Mercedes-Benz Baureihe 116

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Mercedes-Benz
Mercedes-Benz W 116

Mercedes-Benz W 116

W 116
Verkaufsbezeichnung: S-Klasse
Produktionszeitraum: 09/1972–09/1980
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotoren:
2,8–6,9 Liter
(115–210 kW)
Dieselmotor:
3,0 Liter
(85 kW)
Länge: 4960–5220 mm
Breite: 1870 mm
Höhe: 1410–1430 mm
Radstand: 2860–2965 mm
Leergewicht: 1660–1985 kg
Vorgängermodell: Mercedes-Benz W 108, Mercedes-Benz W 109
Nachfolgemodell: Mercedes-Benz Baureihe 126

Die Mercedes-Benz Baureihe 116 ist eine Oberklasse-Limousine der damaligen Daimler-Benz AG, die im September 1972 auf den Markt kam.

Mit dieser Baureihe wurde der Begriff „S-Klasse“ ins Leben gerufen; Daimler-Benz selbst sieht die Vorgänger W 108/W 109 als eigentliche Geburtsstunde der S-Klasse.[1] Die Bezeichnung W 116 bezeichnet die Limousine, die Langversion „SEL“ wird als V 116 bezeichnet.

Nachfolgemodell wurde im September 1979 die Baureihe 126. Einige Modelle der Baureihe 116 wurden noch bis September 1980 weitergebaut.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung und Vorstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heckansicht

Im Jahr 1966 wurde mit der Entwicklung der Baureihe W116 begonnen. Ziel dabei war größtmöglicher Komfort bei bis dato unerreichter passiver Sicherheit. Federführend bei der Entwicklung war Technikvorstand Hans Scherenberg. Im Jahre 1971 sagte der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter der Internationalen Automobil-Ausstellung die IAA Pkw ab, somit erfolgte die Vorstellung erst am 25. September 1972 an der spanischen Costa Brava.

Das neue Design wurde vom R107 vorweggenommen, der im April 1971 präsentiert wurde. Es stellte einen Bruch mit der Vergangenheit dar: der W116 war deutlich länger, breiter, tiefer und weniger filigran gestaltet als das Vorgängermodell. Aerodynamisch wurde das Fahrzeug stark optimiert. Der cw-Wert war mit 0,41 deutlich günstiger als die bisher erreichten Werten, die zwischen 0,47 und 0,50 lagen. Windkanaltests führten zur Absenkung von Nase und Dachlinie und zu einer flacher liegenden Windschutzscheibe. Auch waren erstmals Scheinwerfer und Kühlergrill horizontal ausgelegt; dieses Design-Merkmal findet sich bis heute bei allen Mercedes-Modellen wieder.

Verantwortlicher Designer war ein letztes Mal Friedrich Geiger. Zahlreiche gestalterische Merkmale wurden später in anderen Modellen eingesetzt; insbesondere in der 1975 erschienenen Mittelklasse-Baureihe 123.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Automobilhistoriker Werner Oswald bezeichnete die Baureihe 116 als einen „Meilenstein in der Geschichte des Hauses [Mercedes-Benz]“. Sie sei „sowohl technisch als auch stilistisch absolute Weltklasse“ gewesen.[2] Der Mercedes-Benz 450 SE/SEL wurde zum „Auto des Jahres“ 1974 gewählt.[3] Die Zeitschrift auto motor und sport betitelte den 450 SEL 6.9 im Jahr 1975 als „Das Beste Auto der Welt“.[4]

Modelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

280 S bis 450 SEL[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Markteinführung im September 1972 standen die Varianten 280 S, 280 SE und 350 SE zur Verfügung. Im März 1973 wurden die großen Achtzylinder 450 SE und 450 SEL eingeführt.[2] Die Hinterachse der Modelle 450 SE und 450 SEL (sowie des späteren 450 SEL 6.9) verfügt über Anfahrmomentausgleich und Bremsmomentabstützung, die Vorderachse über Bremsnickabstützung.[4] Bei der „SEL“ genannten Langversion sind Radstand, hinterer Sitzraum und Hintertüren um 10 Zentimeter verlängert. Der 350 SEL folgte im November 1973, der 280 SEL im April 1974. Der 280 S wurde nicht als Langversion angeboten.[2]

450 SEL 6.9[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 1975 wurde das Flaggschiff 450 SEL 6.9 präsentiert, die Produktion begann im September 1975. Sein Triebwerk (M 100) war vom Vorgängermodell 300 SEL 6.3 abgeleitet. Der Hubraum wurde auf 6,9 Liter aufgebohrt. Die Einspritzanlage des 300 SEL 6.3 mit Achtstempel-Einspritzpumpe wurde durch die Bosch K-Jetronic ersetzt. Zudem wurde der Motor mit einer Trockensumpfschmierung versehen.[5]

