Wikipedia Diskussion:Richtlinien Biologie

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Abkürzung: WD:RL/B, WD:RLB

Inhaltsverzeichnis

Schrägschrift[Quelltext bearbeiten]

Macht die Unterscheidung Familie und Arten/Gattungen durch Schrägschrift Sinn? Das steht doch eigentlich ohnehin da. Was mir gar nicht gefällt ist die Fett-kursive-Schreibung bei Arten ohne dt. Namen: Das führt dazu, dass das vielleicht als "übliche" Schreibweise des Artikelstichworts falsch verstanden wird und weicht von der eigentlich üblichen Norm (nur Fettschrift) ab. Uli 18:56, 1. Feb 2004 (CET)

Hallo Uli,

es handelt sich bei der wissenschaftlichen Namensgebung einfach um Regeln, die international durch Konventionen (genauer durch den International Code of Zoological Nomenclature) festgelegt sind. Wenn wir uns an diese Regeln nicht halten, verlieren wir im Gebiet der Biologie unsere wissenschaftlich Glaubwürdigkeit, ähnlich wie es der Fall wäre, wenn wir die Jahreszahlen nach dem Mayakalender angeben würden. Necrophorus 19:17, 1. Feb 2004 (CET)

Hallo Uli, auch von mir noch ein Kommentar dazu (wg. Bearbeitungskonflikt hinter Necrophorus-Beitrag):
Ob die Unterscheidung Sinn macht, ist eine gute Frage, allein schon, da die Abgrenzung von Rangstufen wie "Gattung" und "Familie" in meinen Augen eigentlich ohnehin nicht so viel Sinn ergibt. Wir haben uns ja aber nun mal für die klassische Systematik entschieden und da gelten dann - Unsinn hin, Unsinn her - die internationalen Nomenklatur-Codes, die auch solche Sachen wie Kursivsetzung festschreiben. Und weil wir in der Wikipedia ja keine neuen Konventionen etablieren wollen, sondern uns an das Gegebene halten müssen, sollten wir das, denke ich, auch so übernehmen.
Was die fett-kursive Schreibung angeht, haben wir da einen Clash zweier Normen:
  • Das Artikelstichwort wird immer fett geschrieben.
  • Wissenschaftliche Art- und Gattungsnamen stehen immer kursiv.
Eine von beiden müssen wir verletzen. Ich plädiere für die Beibehaltung der zweiten, da erstens das Artikelstichwort bei fett-kursiver Schreibung ja immerhin doch noch fettgedruckt ist und damit der üblichen Norm zumindest teilweise entspricht (Fettdruck statt Nur-Fettdruck) und zweitens die Verwechslungsgefahr mit der üblichen Schreibweise bei anderen Artikeln in meinen Augen quantitativ nicht so gross ist. Es gibt zwar wesentlich mehr Arten als deutsche Namen dafür, aber die meisten Artikel werden wir wohl zu Arten mit deutschen Namen bekommen, so dass Hadrocodium wui und Aloe vera eher (begründete) Ausnahmen bleiben werden. Und wenn sich jemand wirklich über die "Geraderückung" seines fett-kursiven nicht-(Gattung,Art)-Artikelnamen beschwert, kann man ihn/sie ja jederzeit zur Klarstellung an diese Seite verweisen. --mmr 19:43, 1. Feb 2004 (CET)
Ok, wenn die Kursivsetzung tatsächlich üblich ist, dann sollten wir das so machen. Uli 19:51, 1. Feb 2004 (CET)

Bäume[Quelltext bearbeiten]

Hi ihr Lieben.

Beim Überarbeiten der Homonymseiten ist mir aufgefallen, dass bei den Bäumen ein Riesendurcheinander herrscht. Ich kann das mit meinem Zwobot in Ordnung bringen, wenn das gewünscht wird. Dann wäre ich froh, eine Liste aller "umgangssprachlichen" Baumnamen zu bekommen, die eigentlich keine Arten, sondern Gattungen sind (Linde, Tanne, etc.). Bitte unter Benutzer:Zwobot/Baumgattungen.--Katharina 12:23, 18. Mai 2004 (CEST)


Hallo, ich versuche mich ja schon an die Regeln für die Textgestaltung zu halten, insbesondere nach DIN 5008 und an das was im Duden steht:

Kursivschrift und Klammern[Quelltext bearbeiten]

Ist kursiver Text eingeklammert, werden auch die Klammern kursiv gesetzt; das nachfolgende Satzzeichen kann kursiv oder gerade gesetzt werden.

(xx xxxxx xx)

Schaut mal ganz genau hin, wie in der Wikipedia die Zusammenfassung geklammert ist. Genau so. Wenn ich die Klammern kursiv setze, machen sie andere aber wieder gerade. Das ist doch nicht produktiv.

Simplicius 01:07, 23. Mai 2004 (CEST)


Ohja, ich bin auch für Typographie! Es gibt doch bots, die sich langweilen?! Das wäre doch eine Aufgabe für die: suche "(´´", aber nicht "(´´´", jedoch "(´´´´´" und ersetze "(´´" durch "´´(" und bei "´´)" genauso. Bill Öŝn 14:44, 23. Mai 2004 (CEST)

Es geht bei der Kursivschreibung von Artnamen doch gar nicht um typografische Fragen. Die Leitlinien der Biologie richten sich hier vollständig nach den internationalen Konventionen für die wissenschaftliche Benamsung, nach der eine Kursivschrift von wissenschaftlichen Art- und Gatungsnamen vorgeschrieben ist. Entsprechend wird diese auch nur bei diesen Namen verwendet und eben nicht bei den sie umgebenden Klammern. Dass der Ratgeber der Volksverblödung, genannt Duden, da anderes vorgibt zur "schöneren" Gestaltung von Texten mag sein, es wird dadurch allerdings weder zur Regel noch lässt es sich mit den internationalen Standarts vereinbaren, es bleiben einfach Richtlinien, die hier nicht anwendbar sind. -- Necrophorus 15:05, 23. Mai 2004 (CEST)

Ich habe die Kursivschrift ja auch nicht in Frage gestellt. Dein Problem mit dem Duden und der DIN 5008 scheint auch ein persönliches zu sein. Simplicius 16:11, 23. Mai 2004 (CEST)

Ich stimme hier nochmals ausdrücklich Necrophorus zu, die Regeln des Duden für die Textverarbeitung mögen für Sekretariatsarbeiten u. ä. nützlich sein, sie sind jedoch weder rechts- noch wikipediaverbindlich. Die Regeln für die Schreibung wissenschaftlicher Taxonnamen sind hier in unseren Leitlinien Biologie niedergeschrieben und werden nahezu überall in der Wikipedia auch konsistent so verwendet; so sollte es bitte auch bleiben. Danke --mmr 21:49, 23. Mai 2004 (CEST)

Kategorisierung Biologie[Quelltext bearbeiten]

Warum werden unter Wikipedia:Leitlinien Biologie alle möglichen Tierkategorien in der Mehrzahl gelistet, während sich im Artikel über die Wikipediahauptkategorien unter Biologie/ Lebewesen/ Tier/ Wirbeltier so gut wie keine Tiere in der Einzahl finden???MJH 12:21, 20. Sep 2004 (CEST)

Ganz einfach, weil die Einzahlformen falsch sind und nicht mit unseren Leitlinien übereinstimmen. Ich habe sie daher gelöscht. --mmr 16:13, 20. Sep 2004 (CEST)
P. S.: Solche Fragen bitte am besten in Diskussion:Portal Lebewesen stellen, da dort mehr Menschen mitlesen. --mmr 16:13, 20. Sep 2004 (CEST)

Kategorisierung der Fachliteratur[Quelltext bearbeiten]

Hi All! Mit ein paar Mitstreitern sind wir gerade dabei unter Diskussion:Portal_Literatur/Vorschlag_zur_Kategorisierung die Kategorisierung der Literatur in den Griff zu bekommen. Leider ist bisher noch nicht klar, ob wir nur die Belletristik behandeln sollen oder auch die Sach- und Fachbücher der einzelnen Wissenschaften etc. Momentan kümmern wir uns ausschließlich um die Belletristik, aber wir sollten bald wissen, was mit den Fachbüchern passieren soll. Ein gangbarer Weg wäre es, wenn wir alle Sachbücher bis in die frühe Neuzeit "übernehmen" und die unter der Kategorie:Wissenschaftliche Prosa behandeln. Moderne Bücher (wie "Der große Brehm", "Kosmos-Naturführer Blumen" etc.) aber von euch kategorisiert werden. Was meint ihr? --Henriette 19:48, 26. Jun 2004 (CEST)

Ich kann mir gut vorstellen, eine Kategorie biologischer Sachbücher unter Biologie einzurichten. Ich hatte zwar mehr an Systema naturae oder On the Origin of Species als an den Kosmos-Blumenführer gedacht, aber das spielt ja hier keine Rolle ;-) Was die Auflistung der Sachbücher bei der Literatur angeht, will ich euch nicht reinreden. Es spricht auch meines Wissens nichts gegen Doppelkategorisierungen: De Partibus Animalium von Aristoteles kann ja durchaus bei den biologischen Werken und bei Wissenschaftliche Prosa stehen. Liebe Grüße --mmr 20:29, 26. Jun 2004 (CEST)
OK. Dann richten wir eine Kategorie:Sachbuch ein (bzw. haben wir die schon) und ihr könnt ja ab und an mal nachschauen, ob sich was für euch findet. Wir hatten da einige Diskussionen, weil wir überlegten, ob wir trennen sollen zwischen "Autor" (für Sachbücher) und "Schriftsteller (für Belletristik); mittlerweile läuft es wohl darauf hinaus, daß wir konsequent "Autor" vergeben. Vielleicht lasst ihr euch noch einen schönen Namen für die Literaturkategorie einfallen? Sowas wie Kategorie:Sachbuch (Biologie)... Dann könnten wir auch gleich in der Beschreibung der Sachbuchkategorie drauf hinweisen, daß es so etwas gibt :-) Sorry übrigens, daß ich eher an den blöden Kosmos-Naturführer gedacht hatte, als an den ehrwürdigen Herrn Darwin ;-) --Henriette 20:46, 26. Jun 2004 (CEST)

Kriechtiere[Quelltext bearbeiten]

Der Name Kriechtiere mag vielleicht üblich sein, aber die Dinosaurier z.b. die als Reptilien eine Unterkategorie bei den Kriechtieren bekommen haben, sind keineswegs bloß gekrochen... --KatEgo 08:51, 27. Jun 2004 (CEST)

  • Auch die Flugsaurier und die Seschlangen sind noch nie gekrochen, gehören faktisch trotzdem in die "Reptilien", zu deutsch Kriechtiere. -- Necrophorus 10:24, 27. Jun 2004 (CEST)
  • Und ahnst Du schon, was Zitronenfalter mit Zitronen nicht tun... aber was rede ich da? Entnahme 11:45, 27. Jun 2004 (CEST)

ICZN[Quelltext bearbeiten]

Ich habe diesen Satz entfernt: Die Namensgebung biologischer Artikel richtet sich nach dem International Code of Zoological Nomenclature. Unsere Namensgebung sieht deutsche statt wissenschaftlicher Namen vor; außerdem, dass höhere Taxa im Plural benannt sind. Das hat mit dem ICZN wenig zu tun, denke ich. -- Baldhur 20:54, 21. Jul 2004 (CEST)

Mehrfachvererbung der Kategorien Pflanzen und Tiere[Quelltext bearbeiten]

  • Ich würde mir die Kategorie ebenso Pflanzen unter der Kategorie Botanik wünschen und die Kategorie Tiere unter der Kat Zoologie. Eine sture one-way Hierarchie ist nicht nötig. Brummfuss 16:46, 12. Aug 2004 (CEST)
    • Hallo Brummfuss, setz' Deinen Beitrag doch bitte auf die Diskussionsseite von Portal:Lebewesen; hier lesen nicht soviele Leute mit. Inhaltlich gibt es mit dem Vorschlag Probleme, weil wir die Leute eigentlich gerade davon abhalten wollen, ihre Pflanzenartikel in die Kategorie:Botanik zu setzen, was vielleicht widersprüchlich wirkt, wenn wir selbst eine Kategorie:Pflanzen darin aufnehmen. Aber das besprechen wir am besten auf der oben angegebenen Seite. --mmr 00:25, 13. Aug 2004 (CEST)

Naturdenkmäler/Besondere Bäume[Quelltext bearbeiten]

Wie sollte ich solche Artikel kategorisieren? Geographisch oder botanisch? Bsp.: Markante und alte Baumexemplare in Deutschland, Nigerlbuche usw. --elya 22:36, 28. Dez 2004 (CET)

Geografie passt hier m. E. als Oberthema besser, es kommt ja weniger auf die allgemeinen botanischen Merkmale als auf den speziellen Baum an seinem jeweiligen Standort an. Gruß --mmr 23:38, 28. Dez 2004 (CET)

Pflanzen[Quelltext bearbeiten]

Ich habe den Satz: "Bei den Pflanzen sollen Artikel, die ein altes, in unserer aktuellen Systematik der Bedecktsamer nicht vorkommendes Taxon, beschreiben, keine Taxobox erhalten, beispielsweise die Lilianae." ergänzt. Das wird auch in der Praxis bei der Überarbeitung der Pflanzenartikel von den Usern so gehandhabt.

Ich habe ihn noch etwas verallgemeinert, das Prinzip ist ja nicht nur für die Pflanzen sinnvoll. Gruß --mmr 16:37, 2. Mär 2005 (CET)

Nutzpflanzen, insbesondere Obst[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich hatte nur vor einem Jahr mal einige Sätze in Wikipedia beigesteuert, wollte jetzt endlich einen Artikel zu einer Obstart (Pawpaw) schreiben. Dabei fiel mir auf, daß das Thema 'Obst' kaum organisiert scheint. Jedenfalls fand ich einen Artikel zu Obst, in dem zwischen hier wachsenden Arten 'Banane' und 'Kakao' stand. Himbeere und Brombeere fanden sich zwar in der Liste unter Sammelsteinfrüchte, aber einige Rubushybriden standen irgendwo wild zwischen anderen Beeren, die nicht weiter gegliedert waren. In einer Kategorien(?)-Seite zu Obst finden sich viele Apfelsorten auf einer Ebene mit ganz anderen Obstarten genannt, also Arten und Sorten gemischt. Und auf der Suche nach Informationen zur Struktur stieß ich hier bei den Leitlinien Biologie zwar auf eine Kategorie 'Nutzpflanzen', die aber nur die Unterkategorien 'Heilpflanzen' und 'Würzpflanzen' enthält. Kein Obst, kein Gemüse. Kurz: Der ganze Themenkomplex Obst müßte eigentlich komplett gegliedert, auf Konsistenz geprüft und ergänzt werden. Uh, große Worte für einen unerfahrenen Newbie.

Daher meine Frage: Kann/soll ich damit einfach anfangen? Oder gibt es doch schon irgendwelche Templates, Entwürfe oder wasweissich, an die ich mich wenn möglich halten sollte? Gibt es hier andere Leute, die eigentlich das 'Obst' adoptiert haben und denen ich dazwischenfunken würde? Im Wikipedianerartikel habe ich zwar einige Leute unter Agrarwissenschaften gesehen, aber mir schien keiner von denen auf Obst spezialisiert zu sein. (ich beschäftige mich auch nur als Hobby damit.) Gibt es irgendwelche Hilfsmittel oder Webseiten, die die Struktur und Verlinkung der betreffenden Kategorien und Artikel übersichtlicher machen? Baumdiagramme oder so? Sollte ich mein Anliegen besser woanders vortragen? Danke für Eure Tipps. Re-mark

Ich habe selbst keine Ahnung von Obst aber was die Kategorien angeht kannst du ruhig welche für Obst anlegen halt unterhalb der Nutzpflanzen. Ansonsten fang einfach mal an es wird dann wohl schon wer aufmerksam werden der auch dabei ist so gehts denk ich am einfachsten --chb 19:15, 12. Mai 2005 (CEST)
Ich schließe mich chb an, fang am besten einfach an - wir sind über jeden froh, der mitarbeitet. Entwürfe für den Obstbereich gibt es meines Wissens noch nicht und auf Obst spezialisierte Wikipedianer kenne ich im Moment auch keine. Die einzige Richtlinie ist, dass in den unter Nutzpflanzen stehenden Kategorien, Unterkategorien, UnterUnterkategorien etc. wirklich auch nur Nutzpflanzen stehen sollten. Sowas wie Nutzpflanzen < Obst < Apfelsorten wäre also prima, Nutzpflanzen < Obst < Obstbau aber nicht, weil Artikel zum Obstbau selbst keine Nutzpflanzen sind. (Ich sage das nur, weil wir gelegentlich solche Fehlkategorisierungen haben.) Einen automatischen Überblick zur Gesamtkategorienstruktur gibt es meines Wissens nicht; die Struktur im Lebewesenbereich versuchen wir auf dieser Seite einigermaßen konsistent zu halten. Wenn Du also neue Unterkategorien von Kategorie:Nutzpflanze angelegt und mit Leben gefüllt hast, wäre es schön, wenn Du sie auf dieser Seite eintragen würdest, damit wir den Überblick behalten. Liebe Grüße --mmr 00:53, 13. Mai 2005 (CEST)

Entweder habe ich die Struktur und/oder Kategorisierung noch nicht begriffen, oder hier liegt eine ziemliche Katastrophe bezüglich Inkonsistenz vor. Ich vermute beides... Man vergleiche Nutzpflanze, Obst, Portal:Lebewesen und Wikipedia:Leitlinien_Biologie. Der Nutzpflanzen-Artikel hat eine unglaublich umfassende Einteilung, die sich aber in den anderen Artikeln und Kategorisierungen nicht wiederspiegelt. Das Portal Lebewesen zeigt eine andere Liste als die Leitlinien Biologie, obwohl ich hier die gleiche Baumstruktur vermutet hätte. Damit ihr nicht glaubt, ich wolle nur diskutieren: ich habe heute erstmal einen Artikel zur Pawpaw geschrieben, na ja, jedenfalls ein Grundgerüst mit etwas Inhalt. Aber ein kurzer Check mit einem Klick in die Systematik-Box ergab, daß die Gattung in der Übergeordneten Kategorie noch nicht enthalten war. Gibt es keine Bots, die das automatisch erledigen? Was ist mit anderen Sprachen, sollte man selber in allen möglichen nationalen Wikipedia-Seiten suche, ob entsprechende Artikel existieren um sie zu verlinken, oder gibt es einen Automatismus dafür? (anhand des wissenschaftlichen Namens sollte das bei Lebewesen ja möglich sein) Wo wären diese Fragen besser aufgehoben? Re-mark

