Fabian Cancellara
| Cancellara bei der Tour de France-Teampräsentation 2010 | |
| zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 18. März 1981 |
| Nation | |
| zum Team | |
| Aktuelles Team | Team Leopard Trek |
| Disziplin | Strasse |
| Fahrertyp | Klassikerjäger und Zeitfahrer |
| Team(s) | |
| 2001–2002 2003–2005 2006–2008 2009–2010 2011 2012– |
Mapei Fassa Bortolo Team CSC Team Saxo Bank Team Leopard Trek RadioShack-Nissan |
| Wichtigste Erfolge | |
|
|
| Infobox zuletzt aktualisiert: : 7. April 2013 | |
Fabian Cancellara (* 18. März 1981 in Wohlen bei Bern) ist ein Schweizer Radrennfahrer.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Cancellara konnte bereits als Jugend- und Juniorenfahrer zahlreiche Zeitfahr-Wettkämpfe gewinnen. 1998 und 1999 wurde er Junioren-Zeitfahrweltmeister und gewann 1999 den Rad-Weltcup der Junioren. Die Stiftung Schweizer Sporthilfe zeichnete ihn zweimal in Folge als «Nachwuchsathleten des Jahres», der bedeutendsten Auszeichnung im Schweizer Nachwuchssport, aus (1998 und 1999). Heute gilt er als einer der besten Zeitfahrer und als ein Spezialist für die Eintagesklassiker. Sehr bergige Rennen gehören hingegen nicht zu seinen Stärken. Wie er in der Tour de France 2008 aber gezeigt hat, scheint er Bergfahrerqualitäten immer mehr zu entwickeln.
2001–2005 [Bearbeiten]
In seinen beiden ersten Profijahren (2001–2002) fuhr Cancellara für das Team Mapei. Bereits in seinem Debutjahr konnte er den Prolog und die Gesamtwertung der Rhodos-Rundfahrt gewinnen, ein Achtungserfolg, den er im darauf folgenden Jahr wiederholen konnte. 2002 gewann er Etappen in kleineren Rundfahrten sowie seinen ersten von insgesamt vier Schweizer Meistertitel im Zeitfahren. Der Durchbruch gelang ihm 2003, als er zum Team Fassa Bortolo wechselte und sowohl den Prolog der Tour de Romandie als auch der Tour de Suisse für sich entschied.
2004 gewann Cancellara bei seiner ersten Teilnahme an der Tour de France den Prolog und durfte sich das gelbe Trikot überstreifen, das er auch auf der ersten Etappe verteidigen konnte.
Bei der Straßen-Radweltmeisterschaft 2005 in Madrid gewann er die Bronzemedaille im Zeitfahren.
2006 [Bearbeiten]
2006 wechselte Cancellara zum Team CSC (seit 2009 "Team Saxo Bank"), für das er im März das Einzelzeitfahren des Tirreno–Adriatico, im April Paris-Roubaix, im Mai das Einzelzeitfahren der Katalonien-Rundfahrt sowie im August die Dänemark-Rundfahrt gewann, bei der er zwei Etappensiege verbuchen konnte. Seinen grössten Erfolg errang er mit dem WM-Titel bei der Strassenrad-WM 2006 im Einzelzeitfahren.
2007 [Bearbeiten]
2007 gewann Fabian Cancellara den Prolog der Tour de France, der in diesem Jahr in London stattfand. Dadurch errang er das Gelbe Trikot, das er an den folgenden Tagen verteidigen konnte. Bei der 3. Etappe von Waregem nach Compiègne überlistete er die Sprinter mit einer Attacke 900 Meter vor dem Ziel. Cancellara gewann die Etappe vor Erik Zabel und Danilo Napolitano. Das Gelbe Trikot verlor Cancellara auf der 7. Etappe von Bourg-en-Bresse nach Le Grand-Bornand, wo er in den Anstiegen erwartungsgemäss nicht mit den Besten mithalten konnte und über 22 Minuten auf den Sieger der Etappe, Linus Gerdemann, verlor. Bei der Strassenrad-WM 2007 in Stuttgart wurde er Weltmeister im Zeitfahren und wiederholte damit seinen Erfolg aus dem Vorjahr.