Die Nennleistung des 450 SEL 6.9 beträgt 210 kW (286 PS), das maximale Drehmoment beträgt 56 mkg bei 3000/min. Über ein Drehzahlband von 1000 bis 4200 Umdrehungen fällt das Drehmoment nicht unter 50 mkg.[4] Laut Werner Oswald erreicht der 450 SEL 6.9 eine Spitzengeschwindigkeit von 225 km/h.[6] Messungen von auto motor und sport aus dem Jahr 1975 ergaben eine Höchstgeschwindigkeit von 234 km/h und einen Testverbrauch von 23,2 Liter auf 100 Kilometer.[4] Im Test der Automobil Revue 1976 wurden bei einem Testverbrauch von 19,9 Liter auf 100 Kilometer 0-100 km/h in 7,8 Sekunden, 0-200 km/h in in 33,7 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 237 km/h erreicht.

Statt mit der Luftfederung des 300 SEL 6.3 war der 450 SEL 6.9 serienmäßig mit einer Hydropneumatik ähnlich der der großen Citroën-Modelle ausgestattet. Äußerlich ist der 450 SEL 6.9 nur anhand der Heckaufschrift, der serienmäßigen Scheinwerfer-Wischer und der etwas breiteren Reifen sowie an der stets serienmäßigen Velourausstattung von den schwächeren Modellen der Baureihe 116 zu unterscheiden.[4] In der viereinhalbjährigen Produktionszeit liefen 7380 Fahrzeuge vom Band.[2] 1975 betrug der Grundpreis dieses Spitzenmodells der V 116-Baureihe 69.930 DM,[4] was unter Berücksichtigung der Inflation einer heutigen Kaufkraft von etwa 94.259 Euro entspricht.

300 SD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mercedes-Benz 300 SD in der Mercedes-Benz Welt

Im Mai 1978 wurde der 300 SD mit einem Fünfzylinder-Turbodiesel (OM 617) eingeführt.[7] Der 300 SD war Angaben des Mercedes-Benz Museum zufolge der weltweit erste Oberklasse-Pkw mit Dieselmotor sowie der weltweit erste Serien-Pkw mit Turbodiesel. Er wurde ausschließlich in den USA und in Kanada angeboten.[8] Der 300 SD entstand als Reaktion auf die US-amerikanische Corporate Average Fuel Economy von 1975, die den maximalen Flottenverbrauch der Autohersteller in Abhängigkeit von deren Marktanteil festlegte.[9] Laut Mercedes-Benz Museum sei die Daimler-Benz AG davon empfindlich betroffen gewesen, da sie in den USA viele S-Klassen mit relativ hohem Benzinverbrauch verkauft habe. Der 300 SD habe schließlich den Flottenverbrauch gesenkt und alle Verkaufsprognosen übertroffen.[8]

Sonderschutzfahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufbauend auf den Erfahrungen, die man bei der Entwicklung des sondergeschützten 280 SEL 3.5 gesammelt hatte, konnte die Schutztechnik weiter verbessert werden. Von den Achtzylindermodellen 350 SE, 350 SEL, 450 SE und 450 SEL wurden insgesamt 292 Stück als Sonderschutz-Fahrzeuge produziert.

Produktionsende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 1979 wurde der Nachfolger, der W126 auf der IAA in Frankfurt präsentiert. Seit Dezember 1979 war das Modell erhältlich. Parallel wurden bis September 1980 beide Modellreihen nebeneinander gefertigt. Dies erfolgte vor allem, da der W126 in den USA noch nicht verfügbar war. Je nach Typ lief die Fertigung erst zwischen April und September 1980 aus. Das letzte Exemplar dieser Modellreihe war ein 300SD für die USA im September 1980 aus dem Werk Sindelfingen. Insgesamt wurden von dieser Baureihe 473.035 Wagen produziert.[10]

Technik und Innovation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cockpit (mit der damals seltenen Klimaautomatik)

Mit der Baureihe 116 wurden einige Neuheiten eingeführt. Der 96-Liter-Tank war kollisionsgeschützt über der Hinterachse angeordnet, das Vierspeichen-Sicherheitslenkrad ebenfalls eine Neuerung. 1978 war der W/V 116 das erste Auto weltweit, das mit einem elektronisch analog gesteuerten Antiblockiersystem lieferbar war.