Du vermengst hier mehrere nicht zusammengehörende Dinge. Mit Kategorie meinen wir den im Wiki-Quelltext untenstehenden Link [[Kategorie:Nutzpflanze]]. Solche Kategorien sind nicht aus den Artikeln heraus verlinkt, sondern haben ein separates System. Eine Kategorien-Übersicht findet sich nur hier in den Leitlinien; im Portal Lebewesen sind dagegen Links zu Artikeln im Artikel-Namensraum, was etwas ganz anderes ist. Ebenso verhält es sich mit der Unterteilung, die unter Nutzpflanze vorgenommen wurde. Bitte verwende nur die Kategorien, die sich in den Leitlinien befinden. Eine Kategorie Annonaceae gibt es nicht. Hier gilt die von Franz Xaver eingetragene Kategorie Bedecktsamer, die du wiederherstellen solltest. (Zur weiteren Erläuterung siehe Wikipedia:Kategorien.)
Zur Taxobox: bitte die xx-Hierarchiestufen rausnehmen. Gegebenenfalls Wikipedia:Taxoboxen lesen. Ich weiß nicht recht, was du mit "noch nicht enthalten war" meinst, darum kann ich die Frage eigentlich nicht beantworten. Aber Bots, die irgendetwas im Zusammenhang mit Taxoboxen beim Abspeichern erledigen, gibt es nicht. Auch die Interwiki-Links (Links zu anderen Sprachen) müssen selbst gepflegt werden. Hier haben es Biologen aber leichter, weil es recht leicht ist, bei Google die Erweiterte Suche aufzurufen und auf "wikipedia.org" nach dem wissenschaftlichen Namen zu suchen. Alle möglichen Wikipedia-Seiten muss man nicht durchforsten. Sehr oft genügt es, in der englischen Wikipedia nachzusehen, die meistens schon alle existierenden Interwiki-Links enthält.
Und zur letzten Frage: Am besten aufgehoben sind Fragen dieser Art in Diskussion:Portal Lebewesen, wo es den größten Durchgangsverkehr von Biologen und Biologie-Interessierten gibt - soll heißen, da werden die Fragen von weit mehr Leuten gelesen als hier. -- Baldhur 00:40, 14. Mai 2005 (CEST)
Bedecktsamer wiederhergestellt. Ich hatte mich wie gesagt am Apfel-Artikel orientiert. Dort steht die Kategorie Rosengewächse an dieser Stelle. Das ist doch aber garantiert nicht die nicht die gleiche Stufe wie Bedecktsamer. Das meinte ich mit Inkonsistenz. Beides sind Obstarten, beide sollten in die gleiche Art von Kategorien einsortiert werden. Leider fehlen mir noch die Systematik-Kenntnisse, ich werde es aber im Auge behalten.
Die xx-Hierarchiestufen habe ich rausgenommen. Sie stammten auch vom Apfel, ich wußte nur nicht was hier die passende Unterfamilie etc. sein müßte, hatte gehofft, daß jemand anders die xx gegen etwas sinnvolles austauscht.
Mit 'noch nicht enthalten' meinte ich, daß ich mal auf die Familie 'Rahmapfelgewächse' geklickt habe. Dort sind die in der Familie enthaltenen Gattungen aufgeführt, nur die Gattung Asimina fehlte.
Kann ich diese ganze Diskussion nach Diskussion:Portal Lebewesen verschieben, oder wird das nicht gerne gesehen? Re-mark 00:59, 14. Mai 2005 (CEST)
Klar kannst Du das. Da lesen grundsätzlich mehr an Lebewesen interessierte Leute mit. Gruß --mmr 09:33, 14. Mai 2005 (CEST)

Kopieren von Fehlern[Quelltext bearbeiten]

Ich habe nun bei einigen Fisch-Artikeln Schreibfehler in der Taxobox entdeckt und auch einige verbessert (Arcino-, Action-, etc. statt Actinopterygii). Ich habe aber einfach nicht die Zeit, alle Artikel durchzusehen. Wie könnte man den Ichthyologen nahelegen, ihre Artikel daraufhin zu überprüfen?--Pequeñita 18:10, 23. Jun 2005 (CEST)

Vielleicht kann Benutzer:Zwobot dir helfen. Frag ihn mal auf seiner Diskussionsseite. 84.176.154.183 22:31, 23. Jun 2005 (CEST)

Redirect des Lateinischen Namens[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich möchte folgenden Textabschnitt zur Diskussion stellen:

Deutsche Bezeichnungen
Wenn es für das Lebewesen einen deutschen Namen gibt, sollte der verwendet werden. Der wissenschaftliche Name ist fast immer weniger bekannt und eignet sich nicht für die Benennung des Artikels. Es mag einige wenige Ausnahmen geben, in denen der wissenschaftliche Name bekannter als der deutsche ist (Boa constrictor vs. Abgottschlange), aber in 99,9 % der Fälle wird man sich für den deutschen Namen entscheiden. Allerdings sollte in Fällen, wo auch der wissenschaftliche Name recht häufig ausserhalb der Fachliteratur gebraucht wird, ein Redirect von diesem auf den deutschen Artikelnamen angelegt werden. Dies gilt auch und gerade für eingedeutschte Varianten. So sollte es zum Beispiel bei den Ringelwürmern Redirects von Annelida und Anneliden geben, bei den Korbblütengewächsen einen Redirect von Asteraceae und Compositae und bei den Jochpilzen einen Redirect von Zygomycota. Andererseits dürfte dies bei Taxa mit fest eingebürgertem deutschen Namen entbehrlich sein - ein Redirect von Canis lupus auf den Wolf ist also nicht notwendig.

Meine Meinung ist: macht immer ein Redirect des lateinschen Namens! Warum? - Weil dann Artikelschreiber aus anderen Ländern die deutschen Tierartikel ohne Probleme finden, ohne den deutschen Namen zu kennen und daduch a) Interwikis auf die deutsche Seite legen können, b) Die Bilder sehen und auch auf den andersprachigen Seiten verwenden können und c) evt. den Autor & das Jahr bei uns abschreiben können

--Jonathan Hornung 15:15, 13. Aug 2005 (CEST)

Halte ich für sinnvoll und meistens (wenn ich nicht zu faul bin) mache ich das auch so. -- Achim Raschka 12:35, 14. Aug 2005 (CEST)
Halte ich auch für sinnvoll und mache das auch immer so. Andere Wikipedias scheinen das ebenfalls so zu handhaben, so dass sich mit GlobalWPSearch bei der Suche nach dem lateinischen Namen oft anderssprachige Artikel finden lassen, was ohne diese Redirects nie gehen würde. -- aka 12:42, 14. Aug 2005 (CEST)
Finde ich gut, nur wird wohl das Anlegen von Redirects bei allen Artikeln relativ schwierig werden, vielleicht mit einem Bot? --chb 13:07, 14. Aug 2005 (CEST)
Ich habs bisher bei allen meiner Artikel so gemacht. Ich würde vorschlagen, dass jeder seine Artikel nochmal kontrolliert und sonst, einfach mal kontrollieren und ggf. redriect erstellen. Bot finde ich persönlich zu aufwendig. --Jonathan Hornung 16:54, 14. Aug 2005 (CEST)
Okay, ich formuliere die Leitlinien dann mal um. Dass ich allerdings alle Artikel kontrolliere, die ich hier je geschrieben habe, ist doch zu viel verlangt. Dann bin ich ja erst mal einen Monat nur mit dem Erstellen von Redirects beschäftigt ;-) -- Baldhur 20:32, 14. Aug 2005 (CEST)


Taxoboxen bei ausgestorbenen Arten - wieso nicht?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, Es herrscht hier die Leitlinie, dass ausgestorbene Arten nicht mit Taxoboxen versehen werden sollten. Aber wieso eigentlich nicht? In der englischen Wickipedia wird fast jeder Artikel über ein ausgestorbenes Lebewesen mit einer Taxobox versehen. Ich schreibe z.B. einen Artikel über Eotyrannus lengi, einem ausgestorbenen Dinosaurier, und darf keine Taxobox verwenden. Aufgrund der folgenen Punkte fand ich das echt schade.
Gründe, die für die Verwendung von Taxoboxen bei ausgestorbenen Arten sprechen:

1. Die Klassifikation des Taxons muss kompliziert im Text umschrieben werden - in einer Taxobox kann man das übersichtlicher und leichter darstellen. Bei den meisten ausgestorbenen Arten besteht eine genaue Klassifikation, wenn nicht kann die Taxobox immernoch weggelassen werden oder es kann einfach ein "unsicher" erscheinen, wenn man auf eine fragliche Taxaebene angelangt ist.

2. In den wenigsten Artikeln über ausgestorbene Tiere erscheint der Beschreiber und das Beschreibungsjahr, und wenn ja muss man erst lange suchen. Mit einer Taxonbox sieht man auf einem Blick, ob der Beschreiber erwähnt wurde oder nicht - auch kann sie den Autor daran erinnern, dass so etwas eingefügt werden sollte!

3. Der Artikel wirkt schöner und aufgelokkerter.

4. Es kann leicht auf Unterarten hingewiesen werden (das gibt es auch in der Paläontologie!). Wenn man über eine Gattung schreibt, können in einer Taxonbox leicht die verschiedenen Arten erwähnt werden.

Man könnte die Taxoboxen kennzeichnen, wenn es sich um ein ausgestorbenes Tier handelt (um Verwechselungen vorzubeugen). Mir würde das Artikelschreiben über ausgestorbene Tiere wesentlich mehr Spaß machen, wenn ich Taxoboxen verwenden darf!

Was meint ihr dazu? Jens Lallensack 11:17, 30. Okt 2005 (CET)

Ich bin dafür. In vielen Artikeln über ausgestorbenen Tiere gibt es keine Struktur, alle sehen anders aus, da muß dringend etwas gemacht werden. Eine Taxobox ist nur eine kleine Hilfe, aber sie ist eine. Man sieht auf den ersten Blick Verwandschaftsverhältnisse und kann sich durchklicken. Es gibt ja das Argument das die Zuordnung schwer bzw. umstritten ist, z.b. Archaeopteryx. Dann muß man in der Taxobox umstrittene Taxa eben weglassen und im Text die Problematik erläutern.--Haplochromis 11:30, 30. Okt 2005 (CET)
Im Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Paläo haben wir eine Paläo-Box entworfen, die den Schwerpunkt weniger auf die Systematik, sondern mehr auch auf Fundorte usw. legt. Damit könnte angezeigt werden, dass sich die Taxonomie der Fossilien von der genauen Systematik der rezenten Lebewesen unterscheidet. Anhand von Knochenstücken kann man ja auch kaum so genaue taxonomische Untersuchungen anstellen wie an einer lebenden Population, auch der zentrale Artbegriff ist nicht zu verifizieren, phylogenetische Untersuchungen sind schwierig oder unmöglich. Man könnte damit Kritik an zweierlei Maß bei den Taxoboxen vermeiden. Die Paläo-Boxen unterscheiden sind auch farblich von den Taxoboxen.--Regiomontanus 01:39, 1. Nov 2005 (CET)
Die klassische Systematik auf ausgestorbene Taxa anzuwenden, halte ich für problematisch. Zumindest die Rangbezeichnungen wie Familie, Ordnung und Klasse sollte man in diesem Zusammenhang weglassen. Die sind schon bei rezenten Lebewesen umstritten genug, bei fossilen Arten zum Beispiel Reptilien und Vögel als gleichrangige Taxa einzuführen, halte ich aber wegen der Arten in Zwischenstellungen für irreführend.
Die Versuche, eine Paläobox zu kreieren, waren mir neu. Ich finde die Idee grundsätzlich nicht schlecht, da es tatsächlich sonst keine gute Möglichkeit gibt, den Autor eines Taxons unterzubringen. Auch die Idee, den Schwerpunkt auf Fundorte und Zeitalter zu legen, ist gut. Außerdem wäre das eine Gelegenheit, die unsäglichen Dinoboxen zu entfernen, die sich hier und dort finden. Ich würde wie gesagt an eurer Stelle davon Abstand nehmen, klassische Rangbezeichnungen zu verwenden.
Die Bemerkung kann ich mir nun aber nicht verkneifen: Dass der Spaß am Artikelschreiben davon abhängen soll, eine Taxobox im Artikel unterbringen zu können, kommt mir zumindest merkwürdig vor. -- Baldhur 08:16, 1. Nov 2005 (CET)
Das Thema ist Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Paläo#Paläobox nicht ganz zuende diskutiert worden. Unter der Voraussetzung, das sich der taxonomische Teil auf die unumstrittene Großsystematik beschränkt, ist eine Paläobox (um von dem Reizwort "Taxobox" wegzukommen) sicher der bessere Weg als das "Durchprügeln" irgendeiner Taxonomie in einer Taxobox um jeden Preis. Darum besser zweigleisig fahren: Ein Taxobox für die rezenten Taxa, die Paläobox für die fossilen, wobei leztere den Schwerpunkt auf die von Baldhur angesprochenen Punkte legt. Wie dann eine solche Box im Detail aussehen sollte, kann besser im WikiProjekt Paläo weiterdiskutiert werden, denn dort gibt's schon einiges dazu. --TomCatX 11:56, 1. Nov 2005 (CET)
Ich schließe mich ausdrücklich Baldhur an: Bitte keine Ränge für ausgestorbene Taxa oder "Zwischenstufen", die nur wegen ausgestorbener Arten zwischen relevanten Taxa mit modernen Arten notwendig werden, einfügen. Also keine Ordnung Dinosauria, keine Supra- oder Epiklasse Synapsida oder ähnliches. Klassische Ränge ergeben schon für moderne Taxa nur wenig Sinn; wenn man die ganzen ausgestorbenen Arten dazunimmt, werden sie vollends sinnlos. Wenn schon Paläobox, dann auf jeden Fall mit deutlichem inhaltlichem Unterschied zu den Taxoboxen für moderne Taxa. --mmr 05:12, 10 November 2005 (CET)
Siehe auch Portal Diskussion:Lebewesen#Taxoboxen bei fossilen Arten. Da bin ich ja auch absolut d'accord. Taxoboxen sind kein Selbstzweck und ich hatte die Sache für mich auch schon ad acta gelegt. Aber da offenbar viele ein Interesse an diesen Boxen haben - und damit wir die Sache unter Kontrolle behalten - haben wir mal einen Vorschlag zuende entwickelt: Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Paläo#Paläobox - Prototyp. Viele Grüße, --TomCatX 13:27, 10 November 2005 (CET)
Ich habe mich dort mal zu Wort gemeldet. Lieben Gruß --mmr 01:41, 11 November 2005 (CET)

Kursivschreibung[Quelltext bearbeiten]

Hi, mir als Laien ist die folgende Regel unverständlich: „Wissenschaftliche Taxonnamen werden nur für Gattung und Art kursiv dargestellt.“ Warum werden nicht alle wissenschaftlichen Taxonnamen kursiv geschrieben? Diese Fallunterscheidung scheint mir unnötig kompliziert zu sein. Was sind die Gründe für diese Regelung? --jpp ?! 13:46, 11. Nov 2005 (CET)

Das haben wir uns nicht ausgedacht, das ist in den nomenklatorischen Regelwerken entsprechend festgelegt (für die Zoologie der ICZN). Den Abschnitt, der die Kursivschreibung regelt, konnte ich im ICZN zwar jetzt auf die Schnelle nicht finden, aber irgendwo in den Paragraphen steht es (wahrscheinlich eher als Empfehlung denn als Muss-Bestimmung). In der Fachliteratur ist diese Schreibweise international üblich.
Die unbefriedigende Antwort lautet also: Wir machen das so, weil es überall so gemacht wird. Vielleicht kann jemand anders den Grund nachliefern, weshalb überhaupt einmal diese Regel eingeführt wurde. -- Baldhur 14:07, 11. Nov 2005 (CET)
Jedenfalls dient es der Übersichtlichkeit von zoologischen Artikeln. Auch die Abkürzung des Gattungsnamens bei Wiederholungen und Gegenüberstellung einzelner Arten (z.B. die Hominiden Homo neanderthalensis und H. sapiens sowie H. pekinensis) dient der Konzentration auf das Wesentliche. Wenn man aber zu viele Ausdrücke oder Kategorien kursiv setzt, dann geht diese Übersichtlichkeit wieder verloren. Deshalb könnten wir es hier auch so belassen.--Regiomontanus 14:40, 11. Nov 2005 (CET)
Eine Aufgabe dieser Regel steht auch nicht zur Debatte. -- Baldhur 15:06, 11 November 2005 (CET)

Verbreitungsgebiet[Quelltext bearbeiten]

Hallo, gibt es ähnlich den Taxoboxen vielleicht auch irgendeinen Standanrd oder Vorlage, um das Verbreitungsgebiet einer Art auf einer stilisierten Landkarte koloriert darzustellen? Ich sehe das in manchen Bestimmungsbüchern und finde es sehr leserfreundlich, da man die Verbreitung einer Art so optisch superschnell erfassen kann.--JFKCom 15:35, 26. Nov 2005 (CET)

Solche Karten gibt es auch in der Wikipedia, hauptsächlich in den "Exzellenten" über Lebewesen, z.B. Rötelfalke#Vorkommen und Verbreitung.--Regiomontanus 16:16, 26. Nov 2005 (CET)
Ja, das schaut auch entsprechend hübsch aus. Aber wie schwierig ist es eigentlich, so eine Karte zu machen?--JFKCom 16:43, 26. Nov 2005 (CET)
Achim Raschka kann Dir sehr wahrscheinlich in dieser Hinsicht weiterhelfen. Gruß --mmr 02:35, 28. Nov 2005 (CET)

Namensgebung für die Artikel[Quelltext bearbeiten]

da gibt's die diese frage, ob's Holz-Apfel oder Holzapfel heissen soll (dort wurde auf 2. umgestellt.) haben wir da irgendeine entscheidung? wenn ja, gibt es einen platz, um "falsche" artikel zu sammeln? --W!B: 23:22, 6. Mär 2006 (CET)

Rassen im Singular oder Plural?[Quelltext bearbeiten]

Während Artikel zu Bienen- und Hunderassen im Singular benannt sind, finden sich in der Liste der Haustaubenrassen lauter Plurallinks. Was ist denn jetzt korrekt? Die Leitlinien gehen hierauf leider nicht ein. --Head 23:49, 12. Mär 2006 (CET)

Der Singular ist korrekt. Haustierrassen sind keine übergeordneten Taxa, und daher gilt für sie die Wikipedia-weite Immer-Singular-Regel. --Baldhur 20:33, 13. Mär 2006 (CET)

Navileiste[Quelltext bearbeiten]

Braucht wer die Navileiste da an der Seite? sonst nehm ich sie wieder raus? --chb 21:11, 29. Jun 2006 (CEST)

Lösch sie bitte noch nicht raus, sondern warte ein paar Tage ab. Danke! --Eneas 23:10, 29. Jun 2006 (CEST)
Jo deswegen frag ich ja nach --chb 23:49, 29. Jun 2006 (CEST)

Relevanz[Quelltext bearbeiten]

Können wir bitte den Passus zur Relevanz in den Mindestanforderungen rausschmeissen? Ich finde, wir sind immer sehr gut mit dem Anspruch gefahren, dass jedes Taxon relevant genug für einen Artikel ist, das sollten wir nicht in den Leitlinien versauen. -- Achim Raschka 11:30, 14. Dez. 2007 (CET)

Ich finde auch, dass grundsätzlich jedes Lemma relevant sein sollte, aber irgendwie muss man deutlich machen, dass man auf das Anlegen eines Artikels verzichten sollte, wenn man nach Lektüre aller existenten Literatur nicht mehr als einen Satz zustande bringen könnte. --Baldhur 11:34, 14. Dez. 2007 (CET)

Namen mit Bindestrichen[Quelltext bearbeiten]

Hallo, im Zusammenhang mit einer Redirekt-Löschung tauchte die Frage auf, ob es La Palma-Rieseneidechse oder La-Palma-Rieseneidechse heißen sollte. Im Artikel Kanareneidechsen steht es ohne Bindestrich, ebenso mit La Gomera und Gran Canaria. Es wurde eine Weiterleitung La Palma-Rieseneidechse angelegt, die aber gelöscht wurde. Eine Diskussion dazu hat hier begonnen. Vielleicht könnt ihr uns aus wissenschaftlicher Sicht helfen. TIA und viele Grüße -- Jesi 03:35, 21. Dez. 2007 (CET)

