenfall am Klimaforschungszentrum der University of East Anglia ("Climategate") sowie einiger kleiner Fehler im Vierten Sachstandsbericht des IPCC.[54][55] Einige Blogger zählen mittlerweile zu den Stars der Klimaleugnerszene und erhalten regelmäßig Zugang zu konventionellen Medien, insbesondere mit konservativer Ausrichtung. International sind die Blogs gut vernetzt; die organisierte US-Klimaleugnerszene ist z.B. eng mit klimaskeptischen Bloggern im Vereinigten Königreich und einigen weiteren Staaten in und außerhalb Europas vernetzt. Über die Blogs erfolgt auch ein starker Eintrag von klimaskeptischen Inhalten in weitere Social-Media-Plattformen, z.B. durch Verlinken der Blogs auf Facebook oder Twitter. Zudem scheinen klimaskeptische Behauptung in Online-Kommentaren von Zeitungen auffallend stark präsent zu sein. Über all diese Mechanismen erreichen Klimaleugnerbehauptungen große Aufmerksamkeit auch außerhalb der eigentlichen Klimaleugnerszene und tragen dazu bei, die Leugnung der globalen Erwärmung international zu verbreiten.[54]

Vorgehensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die künstliche Erzeugung einer Kontroverse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das künstliche Schüren von Unsicherheit in Form der Fear-, Uncertainty- and Doubt-Strategie zählt seit Jahrzehnten zu erprobten Mitteln von Wirtschaftsunternehmen und -branchen, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu Umweltproblemen in Frage zu ziehen und Umweltschutzmaßnahmen zu verhindern. Bevor diese nach ihren Erfindern auch als "Tabakstrategie" bezeichnete Vorgehensweise angewandt wurde, um wissenschaftliche Erkenntnisse zum menschengemachten Klimawandel zu diskreditieren, wurde sie u.a. eingesetzt um die Gefahren des Tabakrauchens, des sauren Regens, des Ozonloches und von Asbest kleinzureden. Zentrale Akteure bei diesen Kampagnen gegen Umwelt- und Gesundheitsschutzmaßnahmen waren Frederick Seitz, Fred Singer, William Nierenberg und Robert Jastrow, vier Physiker ohne spezielle Fachkenntnisse in Umwelt- oder Gesundheitsfragen, die jedoch über ein hohes Ansehen verfügten. Dieses nutzten sie, um sich in der Öffentlichkeit und bei Politiker erfolgreich als Experten darzustellen und anschließend den jeweiligen Stand der Wissenschaft zu verzerren.[56]

Seit Anfang der 1990er Jahre wurden dann der Klimawandel zum zentralen Ziel für künstlich generierte Unsicherheit und Zweifel, um damit eine Klimaschutzstrategie zu blockieren.[57] Im Laufe der Zeit wurde das Schüren von Unsicherheit zum Schüren einer künstlich hergestellten Kontroverse weiterentwickelt. Ziel dieser Strategie ist es, in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, dass es eine große Debatte und Widerspruch nicht (nur) in der Öffentlichkeit, sondern innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft über die Existenz der menschengemachten Erwärmung gäbe. Tatsächlich gilt die sogenannte "Kontroverse um die globale Erwärmung" als das Paradebeispiel für eine von Interessengruppen aus Wirtschaft und Politik künstlich erzeugte und geschürte "Kontroverse" ohne reale Entsprechung innerhalb der Wissenschaft.[58]

