UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2012

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Die 79. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften wurden vom 15. bis 23. September 2012 in der niederländischen Provinz Limburg ausgetragen.

Es war die sechste Straßen-Rad-WM, die in den Niederlanden stattfand; davor war 1998 Valkenburg aan de Geul Austragungsort, das ebenfalls in Limburg liegt. Die Rennen der Disziplin Einer-Straßenfahren führten auch 2012 durch Valkenburg (vgl. unten Kurs).

Neuerungen[Bearbeiten]

Die Wettkämpfe unterlagen einer Anzahl von Veränderungen.

Nach 1994 wurde erstmals wieder ein Mannschaftszeitfahren durchgeführt, die Mannschaften setzten sich aus Profiteams zu je sechs Fahrern zusammen. Die Teilnahme der UCI ProTeams war dabei verbindlich. Weitere Teams qualifizierten sich nach den Zwischenständen der UCI-Ranglisten zum 15. August 2012: Auf Einladung konnten die ersten 20 europäischen Teams der UCI Europe Tour, die ersten fünf amerikanischen bzw. asiatischen der UCI America Tour bzw. UCI Asia Tour und das jeweils erste afrikanische bzw. ozeanische der UCI Africa Tour bzw. UCI Oceania Tour teilnehmen. Im Frauenrennen starteten auf Einladung die ersten 20 UCI Women’s Teams der UCI-Weltrangliste.[1]

Auch die Junioren-Straßen-Weltmeisterschaften, die seit 2004 in einem separaten Wettbewerb durchgeführt wurden, wurden wieder im Rahmen der WM ausgetragen. Die Weltmeisterschaften dauerten deshalb über eine Woche, mehr als doppelt so lange wie in den Jahren zuvor. Geplant war zudem ein reichhaltiges Rahmenprogramm, darunter eine Ausstellung sowie ein Schülerrennen.

Kurs[Bearbeiten]

Der Kurs für die Einzel-Straßenrennen der verschiedenen Kategorien (außer für die Juniorinnen) bestand aus einer 100 Kilometer langen Strecke durch die Provinz Limburg sowie einer anschließenden 16,5 Kilometer langen Runde bei Valkenburg, die hinter dem Cauberg endete.

Zeitplan[Bearbeiten]

  • Samstag, 15. September
Eröffnungsfeier in Maastricht
  • Sonntag, 16. September
Mannschaftszeitfahren der Frauen (Elite) Sittard-Geleen-Valkenburg (31,9 km)
Mannschaftszeitfahren der Männer (Elite) Sittard/Geleen-Valkenburg (50,8 km)
  • Montag, 17. September
Einzelzeitfahren der Junioren Landgraaf-Valkenburg
Einzelzeitfahren der Männer (U23) Landgraaf-Valkenburg
  • Dienstag, 18. September
Einzelzeitfahren der Juniorinnen Eijsden-Margraten-Valkenburg
Einzelzeitfahren der Frauen (Elite) Eijsden/Margraten-Valkenburg (24,3 km)
  • Mittwoch, 19. September
Einzelzeitfahren der Männer (Elite) Heerlen-Valkenburg (44,6 km)
  • Freitag, 21. September
Straßenrennen der Juniorinnen (66 km)
  • Samstag, 22. September
Straßenrennen der Frauen (Elite) (132 km)
Straßenrennen Männer (U23) (132 km)
  • Sonntag, 23. September
Straßenrennen der Junioren (132 km)
Straßenrennen der Männer (Elite) (265 km)

Ergebnisse Männer[Bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten]

