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Liste von Burgen, Schlössern und Festungen in Schleswig-Holstein

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Die Liste von Burgen, Schlössern und Festungen in Schleswig-Holstein umfasst neben Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Gütern und anderen Gehöften auch einige weitere Wehrbauobjekte wie zum Beispiel Klöster und Wehrkirchen (Fluchtkirchen) auf dem Gebiet des heutigen deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein (siehe unten Ausnahmen). Obwohl einige der Herrenhäuser auf den Rittergütern (in Schleswig-Holstein Adlige Güter genannt) der Schleswig-Holsteinischen Ritterschaft auch als Schloss bezeichnet werden, was traditionell eher für die landesherrlichen Sitze gebräuchlich war, sind alle in demselben Abschnitt aufgelistet.

Für Kirchengebäude siehe: Kategorie:Kirchengebäude in Schleswig-Holstein.

Einige sind auch heute im guten Zustand und bewohnt oder genutzt, von anderen sind nur noch Ruinen, Steinrelikte oder weniger erhalten. Manche von ihnen werden in den Ortsartikeln behandelt.

Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Stellerburg Stelle-Wittenwurth
54° 14′ 13″ N, 9° 3′ 28″ O
Burg, Wallburg Burgstall bei Stelle in der Nähe von Weddingstedt in Norddithmarschen, Stammsitz derer von Dittmers, erbaut wohl von Thietmar um 780 als Zoll und Aussenposten vor Dänemark.
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Bökelnburg Burg (Dithmarschen)
53° 59′ 53″ N, 9° 15′ 56″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer frühmittelalterliche Ringwallanlage, seit 1818 befindet sich im Inneren des Ringwalls ein Friedhof.
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Gut Friedrichshof Dingen
53° 58′ 9″ N, 9° 9′ 13″ O
Herrenhaus Abgegangenes Gutshaus. Der Friedrichshof war von 1576 an für kurze Zeit ein adliges Gut, das aber vom dänischen König 1579 übernommen wurde und als Amtssitz des königlichen Statthalters diente.
Halvesburg Delve oder Bergewöhrden (Standort unbekannt) Burg, Turmhügelburg Mutmaßlich eine abgegangene Grenz- und Zwingburg, die an der Nordgrenze Dithmarschens die Tielenburg von Westen her abzuschirmen sollte. Die Anlage wird lediglich in drei Quellen genannt und konnte bisher nicht lokalisiert werden, weshalb es auch an archäologischen Befunden und baulichen Informationen fehlt. Spätestens im Jahr 1500 wird sie mit der Eroberung und Zerstörung der Tielenburg ebenfalls den Dithmarscher Bauern zum Opfer gefallen sein.[1]
Schanze Süderholm,
Hamhus
Heide (Holstein)
54° 11′ 49″ N, 9° 8′ 27″ O
Festung, Landwehr, Festes Haus, Schanze Abgegangene Wall-Grabenanlage und Torhaus der Landwehr der Dithmarscher Bauern, auch Landwehr Süderhamme und Hamhuß, Hammam, Hamme in historischen Schriftquellen und Karten geschrieben. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wird die Süderhamme als Geländeverstärkung in Form einer befestigten Waldstücks mit angustiarum (Wegenge), fauces (Hohlweg) oder Landwehr bezeichnet. Mitte des 15. Jahrhunderts bauten die Dithmarscher die Schanze Süderholm und das Torhaus Hamhus.[2]
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Hemmingstedter Schanze Hemmingstedt, Nordermeldorf
54° 8′ 16″ N, 9° 3′ 29″ O
Festung, Landwehr, Schanze Abgegangene Wall-Grabenanlage (Zeitraum 1500 bis 1559), Teil der Landwehr der Dithmarscher Bauern, die über die alte Straße von Meldorf nach Hemmingstedt wohl spontan und nur als Provisorium gelegt wurde. Beim Anrücken des feindlichen Heeres öffneten die Dithmarscher Schleusen zur Nordsee und überschwemmten das westlich gelegene Gebiet sowie das Vorland und die Straße.[3]
Marienburg Tensbüttel-Röst
54° 6′ 12″ N, 9° 11′ 48″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall der nur von 1403 bis 1404 bestehenden Zwingburg der Brüder Herzog Gerhard VI. (Holstein-Rendsburg) und Graf Albrecht II. (Holstein). Nach ihrer Zerstörung durch die Dithmarscher nach dem 5. August 1404 lässt sich kein Wiederaufbau oder sonstige Nutzung der Anlage feststellen.[4]
Tielenbrücke,
Norderhamme
Schalkholz, Tellingstedt
54° 13′ 51″ N, 9° 16′ 21″ O
Festung, Landwehr, Schanze, Festes Haus Abgegangene Wehranlage des 16. Jahrhunderts der Landwehr der Dithmarscher Bauern (Zeitraum 1403 bis 1559). Sie wird beschrieben als Bollwerk mit vorgelagerter Schanze und mit einem tiefen Sumpfgraben befestigt. Über den ehemals breiten Fluss Tielenau sei eine Brücke gebaut worden, auf der ein Huß gestanden habe. Dieses sei mit zwei geschlossenen Türen versehen gewesen und einem Schlagbaum davor. Im Wasser habe noch eine Barrikade östlich des Tors gestanden. Nördlich davon habe eine Landwehr gelegen, die als Rondell mit Schanzgraben beschrieben wird. Auf den einzigen Zugangsweg, die von Tellingstedt kommende Straße, seien die Geschütze der Bauern ausgerichtet gewesen. Die Beschreibungen decken sich weitgehend mit dem heutigen Erscheinungsbild der Überreste der Anlage.[5]
Burg Tielenau Pahlen
54° 16′ 25″ N, 9° 20′ 28″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall der ersten Tielenburg an der Nordwestecke Tielenhemmes, etwa 500 m vor der Mündung der Tielenau in die Eider, um 1245 als Wurt oder Motte und mit einem Wassergraben errichtet, vielleicht eine Zwingburg der Herzögen von Schleswig. Nach den archäologischen Ausgrabungen wurde die Burg um 1300 wieder aufgegeben. Ob ehemalige Befestigungen des nahen Hofes Tieleburg damit in Zusammenhang stehen, ist noch nicht bekannt.[6][7]
Tielenburg Tielenhemme
54° 16′ 46″ N, 9° 20′ 29″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer Zwingburg der Herzöge des Herzogtums Schleswig (auch Thylenborg, Tylenborch, Tilenborg, slot to der Tylen genannt), gelegen an der Nordwestecke Tielenhemmes an der rechten Mündungsseite der Tielenau in die Eider, die gegen die Freien Bauern von Dithmarschen gerichtet wurde. Vermutlich im 13. Jahrhundert, spätestens um 1300 errichtet und 1323 als holsteinischer Vogteisitz urkundlich.[6] Hier befand sich auch bis 1500 der Verwaltungssitz der Landschaft Stapelholm. Nach dem Sieg in der Schlacht bei Hemmingstedt vom 17. Februar 1500 fiel diese Burg und die drei Inseln wie auch die Halvesburg den Dithmarschern zu und wurde geschleift.[6][8]
Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Eddeboe Westliche Höhe
54° 47′ 7″ N, 9° 23′ 18″ O
Burg, Wallburg Burgställe von zwei Burgen im Marienhölzung: die vermutlich ältere Eddeboe auf dem Brandplatz war offenbar eine Wasserburg oder ein Weiherhaus. Der größere befestigte Herrensitz Eddeboe/Junkerplatz liegt 100 m westlich, möglicherweise eine Turmhügelburg, aber der Turmhügel nicht mehr feststellbar.
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Flensburger Stadtbefestigung Flensburg Burg, Stadtbefestigung Burgställe in Flensburg, siehe auch Dammhofareal, Burghof (Flensburg) und Flensburger Wappen
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Duburg Westliche Höhe
54° 47′ 35″ N, 9° 25′ 31″ O
Burg, Stadtbefestigung Die Höhenburg Duburg im Marienhölzung ersetzte als zweites Marienbergburg den Vorgängerbau Hof Flenstoft. Die größte, abgetragene Burg Flensburgs diente auch der Stadtbefestigung.
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Hof Flenstoft Westliche Höhe
54° 47′ 35″ N, 9° 25′ 31″ O
Burg, Festes Haus Edelhof im Marienhölzung, Vorgänger der Duburg
Marineschule Mürwik Mürwik
54° 48′ 54″ N, 9° 27′ 34″ O
Burg (Nachempfundene Architektur) Auch Rote Burg oder Rotes Schloss genannt, entstand zusammen mit dem Marinelazarett im Jahr 1910 nach dem Vorbild der Marienburg
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Franziskanerkloster Flensburg Johannisviertel
54° 46′ 56″ N, 9° 26′ 10″ O
Kloster Früher Franziskanerkloster St. Katharinen und St. Katharinenkloster, heute auch Kloster zum Heiligen Geist, 1263 gegründet
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Turmburg im Norderkuhgang Innenstadt
54° 47′ 23″ N, 9° 25′ 48″ O
Burg, Turmburg, Stadtbefestigung, Abgegangene Burg, vermutlich im Mittelalter gebaut und Bestandteil der Flensburger Stadtbefestigung.
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Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Kiel,
Kieler Schloss
Altstadt
54° 19′ 27″ N, 10° 8′ 36″ O
Burg, Schloss Ehemals Residenz der Schauenburger Grafen und später Nebenresidenz der Gottorfer Herzöge. Die abgegangene Burg befand sich am Platz des heutigen Schlosses am nördlichen Ende der mittelalterlichen Stadt Kiel, vermutlich zeitgleich mit deren Gründung um 1242. Die Burg bildete den Mittelpunkt der mittelalterlichen Kieler Vogtei. 1512 wurde die Burg auf Veranlassung Herzog Friedrichs abgebrochen und durch einen großen Neubau, das sogenannte „Neue Haus“, ersetzt. Sein Sohn Herzog Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf) errichtete unmittelbar daneben von 1558 bis 1568 einen weiteren mächtigen Bau mit reichem Giebelschmuck, zierlichen Erkern an der Wasserseite und zwei Türmen an der Landseite.[9] Es folgten mehrfach aus- und umbauten und Neubauten. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, in den 1960er Jahren modern und in vereinfachter Weise zum Großteil neu errichtet. weitere Bilder
Rantzaubau Altstadt
54° 19′ 29″ N, 10° 8′ 34″ O
Schloss Auch Ranzauflügel, Pellibau und Amalienbau genannt. Der alte Westflügel des Kieler Schlosses stürzte 1685 aufgrund von Baufälligkeit teilweise ein. Nach den Plänen des Baumeister Domenico Pelli ließ die Herzogin Friederike Amalie von 1695 bis 1697 den West- und Südflügel neu errichten.
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Kieler Kloster Altstadt
54° 19′ 27″ N, 10° 8′ 21″ O
Kloster 1242 gegründetes Franziskanerkloster. Nach der Reformation nutzten unter anderem die Kieler Stadtschule und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Gebäude. Nach Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es in veränderter Form als Theoloisches Studienhaus Kieler Kloster aufgebaut.
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Gut Schwartenbek Suchsdorf
54° 24′ 35″ N, 10° 9′ 43″ O
Herrenhaus Adliges Gut, das aus dem Meierhof des Gutes Kronshagen entstand und 1776 im Besitz von Brockdorff zu Klein Nordsee kam. Der heutige Herrenhaus stammt aus dem Jahr 1923.
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Gut Seekamp Schilksee
54° 24′ 35″ N, 10° 9′ 43″ O
Herrenhaus, Festes Haus, Amtshaus Das alte Herrenhaus des adliges Gutes war ein befestigtes, von Wasser umgebenes Edelhof. Heute hat das Gut kein Herrenhaus mehr, das 1876 erbaute Verwalterhaus nutzt die Hans-Kock-Stiftung.
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Kieler Kloster Altstadt
54° 19′ 27″ N, 10° 8′ 21″ O
Kloster 1242 gegründetes Franziskanerkloster. Nach der Reformation nutzten unter anderem die Kieler Stadtschule und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Gebäude. Nach Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es in veränderter Form als Theoloisches Studienhaus Kieler Kloster aufgebaut.
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Festung Christianspries Friedrichsort
54° 23′ 29″ N, 10° 11′ 10″ O
Festung, Küstenbefestigung Ab 1632 von dem dänische König Christian IV. an der engsten Stelle der Kieler Förde (Friedrichsorter Enge) anlegen, um Kiel und den Kieler Hafen zu sichern. 1648 wurde die Festung durch König Friedrich III. (Dänemark und Norwegen) geschleift und an dieser Stelle ab 1663 die Festung Friedrichsort errichtet.
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Kieler Festungsring Kieler Förde
54° 23′ 26″ N, 10° 12′ 4″ O
Festung, Küstenbefestigung Der sogenannte „Kieler Festungsring“ umfasst militärische Anlagen der Küstenbefestigung zur Sicherung des Kriegshafens Kiel (ab 1865,) und später des Kaiser-Wilhelm-Kanals sowie den landseitigen Schutz der Küstenbefestigung.
Westufer der Kieler Förde von Kiel-Schilksee bis nach Kiel-Holtenau (von Nord nach Süd): Sperrbatterie Kahlenberg (1912, Schilksee), Fort Falckenstein (nach 1873, Kiel-Pries), Westuferbatterie (1893), Fort Herwarth (1890), Festung Friedrichsort, Laboratoriums-Redoute Friedrichsort (ab 1865) und Fort Holtenau (1890).
Ostufer der Kieler Förde von Heikendorf bis Stein (Probstei) (heute im Gebiet des Kreises Plön, von Süd nach Nord): Fort Röbsdorf (1890, Probsteierhagen), Batterie Steinersbruch (1914, Heikendorf) und Redoute Heidberg (1870/71, später Sperrbatterie Heidberg), Schanze Möltenort (ab 1848/50, später Batterie Möltenort), Fort Korügen (1877) und Waldbatterie Möltenort (1869). Die sogenannte „Batterieecke“ (Laboe): Schanze Laboe (im Dreißigjährigenr Krieg angelegt), Ostuferbatterie (1893) und Batterie Jägersberg (1866). Sodann Fort Stosch (1871), Koppelbatterie Laboe (1908), Au Schanze (Sperrbatterie Laboe), Panzerturm Laboe (1902) sowie Batterie Neu-Stein.[10]