Es muss La-Palma-Rieseneidechse heißen, weil bei dieser Zusammenschreibung alle Wörter mit Bindestrichen durchgekoppelt werden. Das hat aber nix mit wissenschaftlicher Sicht zu tun, die Schreibung von Trivialnamen wird in der Zoologie durch kein Regelwerk vorgegeben und richtet sich nach üblichen Regelwerken wie Duden und Co. --Baldhur 09:15, 21. Dez. 2007 (CET)
Danke, lt. Duden hatte ich das auch so gefunden, es hätte aber sein können, dass es da in Fachsprachen gewisse Ausnahmen gibt. -- Jesi 10:31, 21. Dez. 2007 (CET)
Ja, so was ist immer möglich. Die Botaniker haben da klare Regeln, wann Bindestriche wo gesetzt werden müssen - Zoologen aber glücklicherweise nicht ;-) --Baldhur 10:36, 21. Dez. 2007 (CET)

Pfeffer[Quelltext bearbeiten]

Hallo, bin über Gewürze darauf gestoßen, daß es die Kategorie:Pfeffer und die Kategorie:Pfeffergewächse gibt. Wirklich beide nötig? Sehe bei Eich aber die größeren Probleme, die beiden Einträge Pfeffermühle und Gewürzstreuerzu akzeptieren. Sollte daran eine Fusion scheitern?Oliver S.Y. 01:19, 17. Feb. 2008 (CET)

Ja, die Fusion scheitert, da in die Lebewesen-Kategorien auch wirklich nur Lebewesen aufgenommen werden. War aber ein guter Versuch. --Muscari 03:30, 17. Feb. 2008 (CET)

Schreibweise deutscher Pflanzennamen[Quelltext bearbeiten]

Sollen die genannten Regelungen zur Schreibweise deutscher Pflanzennamen in den einzelnen Pflanzenartikel generell angewendet werden? Gibt es dabei Außnahmen? Zum Beispiel der Artikel Stieleiche: Ist Stieleiche ein allgemein verbreiteter Begriff oder hätte eigentlich an den jeweiligen Stellen (botanisch-richtig) Stiel-Eiche stehen sollen? Oder sollte lediglich in der Einleitung vermerkt sein, dass auch die botanische Schreibweise Stiel-Eiche existiert?? Bzw. gehört zumindest in die Taxobox der Begriff Stiel-Eiche, weil es sich ja dort um botanische Systematik handelt?--Zarbi 20:29, 16. Apr. 2008 (CEST)

Leider hat sich zum Thema seit fast einen Jahr keiner geäußert (?!). Derzeit gibt es aber eine Diskussion hier [1] . Vielleicht mag ja doch jemand vorbeischauen und mitdiskutieren. Danke, --Zarbi 16:57, 2. Apr. 2009 (CEST)

Es sollte dringend ein Hinweis in die Richtlinien eingebaut werden, dass von solchen Artikelverschiebungen im Zusammenhange mit der Bindestrichfrage abzusehen sei. Diese sind völlig unnötig und widersprechen in den meisten Fällen der Fordrung, eine möglichst verbreitete Namensform als Lemma zu verwenden. -- Abderitestatos 04:02, 4. Aug. 2009 (CEST)

Lebenserwartung[Quelltext bearbeiten]

Ich finde, dass die Lebenserwartung von Lebewesen systematischer Bestandteil von Artikeln sein sollte. Es ist äußerst mühsam solche Angaben zu recherchieren, da sie nur sehr selten in allgemeinen Nachschlagewerken zu finden sind. Es gibt doch die allergrößten Überraschungen (für den Laien): dass Muscheln 6 und mehr Jahre leben, dass es keine Faustregeln gibt wie "Je größer desto längerlebend" etc. Hat das eine Chance Richtlinie für Artikel zu werden? Es würde sich freuen: --Konrad Stein 11:38, 18. Mai 2008 (CEST)

Für eine Richtlinie ist das wohl etwas zu viel des Guten. Richtlinien sollen ja das absolute Minimum formulieren, dass zum Erhalt des Artikels notwendig ist. Die von dir gewünschten Angaben dürften allerdings wohl nur für die wenigsten Lebewesen überhaupt vorliegen. Man mag bei Bäumen oder gut erforschten Tierarten so etwas evtl. finden können (wobei man auch unterscheiden muss zwischen Lebensdauer in Kultur und Lebensdauer in der Wildnis), aber idR dürften solche Angaben für die meisten Lebewesen kaum beizubringen sein. Denis Barthel 12:50, 18. Mai 2008 (CEST)

Layout/Formatierungen[Quelltext bearbeiten]

Jüngst sind mir vor allem in Artikeln zu Gräsern und krautigen Pflanzen etwas eigenwillige Formatierungen bei den Angaben zu Literatur/Weblinks/Einzelnachweise aufgefallen. Diese werden gern unter einen Ober-Abschnitt "Quellen" subsumiert. Das entspricht allerdings in keiner Weise den sonst üblichen Gepflogenheiten (vgl. Wikipedia:Formatierung), die – so möchte ich annehmen – doch wohl auch im „Portal Lebewesen“ gelten. Als wahllos herausgegriffene Beispiele seien die Artikel zu Acker-Schöterich und Glanz-Melde herausgegriffen. Soll/darf das so bleiben oder sind Anpassungen erforderlich? --J.-H. Janßen 17:22, 19. Mai 2008 (CEST)

Nicht nur bei den Botanikern, auch bei den Zoologen, vgl. Klapperschlangen, Großfußhühner und Dutzende, wenn nicht Hunderte weiterer Artikel. Ich verwende sie vor allem, damit klar wird, dass die angegebene Literatur auch wirklich für den Artikel verwendet wurde und nicht bloß eine Angabe weiterführender Literatur ist. Gibt es denn Bedenken gegen diese Art der Formatierung? Bisher hat sich niemand darüber beklagt, nicht einmal in den KLA- und KEA-Abstimmungen. --Baldhur 17:45, 19. Mai 2008 (CEST)

Nochmal Kursivschreibung[Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftliche Taxonnamen werden nur für Gattung und Art kursiv dargestellt. Was ist mit Taxa, die zwischen Gattung und Art eingeordnet sind (Untergattung, Sektion, Subsektion)? -- SibFreak 08:24, 16. Aug. 2008 (CEST)

Für die gilt prinzipiell das Gleiche, also ebenfalls kursiv. Denis Barthel 08:59, 16. Aug. 2008 (CEST)
Danke, dachte ich mir, aber man weiß ja nie ;-) -- SibFreak 13:21, 18. Aug. 2008 (CEST)

Änderung des Artikellemmas für die Kategorisierung bei Bakterien[Quelltext bearbeiten]

Für Archaeen und Bakterien wird wie allgemein üblich auch befolgt: "Gibt es einen deutschen Namen, soll immer dieser verwendet werden. Der wissenschaftliche ("lateinische") Name soll nur dann Anwendung finden, wenn es keinen deutschen Namen gibt."

Bei den Prokaryten ist diese Kategorisierung derzeit äußerst kontraproduktiv. Beispielsweise bezieht sich Clorobien auf eine Familie; Planctomyceten werden von Phylum/Abteilung Planctomycetes weitergeleitet, aber im Artikel auf die Familie Planctomycetaceae bezogen (Gattung gibt es derzeit nicht); Clostridien werden auf eine Gattung weitergeleitet, aber tatsächlich die Gattung verteilt sich polyphyletisch auf die Firmicutes. Das Problem liegt daran, daß die gesamte Systematik bei den Prokaryoten im Umbruch ist. Bis in die 80er Jahre konnte man Bakterien nicht phylogenetisch definieren, das ist erst seit Verwendung molekularbiologischer Methoden (vor allem 16S rRNA Gensequenz) möglich. Man kennt nun prinzipiell die Strukturen der Phylogenie, muß aber sehr viel neu organisieren. Deutsche Namen beziehen sich auf die traditionelle Taxonomie, und werden den neuen Namen nicht angepaßt, oder es wird mit unterschiedlichem Maß gemessen.

Daher möchte ich folgendes anregen: Das Artikellemma ist für die Prokaryoten der Situation anzupassen. Die lateinischen Namen sind zu verwenden. Dann kann die Taxonomie und die entsprechenden Artikel der offiziellen Neusortierung der Taxonomie schnellstmöglich folgen. Deutsche Namen werden somit weitergeleitet, anstatt umgekehrt.

Folge der derzeitigen Praxis ist, daß die Wikipedia bei den Prokaryoten grundsätzlich mehrere Jahre dem Stand der Wissenschaft hinterherhinkt. Beispielsweise enthält der Artikel Clostridien keine Falschaussagen, er ist aber bereits längst nicht mehr aktuell, denn einige Worte über das paraphyletische Cluster der Clostridien sind dringend angesagt. Aber was sind Clostridien? Alle in der Klasse Clostridia, alle in der Gattung Clostridium oder alle im Cluster I der Gattung Clostridium. Da ist die deutsche Definition noch unschärfer, als die lateinischen Begriffe, die selbst noch immer vollkommen unklar sind.

Ich hoffe auf eine heftige Diskussion... --Bollisee 15:53, 26. Aug. 2008 (CEST)

Ich sehe hier wie bei allen anderen Taxa keine wirkliche Notwendigkeit, generell von der Linie der deutschen Namen abzuweichen. Wenn ein deutscher Begriff wirklich nicht eindeutig definiert ist, also in der Fachliteratur nicht einheitlich verwendet wird, dann kann man dann immer noch eine BKS draus machen.
Die Verwendung deutscher Lemmata ist sicher nicht der Grund dafür, dass die Bakterienartikel in der deWP relativ wenig ausgebaut sind, sondern schlicht und einfach die Tatsache, dass es für dieses Gebiet zu wenige Bearbeiter gibt.
PS: Bitte diese Diskussion auf der Redaktionsseite führen, dort ist die richtige Stelle, solche allgemeine Diskussionen zu führen. Griensteidl 20:24, 27. Aug. 2008 (CEST)
Ist verschoben zur Diskussion auf der Redaktionsseite --Bollisee 23:10, 28. Aug. 2008 (CEST)

Schreibweise der wissenschaftlichen Namen und Synonyme[Quelltext bearbeiten]

Hallo. In den Richtlinien ist als Beispiel für die Schreibweise von Synonymen (Syn. = Araneus ceropegia) angegeben. In den Artikeln wird aber meist, für mich auch schöner (Syn.: Araneus ceropegia) verwendet. Sollte man das "=" nicht zum ":" ändern? Grüße --AquariaNR 23:48, 28. Feb. 2009 (CET)

veraltete Trivialnamen[Quelltext bearbeiten]

Ausgehend von der Diskussion um den Begriff Fischreiher ist die Frage aufgeworfen worden, ob (und wenn ja unter welchen Bedingungen) veraltete Trivialnamen mit in die Einleitung gehören. Ich bin der Ansicht, daß dazu mindestens folgende beiden Bedingungen erfüllt sein müssten:

  • die Historische Relevanz sollte gegeben sein, was im Zweifel anhand der erfolgten Rezeption durch Sekundärquellen zu belegen wäre

und

  • Bei Kontroversen (etwa wenn bestimmte Gruppierungen den veralteten Namen absichtlich weiter benutzen), gehört dies ebenfalls explizit mit erwähnt. Wenn ein Trivialname (auch nur teilweise) ein Politikum darstellt, sind wir im Sinne des NPOV dazu verpflichtet, den Leser darüber zu informieren. --89.172.52.136 15:06, 4. Jan. 2010 (CET)
Ich möchte meinen Standpunkt dazu noch einmal kurz darlegen: wir sind eine Enzyklopädie, die kein Papier ist. Folglich gibt es weder Platz- noch sonstige Probleme, die "veralteten Trivialnamen" per redir auf die korrekte wissenschaftliche Bezeichnung und Nennung in der Einleitung darzustellen. Mein Hauptargument dabei ist die Benutzerfreundlichkeit. Nicht jeder User kann mit Ardea cinerea etwas anfangen, vorsichtig ausgedrückt und er wird auch nicht danach suchen. Er wird schlicht nach "Fischreiher" suchen, weil er den Begriff so kennt. Ob das dem Tier gegenüber politisch korrekt ist, sollte dann doch wirklich an zweiter Stelle stehen. Gegen einen Hinweis auf "veralteter Name" ist nichts einzuwenden. Etwas ähnliches gilt auch für Pflanzen, diese sind in den verschiedenen Mundarten unterschiedlich bezeichnet, wo ist das Problem, die Namen darzustellen? Es geht mir schlicht darum, daß der Leser findet, was er sucht. Und da sehe ich keine andere Möglichkeit als redir und Nennung im Artikel. --Capaci34 Ma sì! 10:13, 5. Jan. 2010 (CET)
Ich habe nie vorgeschlagen, den Redirect anzufassen, und auch gegen eine Erwähnung von veralteten Bezeichnungen (so sie denn relevant sind) im Lemma ist nicht das geringste einzuwenden. Mein Vorschlag bezog sich auf die Erwähnung in der Einleitungszeile...! --89.172.51.11 13:19, 5. Jan. 2010 (CET)

Kategorienbaum[Quelltext bearbeiten]

Warum einmal Eukaryoten und einmal Eucaryota, einmal mit k und eingedeutscht, das andere Mal mit c und der wissenschaftliche Name? -- Brudersohn 18:52, 18. Apr. 2010 (CEST)?

Es gibt zwei Kategorienbäume: einmal mit den deutschen Bezeichnungen, einmal mit den wissenschaftlichen. Dementsprechend auch die Bezeichnungen der Kategorien, vgl. auch Kategorie:Rosaceae und Kategorie:Rosengewächse. Griensteidl 19:14, 18. Apr. 2010 (CEST)
Hallo Griensteidl. Dank für Deinen Hinweis. Aber ist Eucaryota wirklich die zur Zeit gültige Bezeichnung für Eukaryoten? Oder ist das Eucarya, wie es Woese, Kandler und Wheelis 1990 vorschlugen? Ist das später geändert worden? Im Artikel Eukaryoten beruft man sich auf Kandler und Wheelis 1990 (ohne allerdings die Quelle genau zu zitieren) für Eucaryota als wissenschaftliche Bezeichnung. Das verwirrt mich. -- Brudersohn 00:19, 19. Apr. 2010 (CEST)
Beides ist sicher gebräuchlich, "Eucarya" aber meines Wissens bei den Leuten beliebter, die parallel von "Bacteria" und "Archaea" reden, während die, die den Eukaryoten die Prokaryoten gegenüberstellen, eher von Eucaryota reden. Insofern würde ich "Eucarya" als die eher systematische Form empfinden und "Eucaryota" als die Form, die eher den Organisationsgrad beschreibt. Dass das aber mal jemand so explizit gesagt oder festgelegt hätte, wüsste ich nicht. -- Cymothoa Reden? Wünsche? 00:58, 19. Apr. 2010 (CEST)
Es gibt noch mehr. Siehe [2]. --Ayacop 08:33, 19. Apr. 2010 (CEST)
Bedeuted das, dass es für die wissenschaftlichen Namen der drei Domänen keine allgemeinverbindliche Regelung gibt, dass jeder die Namen nach Belieben und eigenem Geschmack wählen kann? Gibt es für alle großen Gruppen von Lebewesen Kommissionen, die die Nomenklatur verbindlich regeln, aber für die Lebewesen als Ganzes gibt es das nicht? Und die Publikation von Woese, Kandler, Wheelis 1990 hat in der Hinsicht auch keine entscheidende Bedeutung? -- Brudersohn 11:03, 19. Apr. 2010 (CEST)
Generell: es gibt über der Familienebene keine verbindlichen Regeln wie für Arten, Gattungen und Familien, was die Priorität eines Namens angeht. Man kann jeden gültig beschriebenen Namen für ein Taxon verwenden und ist nicht gezwunge, den ältesten zu nehmen. Es ist dann eine Frage, wessen Systematik man folgt. Das ist hier in der Wikipedia für die Eukaryoten eindeutig geregelt: Grundlage der Systematik ist Adl et al. (siehe Systematik der Eukaryoten). Das Lustige jetzt daran: Adl et al. geben zwar eine genaue detaillierte Systematik der Eukaryoten an, geben für die Eukaryoten - im Gegensatz zu allen anderen Taxa - keinen Autor an. Nur versteckt auf S. 443/444 findet man ein einziges mal die wissenschaftliche Bezeichnung statt dem ansonsten verwendeten eukaryotes: und das ist Eukaryota. Das dürfte damals beim Überarbeiten der Eukaryoten-Systematik übersehen worden sein. Griensteidl 20:50, 19. Apr. 2010 (CEST)
Adl et al. nennen doch noch den Autor, den ich mit einer anderen Quelle gegenchecken konnte. Es sind nicht die in enWP genannten Whittaker & Margulies, 1978, der Name ist 50 Jahre älter... Griensteidl 21:21, 19. Apr. 2010 (CEST)
ACK Griensteidl mit einer kleinen Einschränkung: Es läßt sich jeder beliebige Name verwenden. Eine Abhängigkeit von den unter den Geltungsbereich der jeweiligen Nomenklaturregeln stehenden Namen ist nicht gegeben. Rudolf Richter sprach deshalb 1948 auch von der über der Stufe der Unterordnung einschließlich geltenden nomenclatura describens. Diese "kennzeichnenden Namen" vertreten heute jeweils fast immer Konzepte (und werden dann mit diesen ausgewechselt). Da es selbstverständlich auch keine Regeln zur Bildung der Namen gibt, ist bei aus offensichtlich ein und demselben Stamm abgeleiteten Namen immer zu prüfen, ob es sich um eigenständige Namen mit andersartigem Konzept oder um eine (im Sinne der "einführenden" Autoren) einfache Emendation eines ursprünglichen Namens ohne Konzeptwechsel handelt. Mit besten Grüßen, --Rprick 22:43, 21. Apr. 2010 (CEST)
Das würde dafür sprechen, die Bezeichnung Eucarya zu verwenden. Denn die wird von Woese, Kandler, Wheelis verwendet in ihrer Publikation in PNAS 1990, in der sie das Drei-Domänen-Konzept förmlich vorschlugen. -- Brudersohn 21:52, 23. Apr. 2010 (CEST)
Nein. Da wir in der Eukaryoten-Systematik Adl et al. folgen, sollten wir auch den Namen verwenden, den sie benutzen: Eukaryota Chatton, 1925. Griensteidl 22:00, 23. Apr. 2010 (CEST)
Sehe ich wiederum genauso wie Griensteidl. Genau für solche Fälle habt Ihr Eure Referenz. Mit besten Grüßen, --Rprick 22:25, 23. Apr. 2010 (CEST)
Auch ich möchte mich hier Griensteidl und Rprick insbesondere in Hinblick auf die Konzeptgebundenheit des Namens anschliessen. Beste Grüße, Denis Barthel 00:18, 24. Apr. 2010 (CEST)
Und ich schließe mich an, weil Eukaryota die in den Datenbanken am häufigsten verwendete Variante ist. --Ayacop 07:55, 24. Apr. 2010 (CEST)

sind die Mindestanforderungen nicht zu streng?[Quelltext bearbeiten]