Philippe Gilbert wurde Weltmeister im Straßenrennen.
Platz Athlet Land Zeit
1 Philippe Gilbert BelgienBelgien BEL 6:10:41 h
2 Edvald Boasson Hagen NorwegenNorwegen NOR + 0:04 min
3 Alejandro Valverde SpanienSpanien ESP + 0:05 min
4 John Degenkolb DeutschlandDeutschland GER + 0:05 min
5 Lars Boom NiederlandeNiederlande NED + 0:05 min
6 Allan Davis AustralienAustralien AUS + 0:05 min
7 Thomas Voeckler FrankreichFrankreich FRA + 0:05 min
8 Ramūnas Navardauskas LitauenLitauen LTU + 0:05 min
9 Sergio Henao KolumbienKolumbien COL + 0:05 min
10 Óscar Freire SpanienSpanien ESP + 0:05 min
17 Michael Albasini SchweizSchweiz SUI + 0:05 min
22 Stefan Denifl OsterreichÖsterreich AUT + 0:05 min
27 Fabian Wegmann DeutschlandDeutschland GER + 0:05 min
37 Paul Martens DeutschlandDeutschland GER + 0:05 min
50 Michael Schär SchweizSchweiz SUI + 2:21 min
63 Mathias Frank SchweizSchweiz SUI + 2:21 min
67 Steve Morabito SchweizSchweiz SUI + 2:21 min
70 Simon Geschke DeutschlandDeutschland GER + 2:21 min
79 Johannes Fröhlinger DeutschlandDeutschland GER + 2:53 min
80 Christian Knees DeutschlandDeutschland GER + 2:53 min
106 Matthias Brändle OsterreichÖsterreich AUT + 8:55 min
111 Marcus Burghardt DeutschlandDeutschland GER + 8:55 min


DNF: Gregory Rast (SUI), Oliver Zaugg (SUI), Daniel Schorn (AUT)

Einzelzeitfahren[Bearbeiten]

Tony Martin errang den WM-Titel im Einzelzeitfahren
Platz Athlet Land Zeit (h) Abstand (min)
1 Tony Martin DeutschlandDeutschland GER 0:58:38,76
(46,755 km/h)
2 Taylor Phinney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 0:58:44,13 + 0:05,37
3 Wassil Kiryjenka WeissrusslandWeißrussland BLR 1:00:23,75 + 1:44,57
4 Tejay van Garderen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1:00:28,13 + 1:49,37
5 Fredrik Kessiakoff SchwedenSchweden SWE 1:00:29,32 + 1:50,56
6 Dmitri Grusdew KasachstanKasachstan KAZ 1:00:35,20 + 1:56,44
7 Jan Bárta TschechienTschechien CZE 1:00:51,25 + 2:12,49
8 Alex Dowsett Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 1:01:04,82 + 2:26,06
9 Alberto Contador SpanienSpanien ESP 1:01:08,76 + 2:30,00
10 Adriano Malori ItalienItalien ITA 1:01:19,30 + 2:40,54
14 Riccardo Zoidl OsterreichÖsterreich AUT 1:01:36,03 + 2:57,27
27 Patrick Gretsch DeutschlandDeutschland GER 1:02:27,54 + 3:48,78
36 Bert Grabsch DeutschlandDeutschland GER 1:02:55,61 + 4:16,85

Nach dem Titelgewinn beim Mannschaftszeitfahren am Sonntag holte sich Tony Martin am Mittwoch seine zweite Weltmeisterschaft 2012, mit der er seinen Sieg von 2011 wiederholte. 58 Fahrer gingen bei regnerischem und windigem Wetter auf die 44,6 Kilometer lange Strecke von Heerlen nach Valkenburg, auf der mit dem Bundersberg und dem Cauberg zwei Steigungen zu bewältigen waren. Mit dem Schweizer Olympiasieger von 2008 und vierfachen Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara und dem britischen Zeitfahr-Olympiasieger von 2012 Bradley Wiggins fehlten zwei Favoriten, sodass Martin zunächst nur den Spanier Alberto Contador, Vuelta-Gewinner von 2012, als schärfsten Konkurrenten fürchtete. Dies erwies sich jedoch schnell als unbegründet, denn schon nach 31 Kilometern hatte Martin, der als Letzter ins Rennen geschickt worden war, den zwei Minuten vor ihm gestarteten Spanier überholt. Als hartnäckigster Gegner erwies sich stattdessen der 22-jährige US-Fahrer Taylor Phinney. Dieser war bei der ersten Zeitmessung bei Kilometer 14,3 vier Sekunden schneller als Martin. Erst nach etwa 30 Kilometern lag der Deutsche mit 14 Sekunden vor dem U-23-Weltmeister von 2010. Kurz vor dem Ziel war der Vorsprung auf acht Sekunden geschrumpft, und für Phinney kam noch einmal Hoffnung auf, als sich Martin an den beiden Steigungen schwer tat. Schließlich reichte dem Titelverteidiger ein Vorsprung von fünf Sekunden vor Phinney zur erneuten Weltmeisterschaft. Martins Kommentar: „Ich musste 110 Prozent geben, am Ende war ich völlig fertig. Das war eines der härtesten Finals meine Karriere. Das war das erste Highlight der Saison, in das ich in perfekter Verfassung gehen konnte.“ Die beiden weiteren deutschen Starter Patrick Gretsch (27.) und Ex-Weltmeister Bert Grabsch (36.) enttäuschten.