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Festung Friedrichsort Friedrichsort
54° 23′ 29″ N, 10° 11′ 10″ O
Festung, Küstenbefestigung Auch Friedrichspries genannt, ab 1663 an Stelle der Festung Christianspries angelegt. In preußischer Zeit Hauptteil des Kieler Festungsringes, nach dem Ersten Weltkrieg teils geschleift, ab 1935 von der deutschen Marine genutzt. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden viele der Gebäude der Festung durch Bombenangriffe zerstört. Heute genutzt wird die denkmalgeschützte Festung hauptsächlich von Gewerbebetrieben aus der Kreativwirtschaft. Etwa 500 m westlich der Festung lag ab 1865 die Laboratoriums-Redoute Friedrichsort (Lage) zum Herstellung und Prüfung von Munition und Torpedos. Bis 1919 wurde die Redoute als Kaserne und Brieftaubenstation genutzt.
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Fort Falckenstein Pries
54° 24′ 4″ N, 10° 11′ 16″ O
Festung, Küstenbefestigung, Fort Teil des Kieler Festungsring: nach 1871 als Fort Brauner Berg angelegt zum Schutz des Festung Friedrichsort, 1873 nach Eduard Vogel von Falckenstein in Fort Falckenstein umbenannt. 1873 und 1905 wurde das Fort umgebaut, 1921 geschleift. Auf seinem Gelände wurde 1965 das Jugendlager Falckenstein errichtet.[11] Die Westuferbatterie lag am heutigen Falckensteiner Strand (benannt nach dem Fort) südöstlich unterhalb des Forts (1893 fertiggestellt) zur Abriegelung des Hafeneinfahrt (Lage).[12] Nördlich des Forts nahe dem Hof Kahlenberg in Schilksee errichtet man 1912 die Batterie Kahlenberg (Lage), die 1921 geschleift und abgetragen wurde.[13]
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Fort Herwarth Pries
54° 24′ 30″ N, 10° 8′ 28″ O
Festung, Fort Teil des Kieler Festungsringes: 1887–1890 angelegt vom Typ Biehler bei Dreilinden auf dem Klausdorfer Berg zum Schutz der Festung Friedrichsort, 1911 aufgrund weiterentwickelnde Waffentechnik umgebaut und erweitert, 1921 geschleift. Das Fort wurde nach Eberhard Herwarth von Bittenfeld benannt. Hier wurden 1918 Matrosen vom Linienschiff SMS Markgraf wegen Gehorsamsverweigerung inhaftiert. Während des Zweiten Weltkrieges befand sich dort die Zentrale der Kieler Luftabwehr (Flak-Gruppenkommando). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier eine pyrotechnische Fabrik errichtet.[14]
Fort Holtenau Holtenau
54° 22′ 54″ N, 10° 8′ 46″ O
Festung, Fort Teil des Kieler Festungsringes: von 1887 bis 1888 hinter dem Uferbereich Voßbrook landeinwärts an der Stelle der ehemaligen Kate Distelrade angelegt vom Typ Biehler zum Schutz des Kaiser Wilhelm-Kanals und gegen eine Invasion von Land her. Möglicherweise verfügte das Fort bei Kriegsausbruch 1914 nicht mehr über Geschütze und sollte für die Verteidigung durch Infanterie vorgesehen sein. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Fort 1921 geschleift und die Überreste im Rahmen der Erweiterung des Flugplatzes Holtenau von 1924 bis 1926 vollständig beseitigt.[15]
Turmhügelburg Kiel Pries
54° 23′ 50″ N, 10° 8′ 21″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall der Motte und der Vorburg an der B 503 zwischen Altenholz-Klausdorf und -Stift auf dem Stadtgebiet von Kiel-Pries, wahrscheinlich aus dem 13. bis 14. Jahrhundert und am Ende des 15. Jahrhunderts aufgegeben.[16]
Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Bokop Groß Zecher
53° 35′ 54″ N, 10° 54′ 40″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg, die in der Überlieferung als „Raubschloss“ bezeichnet wird.
Großer Burgberg Seedorf
53° 36′ 49″ N, 10° 53′ 24″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer mittelalterlichen Burganlage, auch „Burg Zuckerhut“ genannt[17], auf einer hoch aufragenden Kieskuppe auf einer Moräneninsel (heute Halbinsel) zwischen dem Schaalsee und dem Priestersee. Nach Nordwesten hin hatte sie eine Landverbindung. Am Rand des Burgberges ist eine Umwallung von etwa 0,4 m noch erkennbar, die die Innenfläche von 90 × 60 m Durchmesser umschließt. Die Namensgebung „Großer Burgberg“ spiegelt eine Verankerung in den lokalen Traditionen wider.[18]
Burg Groß Zecher Groß Zecher
53° 36′ 12″ N, 10° 54′ 33″ O
Burg, Turmhügelburg Vermuteter Burgstall einer Burg auf dem Gutshof Großer Zecher, möglicherweise Turmhügelburg, Wall- und Grabenreste erhalten.[19]
Burg Linau Linau
53° 38′ 46″ N, 10° 28′ 4″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg und Ruine der Grundmauer eines Bergfrieds
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Ertheneburg Schnakenbek
53° 22′ 43″ N, 10° 29′ 47″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg, im 19. Jahrhundert auch Striepenburg genannt.
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Müggenburg (Ratzeburg) Ratzeburg
53° 40′ 32″ N, 10° 48′ 45″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg
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Burg Nusse Nusse
53° 39′ 46″ N, 10° 35′ 6″ O
Burg Auch Gänseburg genannt, vermuteter Burgstall einer mittelalterlichen Burg
Burg Kehrsen Gudow
53° 33′ 14″ N, 10° 45′ 57″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg im Gudower Ortsteil Kehrsen an der Straße „Am Burgwall“. Erhalten ein steil geböschter, abgeflachter Turmhügel (Durchmesser 18 m, Höhe 1,5 m über der Wasserlinie), umgeben von einem Wassergraben (Breite ca. 7 m), der im Osten von einer Erdrampe unterbrochen wird; Gesamtdurchmesser der Anlage 32 m.[20]
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Gut Basthorst Basthorst
53° 34′ 52″ N, 10° 28′ 12″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg),
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Gut Bliestorf,
Hof Neu-Bliestorf
Bliestorf
53° 45′ 56″ N, 10° 34′ 35″ O
Herrenhaus Ehemaliges Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg) und Allodialgut, zeitweise ein Lübsches Gut. Erste urkundlich erwähnte Besitzer waren die Ritter vom Crummesse. Spätere Eigentümer waren unter anderem Lübecker Bürgermeister. 1910 kaufte Johann Rudolph Freiherr von Schröder (* 1852; † 1938) das Gut. Die Familie von Schröder verpachteten die Ländereien und später das Herrenhaus. Als Unterscheidung mit dem Hof Neu-Bliestorf wird das Gut auch „Alter Hof“ bezeichnet. Der Hof Neu-Bliestorf entstand um 1740 und geht auf die Adelfamilie von der Sode zurück. August Louis Detlev von Schrader erwarb das Gut Ende des 18. Jahrhunderts von der Familie von Rumohr und ließ das Herrenhaus (1843) im Schweizerstil erbauen.
Gut Groß Zecher Groß Zecher
53° 36′ 18″ N, 10° 54′ 23″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg), vormals Gut Zecher genannt
Gut Gudow Gudow
53° 33′ 15″ N, 10° 46′ 19″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg)
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Gut Gülzow Gülzow (Lauenburg)
53° 26′ 38″ N, 10° 29′ 31″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg)
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Gut Wotersen Roseburg
53° 32′ 31″ N, 10° 36′ 5″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg)
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Gut Steinhorst Steinhorst
53° 43′ 15″ N, 10° 29′ 13″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg)
Gut Kastorf Kastorf
53° 45′ 1″ N, 10° 34′ 15″ O
Herrenhaus Entstehungszeit des Lübschen und Rittergutes (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg) ist unbekannt und über die Vorgängerbauten des heutigen Herrenhauses ist nur sehr wenig bekannt. Vermutlich stand ursprünglich Richtung Kreuzung nach Oldesloe ein Turmhügelburg der Ritter von Crummesse, die wohl in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden ist. Das Herrenhaus von 1801/1803 wurde von Christian Frederik Hansen für Christian Freiherr von Hammerstein entworfen und von Joseph Christian Lillie erbaut.[21]
Gut Kogel Sterley
53° 38′ 15″ N, 10° 48′ 52″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg)
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Gut Mustin Mustin (bei Ratzeburg)
53° 41′ 3″ N, 10° 53′ 24″ O
Burg, Herrenhaus Burgstall einer mittelalterlichen Burg auf einer Geestkuppe am Südufer des Mustiner Großen Sees[22], vermutlich dort auch das abgegangene Herrenhaus (sogenanntes „Schloss“) des Lehngutes Mustin, welches nicht an der Stelle des herrschaftliches Vorwerks Mustin und des auf Karten der Preußischen Landesaufnahme bezeichnete Gutes Mustin (Lage). Die erste erwähnte Burg wurde 1291 „wegen Räubereien der Besitzer von den Lübeckern“ zerstört. Später wohnte hier die Familie von Darghelse (auch Dargelik beschrieben, erwähnt 1473) und im 16. Jahrhundert der Edlen von Ritzerau. Danach war Mustin im Besitz der Adelsfamilien Rantzau und Ahlefeldt, die mit Mustin belehnt wurden. Heinrich Rantzau verkauften das Gut an den Herzog Franz II. (Sachsen-Lauenburg).[23]
Befestigter Herrensitz Sterley Sterley
53° 37′ 3″ N, 10° 48′ 56″ O
Burg, Turmhügelburg, Burgstall einer mittelalterlichen Burganlage (ca. 80 × 54 m), Vorgänger des Gutes Kogel. Rechteckiges Burgplateau (50 × 30 m Durchmesser) mit abgerundeten Ecken und einem umgebenden Graben (8–15 m breit, 1 m tief).[24]
Schloss Ritzerau Ritzerau
53° 39′ 58″ N, 10° 35′ 8″ O
Burg, Turmhügelburg, Herrenhaus Burgstall einer mittelalterlichen Burg der Adelsfamilie Ritzerau am Nordufer des Ritzerauer Hofsees und abgegangenes Schloss beim Hof Ritzerau (Gut Ritzerauer Hof). Der Burghügel hatte eine Höhe von 5 Metern und einen Durchmesser von 38 Metern (im 19. Jahrhundert gemessen). In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erwarb der Rat der Stadt Lübeck den Rittersitz (sogenanntes „Schloss Ritzerau“). Das im Dreißigjährigen Krieg beschädigte Schloss wurde abgerissen und 1634 neu in Form einer Befestigungsanlage zum Schutz Lübecks wieder aufgebaut. Es wurde 1845 abgebrochen.[25]
Burgwall Kittlitz Kittlitz
53° 39′ 43″ N, 10° 56′ 23″ O
Burg, Burgwall Burgstall eines slawischen Ringwalls einer Burg
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Herrenhaus der Herzöge von Mecklenburg Ratzeburg
53° 42′ 9″ N, 10° 46′ 32″ O
Schloss, Palais Das sogenannten Herrenhaus wurde 1764–1766 erbaut und war die geplante Residenz der Mecklenburg-Strelitzer Herzöge. Das Stadtpalais diente bis 1815 als Amtssitz der herzoglichen Verwalter. 1840 erhielten es die Dompröpste, 1973 bezog es das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg.
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Schloss Seedorf Seedorf
53° 37′ 26″ N, 10° 52′ 17″ O
Herrenhaus Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg), auch Gut Seedorf genannt
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Gut Tüschenbek Groß Sarau
53° 47′ 14″ N, 10° 45′ 1″ O
Herrenhaus Ehemals Rittergut (Ritter- und Landschaft des Herzogtums Lauenburg). Das heute noch stehende villenartige Herrenhaus wurde 1889 fertiggestellt.
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Lauenburger Schloss Lauenburg
53° 22′ 18″ N, 10° 33′ 21″ O
Schloss Abgegangenes Schloss, durch Beschuss kaiserlicher Artillerie 1656 zerstört.
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Schloss Franzhagen Schulendorf
53° 28′ 19″ N, 10° 34′ 11″ O
Schloss, Herrenhaus Auch Schloss Franzenhagen, Franzgarten oder Franzhof genannt, zeitweise auch ein Gut, 1716 abgebrochen.
Ratzeburger Schloss Ratzeburg
53° 41′ 59″ N, 10° 45′ 56″ O
Schloss
Kloster Marienwohlde Lankau
53° 38′ 57″ N, 10° 41′ 44″ O
Kloster Auf dem Gelände des abgegangenen Klosters wurde der Gutshof Marienwohlde errichtet.
Gut Marienwohlde Lankau
53° 38′ 57″ N, 10° 41′ 44″ O
Herrenhaus Der Gutshof der Kreisdomäne wurde auf das Gelände des abgegangenen Klosters Marienwohlde errichtet.
Sirksfelder Schanze Sirksfelde
53° 39′ 10″ N, 10° 30′ 39″ O
Burg, Burgwall auch Wallberg Sirksfelde genannt, Burgstall einer slawischen Niederungsburg, Entstehungszeit 8. bis 9. Jahrhundert
Schloss Friedrichsruh Friedrichsruh
53° 31′ 44″ N, 10° 20′ 17″ O
Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus. Otto von Bismarck ließ unmittelbar an der Bahnstrecke Berlin–Hamburg gelegene Gaststätte „Frascati“ im Sachsenwald, die aus dem einstigen Jagdhaus Friedrichsruh des Grafen Friedrich zur Lippe-Biesterfeld hervorgegangen war, zu einem Herrenhaus ausbauen, das sogenannte Schloss Friedrichruh. Das Anwesen wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
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Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Bucu Altstadt
53° 52′ 25″ N, 10° 41′ 21″ O
Burg, Burgwall Burgstall eines slawischen Burg, der an der Stelle des heutigen Lübecker Burgklosters stand.
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Dänischburg,
Gut Dänischburg
Kücknitz
53° 54′ 37″ N, 10° 44′ 16″ O (Standort des Gutshofes)
Burg, Wartturm König Waldemar II. (Dänemark) ließ im Jahr 1234 zwei Türme in der Nähe der Ortschaft Dänischburg errichten, um die Schifffahrt auf der Trave zu blockieren. Von den Türmen ist nichts mehr erhalten. Nach der Preußischen Landesaufnahme lag der aufgelösten Gutshof (auch Hof Dänischburg genannt) am Nordufer der Trave. Über einen Herrenhaus wurde nicht berichtet.
Burg Krummesse St. Jürgen
53° 46′ 49″ N, 10° 38′ 6″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg, errichtet von den Ritter von Crummesse.
Liubice St. Jürgen
53° 54′ 28″ N, 10° 42′ 52″ O
Burg, Burgwall Abgegangene, etwa 819 bis 1138 bestehende Burg und Siedlung
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Lübecker Burg Altstadt
53° 52′ 25″ N, 10° 41′ 18″ O
Burg An der Stelle der slawischen Burg Bucu ließen die Schauenburger Grafen vermutlich 1143 eine landesherrliche Burg errichten, die später zum Burgkloster umgebaut wurde.
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Lübecker Stadtbefestigung Lübeck Burg, Wallburg, Stadtbefestigung, Landwehr Holstentor, Mühlentor und Burgtor sowie die Lübecker Landwehr mit den Lübecker Landgraben und den Schwedenschanzen im Lauerholz
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Pöppendorfer Ringwall Kücknitz
53° 55′ 52″ N, 10° 48′ 45″ O
Burg, Burgwall, Fluchtburg Burgstall der im 8. Jahrhundert durch die Wagrier errichtete Burg, um das Jahr 1000 aufgegeben.
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Schwedenschanzen Lauerholz St. Gertrud
53° 52′ 18″ N, 10° 46′ 14″ O
Burg, Wallburg, Stadtbefestigung Landwehr Wallgrabenanlage der Lübecker Landwehr, sogenannte Schwedenschanzen (Wall V)
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Stülper Huk Kücknitz
53° 55′ 8″ N, 10° 51′ 56″ O
Burg Burgstall der frühmittelalterliche Befestigung auf der Kuppe des Hirtenberges
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Gut Alt-Lauerhof,
Gut Lauerhof
Schlutup
53° 53′ 10″ N, 10° 46′ 1″ O
Herrenhaus (?) Das Gehöft Alt-Lauerhof (vormalsLewen, Hof tom Lowen und Schwerinscher Hof) wurde erstmal 1163 erwähnt und 1768 von der Stadt Lübeck für die Lübschen Güter gekauft. Später wurde es in drei Teile verpachtet: Alt-Lauerhof, (Neu–)Lauerhof am Berg (Lage) und Neu–Lauerhof am Fuchsberg (Lage). Die drei Lauerhöfe wurden bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts von dem Gehöft Wesloe aus bewirtschaftet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Höfe aufgelöst und ihre Ländereien teils bebaut, teils aufgeforstet. Das Land von Alt-Lauerhof mit dem Forsthaus wurde dem Lauerholz zugeschlagen.[26] Ob und wo Herrenhäuser standen, ist unbekannt.
Gut Brandenbaum St Gertrud
53° 50′ 55″ N, 10° 45′ 2″ O
Herrenhaus Ehemaliges Lübsches Gut, Resthof und Herrenhaus befinden sich heute in Privatbesitz.
Gut Falkenhusen St. Jürgen
53° 49′ 29″ N, 10° 45′ 2″ O
Herrenhaus (?) Auch Hof Falkenhusen genanntes verpachtetes Stadtgut, ehemals Teil der Lübschen Güter, auf Karten der Preußischer Landesaufnahme als „Gut“ gezeichnet. Ob es ein Herrenhaus hatte, ist unbekannt.
Gut Groß Steinrade Groß Steinrade
53° 52′ 43″ N, 10° 36′ 47″ O
Herrenhaus Abgegangene Herrenhaus und Wirtschaftshof des aufgelösten ehemaligen Lübschen Gutes. Das Gut Groß Steinrade und der Steinrader Hof (auch Klein Steinrade genannt, früher Heineholt) waren früher Teil des Gutes Stenrodda (Gut Steinrade).[27]
Gut Hohewarte St Gertrud
53° 51′ 28″ N, 10° 43′ 6″ O
Herrenhaus Seit dem Mittelalter bestehenden Hofes am Ostufer der Wakenitz.
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Gut Israelsdorf St Gertrud
53° 54′ 3″ N, 10° 44′ 24″ O(vermuteter Standort des Gutshofes)
Herrenhaus (?) Ehemaliges Lübsches Gut. Dorf und Ländereien fielen 1513 an die Stadt Lübeck. Ob es ein Herrenhaus hatte, ist unbekannt.
Gut Kaninchenberg Kaninchenberg
53° 50′ 38″ N, 10° 43′ 32″ O
Herrenhaus Vor 1822 wurde ein neuerbauten Gartenhaus neben die großen Windmühle beschrieben. Das jetzige Herrenhaus des ehemaligen Gutes wurde 1890 errichtet.
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Gut Karlshof Karlshof
53° 53′ 33″ N, 10° 43′ 40″ O
Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus oder Sommerhaus des ehemaligen Hofes Karlshof
Gut Klein Steinrade Schönböcken
53° 52′ 32″ N, 10° 37′ 17″ O
Herrenhaus (?) Auch Steinrader Hof, früher Heineholt genannt, ehemals ein Teil der Lübschen Güter. Das Gehöfts wurde 1776 auf der Stelle der Burg Steinrader Hof errichtet. Ob und wo es ein Herrenhaus hatte, ist unbekannt.[27]
Gut Krempelsdorf Schönböcken
53° 52′ 45″ N, 10° 39′ 31″ O
Herrenhaus Ehemaliges Lübsches Gut, Herrenhaus im Jahr 1786 erbaut, heute kirchliches Gemeindehaus
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Gut Krummesse St. Jürgen
53° 46′ 48″ N, 10° 37′ 55″ O
Herrenhaus Ein Lübsches Gut, ob es ein Herrenhaus hatte, ist unbekannt.
Gut Mönkhof St. Jürgen
53° 49′ 39″ N, 10° 41′ 55″ O
Herrenhaus (?) Das Gut Mönkhof diente ab dem 14. Jahrhundert den Heiligen-Geist-Hospital zur Versorgung, heute ist es ein Veranstaltungsort. Ob es ein Herrenhaus hatte, ist unbekannt.
Gut Moisling Moisling
53° 50′ 43″ N, 10° 38′ 35″ O
Herrenhaus Ehemaliges Lübsches Gut.
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Gut Mori Groß Steinrade
53° 52′ 52″ N, 10° 37′ 52″ O
Herrenhaus Ehemaliges Lübsches Gut, heute nutzt eine Schule das Herrenhaus.
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Gut Niemark St. Jürgen
53° 48′ 5″ N, 10° 39′ 7″ O
Herrenhaus Verpachtetes Stadtgut (Reiterhof un dGestüt), ehemaliges Lübsches Gut
Gut Niendorf,
Gut Weißenrode
Schönböcken
53° 49′ 54″ N, 10° 36′ 25″ O
Herrenhaus Das ehemalige Lübsche Gut Niendorf mit Reecke und zugehörigen Dörfer wurde 1844 in Gut Weißenrode umbenannt. Das erste Herrenhaus ist aus dem 17. Jahrhundert überliefert, 1761–1763 entsteht ein Neubau aus Backstein. Diese wurden um 1850 aufstocken und das Herrenhaus im Stil des Spätklassizismus umbauen.[28]
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Gut Padelügge Buntekuh
53° 51′ 17″ N, 10° 37′ 25″ O
Herrenhaus Das alte Herrenhaus in Padelügge musste 1734 durch einen Neubau des ersetzt werden und dient heute als Sitz der Parcham’sche Stiftung.
Gut Roggenhorst Schönböcken
53° 51′ 38″ N, 10° 35′ 54″ O
Herrenhaus Verpachtetes Stadtgut Roggenhorst, eventuell ein ehemaliges Lübsches Gut. Der Gutshof liegt an der Stelle einer Burg. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Berchfried Roggenhorst diente wohl als Sommerhaus und war vermutlich dreistöckig. Das Gewölbe im Inneren liegt tiefer als die Umgebung. Das gleichbleibend kühle Raumklima brachte dem Gebäude den Spitznamen „Kartoffelkeller“ ein.[29] Das im Jahr 1888 erbaute Gutshaus wurde vielleicht als Herrenhaus genutzt.
Burg Roggenhorst Schönböcken
53° 51′ 38″ N, 10° 35′ 54″ O
Burg, Turmhügelburg Vermutete Burgstall einer Wasserburg oder ein Weiherhaus mit Turmhügel, weitgehend erhaltenes Grabensystem. Deren befestigter Bergfried sollte man noch um das Jahr 1600 zu sehen sein. Wohl zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde ein Burgturm errichtet, von dem auch noch Reste zu finden sind.[30]
Gut Schönböcken Schönböcken
53° 52′ 4″ N, 10° 37′ 5″ O
Herrenhaus Herrenhaus von 1912 des ehemaligen Hofes Schönböcken (auf Karten der Preußischer Landesaufnahme als Gut gezeichnet und wird zu den Lübsche Güter gezählt). Es war zwischen 1976 und 2007 als Seniorenheim genutzt wurde und brannte 2013 fast vollständig aus.
Steinrader Hof Schönböcken
53° 52′ 32″ N, 10° 37′ 17″ O
Burg, Turmhügelburg Auch Klein Steinrade, früher Heineholt genannt, Ruine einer vermuteten Motte und Wasserburg oder ein Weiherhaus (Fundament, Gewölbekeller). Die Motte brannte wohl 1775 ab und darauf wurde 1776 der Hof Klein Steinrade errichtet.[31][27]
Gut Strecknitz St. Jürgen
53° 49′ 58″ N, 10° 42′ 41″ O
Herrenhaus Herrenhaus des aufgelösten ehemaligen Lübsche Gutes
Gut Wesloe St. Gertrud
53° 52′ 21″ N, 10° 42′ 53″ O
Herrenhaus (?) Das Gehöft Wesloe bewirtschaftete die Ländereien des ehemaligen Alt-Lauerhofs als Teil der Lübschen Güter bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Ob das Gehöfts ein Herrenhaus hatte, ist unbekannt.[32]
Palais Rantzau Altstadt
53° 51′ 46″ N, 10° 41′ 8″ O
Schloss, Palais Auch Schloss Rantzau genannt, letztes erhaltenes Haus von ehemals 13 mittelalterlichen Kurien der Domherren, das Kuno zu Rantzau-Breitenburg 1858 erwarb und umbauten. Ab 1875 wechselte sich mehrfach die Besitzer.
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Katharinenkloster Lübeck Altstadt
53° 52′ 8″ N, 10° 41′ 22″ O
Kloster Bestehend heute aus Katharinenkirche (Lübeck), Katharineum zu Lübeck und Stadtbibliothek (Lübeck)
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St.-Johannis-Kloster Altstadt
53° 52′ 0″ N, 10° 41′ 35″ O
Kloster Heute das Gymnasium Johanneum zu Lübeck
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Burgkloster (Lübeck) Altstadt
53° 51′ 45″ N, 10° 41′ 23″ O
Kloster An der Stelle der slawischen Burg Bucu ließen die Schauenburger Grafen vermutlich 1143 eine landesherrliche Burg errichten, die später zum Burgkloster umgebaut wurde.
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St.-Annen-Kloster Altstadt
53° 51′ 45″ N, 10° 41′ 21″ O
Kloster In den teils wiederaufbauten Gebäuden des ehemaligen St.-Annen-Kloster befindet sich das Museumsquartier St. Annen.