Hallo Liebe Bilogiekollegen, Ich habe folgende Frage an Euch: Wo kann man eigentlich nachlesen, wie die derzeitigen Mindestanforderungen entstanden, diskutiert und beschlossen wurden? Mein Eindruck ist, dass die Mindestanforderungen zwar wünschenswert und auch leistbar sind, dass es aber arbeisökonomisch nicht sinnvoll ist, einen Artikel, der nur Teile dieser Anforderungen enthält, zu löschen, solange keine inhaltlichen Mängel dazukommen. Für jemanden, der sich über z.B. die Gackeltrappe informieren will, dürfte es besser sein, das, was der Artikel jetzt bietet zu finden als gar nichts und auch für jemanden, der die fehlenden Angaben aus seiner Literatur ergänzen könnte, dürfe es leichter sein, da zu starten, wo der Artikel jetzt steht, als bei Null zu beginnen. Ich kenne z.B. im Bereich Botanik einen älteren Hochschullehrer, der Probleme im Umgang mit dem Computer hat, reine Textverarbeitung jedoch beherrscht. Solche Experten schliesst man mit so einer rigorosen Mindestanforderung von der Teilname praktisch aus. Wo sind demgegenüber die Vorteile der derzeitigen Mindestanforderungen? Dass ein allzu rigoroses Vorgehen das Ansehen der Wikipedia bei manchen Experten nicht gerade fördert, kann man z.B. hier, im 2. Beitrag von oben nachlesen: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=5872.0 (Zitat des dotigen Moderators CMB: "... meine eigenen Erfahrungen und die in meinem Umfeld sind nicht so, dass ich dazuraten kann, sich zu beteiligen. Das Problem ist nicht so sehr Bilder und Texte einzustellen, sondern sie gegen Löschungsanträge jeder Art über Wochen und Monate zu "verteidigen", wobei überwiegend die Einwendungen bar jeder Sachkompetenz sind. Man muss für sich entscheiden, ob man diesen Aufwand fahren will.. Gerade Themen abseits des Mainstreams -wie viele mikroskopische Themen - haben es sehr schwer." Zitatende) Gruß, --Oliver s. 08:23, 20. Mai 2010 (CEST)

Auf der anderen Seite halte ich es für nicht schwierig, sich mal in aller Ruhe anzugucken, was die da in der Wikipedia machen und wie (anstatt blind irgend etwas einzustellen). Bei Betrachtung des Quelltexts mehrerer Bio-Artikel sollte eigentlich klar sein, was Standard ist. Wer Papers an den Stil von Verlagen anpassen kann, kann seine Texte auch an die WP anpassen. Das sind doch nur Ausreden. Wer also dann sowas wie Gackeltrappe einstellt, hat seine Hausaufgaben einfach nicht gemacht. Nun sei mal so flexibel, Oliver, und stell dir die Position der Biologen hier vor. Dass der Artikel so nicht bleiben kann, ist klar. Wer machts, machst du es denn? Sollen die Biologen springen, nur weil jemand sich einen Artikel wünscht? So bleibt er also? Nun könnte ja jemand auf die Idee kommen, das öfters zu machen, um die Qualität zu drücken und die Brockhaus-Verkaufszahlen anzukurbeln. Lach nicht, du weißt gar nicht wie böse gedacht wird. Wie willst du das also verhindern? -- Ayacop 09:23, 20. Mai 2010 (CEST)
  • Hallo Ayacop, danke für die prompte Antwort. Ich denke, die "Arbeit" soll einer der nächsten machen, der sich über die Gackeltrappe hier informiert und feststellt, dass nicht alle für ihn relevante Fragen beantwortet werden. Nach diesem Prinzip wachsen hier doch alle Artikel, sogar die, die wir heute schon als exzellent betrachten. Aber das sind halt zwei Meinungen zu einem Thema. Im Grunde müsste man mal eine Statistik über den Qualitätszuwachs bei Themen machen, die zunächst gelöscht wurden und die mit einer entsprechenden Statistik über ähnlich relevanten Themen vergleichen, die nicht gelöscht wurden. Meine Hypothese wäre: Die Qualität der WP wächst besser, wenn man nur löscht was inhaltlich zweifelhaft oder falsch ist, unvollständige Artikel aber wachsen lässt. Die Gegenposition wäre wahrscheinlich: Die Qualität der WP wächst schneller, wenn man auch Artikel löscht, die zwar nicht falsch sind aber nicht schon ein ziemlich abgerundetes Maß an Informationen enthält. Gruß,--Oliver s. 10:41, 20. Mai 2010 (CEST)
Der Artikel steht doch nicht wegen formaler sondern wegen inhaltlicher Mängel bei den Löschkandidaten. Was anderes ist hier auch nicht möglich. Dein Beispiel mit dem älteren Hochschullehrer greift also nicht. Der einzige Inhalt des Artikels, der nicht so oder widersprüchlich im Artikel Trappen steht, ist: „Gackeltrappen sind in Südafrika heimisch und leben vorwiegend in Grasland und sumpfigen Gebieten.“ Das ist nicht wesentlich mehr als Null. -- Torben Schink 10:18, 20. Mai 2010 (CEST)
(BK) Was speziell die Probleme des dortigen Publikums mit der WP angeht, mag http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2324.0 ganz interessant sein - das illustriert mE gut, dass viele der Missverständnisse auf Irrtümer und Missverständnisse zurückgehen. Der Hauptirrtum ist, dass WP etwas einfaches sei und dass da jeder alles reinschreiben könne, Kenntnisse um unsere grundlegendsten Qualitätsbemühungen fehlen hingegen komplett. Wer nun in diesem Irrtum befangen ist, der kann sich sicher ein blaues Auge holen. Das man sich da seitens der WP um Zugänglichkeit bemüht, ist okay. Aber nicht auf Kosten der Qualität. Die Richtlinien hier sind in den wichtigsten Dingen keine eigenständigen Regeln, sondern zweckorientierte Auslegungen der WP-Regeln. Diese dienen der Sicherung der Qualität und sind daher wichtiger als die Etablierung eines JeKaMi.
Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass nur eines auf WP-Skeptiker wirklich dauerhaft überzeugend wirkt: nämlich, dass man kommuniziert, wie ernst Qualität hier genommen wird. Mit Einträgen wie der Gackeltrappe sammelt man höchstens Hohn und Spott.
Im übrigen: der Botanikhochschullehrer kann am Mentorenprogramm teilnehmen, wo ihm alles ganz nach seiner Zeit erklärt wird, da gibt es auch einige Bio-Spezialisten bei. Desweiteren wird niemand Inhalte löschen, die allein formale Probleme haben. Wenn er also Artikel einstellt, die inhaltlich okay und vernünftig belegt sind, dann wird sich sicher jemand finden, der die Wikifizierung übernimmt. Eine Löschung ist dann imho keine Option mehr. Denis Barthel 10:19, 20. Mai 2010 (CEST)
  • Zitat "Das man sich da seitens der WP um Zugänglichkeit bemüht, ist okay. Aber nicht auf Kosten der Qualität." Ich denke, auf dieser Basis müsste man sich doch eigentlich einigen können. Ich habe diese Rückmeldung auch nur gegeben, weil ich neben der WP auch in dem von Dir zitierten Mikroskopieforum aktiv bin und dort für ein paar gute Mikrofotos für WP geworben habe. Bei den meisten der dortigen Experten (vgl. dazu http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=5308.0) stösst man aber leider auf Vorbehalte gegenüber den hier tätigen Experten. Mein Tipp an beide Seiten wäre also, sich doch noch mehr als bisher um Zugänglichkeit zu bemühen und den oben erwähnten "Hohn und Spott" durch professionelle Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft zu ersetzen. Schlechtes Benehmen ist für WP m.M.n nämlich ähnlich schädlich wie schlechte Artikel. Trotz aller Vorbehalte sind aber doch schon einige Mikrobilder für die WP bereit gestellt worden. In diesem Zusammenhang kam nun die Frage, ob Bilder im Bild den Namen des Autors tragen dürfen oder nicht. Gibt es dazu irgendwelche Richtlinien? Ich wäre um eine Rückmeldung dankbar. Gruss --Oliver s. 14:01, 20. Mai 2010 (CEST)
Frage, ob Bilder im Bild den Namen des Autors tragen dürfen: im Prinzip ja. Aber: darf auch jeder wieder rausstempeln. Die Freigabe ist auch eine Freigabe zur Veränderbarkeit. Denis Barthel 14:40, 20. Mai 2010 (CEST)

Hallo. Also ich denke, man erntet mit dem genannten Artikel keinen Spott. Erntet iucnredlist.org wg. der knappen Webseit Spott? Ernten die Interwiki-Artikel Spott? M. E. nein. Die Auslegung der Mindestanforderungen ist, wieder m. E. nicht nur streng sondern fast schon schon abgehoben. Taxobox, Einleitungssatz, Einzelnachweis, Bild, darauf kann man aufbauen und QS würde m. E. genügen. Gebt den Artikel doch mal etwas Zeit zum wachsen und den Autoren etwas Zeit zu weitermachen. Grüße -- AquariaNR 17:59, 20. Mai 2010 (CEST)

er hat doch Zeit - 7 Tage. Zu iucn - diese Seite bietet allein durch die Einstufung in ihr RL-System genau die Information, die sie liefern will + inhaltlich in der Regel deutlich mehr als dieser Eintrag einer "Enzyklopädie". Zu den interwikis: Ya, ich finde die Einsatz-Stubs in der englischen Wikipedia extrem ärgerlich bis überrflüssig. -- Achim Raschka 18:04, 20. Mai 2010 (CEST)
  • Hallo Achim, ja ärgerlich sind die schon, weil da mehr stehen sollte, aber warum glaubst Du denn, dass man diesem Ziel näher kommt, wenn man sie löscht? Gibt es hier jemanden mit Admin-Rechten, der uns Naturwissenschaflern ;-) mal ein echtes Experiment in der WP ermöglichen könnte? Ich schlage vor, aus dem Löschkeller vielleicht mal 20 mit Gackeltrappe vergleichbare bereits gelöschte Lemmata auszuwählen, die man ein Jahr beobachtet. Nur die Hälfte, also 10 der Lemmata werden zum Zweck des Experiments wiederhergestellt und mit für den Bearbeiter unsichtbarem aber den Admins erkennbarem Löschschutz versehen. Nach einem Jahr sollte man dann einfach mal auswerten, ob sich der Wissenszuwachs im Bereich der zunächst komplett gelöschten oder im Bereich der nicht gelöschten Artikel besser entwickelt hat. Dann wüssten wir endlich ob Löschen und ggf. komplett Neuanlegen oder Erhalten der klügere Weg für eine bessere WP ist. Was halte Ihr von so einem Experiment?
Gruß, --Oliver s. 22:57, 20. Mai 2010 (CEST)
"Dann wüssten wir endlich ob Löschen und ggf. komplett Neuanlegen oder Erhalten der klügere Weg für eine bessere WP ist." Das wissen wir nach zahlosen ungeplanten Versuchen jetzt schon. Schrottartikel haben hier vor allem den sehr interessanten Effekt, immmer weitere ebenso schlechte Ergänzungen anzuziehen und animieren vor allem zur Anlage immer neuer ebenso schlechter oder noch schlechterer Artikel. Beispiele dieser Art lassen sich als Altlasten auch im Lebewesenbereich immer noch zu Hunderten finden. Die derzeitige Praxis wurde aufgrund dieser Erkenntnisse etabliert und hat sich sehr bewährt als einzige Möglichkeit, das weitere Wachstum dieser Schrotthalde zu unterbinden. --Accipiter 23:15, 20. Mai 2010 (CEST)
  • @Accipiter "Beispiele dieser Art lassen sich als Altlasten auch im Lebewesenbereich immer noch zu Hunderten finden." Das ist mir bisher noch nicht so gravierend aufgefallen. Kannst du vielleicht mal ein paar Beispiele nennen? Das müsste ja bei dem Angebot nicht so schwer fallen; und auch ein paar, der Artikel, die gelöscht und jetzt viel besser neu angelegt wurden? Und die Gegengruppe der Lemmata, die nach wie vor gelöscht sind? Was man auch mal untersuchen sollte ist, wie viel % aller Experten hier gern mitarbeiten und wie viele aus irgend einem Grund Vorbehalte haben. Ich finde WP ja toll und nutze sie auch regelmäßig für meine Arbeit. Aber ich spüre die Vorbehalte fast allenthalben und finde das schade. Gruss, --Oliver s. 23:45, 20. Mai 2010 (CEST)

Bitte recherchiere die Anworten auf deine Fragen selbst, hier ist nicht die Auskunft und ich staune über die Dreistigkeit, mit der du hier als Neuling umfangreiche Belege und Datenmaterial oder gar Experimente für deine frisch ausgedachten Theorien oder Meinungen von anderen einfordern zu können meinst. Die von mir o. g. Sachverhalte sind allen, die hier regelmäßig mitarbeiten, seit langem bekannt. Gruß, --Accipiter 00:39, 21. Mai 2010 (CEST)