Eine weitere technische Neuerung war die beim Experimentalfahrzeug Mercedes C 111 erprobte vordere Doppelquerlenkeraufhängung mit Einfach-Querlenkern und Stabilisator oben, Dreieck-Querlenkern unten, Stoßdämpfer und Schraubenfedern. Diese Einzelradaufhängung hatte einen Lenkrollradius 0 und durch Verschränkung der Lenkerdrehachsen eine Bremsnick-Abstützung. Die hintere Mehrlenkerachse des C 111 kam beim W 116 hingegen nicht zum Einsatz, sondern die bei Mercedes „Diagonalpendelachse“ genannte Schräglenkerradaufhängung. Sie entspricht im Wesentlichen der Konstruktion, die 1968 mit der „Strich-Acht“-Mittelklasse (Baureihe W 114/115) eingeführt wurde. Differentialgetriebe und beide Schräglenker sind an einem Achsträger (Fahrschemel) befestigt, der mit Gummipuffern mit der Karosserie verbunden ist.

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgeführt ist der Neupreis in DM. Die Modelle ab 450 SE wurden serienmäßig mit Automatikgetriebe ausgeliefert.

Modell 09/1972 03/1973 03/1974 08/1974 02/1975 07/1975 03/1977 04/1978 12/1978 06/1979
280 S 23.800 25.000 26.200 27.300 28.900 30.200 31.900 33.000 34.200
280 SE 25.500 26.800 28.000 29.200 30.900 32.300 34.100 35.300 36.500
280 SEL 30.700 32.000 33.300 34.900 36.900 37.600 38.900
350 SE 28.900 30.300 31.600 33.000 34.900 36.400 38.600 39.400 40.700
450 SE 34.000 35.500 37.000 39.200 40.900 43.300 44.200 45.600
450 SEL 38.600 40.300 42.000 44.500 45.800 48.500 49.500 51.100
450 SEL 6.9 70.000 73.100 77.400 79.000 81.300
Quelle[2]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mercedes-Benz Typ W116
Modell 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 Gesamt
280 S 3.787 15.340 20.808 21.996 18.031 17.080 15.307 9.208 1.291 122.848
280 SE 3.735 18.266 18.634 17.376 17.968 26.903 23.571 22.568 1.572 150.593
280 SEL 1 535 716 1.042 1.295 1.622 1.551 270 7.032
350 SE 4.353 14.340 7.226 5.447 4.734 5.723 4.964 4.099 214 51.100
350 SEL 58 529 552 718 807 911 653 38 4.266
450 SE 52 13.400 7.579 4.672 5.188 4.223 3.570 2.746 174 41.604
450 SEL 24 6.930 8.350 6.167 9.650 10.042 8.508 8.217 1.690 59.578
450 SEL 6.9 474 1.475 1.798 1.665 1.839 129 7.380
300 SD 51 5.970 13.194 9.419 28.634
Quelle[2] 473.035

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sechszylinder-Ottomotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen 280 S 280 SE/SEL
Bauzeitraum 1972–1976 1976–1980 1972–1976 1976–1978 1978–1980
Motorkenndaten
Motorbezeichnung M 110
Motortyp R6-Ottomotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung DOHC, Kette
Gemischaufbereitung 1 Doppel-Register-Fallstromvergaser Solex 4A1 Elektronische Bosch D-Jetronic Einspritzung Mechanische Bosch K-Jetronic Einspritzung
Motoraufladung
Kühlung Wasserkühlung
Bohrung × Hub 86,0 × 78,8 mm
Hubraum 2746 cm³
Verdichtungsverhältnis 9,0:1 8,7:1 9,0:1 8,7:1 9,0:1
max. Leistung 118 kW
(160 PS)
bei 5500/min
115 kW
(156 PS)
bei 5500/min
136 kW
(185 PS)
bei 6000/min
130 kW
(177 PS)
bei 6000/min
136 kW
(185 PS)
bei 5800/min
max. Drehmoment 225,6 Nm
bei 4000/min
222,6 Nm
bei 4000/min
238,3 Nm
bei 4500/min
233,4 Nm
bei 4500/min
240,3 Nm
bei 4500/min
Kraftübertragung
Antrieb Hinterradantrieb
Getriebe, serienmäßig 4-Gang-Schaltgetriebe
Getriebe, optional 5-Gang-Schaltgetriebe/
4-Stufen-Automatikgetriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 190 km/h 200 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 11,5 s
(12,5 s)
10,5 s
(11,5 s)
Kraftstoffverbrauch auf 100 km 16 l S
Quelle[11]