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Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Wittorfer Burg Neumünster-Wittorf
54° 3′ 10″ N, 9° 56′ 41″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer frühmittelalterliche Wallanlage
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Margarethenschanze Neumünster-Einfeld
54° 8′ 14″ N, 9° 59′ 19″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer frühmittelalterliche Wallanlage, auch Einfelder Burg genannt
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Kloster Novum Monasterium Faldera oder Wittorf Kloster Abgegangenes Kloster „Neues Münster“, errichtet 1125/27 im Ort „Wippenthorp im Gau Faldera“. Die Augustiner-Chorherren siedelte um 1330 zu dem neuen Kloster Bordesholm um.q
Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Archsum-Burg Archsum
54° 52′ 14″ N, 8° 23′ 26″ O
Burg, Ringwall Eine vorgeschichtliche, obertägig kaum sichtbar erhaltene und überbaute Ringwallanlage, die um Christi Geburt errichtet worden ist und im 9. und 10. Jahrhundert erneut ausgebaut wurde. Die Wallanlage ist eine von drei vergleichbaren Burganlagen auf Sylt.
Borragh Norddorf auf Amrum
54° 40′ 34″ N, 8° 20′ 52″ O
Burg, Turmhügelburg Die Borragh (nordfriesisch: Burg) auf Amrum wird vielfach als alter Grabhügel beschrieben, der später mit einem Wall und einem Graben umgeben und auf dem eine Turmhügelburg errichtet wurde und besaß einen Schiffanleger. Der Platz selbst erscheint 1629 im Verzeichnis der Amrumer Pastoratsländereien mit dem Flurnamen „Bey der Burch“ und wird 1924 in Flurkarten zu Namensuntersuchungen mit Borragh verzeichnet. An der Anlage führt noch heute die Straße Boragwai vorbei. Man vermutet, dass Borragh im Verbund mit der Utersumborg auf Föhr stand, die im 14. Jahrhundert unter anderem als „Kaperburg“ diente. Bisher liegen noch keine gesicherten archäologischen Untersuchungen und belastbaren Quellen vor.[33]
Lembecksburg Borgsum (Föhr)
54° 42′ 35″ N, 8° 27′ 24″ O
Burg, Wallburg Burgstall eines mittelalterlichen Niederungsburg mit landschaftsbeherrschenden Ringwalls, gelegen auf einem natürlichen Geestkern. Den 95 m messenden Burginnenraum schützt ein etwa 10 m hoher Wall, der im Süden durch ein Tor unterbrochen ist. Im östlichen Vorgelände befindet sich ein niedriger Vorwall und ein flacher Graben.
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Tinnumburg Sylt-Ost
54° 53′ 49″ N, 8° 19′ 9″ O
Burg, Ringwall Burgstall der am besten erhaltene der drei Sylter Burgen
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Rantum-Burg Sylt
54° 50′ 10″ N, 8° 17′ 38″ O (vermuteter Standort)
Burg, Ringwall Unter Dünen abgegangene Burg
Utersumborg Utersum Burg, Turmhügelburg
Wogemannsburg Westerhever Burg Trutzburg
Ebensburg Osterhever
54° 23′ 24″ N, 8° 47′ 31″ O
Burg, Festes Haus Spätmittelalterliche Burg oder ein Edelhof des Epe Wunnekens, Staller von Everschop und Utholm. Die Lage der Anlage weist der Straßenname „Ebensburg“ hin. Aus den Jahren 1634 und 1762 liegen Nachrichten vor, dass der Burgplatz noch erkennbar gewesen sein soll als ein hoher, breiter und unbewohnter Platz, auf dem nichts außer einem Fischteich zu finden war. Darüber hinaus liegen keine Informationen zu den Baulichkeiten vor. Laut der „Gemeinen Eiderstedter Chronik“ (Chronicon Eiderostadense vulgare) zogen am 12. September 1439 die Bauern der Dreilande (Eiderstedt, Everschop und Utholm) vor die Burg des Epe Wunnekens, zerstörten sie und vertrieben den Staller. Im Jahr 1442 rief Herzog Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf) (als Graf von Holstein: Adolf VIII.) die Vertreter der Dreilande nach Husum. Dort mussten sie dem Herzog und Epe Wunnekens Urfehde (den Fehdeverzicht) schwören. Epe Wunnekens wurde entschädigt und musste wieder ins Land gelassen werden. Ob er seine Burg wieder errichtete oder eine Neue gebaut wurde, ist nicht überliefert.[34]
Garde von Alt-Morsum Elisabeth-Sophien-Koog Burg, Festes Haus
Garde auf der Marne Kirchspiel Garding Burg, Festes Haus
Garde bei Kotzenbüll Kotzenbüll Burg, Festes Haus
Gut Arlewatthof Arlewatt
54° 32′ 56″ N, 9° 4′ 8″ O
Festes Haus, Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus des ehemaligen adligen Gutes Arlewatt, gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichtet („Burg Arlewatt“). Belegt sind die adligen Familien Frese, Ratlow, Rantzau und Ahlefeldt. 1627 erwarb es Augusta, Witwe des Herzogs Johann Adolf (Schleswig-Holstein-Gottorf), die im Schloss vor Husum residierte. Im Herrenhaus und später im Haubarg des Arlewatthofes wohnte und arbeitete der Gutsverwalter. Das Gut ging später in den Besitz der Herzogin Maria Elisabeth von Sachsen (1610–1684) über und 1721 der dänischen Krone. Das Herrenhaus wurde „Rode Huus“, „Grieshus“, „Schloss Arlewatt“ und „Schloss an der Arlau“ genannt. Nach dem Brand des Herrenhaus wurde es abgerissen und mit den übergebliebenen Ziegelsteinen im Klosterformat und Ofenplatten 1735 östlich davon ein Haubarg gebaut.[35][36]
Gut Fresenhagen Fresenhagen
54° 45′ 38″ N, 9° 1′ 44″ O
Herrenhaus Im Jahr 1544 erstmals erwähnt. Das Herrenhaus ist ein eingeschossiger Bau mit einem Krüppelwalmdach und einem zweigeschossigen Risalit in der Mitte der Fassade. Seitlich des Risalit befinden sich jeweils Zwerchhäuser mit geschweiften Giebel. Die seitlichen Maueranker zeigen das Jahr 1788, das wahrscheinliche Baujahr des Herrenhauses.[37]
Gut Gaarde Sprakebüll
54° 52′ 14″ N, 8° 23′ 26″ O
Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut wurde 1706 aus dem Dorf und späteren Meierhof Gaarde des Gutes Fresenhagen gegründet.[38]
Gut Hogelund Sprakebüll
54° 46′ 23″ N, 9° 1′ 31″ O
Herrenhaus Ehemaliges adliges Gut ohne Untergehörige, vor 1678 gehörte es zum Gut Fresenhagen. Besitzer waren unter anderem die Adelsfamilien Buchwald und Pogwisch, ab 1716 bürgerlichen Eigentümern.[39] Das eingeschossige Herrenhaus geht möglicherweise auf einen Bau des frühen 18. Jahrhunderts zurück.[40]
Herrenhaus Hoyerswort Oldenswort
54° 21′ 31″ N, 8° 56′ 42″ O
Herrenhaus
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Gut Immenstedt Immenstedt (Nordfriesland)
54° 32′ 29″ N, 9° 9′ 45″ O (Standort der Gemeinde)
Herrenhaus, Jagdhaus Das aufgelöste adlige Gut (vormals Gut Imming und Gut Immingstedt genannt) war seit 1438 im Besitz der Herzöge von Schleswig und Nachfolger (Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf). Im Jahr 1590 wurde dort ein Jagdhaus für die Herzöge erbaut, dass 1712 aufgrund Baufälligkeit abgerissen wurde.
Gut Karrhardehof Klixbüll
54° 48′ 13″ N, 8° 53′ 52″ O
Herrenhaus Abgegangene Gutsgebäude des ehemaligen adligen Gutes (auch Gut Karrharde genannt). Im 15. Jahrhundert war es Teil des Gutes Klixbüllhof des Hardesvogtes Andreas Sönksen. Es traten in der Folgezeit Erbstreitigkeiten zwischen den Nachkommen von Andreas Sönksen auf und Andreas Mommsen verlor sein Gut Bovestedt an Hans von Andersen, Gutsherr von Klixbüllhof. Aus den Besitzresten der Gutes Boverstedt soll dann das Gut Karrhardehof entstanden sein. Das Gut war seit 1728 im Besitz der Familie Sibbers, die das Gut im Jahr 1833 an Heinrich thor Straten verkaufte. Dieser ließ ein neues Gutshaus erbauen und betrieb 1835 dort eine Hökerei. Die nachfolgenden Eigentümer, Familie Hansen, richteten einen ländlichen Krämerladen ein. 1884 erwarb Johann Heinrich Schütt aus Husum den Karrhardehof von Ingeborg Marie Hansen und verpachtete das Geschäft an seinem Sohn Emil Friedrich Christian Schütt, der es als Kolonialwarenladen betrieb. Nach dem Tod seiner Vater blieb Emil Schütt Eigentümer bis zu seinem Tod 1938.[41]
Gut Klixbüllhof Klixbüll
54° 48′ 40″ N, 8° 52′ 50″ O
Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut Klixbüll lag südlich der Kirche auf einer Warft mit Ringgraben (heute landwirtschaftliche Hof Bötel). Als erster bekannter Eigentümer war der Hardesvogt der Karrharde, Andreas Sönksen, genannt, dem Herzog Adolf I. (als Graf von Holstein: Adolf VIII.) im Jahre 1450 einen Adels- und Freibrief auf alle seine Güter ausstellte. Seine drei Söhne erbten seine Liegenschaften: Hans von Andersen den Stammhof Klixbüllhof, Lüdde von Andersen das Gut Bosbüll und ein dritter Sohn das Gut Boverstedt. Es traten in der Folgezeit Erbstreitigkeiten auf und Andreas Mommsen, ein Sohn des Boverstedter Andersen, verlor sein Gut an Hans von Andersen. Im Jahre 1609 verkaufte Benediktus von Andersen den Klixbüllhof an Geert Rantzau zu Breitenburg. Diese erwarb auch den Boverstedter Besitz. Der Klixbüllhof blieb bis 1661 bei dem Rantzau. In der Folgezeit haben die Besitzer des Gutes oft gewechselt, bis Mitte des 18. Jahrhunderts die Ländereien parzelliert wurden. Um 1890 erwarb Hans J. Bötel, Lehrer und Küster in Klixbüll an der Klixbüller Schule, das verkleinerte Gut. Nach der Auflösung der Gutsbezirke wurde der Klixbüllhof eingemeindet. An der Stelle stand ein Dreiseithof.[41]
Gut Lütjenhorn Achtrup
54° 48′ 3″ N, 9° 5′ 10″ O
Herrenhaus Das adlige Gut wurde Mitte 16. Jh. von der Adelfamilie Wisch gegründet, das Herrenhaus wurde im Jahr 1762 errichtet.
Gut Mirebüll Högel
54° 39′ 15″ N, 9° 1′ 46″ O
Herrenhaus Das kleine adlige Gut rechnete früher zur Nordergoesharde im Amt Bredstedt-Land sowie zum Zweiten Angler Güterdistrikt. Heute gehört das Areal zur Gemeinde Högel. Adlige und später auch bürgerliche Eigentümer sind seit dem 16. Jahrhundert überliefert. Aus seiner älteren Zeit stehen heute keine Gebäude mehr.[42]
Gut Seegarden Pellworm
54° 31′ 1″ N, 8° 40′ 13″ O
Burg, Festes Haus, Herrenhaus Auch Seegaarden geschrieben. Das ehemalige adlige Gut, als „Junkerhof“ bekannt, wurde um die Wende zum 15. Jahrhundert im Großenkoog auf Strand (Alt-Nordstrand; Pellworm als selbstständige Insel entstand erst durch die Burchardiflut im Jahr 1634). Frühere Besitzer soll Edleff Knudsen gewesen sein, Staller und Schwiegervater von Laurens Leve). Schriftlich gesichert ist der Besitzer Wunke Knudsen, Staller von Alt-Nordstrand. Nach häufig wechselnden Besitzer und zahlreicher Flutschäden wurde es von der Landschaft Pellworm aufgekauft und 1837 seine Privilegien als adliges Gut verlor.[43][44] Es war wohl ein befestigter Hof (außer „Ga(a)rd(e)“ auch „Borch“ (Burg) und „Hus“/„Huß“ genannt) mit Kellergewölben auf eine Warft, umgeben mit einem Graben und eine Zugbrücke. Das im 19. Jahrhundert beschriebene Wohn- und Wirtschaftshaus (Stall und Dreschtenne) hatte starke Brandmauern. Später wurden Flügelanbauten zu den vorhandenen Gebäude errichtet, teilweise die Gewölbe und der Graben zugeschüttet und die Brücke mit einem Damm ersetzt.[45] Von der älteren historischen Bebauung ist heute zwar nichts mehr zu sehen.[44]
Gut Wulfenbüll Tetenbüll Burg, Festes Haus
Schloss vor Husum Husum
54° 28′ 47″ N, 9° 2′ 59″ O
Schloss Nebenresidenz des herzoglichen Hauses Schleswig-Holstein-Gottorf und im 18. und 19. Jahrhundert als gelegentliche Residenz des dänischen Königshauses.
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Festung Tönning Tönning Festung, Festungsstadt Der Herzog Friedrich III. ließ Tönning 1644 zu einer Festungsstadt ausbauen. Die Festungsanlage mehrfach geschleift und wieder aufgebaut, nach 1714 aber dauerhaft niedergelegt. Festungsstädte sind ein (früh-)neuzeitlicher Stadttyp, die eine überörtliche strategische Bedeutung für die Verteidigung für ihre Region, für die militärisch Einsatzbereitschaft und als Waffen- und Depotplatz für eine offensive Kriegsführung hatten. Auch waren sie ein Ausdruck landesherrlicher Souveränität nach innen und nach außen. Der defensive Schutz der Bürger der Stadt und die benachbarte Landbevölkerung trat hinter die militärisch und politisch Interessen des Staates zurück.[46]
Ramstedter Schanze Ramstedt
54° 24′ 12″ N, 9° 8′ 52″ O (vermuteter Standort)
Festung, Schanze Wehranlage im 17. Jahrhundert zwischen der Husumer Schanze und der Treene zur Absperrung nach Eiderstedt. Deren Grabenanlagen standen durch einen kleinen Kanal mit der Treene in Verbindung standen. Der Straßenname „Dänische Schanze“ erinnert an die Wehranlage.[47]
Bischofsburg Schwabstedt
54° 23′ 43″ N, 9° 10′ 55″ O
Burg, Schloss Burgstall einer mittelalterlichen Bischofsburg und das spätere befestigte Schloss als Bischofssitz, erhalten als rechteckiges Plateau von etwa 60 m Seitenlänge und 2 m Höhe mit an der Ost- und Westseite vorgelagerten, zum Teil geschleiften, Wall- und Grabenresten; Höhe des Walles ca. 3 m, Breite ca. 10 m, Durchmesser des Denkmalbereiches ca. 150 m. Diese bauten die nachfolgenden Bischöfe zu einem aus. Zu größeren baulichen Veränderungen kam es unter Herzog Adolf I. von Gottorf im 16. Jahrhundert. Der Abriss erfolgte 1705.
Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Brodau Schashagen
54° 6′ 48″ N, 10° 54′ 55″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burganlage am Steilufer der Ostsee. Landseitig liegt vor dem Burghügel ein Graben mit einem außerhalb liegendem Wallstück sowie östlich und westlich neben dem Hügel zwei weitere Wallstücke.[48]
Burg Hemmelsdorf Timmendorfer Strand-Hemmelsdorf
53° 58′ 7″ N, 10° 45′ 58″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg, vermutlich mit zwei Motten, die neben Ruppersdorf, Snykrode, Schönkamp, Schwienkuhlen und Widdole eine der sechs „Raubritterburgen“ der Adelfamilie Buchwald war, die von den Lübeckern im Jahr 1364 zerstört wurde.
Burg Glambek Burg auf Fehmarn
54° 24′ 44″ N, 11° 12′ 30″ O
Burg, Wallburg Die Ruine einer mittelalterlichen Niederungsburg im Süden von Fehmarn wurde 1210 errichtet, zerstört wurde sie im Jahre 1628 während des Dreißigjährigen Krieges.
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Burg Grube Grube (Holstein)
54° 14′ 15″ N, 11° 1′ 42″ O
Burg, Wallburg Auch Burg zu Ratjensdorf, Burgstall einer mittelalterlichen landesherrlichen Burg, vermutlich auf einem slawischen Burgwall errichtet.
Burg Gosevelde Niendorf (Timmendorfer Strand)
53° 59′ 7″ N, 10° 49′ 9″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg (auch Burg Gosefeld genannt, als Burg Räuberkuhle bekannt), deren Ziegelsteinreste auf einen Steinbau hinweisen. Die Burg wurde nur einmal im Jahr 1255 urkundlich erwähnt: die Urkunde bezieht sich auf ein Bündnis zwischen den Grafen Johann I. (Holstein-Kiel) und Gerhard I. (Holstein-Itzehoe) einerseits und den Lübeckern andererseits gegen Detlev von Buchwald, dessen Brüder und Otto von Padelügge und zielte auf die Niederlegung der „Räuberburg“ ab. Ob sie belagert und zerstört wurde, weiß man nicht.[49]
Turmhügelburg Havekost Ahrensbök
54° 1′ 7″ N, 10° 37′ 12″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer im vermutlich im 12. Jahrhundert errichteten Havekoster Burg. Der Turmhügel mit einer Rekonstruktion ein Palisaden umgibt der wiederhergestellten Wassergraben. weitere Bilder
Burg Merkendorf Merkendorf (Schashagen)
54° 6′ 53″ N, 10° 50′ 35″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Burg Schlottbarg, ehemals von Wasser umgeben. Durchmesser der Burg mit Berme ca. 23 m, Höhe 1 – 1,5 m, Breite des umlaufenden Grabens 5 – 7 m, Gesamtdurchmesser der Anlage 36 – 40 m.[50]
Burg Plunkau Altenkrempe
54° 7′ 57″ N, 10° 44′ 3″ O
Burg, Turmhügelburg (?) Burgstall einer mittelalterlichen Burg nahe der Plunkau setzt sich aus insgesamt sieben Hügeln zusammen. Der größte Hügel hat einen Umfang von 60 mal 30 Meter, der kleinste einen Durchmesser von circa 10 Metern. Der archäologische Befund legt die Existenz einer Motte mit Vorburg nahe. Wann die Plunkauer Burg errichtet und aufgegeben oder zerstört wurde, ist unbekannt. In der Zeugenliste einer Urkunde von 1214 wird der Vogt von Plunkau Heinrich erwähnt. Dies kann ein Hinweis auf einen befestigten Verwaltungssitz des Königs Waldemar II. (Dänemark) sein.[51]
Burg Ruppersdorf Ratekau-Ruppersdorf, Ruppersdorfer See
53° 57′ 18″ N, 10° 44′ 24″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg im Ruppersdorfer See, auch bekannt als Räuberkuhle. In ihren Entstehungszeit (12. bis 13. Jahrhundert) war der See stark vermoort, nach der Aufstauung im 1992 liegt der Turmhügel auf einer Insel. Ruppersdorf bzw. Alt-Ruppersdorf ist erstmalig im Besitz der Adelsfamilie Buchwaldt nachzuweisen und wurde 1364 neben Hemmelsdorf, Snykrode, Schönkamp, Schwienkuhlen und Widdole als eine der sechs „Raubritterburgen“ der Buchwalds von den Lübeckern zerstört.[52]
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Burg Schönkamp Stockelsdorf-Schönkamp
53° 57′ 55″ N, 10° 38′ 12″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg, Turmhügel mit umgebendem Graben und teilweise Außenwall erhalten.[53] Schönkamp war neben Hemmelsdorf, Ruppersdorf, Snykrode, Schwienkuhlen und Widdole eine der sechs „Raubriterburgen“ der Adelfamilie Buchwald, die im Jahr 1364 von den Lübeckern zerstört wurde.
Burg Schwienkuhlen Ahrensbök-Schwienkuhlen
(unbekannter Standort)
Burg Abgegangene Burg (vormals wohl auch Burg Schwienkuhl geschrieben), die neben Hemmelsdorf, Ruppersdorf, Snykrode, Schönkamp und Widdole eine der sechs „Raubritterburgen“ der Adelfamilie Buchwald war, die im Jahr 1364 von den Lübeckern zerstört wurde.
Burg Schwinkenrade Ahrensbök
53° 58′ 3″ N, 10° 36′ 49″ O
Burg Burgstall einer mittelalterlichen Höhenburg des 8./9. Jahrhunderts und Hofes auf dem Voßberg. In den 1960er Jahren wurde hier Ziegelreste gefunden. Ein Graben ist archäologisch nicht nachzuweisen. Die Burg befand sich offenbar zunächst im Besitz des Niederadligen Tidemann Dunker, der Hof und Dorf Schwinkenrade an den Lübecker Bürger Marquard Boom verkauften. Dieser verkauften es 1354 an das St.-Johannis-Kloster (Lübeck). Im selben Jahr verpachteten das Kloster den Hof in Schwinkenrade den Lübecker Bürger Timmo Wriver. Seitdem wird die Burg und der Hof nicht mehr erwähnen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Befestigungen nach dem Übergang zunächst in bürgerlichen und kurz darauf in klösterlichen Besitz weiterbestanden.[54]
Burg Süsel Süsel
54° 4′ 43″ N, 10° 43′ 3″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg, Turmhügel mit einem umlaufenden, verlandeten Graben.[55]
Burg Snykrode Haffkrug
54° 2′ 35″ N, 10° 44′ 13″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg (auch Snirode geschrieben), die neben Hemmelsdorf, Ruppersdorf, Schönkamp, Schwienkuhlen und Widdole eine der sechs „Raubritterburgen“ der Adelfamilie Buchwald war, die von den Lübeckern zerstört wurde.
Burg Vellin Süsel
54° 5′ 16″ N, 10° 40′ 17″ O
Burg Burgstall einer mittelalterlichen Burg mit ovalen Burgplatz (Durchmesser 22–25 Metern ) und einem Graben, die in der schriftlichen Überlieferung als Hof verwendet wird. Die ursprünglichen Besitzer desr Burg und des Gutes bleiben unklar, 1358 stand die Familie des niederadligen Gottschalk von Vellin urkundlich mit dem Hof in Verbindung. 1384 verkaufte der Lübecker Bürger Hans von dem Horne den Hof und das Dorf Fassendorf an den Grafen Adolf VII. (Holstein-Kiel). 1896 erwarb der Lübecker Domherrn Jakob Krumbek den Hof und die Mühle Vellin sowie das Dorf Fassendorf, die er dem Kloster Ahrensbök vererbte. Eine Befestigung dürfte zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr bestanden haben.[56]
Burg Widdole Ratekau-Häven
53° 58′ 48″ N, 10° 49′ 59″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall eines mittelalterliche befestigte Herrensitz, bestehend aus Turmhügel, Plateau und Graben[57], auch Burg Wedöhl genannt. Die Hofanlage und der dort wohnhafter Detlev von Buchwald wurden 1329 erstmals in einer Verkaufsurkunde erwähnt. 1336 fällte Graf Johann III. von Holstein-Plön einen Schiedsspruch im Konflikt zwischen den Brüdern Detlev und Volrad von Buchwald einerseits und der Stadt Lübeck andererseits: der Turm („turris“) der Burg Widdole, der sich noch im Bau befand, musste abgetragen und die Ziegelei abreißen werden. Auch durften die vorhandenen Bauteile zukünftig weder von den Adligen noch von ihren Erben für den Bau einer Burg verwendet werden. 1364 war Widdole neben Hemmelsdorf, Ruppersdorf, Snykrode, Schönkamp und Schwienkuhlen eine der sechs „Raubritterburgen“ der Buchwalds, die von den Lübeckern gebrochen wurde. Nach der Zerstörung der Burg blieb jedoch Detlev von Buchwald und seine Nachkommen Besitzer und Bewohner von Widdole bis ca. 1463/64. In einem Tauschvertrag mit den Adligen Lemmeke Buchwald und Wulf Pogwisch fiel Widdole an das Lübecker Domkapitel zu. 1466 wurden die Gebäude in Widdole an den Lansten Sievert Boytin und seine Erben (später die adligen Familie von Boytin) verkauft, ausgenommen zwei Bergfriede, die sich die Domkapitulare für eigene Zwecke vorbehielten. 1545 scheinen die beiden Bergfriede durch landwirtschaftliche Nutzung verwüstet waren.[58]
Wittenwiewerbarg Dahme
54° 13′ 26″ N, 11° 5′ 5″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer im 13. und 14. Jahrhundert errichteten Burg.
Farver Burg Wangels
54° 15′ 54″ N, 10° 47′ 57″ O
Burg, Burgwall Burgstall einer frühgeschichtlichen Befestigungsanlage, bestehend aus einem slawischen Ringwall, einem vorgelagerten Abschnittswall (keine datierenden Funde, Lage) und davor liegenden Graben. Die Hauptburg lag am Südende einer plateauartigen Anhöhe.[59]
Oldenburger Wall Oldenburg in Holstein
54° 17′ 39″ N, 10° 53′ 6″ O
Burg, Burgwall, Wallburg, Stadtbefestigung Burgstall einer slawischen Befestigungsanlage der Wagrier (1148/1149 zerstört) und eine an dieser Stelle errichtete dänische (später holsteinische) Burganlage (1261 zerstört).
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Blocksberg Pansdorf
53° 59′ 12″ N, 10° 41′ 24″ O
Burg, Burgwall Auch Pansdorfer Schanze genannt, Burgstall einer wendischen Burganlage des 8. und 9. Jahrhunderts.
Katzburg Bosau Burg, Burgwall Burgstall einer slawischen Burganlage
Süseler Schanze Sierksdorf
54° 4′ 38″ N, 10° 43′ 52″ O
Burg, Burgwall Burgstall eines wendischen Ringwalles am Süseler See.
Gut Kaltenhof Bad Schwartau
53° 55′ 6″ N, 10° 43′ 24″ O
Festes Haus, Herrenhaus Abgegangener, befestigte bischöfliche Wirtschaftsgutshof, 1280 gegründet.