Was man auch mal untersuchen sollte ist, wie viel % aller Experten hier gern mitarbeiten und wie viele aus irgend einem Grund Vorbehalte haben. - Was man mal untersuchen sollte, ist, warum ständig irgendjemand Kenntnisfreies ums Eck geschüsselt kommt, ganz sicher zu wissen glaubt, warum Experten oder alternativ Newbies hier nicht mitarbeiten (was schon Quatsch ist, hier kommen regelmäßig neue Mitarbeiter, die gute Arbeit leisten und gern mitmachen und Experten hat es hier ebenfalls satt) und von jenen, die teils seit Jahren hier mitarbeiten, erwartet, sie sollten jetzt mal eben all die Erkenntnisse der Jahre umschmeissen und irgendwelche Experimente durchziehen. Um die Effektivität dieser Maßnahmen zu beurteilen, reicht das hier versammelte Wissen und die Erfahrung eigentlich locker aus. Experimente braucht es nicht.
Kannst du vielleicht mal ein paar Beispiele nennen? - Gerne doch: Denis Barthel 00:56, 21. Mai 2010 (CEST)
  1. Leuconostoc mesenteroides
  2. Firmicutes
  3. Sarcina (Bakterium)
  4. Geobacillus stearothermophilus
  5. Clostridium septicum
  6. Clostridium tyrobutyricum
  7. Oscillatoria
  8. Bordetella parapertussis
  9. Yersinia enterocolitica
  10. Campylobacter coli
  11. Bordetella bronchiseptica
  12. Neisseria gonorrhoeae
  13. Purpurbakterien
  14. Rhodospirillaceae
  15. Bordetellen
  16. Parvularcula bermudensis
  17. Helicobacter
  18. Hydrogenophilaceae
  19. Vibrio cholerae
  20. Streptococcus viridans
  21. Mairübe
  22. Netzmelone
  23. Patisson
  24. Hokkaidokürbis
  25. Javanisches Patschuli
  26. Mandrinette
  27. Abachi-Baum
  28. Jambulbaum
  29. Große Cognakpflanze
  30. Floh-Knöterich
  31. Flügelsamige Schuppenmiere
  32. Großblättrige Feige
  33. Taybeere
  34. Red Delicious
  35. Herbstapfel
  36. Sommerapfel
  37. McIntosh (Apfel)
  38. Prinzenapfel
  39. Winterprinz
  40. Cripps Pink
  41. Cameo (Apfel)'
  42. Gieser-Wildeman-Birne
  43. Liste der Rosensorten
  44. Golden Celebration (Rose)
  45. Bohne (Pflanze)
  46. Röhren-Kassie
  47. Brasilholz
  48. Zwerg-Erbsenstrauch
  49. Australische Kastanie
  50. Goldregen (Pflanze)
  51. Lotus japonicus
  52. Japanischer Schnurbaum
  53. Schmalblättrige Wicke
  54. Peruanischer Pfefferbaum
  55. Weihnachtsglocke
  56. Ähriges Tausendblatt
  57. Leyland-Zypresse
  58. Kelp
  59. Riesentang
  60. Flaschenstäubling
  61. Rehbrauner Dachpilz
  62. Faltentintling
  63. Unverschämter Ritterling
  64. Mäuseschwanzrübling
  65. Ackerlinge
  66. Saumpilze
  67. Grauer Wulstling
  68. Perlpilz
  69. Fichtenporling
  70. Hahnenkammkoralle
  71. Goldgelbe Koralle
  72. Beringter Zirbenröhrling
  73. Sommerröhrling
  74. Glattstieliger Hexenröhrling
  75. Rotfußröhrling
  76. Zirbenröhrling
  77. Ziegenlippe
  78. Wurzelnder Bitterröhrling
  79. Großer Schmierling
  80. Birkenreizker
  81. Zitterpilze
  82. Frühjahrslorchel
  83. Brettanomyces bruxellensis
  84. Fusarium verticillioides
  85. Candida (Pilz)
  86. Pichia
  87. Pneumocystis carinii
  88. Trichophyton
  89. Gewebelose
  90. Gewebetiere
  91. Hohltiere
  92. Plattwurmartige
  93. Urmünder
  94. Würmer
  95. Articulata (Armfüßer)
  96. Echiniscoidea
  97. Manteltiere
  98. Hindeodus parvus
  99. Kieferlose
  100. Rundmäuler
  101. Glasaal
  102. Hoki
  103. Abantgöl-Forelle
  104. Gelbbrauner Antennenwels
  105. Große Wabenkröte
  106. Baumsteiger (Froschgattung)
  107. Kuba-Laubfrosch
  108. Phyllomedusa hypochondrialis
  109. Costa-Rica-Laubfrosch
  110. Geknöpfter Birma-Krokodilmolch
  111. Schwertschwanzmolch
  112. Westamerikanische Wassermolche
  113. Gefleckter Furchenmolch
  114. Armmolche
  115. Krokodilmolche
  116. Grünlicher Wassermolch
  117. Eigentliche Salamander
  118. Rippenmolche
  119. Rotsalamander
  120. Alamosaurus
  121. Camarasauridae
  122. Argyrosaurus
  123. Tienshanosaurus
  124. Saltasaurus
  125. Jainosaurus
  126. Aeolosaurus
  127. Ampelosaurus
  128. Aucasaurus
  129. Noasauridae
  130. Eustreptospondylus
  131. Deinodon
  132. Maiasaura
  133. Saurolophus
  134. Purussaurus
  135. Bastardschildkröten
  136. Wallriffschildkröte
  137. Amboina-Scharnierschildkröte
  138. Echsen
  139. Neukaledonischer Riesengecko
  140. Mexikanischer Krallengecko
  141. Utila-Leguan
  142. Schwarzbrust-Schwarzleguan
  143. Drusenkopf
  144. Molukkensegelechse
  145. Kragenechse
  146. Roter Teju
  147. Blindschlangenartige
  148. Wühl- und Riesenschlangenartige
  149. Würgeschlange
  150. Amerikanische Blindschlangen
  151. Rote Königsnatter
  152. Nachtbaumnattern
  153. Scharlachnatter
  154. Braune Schwimmnatter
  155. Krokodil-Nachtechse
  156. Beutellöwen
  157. Kletterbeutler
  158. Bärenkuskus
  159. Schweinsnasenfledermaus
  160. Glattnasen-Freischwänze
  161. Trichterohren
  162. Samoa-Flughund
  163. Nordfledermaus
  164. Langflügelfledermaus
  165. Alpenfledermaus
  166. Kanaren-Langohrfledermaus
  167. Balkan-Langohr
  168. Herznasenfledermaus
  169. Schlitznasen
  170. Hasen
  171. Pfeifhasen
  172. Schneeschuhhase
  173. Antilopenhase
  174. Eselhase
  175. Sumpfkaninchen
  176. Kaphase
  177. Chinesischer Igel
  178. Timorspitzmaus
  179. Moschusspitzmaus
  180. Kurzschnabeligel
  181. Kleiner Pampashase
  182. Gemeines Meerschweinchen
  183. Mausschläfer
  184. Zwergmeerschweinchen
  185. Münstersches Meerschweinchen
  186. Eigentliche Stachelschweine
  187. Eigentliche Meerschweinchen
  188. Pampashasen
  189. Greifstachler
  190. Gewöhnliches Stachelschwein
  191. Taschennager
  192. Felsenratte
  193. Taguan
  194. Perlziesel
  195. Voalavo
  196. Wurzelratten
  197. Farbmaus
  198. Akazienratte
  199. Gerbillus pusillus
  200. Bilen-Rennmaus
  201. Sibirischer Blindmull
  202. Hamsterratten
  203. Moorlemminge
  204. Mittelmeer-Kleinwühlmaus
  205. Echte Lemminge
  206. Riesengürteltier
  207. Nacktschwanzgürteltiere
  208. Borstengürteltiere
  209. Langnasengürteltiere
  210. Sechsbinden-Gürteltier
  211. Ameisenbären
  212. Cria
  213. Lama (Kamel)'
  214. Wasserreh
  215. Maultierhirsch
  216. Weißwedelhirsch
  217. Riedbock
  218. Blaubock
  219. Nyala (Antilope)
  220. Gelbrückenducker
  221. Kob
  222. Sitatunga
  223. Säbelantilope
  224. Weißnacken-Moorantilope
  225. Weißschwanzgnu
  226. Springbock
  227. Großriedbock
  228. Hunter-Antilope
  229. Schwarzrückenducker
  230. Dikdiks
  231. Kirk-Dikdik
  232. Blauducker
  233. Bergriedbock
  234. Hirschziegenantilope
  235. Greisbock
  236. Nilgauantilope
  237. Giraffengazelle
  238. Thomson-Gazelle
  239. Pferdeantilope
  240. Steinböckchen
  241. Bleichböckchen
  242. Bergnyala
  243. Klippspringer
  244. Kleiner Kudu
  245. Moschusböckchen
  246. Omomyidae
  247. Pierolapithecus catalaunicus
  248. Katzenbären
  249. Landraubtiere
  250. Syrischer Braunbär
  251. Isabellbär
  252. Taiwanischer Schwarzbär
  253. Graufüchse
  254. Streifenschakal
  255. Kapfuchs
  256. Echte Füchse
  257. Maikong
  258. Schakal
  259. Goldschakal
  260. Hokkaidō-Wolf
  261. Echte Hunde
  262. Fuchs
  263. Kitfuchs
  264. Rotwolf
  265. Graufuchs
  266. Serval
  267. Marmorkatze
  268. Rostkatze
  269. Goldkatze
  270. Kanadischer Luchs
  271. Katzenfrette
  272. Südamerikanischer Nasenbär
  273. Nasenbären
  274. Nelson-Nasenbär
  275. Weißrüssel-Nasenbär
  276. Iltisse
  277. Gomphotherien
  278. Trilophodon
  279. Palaeomastodon
  280. Zwergmammut
  281. Platybelodon
  282. Phiomia
  283. Anancus
  284. Primelephas
  285. Gomphotherium
  286. Sumatra-Nashorn
  287. Brontotherium
  288. Bergzebra
  289. Grevyzebra
  290. Dorudontidae
  291. Bartenwale
  292. Glattdelfine
  293. Heaviside-Delfin
  294. Schwarzdelfin
  295. Zügeldelfin
  296. Weißseitendelfin
  297. Fleckendelfine
  298. Weißbauchdelfin
  299. Hector-Delfin
  300. Longman-Schnabelwal
  301. Japanischer Schnabelwal
  302. Hector-Schnabelwal
  303. Blainville-Schnabelwal
  304. Camperdown-Wal
  305. Layard-Wal
  306. Shepherd-Wal
  307. Südlicher Entenwal
  308. Perrin-Schnabelwal
  309. Andrew-Schnabelwal
  310. Baird-Wal
  311. Stejneger-Schnabelwal
  312. Gervais-Zweizahnwal
  313. True-Wal
  314. Südlicher Schwarzwal
  315. Hubbs-Schnabelwal
  316. Zweizahnwale
  317. Spießflughuhn
  318. Neukiefervögel
  319. Weißschwanz-Tropikvogel
  320. Streifenkauz
  321. Büscheleule
  322. Fleckenkauz
  323. Rußeule
  324. Palmgeier
  325. Kapgeier
  326. Keilschwanzadler
  327. Halsband-Wehrvogel
  328. Hornwehrvogel
  329. Amazonasente
  330. Trauerschwan
  331. Echte Gänse
  332. Liste der Entenrassen
  333. Hausente
  334. Helmperlhuhn
  335. Spix-Guan
  336. Schopfwachtel
  337. Montezumawachtel
  338. Buschhuhn
  339. Hühnerfasane
  340. Grünschwanz-Glanzfasan
  341. Steinhühner
  342. Edelfrankolin
  343. Kongopfau
  344. Amherstfasan
  345. Veilchenohrkolibri
  346. Braunschwanz-Amazilie
  347. Amazilia-Kolibris
  348. Schopfkolibris
  349. Flaggensylphe
  350. Südafrika-Kronenkranich
  351. Mönchskranich
  352. Kronenkranich
  353. Tüpfelsumpfhuhn
  354. Mauritius-Ralle
  355. Zwergsumpfhuhn
  356. Leguats Sumpfhuhn
  357. Kleines Sumpfhuhn
  358. Schwarzer Emu
  359. Emus
  360. Helmkasuar
  361. Östlicher Gelbschnabeltoko
  362. Anthracoceros
  363. Blaukrönchen
  364. Tahiti-Laufsittich
  365. Zwergpapageien
  366. Gelbscheitelamazone
  367. Felsensittich
  368. Kleiner Soldatenara
  369. Gelbnackenamazone
  370. Keilschwanzsittiche
  371. Hellroter Ara
  372. Jamaika-Amazone
  373. Grünflügelara
  374. Weißstirnamazone
  375. Blaulatzara
  376. Mönchssittich
  377. Großer Soldatenara
  378. Zügelpinguin
  379. Langschwanzpinguine
  380. Dickschnabelpinguin
  381. Haubenpinguin
  382. Pachydyptes ponderosus
  383. Kronenpinguin
  384. Schopfpinguine
  385. Gelbaugenpinguin
  386. Adeliepinguin
  387. Großpinguine
  388. Kaiserpinguin
  389. Bienenfresser (Familie)
  390. Graufischer
  391. Senegalliest
  392. Gürtelfischer
  393. Jägerlieste'
  394. Magellanregenpfeifer
  395. Kanaren-Austernfischer
  396. Schwarzer Austernfischer
  397. Schmarotzerraubmöwe
  398. Große Raubmöwe
  399. Scheidenschnäbel
  400. Amerikanischer Säbelschnäbler
  401. Rotflügel-Brachschwalbe
  402. Krokodilwächter
  403. Kaptriel
  404. Gryllteiste
  405. Aleutenalk
  406. Lummenalk
  407. Tordalk
  408. Alkenvögel
  409. Nashornalk
  410. Zwergalk
  411. Bartalk
  412. Kurzschnabelalk
  413. Hornlund
  414. Silberalk
  415. Gelbschopflund
  416. Taubenteiste
  417. Rotschnabelalk
  418. Marmelalk
  419. Eismöwe
  420. Heringsmöwe
  421. Polarmöwe
  422. Rotlappenkiebitz
  423. Kiebitze
  424. Kiebitze (Unterfamilie)
  425. Regenpfeifer
  426. Maskenkiebitz
  427. Zwergschnepfe
  428. Bruchwasserläufer
  429. Temminckstrandläufer
  430. Grünschenkel
  431. Meerstrandläufer
  432. Brachvögel
  433. Zwergstrandläufer
  434. Lachseeschwalbe
  435. Antipodenseeschwalbe
  436. Inkaseeschwalbe
  437. Tüpfelscharbe
  438. Nashornpelikan
  439. Amerikanischer Schlangenhalsvogel
  440. Rosapelikan
  441. Altwelt-Schlangenhalsvogel
  442. Brillenpelikan
  443. Krähenscharbe
  444. Afrikanischer Schlangenhalsvogel
  445. Königsscharbe
  446. Bountyscharbe
  447. Felsenscharbe
  448. Maskentölpel
  449. Weißbauchtölpel
  450. Blauaugenscharbe
  451. Ohrenscharbe
  452. Guanokormoran
  453. Rotfußtölpel
  454. Neuseeländische Sturmschwalbe
  455. Buntfuß-Sturmschwalbe
  456. Schwarzfußalbatros
  457. Galapagosalbatros
  458. Gelbnasenalbatros
  459. Kurzschwanzalbatros
  460. Laysanalbatros
  461. Graukopfalbatros
  462. Weißkappenalbatros
  463. Rußalbatros
  464. Weißflügel-Sturmvogel
  465. Walvögel
  466. Großer Entensturmvogel
  467. Riesensturmvogel
  468. Blausturmvogel
  469. Schwarzschnabel-Sturmtaucher
  470. Kapsturmvogel
  471. Hall-Sturmvogel
  472. Schneesturmvogel
  473. Hakensturmtaucher
  474. Stachelibis
  475. Glattnackenrapp
  476. Schmalschnabelsichler
  477. Scharlachsichler
  478. Brillensichler
  479. Schmalschnabellöffler
  480. Molukkenibis
  481. Jabiru (Vogel)
  482. Abdimstorch
  483. Buntstorch
  484. Sattelstorch
  485. Riesenstorch
  486. Marabus
  487. Waldstorch
  488. Nimmersatte
  489. Klaffschnabel
  490. Eigentliche Störche
  491. Großstörche
  492. Nimmersatt (Vogel)
  493. Marabu
  494. Fahnennachtschwalbe
  495. Fischertukan
  496. Riesentukan
  497. Witwenvögel
  498. Brillenwürger
  499. Felsenzaunkönig
  500. Buschwürger
  501. Drongos
  502. Baumrutscher
  503. Graufächerschwanz
  504. Warzenkopf
  505. Palmschwätzer
  506. Australische Sänger
  507. Andenbaumläufer
  508. Lappenvögel
  509. Papageischnäbel
  510. Dominikanerwitwe
  511. Blauflügel-Blattvogel
  512. Drosselstelze (Art)
  513. Königswitwe
  514. Grauortolan
  515. Zwergammer
  516. Kappenammer
  517. Waldammer
  518. Schneeammer
  519. Lincoln-Ammer
  520. Weidenammer
  521. Spornammer
  522. Graubülbül
  523. Gelbscheitelbülbül
  524. Schmuckbülbül
  525. Graukopfbülbül
  526. Goldkehlbülbül
  527. Orpheusbülbül
  528. Blaukehl-Hüttensänger
  529. Grauwangendrossel
  530. Bicknelldrossel
  531. Ringdrossel
  532. Echte Drosseln
  533. Wilson-Drossel
  534. Schwarzbrustzeisig
  535. Alariogirlitz
  536. Steinschmätzer (Gattung)
  537. Brauenschnäpper
  538. Seychellendajal
  539. Diademrotschwanz
  540. Rubingoldhähnchen
  541. Indianergoldhähnchen
  542. Goldhähnchen
  543. Spötter
  544. Waldlaubsänger
  545. Nauru-Rohrsänger
  546. Rohrsänger
  547. Berglaubsänger
  548. Tui (Vogel)
  549. Papstfink
  550. Indigofink
  551. Azurbischof
  552. Kleiber (Familie)
  553. Schmuckkleiber
  554. Samtstirnkleiber
  555. Zwergkleiber
  556. Grünlaubenvogel
  557. Kurzzehenlerche
  558. Bergkalanderlerche
  559. Lerchen
  560. Ohrenlerche
  561. Steinlerche
  562. Hudsonmeise
  563. Strahlenparadiesvögel
  564. Paradigalla
  565. Eigentliche Paradiesvögel (Gattung)
  566. Sichelschwänze
  567. Paradieselstern
  568. Furchenvogelartige
  569. Grauastrild
  570. Gemalte Amadine
  571. Graunackenschwärzling
  572. Diamantfink
  573. Dybowskiastrild
  574. Gürtelgrasfink
  575. Lauchgrüne Papageiamadine
  576. Bandamadine
  577. Glanzelsterchen
  578. Bronzemännchen
  579. Japanisches Mövchen
  580. Dunkelroter Amarant
  581. Grüner Tropfenastrild
  582. Reisfink
  583. Maskenamadine
  584. Goldbrüstchen
  585. Blaukopf-Schmetterlingsfink
  586. Buntastrild
  587. Reisfinken
  588. Kiefernhäher
  589. Elsterdohle
  590. Geradschnabelkrähe
  591. Blauhäher
  592. Geierrabe
  593. Glanzkrähe
  594. Blauflügelpitta
  595. Ameisenpittas
  596. Königstyrann
  597. Scherenschwanz-Königstyrann
  598. Rötelschwalbe
  599. Purpurschwalbe
  600. Weidensperling
  601. Steinsperling
  602. Ufermaina
  603. Purpur-Grackel
  604. Antillengrackel
  605. Lerchenstärlinge
  606. Kuhstärlinge
  607. Dohlengrackel
  608. Reisstärling
  609. Opuntien-Grundfink
  610. Blautangare
  611. Spitzschnabel-Grundfink
  612. Scharlachtangare
  613. Pitpit
  614. Feuerweber
  615. Louisianawürger
  616. Rothaubenturako
  617. Filarioidea
  618. Mermithidae
  619. Tracheentiere
  620. Freikiefler
  621. Ofenfischchen
  622. Gemeine Eintagsfliege
  623. Empusa pennata
  624. Systematik der Hautflügler
  625. Pflanzenwespen
  626. Bergblattwespe
  627. Braunwurzblattwespe
  628. Legimmen
  629. Gemeine Eichengallwespe
  630. Lagererzwespe
  631. Kohlweißlings-Schlupfwespe
  632. Apoidea
  633. Anthophoridae
  634. Systropha planidens
  635. Spiralhornbienen
  636. Italienische Biene
  637. Ostafrikanische Hochlandbiene
  638. Elgonbiene
  639. Rollwespen
  640. Gelbe Schattenameise
  641. Ameisenglattkäfer(Scarabaeidae)
  642. Elefantenkäfer
  643. Körnerbock
  644. Großer Leuchtkäfer
  645. Reiskäfer
  646. Gefurchter Dickmaulrüssler
  647. Kornkäfer
  648. Mausgrauer Schnellkäfer
  649. Nebeltrinker-Käfer
  650. Blattlauslöwe
  651. Totenkopfschabe
  652. Großschmetterlinge
  653. Ligusterblattlaus
  654. Kleinzikaden
  655. Systematik der Zweiflügler
  656. Wiesenschnake
  657. Märzfliege
  658. Deckelschlüpfer
  659. Tumbufliege
  660. Spaltschlüpfer
  661. Stubenfliege
  662. Termitenfliegen
  663. Knotige Asselspinne
  664. Zierliche Asselspinne
  665. Colossendeis australis
  666. Rote Spinne
  667. Rote Vogelmilbe
  668. Lindenspinnmilbe
  669. Lederzecken
  670. Nordische Vogelmilbe
  671. Cyanblaue Vogelspinne
  672. Nauplius
  673. Süßwasser-Röhrenkrebs
  674. Vielfarbige Languste
  675. Rosa Languste
  676. Australische Languste
  677. Eismeergarnele
  678. Fleckenlanguste
  679. Braune Languste
  680. Schmuck-Languste
  681. Kalifornische Languste
  682. Yamatonuma-Garnele
  683. Königslanguste
  684. Karibik-Languste
  685. Eualus gaimardii
  686. Gewöhnliche Languste
  687. Grüne Languste
  688. Blaue Languste
  689. Kamm-Languste
  690. Blaukrabbe
  691. Raninidae
  692. Taschenkrebs
  693. Gemeiner Einsiedlerkrebs
  694. Steinläufer
  695. Gemeiner Steinläufer
  696. Flügelkiemer
  697. Koralle
  698. Hydroidea
  699. Ephyralarve
  700. Neodermata
  701. Hakensaugwürmer
  702. Strudelwürmer
  703. Echte Bandwürmer
  704. Gyrocotylidea
  705. Fischbandwurm
  706. Bandwürmer
  707. Miracidium
  708. Tubifex
  709. Palolowürmer
  710. Vielborster
  711. Nereis
  712. Myzostomidae
  713. Ganeshida
  714. Sonnensterne
  715. Perischoechinoidea
  716. Elefantenrüsselmuschel
  • Danke für Eure Erläuterungen. Inhaltlich ist ja sicher etwas dran, was Ihr da so sagt. Aber wie Ihr es rüber bringt, könnte schon den Eindruck erwecken, als hätten sich hier ein paar gleichgesinnte getroffen, die sich gegenseitig in ihrem Weltbild bestätigen und schon fast sektenartig daran glauben, dass es nur so gehe wie es sich hier eingebürgert hat. Auch die Wortwahl, empfinde ich z.T als etwas unangemessen:

-"hier ist nicht die Auskunft und ich staune über die Dreistigkeit, mit der du hier als Neuling umfangreiche Belege und Datenmaterial oder gar Experimente für deine frisch ausgedachten Theorien oder Meinungen von anderen einfordern zu können meinst."

-"warum ständig irgendjemand Kenntnisfreies ums Eck geschüsselt kommt"

-"...reicht das hier versammelte Wissen und die Erfahrung eigentlich locker aus."

Bei solchen Kommentaren muss man sich natürlich nicht mehr wundern, warum bei Leuten, die nicht genau so gestrickt sind, aber auch Wertvolles beizutragen hätten, auf solche http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=5872.msg39859#msg39859 Einstellungen stösst. Das Ergebnis eines Projekts setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Einer dieser Faktoren ist Kommunikationsfähigkeit und auch da sollte man eigentlich an QS interessiert sein, denn wenn ein Faktor einer Gleichung sehr klein, null oder gar negativ wird, hat das entsprechende Auswirkungen auf das Gesamtergebnis. Auch wenn ein Naturwissenschaftler schreibt

-"Experimente braucht es nicht."

gibt das zu denken...