Um sie zu kreieren wurden von Unternehmen und konservativen Think Tanks eine kleine Zahl von klimaskeptischen Wissenschaftlern und sonstiger vermeintlicher Experten (oft ohne Expertise in Klimafragen) rekrutiert, die nicht nur Kritik an der echten wissenschaftlichen Forschung, sondern eine Alternative zu ihr herstellen sollten, um Öffentlichkeit und Politiker bewusst zu verwirren. Die Funktionsweise der echten Forschung wird hierbei gezielt immitiert: Die Contrarians veröffentlichen (zumeist nicht-begutachtete) Berichte und Bücher, publizieren in randständigen Fachzeitschriften, halten Konferenzen ab und stellen zudem Listen von Wissenschaftlern zusammen, die die menschengemachte Erwärmung angeblich bezweifeln. Ein Beispiel für diese Methode ist die Schaffung des Nongovernmental International Panel on Climate Change durch das Heartland Institite als Gegenstück zum IPCC. Motivation hierfür war, die zentralen Erkenntnisse der Klimaforschung, dass sich die Erde maßgeblich durch menschliches Tun erwärmt und dies negative Folgen haben wird, für die Öffentlichkeit nicht nur unsicher erscheinen zu lassen, sondern den Anschein zu erwecken, sie seien in der Wissenschaft in erheblichem Maß umstritten. Die Gegenbehauptungen zu den Erkenntnissen der Klimaforschung werden zugleich stark zirkuliert und häufig mit Anschuldigungen wissenschaftlichen Fehlverhaltens ergänzt, um besondere Wirkung auf Öffentlichkeit und Politik zu erzielen und die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen zu untergraben.[58]

Die Bedeutung von Unsicherheit und Zweifeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Fear, Uncertainty and Doubt

Die Darstellung, dass wissenschaftliche Erkenntnisse zu Existenz, Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung „unsicher“ seien, und es weise sei, mit Klimaschutzmaßnahmen noch zu warten, da die Möglichkeit bestünde, dass sich das Klima gar nicht ändere, zählt zu den wichtigsten Argumentationsmustern von Klimaleugnern. Von der organisierten Klimaleugnerbewegung werde daher vielfach Behauptungen oder passende Geschehnisse verbreitet bzw. angeführt, die Unsicherheit schüren sollen und damit den Eindruck erwecken, vermeintlich dem wissenschaftlichen Konsens zu widersprechen.[59] Auf die besondere politische Bedeutung von Unsicherheit und dem Eindruck einer wissenschaftlichen Kontroverse bei der gezielten Bekämpfung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse wies 2002 der republikanische Strategieberater Frank Luntz hin. In einer mittlerweile berühmten internen Strategieanweisung für die republikanische Partei, die später durch ein Leak öffentlich bekannt wurde, warnte er die Republikaner davor, dass sie die Debatte um Umweltfragen nahezu verloren hätte. Anschließend riet er, ihre Anstrengungen zu intensivieren, den wissenschaftlichen Konsens bezüglich der globalen Erwärmung zu leugnen[60]:

The scientific debate is closing [against those who deny the reality of climate change] but not yet closed. There is still a window of opportunity to challenge the science. […] Voters believe that there is no consensus about global warming within the scientific community. Should the public come to believe that the scientific issues are settled, their views about global warming will change accordingly.“

Frank Luntz 2002:[61]

Die wissenschaftliche Debatte schließt sich [gegenüber diejenigen, die die Realität des Klimawandels leugnen], aber sie ist noch nicht geschlossen. Es gibt noch eine Chance die Wissenschaft in Frage zu stellen. […] Die Wähler glauben, dass es innerhab der wissenschaftlichen Gemeinschaft keinen Konsens über die globale Erwärmung gibt. Sollte die Öffentlichkeit zu der Ansicht kommen, dass die wissenschaftlichen Fragen geklärt sind, dann werden sich ihre Ansichten bezüglich der globalen Erwärmung entsprechend ändern.