Gut Augustenhof Heringsdorf
54° 16′ 3″ N, 11° 1′ 46″ O
Herrenhaus Ehemaliges adliges Gut, 1800 aus dem Meierhof des Gutes Rosenhof entstanden. 1804 erwarb es Friedrich Philipp Victor von Moltke, 1805 wurde das Wohnhaus errichtet und 1890 umgebaut.
Gut Benzerhof Benz (Malente) Herrenhaus Auch Gut Benz genannt, ehemalig ein Familienfideikommiss und später fürstliches Allodialgut dern Herzögen von Oldenburg. Die Besitzer versuchten zweimal erfolglos für das Hof Benz den Status eines adeligen Gutes zu erlangen, 1710 wird dem freien Hof in Benz die Bezeichnung Gut zugebilligt.
Gut Brodau Schashagen
54° 6′ 55″ N, 10° 53′ 58″ O
Festes Haus, Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut wurde 1526 von Heinrich Rantzau (* um 1474; † 1538) auf Helmstorf angelegt und ein befestigtes Gutshaus gebaut. Bis 1692 war das Gut in Besitz der Adelsfamilie Rantzau. Neben dem Herrenhaus, das in Schleswig-Holstein typische Doppelhaus erstellt wurde, prägt das Gut der Fachwerkspeicher. Es ist ein Wandständerbau mit 28 Doppelgefachen. Weiter gehört zum Gut eine Fachwerkscheune aus dem Jahr 1706 und ein Torhaus mit barocken Turm.[60]
Gut Bürau Neukirchen
54° 18′ 59″ N, 11° 0′ 1″ O
Herrenhaus Das sich seit dem 15. Jhd. im Besitz der Brokdorffs befindliche Gut wurde 1586 an Claus Rantzau verkauft. 1720 wurde Heinrich Rantzau Gutsherr, bekannt durch den Leibeigenenmord von Bürau. Nach mehreren Besitzerwechseln ging 1805 das Gut an die Familie Schwerdtfeger. Das Herrenhaus von 1821 als langgestreckter, eingeschossiger Backsteinbau mit Walmdach errichtet. Mittig angeordnet hat es einen mit Krüppelwalmdach übergiebelten zweiachsigen und zweigeschossigen Mittelrisalit. Im frühen 20. Jhd. wurde es umgebaut und bekam ein großes Mansarddach mit Gauben.
Gut Ehlerstorf Wangels
54° 17′ 24″ N, 10° 49′ 55″ O
Herrenhaus Das Gut besteht seit dem Mittelalter. Das Herrenhaus wurde vom 16. bis ins 18. Jahrhundert erbaut und immer wieder verändert.
Gut Farve Wangels
54° 17′ 7″ N, 10° 47′ 38″ O
Herrenhaus Das adlige Gut geht auf eine mittelalterliche Burg der Adelsfamilie Pogwisch zurück.
Gut Friederikenhof Wangels Herrenhaus
Gut Gaarz Göhl
54° 15′ 48″ N, 10° 58′ 43″ O
Herrenhaus Das adliges Gut wird das erste Mal im Jahre 1433 erwähnt. Ab dem Jahr 1529 gehörte das Gut lange Zeit (mit kurzen Unterbrechungen) der Familie Brockdorff. Heutiges Gutshaus und andere Bauten des Gutes sind im Wesentlichen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.[61]
Gut Godderstorf Neukirchen
54° 19′ 10″ N, 11° 2′ 40″ O
Herrenhaus
Gut Görtz Heringsdorf (Ostholstein) Herrenhaus
Gut Güldenstein Harmsdorf (Ostholstein) Schloss Seit 1839 im Besitz der Großherzöge von Oldenburg (Nebenresidenz), heute Sitz des Familienoberhaupts
Gut Hasselburg Altenkrempe
54° 8′ 25″ N, 10° 48′ 51″ O
Festes Haus, Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut gründet auf einem befestigten Herrensitz des späten Mittelalters. Das Herrenhaus war ursprünglich ein für Schleswig-Holstein typisches, von Wassergraben umgebenes Doppelhaus, das im 18. Jahrhundert weitgehend durch einen barocken Um- und Neubau ersetzt wurde.
Hof Kiekbusch Bosau Herrenhaus
Gut Löhrstorf Neukirchen (Ostholstein) Herrenhaus
Gut Manhagen Manhagen Herrenhaus
Gut Mariashagen Sierksdorf Herrenhaus
Gut Mönchneversdorf Schönwalde am Bungsberg Herrenhaus
Gut Petersdorf Lensahn Herrenhaus
Gut Putlos Oldenburg in Holstein
54° 19′ 5″ N, 10° 50′ 57″ O
Festes Haus, Herrenhaus Vormals Putlose, Lehengut des Klosters Reinfeld und später adliges Gut der Adelsfamilie Rantzau (bis 1720) und anderen Besitzer sowie ein Krongut. Das alte, im Jahr 1828 abgebrochene Burg besaß wohl über den Burggraben führende Zugbrücke, ein hoher Turm und viele unterirdische gewölbte Gänge. An der Stelle wurde das zweistöckiger spätklassizistischer Herrenhaus von 1828 errichtet, umgeben mit einem englischen Landschaftspark. Das Gut Putlos musste vom letzten Besitzer Heinrich von Hoff 1935 an die deutsche Wehrmacht abgegeben werden, die hier einen Truppenübungsplatz anlegte. Im Laufe der folgenden Jahre wurden alle Hofgebäude einschließlich das Herrenhaus abgebrochen.
Gut Redingsdorf Süsel
54° 6′ 35″ N, 10° 42′ 32″ O
Festes Haus, Herrenhaus Auch Hof Redingsdorf genannt, ehemaliges adliges Gut und später ein Krongut. Im 15. Jahrhundert gehörte das Dorf und Gut der Adelfamilie Ahlefeldt und 1577 Heinrich Rantzau auf Breitenburg. Hier stand ein großes mit einem Graben umgebenes Herrenhaus mit 2 Flügeln. 1623 kaufte der Bischof und Herzog Johann Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf das Gut von Friedrich Rantzau. Das jetzige Gutshaus stammt aus dem 19. Jahrhundert.[62]
Gut Rosenhof Grube (Holstein)
54° 15′ 8″ N, 11° 2′ 4″ O
Herrenhaus Ehemaliges adliges Gut, im 16. Jahrhundert aus ehemaligen Besitzungen des Klosters Cismar, namentlich den ehemaligen Klosterhöfen und Güter Prisow und Priwitz entstanden.[63]
Gut Rothensande (Malente) Malente Herrenhaus Das Gut wird 1361 urkundlich erwähnt, in den 1950er Jahren Kulisse der Immenhof-Filme, heute Hotel Gut Immenhof
Gut Satjewitz Neukirchen (Ostholstein)
54° 18′ 56″ N, 11° 1′ 16″ O
Festes Haus, Herrenhaus Satjewitz wurde das erste Mal als Zadekevitze 1433 im Lübecker Zehntregister erwähnt. Zu den Besitzern gehörten die Familien Wensin und Rantzau. Das Herrenhaus ist ein eingeschossiges Fachwerkhaus mit einem Krüppelwalmdach. Der Eingang zum Herrenhaus befindet sich ganz in der Mitte, er ist in der fünften Achse links von zehn Achsen. Über dem Eingang befindet sich ein dreiachsiges Zwerchhaus mit einem flachen Giebel. Vor dem Eingang befindet sich ein Säulenportikus. Auf der Rückseite befindet sich ein fünfachsiger Anbau.[64]
Gut Sebent Damlos Herrenhaus
Gut Seekamp Neukirchen (Ostholstein) Herrenhaus
Gut Siblin Ahrensbök Herrenhaus
Gut Sierhagen Altenkrempe Herrenhaus
Gut Siggen Heringsdorf (Ostholstein)
54° 17′ 25″ N, 11° 3′ 22″ O
Herrenhaus Ehemaliges adliges Gut, zur Entstehungszeit ursprünglich wohl im Besitz der Adelfamilie „von Wotzeke“ (auch Wesseek, Porsvelde ud Poßfeld genannt). Die Adelfamilie „von Siggen“ werden 1325 erwähnt und besaß das Gut bis 1543.[65]
Gut Stendorf Kasseedorf Herrenhaus
Gut Testorf Wangels Herrenhaus
Gut Weißenhaus Wangels Herrenhaus
Gut Wintershagen Sierksdorf (Ostholstein) Herrenhaus
Eutiner Schloss Eutin Schloss
Jagdschlösschen am Ukleisee Sielbeck Schloss, Jagdschloss Jagdpavillon am Ukleisee
Witwenpalais Eutin Palais
Kloster Cismar Grömitz
54° 11′ 24″ N, 10° 59′ 9″ O
Kloster
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St. Johannis (Neukirchen) Malente
54° 12′ 54″ N, 10° 33′ 15″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Auch Feldsteinkirche Neukirchen und Vicelinkirche Neukirchen genannt
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Feldsteinkirche Ratekau Ratekau
53° 56′ 58″ N, 10° 44′ 14″ O|
Wehrkirche, Fluchtkirche Auch Feldsteinkirche Ratekau, Ratekauer Feldsteinkirche oder Ratekauer Vicelinkirche genannt.
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St. Laurentius-Kirche Süsel
54° 4′ 33″ N, 10° 43′ 3″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Feldsteinkirche und Vicelinkirche
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Curauer Kirche Curau
53° 57′ 1″ N, 10° 37′ 14″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Feldsteinkirche und Vicelinkirche, erste Kirche am selben Standort, 1259 erwähnt, Neubau 1683.
Petrikirche zu Bosau Bosau
54° 6′ 25″ N, 10° 25′ 30″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Feldsteinkirche und Vicelinkirche, Rundturm im Dreißigjährigen Krieg zerstört und quadratisch neu errichtet.
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St. Fabian und Sebastian Rensefeld
53° 55′ 17″ N, 10° 40′ 45″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Auch Rensefelder Kirche, kurz St. Fabian, Vicelinkirche, urkundliche Erwähnung der erste Kirche 1177, 1234 schwer beschädigt oder zerstört, Neubau in der Mitte des 13. Jahrhunderts.
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Burg im Riesebusch Bad Schwartau
53° 56′ 7″ N, 10° 42′ 15″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer mittelalterlichen Höhenburg auf einem Plateau des Höhenzuges Riesebusch (bis zu 16 Meter Höhe) in einer Flussschleife der Schwartau gelegen. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelte es sich um einen befestigten Wirtschaftshof des Bischofs von Lübeck. Ein solcher Hof an der Schwartau wird 1215 zur Zeit von Bischof Bertold erwähnt. Die Befestigung bestand etwa bis 1284 bis zur Errichtung des Gutes Kaltenhof durch Bischof Burkhard von Serkem.
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Gut Schwelbek Göhl (Holstein)
54° 16′ 23″ N, 10° 55′ 59″ O
Festes Haus, Herrenhaus Das Dorf Schwelbek (vormals Swalekebeke, Schwahlebek) war anfangs Kirchenbesitz, wurde aber 1460 verkauft. 1564 wurde Benedict Pogwisch mit dem Gut belehnt. Im 17. Jahrhundert war es ein Meierhof des Gutes Putlos, wurde aber 1803 wieder getrennt und 1806 zum adligen Gut aufgewertet.[66] Der Bau des heutigen Herrenhauses begann 1922.
Döhnsdorfer Burg Wangels-Döhnsdorf
54° 17′ 30″ N, 10° 43′ 59″ O
Burg, Turmhügelburg, Fliehburg Burgstall der im 12. Jahrhundert errichteten Burganlage
Burg Groß Parin Groß Parin (Bad Schwartau)
53° 56′ 18″ N, 10° 41′ 34″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall der aus dem 13. Jahrhundert von den Rittern Siegfried und Otto von Buchwald errichteten Burganlage, heute auf dem Gelände des Pariner Hofes.
Gut Dunkelsdorf Ahrensbök
53° 58′ 43″ N, 10° 35′ 48″ O
Herrenhaus Zeitweise ein Lübsches Gut. Um 1810 wird ein Herrenhaus und ein kleines Haus des Altenteiler erwähnt. 1819 weist der Witwe des 1817 im Herrenhaus ermordeten Gutsherren Johann Hinrich Krahn junior in einem Schreiben auf ein reparaturbedürftiges Gutswohnhaus, insbesondere dessen Reetdach hingewiesen. 1827 befand sich im Keller ein Gefängnisraum. Das Herrenhaus von 1876 und die Parkanlage ließ der Gutsherr Georg Diestel und Sohn August bauen. Es brannte 1972 ab. Nach mehrjährigem Wiederaufbau wird es als Wohngebäude genutzt.
Schloss Ahrensbök Ahrensbök
54° 0′ 44″ N, 10° 34′ 17″ O
Schloss Abgegangenes Schloss, errichtet 1593–1601 als Nebenresidenz des Herzogs Johann dem Jüngere von Sonderburg. Nach seinen Tod kam es in Besitz der Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön und war von 1622 bis 1636 Hauptresidenz des ersten Plöner Herzogs Joachim Ernst bis zur Fertigstellung des Plöner Schloss. Nach dem Tod des letzten Herzogs von Sonderburg-Plön wurde das Schloss wegen Baufälligkeit im Jahre 1765 abgebrochen.[67]
Hof Hobbersdorf Hobbersdorf
53° 57′ 31″ N, 10° 42′ 33″ O
Festes Haus, Bauernhof Burgstall eines befestigten Wirtschaftshofes, das laut urkundlicher Erwähnung 1238 gegründet wurde. Er befand sich in Besitz der Familie von Buchwald. Nach mehrfachem Besitzerwechsel im 16. Jahrhundert ging die Wehranlage in das Eigentum des Lübecker Domkapitels. 1756 wurde der Hof aufgegeben.
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Landsitz Lindenhof,
Schloss Warnsdorf
Ratekau53° 58′ 4″ N, 10° 48′ 24″ O Herrenhaus, Landhaus, Villa Die im englischen Landhausstil („landlordsite“) Villa am Hemmelsdorfer See ließ der amerikanischen Architekten A. W. Longfellow (Boston) zwischen 1907 und 1910 für den Deutschamerikaner Arthur Donner errichtet. Die dazugehörige Gartenanlage wurde von Professor Erwin Barth entworfen. Im Jahre 1927 wurden der Landsitz und die von der Familie Donner erworbenen Ländereien an Cai-Detlev von Rumohr (* 26. Juni 1874 Düsseldorf; † 30. November 1949 Hannover) verkauft, der mit seiner Familie im Schloss ihren Wohnsitz nahm. Zu Beginn der 1950er Jahre erwarb der Deutscher Gewerkschaftsbund das sogenannte „Schloss Warnsdorf“ und das unmittelbare Gelände des Landsitzes und richtete ein Schulungs- und Erholungsheim ein. Ab diesem Zeitpunkt wurden zahlreiche Veränderungen an der Parkanlage und an den Wohngebäuden vorgenommen. Nach der Übernahme durch die Neue Heimat (1959) wurde das Anwesen an Dr. Scheele verkauft (1963), der dort eine Kurklinik errichtet. Ab 1977 wurden Um- und Neubauten erteilt. Der Betreiber der privaten Kurklinik hat gewechselt.[68]
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Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Helgoland
Fortalicium Hilghelande
Helgoland
(Standort unbekannt)
Burg, Festes Haus Mindestens eine mittelalterliche Burg auf Helgoland kann man anhand von Schriftquellen nachweisen. Für die Jahre 1231 und 1497 sind jeweils ein hus bezeugt. Es ist unklar, ob sie zeitgleich mit der Burg existierten oder ob es sich um die gleiche Anlage zu verschiedenen Zeiten oder Bauphasen handelte. Die Burg wie auch die beiden hus sind bislang nicht lokalisierbar. In der Neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein von Danckwerth und Mejer wird im Jahr 1649 ein „Wachterhus“ oder „Wächterhus“ an der Südspitze des Oberlands eingezeichnet und eine Bastion an der Nordostspitze. Ob beide Anlagen auf die Burg bzw. eines der hus hinweist, ist mangels Quellen unklar.[69]
Burg Uetersen (I) Uetersen
53° 40′ 55″ N, 9° 39′ 28″ O
Burg Burgstall einer Niederungsburg, vor 1234 von den Rittern von Barmstede errichtet und um 1240 aufgegeben.
Burg Uetersen (II) Uetersen
53° 40′ 42″ N, 9° 38′ 44″ O
Burg Burgstall einer Niederungsburg, vor 1250 von den Rittern von Barmstede errichtet. 1333 das letzte Mal erwähnt, danach vermutlich abgerissen.
Hatzburg Wedel
53° 35′ 20″ N, 9° 40′ 53″ O
Burg Burgstall einer um 1300 gebauten Niederungsburg, anfangs eine hölzerne Turmhügelburg, später aus Stein. Die Burg wurde genutzt bis etwa 1400 als Herrschaftssitz, bis 1710 als Verwaltungssitz. Danach verfiel die Burg. Heute ist von der ehemaligen Burg nichts mehr vorhanden.
Hetlinger Schanze Hetlingen
53° 36′ 20″ N, 9° 36′ 6″ O
Festung, Fort, Schanze Um 1659 errichtete Feldschanze, aus der ein dänisches Sperrfort an der Elbe hervorging. Der Elbstrand bei Hetlingen wurde nach der gleichnamigen historischen Feldschanze und Fort benannt.
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Langes Tannen Uetersen
53° 41′ 33″ N, 9° 40′ 29″ O
Villa, Landhaus Das ehemalige Wohnhaus der Müllerfamilie Lange wurde im klassizistischen Baustil um 1806 errichtet. Heute befindet sich dort ein Museum.
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Burg Pinneberg Pinneberg
53° 39′ 40″ N, 9° 47′ 18″ O
Burg Abgegangene Burg. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Pinneberg findet man 1351, die erste Urkunde im „castrum“ und „im hauß“ Pinneberg wurde im Jahr 1382 ausgestellt. In der Nähe der Burg entstand ein Gerichtsplatz, die Dingstätte. Die Burg war Mittelpunkt der Grafschaft Holstein-Pinneberg und Sitz der Drosten, Stellvertreter der Schauenburger Grafen. 1472 wurde ein befestigte Schloss auf den Burghügel errichtet. 1840 wurde der Burghügel eingeebnet und seit 1844 führt über den Burgstall die Bahnstrecke Pinneberg-Elmshorn.[70]
Schloss Pinneberg Pinneberg
53° 39′ 40″ N, 9° 47′ 18″ O
Schloss Abgegangenes befestigtes Renaissanceschloss anstelle der Burg Pinneberg errichtet (um 1472) und mehrfache aus- und umgebaut. Nach dem Aussterben des Grafengeschlechts verwaltete seit 1640 der Landdrost des dänischen Königs die Herrschaft Pinneberg. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss belagert und sehr beschädigt und um 1720/40 abgebrochen. 1840 wurde der Burghügel eingeebnet und seit 1844 führt über den Burgstall die Bahnstrecke Pinneberg-Elmshorn.[70]
Burg Barmstede Barmstedt
53° 41′ 33″ N, 9° 40′ 29″ O
Burg, Schloss Burgstall und Ruine einer Wasserburg auf der Schlossinsel (Barmstedt), zwischen dem 12. und dem 13. Jahrhundert von den Ritter von Barmstede errichtet. Nachdem das Adelsgeschlecht um 1300 ausstarben, kam die kleine Burg in den Besitz der Schauenburger Grafen. Um 1640 fiel die Burg an die Gottorfer Herzöge, die es 1649 an Christian zu Rantzau veräußerten. Dieser ließ sie als sogenanntes „Schloss “ aus- und umbauten. Es folgten mindestens zwei, eventuell drei schlossartige Gebäude auf dem Gelände.
Schloss Rantzau Barmstedt
53° 41′ 33″ N, 9° 40′ 29″ O
Herrenhaus Das abgegangene Herrenhaus („Schloss“) der Adelfamilie Rantzaus auf der Schlossinsel (Barmstedt) war zweistöckiger Bau mit rechteckigem Grundriss. Das Untergeschoss war wie ein Festes Haus gemauert und diente vor allem der Dienerschaft und für Wirtschaftsräume. Das Obergeschoss war in Fachwerk-Bauweise errichtet und beherbergte Wohnräume der Familie. Um 1657 wurden nach Christian Rantzaus eigenen Skizzen am Außenbau dieses Hauses hölzerne Galerien angebracht. Von 1757 bis 1758 wurden zwei kleinere Trakte angebaut, so dass eine annähernd dreiflügelige Anlage entstand. Ende des 18. Jahrhunderts wurde es durch einen Brand unbewohnbar oder zerstört. Das heutige Herrenhaus im Stile des Klassizismus (1806) wurde zum Teil auf den Fundamenten des Vorgängerbaus errichtet und war Amts- und Wohnsitz der dänischen Verwalter. Es wird noch immer als Schloss Rantzau bezeichnet.
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Burg Haselau,
Gut Haselau
Haselau
53° 39′ 43″ N, 9° 37′ 29″ O
Burg, Herrenhaus Burgstall eines mittelalterlichen befestigten Herrensitzes und niedergelegtes Gut. Die Hauptburg „Schlossberg“ ist eine rechteckige, sich vom umliegenden Gelände abhebende Anlage (Länge ca. 100 m, Breite ca. 70 m), umgeben von einem etwa 35 m breiten Wassergraben. Im Nordosten befindet sich ein Zugang durch einen Erddamm, der die Hauptburg mit der Vorburg „Kuhberg“ verbindet, eine nahezu quadratische Erhöhung (ca. 110 m × 126 m), auf drei Seiten umgeben von einem ca. 10 m breiten Wassergraben, der im Nordwesten mit einem Hauptgraben verbunden ist.[71] Die Burg gehörten wohl ursprünglich der niederadligen Familie von Haselau. Das Geschlecht endet Ende des 13. Jahrhunderts. Ein älteres Haus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde 1651 durch einen Neubau ersetzt, der jedoch schon im Zweiter Nordischer Krieg 1657 zerstört wurde. Im Anschluss erfolgte ein weiterer Neubau oder lediglich eine Wiederherrichtung des zuvor zerstörten Hauses. Bis Mitte des 14. Jahrhunderts befand sich das Kirchspiel Haselau offenbar zumindest in großen Teil im Besitz des Adligen Ottos von Barmstede, 1350 verfügte der Hamburger Bürger Wolder Starke über Besitz in Haselau und 1470 gehörte das Kirchspiel Haselau zur Burg von Haseldorf, die durch König Christian I. an Wulf und Bertram Pogwisch verpfändet wurde. Eine Haselauer Burg findet sich in diesem Zusammenhang keine Erwähnung mehr. Im Jahr 1494 ging Haselau und Haseldorf in den Besitz der Adelsfamilie Ahlefeld. Ende des 16. Jahrhunderts findet Gutshof Haselau keine besondere Erwähnung, die Anlage wurde offenbar geringere Bedeutung beigemessen. Durch die Heirat Ida von Ahlefeld aus dem Haselauer Zweig mit ihren Haseldorfer Vettern Detlev von Ahlefeld im Jahr 1619 wurden die Güter vereint. 1803 wurde das Gut Haselau niedergelegt, da ein zweites Herrenhaus neben Gut Haseldorf von der Besitzerfamilie Schilden nicht benötigt wurde.[72]
Burg Haseldorf Haseldorf
53° 37′ 57″ N, 9° 35′ 59″ O
Burg Die abgegangene Burg von Haseldorf, umgeben von einem Burggraben, wurde wohl ursprünglich von der gleichnamigen Adelsfamilie Haseldorf errichtet und war Vorgänger des Herrenhauses Haseldorf. Die Burg ist 1228 erstmalig erwähnt. 1257 kaufte sie der Bremer Erzbischof vom Ministerialen Friedrich von Haseldorf und reichte sie an die Adligen Otto und Heinrich III. von Barmstede weiter, die in den Ministerialenstand der Bremer Kirche eintraten. Schon Ende 1258 wurde die Burg nach der Niederlage der Barmstedes gegen die Grafen Johann I. (Holstein-Kiel) und Gerhard I. (Holstein-Itzehoe) zerstört und ein Burgenbauverbot erlassen. Ein Wiederaufbau erfolgte offenbar erst 1317 durch den stiftsbremische Ministeriale Ritter Daniel von Borch. Danach verpfändete der Erzbischof die neue Burg an verschiedene Niederadlige, die nach einem Bericht des Hamburger Geistlichen Friedrich Krans Raubtaten aufführten und Geistliche und Reisende in einem Turm des „Raubschlosses“ gefangen hielten. Kaiser Karl IV. befahl 1359 den Grafen Adolf VII. (Holstein-Kiel) die Bestrafung der Vögte von Haseldorf. Im 15. Jahrhundert fiel die kirchliche Besitz (Burg und Vogtei Haseldorf) dem Landesherrn von Holstein zu. 1470 gehörte das Kirchspiel Haselau zur Burg von Haseldorf, die durch König Christian I. an Wulf und Bertram Pogwisch verpfändet wurde. 1494 verkaufte der Herzog Johann I. die Burg Haseldorf an Hans von Ahlefeld, auch im Tausch gegen andere Gebiete. Es kam zu innerfamiliäre Konflikte zwischen der Haseldorfer und Haselauer Linie. Vom Ende des 16. Jahrhunderts stammt die Beschreibung Haseldorfs durch Heinrich Rantzau, der von einer mit Wällen befestigten Burg unweit der Elbe schreibt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde 1627 oder 1629 die Burg in Brand gesetzt und die Befestigungen zerstört, im Zweiten Nordischen Krieg (1657–1660) wurde die Burg endgültig vernichtet. 1677 wurde auf der „Schlossinsel“ ein neues Herrenhaus für das Gut Haseldorf gebaut. Heute steht auf dem Platz der ehemaligen Hauptburg das 1873 oder 1884 errichtete Mausoleum der Gutsfamilie Schilden.[73]
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Gut Haseldorf Haseldorf
53° 37′ 57″ N, 9° 35′ 52″ O
Herrenhaus 1677 wurde ein Herrenhaus am Platz auf der „Schlossinsel“ auf dem mittelalterlichen Burgplatz der Hauptburg Haseldorf errichtet (heute dort das Mausoleum der Gutsfamilie Schilden). 1726 starb die Haseldorfer Linie der Ahlefelds aus und das Gut wurde 1739 an die Familie Schilden verkauft. 1804 wurde auf dem Platz der Vorburg das heutige Herrenhaus errichtet.
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Gut Seestermühe Seestermühe
53° 37′ 57″ N, 9° 35′ 52″ O
Herrenhaus Das adlige Gut wurde 1141 erstmals urkundlich erwähnt und zählte zu den Besitzungen des Erzbischofs Adalbert von Bremen und seiner Nachfolger.