Nur meine Meinung. Vielleicht liege ich damit aber auch völlig daneben. Wir brauchen von mir aus auch jetzt nicht mehr viel Zeit für diese Diskussion verwenden und können das, was ich da geschrieben habe, einfach mal als Rückmeldung aus dem weiteren (aber eigentlich der WP wohl gesonnenen) Umkreis (aber übrigens nicht eines Neulings in der WP) stehen lassen. Gruß, --Oliver s. 08:49, 21. Mai 2010 (CEST)

Dass du die Belege für deine Thesen nicht selbst recherchieren willst, zeigt auch mir jedenfalls, dass das Ziel deiner "Anfrage" war, zu provozieren oder Arbeit zu machen. -- Ayacop 09:34, 21. Mai 2010 (CEST)
1. Auch die Einwendungen von Personen, die Artikel behalten wollen, können bar jeder Sachkompetenz sein. 2. Ausnahmen mag es geben, aber grundsätzlich entwickeln sich Mitarbeiter doch aus Lesern. Und bei denen sind die berechtigten Vorbehalte gegenüber der Wikipedia eher ein Ergebnis mangelnder Qualität. 3. Dein Experiment ist nicht dazu geeignet, die von Dir formulierte Fragestellung zu klären. -- Torben Schink 09:47, 21. Mai 2010 (CEST)
  • Ich werde diesen Thread nun von meiner Beobachtungsliste nehmen, da ich denke, dass alles Wichtige ausgetauscht wurde. Ich will nur noch mal versichern, dass ich keinen provozieren oder unnütze Arbeit machen oder Euch sonst irgendwie ärgern oder schlecht machen wollte. Ich bin zur Zeit eigentlich dabei, ein paar Mikrofotos für die Wikipedia zu organisieren, weil ich der Meinung bin, dass viele der Bilder, sofern überhaupt vorhanden, deutlich besser sein könnten, wenn man die entsprechenden Leute zur Mitarbeit gewinnen könnte. Das scheint hier ja zum Teil ähnlich gesehen zu werden, wie die Beiträge von Denis Barthel belegen, der sich hier http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2324.0 ja sogar auch schon um eine entsprechende Kooperation bemüht hat. Nur die dabei aufgetretenen Vorbehalte gegen eine Mitarbeit in WP haben mich zu meinen Ueberlegungen hier veranlasst. Experten sind halt deshalb Experten, weil sie sich sehr intensiv mit einer Sache beschäftigen. Dabei wachsende "Scheuklappen" erleichtern einerseits zwar die Konzentration auf eine Sache, erschweren aber manchmal auch die Kooperation. Damit muss man wohl leben. Gruss, --Oliver s. 11:39, 21. Mai 2010 (CEST)

Fortsetzung im Februar 2011: Wikipedia_Diskussion:Richtlinien_Biologie#Richtlinien_reloaded.2C_Fortsetzung_vom_Mai_2010--Biologos 11:41, 22. Feb. 2011 (CET)

Schreibweise der wissenschaftlichen Namen und Synonyme[Quelltext bearbeiten]

Vorschlag Textänderung (ich kopier den Absatz komplett rein):

Wissenschaftliche Taxonnamen werden für die Gattung und alle Taxa unterhalb der Gattung kursiv dargestellt. Wenn der wissenschaftliche Name in Klammern steht, werden die Klammern nicht kursiv gesetzt.

Der Name einer Gattung wird immer großgeschrieben. Der Artname (Zoologie: Name der Art) besteht immer aus zwei Bestandteilen, dem Gattungsnamen, (der nicht als Initiale abgekürzt werden sollte) und dem stets kleingeschriebenen Artepitheton (Zoologie: Artnamen). Am Anfang eines Artikels werden die wissenschaftlichen Taxonnamen grundsätzlich nicht mit Fettdruck ausgezeichnet – eine Ausnahme besteht nur dann, wenn es keinen deutschen Namen gibt und der wissenschaftliche Name daher das Artikelstichwort ist wie zum Beispiel bei den Placozoa. In diesem Fall wird der wissenschaftliche Name wie bei jedem anderen Artikelstichwort auch beim ersten Auftreten fett (da Artikelstichwort) und zusätzlich kursiv (da Art- oder Gattungsbezeichnung) gesetzt, in Folge dann nur noch kursiv.

Bei botanischen Zwischentaxa zwischen Gattung und Art sowie unterhalb der Art wird mindestens bei der ersten Erwähnung der Name des Taxon in der Form Gattungs-/Artname Zwischentaxonrang Zwischentaxonname geschrieben. Der Name der zugehörigen Gattung bzw. der Art sowie der Name des Zwischentaxon werden kursiv gesetzt, zwischen beiden Namen steht nicht kursiv der Rang des Taxons, abgekürzt gemäß der Empfehlung des ICBN, beispielsweise Lilium pardalinum subsp. pitkinense und Solanum sect. Petota. Bei weiteren Erwähnungen eines Zwischentaxon zwischen Gattung und Art kann verkürzend nur noch der Zwischentaxonname verwendet werden.

Wissenschaftliche Synonyme (Zoologie: Synonyme oder andere Gattung-Art-Kombinationen) können angegeben werden, wenn das Taxon kürzlich transferiert wurde und/oder in der Literatur häufig benutzt wird oder wurde. Der Autor kann zitiert werden, wenn dies sinnvoll erscheint, zum Beispiel bei Mehrfachverschiebungen, oder wenn das Werk erhältlich und für das Thema relevant ist. Das Synonym (Zoologie: oder die andere Gattung-Art-Kombination) wird typografisch genauso behandelt wie der derzeit gültige Name und in Klammern mit der auf Taxon#Synonyme verlinkten nicht kursiven Abkürzung Syn.: versehen:

  • Eichblatt-Radspinne Aculepeira ceropegia (Walckenaer, 1802) (Syn.: Araneus ceropegia). (Anmerkung: dieses Beispiel sollte durch ein korrektes Beispiel ersetzt werden, da es sich bei Araneus ceropegia nicht um ein Synonym handelt, sondern nur um eine andere Gattung-Art-Kombination.)

begründung: die verwendeten begriffe sind zoologisch nicht korrekt. epitheton gibts in der zoologie nicht. für zoologie und botanik werden unterschiedliche begriffe in der nomenklatur verwendet. zu "synonym" gibt es auch in der englischen WP eine diskussion, wo auch viel zu spät gemerkt wurde, dass die zoologische namensgebung (iczn-code) den begriff "synonym" anders verwendet als es in WP begonnen wurde. in der zoologischen nomenklatur ist klar definiert, was ein synoynm ist - der zitierte spinnenname ist es nicht und daher sollte das beispiel durch ein korrektes ersetzt werden. dürfte ja auch erstmal kein problem sein. das gravierendere problem wird sein, die sache mit der "anderen gattung-art-kombination" sauber zu lösen. das ist jedoch ein anderes thema. können wir aber auch diskutieren. --FranciscoWelterSchultes 01:46, 13. Jul. 2010 (CEST)

Dokumentation der Richtlien-Überarbeitung April bis November 2010[Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Diskussionen wurden vom April bis September 2010 im Rahmen der Überarbeitung der Richtlinien unter http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Factumquintus/AB_RB geführt und dienen hier der Dokumentation.

Wir wollen die Richtlinien überarbeiten. Gerade neue Benutzer verlieren sich im Dschungel der Seite. Deshalb soll sie vom Schwafeln etwas befreit werden und Unwichtiges entfernt werden bzw. vereinfacht werden; übersichtlicher gestaltet werden und dazu aktualisiert werden. Ausserdem denke ich, dass Bilder (Screenshots; Beispielbilder etc.) dass ganze etwas auflockern (aber sollen nur spärlich eingesetzt werden). Jeder ist dazu aufgefordert sich daran zu beteiligen. Um das Aussehen müsst ihr euch nicht kümmern, das ist nur Schnickschnack, das am Schluss gemacht wird. grüße von --Factumquintus 00:20, 20. Apr. 2010 (CEST)

Arbeitsschritte[Quelltext bearbeiten]

Hier könnt ihr ergänzend weitere sinnvolle Überarbeitungen dazufügen.

  • Autorzitat auf die Taxobox und Abschnitte, die taxonomische Fragen beinhalten, beschränken.
  • Erklärung der Autornamen wesentlich kürzen mit Verweis auf ICZN und ICBN.
  • Die Variante ([[Wikipedia:Redaktion Biologie/Liste von Zoologen nach Autorenkürzeln|Schmidtchen]], 1950) wird mE schon lange nicht mehr benutzt und sollte rausfliegen. Griensteidl
  • Kategorisierung: die Erklärung sollte man auch deutlich kürzer hinbekommen. Griensteidl 19:11, 18. Apr. 2010 (CEST)
  • Wollen wir für Artikel zu individuellen Tieren/Pflanzen/Protisten zuständig sein? Griensteidl 19:51, 30. Apr. 2010 (CEST)

Idee Platzhalterartikel für Lebewesen[Quelltext bearbeiten]

...beinhaltet all die üblichen Formate und häufige Gliederungspunkte. Ein fingierter Fließtext gibt weitere notwendig einzuhaltende Regeln/ Vorschläge, wie sie auf dieser Benutzerseite gefasst sind, wieder.--Chadmull 18:10, 18. Apr. 2010 (CEST)

Meinst du sowas? -- Griensteidl 18:54, 18. Apr. 2010 (CEST)
Ja, das geht inhaltlich schon relativ weit. Hab erst gar nicht gefunden, wo das auf der Redaktionsseite ist (wenig prominent plaziert). Ich könnte mir vorstellen, dass es doch eine ganze Anzahl von Neulingen für Tier-/Paläo-Artikel, die eine derartige Vorlage gebrauchen könnten.--Chadmull 19:31, 18. Apr. 2010 (CEST)
Ich hab ihn mal im Abschnitt Mindestanforderungen verlinkt. Griensteidl 19:52, 18. Apr. 2010 (CEST)

Diagnose[Quelltext bearbeiten]

Hallo, Greinsteidl (and to whom it may concern), "diagnostische Merkmale" ist schon wesentlich besser als "Diagnose!" im Kapitel "Mindestanforderungen", aber könnte man für Anfänger nicht ein bisschen näher erklären, welche Merkmale damit gemeint sind? (Z. B. Unterscheidungsmerkmale zu anderen Lebewesen derselben Gruppe). Oder wird es dann zu lang? Vielleicht kann man was verlinken. --Regiomontanus (Diskussion) 16:58, 2. Mai 2010 (CEST)

Nächste Runde[Quelltext bearbeiten]

  • Mindestanforderungen: Eine Ausnahme machen hier nur molekulargenetisch abgrenzbare Taxa. Muss das explizit aufgeführt sein? Bei denen lässt sich ja auch alles beschreiben, Verbreitung etc. Bei den Merkmalen muss halt nur hingewiesen werden, dass dies keine synapomorphen Merkmale sind und auf die Molekulargenetik verwiesen werden.
  • Schreibweise wissenschaftlicher Namen und Synonyme:
    • Gattungs-/Artname: mag ja in der Zoologie sein, dass der zweite Name Artname heißt, in der Botanik ist der Artname aber das Binomen = Gattungsname + Epitheton.
    • Synonym-Nennungen: hier würde ich noch explizit anführen, dass Synonyme nur dann in der Einleitung Sinn machen, wenn aktuelle Literatur diesen Namen verwendet. Diese ellenlangen Synonymenlisten im Einleitungssatz sind nicht nur eklig, sondern suggerieren dem unbedarften Leser fälschlicherweise, dass die Taxonomen die reinsten Chaoten seien und sich ja selber nicht auskennen. Synonyme gehören in den Systematik/Taxonomie-Abschnitt.
    • Der Autor kann zitiert werden, wenn dies sinnvoll erscheint, zum Beispiel bei Mehrfachverschiebungen. schlägt sich irgendwie mit dem Abschnitt Autornamen.
    • Link: es gibt inzwischen einen eigenen Artikel Synonym (Taxonomie). Derzeit wird immer auf Taxon#Synonyme verlinkt.
  • Listen der Untertaxa vulgo Artenlisten: hier möchte ich explizit fordern, dass für die verwendete Systematik die Quelle angegeben werden muss, und zwar so, dass man erkennt, aus welchem Buch/Paper die stammt. Das ist wesentlich wichtiger als die Nennung der Autoren der untergeordneten Taxa. Nur findet man häufiger die Autorennamen als die genaue Herkunft der verwendeten Klassifikation. Griensteidl 23:22, 16. Jul. 2010 (CEST)

In der Zoologie heisst es Gattungsname und Artname, der Begriff Epitheton wird in der zoologischen Nomenklatur nicht mehr verwendet (im französischen ICZN Code steht der Begriff noch drin, ist aber wohl eher ein Versehen). In der Zooologie und in der Botanik werden oft unterschiedliche Begriffe benutzt, das sollte auch hier geschehen. Wobei ich nicht immer finde, dass die zoologischen Extrawürste sinnvoll sind, gerade beim Begriff "valid = valide/gültig" ist das in der Zoologie sehr missverständlich (in der Botanik dagegen völlig problemlos) und ich würde denn Begriff in der Zoologie eher gar nicht verwenden (sondern eher sagen, used in a current classification oder sowas). Gleiches gilt für den seit neustem eingeführten Begriff "conserved", wobei Namen "konserviert" werden können, die überhaupt noch nie benutzt wurden. --FranciscoWelterSchultes 14:57, 17. Jul. 2010 (CEST)

Ich hab die Bezeichnungen im Abschnitt Schreibweise wissenschaftlicher Namen und Synonyme durch allgemeinere Bezeichnungen ersetzt. Es geht hier ja weniger um die korrekte Benennung als um die eindeutige Benennung der Teile eines Binomens. Griensteidl 16:33, 17. Jul. 2010 (CEST)

Jetzt kommt noch das mit den Synonymen. In der Zoologie liegt (anders als in der Botanik) keine Synonymie vor, wenn ein Artname in eine Gattung gestellt wurde: Synonym (Taxonomie). Felis uncia, Panthera uncia und Uncia uncia sind wichtig zu erwähnen, aber keine Synonyme (sondern nur unterschiedliche Gattung-Art-Kombinationen). Muss geklärt werden, unter was für einem Begriff solche Dinger aufgeführt werden können.--FranciscoWelterSchultes 17:29, 17. Jul. 2010 (CEST)

Wahl des Lemmas für den Artikel / deutscher bzw. wissenschaftlicher Name[Quelltext bearbeiten]

Ich würde dringend vorschlagen, dieses Thema sensibler und flexibler zu handhaben als bisher. Der Passus "in 99,9 % der Fälle sollte der deutsche Name oben stehen" sollte revidiert werden. Bei Insekten und anderen Invertebraten wurden (und werden ständig neue) deutsche Kunstnamen erfunden, oder deutsche Trivialnamen werden künstlich auf bestimmte Arten bezogen (Weinbergschnecke). Das klingt oft unseriös. Ich bin sehr dafür, dass bei Vögeln und Pflanzen der deutsche Name oben steht, weil die Bevölkerung diese Arten in der Regel mit einem einfachen Bestimmungsbuch gut unterscheiden kann (und in diesem dann auch die deutschen Namen stehen). Aber es gibt 1 Million bekannte Insektenarten, und da geht das nicht mehr, und ein deutscher Kunstame klingt dann oft schräg, wenn er in der Überschrift steht. Lächerlich würde ich nicht sagen, aber es geht stark in die Richtung. Es macht Wikipedia in jedem Fall unseriöser als es sein müsste.

Ich bin selbst Zoologe (Spezialist für Landschnecken), und ich würde in der deutschen Wikipedia nichts schreiben, wenn ich gezwungen wäre, Information zu einer Art unter einem deutschen Kunstnamen abzulegen. Dann würde ich in jedem Fall eine englische Seite bevorzugen. Wir können eh alle englisch. Das wird nicht nur mir so gehen.

Deutsche Kunstnamen sind trotzdem wichtig und werden in Deutschland auch gerne verwendet, zum Beispiel von Schülern oder auch in Roten Listen, und deshalb sollten die in der ersten Textzeile stehen und gerne auch fett formatiert werden. Aber nicht in der Überschrift, dort sollte der wissenschaftliche Name stehen. Mein Vorschlag wäre, die jetzige Regelung zu splitten und deutsche Namen im Lemma für Pflanzen und Vertebraten zu nehmen, und bei Invertebraten die Tiergruppen aufzulisten, wo generell der wissenschaftliche Name als Lemma genommen werden sollte.

Oder irgendwie die Sache mit dem Bestimmungsbuch als Kriterium nehmen ("wenn in einem Bestimmungsbuch die Tierarten aus dieser Gruppe in deutsch aufgeführt werden, dann..."). Bei Invertebraten-Bestimmungsbüchern werden meist die wissenschaftlichen Namen genommen. Ausname vielleicht einige Tagschmetterlinge. Fast alle anderen Insektenarten kann kein Mensch auseinanderhalten, bei Schnecken gibt es keine einzige Art, die der Nicht-Spezialist von ähnlichen Arten unterscheiden kann. --FranciscoWelterSchultes 14:57, 17. Jul. 2010 (CEST)


Schreibweise wissenschaftlicher Namen und Synonyme[Quelltext bearbeiten]

  • "Steht der wissenschaftliche Name in Klammern, werden die Klammern nicht kursiv gesetzt."
- muss umformuliert werden, am besten durch eine ergänzende Einschränkung:
  • "Steht der wissenschaftliche Name in Klammern, werden die Klammern nicht kursiv gesetzt - ausgenommen bei Untergattungsnamen als Bestandteil eines wissenschaftlichen Namens (zum Beispiel Panthera (Uncia) uncia)."

Das ist die Konvention in der zoologischen Nomenklatur. Gibts vielleicht auch in der Botanik.--FranciscoWelterSchultes 14:57, 17. Jul. 2010 (CEST)

Ich habs eingebaut. In der Botanik sind Klammern unüblich. Griensteidl 15:59, 17. Jul. 2010 (CEST)
Habs gesehen, ist okay so. Warum nimmst du eine eckige und keine runde Klammer?--FranciscoWelterSchultes 16:46, 17. Jul. 2010 (CEST)

Wissenschaftlicher Autor[Quelltext bearbeiten]

Ich habe eine Seite Autor (Zoologie) eingerichtet, weil die Sache mit den zoologischen Autorennamen kompliziert ist und in der community offenbar noch nicht richtig verstanden wurde. Der Verweis auf die Seite Liste von Zoologen nach Autorenkürzeln sollte unbedingt raus, Autorenkürzel sollen in der Zoologie nicht verwendet werden. Vor 100 Jahren hat man das noch so gemacht. Heute nicht mehr. Ist ein wesentlicher Unterschied zur Botanik. In der Zoologie immer der vollständige Nachname, ohne Vornameninitialen. So wie es die im ICZN Code gegebenen Beispiele vormachen. Sollte auch in den Richtlinien stehen, keine Autorenabürzungen bei Zoologen, und (wichtig) durchgehend keine Vornameninitialen bei egal wem. Es wäre gut, wenn es einen Bot gäbe, der die rausnimmt.--FranciscoWelterSchultes 14:57, 17. Jul. 2010 (CEST)