Luntz empfahl daher, gezielt auf Unsicherheiten in der wissenschaftlichen Forschung und eine vermeintliche wissenschaftliche Kontroverse hinzuweisen, das vermeintliche Fehlen wissenschaftlicher Sicherheit zum zentralen Aspekt der politischen Debatte zu machen und vor allem den Umstand zu betonen, dass erst dann gehandelt werden dürfe, wenn alle Fakten auf dem Tisch lägen.[62] Kernmotiv dieses Argumentationsmusters ist, dass wissenschaftliche Erkenntnisse erst dann von Relevanz für die Politik sein könne, wenn sie absolute Sicherheit liefern kann. Eine solche Annahme steht im diametralen Widerspruch zu der tatsächlichen Arbeitsweise wissenschaftlicher Forschung.[63]

Parallel versuchen viele Klimaleugner, Klimaforschung durch Kürzungen von Forschungsgeldern zu untergraben. 2011 versuchte beispielsweise das republikanische dominierte Wissenschaftskomittee des Repräsentantenhauses, die Forschungsgelder für eine Reihe von klimarelevanten Forschungsinstitutionen wie das Energieministerium, die NASA, die NOAA und die National Science Foundation zu verringern, wobei die Mehrzahl dieser Budgetkürzungen an der demokratischen Partei scheiterten.[64] 2017 schlug die Regierung Trump massive Kürzungen für Klima- und Umweltforschung vor; darunter u.a. die Halbierung des Budgets des Forschungsbüros der EPA, Streichungen bei Wetter- und Klimabeobachtungssatelliten der NOAA und Umdelegierung von Forschungsgeldern bei der NASA.[65]

Motive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die bewusste Verbreitung von Falschinformationen, die dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen, werden in der wissenschaftlichen Literatur verschiedene Gründe genannt: Hierzu zählen z.B. das persönliches Profitstreben einzelner Leugner, das durch finanzielle Vergütungen von Industrieseite angespornt wird. Ebenfalls wichtig sind persönliche Motive wie Ideologie oder Glauben, die dazu führen, dass bestimmte Sachverhalte abgelehnt werden, die sich im Widerspruch zu diesen befinden. Wieder andere Leugner sind exzentrische Persönlichkeiten, die teilweise von Status als berühmter Leugner oder als Außenseiter in den Medien angezogen werden.[15]

Wichtige Aspekte sind insbesondere ideologische Gründen als auch das finanziellen Interesse von Unternehmen. Beispielsweise investierte die US-Industrie rund 500 Millionen US-Dollar in die erfolgreiche Bekämpfung eines Antrages, der die Einführung eines Emissionsdeckels für die Emissionen der Vereinigten Staaten vorsah.[66] Insgesamt stehen der US-Klima-Contrarian-Bewegung rund 900 Millionen Dollar pro Jahr für Kampagnenzwecke zur Verfügung. Die überwältigende Mehrheit der Mittel stammt von politisch konservativen Organisationen, wobei die Finanzierung zunehmend über Donors-Trust-Organisationen verschleiert wird.[67]

Daneben spielt der Glaube an freie Märkte sowie die Ablehnung des Staates und staatlicher Regulierungen eine wichtige Rolle für klimaskeptische Ansichten. Prominente Klimaleugner wie Frederick Seitz, Fred Singer, William Nierenberg und Robert Jastrow, während des Kalten Krieges noch angesehene Wissenschaftler, bezogen ihre Motivation für ihre Ablehnung der Schädlichkeit des Passivrauchens sowie der Existenz des Ozonlochs oder des Klimawandels aus marktfundamentalistischen und staatsskeptischen Positionen. Umweltschutzmaßnahmen wie Klimaschutz stellen ein Marktversagen dar, das nur mit staatlichen Eingriffen gelöst werden kann; diese Eingriffe erfordern jedoch staatliche Regulierung, die sie als schleichenden „Pfad zum Sozialismus“ kategorisch ablehnten.[68] Während persönliche und individuelle Aspekte für die Klimaskepsis bisher bereits viel Aufmerksamkeit in der sozialwissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel erhalten haben, sind die Netzwerke, die hinter der Produktion von klimaskeptischen Texten stehen, jedoch noch relativ schlecht erforscht.[69]