1494 erwarb Hans von Ahlefeldt das Gut, das bis 1752 im Besitz der Ahlefeldts blieb. Das stammt . Südöstlich des jetzigen Herrenhauses aus dem 18./19. Jahrhundert befand sich das Herrenhaus, umgeben von Gräben. Es brannte 1713 ab und wurde nicht wieder aufgebaut.


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Gut Thesdorf Pinneberg
53° 38′ 54″ N, 9° 49′ 7″ O
Herrenhaus Vormals Gut Eichenhof, ab 1928 wurden hier kranke, alte und behinderte Menschen betreut. Die Hofanlage Thesdorf (1921) wurde von dem Architekten Klaus Groth entworfen.
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Schloss Düneck Moorrege
53° 40′ 25″ N, 9° 39′ 57″ O
Villa Das sogenannte „Schloss“ in einem ausgedehnten Park wurde 1871 für den Deutschamerikaner Michael Lienau (1816–1893) von seinem Bruder, der Architekt Detlef Lienau (1818–1887), gebaut.
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Drostei Pinneberg
53° 39′ 39″ N, 9° 47′ 48″ O
Palais Wohn- und Amtssitz der Landdroste der Herrschaft Pinneberg. Die Drostei sollte nach ihrem Auftraggeber ursprünglich „Ahlefeldt-Schloss“ heißen.
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Kloster Uetersen Uetersen
53° 40′ 53″ N, 9° 39′ 26″ O
Kloster Befestigtes Kloster (Burgraben), gegründet im 13. Jahrhundert am Platz der Burg Uetersen (I) des Klosterstifters Heinrich II. von Barmstede.
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Schwedenschanze Liether Wald Elmshorn
53° 44′ 0″ N, 9° 38′ 50″ O
Schanze, Wallanlage Frühgeschichtliche Wallanlage, genannt Schwedenschanze, womöglich auch eine neuzeitliche Schutzwall aus dem Dreißigjährigen Krieg.
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Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Bramhorst Barsbek, Wisch
(Standort unbekannt)
Burg, Wallburg Abgegangene mittelalterliche Feste Bramhorst der Schauenburger und später das adligen Gut Bramhorst. Die Burg wurde in den Salzwiesen zwischen dem Dorf Wisch und dem Barsbeker See im Gebiet des ehemaligen Freihofes der Adelfamilie Marquard angelegt (Entstehungzeit Mitte bis Ende des 13. Jahrhunderts). Nach der Vertreibung der Marquards hatten die Schauenburger Grafen deren Ländereien angeeignet. Graf Johann II. (Holstein-Kiel) wohnte zeitweilig in Bramhorst und dort wurde er gefangen genommen und nach seiner Kieler Burg geführt. Kurz nach 1383 wurde die Feste Bramhorst abgebrochen und das Lehengut niedergelegt. Im 19. Jahrhundert sah man noch den ehemaligen „Schloßplatz“, eine Anhöhe mit den Überresten von Wällen umgeben.[74] An die Burg erinnert das Wappen der Gemeinde Wisch und im Gebiet des Ortes Holm (Schönberg (Holstein)) die Straße Bramhorst. Vermutlich konnte die Burg nicht genau lokalisiert werden.
Burg Neuhaus Neuhaus (Giekau)
54° 18′ 32″ N, 10° 30′ 15″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg, Vorgängerbau des westlich gelegenen Gutes Neuhaus. Als Besitzer der 1239 erwähnten Burg wird die Adelfamilie von Giekau (Ghikowe genannt). Südlich der Burg liegt auch die Waterburg.
Burg Nienslag Grebin
54° 13′ 20″ N, 10° 28′ 33″ O
Burg, Turmhügelburg Auch Burg Neuschlag, Burgstall einer Burg am Südufer des Tresdorfer Sees. Haushohes, kegelstumpfförmiges Erdwerk mit mehreren vorgelagerten Wällen und Gräben.[75] Zur Burg sind Sagen überliefert[76], jedoch nur wenige historische Fakten.[77]
Burg Wisch Wisch
54° 24′ 32″ N, 10° 20′ 43″ O (Standort Gemeinde Wisch)
Burg Vermuteter Burgstall einer mittelalterlichen Burg am nordwestliche Dorfrand von Wisch mit vier Hügeln beziehungsweise Plateaus. Zu sehen sind eine ovale Kuppe (ca. 100 m lang, ca. 2 m hoch) und eine Vorburg (150 × 80 m, ca. 1 m hoch).[78]
Motte Rethwisch Rethwisch (Lehmkuhlen)
54° 15′ 7″ N, 10° 19′ 10″ O
Burg, Turmhügelburg auch Motte am Lustberg, Burgstall
Waterburg Giekau
54° 18′ 34″ N, 10° 30′ 20″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall der aus dem 13. bis 14. Jahrhundert stammenden Burganlage am Selenter See, auch Waterborg genannt.
Ringwall Giekau Giekau
54° 18′ 0″ N, 10° 30′ 50″ O
Burg, Burgwall Burgstall eines slawischen Burgwall an der Straße von Seekrug nach Giekau.
Gut Ascheberg Ascheberg (Holstein)
54° 8′ 6″ N, 10° 20′ 26″ O
Herrenhaus Das Gut wird das erste Mal im Jahre 1190 erwähnt. Das heutige Herrenhaus wurde von 1869 bis 1870 erbaut. Es ist eine dreigeschossige Villa mit neun Achsen. Die mittleren drei Achsen bilden ein Risalit. Zum Herrenhaus gehört ein Aussichtsturm.
Gut Bockhorn Ruhwinkel
54° 6′ 18″ N, 10° 11′ 0″ O
Herrenhaus Das adelige Gut war bis Ende des 18. Jahrhunderts im Besitz des Gutes Perdöl. Das 1805 errichtete Herrenhaus wurde 2007 abgebrochen.
Gut Botkamp Bothkamp
54° 12′ 11″ N, 10° 8′ 2″ O
Herrenhaus Auch Schloss Bothkamp genannt. Das adlige Gut entstanden aus dem Gut Bissee (Gut Byssee, Gut Bistekesse)[79]
Gut Bissee Bissee Herrenhaus Auch Gut Bistekesse und Gut Byssee geschrieben. Das adlige Gut ist im Gut Bothkamp aufgegangen, das aus dem Gut Bissee entstanden war. Ab 1322 oder früher besaß die Adelfamilie von Pogwisch das Gut Bissee. 1538 erwarb es Johann Rantzau, vergrößerte es, ließ den alten Hof abbrechen und etwas östlich davon den Hof Bothkamp erbauen.[80]
Gut Bredeneek Lehmkuhlen>br />54° 15′ 48″ N, 10° 18′ 0″ O Herrenhaus Adliges Gut, auch Schloss Bredeneek genannt |
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Gut Bundhorst Stolpe (Holstein)
54° 9′ 29″ N, 10° 15′ 56″ O
Herrenhaus Besteht seit 1585 als Meierhof des nördlich gelegenen Gutes Kühren, wurde 1756 vom Gut getrennt und 1758 zum Adeligen Gut erklärt. 1800 ließ der Hamburger Kaufmann Charles Vidal ein kleines Schloss nach Entwürfen des dänischen Architekten C.F. Hansen. Später besaß die Familie Dürckheim-Montmartin das Gut und Adolf Graf Dürckheim baute 1873 das Herrenhaus mit zwei Flügeln im neogotischen Stil aus, das jedoch schon 1924 abgerissen wurde. 1951 kaufte die Familie Wandhoff das Gut und entwickelte es zu einer Putenzuchtstationen.[81]
Gut Depenau Stolpe (Holstein)
54° 9′ 30″ N, 10° 14′ 6″ O
Herrenhaus Ein Teil der Ländereien des Gutes Perdoel bildeten ab 1551 ein adliges Gut. Das Herrenhaus war eine sogenannte Wasserburg, da der Gutshof von der Depenau und Wassergräben umflossen war. Nach 1783 wurde die Burg abgebrochen. Erst nach 1845 ließ der Gutsherr Georg Eduard Böhme (* 23. September 1785 auf Gut Behlendorf; † 27. April 1866 in Kiel) ein neues großes Herrenhaus errichtet, das 1904 von dem Besitzer Rudolf Hammerschmidt erheblich umbaute wurde. Nach massiven Schäden wurde es 1979 abgerissen und das Fachwerkhaus vom 1550 (andere Quellen 1779) das heutiges Herrenhaus.[82]
Turmhügelburg Depenau Stolpe (Holstein) Burg, Turmhügelburg Am südöstlichen Rand des Depenauer Hochmoores befindet sich ein aufgeschütteter Hügel, den man als Standort einer früheren Turmhügelburg vermutet.
Motte Jasdorf Dobersdorf-Jasdorf
54° 9′ 30″ N, 10° 14′ 6″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall der mittelalterliche Burg von Jasdorf war Ende des 19. Jahrhunderts als fünf Meter hohes Plateau mit einem Durchmesser von sieben Metern beschrieben, umgeben von einem Wassergraben und mehreren vorgelagerten Befestigungen. Während des Zweiten Weltkriegs von einer Fliegerbombe getroffen wurde der Turmhügel und der Graben stark beschädigt. Die Burg war offenbar im Besitz der niederadligen Familie gleichen Namen, möglicherweise bereits vor 1400 (nur ein Henneke von Jasdorf wurde in einer Urkunde von 1415/16 erwähnt). Zwischen 1416 und 1448 ging Jasdorf in den Besitz der Adelfamilie Pogwisch über und Johann Pogwisch verkaufte 1448 mehreren Dörfern, darunter Jasdorf, an das Domkapitel Lübeck. Man kann davon auszugehen, dass spätestens mit dem Übergang des Dorfes an die Pogwischs der Adelssitz in Jasdorf nicht mehr benötigt und deshalb aufgegeben wurde.[83]
Turmhügelburg Dobersdorf Dobersdorf
54° 19′ 38″ N, 10° 17′ 17″ O
Burg, Turmhügelburg, Festes Haus Burgstall einer mittelalterlichen Wasserburg oder Weiherhaus, vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet und Vorgängerbau des nahen Gutshofes Dobernhof der Adelfamilie Pogwisch. Die Anlage besteht aus einem quadratischen Turmhügel mit abgerundeten Ecken (Durchmesser etwa 40 m, Höhe 3 m; Plateau ca. 20 m) und ein tiefer Graben, in den von Nordwesten her eine kleine Au mündet und in Richtung auf den See den südlichen Hügelfuß umspült. An den Graben schließt sich ein Außenwall an.[84]
Gut Dobersdorf Dobersdorf
54° 19′ 22″ N, 10° 17′ 22″ O
Herrenhaus Um 1475 ging Dobersdorf an die delfamilie Pogwisch, die das eigentliche Gut begründet und bis ins 17. Jahrhundert verblieb. Ab dem 17. Jahrhundert zahlreichen Besitzerwechseln geprägt. Christoph von Blome ließ in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das heutige Herrenhaus errichten. weitere Bilder
Gut Friedburg Lammershagen Herrenhaus Ehemaliger Meierhof des Gutes Lammershagen Herrenhaus
Gut Großrolübbe Kletkamp Herrenhaus
Gut Güsdorf Wittmoldt Herrenhaus
Schloss Hagen (Probsteierhagen) Probsteierhagen
54° 21′ 36″ N, 10° 17′ 6″ O
Herrenhaus Herrenhaus des adligen Gutes Hagen
Gut Helmstorf Helmstorf Herrenhaus
Gut Hohenhof Rantzau Herrenhaus
Gut Hohenfelde Hohenfelde
54° 21′ 54″ N, 10° 30′ 4″ O
Herrenhaus Abgegangenes Gutshaus des ehemaligen adligen Gutes, bereits 1264 als „Hoghe-Hoghevelt“ erwähnt. Denkmalgeschützte Restbebauung der Gutsanlage aus dem Wirtschafterhaus (1910) sowie nördlicher und östlicher Scheunen (1896).
Gut Hohensasel Rantzau Herrenhaus
Gut Horst Stolpe (Holstein)
54° 8′ 55″ N, 10° 15′ 58″ O
Herrenhaus Das Dorf Horst wurde um 1670 aufgehoben und unter Joachim von Brockdorff auf Gut Depenau gestellt. Im 18. Jahrhundert wurde der Meierhof Horst auf dem Horster Felde errichtet, aus dem das Gut Horst entstanden.[85]
Gut Kletkamp Kletkamp
54° 14′ 51″ N, 10° 38′ 13″ O
Burg, Festes Haus, Herrenhaus Das heutige Gutshaus steht an der Stelle einer mittelalterlichen Wasserburg oder ein Festes Haus, die seit 1253 den Rittern von Kletkamp gehörte. Bereits im 14. Jahrhundert gelangte das Gut in den Besitz des Kloster Reinfeld. Seit 1387 ist es ein adliges Gut. weitere Bilder
Gut Großrolübbe Kletkamp
54° 14′ 25″ N, 10° 41′ 15″ O
Herrenhaus Auch Hof Großrolübbe genanntes Gut gehörte als Meierhof ursprünglich zum Gut Kletkamp, wurde aber in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre verkauft.
Gut Kühren Kühren
54° 12′ 4″ N, 10° 15′ 38″ O
Herrenhaus Adliges Gut, 1216 erstmals erwähnt, seit 1776 bis heute (Stand 2025) durch die Eigentümerfamilie Graf von Bülow bewirtschaftet. Das alte Kührener Herrenhaus (auch Schloss Kühren genannt) wurde Mitte des 20. Jahrhunderts abgerissen und 1996 durch ein neues Gutshaus ersetzt.[86]
Gut Lammershagen Lammershagen Herrenhaus Adliges Gut
Gut Lehmkuhlen Lehmkuhlen
54° 13′ 34″ N, 10° 21′ 42″ O
Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus des adligen Gut, zu dem die späteren Güter Rethwisch, Bredeneek, Sophienhof und Freudenholm gehörten.[87]
Gut Löhndorf Wankendorf Herrenhaus
Gut Nehmten Nehmten
54° 5′ 47″ N, 10° 23′ 39″ O
Herrenhaus Das Herrenhaus des adligen Gutes wird auch Schloss Nehmten genannt.
Turmhügelburg Nehmten Nehmten
54° 5′ 4″ N, 10° 23′ 49″ O
Burg, Turmhügelburg Mittelalterlicher Burghügel; der etwa 5 m hohe Hügel bildet im Grundriss ein stark abgeplattetes, annähernd gleichseitiges Dreieck von 20 bis 23 m Seitenlänge. Am westlichen und südlichen Fuß der Anlage befinden sich Spuren eines Grabens von wechselnder Breite (2–4 m). Der Sage nach ist im Hügel ein „Güldener Bock“ verborgen.[88]
Gut Nettelau Stolpe (Holstein)
54° 9′ 24″ N, 10° 11′ 41″ O
Herrenhaus Entstand aus dem 1795 errichteten Meierhof im Gut Depenau, Aufnahme des Adeligen Güter wurde 1806 vom König Christian VII. (Dänemark und Norwegen) abgelehnt.[89]
Gut Neudorf Hohwacht (Ostsee) Herrenhaus Adliges Gut
Gut Neuhaus Giekau
54° 18′ 31″ N, 10° 29′ 56″ O
Herrnenhauis Das adlige Gut geht auf eines mittelalterlichen Rittersitzes (Burg Neuhaus) zurück, der westlich von den Herren von Giekau errichtet worden war. Das zweigeschossige Herrenhaus hat drei Flügel und entstand um das Jahr 1737 durch Umbau und Erweiterung der älteren Gebäude aus der Zeit um 1500. Der spätmittelalterliche Rundturm erhielt eine barocke Haube mit Laterne. weitere Bilder
Gut Panker Panker Herrenhaus Adliges Gut, das Herrenhaus auch Schloss Panker genannt
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Gut Perdoel Belau Herrenhaus Adliges Gut
Schloss Rantzau Rantzau (Gemeinde)|
54° 14′ 8″ N, 10° 30′ 46″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Rastorf Rastorf Herrenhaus Adliges Gut
Gut Rixdorf Lebrade
54° 12′ 28″ N, 10° 25′ 25″ O
Herrenhaus Ein Teil der landwirtschaftlichen Gebäude sind am 21. Juni 2013 abgebrannt.
Gut Ruhleben Bösdorf (Holstein) Herrenhaus
Gut Salzau Fargau-Pratjau Herrenhaus Das Herrenhaus des adligen Gutes wird auch Schloss Salzau genannt.
Gut Schmoel Schwartbuck Herrenhaus
Gut Schönböken Ruhwinkel Herrenhaus Adliges Gut
Gut Schönweide Grebin Herrenhaus Am 30. April 2000 abgebrannt, später komplett abgerissen. Ein neues Landhaus wurde erbaut.
Gut Schrevenborn Heikendorf Herrenhaus
Gut Sophienhof Sophienhof (Schellhorn)
54° 12′ 54″ N, 10° 19′ 54″ O
Herrenhaus Gutshaus an der heutigen Straße Gut Sophienhof, früher Fachwerkbau mit reetgedecktem Krüppelwalmdach, der 1840 und 1848 durch Flügelanbauten erweitert wurde. Das heutige Wohnhaus wurde 1863–1866 umgebaut. Das adlige Gut entstand 1795 aus dem zum Gut Rethwisch gehörigen ehemaligen Dorf Raisdorf (Radwardesthorp, Dudeschen-Ratwerstorp, Deutsch- oder Lehmkuhlener-Raisdorf): der Gutsbesitzer Justizrat Garlieb Amsinck aus Hamburg ließ an Stelle des Dorfes ein Meierhof errichten, den er nach seiner Frau Sophie Sophienhof nannten. Nach mehrfacher Besitzerwechseln wurde Sophienhof im Jahr 1806 ein adliges Gut. 1823–1854 war es im Besitz von Hermann Wilhelm von Baudissin und 1856 erwarb es Ludwig Nikolaus Johanssen, dessen Nachfahren es noch heute besitzen.[90]
Gut Wahlstorf Wahlstorf (Holstein) Herrenhaus
Gut Waterneverstorf Behrensdorf (Ostsee)
54° 20′ 4″ N, 10° 36′ 22″ O
Festes Haus, Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut wird auch Gut Waldersee und früher Gut Neverstorf genannt, das Herrenhaus auch Schloss Waterneverstorf. Das alte Herrenhaus war ein Festes Haus, errichtet als in Schleswig-Holstein typisches Doppelhaus.
Gut Wittenberg Martensrade Herrenhaus
Gut Wittmoldt Wittmoldt Herrenhaus
Blomenburg Selent Schloss, Herrenhaus Ehemaliges Jagdschloss
Schloss Plön Plön
54° 9′ 24″ N, 10° 24′ 50″ O
Schloss Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert auf einem Hügel erbaut (Höhenburg). Heute ist das Schloss eine Ausbildungsstätte für Optiker.
Prinzenhaus Plön
54° 9′ 15″ N, 10° 24′ 33″ O
Schloss, Palais
Witwenpalais Plön Schloss, Palais
Kloster Preetz Preetz Kloster
Gut Rethhwisch Lehmkuhlen
54° 14′ 57″ N, 10° 19′ 27″ O
Herrenhaus Abgegangenes Gutshaus des ehemaligen adligen Gutes (vormals Redewyssche, Retwisch genannt), zeitweise auch ein Lehngut. Das Dorf Rethwisch (vormals Redewyssche, Retwisch genannt) lag im ehemaligen, im Jahr 1224 erwähnten adeligen Gut Mystorp (auch Mistesthorp, Mistorp und Mestorp gesachrieben), welches vermutlich der Adelsfamilie „Mestorp“ ihren Namen gab. Dieses Gut ging im Gut Rastorf und wohl auch im Gut Rethwisch auf. Vielleicht wurde es auch nach einer adligen Familie „von Rethwisch“ benannt, die in dieser Gegend 1281 erwähnt wird.[91]
Turmhügelburg Pohnsdorf,
Schwedenschanze Pohnsdorf
Pohnsdorf
54° 15′ 15″ N, 10° 14′ 55″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Niederungsburg (Schwedenschanze genannt) auf dem östlichen Hang der Niederung zwischen Pohnsdorferfeld und dem Preetzer Klosterforst. Die Anlage besteht aus dem eigentlichen Turmhügel mit ebener Kuppe von rund 15 m Durchmesser, einem tief eingeschnittenen Umfassungsgraben mit einer Sohlenbreite von 4–5 m und einem niedrigen, zur Niederung hin am besten erhaltenen Außenwall.
Turmhügelburg Mühlenbach Heikendorf
54° 21′ 52″ N, 10° 11′ 45″ O
Burg, Turmhügelburg Aus einem Bericht von 1883 von Hartwig-Friedrich Wiese aus Schönkirchen: bei Ausgrabungen eines Hünengrabes auf einer Anhöhe nahe der alten Wassermühle wurden Trümmer einer Turmhügelburg aus dem frühen Mittelalter gefunden.[92]
Fort Korügen Möltenort (Heikendorf)
54° 22′ 59″ N, 10° 12′ 29″ O
Festung, Küstenbefestigung, Fort Teil des Kieler Festungsringes: um 1870 als provisorische Redoute Korügen zum Zweck der Landverteidigung gebaut, wurde es 1874 bis 1877 angelegt als ein permanentes Fort. Unter anderem hatte es ein Lager für eine Balkensperre zwischen Korügen und der Festung Friedrichsort. Ab 1919 wurde das Fort geschleift. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage teilweise neu- und umgebaut, unter anderem mit mehreren Munitionsbunkern als Artilleriedepot der Kriegsmarine. Am Steilufer waren Kaianlagen, wo U-Boote und andere Marineschiffe mit Munition bestückt wurden, und ein Schießstand. 1949 wurde Anlage gesprengt und das Gelände aufgeforstet. Im geschützten Landschaftsbestandteil „Waldfläche Korügen“ sind abseits der Wege gesprengten Munitionsbunkerreste zu sehen.[93] Nördlich des Forts befand sich unterhalb des Waldes Haffkamp die Waldbatterie (Batterie Möltenort, Lage), errichtet um 1869 zum Schutz der Kieler Förde gegen feindliche Kriegsschiffe im Deutsch-Französischen Krieg.[94]
Fort Röbsdorf Bei Röbsdorf (Probsteierhagen)
54° 22′ 33″ N, 10° 15′ 40″ O
Festung, Fort Teil des Festungsringes, östlichste Befestigung am Kieler Hafengebiet, 18i87 bis 1890 errichtet vom Typ Biehler. Es befand sich auf einer 37 Meter hohen Anhöhe am Ende der Straße „An der Schanze“ nordöstlich des Dorfes Röbsdorf. Mehrfach umgebaut, 1921 geschleift. In den 1930er Jahren wurde die demontierte Anlage neu ausgebaut und diente im Zweiten Weltkrieg als Stabsbatterie der Marine Flak Abteilung 261.[95]
Redoute Heidberg Heikendorf
54° 22′ 44″ N, 10° 12′ 14″ O
Festung, Redoute Teil des Kieler Festungsringes, vermutlich während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 errichtet. Sie sicherte das Fort Korügen von der Landseite. Die Fünfeck-Festung bestand aus starkem Mauerwerk. Wie auch das Fort Röbsdorf wurden die Ziegel auf dem Seeweg herangeschafft. Die Unterkünfte waren gut geschützt: über dem Mauerwerk war alles mit starkem Bleiblech abgedeckt und darüber eine Erdschicht mit Quecke bewachsen. Nach dem Ersten Weltkrieg die Redoute gesprengt. Vermutlich hier und in der Nähe die Sperrbatterie Heidberg. 1935 wurde auf der Anhöhe eine Flakbatterie errichtet, die 1945 ebenfalls gesprengt wurde und später dort aufgeforstet.[96] Südöstlich der Redoute wurde um 1914 die Batterie Steinersbruch (Steenbrook) errichtet (Lage), die bei der Mobilmachung im Ersten Weltkrieg mit Waffen und Soldaten aus der Reserve bestückt wurde. Sie wurde nach Ende des Ersten Weltkrieges geschleift. Im Zweiten Weltkrieg wurde an dem Standort mitten im Feld eine Scheinwerferstellung eingerichtet. Später wurde das Gelände mit Wohnhäusern überbaut.[97]
Schanze Möltenort Möltenort (Heikendorf)
54° 22′ 45″ N, 10° 11′ 42″ O
Festung, Küstenbefestigung, Schanze Teil des Kieler Festungsringes: die Schanze auf der vorspringenden Landzunge von Möltenort wurde während des ersten Schleswig-Holsteinischen Krieges (1848–1852) mit Palisaden, Schanzkörben und einer Blockhaus errichtet. Nach dem deutsch-dänischen Krieg wurde die Batterie Möltenort 1864 bis 1866 auf der Schanze weiter ausgebaut und die Küstenvorsprung erhöht und das Ufer befestigt. Die dafür benötigten Sandmengen entnahm man dem angrenzenden Heidberg. 1886 erfolgte ein weiterer Umbau. Im Jahr 1919 wurde die Möltenorter Schanze geschleift und abgetragen. 1930 eröffnet das erste U-Boot-Ehrenmal auf dem Gelände, das wegen Bauschäden 1936 bis 1938 neu errichtet wurde.[98]
Schanze Laboe (Alte Schanze) Laboe
54° 23′ 45″ N, 10° 12′ 35″ O
Festung, Küstenbefestigung, Schanze Teil des Kieler Festungsringes: die sogenannte Batterieecke war im Dreißigjährigen Krieg eine Schanze zur Verteidigung der Laboer Hafeneinfahrt. Um 1800 wurde die Landzunge befestigt und 1809 Schanze Laboe angelegt. 1823 ist sie mit dem Namen „Alte Schanze“ auf Karten verzeichnet. Im ersten Schleswig-Holsteinischen Krieg (1848–1852) sollte die „Laboer Schanze“ zusammen mit der Schanze Möltenort und die gegenüberliegenden Festung Friedrichsort Hafen und Stadt Kiel vor der dänischen Flotte sichern. 1893 wurde an ihren Strandabschnitt die 60 Meter lange Ostuferbatterie errichtete.[99] Schon 1866 wurde die Batterie Jägersberg (auch Schanze Jägersberg genannt), ca. 150 m westlich der Schanze und ca. 300 m entfernt vom Fort Stosch, als kleine Stellung mit einigen Feldgeschützen fertiggestellt (Lage). An ihrem Standort befand sich vorher vermutlich eine Redoute der Laboer Schanze. Auf dem Jägersberg befand sich im Zweiten Weltkrieg eine Marinemunitionsausgabestelle, das ehemalige Marine-Sperrwaffenarsenal mit kleinerer Pier.[100]
Fort Stosch Laboe
54° 23′ 49″ N, 10° 13′ 9″ O
Festung, Küstenbefestigung, Fort Teil des Kieler Festungsringes: 1871 als Redoute Ober-Jägersberg errichtet, ab 1874 ausgebaut zum Fort Stosch als stärkste Fort der Kieler Verteidigungslinie, benannt nach Albrecht von Stosch. In den 1920er Jahren geschleift, 1926 durch einen Sportplatz („Stoschplatz“) überbaut. Der Ostwall des Forts wurde aufgeschüttet und blieb erhalten. Ca. 300 m westlich befand sich die Batterie Jägersberg (auch Batterie Unter-Jägersberg und möglicherweise „Jägersberg-Schanze“ genannt).[101] Nördlich des Forts entstand von 1899 bis 1902 auf dem heutigen Gelände des Marine-Ehrenmals der Panzerturm Laboe (Lage).[102]
Auschanze Laboe
54° 24′ 47″ N, 10° 14′ 17″ O
Festung, Schanze Als Teil des Kieler Festungsringes entstanden 1906 bis 1908 die Schanze an der Au und die südlich gelegene Koppelbatterie (Lage). Die Schanze diente die landseitigen Verteidigung des Panzerturms Laboe und der Koppelbatterie.[103] Östlich vor ihr wurde die Batterie Neu-Stein (auch Batterie Stein, Batterie Ellerbrook) errichtet (Lage). Als Schutz des Kieler Hafens und die Unterstützung für den Panzerturm Laboe gilt sie als nördlichste militärische Anlage des Kieler Festungsringes am Ostufer der Kieler Förde. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie, die Koppelbatterie, die Auschanze und der Panzerturm Laboe gesprengt.[104]
Gut Futterkamp Blekendorf
54° 17′ 19″ N, 10° 38′ 33″ O
Herrenhaus Ältere Schreibweisen Foderkamp und Voderkamp des Dorfes und adligen Gutes, dessen Besitzer seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesen werden können.
Großer Schlichtenberg Futterkamp (Blekendorf)
54° 17′ 48″ N, 10° 38′ 56″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer Niederungsburg beim Gut Futterkamp auf der natürlichen Erhebung eines Moränenrückens in der Niederung der Mühlenau, im 11. Jahrhundert angelegt und bis in das 15. Jahrhundert genutzt. Etwa 200 Meter nordwestlich liegt der Kleiner Schlichtenberg.
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Kleiner Schlichtenberg Futterkamp (Blekendorf)
54° 17′ 54″ N, 10° 38′ 48″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall beim Gut Futterkamp. Die Burg wurde um 1356/57 angelegt, vermutlich nur kurze Zeit genutzt und wohl spätestens um 1380 aufgegeben. Etwa 200 Meter südöstlich liegt der Große Schlichtenberg.
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Turmhügelburg Blekendorf Blekendorf Burg, Turmhügelburg 8urgstall einer mittelalterlichen Burg. Der Turmhügel war durch ein Wehrgraben und von Norden, Osten und Süden von Wasser umgeben..[105]
Burg im Stolper See Stolpe (Holstein)
54° 7′ 16″ N, 10° 13′ 47″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer nach 1181 errichtete Burg („das Kastell“ genannt) auf dem sogenannten „Barschenberg“, der eine Insel oder Halbinsel im Stolper See war und später durch die Stauung des See unter Wasser liegt.[106]
Turmhügelburg Nettelau Stolpe (Holstein)
54° 9′ 47″ N, 10° 12′ 2″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burganlage (Hauptburg, Vorburg), von Karl Wilhelm Struve durch Begleitung der örtlichen Landwirte in den 1970er Jahren entdeckt. Im Laufe des Ausbaus der B 404 zur A 21 wurde im Jahr 2007 die Burganlage in Nettelau, die unweit der Trasse geplanten Ausbaustrecke liegt, vom Landesamt für Archäologie neu vermessen.[107]
Turmhügelburg Lütjenburg Lütjenburg
54° 18′ 5″ N, 10° 34′ 19″ O
Burg, Turmhügelburg (Rekonstruktion) Rekonstruktion einer mittelalterlichen Burganlage aus der Zeit um 1250 (Freilichtmuseum)
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Herrensitz Mönkeberger Hof,
Lindenhof
Mönkeberg
54° 20′ 50″ N, 10° 11′ 52″ O
Herrenhaus Um 1750 erwarb der Etatsrat Friedrich Barthold (Sarauw) von Sarauw (* 1703 in Schleswig; † 24. Dezember 1778 in Kiel) eine ehemalige Katenstelle und ließ dort einen Herrensitz mit dem Namen Mönkeberger Hof anlegen. Im Jahre 1765 befanden sich auf dem Hof mindestens ein gemauertes Wohngebäude, ein Stall und eine Gartenanlage. Nach mehreren Besitzerwechseln wohnte im Herrenhaus, gelegen in einem englischen Landschaftsgarten, ab 1877 Auguste Karoline Mathilde Stubenrauch, geborene Hensen (* 1. Oktober 1855 in Mönkeberg; † 1944 in Mönkeberg) und ihr Mann, Konteradmiral und Gemeindevertreter in Mönkeberg Karl Rudolf Felix Stubenrauch (* 7. März 1850 in Bütow; † 15. September 1931 in Mönkeberg). Wegen der vielen Lindenbäume erhielt das Anwesen den neuen Namen Lindenhof. Das Anwesen wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Der am wenigsten zerstörte östliche Teil des Herrenhauses wurde nach dem Krieg wieder hergerichtet und als Wohnhaus der drei Töchter bis zu ihren Tod genutzt. Im Jahr 1985 wurde der Lindenhof von der Erbengemeinschaft ihrer Nachkommen an die Gemeinde verkauft. Von dem ehemaligen Herrenhaus sind nur noch die Grundmauern, die alte Eingangstreppe und der östliche, wieder aufgebaute Teil erhalten. Die Kapelle auf dem Stangenberg wurde Mitte der zwanziger Jahre von Johannes Baumen aus Feldsteinen errichtet und diente als letzte Ruhestätte für die Familie Stubenrauch. Die Urnen wurden jedoch wegen Vandalismus an dem Gebäude in den siebziger Jahren auf den Kieler Südfriedhof verlegt. Eine Bake und ein Pavillon, in ihm sich Sammelobjekte des Konteradmirals befanden, standen am nördlichen Ende der Lindenallee. Das alte Pumpenhaus stand in unmittelbarer Nähe zu einem Pferdestall und verfügte über einen Luftschutzkeller, welcher von den Bediensteten des Hofes errichtet wurde.[108]
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Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Hanerau Hanerau-Hademarschen
54° 7′ 6″ N, 9° 26′ 36″ O
Burg Auch Burg Hanrowe, Hanrouwe, Hanerouwe oder Hanrow, 1186 erstmals erwähnte, errichtet an der Hanerau, damals ein damaligen Nebenfluss zur Gieselau im Gebiet der Burgvogtei (Kirchspiele Schenefeld und Hademarschen). Mitte des 15. Jahrhunderts wurde hier eine Zollstelle eingerichtet und Ende des 15. Jahrhunderts, Anfang des 16. Jahrhunderts wurde steinernes Herrenhaus erbaut, das adliges Gut Hanerau.[109]
Gut Hanerau Hanerau-Hademarschen
54° 7′ 6″ N, 9° 26′ 36″ O
Herrenhaus Das Gut entstanden aus der Burg Hanerau errichtet. Friedrich I. (Dänemark und Norwegen) verkaufte 1525 das Amt Hanerau an den damaligen Amtmann Clement von der Wisch, wodurch es in ein Adliges Gut und Lehngut umgewandelt wurde. 1544 erwarb Paul Rantzau es von seinem Schwager, 1613 verkaufte Heinrich Rantzau zu Neuhaus das Gut an Christian IV. (Königlichen Domanialgut). Der Hanerauer Verwalter Marquard Rantzau wurde für seine Verdienste im kaiserlichen Krieg (Dreißigjährigen Krieg) zum Amtmann erhoben und das Gut wurden wieder ein landesherrliches Amt. Das Herrenhaus wurde im schwedisch-dänischen Krieg 1659 niedergebrannt. 1664 kaufte der königliche Admiralitätsrat und Generalpostmeister Paul Klingenberg (ab 1669 Paul von Klingenberg) das Amt Hanerau, das dadurch wieder ein adliges Gut wurde. 1690 kaufte Kai von Rumohr Hanerau. Es wurde 1699 adliges Allodialgut umgewandelt. Wie schon beim Verkauf an Klingenberg behielt der dänische König die Landeshoheit und die Jurisdiktion des Gutes blieb dem Kanzleigericht in Glückstadt unterstellt. Daher hieß es damals auch Kanzleigut Hanerau. 1702 erwarb das Gut Bendix von Ahlefeldt, der es seinerseits 1703 wieder an der Adelsfamilie Rumohr verkaufte. Im Jahr 1777 verkaufte Johann-Rudolph von Rumohr das Gut an die königliche Rentenkammer und Hanerau wurde wieder ein Königlichen Domanialgut. Das Gut wurde mehrfach verkauft, unter anderem an Johann Wilhelm Mannhardt.[109]
Königsburg Kosel
54° 32′ 5″ N, 9° 44′ 27″ O
Burg Burgstall der mittelalterliche Burg. Es sind noch Reste der Wallanlage vorhanden.
Schwonsburg Winnemark
54° 37′ 25″ N, 9° 55′ 59″ O
Burg Abgegangene Niederungsburg, die wahrscheinlich 1415 durch König Erich von Pommern angelegt wurde. Von der Burg ist heute nichts mehr vorhanden.
Burg Bori Aukrug-Bünzen
54° 37′ 25″ N, 9° 55′ 59″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg. Heute ist noch ein Hügel, der von einem Bach umgeben ist, vorhanden.
Osterwall des Danewerks Windeby und Fleckeby Burg
Gut Alt-Bülk
Gut Bülk
Strande
54° 27′ 28″ N, 10° 9′ 53″ O
Herrenhaus Vormals das Gut Bülk genannte adlige Gut wurde 1304 das erste Mal erwähnt. Durch die Teilung des Gutes entstanden Gut Alt-Bülk, Gut Neu-Bülk und Gut Eckhof. Südöstlich des Herrenhauses befindet sich der Burgstall der mittelalterlichen Bürg Bülk.
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Burg Bülk Strande
54° 26′ 51″ N, 10° 10′ 51″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Niederungsburg südöstlich des Herrenhauses des Gutes Alt-Bülk. Für das Jahr 1350 wird der Ritter Iven Reventlow als Besitzer genannt, im Jahr 1353 kaufte sie sein Schwager Wulf Pogwisch. Aus der Burg entstand das Gut Bülk. Wohl nach 1616 wurde ein neues Herrenhaus gebaut.[110]
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Gut Altenhof Altenhof (bei Eckernförde)
54° 26′ 1″ N, 9° 52′ 15″ O
Herrenhaus Das jetzige Herrenhaus des adliges Gutes wurde von 1722 bis 1728 erbaut. Das Haus wird heute auch als Hotel und für Veranstaltungen genutzt. Im Park des Gutes befindet sich Reste einer Motte.
Gut Augustenhof Osdorf Herrenhaus
Gut Bienebek Thumby
54° 36′ 12″ N, 9° 53′ 16″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Birkenmoor Schwedeneck Herrenhaus Adliges Gut
Gut Borghorst Osdorf Herrenhaus Adliges Gut
Gut Borghorsterhütten Osdorf Herrenhaus
Gut Bossee Westensee Herrenhaus
Gut Büstorf Rieseby Herrenhaus Adliges Gut
Gut Damp Damp
54° 34′ 35″ N, 9° 59′ 4″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Dänisch-Nienhof Schwedeneck
54° 28′ 50″ N, 10° 7′ 5″ O
Herrenhaus Abgegangene Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude des 1928 aufgelösten Gutes.
Gut Dengelsberg Bovenau Herrenhaus
Gut Deutsch-Nienhof Westensee
54° 15′ 12″ N, 9° 54′ 55″ O
Herrenhaus Früher auch adliges Gut Nienhof genannt.
Gut Dörphof Dörphof Herrenhaust Adliges Gu
Gut Eckhof Dänischenhagen
54° 26′ 11″ N, 10° 9′ 18″ O
Herrenhaus
Gut Emkendorf Emkendorf
54° 15′ 43″ N, 9° 51′ 15″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Eschelsmark Kosel
54° 31′ 53″ N, 9° 46′ 5″ O
Festes Haus, Herrenhaus Das adelige Gut Eschelsmark wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gegründet, der landwirtschaftliche Betrieb des Guts musste 1928 aufgegeben werden. Beim heutige Gutshaus ist lediglich der 1799 entstandene Keller des Edelhofes erhalten.
Gut Georgenthal Bovenau Herrenhaus
Gut Grünholz Vogelsang-Grünholz
54° 34′ 37″ N, 9° 57′ 1″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Groß Nordsee Krummwisch Herrenhaus Adliges Gut
Gut Hemmelmark Barkelsby
54° 29′ 12″ N, 9° 52′ 20″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Hohenschulen Achterwehr Herrenhaus
Gut Hohenstein Barkelsby Herrenhaus Adliges Gut
Gut Hütten Hütten (Schleswig) Herrenhaus
Gut Kaltenhof Dänischenhagen
54° 25′ 35″ N, 10° 5′ 17″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Karlsminde Waabs
54° 30′ 2″ N, 9° 55′ 50″ O
Herrenhaus Karlsminde war einer von sechs Meierhöfen des Gutes Ludwigsburg. Im Jahr 1822 wurden die Meierhöfe vom Gut getrennt und Karlsminde wurde ein eigenständiges landwirtschaftliche Gut.
Gut Karlsburg Winnemark
Lage
Herrenhaus Das Herrenhaus stammt im Kern aus der Zeit von 1720 bis 1727. Im Jahre 1822 wurde das Haus umgebaut. Zum Herrenhaus gehört noch ein Park. Heute ist das Herrenhaus ein Wohnhaus.
Gut Klein Königsförde Krummwisch Herrenhaus
Gut Klein Nordsee Felde Herrenhaus Adliges Gut
Gut Kluvensiek Bovenau Herrenhaus
Gut Knoop Altenholz Herrenhaus Adliges Gut
Gut Krieseby Thumby Herrenhaus Adliges Gut
Gut Lindau Lindau (bei Kiel) Herrenhaus Adliges Gut
Gut Lindhöft Noer Herrenhaus
Schloss Louisenlund Güby Herrenhaus Adliges Gut
Gut Ludwigsburg Waabs Festes Haus, Herrenhaus Adliges Gut, früher ein von Wassergräben umgebener Edelhof Kohöved.
Gut Maasleben Holzdorf Herrenhaus Adliges Gut
Gut Marienthal Eckernförde Herrenhaus Adliges Gut
Gut Marutendorf Achterwehr Herrenhaus
Gut Neu-Bülk Strande
54° 27′ 30″ N, 10° 7′ 41″ O
Herrenhaus Adliges Gut im Gebiet der Gemeinden Strande, Dänischenhagen und Schwedeneck im Dänischen Wohld, das aus dem ehemaligen Meierhof Ravenbek des Gutes Bülk hervorging, der 1708 durch Claus Christoph I. von Thienen erbaut und 1718 zum das Gut Neu-Bülk aufgewertet wurde.[111]
Gut Neubarkelsby Barkelsby Herrenhaus
Schloss Noer Noer
54° 27′ 42″ N, 10° 0′ 7″ O
Herrenhaus Herrenhaus des adliges Gut, im Kern stammt es aus der Zeit von 1708 bis 1711.
Gut Ornum Kosel
54° 31′ 25″ N, 9° 45′ 2″ O
Herrenhaus Das Dorf Ornum wurde um 1530 in ein Gut umgewandelt, ab dem 17. Jahrhundert in einem Meierhof des Gutes Eschelsmark und wieder im 19. Jahrhundert in ein Gut. Das heutige Gutshaus wurde im Jahr 1830 errichtet.
Gut Osterrade Bovenau
54° 20′ 55″ N, 9° 49′ 59″ O
Herrenhaus Das Gut, heute zwischen dem Nord-Ostsee-Kanal und dem Eider-Kanal, wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Das heutige Herrenhaus wurde 1723 von Detlev von Brockdorff errichtet und später klassizistisch umgestaltet.
Gut Projensdorf Altenholz54° 22′ 24″ N, 10° 5′ 34″ O Herrenhaus Adliges Gut
Gut Quarnbek Quarnbek
54° 19′ 48″ N, 9° 59′ 12″ O
Festes Haus, Herrenhaus In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde unter der Adelsfamilie Rantzau ein für Schleswig-Holstein typisches, von Wassergraben umgebenes, befestigtes Doppelhaus für das adlige Gut gebaut. Ende des 18. Jahrhunderts war es nicht mehr vorhanden, aber 1983 wurde eine Teilgrabung nach Mauerresten dieses Burg erfolgreich durchgeführt. Das „altes Herrenhaus“ (Am Gut 3) wurde wohl im 19. Jahrhundert als Pächterwohnungen errichtet und das „neue Herrenhaus“ (1903), eine Jugendstilvilla in einem Landschaftspark (Am Gut 7, Lage)
Gut Rathmannsdorf Felm Herrenhaus Adliges Gut
Gut Rögen Barkelsby Herrenhaus Adliges Gut
Gut Rosenkranz Schinkel (Gemeinde) Herrenhaus Adliges Gut
Gut Rothensande (Waabs) Waabs
54° 32′ 15″ N, 9° 57′ 3″ O
Herrenhaus Das Gutshof Rothensande war einer von sechs Meierhöfen des Gutes Ludwigsburg. Im Jahr 1822 wurden die Meierhöfe vom Gut getrennt, Rothensande wurde ein eigenständiger landwirtschaftlicher Betrieb und das Wohn- und Amtshaus wurde „Herrenhaus“ genannt.
Gut Schierensee Schierensee Herrenhaus Adliges Gut
Gut Schirnau Bünsdorf Herrenhaus Adliges Gut
Schloss Schönhagen Brodersby
54° 37′ 54″ N, 10° 1′ 20″ O
Herrenhaus Herrenhaus des Gutes Schönhagen
Gut Sehestedt Sehestedt Herrenhaus
Gut Staun Thumby Herrenhaus Adliges Gut
Gut Steinrade Bünsdorf Herrenhaus
Gut Steinwehr Bovenau Herrenhaus
Gut Warleberg Neuwittenbek Herrenhaus
Gut Windeby Eckernförde Herrenhaus Adliges Gut
Gut Wulfshagen Tüttendorf Herrenhaus
Gut Wulfshagenerhütten Tüttendorf Herrenhaus Adliges Gut
Gut Uhlenhorst Dänischenhagen
54° 25′ 26″ N, 10° 7′ 59″ O
Herrenhaus Entstand aus einem Meierhof des Gutes Knoop, wurde 1803 verkauft und 1805 in den adligen Gut aufgenommen.[112] Bau eines neuen Herrenhauses nach 1879.[113]
Augustinerkloster Bordesholm Kloster
Festung Rendsburg Rendsburg Festung, Festungsstadt Der König Friedrich III. (Dänemark und Norwegen) begann 1669 Rendsburg zur stärksten Festung in den Herzogtümern ausbauen und als Festungsstadt[46] sollte das Königreich vor Invasionen aus dem Süden schützen. 1852 wurden die Festungswerke abgebrechen.
Gut Westensee Westensee
54° 16′ 39″ N, 9° 54′ 56″ O
Herrenhaus Im 13. Jahrhundert entstand das Adliges GutGut Westensee durch die Ritter von Westensee, die als Raubritter in die Geschichte kamen. Im 14. Jahrhundert starb das Adelsgeschlechts an der Pest aus. Das heutige Herrenhaus stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.
Reinholdsburg