Mannschaftszeitfahren[Bearbeiten]

Platz Land Athleten Zeit (h)
1 BelgienBelgien Omega Pharma-Quickstep Peter Velits/Kristof Vandewalle/Niki Terpstra/
Tony Martin/Sylvain Chavanel/Tom Boonen
1:03:17,17
(50,532 km/h)
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten BMC Racing Team Tejay van Garderen/Manuel Quinziato/Marco Pinotti/
Taylor Phinney/Philippe Gilbert/Alessandro Ballan
1:03:20,40
3 AustralienAustralien Orica GreenEdge Svein Tuft/Jens Mouris/Cameron Meyer/
Sebastian Langeveld/Luke Durbridge/Sam Bewley
1:04:04,23
4 ItalienItalien Liquigas-Cannondale Peter Sagan/Maciej Paterski/Vincenzo Nibali/
Kristjan Koren/Tiziano Dall’Antonia/Maciej Bodnar
1:04:21,90
5 NiederlandeNiederlande Rabobank Cycling Team Luis Leon Sanchez/Wilco Kelderman/Robert Gesink/
Rick Flens/Stef Clement/Lars Boom
1:04:25,30
6 SpanienSpanien Movistar Team Rubén Plaza/Wassil Kiryjenka/Wladimir Karpets/
José Ivan Gutierrez/Jonathan Castroviejo/Andrey Amador
1:04:35,74
7 RusslandRussland Katusha Team Eduard Worganow/Gatis Smukulis/Denis Menschow/
Aljaksandr Kuschynski/Wladimir Gussew/Maxim Belkow
1:04:35,98
8 LuxemburgLuxemburg RadioShack-Nissan Haimar Zubeldia/Jens Voigt/Jesse Sergent/
Jaroslaw Popowytsch/Andreas Klöden/Tony Gallopin
1:04:38,39
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sky ProCycling Geraint Thomas/Ian Stannard/Sergio Henao/
Juan Antonio Flecha/Alex Dowsett/Edvald Boasson Hagen
1:04:49,50
10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Garmin-Sharp Johan Van Summeren/Andrew Talansky/Ramūnas Navardauskas/
Martijn Maaskant/Thomas Dekker/Jack Bauer
1:04:52,30
11 KasachstanKasachstan Astana Pro Team Dmitri Murawjow/Tanel Kangert/Dmitri Grusdew/
Andrej Griwko/Alexander Djatschenko/Assan Basajew
1:05:02,14
12 NiederlandeNiederlande Vacansoleil-DCM Lieuwe Westra/Tomasz Marczynski/Marco Marcato/
Gustav Larsson/Martijn Keizer/Thomas De Gendt
1:05:05,38


Insgesamt nahmen 32 Teams teil.

Ergebnisse Frauen[Bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit
1 Marianne Vos NiederlandeNiederlande NED 3:14:29
2 Rachel Neylan AustralienAustralien AUS + 0:10 min
3 Elisa Longo Borghini ItalienItalien ITA + 0:18 min
4 Amber Neben Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA + 0:33 min
5 Anna van der Breggen NiederlandeNiederlande NED + 0:55 min
6 Rossella Ratto ItalienItalien ITA + 3:40 min
7 Linda Villumsen NeuseelandNeuseeland NZL + 4:37 min
8 Judith Arndt DeutschlandDeutschland GER + 4:37 min
9 Emma Johansson SchwedenSchweden SWE + 4:37 min
10 Paulina Brzeźna-Bentkowska PolenPolen POL + 4:37 min
19 Hanka Kupfernagel DeutschlandDeutschland GER + 4:49 min
34 Charlotte Becker DeutschlandDeutschland GER + 4:54 min
45 Claudia Häusler DeutschlandDeutschland GER + 4:58 min
57 Trixi Worrack DeutschlandDeutschland GER + 5:03 min
62 Jennifer Hohl SchweizSchweiz SUI + 5:39 min
70 Ina-Yoko Teutenberg DeutschlandDeutschland GER + 5:41 min


DNF: Romy Kasper (GER), Patricia Schwager (SUI), Doris Schweizer (SUI), Daniela Pintarelli (AUT)