Psychologische Typen der (Klima-)Leugnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es lassen sich drei psychologische Typen der Leugnung von wissenschaftlich anerkannten Gegebenheiten wie z.B. der globalen Erwärmung unterscheiden: Wörtliche Leugnung, interpretative Leugnung und implikatorische Leugnung.[70]

Wörtliche Leugnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der wörtlichen Leugnung wird beteuert, dass etwas nicht stattfand oder nicht wahr ist. In Bezug auf die globale Erwärmung ist diese Form der Leugnung vergleichbar mit dem Erfinden von Gegenbehauptungen durch Energiekonzerne, dass es keine globale Erwärmung gäbe. Die wörtliche Leugnung stellt somit die Argumentationsstrategie der organisierten Klimaleugnerindustrie dar.[70]

Interpretative Leugnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der interpretativen Leugnung werden Fakten selbst nicht geleugnet, jedoch abweichend interpretiert. Beispielsweise werden Euphemismen und technischer Jargon eingesetzt und Begriffe verändert, um die Bedeutung von Geschehnissen zu bezweifeln. Ein Beispiel ist die Nutzung des Wortes Kollateralschaden für das unbeabsichtigte Töten von Zivilisten durch Militäraktionen. Die interpretative Leugnung entspricht damit dem (politischen) Spin. Sie wird häufig von Regierungen und Wirtschaftsunternehmen angewandt, die viele Ankündigungen tätigen, denen tatsächlich jedoch nur wenig konkrete Taten gegenüberstehen.[70]

Implikatorische Leugnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die implikatorische Leugnung ist die Form von Leugnung, die in der Gesellschaft am weitesten verbreitet ist. Bei ihr werden die psychologischen, politischen oder auch moralischen Folgen und Konsequenzen von bekanntem Wissen geleugnet. Damit werden nicht Informationen über die globale Erwärmung an sich abgelehnt, sondern vielmehr scheitern die Menschen daran, das vorhandene Wissen im Alltagsleben anzuwenden und dem Wissen entsprechend notwendige Verhaltensänderungen in ihrem Leben durchzusetzen. Personen besitzen also sowohl die notwendigen Information und akzeptieren sie auch als wahr, entscheiden sich aber aus verschiedenen Gründen dafür, sie zu ignorieren. In Bezug auf den menschengemachten Klimawandel wird also das Wissen über diesen zu großen Teilen akzeptiert, aber nicht in konkrete Handlungen oder Verhaltensänderungen umgesetzt.[70]

Maßnahmen und Aktionen gegen Klimaskepsis und Klimaskeptiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Broschüre[71] des deutschen Umweltbundesamtes enthält ein Kapitel über Publizisten in Deutschland, die Ursachen und Folgen des Klimawandels bestreiten. Vorgestellt werden Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning, Dirk Maxeiner und Michael Miersch, Günter Ederer und das „Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE)“. Henryk M. Broder, der mit Maxeiner und Miersch ein gemeinsames Weblog betreibt, bezeichnete diese Veröffentlichung als ein Anprangern und staatlichen Eingriff in die Pressefreiheit, die ihn an die Reichskulturkammer erinnern würden.[72]

Eine Klage gegen die Veröffentlichung der Namen von Klimaleugnern wurde im Jahr 2017 letztinstanzlich abgewiesen. Die Tageszeitung Der Tagesspiegel kommentiert: „Verbieten kann der Staat die Klimawandel-Leugnung zwar nicht, aber sie immerhin als das darstellen, was sie ist: das Abstreiten von Gültigem“.[73]