(auch Rendsburger Burg, Rendsburger Schloss)

Rendsburg
54° 18′ 17″ N, 9° 39′ 52″ O
Burg Die Reinholdsburg wurde vermutlich als erste Burg auf der Eiderinsel (heute Rendsburger Altstadt) um 1100 durch den dänischen Jarl Björn, Sohn von Sven Estridsson, errichten. Um 1200 baute Graf Adolf die zwischenzeitlich verfallene Burg wieder auf und vermutlich übernahmen die Ritter von Westensee die Burg. Die Raubritter kontrollierten mit der Rendsburger Burg, der Läkeburg und der Hohburg im Westensee den Handelsweg und Schiffsverkehr auf der Eider.
Läkeburg,
Lohburg
Felde
54° 16′ 57″ N, 9° 54′ 34″ O
Burg Die Läkeburg stand auf der Insel Lohburg (heute eine Halbinsel zwischen dem Westensee und dem Bossee). Mit der Rendsburger Burg auf der Eiderinsel und der Hohburg im Westensee kontrollieren die Raubritter des Geschlechts von Westensee den Handelsweg und Schiffsverkehr auf der Eider. Die Läkeburg wurde 1348 durch ein Heer der holsteinischen Grafen und der Stadt Lübeck zerstört.
Hohburg Westensee Westensee
54° 17′ 7″ N, 9° 58′ 12″ O
Burg Der Burgstall der mittelalterlichen Hohburg liegt auf der Halbinsel „Börner“ im Westensee. Mit der Rendsburger Burg auf der Eiderinsel und der Läkeburg im Westensee kontrollieren die Raubritter des Geschlechts von Westensee den Handelsweg und Schiffsverkehr auf der Eider. Höhenburg mit ovales, künstlich geschaffenes Plateau und Wälle; im südwestlichen Bereich des Plateaus befinden sich ein Feldsteinrund und ein Kriegergedenkstein.[114]
Turmhügelburg Achterwehr Achterwehr
54° 18′ 6″ N, 9° 57′ 47″ O
Burg, Turmhügelburg Mittelalterliche Burg, Turmhügel mit umgebendem, verlandetem Wassergraben und Außenwällen in der Niederung einer Landenge zwischen Ahrensee und Westensee.[115]
Turmhügelburg Altenhof Altenhof (bei Eckernförde)
54° 25′ 56″ N, 9° 52′ 28″ O
Burg, Turmhügelburg Im Park des Gutes Altenhof kegelstumpfförmiger Turmhügel mit platt abgeflachtem Plateau und extrem steil abgegrabenem Hang; im Nordwesthang liegen verstreut noch 13 große Findlinge; Hügeldurchmesser 22 m, Höhe 3,5 m, Plateaudurchmesser 7 m.[116]
St. Catharinen (Westensee) Westensee
54° 16′ 32″ N, 9° 54′ 5″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Feldsteinkirche und vielleicht Vicelinkirche, erwähnt 1253, mehrfach repariert und umbaut.
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Burg Keller Keller (Bendorf, Holstein)
54° 4′ 49″ N, 9° 25′ 7″ O
Burg Burgstall der mittelalterliche Burganlage (auch Lewenborch, Löwenburg genannt) und Zollstelle von 1337 im Gebiet der Burgvogtei (Kirchspiele Schenefeld und Hademarschen), von den Dithmarschern zerstört.[109] Stark abgeflachtes, ursprünglich rechteckiges Plateau von unterschiedlicher, geringer Höhe; Länge NW – SO 60 m, im Südosten noch ca. 45, im Nordwesten schmaler zulaufend nur noch ca. 33 m breit. Der umlaufende Graben ist stark verfüllt; seine noch erkennbaren Breiten liegen zwischen 18 m und 27 m, die Tiefen zwischen 1,5 und 2,5 m.[117]
Gut Stift Stift (Altenholz)
54° 23′ 11″ N, 10° 7′ 56″ O
Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut Stift geht auf den Meierhof Stift des Gutes Seekamp zurück. Nachdem 1791 das Gut Seekamp in Parzellen unterteilt wurde, verkauften Graf Schack-Schackenburg es, behielt aber den Meierhof. Das noch existierende Amts- und Wohnhaus wurde als Herrenhaus ausbauen. 1905/06 verkaufte Graf Otto Dietrich Schack das Gut an den Bauunternehmer Klaus Friedrich Fahrenkrug, der 1907 das heute noch stehende Kuhhaus (später ein Alten- und Pflegeheim, Stand: 2025) erbaute. 1915 erwarb der Großschlachter und Viehhändler Richard Georg Danielsen das Anwesen, ließ das Herrenhaus Stift 1919/20 errichten und 1924 den Kornspeicher und Jungviehstall (später Wohnhaus, Arztpraxis und Gastronomie, Stand:2025). 1928 wurden die aufgelösten Gutsbezirke Knoop, Projensdorf und Stift in die Gemeinde Klausdorf eingegliedert. In den 1930er Jahren zog die SA-Schule Nordmark in das Herrenhaus ein. Im zweiten Weltkrieg zerstörten zweimal Luftminen das Dach. In der Umgebung gab es insgesamt 27 Bombentrichter, denn im Stifter Wald wurde im Bombenlager Barkmissen Munition für den Fliegerhorst Holtenau eingelagert. Nach der Zweiten Weltkrieg war das Gutshaus Offiziersmesse der britische Alliierten und 1958 wohnte dort der Kommandeur des Hauptquartiers der Nato im Kiel. Bis 1997 war das Land Schleswig-Holstein Eigentümerin, danach verschiedene Besitzer.[118]
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Burg Bargfeld Aukrug-Bargfeld
54° 3′ 18″ N, 9° 46′ 41″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall der Burg im Staatsforst Barlohe in der Nähe der Sellbek südlich des Aukruger Ortsteiles Bargfeld.
Laurentius-Kirche (Kosel) Kosel
54° 30′ 20″ N, 9° 45′ 6″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Romanische Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert.
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Turmhügelburg Kaltenhof Dänischenhagen
54° 25′ 47″ N, 10° 5′ 42″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg an der Kaltenhöfer Au am Mückenbrook in der Ortschaft Kaltenhof (Gut Kaltenhof (Dänischenhagen))
Herrenhaus Mühlendorf Warder
54° 12′ 47″ N, 9° 51′ 33″ O (vermuteter Standort)
Festes Haus, Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus des Gutes Mühlendorf (Alt-Mühlendorf, vormals Molendorpe). Wann das Dorf (erste Erwähnung 1271) zu einem adliges Gut wurde und wann das Herrenhaus errichtet wurde, ist unbekannt. Dem Baustil (in Schleswig-Holstein typisches Doppelhaus) nahm man an, dass es aus dem 15. Jahrhunderte stammte. Später wurde Mühlendorf in einen Meierhof verwandelt, der zum Gut Emkendorf gehörte.[119]
Ringwall Warder Warder
54° 12′ 42″ N, 9° 51′ 27″ O
Burg, Wallburg Burgstall einer mittelalterlichen Burg. Sichelförmiger, von Ost über Nordwest nach Nord verlaufender und in

dieser Richtung abschmalender und abflachender Erdwall; Länge 70 m, Durchmesser im Ostteil ca. 17 m, Höhe 3 m. An der Südwestseite liegt in 8 m Abstand ein in der Grundrichtung parallel verlaufender, sehr flacher Vorwall; Länge 40 m, Breite 8 m, Höhe 0,8 m. Beide Befestigungszüge sind Teile eines ehemals zu einem großen Oval geschlossenen Ringwalles, dessen südwestliches Viertel erhalten ist.

Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Danewerk 54° 28′ 39″ N, 9° 29′ 12″ O Grenzbefestigungen Die meisten Bestandteile des Danewerks liegen im Kreis Schleswig-Flensburg, unter anderem Kograben, Krummwall, Verbindungswall Margarethenwall und der Hauptwall mit der Waldemarsmauer. Nur der Osterwall liegt außerhalb im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Wälle wurden überwiegend in der Schleswiger Landenge zwischen der Schlei und der Treene angelegt. Zum Danewerk zählen außerdem das Schlei-Seesperrwerk sowie die sogenannte Thyraburg.
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Alt-Seegaard Husbyholz
54° 44′ 49″ N, 9° 36′ 40″ O
Burg, Festes Haus Früher Seegaard genannt, Burgstall eines seit dem 13. Jahrhundert befestigten Edelhofes der Bischöfen von Schleswig. Von der Niederungsburg ist heute nichts mehr vorhanden
Böge-Schloss Ausacker
54° 44′ 16″ N, 9° 34′ 52″ O
Burg, Turmhügelburg Das Böge-Schloss bestand als Turmhügelburg. Der Entstehungszeitpunkt der abgegangenen Burg ist unbekannt.
Bregengaard Großsoltbrück
54° 42′ 9″ N, 9° 30′ 41″ O
Burg Burgstall
Burg Brodersby
Brodersby-Goltoft
54° 31′ 25″ N, 9° 42′ 23″ O
Burg, Fliehburg Burgstall einer Niederungsburg und am Nordrand der sogenannte Margarethenwall. Die Burg soll im Jahr 1120 errichtet worden sein.
Gintoftgaard Gintoft
54° 45′ 49″ N, 9° 45′ 21″ O
Burg Burgstall einer Burg- und Hofanlage. Der Besitz wurde im 16. Jahrhundert dem benachbarten Norgaard hinzugefügt und die Gebäude abgebrochen.
Grauburg Sörup
54° 44′ 28″ N, 9° 36′ 58″ O
Burg Burgstall einer Burg. Sie befand sich auf einem Hügel südlich des Winderatter Sees. Über die Bauzeit ist nichts bekannt.
Turmhügelburg Handewitt Handewitt
54° 45′ 25″ N, 9° 16′ 30″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer Niederungsburg, deren Entstehungszeitpunkt unbekannt ist.
Burg Hesselgaard Kius (Ulsnis)
54° 35′ 29″ N, 9° 45′ 52″ O (vermuteter Standort)
Burg, Festes Haus Burgstall eines mittelalterlichen Edelhofes (früher auch Heselgaard geschrieben), wie eine Wasserburg oder ein Weiherhaus gelegen am südlichen Ufer des 1862 trockengelegten Kalkjärsees auf einem kleinen Hügel auf einer Halbinsel, die landseitig mit einem Graben beschützt wurde. Bis 1970 war das rechteckige Plateau mit einer kreisrunden Erhebung von etwa 20 m Durchmesser in der Nähe des Weges von Kius nach Bremsdiek zu erkennen. Hesselgaard wurde erstmals 1360 erwähnt, Besitzer war ein Hartwig Schinkel, der auch als Eigentümer des Edelhofes Hestoft genannt wird. Spätere Besitzer waren die Familien Breide/Breyde und Wisch. Sievert von der Wisch (* ca. 1465; † 1540) verkaufte 1504 die Burg und das Gut an das Domkapitel Schleswig. Im gleichen Jahr gab der Bischof zu Schleswig, Detlef Pogwisch, seinem Bruder Wulf Pogwisch den Hof als Lehen. Die Burg wurde wahrscheinlich nicht mehr bewohnt und sie verfiel. Während der Dreißigjährigen Krieges wurde sie im Jahr 1644 endgültig zerstört.[120] In der „Topographie des Herzogtum Schleswig“ wird der sogenannte „Mühlenteich Kalkjär“ des Gutes Kalkjärgaard erwähnt, der 1539 dem Schleswiger Domkapitel zuerkannt wurde.[121] Es mag sein, das dieser Teich der oben erwähnte „Kalkjärsee“ war.
Kalkjärgaard Steinfeld (Schleswig)
54° 35′ 41″ N, 9° 45′ 36″ O (vermuteter Standort)
Festes Haus (?), Herrenhaus (?) Auch Kalkjer geschrieben. In dem Jahren 1779 und 1780 niedergelegtes ehemaliges Allodialgut, das vormals dem Domkapitel Schleswig gehörte und später ein königliches Gut war. Im Jahre 1664 überließ König Friedrich III. (Dänemark und Norwegen) dem Capitain Detlev von Ahlefeld mit der Eigenschaft eines Allodium. Mehrfach verkauft hatte das Gut viele Besitzer. Zu Kalkjärgaard gehörte der sogenannte „Mühlenteich Kalkjär“, der 1539 dem Schleswiger Domkapitel zuerkannt wurde.[121] Vielleicht war dieser Teich der 18?? trockengelegte „Kalkjärsee“, an deren Südufer die Burg Hesselgaard lag. Beschreibungen der historische Gebäude von Kalkjärgaard sind nicht vorhanden.
Kielsgaard Hürup
54° 44′ 3″ N, 9° 32′ 45″ O
Burg, Festes Haus, Herrenhaus Burgstall einer Burg oder ein befestigtes Herrenhauses des Freihofes Kielsgaard.
Mögstedt Ringsberg
54° 47′ 32″ N, 9° 34′ 31″ O
Burg, Festes Haus Burgstall einer Niederungsburg. Über die Errichtung und die Zerstörung der ehemaligen Wasserburg oder des Weiherhauses ist nichts bekannt.
Burg Nedderby Gremmerup
54° 46′ 41″ N, 9° 34′ 37″ O
Burg Burgstall einer Niederungsburg. Daten über die Entstehung und die Zerstörung sind nicht bekannt. Resten der Burg sind nichts mehr vorhanden.
Burg Niehuus Harrislee
54° 49′ 44″ N, 9° 22′ 36″ O
Burg, Turmhügelburg, Stadtbefestigung Die Burg war ein vorgelagerter Bestandteil der Flensburger Stadtbefestigung. Im Jahre 1431 wurde die Burg zerstört.
Burg Nübel Steinbergkirche
54° 46′ 20″ N, 9° 43′ 0″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer Burganlage mit Turmhügel, einige wenige Bodenformationen mit Gräben sowie ein Bauernhof zurückblieben.
Rosgaard Wees
54° 49′ 44″ N, 9° 22′ 36″ O
Burg Burgstall einer Niederungsburg. Im 18. Jahrhundert spätestens im 19. Jahrhundert wurde die Burg offenbar abgerissen.
Südenseehof Sörup
54° 42′ 17″ N, 9° 39′ 5″ O
Burg Burgstall einer Niederungsburg
Thyraburg Dannewerk
54° 29′ 21″ N, 9° 30′ 24″ O
Burg, Grenzbefestigung Burgstall einer Befestigunganlage im Verteidigungssystem des Danewerks, dessen genaue Funktion und Alter unbekannt sind. Der Name Thyraburg ist möglicherweise auf Königin Thyra Danebod zurückzuführen. weitere Bilder
Wesebygaard Weseby
54° 45′ 41″ N, 9° 31′ 41″ O
Burg Burgstall einer Niederungsburg. Im 18. Jahrhundert wurde das Gut Wesebygaard parzelliert und die Gebäude sind nicht mehr vorhanden.
Holmer Schanze Wohlde
54° 25′ 7″ N, 9° 18′ 52″ O (mutmaßlicher Standort De Schanz)
Festung, Schanze, Grenzbefestigung Die Schanze wurde 1626 durch den Gottorfer Herzog Friedrich III. zwischen Thiesburg und Wohlde, wo

ein Treenenarm nach der Eider floss, errichtet. Sie gehört zu den Schleswig-Gottorfer Befestigungsanlagen, wurde 1659 geschleift und wieder aufgebaut und vergrößert. Im Jahr 1700 ließ Herzog Friedrich IV. alle Stapelholmer und Husumer Schanzen abreißen.[122] Die Straße „De Schanz“ erinnert an die Holmer Schanze.