Einzelzeitfahren[Bearbeiten]

Judith Arndt gewann das Einzelzeitfahren der Frauen
Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand
1 Judith Arndt DeutschlandDeutschland GER 32:26,46
(44,573 km/h)
2 Evelyn Stevens Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 33:00,23 + 0:33,77 min
3 Linda Villumsen NeuseelandNeuseeland NZL 33:07,03 + 0:40,57 min
4 Emma Pooley Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 33:15,79 + 0:49,33 min
5 Ellen van Dijk NiederlandeNiederlande NED 33:20,47 + 0:54,01 min
6 Ina-Yoko Teutenberg DeutschlandDeutschland GER 34:00,20 + 1:33,74 min
7 Amber Neben Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 34:09,88 + 1:43,42 min
8 Trixi Worrack DeutschlandDeutschland GER 34:11,02 + 1:44,56 min
9 Martina Sablikova TschechienTschechien CZE 34:25,90 + 1:59,44 min
10 Shara Gillow AustralienAustralien AUS 34:26,21 + 1:59,75 min
20 Patricia Schwager SchweizSchweiz SUI 35:19,03 + 2:52,57 min
23 Martina Ritter OsterreichÖsterreich AUT 35:31,24 + 3:04,78 min

Zwei Tage nach dem Gewinn der Silbermedaille im Mannschaftszeitfahren trat die 36-jährige Judith Arndt am Dienstagnachmittag als Titelverteidigerin im Einzelzeitfahren an. Das Rennen fand auf einem 24,3 Kilometer langen Kurs in Eijsden statt. Die Fahrerinnen hatten wie bei den Männern vor dem Ziel den 1200 Meter langen Anstieg des Caubergs zu bewältigen, waren aber durch Rückenwind begünstigt. Im Feld der 42 Starterinnen fehlten die Olympiasiegerin Kristin Armstrong aus den USA, die Olympia-Dritte Olga Zabelinskaya aus Russland und die Lokalmatadorin Marianne Vos. So ging Judith Arndt als unbestrittene Favoritin ins Rennen, als Titelverteidigerin als Letzte der Teilnehmerinnen. Mit Tempo 44,6 km/h fuhr sie eine überlegen Bestzeit und sicherte sich ihren vierten Weltmeisterschaftstitel mit einem Vorsprung von 33 Sekunden gegenüber der Zweitplatzierten Evelyn Stevens aus den Vereinigten Staaten. Ina-Yoko Teutenberg als Sechste und Trixi Worrack auf Platz acht rundeten das gute Ergebnis der deutschen Frauen ab.

Mannschaftszeitfahren[Bearbeiten]

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 DeutschlandDeutschland Team Specialized-lululemon Trixi Worrack/Ellen van Dijk/Ina-Yoko Teutenberg/
Evelyn Stevens/Amber Neben/Charlotte Becker
46:31,69
(44,103 km/h)
2 AustralienAustralien Orica-AIS Linda Villumsen/Alexis Rhodes/Melissa Hoskins/
Loes Gunnewijk/Shara Gillow/Judith Arndt
46:55,82
3 NiederlandeNiederlande AA Drink-leontien.nl Kirsten Wild/Emma Pooley/Sharon Laws/
Jessie Daams/Lucinda Brand/Chantal Blaak
48:30,95
4 NiederlandeNiederlande Rabobank Women Cycling Team Marianne Vos/Annemiek van Vleuten/Iris Slappendel/
Pauline Ferrand-Prevot/Thalita de Jong/Tatjana Antoschina
48:52,03
5 RusslandRussland RusVelo Olga Sabelinskaja/Irina Molischewa/Hanka Kupfernagel/Romy Kasper/Swetlana Bubnenkowa/Natalia Bojarskaja 49:02,21
6 ItalienItalien Be Pink Silvia Valsecchi/Julija Martissowa,/Elke Gebhardt/
Simona Frapporti/Noemi Cantele/Alena Amjaljusik
49:46,43
7 ItalienItalien SC Michela Fanini Rox Grete Treier/Valentina Scandolara/Azucena Sanchez/
Martina Rutsikowa/Claudia Leal/Alexandra Burschenkowa
51:08,89
8 NorwegenNorwegen Hitec Products-Mistral Home Cycling Team Thea Thorsen/Lise Nostvold/Emilie Moberg/
Elisa Longo/Tone Lima/Cecilie Johnsen
51:09,67
9 NiederlandeNiederlande Dolmans-Boels Cyclingteam Emma Trott/Winanda Spoor/Pauliena Rooijakkers/
Nina Kessler/Janneke Ensing/Martine Bras
51:31,80
10 BelgienBelgien Lotto Belisol Ladies Kim Schoonbaert/Ludivine Henrion/Kaat Hannes/
Anne-Sophie Duyck/Sofie De Vuyst/Robyn De Groot
52:03,62
11 NiederlandeNiederlande Skil-Argos Adrie Visser/Monique van de Ree/Esra Tromp/
Amy Pieters/Kelly Markus/Suzanne de Goede
52:04,94
12 BelgienBelgien Sengers Ladies Cycling Team Geerike Schreurs/Inge Roggeman/Birgit Lavrijssen/
Claudia Koster/Vera Koedooder/Kimberly Buyl
52:17,54