ClimateNameChange ist eine Initiative in Kooperation mit der Organisation 350.org, die die Offenlegung der Namen von Politikern, die den Klimawandel bezweifeln, zum Inhalt hat.[74] Die Initiative veröffentlichte Ende August 2013 ein humoristisches Video, in dem vorgeschlagen wird, Wirbelstürme nach bekannten Klimawandelleugnern zu benennen. Namentlich benannt werden die US-Politiker Michele Bachmann, John Boehner, Paul Broun, James Inhofe, Darrell Issa, Rick Perry, Collin Peterson, Marco Rubio, Paul Ryan, Jeff Sessions, Lamar Smith und David Vitter. Auf der Homepage werden zusätzlich Martha Roby, Mo Brooks, Robert Aderholt, Spencer Bachus, Richard Shelby, Don Young, Trent Franks, Paul Gosar, Rick Crawford, Tim Griffin, John Boozman, Ken Calvert, Jeff Denham, Devin Nunes, Dana Rohrabacher, John Campbell, Mario Diaz-Balart, Rand Paul, Steve Scalise, Bill Cassidy, Mary Landrieu, Fred Upton, Joe Heck, Michael Grimm, Tim Scott, Joe Barton, Ted Poe und Morgan Griffith genannt.[75] Das Video wurde bis Ende September 2013 über zwei Millionen Mal abgerufen.[76]

Der Journalist Andrew Revkin merkte in der New York Times kritisch an, dass er das Video trotz guter Absichten als problematisch ansehe, da entsprechend dem 2012 vom Weltklimarat berichteten wissenschaftlichen Kenntnisstand zwar mit einer Zunahme der Stärke der einzelnen tropischen Wirbelstürme gerechnet werde, diese jedoch zukünftig seltener auftreten würden.[77]

Obwohl zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht nur die geophysikalischen Grundlagen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit feststanden, sondern auch die Erwärmung und ihre Folgen sich abzuzeichnen begann, dauerte es bis Ende 2015, bis auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 einstimmig beschlossen wurde, Maßnahmen zu ergreifen, die die globale Erwärmung auf unter 2 Grad begrenzen. Jedoch leugnen selbst in der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016 die Bewerber der Republikanischen Partei, unterstützt von umfangreichen Spenden durch Energiekonzerne, weiterhin den menschlichen Einfluss auf das Klima bzw. dass es sich überhaupt ändert.[78]