Auch der Familienname ist ja nur ein Kürzel. Soweit ich es überblicke, wird in den Artikeln ganz überwiegend diese Form verwendet. Ebenso werden die Namen in der Liste nach diesem Prinzip dargestellt. Zusätzlich gibt es noch die Kürzel (in der Form Bchst. siehe Bechstein). Ist als Arbeitgrundlage zum Auffinden des passenden Artikels über den Autor sehr praktisch, besonders wenn der Name für mehrere Personen steht. Dann lässt sich meist schon durch die Lebensdaten oder die Arbeitsrichtung der richtige Autor finden, z.B.:
Nuttall – George Henry Falkiner Nuttall (1862–1937), britischer Zoologe (Parasitologe)
Nuttall – Thomas Nuttall (1786–1859), britischer Ornithologe und Botaniker
Ich sehe daher keinen Grund, die Liste rauszuwerfen. Griensteidl 16:05, 17. Jul. 2010 (CEST)
Die Liste selbst rauswerfen meine ich nicht, nur den Verweis auf die Liste in den Richtlinien (weil der Verweis hinter dem Passus "Die Schreibweise des Autorzitats folgt dabei den internationalen Regelwerken" nichts zu suchen hat). Die Liste ist nützlich, wenn in alter zoologischer Literatur rumgesucht wird.
Laurenti (Laur.) – Josephus Nicolaus Laurenti (1735–1805), österreichischer Zoologe (Herpetologe)
Laurie, E. M. O. – Eleanor M. O. Laurie, britische Mammalogin (publ. 1954)
Laurie, M. – Malcolm Laurie (1866–1932), britischer Arachnologe (web)
Ist ja ganz süß, aber als Richtlinie ist sie nicht geeignet.
Der Familienname ist der komplette Familienname und wird nicht als Kürzel verstanden oder bezeichnet. Mein Vorschlag wäre, dass sich Wikipedia nach dem aktuellen Standard (ICZN Code) richten sollte. Die meisten schreiben aus veralteter Literatur ab, daher finden sich oft abgekürzte Autoren oder welche mit Initialen, insgesamt gibt es ein ziemliches Chaos auf den Wikipedia-Seiten. Das hat mit unzureichenden Richtlinien und zu schwachen Nomenklatur-Fachkenntnissen zu tun. Man kann dann auf die interlanguage links klicken und findet dort dann andere Autoren bzw. -schreibweisen. Auch das mit den Klammern um Autor und Jahr wird nur von wenigen wirklich verstanden. Deutliche Richtlinien könnten da helfen.--FranciscoWelterSchultes 16:41, 17. Jul. 2010 (CEST)
Ich wäre mit meiner Beurteilung der Arbeit der freiwilligen Mitarbeiter hier etwas zurückhaltender. Aussagen wie ganz süß oder Die meisten schreiben aus veralteter Literatur ab dienen nicht gerade der Förderung eines konstruktiven Diskussionsklimas. Gruß, Griensteidl 18:16, 17. Jul. 2010 (CEST)
Nein, ich finde es ja ganz niedlich, wenn Leute sich viel Mühe geben, solche Listen zusammenzustellen. Die sind sicher auch nützlich, vor allem wegen den Jahreszahlen. Es gibt aber keine festgelegten Standards, und so kann jeder sich seinen eigenen Standard zusammensuchen. Bill Eschmeyer in Catalog of Fishes macht das auch. Der hat einen Standard nur für Fisch-Autoren zusammengestellt. Forsskål heisst bei ihm Forsskål, der hatte aber 1775 unter dem Namen Forskål publiziert - deswegen nehmen nicht-Fischautoren meistens diese Schreibweise. Kann man gut in Google nachschauen. Fische laufen zu 97 % unter Forsskål, Krebse etwas weniger, bei Insekten und Schnecken hat Forskål die Mehrheit. Wikipedia sagt Forsskål. Sind also Fische wichtiger als Insekten? Solche Diskussion kommen dann bei raus. (Dort kam der Begriff "süß" her - aus dem Lächeln hinter diesem Gedanken, dass Wikipedia entscheidet, welche Tiere wichtiger sind).
Linné hat 1758 unter Linnæus publiziert, die Engländer könnnen das æ nicht schreiben und sagen dann Linnaeus, ab 1761 hiess er Linné (und für die folgenden Jahre kann man auch sehr gut und vollkommen korrekt Linné schreiben, machen auch viele). Es gibt keinen Standard. Es ist auch nicht gut, vorzutäuschen, es gäbe solch einen Standard. Jeder kann schreiben wie er/sie will, bei vielen Autoren gibt es tatsächlich mehrere Alternativen, das ist halt so, nur 2 Sachen sind vom ICZN Code her implizit: Autoren nie abkürzen, und keine Vornameninitialen. Das ist halt anders als in der Botanik (der dortige Standard ist auch nicht offiziell, aber ich glaube bei TDWG beantragt und kann sehr gut genommen werden).--FranciscoWelterSchultes 18:55, 17. Jul. 2010 (CEST)
Das ist auch nicht weiter schlimm, aus veralteter Literatur abzuschreiben, mehr als 4 Beine hat der Tiger heute auch nicht. Das machen auch Fachleute, mach ich auch. Das kommt durchaus vor, dass ich mir biologische Infos aus Publikationen von 1855 oder 1890 zusammensuche. Die wussten damals schon ganz schön viel. Oftmals sogar mehr als heute. Was viele halt nicht wissen, ist, dass der Nomenklatur-Standard bei sowas nicht übernommen werden darf. Ich beobachte, dass die biologischen Infos in Wikipedia oft recht gut recherchiert sind, nur mit der Nomenklatur haperts. Gibt da übrigens auch Unterschiede, in der englischen Wikipedia ist die Nomenklatur meist noch schlechter als in der deutschen, die Deutschen sind oft noch recht gut. Das wäre auch weit weniger problematisch, wenn wir nicht dieses elektronische Zeitalter hätten, wo in der Biodiversitätsinformatik Tiere in verschiedenen Datenbanken über ihre 4teiligen Taxon-Namen verknüpft werden, und bei Tiernamen wirft der Autorname immer große Probleme auf. Es wäre schon gut, wenn in Wikipedia in den Richtlinien ein sensibel formulierter und aktuell gebräuchlicher Standard für den Autor stehen würde. Ich könnte da mithelfen, wenn da Interesse besteht.--FranciscoWelterSchultes 13:12, 18. Jul. 2010 (CEST)

Deine Ausführungen zur Behandlung der Autornamen sind so nicht völlig korrekt (auch im obigen Artikel nicht, aber dazu später). Zum einen unterscheidest Du nicht zwischen dem eigentlichen Code ("Code proper") und den Empfehlungen ("Recommendations"), zum anderen ist es im Code selber nicht eindeutig geregelt, was ein Autorname ("author name") ist. Zu Punkt 1:

  • "The Code proper comprises the Preamble, 90 Articles (grouped in 18 Chapters) and the Glossary. Each Article consists of one or more mandatory provisions, which are sometimes accompanied by Recommendations and/or illustrative Examples." [3]
  • "Recommendations, examples, and all titles and appendices do not form part of the legislative text of the Code" ([4])
  • Die Familiennamen der Autoren nicht abzukürzen, ist lediglich eine Empfehlung ("recommendation"): "12. The surnames (family names) of authors of scientific names should not be abbreviated" ([5]). Daran kann ich mich halten oder auch nicht. Wenn ich mich nicht daran halte, ist das auch nicht falsch. Lediglich die Einhaltung der Bestimmungen der Artikel ist verbindlich ("mandatory") vorgeschrieben.

Punkt 2: Die Bestimmungen zum Autor und Autornamen (Art.50 und 51) sind im Code selber nicht eindeutig.

  • Art.51 Überschrift heisst z.B.: "Citation of names of authors"[6]. Im Glossary (als Teil des Code proper) ist dann definiert was ein Autor und ein Name ist ("author name" selber ist nicht definiert):
  • "author (pl. authors), n. The person(s) to whom a work, a scientific name, or a nomenclatural act is attributed".
  • name, n. (1) (general) A word, or ordered sequence of words, conventionally used to denote and identify a particular entity (e.g. a person, place, object, concept).

Und die Präambel sagt deutlich, dass "The meanings given to terms used in this Code are those shown in the Glossary" ([7]). Mit Autor ist also eine Person gemeint, die einen Namen, eben den Autorennamen hat. Und eine Person, die ein Autor im Sinne des Code ist, hat eben meistens nicht nur einen Nach- oder Familiennamen, sondern auch einen Vornamen (mindestens in den meisten Ländern dieser Erde). Mit dem Namen einer Person ist in aller Regel in den meisten (allen?) Sprachen der Vor- und Familienname gemeint. Das Glossary sagt nichts darüber aus, dass mit "name" nur der Nach- oder Familienname gemeint sein könnte (vgl. dazu die Ausführungen beim WP-Artikel Name). Auch das engl. "name" im Zusammenhang mit Personen ist ebenfalls sicher nicht gleichbedeutend mit Nachname (hier mal der engl. Artikel en:Personal name). Ja sogar die oben zitierte Recommendation 12 impliziert, dass mit "name" eben nicht der Familienname gemeint, dort wird ja ausdrücklich empfohlen, den (oder die) Nach- oder Familienname(n) ("surnames (family names) of authors") nicht abzukürzen. Hier macht der Code auf einmal einen Unterschied, nicht "name", sondern surnames (family names)".

Also nur die Beispiele und der übliche Gebrauch, nicht die Bestimmungen des Code und das Glossary implizieren, dass mit Autorname ("author name") nur der Nachname eines Autor gemeint ist. Und um es auf den Punkt zu bringen, die Beispiele gehören eben nicht zum "Code proper" ("Recommendations, examples, and all titles and appendices do not form part of the legislative text of the Code" ([8])und sind nicht verbindlich ("mandatory"). Zitiere ich also einen Autorennamen buchstabengetreu nach Art.50 und 51 bzw. nach dessen Definition (oder auch Nichtdefinition) im Glossary müsste ich ihn mit Vor- und Nachnamen zitieren, also Carolus Linnæus wie in der 10. Edition der Systema Naturae. Denn der Autor der 10. Edition der Systema Natura hieß nun mal nicht nur Linnæus, sondern eben Carolus Linnæus, zumindest schreibt er sich auf dem Titelblatt so. Es steht auch z.B. nirgends explizit, dass die Vornamen nicht genannt werden sollen/dürfen oder nicht abgekürzt werden sollen/dürfen. In den Recommendations wird lediglich empfohlen, die Familiennamen nicht abzukürzen.

Man kann sich in der Frage, was ein Autorname ("author name") im Sinne des "Code proper" ist, im Moment nur an den Beispielen orientieren, die aber kein Teil des "Code proper" per se sind oder an der üblichen Praxis. Der "Code proper" ist im Fall des Autornamens einfach nicht eindeutig geregelt. Übrigens wie in einigen anderen Artikeln des Code auch, die ich mir mal notiert habe und für die neue Edition des Code als Monita mal ausformuliert habe. Völlig unsinnig ist z.B. auch das Beispiel im Art.50.1.3. "The provisions of this Chapter apply also to joint authors. Example. The binomen Dasyurus laniarius (Mammalia) was published in an account of expeditions of which Mitchell (1838) is the author. Es gibt keinen Autor Mitchell (1838), der Mann heisst bzw. hieß Thomas Livingstone Mitchell, der 1838 das mehrbändige Werk: "Three expeditions into the interior of eastern Australia" publiziert hat. Trotz jahrzentelangen Gebrauchs sind manche sprachlichen Unzulänglichkeiten im Code immer noch beseitigt worden. Gruß -- Engeser 21:17, 18. Jul. 2010 (CEST)

Noch nicht beseitigt, meinst du.
Du hast vollkommen recht, im Code ist überhaupt nichts geregelt bezüglich des Autors (im Gegenteil, aus der englischen Version wörtlich herausgelesen wäre sogar wirklich der Verleger der Autor). Man muss hier die Praxis beobachten und dann schauen, welche Standards in allem zoologischen Disziplinen momentan eingehalten werden, und wo die Freiheiten sind. Keine Freiheit scheint darin zu bestehen, den vollen Vornamen zitieren zu wollen. Das wird nirgends gemacht. Was nirgends üblich ist, geht gleich raus. Linnæus kann dagegen durchaus mit æ geschrieben werden. Diese Freiheit hast du durchaus.
Deine Argumentation, dass eine bestimmte Person nur einen Namen haben kann, wird vor allem von Bill Eschmeyer (Catalog of Fishes) vertreten, der das ins Extreme interpretiert hat und Leuten, die ihren Namen geändert haben, massenweise e-mails geschrieben hat und sie aufgefordert hat, sie sollen sich ein für alle Mal einen Namen aussuchen, der in ale Ewigkeit als ihr einziger Fisch-Autorenname zitiert werden soll. Wer danach heiratet und den Namen ändert, hat Pech gehabt. Wer sich scheiden läßt und den früheren Namen wieder annimmt, auch. Pech gehabt haben auch Fachleute, die eine von Strothmann 1995 publizierte Publikation suchen. Und sie nicht finden werden, weil der Bill-Eschmeyer-Name der Person Kaczynski ist. Zum Glück hab ich nur Schnecken beschrieben, und die dürfen vor 1991 Schultes und danach Welter-Schultes heissen. Also: geregelt ist sowas nicht, und Bill's Interpretation (und ihre absurde Schlussfolgerung) hat keine Grundlage. --FranciscoWelterSchultes 01:40, 19. Jul. 2010 (CEST)
Da hast Du mich missverstanden, da mein Beispiel mit nur einem Vor- und Zunamen zu einfach gestrickt war. Ich meinte bestimmt nicht, dass ein Autor der Francisco Welter Schultes heisst, nur einen Zunamen haben darf, der hinter die von ihm aufgestellte neue Art kommt. Es ging in erster Linie darum, dass der Begriff Name in den meisten Sprachen/Kulturen eben Vor- und Zuname(en) bedeutet. Ich meine, der Autorname ergibt sich (meist) eindeutig aus der Publikation. Bei uns ungeläufigen Namen relativ fremder Kulturen kann das manchmal aber auch sehr schwierig sein. Ausnahme sind da mongolische Namen, viele haben da nur einen langen Vornamen. Ich kenne einige geschiedene und wiederverheiratete Frauen, die unter drei verschiedenen Namen publiziert haben, bei Mehrfachscheidungen sind da noch viel mehr Namen "drin". Na und. Dann haben sie eben drei verschiedene Autorennamen. Das kann man z.B. in der Literaturliste in Klammern hinzufügen bis 1990 xy, bis 2002 yz oder ähnlich, um die Identität dieser scheinbar drei verschiedenen Autor(inn)en herzustellen. In einer (älteren) japanischen Publikation hatte ich den Fall, dass ein Autor einen (vornehmen) Namen geerbt hat und sich anschließend vornehm genannt hat, also völlig anders als vorher. Auch hier kein Problem. Dann wird unter dem ersten Namen eben "ab 1910 yx genannt" geschrieben. Unter dem ererbten Namen eben "vor 1910 yz genannt". Auch in der Wissenschaft könnten Pseudonyme vorkommen. Auch dann, der Autorname ist der Name wie in der Publikation angegeben. Sollte mir der "richtige" Name bekannt sein, kann ich ja in der Literaturliste auch den richtigen Namen der Person angeben. Ich muss doch bei einer wissenschaftlichen Arbeit darauf vertrauen, dass der Autor sowohl seinen derzeitigen Namen angibt wie auch darauf, dass er in der Arbeit nicht wissentlich und willentlich betrügen will. Beides, Betrug und willentlich nicht korrekte Angabe des Namens mag ja gelegentlich auch vorkommen. Theoretisch könnte ich ja auch versuchen unter dem Namen Francisco Welter Schultes eine Schneckenarbeit zu publizieren, weil ich die Arbeit vielleicht leichter durch das Review-Verfahren bekomme und Dir eine miese Arbeit unterschieben will. ÜJedenfalls sollte in einer zukünftigen Edition des Code im Glossar mal etwas klarer definiert sein, was unter Namen zu verstehen ist. Dazu braucht es im eigentlichen Sinn nicht mal einer Regeländerung, sondern nur Änderung der Definition im Glossar. Gruß -- Engeser 06:44, 19. Jul. 2010 (CEST)
Ich sehe, unsere Sichtweisen liegen da ganz nah beieinander. Wenn ich dich richtig verstehe, ließe sich die Liste (ich würde sie unbedingt umbennen und nicht "Autorenkürzel" nennen) so erweitern bzw. umgestalten, dass für einen Autor die eventuell jeweils mehreren Namen, unter denen er oder sie publiziert hat (soweit bekannt), sowie diwe zusätzlichen Namen, die in Gebrauch sind (Linné hat nie unter Linnaeus publiziert), in derselben Zeile aufgeführt werden (also ich würde dann 2 Einträge gleichen Inhalts haben, einen unter W und einen unter S). Bei Linnaeus würden dann Linnæus, Linnaeus und Linné als Alternativen stehen (L. würde dort dann nicht stehen, und "der Linné" würde ich ersetzen durch "schwedischer Naturforscher"). So eine Lösung wäre für mich okay.
Ja, das gibt auch noch Autoren, die unter Pseudonym publiziert haben. Fra Piero als Pseudonym für Arbanasich, P. Es wird soweit ich weiss fast konsistent so gehandhabt, dass dieser Wunsch seitens des Autors, unter Pseudonym zitiert zu werden, allgemein respektiert wird (auch hier bildet Bill Eschmeyer mit seinem Catalog of Fishes die Ausnahme). Dass einem fremden Autor eine Publikation zugeschrieben wurde, die gar nicht er/sie publiziert hatte, kam früher alle Nase lang vor (Forskål 1775 mit einem s ist ein Beispiel dafür, Gmelin 1788-1791 wurde jahrzehntelang als Linné bezeichnet). Bei den zigtausenden von Autoren zoologischer Namen und 250 Jahren haben wir ein recht breites Spektrum von ungewöhnlichen Sachen dabei. Auch das ist ganz anders als in der Botanik.
Wir sollten die Diskussion getrennt führen: hier auf dieser Seite die Diskussion über die Richtlinenüberarbeitung, und auf der Diskussionsseite von Autor (Zoologie) die darüber, wer der wirkliche Autor in der Zoologie ist. Da wir uns glaub ich einig sind, dass es in der Zoologie keinen verbindlichen Standard gibt, können wir uns hier auf die Richtlinien beschränken, die sich daraus ergeben.
Ich wollte nachher nochmal was schreiben, wie es kommt, dass die Code-Definition für Autor so schwach ist, mach ich dann drüben auf der anderen Seite.--FranciscoWelterSchultes 14:15, 19. Jul. 2010 (CEST)

Monotypische Taxa[Quelltext bearbeiten]

Was ist mit Taxa, die heute monotypisch sind? D. h. es gibt fossile und subfossile Vertreter – sind die eindeutig oder bedingt relevant? Homo ist ein eher schlechtes Beispiel, wegen der anthropozentischen Relevanz, aber ich denke ihr wisst, worauf ich hinauswill.-- Alt.png 20:48, 26. Aug. 2010 (CEST)