Ergebnisse Männer U23[Bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Alexei Luzenko KasachstanKasachstan KAZ 4:20:15
2 Bryan Coquard FrankreichFrankreich FRA + 0:00 min
3 Tom Van Asbroeck BelgienBelgien BEL + 0:00 min
4 Hugo Houle KanadaKanada CAN + 0:00 min
5 Luka Pibernik SlowenienSlowenien SLO + 0:00 min
6 Esteban Chaves KolumbienKolumbien COL + 0:00 min
7 Hernando Bohórquez KolumbienKolumbien COL + 0:00 min
8 Kenneth Van Bilsen BelgienBelgien BEL + 0:00 min
9 Wouter Wippert NiederlandeNiederlande NED + 0:00 min
10 Sam Bennett IrlandIrland IRL + 0:00 min
11 Patrick Konrad OsterreichÖsterreich AUT + 0:00 min
17 Silvan Dillier SchweizSchweiz SUI + 0:00 min
25 Michel Koch DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
29 Nikias Arndt DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
36 Rick Zabel DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
53 Georg Preidler OsterreichÖsterreich AUT + 0:09 min
63 Marcel Aregger SchweizSchweiz SUI + 0:25 min
80 Lukas Pöstlberger OsterreichÖsterreich AUT + 0:31 min
84 Emanuel Buchmann DeutschlandDeutschland GER + 0:31 min
86 Jan Sokol OsterreichÖsterreich AUT + 0:31 min
98 Jasha Sütterlin DeutschlandDeutschland GER + 1:14 min


DNF: Gabriel Chavanne (SUI), Andreas Hofer (AUT)

Einzelzeitfahren[Bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand
1 Anton Worobjew RusslandRussland RUS 44:09,02
(48,923 km/h)
2 Rohan Dennis AustralienAustralien AUS 44:53,41 + 0:44,39 min
3 Damien Howson AustralienAustralien AUS 45:00,14 + 0:51,12 min
4 Lasse Norman Hansen DanemarkDänemark DEN 45:02,30 + 0:53,28 min
5 Rasmus Christian Quaade DanemarkDänemark DEN 45:11,58 + 1:02,56 min
6 Marlen Smorka UkraineUkraine UKR 45:18,44 + 1:09,42 min
7 Rasmus Sterobo DanemarkDänemark DEN 45:34,26 + 1:25,24 min
8 Jasha Sütterlin DeutschlandDeutschland GER 45:37,72 + 1:28,70 min
9 Sergei Tschernezki RusslandRussland RUS 45:46,97 + 1:37,95 min
10 Tom Dumoulin NiederlandeNiederlande NED 45:49,80 + 1:40,78 min
15 Gabriel Chavanne SchweizSchweiz SUI 46:26,07 + 2:17,05 min
23 Patrick Konrad OsterreichÖsterreich AUT 46:55,11 + 2:46,09 min
24 Jakob Steigmiller DeutschlandDeutschland GER 46:57,82 + 2:48,80 min