In einer Studie wird Anfang 2017 dazu geraten, vorbeugend auf eventuelle Falschmeldungen hinzuweisen, wenn über den Forscherkonsens zum Klimawandel berichtet wird.[79]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stellungnahmen von wissenschaftlichen Organisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Argumente von Skeptikern und Stellungnahmen dazu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reportagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Riley E. Dunlap: Climate Change Skepticism and Denial: An Introduction. In: American Behavioral Scientist. Band 57, Nr. 6, 2013, S. 691–698, S. 693, doi:10.1177/0002764213477097.
  2. Uri Shwed, Peter S. Bearman: The Temporal Structure of Scientific Consensus Formation. In: American Sociological Review. Band 75, Nr. 6, 2010, S. 817–840, doi:10.1177/0003122410388488.
  3. Naomi Oreskes: The Scientific Consensus on Climate Change. In: Science. Band 306, Nr. 5702, 2004, S. 1686, doi:10.1126/science.1103618.
  4. William R. L. Anderegg et al.: Expert credibility in climate change. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 107, Nr. 27, 2010, S. 12107–12109, doi:10.1073/pnas.1003187107.
  5. John Cook et al.: Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature. In: Environmental Research Letters. Band 8, 2013, doi:10.1088/1748-9326/8/2/024024.
  6. Paul C. Stern: Sociology. Impacts on climate change views. In: Nature Climate Change. Band 6, 2016, S. 341–342, doi:10.1038/nclimate2970.
  7. Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Organized Climate Change Denial. In: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (Hrsg.). The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford University Press 2011, S. 144–160, S. 144.
  8. Stephan Lewandowsky: Future Global Change and Cognition. In: Topics in Cognitive Science. Band 8, 2016, S. 7–18, hier 11 f., doi:10.1111/tops.12188.
  9. Wouter Poortinga et al.: Uncertain climate: An investigation into public scepticism about anthropogenic climate change. In: Global Environmental Change 21, (2011), 1015–1024, S. 1016, doi:10.1016/j.gloenvcha.2011.03.001.
  10. Vgl. z. B. Jeremy Kemp et al.: Sceptics and deniers of climate change not to be confused. In: Nature. Nr. 464, 2010, S. 673, doi:10.1038/464673a.
  11. Lawrence Torcello: The Ethics of Belief, Cognition, and Climate Change Pseudoskepticism: Implications for Public Discourse. In: Topics in Cognitive Science. Band 8, 2016, S. 19–48, doi:10.1111/tops.12179.
  12. Riley E. Dunlap: Climate Change Skepticism and Denial: An Introduction. In: American Behavioral Scientist. Band 57, Nr. 6, 2013, S. 691–698, doi:10.1177/0002764213477097.
  13. a b Vgl.Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel. C. H. Beck, 7. Auflage 2012, S. 85.
  14. Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 322.
  15. a b c Pascal Diethelm, Martin McKee: Denialism: what is it and how should scientists respond? In: European Journal of Public Health. Band 19, Nr. 1, 2009, S. 2–4, doi:10.1093/eurpub/ckn139.
  16. James Painter, Teresa Ashe: Cross-national comparison of the presence of climate scepticism in the print media in six countries, 2007–10. In: Environmental Research Letters. Band 7, 2012, doi:10.1088/1748-9326/7/4/044005.
  17. Haydn Washington, John Cook: Climate Change Denial. Heads in the Sand. Earthscan 2011, S. 11.
  18. Zit nach: Haydn Washington, John Cook: Climate Change Denial. Heads in the Sand. Earthscan 2011, S. 11.
  19. Constantine Boussalis, Travis G. Coan: Text-mining the signals of climate change doubt. In: Global Environmental Change. Band 36, 2016, S. 89–100, doi:10.1016/j.gloenvcha.2015.12.001.
  20. Jordi Xifra: Climate Change Deniers and Advocacy: A Situational Theory of Publics Approach. In: American Behavioral Scientist. Band 60, Nr. 3, 2016, S. 276–287, hier S. 284, doi:10.1177/0002764215613403.
  21. a b Justin Farrell, Corporate funding and ideological polarization about climate change. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 113, Nr.1, 2015, S. 92–97, doi:10.1073/pnas.1509433112.
  22. Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 300.
  23. a b Riley E. Dunlap and Peter J. Jacques: Climate Change Denial Books and Conservative Think Tanks: Exploring the Connection. In: American Behavioral Scientist. Band 57, Nr. 6, 2013, S. 699–731, doi:10.1177/0002764213477096.
  24. Naomi Oreskes, Erik M. Conway, Die Machiavellis der Wissenschaft (Original:Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming), Weinheim 2014.
