Mercedes-Benz W 23

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Mercedes-Benz
Mercedes-Benz 130 Limousine (1934)

Mercedes-Benz 130 Limousine (1934)

W 23
Verkaufsbezeichnung: Mercedes-Benz 130
Produktionszeitraum: 1934[1]–1936[1]
Klasse: Untere Mittelklasse
Karosserieversionen: Tourenwagen, Limousine, Cabriolimousine, Kübelwagen[1]
Motoren: Ottomotor:
1,3 Liter (19 kW)[1]
Länge: 4060[1] mm
Breite: 1520[1] mm
Höhe: 1510[1] mm
Radstand: 2500[1] mm
Leergewicht: 980[1] kg
Vorgängermodell Konzeptfahrzeuge W 17, 25 D
Nachfolgemodell Mercedes-Benz W 28
Mercedes-Benz W 23 ohne Karosserie

Der Mercedes-Benz W 23 (Verkaufsbezeichnung: Mercedes-Benz 130) der erste in Serie gebaute Mercedes-Benz-Heckmotorwagen. Er wurde von 1934 bis 1936 hergestellt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wagen wurde im Februar 1934 auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin vorgestellt. Wegen geringen Verkaufserfolges wurde das Modell 1936 wieder eingestellt. Ein Grund dafür war die extreme Hecklastigkeit; 65 % des Fahrzeuggewichtes lagen auf der Hinterachse.[1] Als Nachfolger kann der Mercedes-Benz 170 H mit größerem Motor und anderer Gewichtsverteilung gelten.

Motor und Getriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mercedes-Benz 130 wurde von einem seitengesteuerten Vierzylinder-Reihenmotor angetrieben, der längs im Heck eingebaut war. Mit 1308 cm³ Hubraum leistete er 26 PS (19 kW) bei 3400 1/min. Das Vierganggetriebe mit Schnellgang lag vor der Hinterachse. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 92 km/h.[1]

Fahrwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinten war eine Pendelachse mit Schraubenfedern eingebaut. Die Vorderräder hingen achslos an zwei Querblattfedern (Einzelradaufhängung).[1] Die Lenkung arbeitete mit Ritzel und Zahnstange.

Karosserieversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wagen waren als Tourenwagen (mit Cabrioverdeck und ohne Seitenscheiben), als Limousine, als Cabriolimousine oder als Kübelwagen erhältlich. Die Aufbauten, alle mit zwei hinten angeschlagenen Türen[1], saßen auf hinten gegabelten Zentralrohrrahmen mit Quertraversen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m Werner Oswald: Mercedes-Benz Personenwagen 1886–1986. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1987. ISBN 3-613-01133-6. S. 310–316.

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]