2008 [Bearbeiten]
Das folgende Jahr begann für Cancellara äusserst erfolgreich: Nachdem er mit der Tirreno-Adriatico zum ersten Mal ein wichtiges Etappenrennen gewinnen konnte entschied er auch das lange Eintagesrennen Mailand-Sanremo für sich. Mit dem Gewinn von zwei Etappen an der Tour de Suisse und mit dem sechsten Schweizermeistertitel im Zeitfahren zeigte Cancellara, dass er für seine weiteren Ziele, die Tour de France und die Olympischen Spielen, bereit ist. An der Tour de France zeigte er prompt eine hervorragende Leistung und hatte als Teamhelfer ein massgebliches Stück Arbeit zum Gesamtsieg von Carlos Sastre beigetragen.
Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking wurde Cancellara hinter Davide Rebellin und Samuel Sanchez Dritter im Strassenrennen. Da Rebellin nachträglich des Dopings überführt wurde, bekam Cancellara nachträglich dessen Silbermedaille.[1] Der grössere Erfolg glückte Cancellara hingegen vier Tage später, als er mit einer halben Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Gustav Larsson das olympische Zeitfahren gewann.
Cancellara wurde als Schweizer Sportler des Jahres 2008 ausgezeichnet.
2009 [Bearbeiten]
Auch im Jahr 2009 konnte Cancellara, trotz einer wegen Krankheit gestörten Saisonvorbereitung, zahlreiche Triumphe feiern. So gewann er den Prolog der Kalifornien-Rundfahrt. Im Juni gewann er an der Tour de Suisse 2009 beide Einzelwettkämpfe gegen die Uhr (Prolog und Einzelzeitfahren) und hielt in den Bergen mit den Besten mit (Podiumsplatzierungen), so dass er nach der letzten Etappe Gesamtsieger der "eigenen" Landesrundfahrt wurde. Ebenfalls konnte er die Punktewertung gewinnen. Nachdem er bereits sechs Mal Schweizer Meister im Einzelzeitfahren wurde, gewann er 2009 den Schweizer Meistertitel im Strassenrennen.
An der Tour de France 2009 gewann er das Eröffnungszeitfahren in Monaco, das dieses Jahr nicht als Prolog, sondern als Einzelzeitfahr-Etappe über 15,5 km ausgestaltet war. Durch den Sieg wurde er auch wie schon 2007 erster Träger des Maillot Jaune. Dieses verteidigte er in den folgenden Tagen erfolgreich. Zusammen mit seinen Erfolgen aus den Vorjahren (2004 und 2007) wurde er daher vor Ferdi Kübler zu jenem Schweizer, der das Maillot Jaune in seiner Karriere am häufigsten getragen hat, nämlich 15 Mal.
Im September gewann er an den Weltmeisterschaften nach 2006 und 2007 zum dritten Mal die Goldmedaille im Einzelzeitfahren. Im Strassenrennen erreichte er mit dem 5. Platz ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis.
Aufgrund eines Dopingmissbrauchs des Zweitplatzierten des Strassenrennens, Davide Rebellin, erhielt er im November 2009 nachträglich die Olympia-Silbermedaille, anstatt der im Jahr 2008 erhaltenen Bronzenen.
2010 bis heute [Bearbeiten]
Mitte Februar 2010 nahm Cancellara an der Tour of Oman teil, deren Gesamtwertung er gewinnen konnte. Nach dem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt Anfang April gelang es dem Schweizer eine Woche später, mit Paris-Roubaix einen weiteren Frühjahrsklassiker für sich zu entscheiden. Damit schaffte Cancellara als zehnter Radprofi dieses Double.[2] Im Juni gewann der Fahrer des Saxo Bank Teams den Prolog der Tour de Suisse und verteidigte anschließend das gelbe Trikot des Spitzenreiters auf einer weiteren Etappe.[3] Er gewann auch den Prolog der Tour de France, verteidigte das maillot jaune auf der ersten Etappe, verlor es am nächsten Tag an Sylvain Chavanel und eroberte es auf der dritten Etappe zurück, musste es jedoch nach der siebten Etappe wiederum Sylvain Chavanel überlassen. Das Einzelzeitfahren auf der vorletzten Etappe der Rundfahrt gewann Cancellara vor dem Deutschen Tony Martin mit siebzehn Sekunden Vorsprung.[4] In Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft bestritt Cancellara die Vuelta a España 2010, wo er sich im Zeitfahren überraschend Peter Velits und Denis Menchov geschlagen geben musste. In Melbourne schaffte er dann Historisches, indem er als erster Fahrer überhaupt zum vierten Mal Zeitfahrweltmeister wurde.