  25. Stephan Lewandowsky et al.: NASA Faked the Moon Landing—Therefore, (Climate) Science Is a Hoax: An Anatomy of the Motivated Rejection of Science. In: Psychological Science. Band 24, Nr. 5, 2013, S. 622–633, doi:10.1177/0956797612457686.
  26. Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Organized Climate Change Denial. In: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (Hrsg.). The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford University Press 2011, S. 144–160, insb. 148.
  27. „Ist der Klimawandel eine Tatsache?“ – „Nein“. In: Handelsblatt, 17. März 2015. Abgerufen am 19. November 2016.
  28. Haydn Washington, John Cook: Climate Change Denial. Heads in the Sand. Earthscan 2011, S. 75.
  29. Vgl. Haydn Washington, John Cook: Climate Change Denial. Heads in the Sand. Earthscan 2011, S. 72-75.
  30. Oil industry knew of 'serious' climate concerns more than 45 years ago. In: The Guardian, 13. April 2016. Abgerufen am 19. November 2016 (englisch).
  31. Exxon Knew about Climate Change almost 40 years ago. In: Scientific American, 28. Oktober 2015. Abgerufen am 19. November 2016 (englisch).
  32. Extra-Kasse statt Extra-Klasse? In: Tagesschau. 29. Juni 2016, abgerufen am 1. Januar 2017.
  33. a b c Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 311–313.
  34. Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Organized Climate Change Denial. In: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (Hrsg.). The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford University Press 2011, S. 144–160, S. 149.
  35. Puneet Kollipara: Open records laws becoming vehicle for harassing academic researchers, report warns. In: Science. 2015, doi:10.1126/science.aaa7856.
  36. a b c Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 313f.
  37. Aaron McCright, Dealing with climate change contrarians, in: Susanne C. Moser, Lisa Dilling (Hrsg.) Creating a Climate for Change. Communicating Climate Change and Facilitating Social Change. Cambridge University Press 2007, 200-212, S. 200 und insb. Fußnote 2.
  38. Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Organized Climate Change Denial. In: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (Hrsg.). The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford University Press 2011, S. 144–160, S. 152.
  39. a b c d e f g h Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 314f.
  40. Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Organized Climate Change Denial. In: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (Hrsg.). The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford University Press 2011, S. 144–160, insb. S. 150.
  41. David Miller, William Dinan: Resisting meaningful Action on Climate Changes. Think tanks, ‘merchants of doubt’ and the ‘corporate capture’ of sustainable development. In: Anders Hansen, Robert Cox (Hrsg.), The Routledge Handbook of Environment and Communication. London 2015, 86-99, S. 90.
  42. Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Organized Climate Change Denial. In: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (Hrsg.). The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford University Press 2011, S. 144–160, insb. S. 151.
  43. a b c Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 315f.
  44. Denis G. Arnold: Corporate Responsibility, Democracy, and Climate Change. In: Midwest Studies in Philosophy. Band 40, Nr. 1, 2016, S. 252–261, doi:10.1111/misp.12059.
  45. a b Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Organized Climate Change Denial, in: John S. Dryzek, Richard B. Norgaard, David Schlosberg (Hrsg.). The Oxford Handbook of Climate Change and Society. Oxford University Press 2011, S. 144–160, insb. 153f.
  46. Jeremiah Bohr: Is it hot in here or is it just me? Temperature anomalies and political polarization over global warming in the American public. In: Climatic Change. Band 142, 2017, S. 271–285, doi:10.1007/s10584-017-1934-z.
  47. Climate deniers, conspiracists and one-percenters: Trump's cabinet of characters . In: The Guardian, 29. Dezember 2016. Abgerufen am 12. März 2017.
  48. a b Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 316f.
  49. Jonas Kaiser, Markus Rhomberg: Questioning the Doubt: Climate Skepticism in German Newspaper Reporting on COP17. In: Environmental Communication. Band 10, Nr. 5, 2016, S. 556–574, doi:10.1080/17524032.2015.1050435.