Schwaneninsel (Glücksburg) Glücksburg (Ostsee) Burg, Turmhügelburg In der Nachbarschaft zum Zisterzienserkloster Rüde soll sich zuvor schon eine ältere Turmhügelburg befunden haben, die bis heute beim Glücksburger Schloss als Schwaneninsel erhalten ist.
Gut Böelschubyhof Böel
54° 38′ 43″ N, 9° 41′ 2″ O
Herrenhaus Im Jahre 1478 wurde das adlige Gut erstmals als Bole Schowby erwähnt. Das heutige Herrenhaus, das von einem unregelmäßig rechteckigen Wassergraben umgeben ist, wurde 1864 erbaut.
Gut Buckhagen Rabel
54° 41′ 27″ N, 9° 57′ 53″ O
Herrenhaus Adliges Gut, deren Herrenhaus sich aus einer Burganlage des 14. Jahrhunderts, umgeben von einem Burggraben, entwickelte.
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Gut Dänisch Lindau Boren
54° 35′ 17″ N, 9° 48′ 8″ O
Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut wurde 1265 erstmals urkundlich erwähnt und 1783 niedergelegt. Seit dem 16. Jahrhundert nennt man es (Dänisch) Lindauhof. Das heutige Gutshaus errichtet man als Neubau um 1550.
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Gut Dollrott Dollrottfeld
54° 38′ 36″ N, 9° 49′ 57″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Drült Stoltebüll
54° 41′ 10″ N, 9° 51′ 39″ O
Herrenhaus Das Gut wurde 1397 als Trölegaard erstmals erwähnt. Das klassizistische Herrenhaus wurde nach einem Brand um 1800 in einem englischen Landschaftsgarten neu errichtet.
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Gut Düttebüll Kronsgaard Herrenhaus Adliges Gut
Gut Fahrenstedt Böklund Herrenhaus Adliges Gut
Gut Falkenberg Lürschau Herrenhaus
Gut Flarupgaard Saustrup Herrenhaus Adliges Gut
Gut Freienwillen Langballig Herrenhaus Adliges Gut
Friedrichstal (Steinbergkirche) Steinbergkirche Herrenhaus, Jagdschloss Das ehemalige Jagdschloss entstand im 17. Jahrhundert.
Gut Gelting Gelting Herrenhaus Adliges Gut
Gut Grödersby Grödersby Herrenhaus
Gut Lindewitt Lindewitt Herrenhaus
Gut Loithof Loit Herrenhaus Kanzleigut
Gut Loitmark Kappeln Herrenhaus Adliges Gut
Gut Lundsgaard Grundhof
54° 46′ 42″ N, 9° 39′ 11″ O
Festes Haus, Herrenhaus Adliges Gut, früher Grünhof und Gruntoftgenannt.
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Gut Mohrkirchen Mohrkirch
54° 41′ 2″ N, 9° 43′ 12″ O
Herrenhaus Abgegangenes Domanialgut, das nach der Einführung der Reformation im Herzogtum Schleswig aus dem Kloster Mohrkirchen entstand. Das ehemalige Klostergebäude diente bis 1778 als Sitz des Amtmanns. Nach dem Parzellierung 1778 nutzten die neuen Pächter das verlassene Gebäude als Steinbruch für den Bau ihrer Häuser.
Gut Oestergaard Steinberg (Schleswig) Herrenhaus Adliges Gut
Gut Ohrfeld Niesgrau Herrenhaus Adliges Gut
Gut Olpenitz Kappeln
54° 39′ 48″ N, 9° 59′ 26″ O
Herrenhaus
Philipsthal Steinbergkirche Herrenhaus Ehemaliger Meierhof aus dem 18. Jahrhundert.
Gut Priesholz Rabenholz Herrenhaus
Gut Roest Kappeln
54° 39′ 32″ N, 9° 53′ 40″ O
Festes Haus, Herrenhaus Adliges Gut
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Gut Rundhof Stangheck Herrenhaus Adliges Gut
Satrupholm Satrup
54° 42′ 2″ N, 9° 37′ 13″ O
Burg Burgstall einer Burg, aus der ein adliges Gut entstand. Von den ursprünglichen, alten Bauten blieb nur der Burggraben erhalten.
Gut Saxtorf Rieseby
54° 32′ 10″ N, 9° 51′ 10″ O
Herrenhaus Adliges Gut, auch Saxtorff, Saxstorp Sakstrup und Sakstorp genannt.
Gut Stubbe Rieseby
54° 34′ 31″ N, 9° 49′ 15″ O
Herrenhaus Ein mittelalterliches Burg hat bereits 1197 hier gestanden. Das heutige Herrenhaus des adlige Gutes wurde von 1804 bis 1808 erbaut.
Gut Toesdorf Oersberg Herrenhaus Adliges Gut
Gut Tolkschuby Tolk Herrenhaus Kanzleigut
Gut Winningen Schaalby
54° 31′ 56″ N, 9° 37′ 16″ O
Herrenhaus An der Stelle des Gutes stand mal ein kleines Dorf. Das heutige Herrenhaus wurde 1671 erbaut, dieses wurde 1835 renoviert. Es ist ein eingeschossiger Bau aus verputztem Backstein mit einem Krüppelwalmdach. Das Haus hat elf Achsen, die drei mittleren bilden einen dreiachsigen Mittelrisalit mit einem Dreiecksgiebel. Der Eingang befindet sich in der Mitte, davor ist eine Freitreppe. Im Park steht ein ehemaliger Wasserturm.[123]
Hof Baustrup Mohrkirch
54° 41′ 9″ N, 9° 41′ 58″ O
Bauernhaus, Wohnhaus Das Dorf Baustrup, früher „Bukstorpe“ genannt, war vermutlich nach der Pestepidemie 1349/50 von den Bewohnern verlassen oder ausgestorben. Nach der Parzellierung des Gutes Mohrkirchen wurde der Hof Baustrup gegründet und im Jahr 1867 ein neues Wohnhaus gebaut.[124]
Schloss Annettenhöh Schleswig
54° 30′ 22″ N, 9° 31′ 30″ O
Herrenhaus Ludwig Ulrich Hans Freiherr von Brockdorff ließ 1864 das Herrenhaus errichten, nachdem das „Schloss“, ein Gartenhaus, während der Schlacht um Schleswig 1848 zerstört wurde. Seit 1991 ist es Hauptsitz des Archäologisches Landesamtes Schleswig-Holstein. Das Familiengrab von Brockdorff-Rantzau liegt ca. 350 m nördlich vom Herrenhaus.
Schloss Glücksburg Glücksburg
54° 49′ 55″ N, 9° 32′ 37″ O
Schloss
Schloss Gottorf Schleswig
54° 30′ 42″ N, 9° 32′ 29″ O
Schloss Das Schloss Gottorf ist das größte Schloss Schleswig-Holsteins. Heute befindet sich hier das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und das Archäologisches Landesmuseum.
Prinzenpalais Schleswig
54° 30′ 20″ N, 9° 32′ 22″ O
Schloss, Palais Dreiflügliges barockes Herrenhaus mit einer späteren klassizistischen Fassade, heute in Schleswig nach einem der früheren Eigentümer, dem Prinzen Friedrich Emil August aus der Augustenburger Linie des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg, als Prinzenpalais bezeichnet; heute Standort des Landesarchivs von Schleswig-Holstein
Kloster Guldenholm Langsee (Schleswig) Kloster
St.-Johannis-Kloster vor Schleswig Schleswig
54° 30′ 42″ N, 9° 34′ 44″ O
Kloster Das Kloster wurde 1194 als Benediktinerinnenkloster gegründet. Die Anlage besteht heute noch.
Graukloster () Schleswig
54° 30′ 52″ N, 9° 34′ 19″ O
Kloster Das Kloster St. Paul wurde 1234 gegründet und 1528/1529 in ein Armenstift umgewandelt. Die Kirche wurde dabei zu einem Rathaus umgebaut.
Edelhof Moerker Mohrkirch
54° 41′ 2″ N, 9° 43′ 12″ O
Burg, Festes Haus Laut einer Verkaufsurkunde von 1391 verkaufte Marquard Brockdorf den Hof „to Moerker“ im Namen der drei Kinder des Emeke Lembeck an den Antoniter-Orden zu Tempsin in Mecklenburg, der in der Folgezeit unweit des alten Standortes des Hofes das Kloster Mohrkirchen errichtete. Wahrscheinlich war der Hof ein befestigten Edelhof, gelegen auf einer Erhebung in einem aufgestauten Teich.[125]
Kloster Mohrkirchen Mohrkirch
54° 41′ 2″ N, 9° 43′ 12″ O
Kloster Abgegangenes Kloster, das 1391 von Mönchen des Antoniter-Ordens gegründet wurde. Als die Reformation in den Herzogtümern Schleswig und Holstein eingeführt wurde, wurde das Kloster aufgehoben und in ein Domanialgut umgewandelt. Das ehemalige Klostergebäude diente bis 1778 als Sitz des Amtmanns. Nach dem Parzellierung 1778 nutzten die neuen Pächter das verlassene Gebäude als Steinbruch für den Bau ihrer Häuser.
Zisterzienserkloster Rüde Glücksburg
54° 49′ 54″ N, 9° 32′ 37″ O
Kloster Das sogenannte Rudekloster befand sich von 1210 bis 1582 an der Stelle des heutigen Glücksburgs. Von dem Kloster sind keine Bauten mehr vorhanden, aus dem Steinen wurde das Schloss Glücksburg gebaut.
Sorger Schanze Meggerdorf Festung, Schanz bei Meggerdorf an der Sorge
St.-Marien-Kirche (Sörup) Sörup
54° 42′ 55″ N, 9° 40′ 7″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Die Feldsteinkirche ist am Ende des 12. Jahrhunderts und der Turm um 1500 errichtet.
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Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Siegesburg Bad Segeberg
53° 56′ 8″ N, 10° 18′ 59″ O
Burg Zerstörte und abgetragene Höhenburg
Motte Bimöhlen Bimöhlen Burg, Turmhügelburg
Ringwall Strenglin,
Turmhügelburg Strenglin
Pronstorf-Strenglin
53° 58′ 38″ N, 10° 27′ 1″ O
Burg, Burgwall, Turmhügelburg Burgstall eines frühmittelalterlichen slawischen Ringwalles mit einem spätmittelalterlichen Turmhügel, gelegen in der Niederung der Faulen Trave. Der Ort Strenglin wird 1249 erwähnt, als Graf Johann I. (Holstein-Kiel) unter anderem den dortigen Zehnten an den Bischof von Lübeck verpfändete. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich die Burg in ihren Anfängen in gräflichem Besitz befand. Möglicherweise handelte es sich bei Strenglin um einen Vorgängerbau des adligen Gutes Pronstorf.[126]
Gut Alt-Erfrade Tarbek Herrenhaus
Gut Bahrenhof Bahrenhof Herrenhaus
Bramstedter Schloss Bad Bramstedt Schloss, Herrenhaus Adliges Gut
Gut Borstel Sülfeld Herrenhaus
Gut Glasau Glasau Herrenhaus
Gut Kaden Alveslohe Herrenhaus
Gut Kamp Travenhorst Herrenhaus
Gut Pettluis Daldorf Herrenhaus
Gut Pronstorf Pronstorf Herrenhaus
Gut Rohlstorf Rohlstorf Herrenhaus
Gut Seedorf Seedorf (Kreis Segeberg) Herrenhaus
Gut Stockseehof Stocksee Herrenhaus Adliges Gut
Gut Wensin Wensin
53° 58′ 43″ N, 10° 24′ 32″ O
Herrenhaus
Schloss Traventhal Traventhal
53° 53′ 31″ N, 10° 19′ 3″ O
Schloss Sommersitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön.
Kloster Segeberg Bad Segeberg Kloster
Vicelinkirche (Pronstorf) Pronstorf
53° 57′ 29″ N, 10° 28′ 17″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Vicelinkirche und Feldsteinkirche Pronstorf
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Vicelinkirche St. Jacobi Bornhöved
54° 4′ 12″ N, 10° 13′ 42″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Feldsteinkirche und Vicelinkirche, eingeweiht 1149, 1866 neuromanischer Turm statt Holzturm. Unter dem Altarbereich wurde eine auf 980 datierte Tauf- und Missionskapelle gefunden.
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Gut Kuhlen Kuhlen (Rickling) Herrenhaus Das Kanzleigut (vielleicht auch eib adliges Gut) gründete sich aus einem Dorf, das eine Zeit lang im Besitz des Kloster Segeberg war. Der einige hundert Jahre später angelegte Hof durchlief eine wechselvolle Besitzerfolge und wurde ein Kanzleigut. 1906 wurde das Gut vom Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein erworben.[127] Auf dem Gebiet wurde das KZ Kuhlen errichtet.
Gut Hartenholm Hartenholm Herrenhaus Ehemaliges Kanzleigut, eventuell aus dem Gut Holm bei Bimöhlen gebildet, das wohl ursprünglich Johannes von Aspe, genannt Holtto, besaß und das 1343 Graf Gerhard V. (Holstein-Plön) dem Kloster Reinfeld übertrug. Nach der Säkularisation des Klosters kam der Hof in adligen Besitz und mit dem vormaligen adligen Gut Schafhaus (Bark) verbunden.[128]
Rundkirche Schlamersdorf Seedorf
54° 2′ 24″ N, 10° 23′ 27″ O
Wehrkirche, Fluchtkirche Die Rundkirche von Schlamersdorf ist 1871 abgebrannt. Sie zählt zu den Vicelinkirchen.[129]
Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Esesfeldburg Itzehoe
53° 56′ 3″ N, 9° 28′ 47″ O
Burg, Wallburg
Burg Itzehoe Itzehoe
53° 55′ 16″ N, 9° 30′ 55″ O
Burg
Kaaksburg Kaaks
53° 59′ 47″ N, 9° 29′ 18″ O
Burg, Wallburg
Paaschburg Itzehoe
53° 55′ 22″ N, 9° 31′ 15″ O
Burg, Herrenhaus Abgegangenes Niederungsburg (auch Pascheborch genannt) und Herrenhaus, urkundliche Erwähnung 1368, im 17. Jahrhundert als adliges Gut erwähnt.
Steinburg (Holstein) Süderau
53° 50′ 33″ N, 9° 33′ 41″ O
Burg Burgstall der Burg, die Namensgeberin des Kreises Steinburg ist.
Gut Drage
Schloss Friedrichsruh
Drage
54° 0′ 7″ N, 9° 31′ 10″ O
Schloss Abgegangenes Schloss, hervorgegangen aus dem adeligen Gut Drage. Es wurde durch Friedrich Ernst von Brandenburg-Kulmbach im 18. Jahrhundert zur Residenz ausgebaut und bereits 1787 wieder abgebrochen.
Gut Hohenlockstedt Hohenlockstedt Herrenhaus
Gut Kleve Kleve
53° 58′ 4″ N, 9° 24′ 12″ O
Herrenhaus
Gut Krummendiek Kleve
53° 57′ 33″ N, 9° 25′ 8″ O
Herrenhaus
Gut Mehlbek Mehlbek
54° 0′ 3″ N, 9° 26′ 24″ O
Festes Haus, Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus des ehemaligen adligen Gutes, das Johann Rantzau um 1538 errichten ließ. Unter seinem Sohn Heinrich Rantzau wurde es um teilweise vergrößert und nach Geschmack der Zeit verschönert. Das befestigte Herrenhaus wurde 1817 abgetragen.
Gut Springhoe Lockstedt Herrenhaus
Gut Schmabek Itzehoe Herrenhaus
Gut Pünstorf Itzehoe Herrenhaus
Gut Julianka Heiligenstedten Herrenhaus
Gut Gribbohm Gribbohm Herrenhaus
Gut Rosdorf Rosdorf Herrenhaus
Schloss Breitenburg Breitenburg Festes Haus, Herrenhaus Das Herrenhaus des adligen Gutes war ursprünglich ein befestigtes, für Schleswig-Holstein typisches von Wassergräben umgebenes Doppelhaus
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Wallberg Willenscharen Willenscharen Burg, Wallburg
Schloss Heiligenstedten Heiligenstedten Herrenhaus Adliges Gut
Schloss Glückstadt Glückstadt Schloss Stadtresidenz des dänischen Königs in der schleswig-holsteinischen Stadt Glückstadt.
Brockdorff-Palais Glückstadt Palais
Wasmer-Palais Glückstadt Palais
Palais Quasi non Possidentes Glückstadt Palais
Königshof Glückstadt Palais
Königshof Krempe Palais
Festung Krempe Krempe Festung, Festungsstadt König Christian IV. ließ Krempe 1616 bis 1624 zu einer Festungsstadt[46] ausbauen. Von 1696 bis 1706 wurde die Festungsanlage geschleift.
Prinzeßhof Itzehoe Palais
Palais Doos Wilster Palais
Kloster Itzehoe Itzehoe Kloster
Festung Glückstadt Glückstadt Festung, Festungsstadt König Christian IV. ließ Glückstadt 1616 bis 1624 zu einer Festungsstadt[46] ausbauen. In den folgenden Jahrhunderten mehrfach verstärkt, wurde die Festungsanlage nach den Bestimmungen des Kieler Friedens 1814 geschleift.
Gut Bekdorf Bekdorf Herrenhaus Ehemaliges Kanzleigut, 1639 gründete das Gut sich aus dem Dorf Bekdorf (vorm. Begkedorf, Bekbrügge), das Heinrich Sehestedt von seinem Gut Bekmünde trennte und es an Friedrich III. (Dänemark und Norwegen) verkaufte. Das Gut wurde mehrfach weiterverkauft und hatte vermutlich keine Hofgebäude.[130]
Gut Bekmünde Bekmünde
53° 55′ 24″ N, 9° 26′ 54″ O
Herrenhau, Adliges Marschgut am Ausfluss der Bekau in die Stör, 1599 Besitz der Adelsfamilie Sehestedt. Der Herrenhof war mit einem Burggraben umgeben.[131]
Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Burg Arnesvelde Ahrensburg
53° 39′ 29″ N, 10° 13′ 11″ O
Burg, Turmhügelburg Burgstall einer um 1200 errichteten Burg, aus deren Steinen der Burg im 16. Jahrhundert das Schloss Ahrensburg gebaut wurde. Heute sind noch Erdwälle der Burg vorhanden.
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Schloss Ahrensburg Ahrensburg
53° 40′ 48″ N, 10° 14′ 25″ O
Herrenhaus Das Wasserschloss wurde als Herrenhaus des adliges Gutes Ahrensburg 1585 erbaut.
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Gut Altfresenburg Bad Oldesloe
53° 49′ 19″ N, 10° 21′ 28″ O
Burg, Herrenhaus Das adliges Gut Fresenburg (heute Altfresenburg) geht auf die Ursprünge einer mittelalterlichen Burg zurück, von der jedoch heute nichts mehr zu erkennen ist.
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Gut Blumendorf Bad Oldesloe
53° 47′ 33″ N, 10° 19′ 27″ O
Herrenhaus 1635 gehörte das Dorf Blumendorf zum Gut Altfresenburg, als Hans von Buchwald zu Schadehorn ein eigenes adliges Gut daraus machte. Blumendorf wurde zu einem „Walzengut“, das oft den Besitzer wechselte. Das Herrenhaus der adligen Gut (auch „Schloss Blumendorf“ genannt) ließ Jacob Levin von Plessen 1755 errichten und wurde um 1900 im Neubarock-Stil gestaltet. 1827 ging das Gut an Martin Johann von Jenisch, der damit die Güter Blumendorf und Altfresenburg wieder vereinte und dessen Familie noch heute beide Güter besitzt.[132]
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Gut Frauenholz Rethwisch
53° 47′ 42″ N, 10° 27′ 41″ O
Herrenhaus Seit 1188 war der Hof Frauenholz ein Kirchengut der Lübecker Marienkirche. Die Kirchenhoheit endete 1840, wurde im Jahr 1849 versteigert und gelangte in Privatbesitz. Das heutige spätklassizistische „Herrenhaus“ wurde etwa 1860 gebaut.[133]
Gut Glinde Glinde
53° 32′ 26″ N, 10° 12′ 33″ O
Herrenhaus, Villa, Landhaus An der Stelle des damaligen Gutshofes lag nachweislich seit 1577 die Hufe des Vogtes von Glinde. 1880 erwarb Edward Bartels Banks das Gut und sein Sohn Hans Rudolf Banks ließ um 1889 ein neues, historistisches italienischen Renaissancevilla errichten, umgeben von einem Park. 1912 kaufte Sönke Nissen das Gut von dem Ökonomierat Franz Rudorff und ließ das Gutshaus durch den Hamburger Architekten August Ott (* 1861; † 1930) im Stile eines nordelbischen Herrenhauses mit klassizistischen Elementen umbauen. In Glinde ist es als „Das Schlösschen“ und als „Altes Gutshaus“ bekannt. 1923 kam das Gut im Eigentum des „Sönke-Nissen-Nachlass“. Dieser verpachtete den landwirtschaftlichen Betrieb, der 1971/72 ausgelagert und die Wirtschaftsgebäude abgerissen wurden. Teilweise erhalten ist die Parkanlage mit Gutsteich und Fragmenten der alten Gutsmauer. 1976 wurde die „Gemeinschaftszentrum Sönke-Nissen-Park Stiftung“ gegründet, der Sönke Nissen junior das Gutshaus schenkte.[134]
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Gut Grabau Grabau
53° 48′ 20″ N, 10° 16′ 12″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Heinrichshof Witzhave Herrenhaus
Gut Hohenholz Pölitz Herrenhaus Adliges Gut
Gut Hoisbüttel Hoisbüttel Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus des ehemaligen adligen Gutes, gegründet Ende 14. Jahrhundert. Das Gut wurde 1890 die Landgemeinde Hoisbüttel, Gutsanteil.
Gut Höltenklinken Rümpel Herrenhaus Das ehemalige adlige Gut entstand im 16. Jahrhundert aus dem Dorf „Klinken“, auch „Holtzen Klinken“ („hölzerner Schlagbaum“) geschrieben. Erster urkundlich erwähnter Besitzer war Sievert Swyn, der es 1543 an die Adelsfamilie Rantzau verkaufte. Diese besaßen das Gut bis 1637, danach wechselte sehr häufig die Besitzer, weshalb man es „Walzengut“ („auf der Walz“) genannt. 1892 kaufte es Oskar Stachow, ließ das Herrenhaus von ca. 1830 abgerissen und durch das heutige Gutshaus, entworfen von dem Hamburger Architekten August Odt.[135]
Gut Jersbek Jersbek
53° 44′ 27″ N, 10° 13′ 21″ O
Herrenhaus
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Gut Krummbek Lasbek Herrenhaus Adliges Gut
Gut Lindenhof Ahrensburg
53° 40′ 41″ N, 10° 10′ 52″ O
Herrenhaus Die Ländereien waren vermutlich vormals Teil des Gutes Ahrensburg. Das Herrenhaus wurde 1906 in eine Parkanlage am Bredenbeker Teich errichtet und 1919 durch den Architekten Erich Elingius erweitert. 1919 oder 1924 kaufte der Hamburger Holzkaufmann Wilhelm Gratenau den Bredenbeker Teich und die umliegenden Ländereien mit dem Gut Lindenhof.[136]
Gut Mönkhagen Mönkhagen Herrenhaus
Gut Neverstaven Travenbrück Herrenhaus
Gut Nütschau Travenbrück
53° 49′ 21″ N, 10° 19′ 36″ O
FestesHaus, Herrenhaus Ehemaliges adliges Gut, das 1951 in Kirchenbesitz Priorat St. Ansgar (auch Kloster Nütschau genannt) kam. Das Herrenhaus wurde als in Schleswig-Holstein typisches befestigtes, mit Wassergraben umgebenes Doppelhaus errichtet.
Nütschauer Schanze Travenbrück
53° 49′ 33″ N, 10° 20′ 8″ O
Burg, Wallburg Burgstall der Niederungsburg lag ca. 500 m östlich des Herrensitzes Nütschau an der Trave
Gut Rethwisch, Schloss Rethwisch Rethwisch (Stormarn) Herrenhaus, Schloss Abgegangenes Herrenhaus des ehemaligen Gutes Rethwisch und später das abgegangene Schloss Rethwisch.
Gut Rethwischhof Bad Oldesloe Herrenhaus Das Gut liegt in Rethwischfeld und war vormals Vorwerk des Gutes und Schlosses Rethwisch.
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Gut Rohlfshagen Rümpel Herrenhaus Adliges Gut
Gut Schulenburg Pölitz Herrenhaus Adliges Gut
Schloss Tralau Travenbrück
53° 50′ 17″ N, 10° 18′ 17″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Schloss Tremsbüttel Tremsbüttel
53° 44′ 37″ N, 10° 18′ 47″ O
Herrenhaus Adliges Gut
Gut Trenthorst und Wulmenau Westerau Herrenhaus Adliges Gut
Gut Treuholz Rethwisch (Stormarn) Herrenhaus Ehemals ein Meierhof des Gutes Rethwisch, danach herzogliches Vorwerk und Erbpachthof. Das Gutshaus wurde 1904 erbaut.
Gut Wulfsdorf Ahrensburg Herrenhaus Ehemals adliges Gut aus dem Meierhof des adligen Gutes Ahrensburg, heute Pachthof des Hamburger Senates. Das Gutshaus wurde um 1906/1910 gebaut.
Schloss Reinbek Reinbek
53° 30′ 26″ N, 10° 15′ 14″ O
Schloss Im 16. Jahrhundert als eine der Nebenresidenzen des herzoglichen Hauses Schleswig-Holstein-Gottorf errichtet.
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Schloss Reinfeld Reinfeld (Holstein)
53° 49′ 55″ N, 10° 28′ 44″ O(vermutete Standort)
Schloss Das Renaissanceschloss, Nebenresidenz des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, wurde zwischen 1600 und 1604 errichtet und 1775/76 abgerissen.
Kloster Reinbek Reinbek
53° 30′ 26″ N, 10° 15′ 12″ O
Kloster
Kloster Reinfeld Reinfeld (Holstein)
53° 30′ 26″ N, 10° 15′ 12″ O
Kloster
Gut Silk Schönningstedt
53° 31′ 39″ N, 10° 16′ 21″ O
Herrenhaus Ehemaliges Kanzleigut. 1608 erlaubte Herzog Johann Adolf (Schleswig-Holstein-Gottorf) dem Herzoglichen Amtsschreiber Jobst Varendorp in Anerkennung seiner Dienste, einen Hof in Schönningstedt zu erwerben. 1631 erwarb der Lüneburgische Amtmann Barthold Kahrstette das Anwesen östlich der Schönningstedter Mühle unweit der Bille. Im Kaufvertrag taucht erstmals der Name „Silk“ auf.[137]
Gut Tangstedt Tangstedt (Stormarn) Herrenhaus Kanzleigut, vorher Vorwerk des Guts Tremsbüttel. Das abgegangene Herrenhaus wurde um 1650 errichtet, 1947 ausgebrannt und die Ruinen 1960 beseitigt.
Gut Wulksfelde Tangstedt (Stormarn) Herrenhaus Adliges Gut
Burg Stegen,
Gut Stegen
Bargfeld-Stegen
53° 46′ 9″ N, 10° 9′ 15″ O
Burg, Turmhügelburg, Festes Haus, Herrenhaus Burgstall einer mittelalterlichen Befestigungsanlage (früher auch Veste Stegen genannt) aus vier Erhebungen, die von künstlichen Gräben beziehungsweise durch Nutzung des Laufes der Alten Alster voneinander getrennt sind. Die westliche Anhöhe wird als Hauptburg bedeutet und hatte einen steinerner Turm. Die sich östlich anschließende Erhebung wird als Vorburg bezeichnet. Nordöstlich davon durch die Alte Alster getrennt ist eine dritte Anhöhe, wahrscheinlich eine eingehegte Wirtschaftsfläche (Gartenland). Südlich davon befindet sich eine weitere künstliche Erhebung, die als weiterer Turmhügel interpretiert wird.[138] Stegen findet sich 1302 in einer Urkunde, in der Graf Adolf VI. (Holstein-Schauenburg) die Vogtei des Dorfes Spitzerdorf (heute eingemeindet zu Wedel) dem Hamburger Domkapitel übertrug. Ausdrücklich wird die Burg in einer Urkunde von 1330 benannt, mit der die Grafen Johann III. (Holstein-Plön) und Adolf VII. (Holstein-Pinneberg) einen geschlossenen Vergleich zwischen Johann von Hummersbüttel, der erste bekannte Besitzer der Burg, und dem Hamburger Domkapitel bestätigten. Einer Klageschrift des Hamburger Domkapitels zufolge diente Stegen vor 1343 als Ausgangspunkt für Überfälle auf Dörfer dieser geistlichen Einrichtung. 1347 vereinbarten die Hamburger und die Grafen von Holstein die Eroberung und Schleifung der Burg Stegen und des „Raubschlosses“ Burg Wohldorf (letztere auf dem Gebiet des heutigen Hamburger Stadtteils Wohldorf-Ohlstedt). Im Zuge des Bündnisses wurde die Errichtung befestigter Bergfriede an der Alster verboten.[139] Südlich der ehemaligen Burg lag der Stammhof des adligen Gutes Stegen (Lage), das 1588 durch Erbteilung vom adligen Gut Borstel abspalten wurden und mit dem Gut Jersbek zu einem Besitz verbunden war. Das alte Herrenhaus wird als „massiv und zweistöckig“ beschrieben.[140]
Karolinenhof Glinde
53° 31′ 19″ N, 10° 13′ 44″ O
Herrenhaus, Villa, Landhaus Der damalige Erbpächter des landwirtschaftlichen Anwesens, Freiherr Otto Reinhold Klingspor (* 1751 Stora kärr in Habo; † 1802 Itzehoe) erhielt 1797 die Genehmigung, den Besitz als Karolinenhof zu benennen. Das heutige Herrenhaus war wohl um 1860 entstanden. Es wechselte mehrmals den Eigentümer, unter anderem gehörte es der Familie Hans Rudolf Banks (um 1890) zum Bestand des Gutes Glinde. Nach Errichtung des Krupp-Kurbelwellenwerkes gehörte es als Gästehaus zum Besitz der Familie Krupp zu Bohlen und Halbach und später der Jurid-Werke.[141]

Außerhalb des heutigen Landesgebietes von Schleswig-Holstein

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Burgen, Schlösser, Festungen und Herrenhäuser im Herzogtum Schleswig, Herzogtum Holstein und Herzogtum Sachsen-Lauenburg, später in der Provinz Schleswig-Holstein.