Achtzylinder-Ottomotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen 350 SE/SEL 450 SE/SEL 450 SEL 6.9
Bauzeitraum 1972–1976 1976–1978 1978–1980 1972–1975 1975–1978 1978–1980 1975–1980
Motorkenndaten
Motorbezeichnung M 116 M 117 M 100
Motortyp V8-Ottomotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung OHC, Kette
Gemischaufbereitung Elektronische Bosch D-Jetronic Einspritzung Mechanische Bosch K-Jetronic Einspritzung Elektronische Bosch D-Jetronic Einspritzung Mechanische Bosch K-Jetronic Einspritzung
Motoraufladung
Kühlung Wasserkühlung
Bohrung × Hub 92,0 × 65,8 mm 92,0 × 85,0 mm 107,0 × 95,0 mm
Hubraum 3499 cm³ 4520 cm³ 6834 cm³
Verdichtungsverhältnis 9,5:1 9,0:1 8,8:1
max. Leistung 147 kW
(200 PS)
bei 5800/min
143 kW
(195 PS)
bei 5500/min
151 kW
(205 PS)
bei 5750/min
165 kW
(225 PS)
bei 5000/min
160 kW
(217 PS)
bei 5000/min
165 kW
(225 PS)
bei 5000/min
210 kW
(286 PS)
bei 4250/min
max. Drehmoment 286,4 Nm
bei 4000/min
274,6 Nm
bei 4000/min
284,4 Nm
bei 4000/min
377,6 Nm
bei 3000/min
359,9 Nm
bei 3250/min
367,7 Nm
bei 3250/min
549,2 Nm
bei 3000/min
Kraftübertragung
Antrieb Hinterradantrieb
Getriebe, serienmäßig 4-Gang-Schaltgetriebe 3-Stufen-Automatikgetriebe
Getriebe, optional 3-Stufen-Automatikgetriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 205 km/h 210 km/h 225 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 10 s
(11 s)
10,5 s 8 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km 19 l S 22 l S
Quelle[12]

Fünfzylinder-Dieselmotor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kenngrößen 300 SD
Bauzeitraum 1977–1980
Motorkenndaten
Motorbezeichnung OM 617
Motortyp R5-Dieselmotor
Anzahl Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung OHC, Kette
Gemischaufbereitung Vorkammereinspritzung
Motoraufladung Turbolader
Kühlung Wasserkühlung
Bohrung × Hub 90,9 × 92,4 mm
Hubraum 2998 cm³
Verdichtungsverhältnis 21,5:1
max. Leistung 85 kW
(115 PS)
bei 4200/min
max. Drehmoment 230,5 Nm
bei 2400/min
Kraftübertragung
Antrieb Hinterradantrieb
Getriebe 4-Stufen-Automatikgetriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 165 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 17 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km 14 l D
Quelle[6]

Bestand in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgeführt ist der Bestand an Mercedes-Benz Baureihe 116 nach Hersteller- (HSN) und Typschlüsselnummern (TSN) in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt. Typen mit weniger als 100 Fahrzeugen werden nicht ausgewiesen. Bis 2007 beinhaltete der Bestand neben der Anzahl der angemeldeten Fahrzeuge auch die Anzahl der vorübergehenden Stilllegungen. Seit 2008 enthält der Bestand lediglich den „fließenden Verkehr“ einschließlich der Saisonkennzeichen.

HSN/TSN Modell kW 1.1.2005 1.1.2006 1.1.2008 1.1.2009 1.1.2010 1.1.2011 1.1.2012 1.1.2013 1.1.2014 1.1.2015
0009/305 280 S 118 343 332 298 288 290 297 295 303 281 290
0009/306 280 SE, 280 SEL 136 684 675 597 593 606 598 593 593 561 548
0009/307 350 SE, 350 SEL 147 293 290 254 246 267 268 273 260 242 241
0009/308 450 SE, 450 SEL 165 177 196 190 192 202 199 194 200 198 207
0009/312 450 SE, 450 SEL 160 182 164 150 170 174 190 198 207 205 213
0009/318 450 SEL 6.9 210 146 142 126 143 174 184 188 197 203 202
0009/322 280 S 115 686 611 427 456 483 483 497 493 489 485
0009/331 280 SE, 280 SEL 130 770 704 518 548 576 588 598 604 592 623
0009/349 350 SE, 350 SEL 143 197 171 142 160 156 159 170 163 160 157
0009/436 280 SE, 280 SEL 136 1.211 1.068 697 679 755 818 814 817 801 802
0009/437 350 SE, 350 SEL 151 247 213 139 147 175 189 202 206 212 215
0009/438 450 SE, 450 SEL 165 202 178 112 124 154 169 175 175 183 187
Quelle [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22]

Aufgeführt ist die Anzahl der in Deutschland mit H-Kennzeichen zugelassenen Personenkraftwagen der Baureihe 116.