  50. Maxwell T. Boykoff, Jules M. Boykoff: Balance as bias: global warming and the US prestige press. In: Global Environmental Change. Band 14, 2004, S. 125–136, doi:10.1016/j.gloenvcha.2003.10.001.
  51. James Lawrence Powell: The Inquisition of Climate Science. New York 2012, S. 121f.
  52. Naomi Oreskes, Erik M. Conway: Die Machiavellis der Wissenschaft. Das Netzwerk des Leugnens. Wiley-VCH, Weinheim 2014, S. 267f.
  53. Matthew C. Nisbet: Communicating Climate Change: Why Frames Matter for Public Engagement. In: Environment: Science and Policy for Sustainable Development. Band 51, Nr. 2, 2009, S. 12–23, doi:10.3200/ENVT.51.2.12-23.
  54. a b c d Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 317f.
  55. Anita Blasberg, Kerstin Kohlenberg: Die Klimakrieger. In: Die Zeit, 22. November 2012. Abgerufen am 10. Mai 2017.
  56. Vgl. Naomi Oreskes, Erik M. Conway, Die Machiavellis der Wissenschaft (Original:Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming). Weinheim 2014, S. XXI-XXIV.
  57. Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 306f.
  58. a b Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 308f.
  59. Elke U. Weber, Paul C. Stern: Public Understanding of Climate Change in the United States. In: American Psychologist. Band 66, Nr. 4, 2011, S. 315–328, insb. 321, doi:10.1037/a0023253.
  60. Michael E. Mann, The Hockey-Stick and the Climate Wars. Columbia University Press, 2012, S. 22f.
  61. Zit nach: Michael E. Mann, The Hockey-Stick and the Climate Wars. Columbia University Press, 2012, S. 22.
  62. Vgl. James Lawrence Powell: The Inquisition of Climate Science. New York 2012, S. 174.
  63. Michael E. Mann, The Hockey-Stick and the Climate Wars. Columbia University Press, 2012, S. 60f.
  64. David, J. Hess, Political Ideology and the Green-Energy Transition in the United States, in: David Lee Kleinmann, Kelly Moore (Hrsg.) Routledge Handbook of Science, Technology, and Society. Routledge 2014, 277-291, S. 281.
  65. Sara Reardon, Jeff Tollefson, Alexandra Witze & Erin Ross: US science agencies face deep cuts in Trump budget. In: Nature. 2017, doi:10.1038/nature.2017.21652.
  66. Nick Watts et al.: Health and climate change: policy responses to protect public health. In: The Lancet. Band 386, 2015, S. 1861–1914, S. 1901, doi:10.1016/S0140-6736(15)60854-6.
  67. Robert J. Brulle: Institutionalizing delay: foundation funding and the creation of U.S. climate change counter-movement organizations. In: Climatic Change. 2013, doi:10.1007/s10584-013-1018-7.
  68. Vgl. Naomi Oreskes, Erik Conway, Die Machiavellis der Wissenschaft (Original:Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming), Weinheim 2014, insb. S. 318f.
  69. Justin Farrell: Network structure and influence of the climate change counter-movement. In: Nature Climate Change. Band 6, 2016, S. 370–374, doi:10.1038/nclimate2875.
  70. a b c d Haydn Washington, John Cook: Climate Change Denial. Heads in the Sand. Earthscan 2011, S. 98.
  71. Und sie erwärmt sich doch – Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel? (PDF; 3,4 MB)
  72. Henryk M. Broder: Eine Behörde erklärt die Klimadebatte für beendet. In: Die Welt. 19. Mai 2013.
  73. Oberverwaltungsgericht: UBA darf namentlich vor „Klimawandel-Skeptikern“ warnen. klimafakten.de, 24. Februar 2017, abgerufen am 27. Februar 2017.
  74. @1@2Vorlage:Toter Link/www.philly.com Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven: Satire of climate skeptics becomes viral hit. Auf philly.com, 10. September 2013, abgerufen am 7. Oktober 2013 (englisch).
  75. Climate Name Change (mit Video, 2 min 38 sek) auf climatenamechange.org, abgerufen am 7. Oktober 2013.
  76. 2 Climate Change Efforts Hope To Impact Policy, Public Auf: Media Post, 27. September 2013, abgerufen am 7. Oktober 2013.
  77. Andrew Revkin: ‘Hurricane Marco Rubio’ – A Winning Climate Campaign? In: The New York Times. 30. August 2013, abgerufen am 7. Oktober 2013 (englisch).
  78. Oil and gas industry has pumped millions into Republican campaigns . In: The Guardian, 3. März 2016. Abgerufen am 7. April 2016 (englisch).
  79. Desinformations-Kampagnen kontern - mit einer "Schutzimpfung", Klimafakten.de, 31. Januar 2017
  80. Brandon Keim: The Psychology of Climate Change Denial. Interview mit Kari Marie Norgaard. In: Wired, 12. September 2009, abgerufen am 11. November 2013.
  81. Irene Quaile: Warum wir den Klimawandel nicht wahrhaben wollen. In: Deutsche Welle. 17. Februar 2014.