Anlässlich der Weltmeisterschaften 2011 im Dänischen Kopenhagen gewann er hinter Tony Martin, der Cancellara bereits während der Saison in zwei Zeitfahren geschlagen hatte, und dem Briten Bradley Wiggins die Bronzemedaille im Zeitfahren der Profis.
Am 1. April 2012 stürzte Fabian Cancellara während der Flandernrundfahrt und zog sich eine vierfache Schlüsselbeinfraktur zu.
In der Tour de France 2012 gewann er den Prolog (Einzelzeitfahren) und war danach 7 Tage lang im Maillot Jaune, bis er die Tour verliess, um seiner Frau bei der Geburt seines zweiten Kindes persönlich beizustehen.
2013 gewann er die Flandern-Rundfahrt zum zweiten und Paris–Roubaix zum dritten Mal.
Zusammenarbeit mit Luigi Cecchini [Bearbeiten]
Von 2003 bis 2007 arbeitete Cancellara mit Luigi Cecchini, einem ehemaligen Mitarbeiter Michele Ferraris und Vertrauten Eufemiano Fuentes, zusammen.[5] Cecchinis Aufgabenbereich umfasste Leistungsdiagnostik und das Erstellen von Trainingsplänen. Nach dem Bekanntwerden der Zusammenarbeit in der Öffentlichkeit trennte sich Cancellara von Cecchini.
Familie [Bearbeiten]
Fabian Cancellara hat italienische Wurzeln. Sein Vater, Donato Cancellara, wanderte von San Fele (PZ) in der südlichen Region Basilicata nach Bern aus.
Erfolge [Bearbeiten]
- 1998
- 1999
Junioren-Weltmeister - Zeitfahren
- Gesamtwertung Rad-Weltcup der Junioren
- 2002
Schweizer Meister - Zeitfahren
- GP Eddy Merckx (mit Laszlo Bodrogi)
- eine Etappe und Gesamtwertung GP Erik Breukink
- 2003
- Prolog Tour de Romandie
- Prolog Tour de Suisse
- eine Etappe Belgien-Rundfahrt
- 2004
Schweizer Meister - Zeitfahren
- Prolog Tour de France
- eine Etappe Luxemburg-Rundfahrt
- eine Etappe Katalanische Woche
- eine Etappe Katar-Rundfahrt
- 2005
- eine Etappe Paris–Nizza
- 3. Platz Weltmeisterschaft Zeitfahren
- eine Etappe Luxemburg-Rundfahrt
Schweizer Meister - Zeitfahren
- 2006
- eine Etappe Tirreno–Adriatico
- Paris–Roubaix
- eine Etappe Katalonien-Rundfahrt
Schweizer Meister - Zeitfahren
- zwei Etappen und Gesamtwertung Dänemark-Rundfahrt
- Mannschaftszeitfahren Vuelta a España
Weltmeister im Einzelzeitfahren
- 2007
- zwei Etappen Tour de Suisse
Schweizer Meister - Zeitfahren
- Prolog und eine Etappe Tour de France
Weltmeister im Einzelzeitfahren
- 2008
- Prolog Kalifornien-Rundfahrt
- Monte Paschi Eroica (Strade Bianche)
- eine Etappe und Gesamtwertung Tirreno-Adriatico
- Mailand–Sanremo
- Prolog Luxemburg-Rundfahrt
- zwei Etappen und Punktewertung Tour de Suisse
Schweizer Meister - Zeitfahren
- eine Etappe Tour de France
Silbermedaille Olympische Spiele 2008 im Straßenrennen
Olympiasieger im Einzelzeitfahren- Mannschaftszeitfahren Polen-Rundfahrt
- 2009
- Prolog Kalifornien-Rundfahrt
- zwei Etappen, Gesamt- und Punktewertung Tour de Suisse
Schweizer Meister - Straßenrennen
- eine Etappe Tour de France
- zwei Etappen Vuelta a España
Weltmeister im Einzelzeitfahren