Ergebnisse Junioren[Bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Matej Mohorič SlowenienSlowenien SLO 3:00:45
2 Caleb Ewan AustralienAustralien AUS + 0:00 min
3 Josip Rumac KroatienKroatien CRO + 0:00 min
4 Federico Zurlo ItalienItalien ITA + 0:00 min
5 Jonathan Dibben Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR + 0:00 min
6 Kevin Deltombe BelgienBelgien BEL + 0:00 min
7 Thomas Boudat FrankreichFrankreich FRA + 0:00 min
8 Tom Bohli SchweizSchweiz SUI + 0:00 min
9 Mathieu van der Poel NiederlandeNiederlande NED + 0:00 min
10 Søren Kragh Andersen DanemarkDänemark DEN + 0:00 min
13 Phil Bauhaus DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
17 Lukas Spengler SchweizSchweiz SUI + 0:00 min
26 Arne Egner DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
29 Silvio Herklotz DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
39 Tobias Derler OsterreichÖsterreich AUT + 0:00 min
41 Dennis Paulus OsterreichÖsterreich AUT + 0:00 min
43 Jan Brockhoff DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
71 Gian Friesecke SchweizSchweiz SUI + 0:00 min
76 Nico Denz DeutschlandDeutschland GER + 0:00 min
77 Dominic von Burg SchweizSchweiz SUI + 0:17 min
86 Maximilian Schachmann DeutschlandDeutschland GER + 0:28 min
102 Kilian Frankiny SchweizSchweiz SUI + 1:01 min
108 Gregor Mühlberger OsterreichÖsterreich AUT + 2:11 min
109 Patrick Bosman OsterreichÖsterreich AUT + 2:11 min


Einzelzeitfahren[Bearbeiten]

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand
1 Oskar Svendsen NorwegenNorwegen NOR 35:34,75
(44,857 km/h)
2 Matej Mohorič SlowenienSlowenien SLO 35:41,79 + 0:07,04 min
3 Maximilian Schachmann DeutschlandDeutschland GER 35:46,58 + 0:11,83 min
4 Alexander Morgan AustralienAustralien AUS 35:47,35 + 0:12,60 min
5 Mathias Krigbaum DanemarkDänemark DEN 35:48,43 + 0:13,68 min
6 Nathan Van Hooydonck BelgienBelgien BEL 35:54,12 + 0:19,37 min
7 Brent Luyckx BelgienBelgien BEL 35:55,28 + 0:20,53 min
8 Mads Würtz Schmidt DanemarkDänemark DEN 35:56,50 + 0:21,75 min
9 Ryan Mullen IrlandIrland IRL 36:00,91 + 0:26,16 min
10 Taylor Eisenhart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 36:01,04 + 0:26,29 min
16 Jan Brockhoff DeutschlandDeutschland GER 36:25,12 + 0:50,37 min
24 Lukas Spengler SchweizSchweiz SUI 36:56,83 + 1:22,08 min
32 Tom Bohli SchweizSchweiz SUI 37:12,86 + 1:38,11 min


Ergebnisse Juniorinnen[Bearbeiten]

Straßenrennen[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit
1 Lucy Garner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 2:11:26 h
2 Eline Gleditsch Brustad NorwegenNorwegen NOR + 0:00 min
3 Anna Zita Maria Stricker ItalienItalien ITA + 0:00 min
4 Sophie Williamson NeuseelandNeuseeland NZL + 0:00 min
5 Jessy Druyts BelgienBelgien DEL + 0:00 min
6 Rasa Pocyte LitauenLitauen LTU + 0:00 min
7 Sheyla Gutierrez SpanienSpanien ESP + 0:00 min
8 Cecilie Uttrup Ludwig DanemarkDänemark DEN + 0:00 min
9 Emily Roper AustralienAustralien AUS + 0:00 min
10 Alicja Ratajczak PolenPolen POL + 0:00 min
27 Corinna Lechner DeutschlandDeutschland GER + 0:18 min
32 Madeleine Ortmüller DeutschlandDeutschland GER + 0:18 min
37 Anna Knauer DeutschlandDeutschland GER + 0:32 min
40 Caroline Baur SchweizSchweiz SUI + 0:32 min
41 Ann-Leonie Weichmann DeutschlandDeutschland GER + 0:32 min
42 Elisabeth Riegler OsterreichÖsterreich AUT + 0:32 min
50 Stefanie Bochsler SchweizSchweiz SUI + 0:59 min
57 Ramona Forchini SchweizSchweiz SUI + 0:59 min


Einzelzeitfahren[Bearbeiten]

Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand
1 Elinor Barker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR 22:26,29
(41,714 km/h)
2 Cecilie Uttrup Ludwig DanemarkDänemark DEN 23:02,16 + 35,87 s
3 Demi de Jong NiederlandeNiederlande NED 23:29,42 + 1:03,13 min
4 Emily Roper AustralienAustralien AUS 23:34,47 + 1:08,18 min
5 Ramona Forchini SchweizSchweiz SUI 23:36,71 + 1:10,42 min
6 Eva Mottet FrankreichFrankreich FRA 23:37,88 + 1:11,59 min
7 Christina Siggaard DanemarkDänemark DEN 23:39,55 + 1:13,26 min
8 Corinna Lechner DeutschlandDeutschland GER 23:39,64 + 1:13,35 min
9 Nicky Zijlaard NiederlandeNiederlande NED 23:41,13 + 1:14,84 min
10 Lourdes Oyarbide SpanienSpanien ESP 23:41,55 + 1:15,26 min
24 Anna Knauer DeutschlandDeutschland GER 24:05,78 + 1:39,49 min
38 Larissa Brühwiler SchweizSchweiz CHE 22:03,70 min + 2:45,07 min


Medaillenspiegel[Bearbeiten]

Platz Nation Gold Silber Bronze Gesamt
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 2 0 1 3
2 AustralienAustralien Australien 1 3 1 5
3 NorwegenNorwegen Norwegen 1 2 0 3
4 SlowenienSlowenien Slowenien 1 1 0 2
5 NiederlandeNiederlande Niederlande 1 0 1 2
BelgienBelgien Belgien 1 0 1 2
6 RusslandRussland Russland 1 0 0 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
KasachstanKasachstan Kasachstan 1 0 0 1
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 0 2 0 2
8 DanemarkDänemark Dänemark 0 1 0 1
FrankreichFrankreich Frankreich 0 1 0 1
9 ItalienItalien Italien 0 0 2 2
10
SpanienSpanien Spanien 0 0 1 1
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 0 0 1 1
KroatienKroatien Kroatien 0 0 1 1
Total 9 9 9 27

Aufgebote[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Männer

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Bert Grabsch (OPQ), Patrick Gretsch (ARG), Tony Martin (OPQ) (persönliches Startrecht als Titelträger)
Straßenrennen: Marcus Burghardt (BMC), Gerald Ciolek (OPQ), John Degenkolb (ARG), Johannes Fröhlinger (ARG), Simon Geschke (ARG), Bert Grabsch (OPQ), Patrick Gretsch (ARG), Christian Knees (SKY), Paul Martens (RAB), Dominik Nerz (LIQ), Tony Martin (OPQ), Marcel Sieberg (LTB), Fabian Wegmann (LTB)[2]

Frauen

Zeitfahren: Judith Arndt (GEW), Hanka Kupfernagel (RVL), Mieke Kröger (RV Brackwede), Ina-Yoko Teutenberg (SLU), Trixi Worrack (SLU)

Straßenrennen: Judith Arndt (GEW), Charlotte Becker (SLU), Sarah Düster (RBW), Claudia Häusler (GEW), Sarah Lena Hofmann (RV Wombach), Romy Kasper (RVL), Hanka Kupfernagel (RVL), Bianca Schnitzmeier (NXX), Ina-Yoko Teutenberg (SLU), Trixi Worrack (SLU)

Männer U23

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Michel Koch (LKT), Jasha Sütterlin (TET), Jakob Steigmiller (TET), Mario Vogt (SCS)

Straßenrennen (mögliche Starterzahl: 5): Nikias Arndt (LKT), Emanuel Buchmann (SCS), Jan Dieteren (TTR), Michel Koch (LKT), Matthias Plarre (LKT), Theo Reinhardt (KED Bianchi), Jasha Sütterlin (TET), Mario Vogt (SCS), Rick Zabel (RB3), Ruben Zepuntke (RB3)

Junioren

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Jan Brockhoff (RSC Hildesheim), Arne Egner (RSV Oberhausen), Silvio Herklotz (Stevens Hamburg), Maximilian Schachmann (RSC Berlin)

Straßenrennen (mögliche Starterzahl: 6): Yannik Achterberg (Team Baier Landshut), Jan Brockhoff (RSC Hildesheim), Phil Bauhaus (RC Bocholt), Nico Denz (Velo Bike Club Waldshut-Tiengen), Arne Egner (RSV Oberhausen), Silvio Herklotz (Stevens Hamburg), Maximilian Schachmann (SC Berlin), Tristan Wedler (RSC Cottbus)