Siehe auch Gebiete Hamburgs aus der Provinz Schleswig-Holstein

Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Schloss Bergedorf Hamburg-Bergedorf
53° 29′ 23″ N, 10° 12′ 45″ O
Schloss, Amtshaus Im 13. Jahrhundert als Wasserburg oder Weiherhaus an der Bille angelegt diente die Anlage bis 1420 zeitweise als Residenz der Herzögen von Sachsen-Lauenburg. Danach wurde das Schloss Sitz einer Hamburger und Lübecker Verwaltung des Amtes Bergedorf. Der West- und Südflügel des heutigen „Schlosses“ entstand im 17. Jahrhundert. 1868 kaufte Hamburg den Lübecker Anteil auf und das Gebäude diente für verschiedene kommunale Verwaltungen. weitere Bilder
Burg Henneberg (Nachbau) Hamburg-Poppenbüttel
53° 39′ 29″ N, 10° 5′ 14″ O
Burg (Nachbau) Auch Alsterschlösschen genannt, eine künstliche Ruine im Park Marienhof an der Alster, Nachbildung der Burgruine Henneberg im Thüringen. weitere Bilder
Mellingburg Hamburg-Sasel
53° 40′ 11″ N, 10° 5′ 47″ O
Burg, Burgwall Burgstall einer slawischen Ringwallanlage (auch Mellenburg genannt) mit Haupt- und Vorburg, errichtet zwischen 9. bis 11. Jahrhundert auf einer Halbinsel im Alstertal („Mellingburger Alsterschleife“); erste Erwähnung 1783 auf einer Flurkarte.
Spökelburg Hamburg-Billstedt
53° 32′ 9″ N, 10° 6′ 38″ O
Burg, Wallburg Burgstall frühmittelalterliche Höhenburg auf dem „Spökelberg“, auch Schiffbekerburg und Schleemerburg genannt, vermutlich Anfang des 9. Jahrhunderts erbaut. Es wird über einer Burg nahe dem Dorf Steenbeke berichtet, die von dem Grafen Albrecht II. (Weimar-Orlamünde) errichtet worden sein sollte. Seit 1201 wurde die Burganlage von Dänen genutzt, bsi sie 1225 von Hamburger Truppen geschleift wurde. Um die Reformationszeit (1517 bis 1648) sollen sich in den verbliebenen Erdwällen Raubritter verschanzt haben.
Burg auf dem Süllberg Hamburg-Blankenese
53° 33′ 35″ N, 9° 48′ 3″ O
Burg Abgegangene Höhenburg auf dem Süllberg, um 1063 errichtet zur Sicherung der Fährverbindung über die Elbe, vor 1066 zerstört. Im Jahr 1258 ließen die Brüder Johann I. (Holstein-Kiel) und Gerhard I. (Holstein-Itzehoe) eine zweite Burg auf dem Süllberg errichten. Nach Protest der Hamburger Kaufleute wurde sie bereits 1262 wieder abgerissen, da die Burgmannschaft, im Dienst von Otto von Barmstede, Schiffe auf der Stör und Elbe ausraubten.
Wandesburg,
Wandsbeker Schloss
Hamburg-Marienthal
53° 34′ 16″ N, 10° 4′ 9″ O (vermuteter Standort)
Burg, Herrenhaus Abgegangenes Herrenhaus des Gutes Wandsbek, errichtet 1772–1778 auf den Resten der älteren Wandesburg und 1861 abgerissen. Das Dorf Wandsbek wurde ein herzogliches Lehngut, das 1564 Heinrich Rantzau erwarb. Er ließ anstelle des einfachen Gutshauses, das wahrscheinlich aus der Zeit um 1520 stammte, eine dreiflügelige Wasserburg errichten und nannte sie Wandesburg. Sie wurde mehrfach um- und ausgebaut. 1762 kaufte der Kaufmann Heinrich Carl von Schimmelmann das Gut und ließ das alte Herrenhaus abreißen. weitere Bilder
Gut Wellingsbüttel Wellingsbüttel
53° 38′ 34″ N, 10° 4′ 18″ O
Herrenhaus Das Gut wurde erstmals 1296 erwähnt und war bis 1806 reichsfreies adliges Gut, dessen Gebiet 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz nach Hamburg eingemeindet wurde.
weitere Bilder
Burg Wohldorf Hamburg-Wohldorf-Ohlstedt
53° 42′ 35″ N, 10° 8′ 1″ O
Burg, Türmhügelburg, Herrenhaus Die erste Burg wurde um 1295 als Wasserburg oder Weiherhaus errichtet. Im Jahr 1306 wurde die Burg erstmalig erwähnt („castella arnesfelde et woltorpe“), als womöglich die Städte Hamburg und Lübeck die Burg zerstörten. 1347 vereinbarten die Hamburger und die Grafen von Holstein nochmal die Eroberung und Schleifung des „Raubschlosses“ Burg Wohldorf und der Burg Stegen. Im Zuge des Bündnisses wurde die Errichtung befestigter Bergfriede an der Alster verboten.[139] Es ist nicht eindeutig nachweisbar, ob die Burg Wohldorf niedergebrannt oder verfallen ist. 1396 wurde Wohldorf als Gut oder Vorwerk des Stadt Hamburg erwähnt und auf der Burginsel an Standort der alten Burg nacheinander drei sogenannte „Herrenhäuser“ (1440, 1489 und 1712) gebaut. Das heutige „Herrenhaus“ wurde 1712/1713 im Auftrag des Hamburger Rats als Amtssitz für die Waldherren (Senatoren, die mit der Verwaltung der Walddörfer betraut waren) errichtet und diente später als „Lusthaus“ zur Erholung der Senatoren.[142][143] weitere Bilder
Name Ort / Lage Typ Bemerkungen Bild
Aabenraahus Aabenraa
(Standort unbekannt)
Burg Abgegangene, zwischen 1260 und 1280 errichtete Apenrader Burg, Vorgänger des Schlosses Brundlund und vermutlich während dieser Baus ab 1411 abgerissen. Es gibt keine archäologischen Funde der Burg, man vermutet jedoch, dass sie westlich von der Straße Storetorv lag.
Schloss Augustenburg Augustenborg
54° 56′ 41″ N, 9° 52′ 3″ O
Schloss Dänisch Augustenborg Slot, ehemaliger Sitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Das Barockschloss von 1770 geht auf ein älteres, in Fachwerk ausgeführtes Schloss aus dem 17. Jahrhundert zurück und ist nach Schloss Gottorf der zweitgrößte erhaltene Residenzbau im einstigen Herzogtum Schleswig. weitere Bilder
Augustenborg Hovedgaard Augustenborg
54° 56′ 53″ N, 9° 51′ 57″ O
Herrenhaus Als Wirtschaftshof des Schlosses Augustenburg um 1733 errichtet. Im Jahr 1852 wurden Schloss und Gut Augustenburg an der dänischen Krone übergeben. Das Gut wurde 1861 verkaufte und seitdem gab es mehrfach Besitzerwechsel. Der Neubau aus dem 19. Jahrhundert ersetzte das Amts- und Herrenhaus aus dem Jahr 1733.[144]
Mjelsgaard Nordborg
55° 1′ 50″ N, 9° 43′ 0″ O
Herrenhaus Im Jahr 1245 erstmals erwähnt war das Gut unter anderem im Besitz der herzoglichen Familie Schleswig-Holstein-Sonderburg. 1729 fiel es an die dänische Krone, die es 1767 parzellierte. Mjelsgaard war ursprünglich ein alter Fachwerkbauernhof, dessen Herrenhaus aus dem Jahr 1730 bei einem englischen Bombenangriff im Jahr 1942 niederbrannte.[145]
Gut Solvig Tønder Kommune
54° 58′ 9″ N, 8° 57′ 45″ O
Herrenhaus Ehemaliges adliges Gut (auch Gut Sollwig geschrieben), um 1390 von der Adelsgeschlecht Sappi gegründet, mehrfach Wechsel der Besitzer (unter anderem Ahlefeld, Rantzau, Schack). Heute gehört es der dänischen Krone. In der Frühgeschichte des Gutes bestand Solvig aus einer Holzburg, die auf vier kleinen Inseln errichtet war. Ursprünglich befand sich auf der südöstlichsten Insel ein Turm, der heute nicht mehr existiert. Mitte des 16. Jahrhunderts bestand das Hauptgebäude aus einem weiß getünchten, zweistöckigen Haus mit einer Grundmauer, das von Wassergräben umgeben war. Am dieser Stelle steht das heutige Hauptgebäude, das sein jetziges Aussehen im Jahr 1851 erhielt. Der damalige Besitzer Johan Ludolph Outzens ließ das Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert umfassend umbauen als eingeschossiges Backsteinhaus mit einem barocken Anbau, einem halbschrägen Reetdach und einem Sockel aus Granit und Findlingen.[146]
Gut Søgård Søgård
54° 56′ 28″ N, 9° 27′ 4″ O
Burg, Herrenhaus Der Herrensitz Seegaard (auch Seehof genannt) wurde Anfang des 14. Jahrhunderts in Kliplev Sogn errichtet. Vermutlich war die alte Burg auf einer kleinen Insel im Nordosten des Großen Søgård Sees (Store Søgård Sø) ursprünglich ein Turm, umgeben von einer Pfahl- oder Mauermauer. Um 1480 wurde dieser wahrscheinlich durch ein Steinhaus ersetzt. Um 1550 war es ein Vierseithof mit einem Tor, möglicherweise mit einer Wallanlage oder eine Bastion und eine Garnison. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört und erst im Jahr 1838 wurde ein neues Herrenhaus von dem Gutsbesitzer Friederich Güntzel errichtet, ein einstöckiges Gebäude auf einem hohen Sockel mit einer Fundamentmauer, die heute die Basis des heutigen Søgaard bildet.
weitere Bilder
Schloss Brundlund Burg, Schloss, Amtshaus
Schloss Gram Herrenhaus
Schloss Gravenstein Schloss
Schlossruine Grøngaard Tønder Kommune
54° 54′ 59″ N, 8° 59′ 27″ O
Schloss, Jagdschloss Dänisch Grøngaard Slotsruin . Herzog Johann (Hans) der Ältere (Schleswig-Holstein-Hadersleben) gründete 1657 eine Domäne Grøngaard (auch als Grønhoff bezeichnet) und ließ 1570 ein Renaissance-Jagdschloss errichtet. Nach seiner Tod verfiel das Lustschloss und wurde 1653 abgerissen. Die Domäne wurde 1695 in ein selbständigen Bauernhof Grøngaard Ladegård umgewandelt. weitere Bilder
Grøngaard Ladegård Tønder Kommune
54° 54′ 55″ N, 8° 59′ 27″ O
Herrenhaus Vormals Domäne des Herzogs Johann (Hans) der Ältere (Schleswig-Holstein-Hadersleben) wurde 1695 Grøngaard in einen selbstständigen Bauernhof umgewandelt und ab 1775 abgeteilt in die Gehöfte Petersgaard, Holmsgaard und Blomsgaard. Das Herrenhaus wurde 1844 errichtet, nachdem das Vorgängergebäude abgebrannt war. weitere Bilder
Kajborg
Schloss Nordborg Schloss
Riberhus Burg
Schloss Sandbjerg Herrenhaus
Schloss Schackenborg Schloss, Herrenhaus
Schloss Sonderburg Schloss
Burg Tørning Burg, Schloss, Herrenhaus, Festes Haus
Trøjborg Burg, Schloss, Herrenhaus, Festes Haus
  • Arthur Dähn unter Mitarbeit von Susan Möller-Wiering: Ringwälle und Turmhügel. Mittelalterliche Burgen in Schleswig-Holstein. Verlagsgruppe Husum, Husum 2001, ISBN 3-88042-850-6.
  • Richard Haupt: Die Vizelinskirchen. Baugeschichtliche Untersuchungen an Denkmälern Wagriens als ein Beitrag zur Anfangsgeschichte des Oldenburg-Lübecker Bistums sowie zur Schätzung seiner Quellenschriften. Lipsius & Tischer, Kiel 1884 (archive.org).
  • Richard Haupt: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein mit Ausnahme des Kreises Herzogtum Lauenburg. I. Band. Ernst Homann, Kiel 1887 (digitale-sammlungen.de). II. Band, Kiel 1888 (digitale-sammlungen.de)
  • Deert Lafrenz: Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-86568-971-9.
  • Henning von Rumohr, Hubertus Neuschäffer: Schlösser und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. 1. Auflage. Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-8035-1216-6.
  • Henning von Rumohr unter Mitarbeit von Carl-Heinrich Seebach Fotos von Otto Vollert u. a.: Schlösser und Herrenhäuser in nördlichen und westliches Holstein Ein Handbuch mit 115 Aufnahmen und 8 Farbtafeln von Henning von Rumohr. Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-8035-1135-6.
  • Johannes von Schröder: Topographie des Herzogthums Schleswig. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1854 (digitale-sammlungen.de).
  • Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. Zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage. Erstes Buch Allgemeiner Theil. - A-H. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1855 (digitale-sammlungen.de). Zweites Buch Repertorium I-Z. Anhang. Register. (digitale-sammlungen.de)
  • Johannes von Schröder: Darstellungen von Schlössern und Herrenhäusern der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, vorzugsweise aus dem fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert. PerthesBesser & Mauke, Hamburg 1862 (digitale-sammlungen.de).

Einzelnachweise

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  1. Jens Boye Volquartz: Tielenburg bei Tielenhemme. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  2. Jens Boye Volquartz: Landwehr „Süderhamme“ bei Heide. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  3. Jens Boye Volquartz: Landwehr „Hemmingstedter Schanze“. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  4. Jens Boye Volquartz: Marienburg bei Tensbüttel-Röst. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  5. Jens Boye Volquartz: Landwehr Tielenbrücke bei Tellingstedt. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  6. a b c Felix Biermann, Yasmin Dannath, Wiebke Kirleis, Stefan Magnussen, Normen Posselt: Die erste Tielenburg? Die mittelalterliche Wehranlage an der Tielenau bei Pahlen (Dithmarschen). In: Burgen und Schlösser 3, 2018, S. 131–156
  7. Jens Boye Volquartz: Tielenauburg bei Pahlen. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  8. Jens Boye Volquartz: Tielenburg bei Tielenhemme. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  9. Frederic Zangel: Burg Kiel. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  10. Der Kieler Festungsring. In: Holtenauer Geschichte. Abgerufen am 21. Dezember 2025. Militärische Anlagen Schleswig-Holstein. In: Archiv.sh Historische Sammlung von verschwundenen Häusern, alten Anlagen, Festungen und anderen Objekten. Abgerufen am 21. Dezember 2025. Kiel. In: festungsbauten.de. 6. April 2018, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  11. Fort Falckenstein. In: Archiv.sh Historische Sammlung von verschwundenen Häusern, alten Anlagen, Festungen und anderen Objekten. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
  12. Westufer Batterie. Quelle: Die Heimat 85. Jahrgang 1978. In: Archiv.sh Historische Sammlung von verschwundenen Häusern, alten Anlagen, Festungen und anderen Objekten. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
  13. Batterie Kahlenberg. In: Archiv.sh Historische Sammlung von verschwundenen Häusern, alten Anlagen, Festungen und anderen Objekten. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
  14. Das Fort Herwarth bei Dreilinden. In: Holtenauer Geschichte. Abgerufen am 21. Dezember 2025. Fort Herwarth. In: festungsbauten.de. 6. April 2018, abgerufen am 22. Dezember 2025. Fort Herwarth. Quelle: Die Heimat 85. Jahrgang 1978. In: Archiv.sh Historische Sammlung von verschwundenen Häusern, alten Anlagen, Festungen und anderen Objekten. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
  15. Das Fort Holtenau. In: Holtenauer Geschichte. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
  16. Turmhügelburg (Motte) / Vorburg. (PDF; 544 kB) In: Denkmalliste unbeweglicher archäologischer Kulturdenkmale in der kreisfreien Stadt Kiel. Archäologisches Landesamt Schleswig–Holstein, 13. September 2022, S. 2 f., abgerufen am 2. Februar 2026.
  17. Burg Zuckerhut in der privaten Datenbank Alle Burgen.
  18. Burg Großer Burgberg. (PDF; 3,2 MB) In: Denkmalliste unbeweglicher archäologischer Kulturdenkmale im Kreis Herzogtum Lauenburg. Archäologisches Landesamt Schleswig–Holstein, 13. September 2022, S. 244 f., abgerufen am 2. Februar 2026.
  19. Burg Groß Zecher in der privaten Datenbank Alle Burgen.
  20. Turmhügelburg (Motte) Gudow. (PDF; 3,2 MB) In: Denkmalliste unbeweglicher archäologischer Kulturdenkmale im Kreis Herzogtum Lauenburg. Archäologisches Landesamt Schleswig–Holstein, 13. September 2022, S. 80 f., abgerufen am 2. Februar 2026.
  21. Adeliges Gut Der Gutshof. In: Kastorfer Geschichte. Guido Weinberger, abgerufen am 29. Dezember 2025.
  22. Wasserschloss Mustin in der privaten Datenbank Alle Burgen. Abgerufen am 3. Januar 2026.
  23. Johannes von Schröder: Mustin. In: Darstellungen von Schlössern und Herrenhäusern der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg, vorzugsweise aus dem fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert. Perthes–Besser & Mauke, Hamburg 1862, S. 81 (digitale-sammlungen.de).
  24. befestigter Herrensitz / Turmhügelburg (Motte). (PDF; 3,2 MB) In: Denkmalliste unbeweglicher archäologischer Kulturdenkmale im Kreis Herzogtum Lauenburg. Archäologisches Landesamt Schleswig–Holstein, 13. September 2022, S. 262, abgerufen am 2. Februar 2026.
  25. Geschichte der Gemeinde. Gemeinde Ritzerau, abgerufen am 3. Januar 2026.
  26. Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Lauerhof, Alt=. In: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. Zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage. Zweites Buch. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1855, S. 79 (digitale-sammlungen.de). Wesloe, S. 583, digitale-sammlungen.de. Siehe auch Eine kleine Chronik über Marli(y)
  27. a b c Steinrader Hof, auch Klein Steinrade, früher Heineholt. In: Topographie und Statistik von Lübeck und dem mit Hamburg gemeinschaftlichen Amte Bergedorf. Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, 1829, abgerufen am 5. Januar 2026.
  28. Herrenhaus Niendorf (PDF; 890 KB)
  29. Sanierung Berchfriede Roggenhorst. Planungsbüro Historische Bauten GmbH, 19. Mai 2019, abgerufen am 5. Januar 2026.
  30. Gut Roggenhorst. In: Burgen und Schlösser in Deutschland. Abgerufen am 5. Januar 2026. Herrenhaus Roggenhorst in der privaten Datenbank Alle Burgen. Abgerufen am 5. Januar 2026.
  31. Burg Steinrader Hof in der privaten Datenbank Alle Burgen. Abgerufen am 5. Januar 2026.
  32. Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Wesloe. In: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. Zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage. Zweites Buch. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1855, S. 583 (digitale-sammlungen.de).
  33. Jens Boye Volquartz: Borragh bei Norddorf auf Amrum. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland
  34. Jens Boye Volquartz: Ebensburg in Osterhever. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland
  35. Thomas Steensen: Theodor Storm und das einstige „Schloss“ in Arlewatt. In: Der Nordschleswiger. Abgerufen am 1. Januar 2026.
  36. Der Haubarg und seine Geschichte. Spa & Wellness Haubarg Arlewatthof, abgerufen am 1. Januar 2026.
  37. Deert Lafrenz: Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-86568-971-9, S. 169.
  38. Johannes von Schröder: Gaarde. In: Topographie des Herzogthums Schleswig. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1854, S. 162 (digitale-sammlungen.de).
  39. Johannes von Schröder: Uhlenhorst. In: Topographie des Herzogthums Schleswig. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1854, S. 228 (digitale-sammlungen.de).
  40. LASH, Abt. 195.37 Nr. 812 Gut Hogelund 1830–1858. In: Archivinformationssystem Schleswig-Holstein. Landesarchiv Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Januar 2026.
  41. a b Klixbüll in alten Zeiten. In: Klixbüller Online Chroniken. Gemeinde Klixbüll – Der Bürgermeister, abgerufen am 12. Januar 2026.
  42. Mirebüll bei akvz.de
  43. Johannes von Schröder: Seegaard. In: Topographie des Herzogthums Schleswig. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1854, S. 472 (digitale-sammlungen.de).
  44. a b Jens Boye Volquartz: Gut Seegard auf Pellworm. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  45. Karl Friedrich Krohn: Der ehemals adelige Hof Seegarden. In: de-pellwormer.de. De Pellwormer GbR, 16. August 2022, abgerufen am 17. Januar 2026.
  46. a b c d Thomas Tippach: Festungsstadt. In: Portal Städtegeschichte. Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG), 1. September 2014, abgerufen am 27. Dezember 2025.
  47. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  48. Objektbezeichnung: Turmhügelburg (Motte). (PDF; 3,3 MB) In: Denkmalliste der unbeweglichen archäologischen Kulturdenkmäler im Kreis Ostholstein. Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein, 13. September 2022, S. 236, abgerufen am 25. Januar 2026., S. 236
  49. Frederic Zangel: Burg Gosevelde. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 22. Januar 2026.
  50. Turmhügelburg (Motte) Schlottbarg. (PDF; 3,3 MB) In: Denkmalliste der unbeweglichen archäologischen Kulturdenkmäler im Kreis Ostholstein. Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein, 13. September 2022, S. 237, abgerufen am 25. Januar 2026., S. 237
  51. Frederic Zangel: Burg Plunkau bei Altenkrempe. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 22. Januar 2026.
  52. Frederic Zangel: Burg Ruppersdorf bei Ratekau. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 17. September 2025.
  53. Turmhügelburg (Motte). (PDF; 3,3 MB) In: Denkmalliste der unbeweglichen archäologischen Kulturdenkmäler im Kreis Ostholstein. Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein, 13. September 2022, S. 247, abgerufen am 22. Januar 2026.
  54. Frederic Zangel: Burg Schwinkenrade. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 22. Januar 2026.
  55. Objektbezeichnung: Turmhügelburg (Motte). (PDF; 3,3 MB) In: Denkmalliste der unbeweglichen archäologischen Kulturdenkmäler im Kreis Ostholstein. Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein, 13. September 2022, S. 250, abgerufen am 25. Januar 2026.,
  56. Frederic Zangel: Burg Vellin bei Süsel. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland
  57. Objektbezeichnung: befestigter Herrensitz Turmhügelburg (Motte) Burg Widdole. (PDF; 3,3 MB) In: Denkmalliste der unbeweglichen archäologischen Kulturdenkmäler im Kreis Ostholstein. Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein, 13. September 2022, S. 209, abgerufen am 22. Januar 2026.
  58. Frederic Zangel: Burg Widdole bei Ratekau Burg Wedöhl. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 17. September 2025.
  59. Objektbezeichnung: Abschnittswall / Ringwall Farver Burg. (PDF; 3,3 MB) In: Denkmalliste der unbeweglichen archäologischen Kulturdenkmäler im Kreis Ostholstein. Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein, 13. September 2022, S. 252, abgerufen am 25. Januar 2026.
  60. Deert Lafrenz: Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-86568-971-9, S. 103–105.
  61. Deert Lafrenz: Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-86568-971-9, S. 175–177.
  62. Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Redingsdorf. In: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. Zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage. Zweites Buch. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1855, S. 328 (digitale-sammlungen.de).
  63. Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Rosenhof (vorm. Rosenhave). In: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. Zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage. Zweites Buch. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1855, S. 365 f. (digitale-sammlungen.de).
  64. Deert Lafrenz: Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein. 2. Auflage. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, ISBN 978-3-86568-971-9, S. 498–499.
  65. Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Rosenhof (vorm. Rosenhave). In: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. Zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage. Zweites Buch. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1855, S. 462 f. (digitale-sammlungen.de).
  66. Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Schwelbeck. In: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. Zweite neu bearbeitete, durch die Topographie von Lauenburg vermehrte Auflage. Zweites Buch. C. Fränckel / Gustav Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1855, S. 431 (digitale-sammlungen.de). Friedrich Adolph Hornemann: Schwelbek – Herrenhaus. Bild und Beschreibung. In: Museenportal Nord, bereitstellende Institution: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek. Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e. V., abgerufen am 26. Dezember 2025.
  67. Silke Hunzinger: Schloss. In: Heimatmuseum Ahrensbök. Förderverein Heimatmuseum in der Großgemeinde Ahrensbök e.V., abgerufen am 30. Dezember 2025.
  68. Schloss Warnsdorf – „Landsitz Lindenhof“ am Hemmelsdorfer See. In: kreis-oh.de. Kreis Ostholstein, abgerufen am 23. Januar 2026.
  69. Jens Boye Volquartz: Burg auf Helgoland. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  70. a b Pinneberg historisch. In: Pinneberg Museum. Abgerufen am 20. Januar 2026. Siehe auch Burg Pinneberg in der privaten Datenbank Alle Burgen. Abgerufen am 20. Januar 2026.
  71. Objektbezeichnung: befestigter Herrensitz Schloßberg, Kuhberg. (PDF; 735 kB) In: Denkmalliste der unbeweglichen archäologischen Kulturdenkmäler im Kreis Pinneberg. Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein, 13. September 2022, S. 8, abgerufen am 20. Januar 2026.
  72. Frederic Zangel: Burg und Gut Haselau. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 20. Januar 2026.
  73. Frederic Zangel: Burg und Gut Haseldorf. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 20. Januar 2026.
  74. Johannes von Schröder, Hermann Biernatzki: Bramhorst. In: Topographie der Herzogthümer Holstein und Lauenburg, des Fürstenthums Lübeck und des Gebiets der freien und Hanse-Städte Hamburg und Lübeck. 1, A – H. Band 1. Fränckel / Brauns, Oldenburg (in Holstein) / Leipzig 1856, S. 251 (digitale-sammlungen.de). Siehe auch Nicolaus Detlefsen: Die Bramhorst, Burg und Gut der Schauenburger in der Probstei. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte. Band 91, 1966, S. 219 f. (uni-hamburg.de [PDF; 552 kB]).
  75. Burg Nienslag. In: Alle Burgen – Die Burgendatenbank. Andreas Hein, 12. September 2022, abgerufen am 17. November 2025.
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