- 2010
- Gesamtwertung Tour of Oman
- E3-Preis Flandern
- Flandern-Rundfahrt
- Paris–Roubaix
- eine Etappe Tour de Suisse
- Prolog und eine Etappe Tour de France
Weltmeister im Einzelzeitfahren
- 2011
- eine Etappe Tirreno–Adriatico
- E3-Preis Flandern
- Prolog Luxemburg-Rundfahrt
- zwei Etappen Tour de Suisse
Schweizer Meister - Straßenrennen
- Mannschaftszeitfahren Vuelta a España
Bronzemedaille Weltmeisterschaft - Einzelzeitfahren
- 2012
- Strade Bianche
- eine Etappe Tirreno-Adriatico
Schweizer Meister - Einzelzeitfahren
- Prolog Tour de France
- 2013
Literatur [Bearbeiten]
- Benjamin Steffen, Christof Gertsch: Fabian Cancellaras Welt. Die Geschichte eines Radrennfahrers und Gespräche mit Peter Bichsel, Massimo Rocchi, Gunter Gebauer. 1. Auflage. NZZ Libro, Zürich 2011, ISBN 978-3-0382-3678-8 (144 Seiten).
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website
- Fabian Cancellara in der Datenbank von Radsportseiten.net
- Fabian Cancellara auf Sports-Reference.com (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Ramzi der prominenteste Dopingsünder. Neue Zürcher Zeitung AG, 18. November 2009, abgerufen am 7. Januar 2010.
- ↑ Cancellara siegt bei Paris-Roubaix bei focus.de, 11. April 2010 (aufgerufen am 11. April 2010)
- ↑ http://06.live-radsport.ch/details_15583/TOUR_DE_SUISSE.html
- ↑ http://06.live-radsport.ch/details_15585/TOUR_DE_FRANCE.html
- ↑ Für Cancellara kommt nur sauberer Sport in Frage radsport-news.com, Artikel vom 14. Juli 2007.
1912: Rudolph Lewis | 1920: Harry Stenqvist | 1924: Armand Blanchonnet | 1928: Henry Hansen | 1932: Attilio Pavesi | 1996: Miguel Indurain | 2000: Wjatscheslaw Jekimow | 2004: Wjatscheslaw Jekimow | 2008: Fabian Cancellara | 2012: Bradley Wiggins
1994 Chris Boardman | 1995 Miguel Indurain | 1996 Alex Zülle | 1997 Laurent Jalabert | 1998 Abraham Olano | 1999, 2001 Jan Ullrich | 2000 Serhij Hontschar | 2002 Santiago Botero | 2003–2005 Michael Rogers | 2006, 2007, 2009, 2010 Fabian Cancellara | 2008 Bert Grabsch | 2011, 2012 Tony Martin
1933 Max Bulla | 1934 Ludwig Geyer | 1935 Gaspard Rinaldi | 1936 Henri Garnier | 1937 Karl Litschi | 1938 Giovanni Valetti | 1939 Robert Zimmermann | 1941 Josef Wagner | 1946, 1947 Gino Bartali | 1949 Gottfried Weilenmann | 1950, 1953, 1955 Hugo Koblet | 1952, 1954, 1957, 1958 Pasquale Fornara | 1956 Rolf Graf | 1959, 1962 Hennes Junkermann | 1960 Fredy Rüegg | 1961 Attilio Moresi | 1963 Giuseppe Fezzardi | 1964 Rolf Maurer | 1965 Franco Bitossi | 1966 Ambrogio Portalupi | 1967 Gianni Motta | 1968, 1972 Louis Pfenninger | 1969 Vittorio Adorni | 1970 Roberto Poggiali | 1971 Georges Pintens | 1973 José Manuel Fuente | 1974 Eddy Merckx | 1975 Roger De Vlaeminck | 1976 Hennie Kuiper | 1977 Michel Pollentier | 1978 Paul Wellens | 1979 Wilfried Wesemael | 1980 Mario Beccia | 1981, 1989 Beat Breu | 1982 Giuseppe Saronni | 