Juniorinnen

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Anna Knauer (RSC Hildesheim), Corinna Lechner (KSC Puch), Madeleine Ortmüller (RSG Buchenau), Ann-Leonie Wiechmann (RSC Hildesheim)

Straßenrennen (mögliche Starterzahl: 4): Anna Knauer (RSC Hildesheim), Corinna Lechner (KSC Puch), Madeleine Ortmüller (RSG Buchenau), Tatjana Paller (Velo Oberland Holzkirchen), Gudrun Stock (RC Die Schwalbe München), Ann-Leonie Wiechmann (RSC Hildesheim)

Österreich[Bearbeiten]

Männer

Zeitfahren: Riccardo Zoidl (ARBÖ-Gourmetfein Wels)

Straßenrennen: Matthias Brändle (Team Netapp), Stefan Denifl (Vacansoleil), Daniel Schorn (Team Netapp), Ersatz: Marco Haller (Katusha), Matthias Krizek (Team Veneto Marchiol)

Frauen

Zeitfahren: Martina Ritter (ARBÖ Vitalogic NÖ)

Straßenrennen: Martina Ritter (ARBÖ Vitalogic NÖ), Andrea Graus (ARBÖ Vitalogic NÖ), Daniela Pintarelli (Scappa Speed Queens)

Männer U23

Zeitfahren: Andreas Hofer (Team Vorarlberg), Patrick Konrad (Team Vorarlberg), Ersatz: Lukas Pöstlberger (ARBÖ Wels Gourmetfein)

Straßenrennen: Andreas Hofer (Team Vorarlberg), Patrick Konrad (Team Vorarlberg), Lukas Pöstlberger (ARBÖ Wels Gourmetfein), Georg Preidler (Team Type 1 Sanofi), Jan Sokol (ARBÖ Wels Gourmetfein)

Junioren

Zeitfahren:

Straßenrennen: Patrick Bosman (RC ARBÖ Wörgl), Tobias Derler (ASVÖ Volksbank Birkfeld), Gregor Mühlberger (ASKÖ Mazda Eder Walding), Dennis Paulus (Die NÖ Radunion), Alexander Wachter (ÖAMTC Raika Inzing)

Juniorinnen

Zeitfahren: Straßenrennen: Elisabeth Riegler (ARBÖ Löffler Ladies Team)

Schweiz[Bearbeiten]

Männer

Zeitfahren: kein Starter

Straßenrennen: Michael Albasini (GreenEdge Cycling Team), Mathias Frank (BMC Racing Team), Steve Morabito (BMC Racing Team), Gregory Rast (RadioShack-Nissan Trek) Michael Schär (BMC Racing Team), Oliver Zaugg (RadioShack-Nissan Trek)

Frauen

Zeitfahren: Patricia Schwager (Forno d’Asolo Colavita)

Straßenrennen: Jennifer Hohl (Faren Honda Team), Patricia Schwager (Forno d’Asolo Colavita), Doris Schweizer (Fassa Bortolo - Servetto)

Männer U23

Zeitfahren: Gabriel Chavanne (RSC Aaretal Münsingen), Silvan Dillier (EKZ Racing Team)

Straßenrennen: Marcel Aregger (Atlas Personal-Jakroo), Gabriel Chavanne (RSC Aaretal Münsingen), Silvan Dillier (EKZ Racing Team)

Junioren

Zeitfahren: Tom Bohli (Tower Sports VC Eschenbach), Lukas Spengler (RRC Diessenhofen)

Straßenrennen: Tom Bohli (Tower Sports VC Eschenbach), Kilian Frankiny (BMC-Hottinger Cycling Team), Gian Friesecke (Team M.F. Hügler Wetzikon), Lukas Spengler (RRC Diessenhofen), Dominic Von Burg (RRC Nordwest Reigoldswil)

Juniorinnen

Zeitfahren: Ramona Forchini (MTB Kader Zentralschweiz)

Straßenrennen: Caroline Baur (Bigla Cycling Team), Ramona Forchini (MTB Kader Zentralschweiz), Stefanie Bochsler (Bigla Cycling Team)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Technical Guide der UCI pdf 3,37 MB (englisch) abgerufen am 19. Juli 2012.
  2. Der ursprünglich für das Straßenrennen nominierte Linus Gerdemann musste seinen Start wegen Knieproblemen nach einem Sturz bei der Vuelta a España 2012 absagen.