Stichtag 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2011 1.1.2013 1.1.2014 1.1.2015
Anzahl 2.673 2.971 3.128 3.195 3.231 3.315
Veränderung + 11,1 % + 5,3 % + 2,1 % + 1,1 % + 2,6 %
Rang 9 8 10 10 10 11
Quelle [23] [23] [24] [25] [26] [27]

Umbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sind einige Umbauten der S-Klasse-Limousine zu Kombis bekannt. Diese Umbauten wurden in England gefertigt (z. B. beim Karosseriebauer Crayford) unter Verwendung von Heckklappen und Rahmen des Ford Granada.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heribert Hofner: Die S-Klasse von Mercedes-Benz. Von der Kultur des Fahrens. 1. Auflage. Bleicher, Gerlingen 1993, ISBN 3-88350-164-6.
  • Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 80–86.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mercedes-Benz W 116 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Mercedes-Benz V 116 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Illustrierte Chronik der Daimler-Benz AG, herausgegeben durch das Konzernarchiv
  2. a b c d e f Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 80.
  3. Previous Winners. 1974. Car of the Year, abgerufen am 14. Dezember 2015 (englisch).
  4. a b c d e f Helmut Eicker: Weltbestleistung. Der 450 SEL 6.9 setzt neue Maßstäbe in der automobilen Spitzenklasse. In: auto motor und sport 21/1975. 11. Oktober 1975, S. 28–40, abgerufen am 3. Januar 2016 (PDF).
  5. Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 81, 86.
  6. a b Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 86.
  7. Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 81.
  8. a b Mercedes-Benz 300 SD. Mercedes-Benz Museum GmbH, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  9. Frederik E. Scherer: Turbodiesel in der S-Klasse. autobild.de, 17. März 2014, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  10. Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 80, 81.
  11. Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 83.
  12. Werner Oswald: Deutsche Autos 1945–1990. Band 4. Audi, BMW, Mercedes, Porsche und andere. 2. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02131-5, S. 84–86.
  13. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2005 nach Herstellern und Typen mit ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes Sonderheft 4 zur Reihe 2, 1. Januar 2005. Kraftfahrt-Bundesamt, Mai 2005, S. 22–24, 27, archiviert vom Original am 18. März 2006, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  14. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2006 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraumklassen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes Sonderheft 4 zur Reihe 2, 1. Januar 2006. Kraftfahrt-Bundesamt, Juni 2006, S. 99, 100, archiviert vom Original am 9. Oktober 2006, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  15. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2008 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraumklassen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2008. Kraftfahrt-Bundesamt, Juni 2008, S. 108, 109, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  16. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2009 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2009. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2009, S. 115–117, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  17. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2010 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2010. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2010, S. 115, 116, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  18. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2011 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2011. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2011, S. 121–123, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  19. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2012 nach Herstellern, Handelsnamen, ausgewählten Merkmalen und Hubraum. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2012. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2012, S. 127, 128, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  20. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2013 nach Herstellern, Handelsnamen und ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2013. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2013, S. 48, 49, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  21. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2014 nach Herstellern, Handelsnamen und ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2014. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2014, S. 51, 52, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  22. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2015 nach Herstellern, Handelsnamen und ausgewählten Merkmalen. In: Statistische Mitteilungen des Kraftfahrt-Bundesamtes FZ 2, 1. Januar 2015. Kraftfahrt-Bundesamt, Juli 2015, S. 52, 53, abgerufen am 14. Dezember 2015 (PDF).
  23. a b Erstmals mehr als 200.000 Pkw mit H-Kennzeichen auf Deutschlands Straßen. Verband der Automobilindustrie, 2. August 2011, archiviert vom Original am 29. Oktober 2013, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  24. Mehr als 230.000 Pkw mit H-Kennzeichen auf deutschen Straßen. Verband der Automobilindustrie, 4. Mai 2012, archiviert vom Original am 29. Oktober 2013, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  25. Zahl der Oldtimer mit H-Kennzeichen steigt auch 2012. Verband der Automobilindustrie, 13. Mai 2013, archiviert vom Original am 31. März 2014, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  26. Zahl der Oldtimer mit H-Kennzeichen steigt um knapp 10 Prozent. Verband der Automobilindustrie, 22. April 2014, archiviert vom Original am 6. August 2014, abgerufen am 14. Dezember 2015.
  27. Jetzt mehr als 300.000 Oldtimer auf Deutschlands Straßen. Verband der Automobilindustrie, 15. April 2015, abgerufen am 14. Dezember 2015.