1983, 1990 Sean Kelly | 1984 Urs Zimmermann | 1985 Phil Anderson | 1986, 1987 Andy Hampsten | 1988 Helmut Wechselberger | 1991 Luc Roosen | 1992 Giorgio Furlan | 1993 Marco Saligari | 1994 Pascal Richard | 1995 Pawel Tonkow | 1996 Peter Luttenberger | 1997 Christophe Agnolutto | 1998 Stefano Garzelli | 1999 Francesco Casagrande | 2000 Oscar Camenzind | 2001 Lance Armstrong | 2002 Alex Zülle | 2003 Alexander Winokurow | 2004, 2006 Jan Ullrich | 2005 Aitor González | 2007 Wladimir Karpez | 2008 Roman Kreuziger | 2009 Fabian Cancellara | 2010 Fränk Schleck | 2011 Levi Leipheimer | 2012 Rui Costa
1907 Lucien Petit-Breton | 1908 Cyrille Van Hauwaert | 1909 Luigi Ganna | 1910 Eugène Christophe | 1911 Gustave Garrigou | 1912 Henri Pélissier | 1913 Odiel Defraeye | 1914 Ugo Agostoni | 1915 Ezio Corlaita | 1917, 1920 Gaetano Belloni | 1918, 1921, 1923, 1925, 1926, 1928 Costante Girardengo | 1919 Angelo Gremo | 1922 Giovanni Brunero | 1924 Pietro Linari | 1927 Pietro Chesi | 1929, 1931 Alfredo Binda | 1930 Michele Mara | 1932 Alfredo Bovet | 1933 Learco Guerra | 1934 Jef Demuysere | 1935, 1938 Giuseppe Olmo | 1936 Angelo Varetto | 1937 Cesare Del Cancia | 1939, 1940, 1947, 1950 Gino Bartali | 1941 Pierino Favalli | 1942 Adolfo Leoni | 1943 Cino Cinelli | 1946, 1948, 1949 Fausto Coppi | 1951 Louison Bobet | 1952, 1953 Loretto Petrucci | 1954 Rik Van Steenbergen | 1955 Germain Derycke | 1956 Fred De Bruyne | 1957, 1959 Miguel Poblet | 1958 Rik Van Looy | 1960 René Privat | 1961 Raymond Poulidor | 1962 Emile Daems | 1963 Joseph Groussard | 1964 Tom Simpson | 1965 Arie den Hartog | 1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975, 1976 Eddy Merckx | 1968 Rudi Altig | 1970 Michele Dancelli | 1973, 1978, 1979 Roger De Vlaeminck | 1974 Felice Gimondi | 1977 Jan Raas | 1980 Pierino Gavazzi | 1981 Alfons De Wolf | 1982 Marc Gomez | 1983 Giuseppe Saronni | 1984 Francesco Moser | 1985 Hennie Kuiper | 1986, 1992 Sean Kelly | 1987 Erich Mächler | 1988, 1989 Laurent Fignon | 1990 Gianni Bugno | 1991 Claudio Chiappucci | 1993 Maurizio Fondriest | 1994 Giorgio Furlan | 1995 Laurent Jalabert | 1996 Gabriele Colombo | 1997, 1998, 2000, 2001 Erik Zabel | 1999 Andrej Tschmil | 2002 Mario Cipollini | 2003 Paolo Bettini | 2004, 2007, 2010 Óscar Freire | 2005 Alessandro Petacchi | 2006 Filippo Pozzato | 2008 Fabian Cancellara | 2009 Mark Cavendish | 2011 Matthew Goss | 2012 Simon Gerrans | 2013 Gerald Ciolek
1896 Josef Fischer | 1897, 1898 Maurice Garin | 1899 Albert Champion | 1900 Émile Bouhours | 1901, 1902 Lucien Lesna | 1903, 1904 Hippolyte Aucouturier | 1905 Louis Trousselier | 1906 Henri Cornet | 1907 Georges Passerieu | 1908 Cyrille Van Hauwaert | 1909, 1910, 1911 Octave Lapize | 1912, 1914 Charles Crupelandt | 1913 François Faber | 1915–1918 nicht ausgetragen | 1919, 1921 Henri Pélissier | 1920 Paul Deman | 1922 Albert Dejonghe | 1923 Heiri Suter | 1924 Jules Vanhevel | 1925 Félix Sellier | 1926 Julien Delbecque | 1927 Georges Ronsse | 1928 André Leducq | 1929 Charles Meunier | 1930 Julien Vervaecke | 1931, 1934, 1935 Gaston Rebry | 1932 Romain Gijssels | 1933 Sylvère Maes | 1936 Georges Speicher | 1937 Jules Rossi | 1938 Lucien Storme | 1939 Émile Masson junior | 1940–1942 nicht ausgetragen | 1943 Marcel Kint | 1944 Maurice Desimpelaere | 1945 Paul Maye | 1946, 1947 Georges Claes | 1948, 1952 Rik Van Steenbergen | 1949 Serse Coppi – André Mahé | 1950 Fausto Coppi | 1951 Antonio Bevilacqua | 1953 Germain Derycke | 1954 Raymond Impanis | 1955 Jean Forestier | 1956 Louison Bobet | 1957 Fred De Bruyne | 1958 Leon Van Daele | 1959 Noël Foré | 1960 Pino Cerami | 1961, 1962, 1965 Rik Van Looy | 1963 Emile Daems | 1964 Peter Post | 1966 Felice Gimondi | 1967 Jan Janssen | 1968, 1970, 1973 Eddy Merckx | 1969 Walter Godefroot | 1971 Roger Rosiers | 1972, 1974, 1975, 1977 Roger De Vlaeminck | 1976 Marc Demeyer | 1978, 1979, 1980 Francesco Moser | 1981 Bernard Hinault | 1982 Jan Raas | 1983 Hennie Kuiper | 1984, 1986 Sean Kelly | 1985, 1991 Marc Madiot | 1987 Eric Vanderaerden | 1988 Dirk Demol | 1989 Jean-Marie Wampers | 1990 Eddy Planckaert | 1992, 1993 Gilbert Duclos-Lassalle | 1994 Andrej Tschmil | 1995, 1998 Franco Ballerini | 1996, 2000, 2002 Johan Museeuw | 1997 Frédéric Guesdon | 1999 Andrea Tafi | 2001 Servais Knaven | 2003 Peter Van Petegem | 2004 Magnus Bäckstedt | 2005, 2008, 2009, 2012 Tom Boonen | 2006, 2010, 2013 Fabian Cancellara | 2007 Stuart O’Grady | 2011 Johan Vansummeren
1913 Paul Deman | 1914 Marcel Buysse | 1915–1918 nicht ausgetragen | 1919 Henri Van Lerberghe | 1920 Jules Vanhevel | 1921 René Vermandel | 1922 Léon Devos | 1923 Heiri Suter | 1924, 1927 Gerard Debaets | 1925 Julien Delbecque | 1926 Denis Verschueren | 1928 Jan Mertens | 1929 Jef Dervaes | 1930 Frans Bonduel | 1931, 1932 Romain Gijssels | 1933 Alfons Schepers | 1934 Gaston Rebry | 1935 Louis Duerloo | 1936 Louis Hardequest | 1937 Michel D’Hooghe | 1938 Edgard De Caluwé | 1939 Karel Kaers | 1940, 1941, 1943 Achiel Buysse | 1942, 1948 Briek Schotte | 1944, 1946 Rik Van Steenbergen | 1945 Sylvain Crysolle | 1947 Emiel Faingnaert | 1949, 1950, 1951 Fiorenzo Magni | 1952 Roger Decock | 1953 Wim van Est | 1954 Raymond Impanis | 1955 Louison Bobet | 1956 Jean Forestier | 1957 Fred De Bruyne | 1958 Germain Derycke | 1959, 1962 Rik Van Looy | 1960 Arthur De Cabooter | 1961 Tom Simpson | 1962, 1965 Jo de Roo | 1963 Noël Foré | 1964 Rudi Altig | 1966 Edward Sels | 1967 Dino Zandegù | 1968, 1978 Walter Godefroot | 1969, 1975 Eddy Merckx | 1970, 1972, 1973 Eric Leman | 1971 Evert Dolman | 1974 Cees Bal | 1976 Walter Planckaert | 1977 Roger De Vlaeminck | 1979, 1983 Jan Raas | 1980 Michel Pollentier | 1981 Hennie Kuiper | 1982 René Maertens | 1984 Johan Lammerts | 1985 Eric Vanderaerden | 1986 Adrie van der Poel | 1987 Claude Criquielion | 1988 Eddy Planckaert | 1989, 1991 Edwig Van Hooydonck | 1990 Moreno Argentin | 1992 Jacky Durand | 1993, 1995, 1998 Johan Museeuw | 1994 Gianni Bugno | 1996 Michele Bartoli | 1997 Rolf Sørensen | 1999, 2003 Peter Van Petegem | 2000 Andrej Tschmil | 2001 Gianluca Bortolami | 2002 Andrea Tafi | 2004 Steffen Wesemann | 2005, 2006, 2012 Tom Boonen | 2007 Alessandro Ballan | 2008, 2009 Stijn Devolder | 2010, 2013 Fabian Cancellara | 2011 Nick Nuyens
1892, 1893 Edouard Wicky | 1894, 1895 Henri Favre | 1896, 1897 Jean Vionnet | 1898 Albert Furrer | 1899 Fritz Ryser | 1900 Charles Lugon | 1902 Ernst Dubach | 1904 Alexandre Castellino | 1908, 1912, 1919 Henri Rheinwald | 1909, 1910 Charles Guyot | 1911 Robert Choppard/Marcel Perrière | 1915, 1916 Marcel Perrière | 1913 Otto Wiedmer | 1914 Oscar Egg | 1917, 1918 Ernst Kaufmann | 1920, 1921, 1922, 1926, 1929 Heiri Suter | 1923 Henri Guillod | 1924, 1925, 1927 Kastor Notter | 1928 Albert Blattmann | 1930, 1933 Georges Antenen | 1931 Albert Büchi | 1932 August Erne | 1934 Hans Gilgen | 1935, 1936 Paul Egli | 1937, 1938 Leo Amberg | 1939, 1941 Karl Litschi | 1940, 1942 Edgar Buchwalder | 1943, 1946, 1947 Hans Knecht | 1944 Ernst Näf | 1945 Ernst Wüthrich | 1948, 1949, 1950, 1951, 1954 Ferdy Kübler | 1952 Gottfried Weilenmann | 1953 Fritz Schär | 1955 Hugo Koblet | 1956, 1959, 1962 Rolf Graf | 1957 Hans Hollenstein | 1958 Jean-Claude Grèt | 1960 René Strehler | 1961 Ernst Fuchs | 1963 Attilio Moresi | 1964 Rudolf Hauser | 1965 Robert Hagmann | 1966 Paul Zollinger | 1967 Fredy Rüegg | 1968 Karl Brand | 1969 Bernard Vifian | 1970 Kurt Rub | 1971 Louis Pfenninger | 1972, 1973 Josef Fuchs | 1974, 1975, 1976, 1977 Roland Salm | 1978, 1980, 1985 Godi Schmutz | 1979 Hansjörg Aemisegger | 1981 Stefan Mutter | 1982 Gilbert Glaus | 1983 Serge Demierre | 1984 Erich Mächler | 1986 Urs Zimmermann | 1987 Jörg Müller | 1988 Hubert Seiz | 1989, 1993 Pascal Richard | 1990 Rolf Järmann | 1991 Laurent Dufaux | 1992 Thomas Wegmüller | 1994, 1995 Felice Puttini | 1996, 1999 Armin Meier | 1997 Oscar Camenzind | 1998 Niki Aebersold | 2000, 2008 Markus Zberg | 2001, 2005, 2010 Martin Elmiger | 2002 Alexandre Moos | 2003 Daniel Schnider | 2004, 2006 Grégory Rast | 2007 Beat Zberg | 2009, 2011 Fabian Cancellara | 2012 Martin Kohler
1993 Viktor Kunz | 1994 Roman Jeker | 1995 Roland Meier | 1996–1997 nicht ausgetragen | 1998 Beat Zberg | 1999 nicht ausgetragen | 2000 Patrick Calgani | 2001 Jean Nuttli | 2002, 2004–2008, 2012 Fabian Cancellara | 2003 nicht ausgetragen | 2009, 2010 Rubens Bertogliati | 2011 Martin Kohler
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cancellara, Fabian |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Radrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 18. März 1981 |
| GEBURTSORT | Bern |