Zumindest bei Pflanzen gibt es in etwa folgende pragmatischen Lösung: Eigener Artikel möglich, sofern ihn jemand schreibt. Bis dahin wird aber - im Gegensatz zur sonstigen Handhabung - ein redirect auf das einzige lebende Untertaxon angelegt. Bsp. Brachsenkräuter und Brachsenkrautartige. Ob man das jetzt in die Richtlinien aufnehmen soll... Griensteidl 00:23, 28. Aug. 2010 (CEST)
Derzeitige Richtlinie in der Paläozoologie: Rezent-monotypische Taxa sind relevant, sollen aber wie Homo immer Paläobox erhalten. LG --Chadmull 17:04, 28. Aug. 2010 (CEST)
Der Sinn dieser Regelung erschließt sich mir allerdings nicht. Gattung Homo mit Paläobox. So ganz ausgestorben sind wir ja noch nicht... Griensteidl 17:31, 28. Aug. 2010 (CEST)
Ja, aber alles von uns, was nicht auch in Homo sapiens enthalten ist, ist ausgestorben. Diskutiert wurde das damals für - quasi als Extrembeispiel - für unzählige Taxa der Vogel-Linie wie Ornithodira, Dinosauromorpha, Dinosauria, Saurischia, Theropoda, Neotheropoda, Tetanurae, Coelurosauria, Maniraptora, Eumaniraptora, Pygostylia, Ornithothoraces, Ornithuromorpha, Ornithurae, die alle als einzige rezente Gruppe die Vögel (sensu Neornithes) beinhalten und demnach rezent-monotypisch sind. Es wurde dann entschieden, diesen Gruppen, die sozusagen nur unter Einbezug der fossilen Formen relevant sind, eine Paläobox zu geben.--Chadmull 17:52, 28. Aug. 2010 (CEST)
Als verallgemeinerte Regel:
"Gruppen, die nur eine überlebende Untergruppe aber des weiteren eine oder mehrere ausgestorbene Gruppen beinhalten, sollen einen eigenen Artikel mit Paläobox erhalten, da sie nur für die Paläontologie/ unter Berücksichtigung ausgestorbener Formen relevant sind.
Für sogenannte monotypische Gruppen, d. h. solche, die unter Berücksichtigung aller bisher beschriebenen heutigen und ausgestorbenen Gruppen nur eine Untergruppe enthalten, soll ein redirect auf die nächste nicht-monotypische untergeordnete Gruppe erstellt werden."--Chadmull 18:16, 28. Aug. 2010 (CEST)
Das als allgemeine Regel auf alle Lebewesengruppen zu übertragen, finde ich nicht gut. Nicht überall gibt es diese extrem vielen Zwischentaxa, weil nicht überall die Extrem-Kladisten am Werk sind. Griensteidl 17:45, 29. Aug. 2010 (CEST)
Das es in dem Beispiel eine Hierarchie besonders vieler Gruppenbezeichnungen gibt, ist ja für die Verallgemeinerbarkeit der Regel nicht von Belang und hat ja nicht damit zu tun, ob ich Kladistik betreibe oder nicht, sondern hängt damit zusammen, dass die Stammesgeschichte der Gruppe gut bekannt ist und das viele Systematiker/Phylogenetiker dem taxonomischen Prinzip gefolgt sind, möglichst jedem Knotenpunkt einen eigenen Namen zu geben.
Die Regel kann man mEN unabhängig von dem konkreten Beispiel für alle Taxa verwenden.--Chadmull 17:28, 30. Aug. 2010 (CEST)
Keine Ahnung, wieviele hundert Artikel dann umgestrickt werden müssen. Ich würde empfehlen, dass die Frage gar nicht verpflichtend geregelt wird, sondern der (mE gut funktionierende) Status quo bestehen bleibt: die "Zerlegung" optional, nämlich dann, wenn es für sinnvoll erachtet wird. Das gibt Artikeln wie den angeführten zu Vögeln den Raum zur Anlage wenn es notwendig ist und hilft jenen Autoren (sowie dem durchaus umfangreichen Bestand), indem nicht zwanghaft eine rezent monotypische Gattung in zwei Artikel zu Gattung und Art gespalten werden muss, bloss weil eine fossile Art durch eine einzelne Spore, einen Pollen, ein Blatt oder ähnliches beschrieben ist. Gruß, Denis Barthel 18:47, 30. Aug. 2010 (CEST)
Dann müsste man wissen, wie der "Status quo" aussieht, denn wäre dieser (wie auch immer) geregelt, hätte TAM ja nicht fragen müssen. Ich erinnere mich immer noch mit Grauen an meinen ersten Artikel Rüsseltiere, der ja nach den allgemeinen Gepflogenheiten nur eine Weiterleitung auf Elefanten hätte sein dürfen. Bei den Elefanten hätte ich alle möglichen seltsamen Vorfahren wie das Moeritherium unterbringen sollen. Die Drohung, dann auch im Artikel Vögel alle relevanten Dinos aufzählen zu wollen, hat den Artikel bewahrt. Dann begann der Streit um die richtige Box. Heute hat der Artikel eine Taxobox. Die habe aber nicht ich eingefügt. --Regiomontanus (Diskussion) 21:33, 30. Aug. 2010 (CEST)
Dann müsste man wissen, wie der "Status quo" aussieht - ich dachte, ich hätte das oben ganz klar geschrieben, wiederhole es aber gern: „die "Zerlegung" optional, nämlich dann, wenn es für sinnvoll erachtet wird“. Die ausführlichere Darlegung zitiere ich hier nicht nochmal, du kannst sie über deinem Beitrag finden. Lieben Gruß, Denis Barthel 00:45, 31. Aug. 2010 (CEST)
Man kann das auch deutlicher als Kannbestimmung formulieren:
"Gruppen, die nur eine überlebende Untergruppe aber des weiteren eine oder mehrere ausgestorbene Gruppen beinhalten, können einen eigenen Artikel erhalten. Dieser sollte/ kann anstelle einer Taxobox eine Paläobox erhalten, da die Gruppe in der Regel nur für die Paläontologie/ unter Berücksichtigung ausgestorbener Formen relevant ist.
Für sogenannte monotypische Gruppen, d. h. solche, die unter Berücksichtigung aller bisher beschriebenen heutigen und ausgestorbenen Gruppen nur eine Untergruppe enthalten, soll ein redirect auf die nächste nicht-monotypische untergeordnete Gruppe erstellt werden."--Chadmull 18:16, 28. Aug. 2010 (CEST)

Plural[Quelltext bearbeiten]

Folgender Satz: "Alle Taxa oberhalb der Gattung erhalten einen Titel im Plural, Arten haben einen Titel im Singular." gilt so wie es hier geschrieben steht nicht für Gattungsartikel. Ich würde den Satz folgendermaßen abändern: "Gattungen und alle Taxa oberhalb der Gattung erhalten einen Titel im Plural, Arten haben einen Titel im Singular." --IKAl 21:06, 26. Aug. 2010 (CEST)

Ich war so frei :) --IKAl 21:08, 26. Aug. 2010 (CEST)

Wobei ja der Usus, die Gattung in den Plural zu stellen, mE reinster WP-TF ist. Rosa ist Singular, warum also Rosen? Rosaceae dagegen ist Plural. Griensteidl 17:35, 29. Aug. 2010 (CEST)

Ich dachte da an eine Ungenauigkeit in der Formulierng. Falls die Gattung bewusst ausgelassen wurde, mache bitte meine Änderung rückgängig. --IKAl 17:39, 29. Aug. 2010 (CEST)
Nein, nein, die war schon immer inkludiert als Pluraltaxon, nur halt mE zu Unrecht. Griensteidl 17:46, 29. Aug. 2010 (CEST)

Wissenschaftlicher Autor[Quelltext bearbeiten]

Müsste dann nicht ein Großreinemachen folgen? Die stehen ja inflationär überall drinnen. --IKAl 21:10, 26. Aug. 2010 (CEST)

Einleitung[Quelltext bearbeiten]

Fehlen nicht Richtlinien für die Einleitung? Die Einleitung sollte IMHO einen leicht verständlichen Überblick zum Thema geben, dabei ist mir leicht verständlich wichtig. Außerdem sollte die oft quälend lange Reihe von Synonymen inclusive Autoren hier raus und woanders hin. --IKAl 21:14, 26. Aug. 2010 (CEST)

Nur so nebenbei frage ich mich, ob die recht häufig verwendete Einleitung "xy ist eine Art der Gattung yz" nicht verbessert werden kann, vor allem, wenn die Gattung kaum bekannt ist. Zumindest bei Botanikartikeln macht es wohl mehr Sinn, z.B. von einem Laubbaum zu schreiben. Aber das gehört wohl nicht hier her. --IKAl 21:18, 26. Aug. 2010 (CEST)
Das kann man sicher optimieren, Portal:Lebewesen/Muster für Pflanzenartikel geht darauf ein. Insbesondere bei kaum oder wenig bekannten Organismen ist das sogar zwingend notwendig, denn „Arcyria ist eine Gattung aus der Ordnung der Trichiida.“ bringt niemandem was :). Aber in der Tat: sowas ist als Richtlinie wenig sinnvoll. Gruß, Denis Barthel 21:38, 26. Aug. 2010 (CEST)
Zur ursprünglichen Frage: Synonyme haben idR in der Einleitung nichts verloren mit wenigen Ausnahmen, wo das Synonym in der aktuellen Literatur zT als gültig geführt wird, zB Kamille. Griensteidl 00:15, 28. Aug. 2010 (CEST)


Kommentare[Quelltext bearbeiten]

Hallo allerseits, damit ich morgen beim Chat weiß wovon ich rede, schau ich mir heute schon mal den Richtlinienentwurf an :-) Dazu schon mal folgende Kommentare:

  • Die Relevanzkriterien beziehen sich nur auf Lebewesen / Taxa bzw. die Erstbeschreiber. Dann sollten sie auch als solche bezeichnet werden: 'Relevanzkriterien für Lebewesenartikel' oder so. Da also auch nur eine Teil der Biologie-Artikel betroffen ist, sollte das nicht gerade am Anfang stehen, da das sonst die Perspektive sehr stark auf Lebewesen eingrenzt. Vielleicht mit den "Taxonomischen Regelungen" am Ende zusammenfassen, also alles was speziell nur Lebewesen-Artikel betrifft in ein Kapitel ans Ende, vorher die allgemeinen Sachen
  • Das Problem der Perspektive taucht ähnlich weiter unten auf: unter 'Wahl des Lemmas für den Artikel' geht es los: Deutsche Namen sind bei Taxa zu verwenden, ... Kann man diese Erklärung nicht auch auf andere Begriffe erweitern? Beispiele Nucleus - Zellkern, Plasmalemma - Zellmembran, Cytokinese - Zellteilung. Es sollte auch deutlich drin stehen, dass deutsche Lemma nicht verwendet werden, wenn der deutsche Name nicht etabliert ist bzw. auch in deutscher Literatur nur selten verwendet wird. Beispiel Nucleolus - Kernkörperchen. Der 'Singular - Plural' Abschnitt sollte entweder ebenfalls verallgemeinert werden, oder mit ans Ende.
  • Zu den Sonderregelungen: Bei DNA/DNS ist evtl. ein Verweis auf das Diskussionsarchiv des Artikels hilfreich. Da ist das ja mehr als ausführlich diskutiert worden. Fänd ich besser als nur ein "wir machen das so und Schluss".
  • Ebenfalls Sonderregelungen: Das Thema C / Z sollte hier ebenfalls Eingang finden. Vorschlag: Gemäß dem Gebrauch in biologischen Lehrbüchern verwenden Artikel aus dem Biologiebereich bei Zweifelsfällen in der Regel Wortformen mit C. Beispiel: Centromer, Cytoplasma. Es wird gleichzeitig darauf hingewiesen, das in der Medizin Schreibweisen mit Z häufiger sind. In Artikeln, die beiden Bereichen zugeortet werden können, wird daher häufig die Schreibweise mit Z zu finden sein. Von großangelegten Umbenennungsaktionen ist generell abzusehen. Siehe hierzu auch Portal_Diskussion:Biologie/Archiv6#Centromer_oder_Zentromer oder auch Benutzer_Diskussion:Robodoc/alt_08#Centromer_zu_Zentromer_etc..
  • Was man sonst noch aufnehmen könnte: Quellen und Belege, Externe Weblinks, beides analog zu Wikipedia:Redaktion_Medizin/Leitlinien

Gruß --d65sag's mir 23:04, 13. Sep. 2010 (CEST)

Übernahme der Richtlinien für Quellen und Belege analog zu Wikipedia:Redaktion_Medizin/Leitlinien fände ich in der Zoologie überhaupt nicht sinnvoll. Die Mediziner haben diese Richtlinien vor allem unter dem Druck von Problemen wie herstellerfinanzierten Studien und ähnlichem erstellt, das fällt in der Zoologie vollkommen raus. Ich sehe es eher so, dass Primärliteratur in der Zoologie in vielen Fällen der Sekundärliteratur vorzuziehen wäre (die Sekundärliteratur verwurstet oftmals nur die Information aus der Primärliteratur - in der Malakologie könnte ich auch kaum zwischen Primär- und Sekundärliteratur unterscheiden, jede Publikation hat etwas von beidem).
Zitieren von Quellen: sollte nach dem in dem jeweiligen Fachgebiet üblichen Standard erfolgen. Bei online-Links würde ich freie und öffentlich Quellen bevorzugen (BHL statt Google-Books), da haben die Mediziner offenbar kein Problembewusstsein. Zusätzlich zu einem online-Link sollte die Literatur so zitiert werden, dass sie jederzeit auch in einer anderen Resource gefunden werden kann. (Ein journal-Artikel sollte auch aus der Bibliotheks-Fernleihe bestellbar sein - also keine abgekürzten Journal-Namen und vollständige Seitenzahlen erste und letzte Seite des Artikels).
Die Mediziner scheinen weniger Zeitschriften zu haben, und die bekanntesten haben allgemein bekannte Abkürzungen. In der Zoologie ist das Spektrum grösser (auch zeitlich, das geht bis 1830 runter) und die Abkürzungen uneindeutiger und kaum allgemein bekannt. Zeitschriften abzukürzen sollte ausdrücklich als unerwünscht bezeichnet werden.
Von den Vorlagen zum Zitieren von Journal-Artikeln halte ich nicht viel. Es würde Sinn machen, das etwas freier gestalten zu dürfen, und auch hier den im jeweiligen Fachgebiet üblichen Standard anwenden zu dürfen. --FranciscoWelterSchultes 21:26, 14. Sep. 2010 (CEST)

Nachdem ich gestern im Chat ermutigt wurde, habe ich jetzt mal einige Änderungen vorgenommen, um die Lebewesenlastigkeit abzumildern. Außer der C/Z Sache hat sich inhaltlich nichts geändert, nur ist einiges verschoben bzw. umformuliert. (Wenn doch hab ich nicht gut genug aufgepasst.) Wenn wir in unseren Richtlinien deutschen Begriffen den Vorzug geben sollten wir dann nicht unbedingt von 'Singular' und 'Plural' schreiben, das habe ich auch entsprechend geändert. Mit der freundlichen Bitte um Diskussion. --d65sag's mir 21:57, 15. Sep. 2010 (CEST)

Singular und Plural war schon verständlich, "in Einzahl" hört sich schon sehr holprig an und irritiert auch ziemlich.
In "Wahl des Lemmas für den Artikel" fände ich noch einen kleinen Satz hilfreich, dass deutsche Kunstnamen für Kleintiere, die in der gängigen Fachliteratur nicht oder nur sehr selten verwendet werden, nicht als Lemma gewählt werden sollten. Bei den Insekten kann ich es weniger beurteilen, aber ausnahmslos alle Namen von Weichtieren würden in diese Kategorie fallen. Das weiter unten angegebene Beispiel der Blauflügeligen Ödlandschrecke könnte das auch betreffen.
Der Begriff "monotypische Taxa" ist falsch gewählt, ihr meint sicher etwas anderes. Ich nehme nicht an, dass ihr meint, die Seite für Homo sapiens sollte gestrichen werden (das ist ein monotypisches Taxon). Den Begriff "monotypisch" würde ich hier gar nicht verwenden, weil der in Nomenklatur und Taxonomie auch leicht unterschiedliche Bedeutungen hat, ich würde das, was gemeint ist, einfach auf deutsch verbal umschreiben.
Relevanzkrierien: "Eindeutig relevant sind alle gültig beschriebenen Taxa" - auch das nehm ich euch nicht ab (soll heissen ich glaube nicht, dass ihr das, was ihr da schreibt, auch wirklich meint). Ich nehme an, ihr meint alle Arten, Gattungen und höhere Taxa, die heute verwendet werden (vielleicht auch die Unterarten). Mit "allen Taxa" wären alle 400.000 beschriebenen Gattungen und ca. 3 Millionen Artnamen gemeint, auch die, die heute nicht für ein Tier verwendet werden (und bei Pflanzen wird das genauso sein). --FranciscoWelterSchultes 00:11, 16. Sep. 2010 (CEST)
In "Wahl des Lemmas für den Artikel" fände ich noch einen kleinen Satz hilfreich, dass deutsche Kunstnamen für Kleintiere, die in der gängigen Fachliteratur nicht oder nur sehr selten verwendet werden, nicht als Lemma gewählt werden sollten. Das ist mir gestern beim Schreiben auch so aufgefallen, da ich mich aber mit dieser Problematik nicht auskenne wusste ich nicht, wie man das formulieren kann. Vorschläge? (Aber 'alle' Weichtiere? Weinbergschnecke ist doch ein schöner Name.)
Bezüglich Singular und Plural bin ich gespannt was andere meinen. Verständlich war nicht mein Punkt. Homo sapiens oder Cytokinese ist auch verständlich. Mir ging es um Vermeidung von nicht erforderlichen Fremdworten. Aber für besonders wichtig halte ich den Punkt jetzt auch nicht.
Zu den anderen Punkten kann ich mangels Ahnung nichts sagen. --d65sag's mir 08:55, 16. Sep. 2010 (CEST)
ja, weinbergschnecke klingt zwar schön, ist aber missverständlich. es gibt mehrere arten von Helix-arten, ich würde den begriff weinbergschnecke für die eher als überbegriff gebrauchen (ich weiss nicht, wer sich das ausgedacht hat, den namen auf Helix pomatia einzuschränken), und Helix pomatia müsste dann irgendwie einen doppelnamen erhalten, also mitteleuropäische weinbergschnecke oder so. wenn man den quatsch mal korrekt machen wollte. --FranciscoWelterSchultes 15:02, 16. Sep. 2010 (CEST)

Zusätzliche Regelungen für Artikel zu Lebewesen - Hunde[Quelltext bearbeiten]

Hallo miteinander, ich fänd es schön, wenn Ihr hier auf die Regelungen zu Haushunden und deren Rassen verweist (→ P:RKH). Viele Grüße Anka Wau! 18:07, 10. Nov. 2010 (CET)

Wahl des Lemmas für den Artikel bei Pflanzenarten[Quelltext bearbeiten]

Hallo. mir ist bewusst, dass das Thema schon zigmal angesprochen wurde, aktuell komme ich wegen Wikipedia:Fragen zur Wikipedia:

„Für heimische Pflanzenarten ist die Standardliste der Gefäßpflanzen Deutschlands heranzuziehen, für andere ist sinngemäß nach Schreibweise deutscher Pflanzennamen zu verfahren.“

Ich bin ein großer Freund von fachsprachlichen Schreibungen und habe auch Verständnis für diesbezügliche Regelungen von Portalen/Redaktionen. Angesichts von Weiß-Tanne und Google-Buchsuche 2000-2010:

Ungefähr 68 Ergebnisse für Weiß-Tanne
Ungefähr 1.110 Ergebnisse für Weißtanne

Sehe ich da aber eine Fehlentwicklung. In o.a. Diskussion schrieb Benutzer:Denis Barthel: „... welcher Fachbereich für Pflanzen zuständig sein soll, wenn nicht die Botanik?“ Da ist natürlich schon was dran, wie der exzellente Artikel Rotbuche zeigt, spielt das Lemma aber eben nicht nur in der Botanik eine Rolle, sondern auch in zig anderen (Fach)Bereichen, von der Holzwirtschft bis zum Möbelbau. Und dies dürfte eben für viele Pflanzen gelten. Ich würde dafür plädieren obige Lemmakonvention zu entfernen und zukünftig wie im Artikel Rotbuche zu verfahren: Die überwiegende Benennung wird Lemmatisiert, die botanische Benennung Rot-Buche wird (fett) in der Einleitung (und in der Taxobox) genannt. Ein Redirect wird angelegt, der selbstverständlich in botanisch-fachspezifischen Artikeln auch verwendet werden kann. ... Hafenbar 19:04, 2. Dez. 2010 (CET)

spielt das Lemma aber eben nicht nur in der Botanik eine Rolle, sondern auch in zig anderen (Fach)Bereichen, von der Holzwirtschft bis zum Möbelbau - was du suchst, ist Tannenholz. Und nur weil "Alkohol" eine weit geläufigere Bezeichnung ist, nennt die Redaktion Chemie den Artikel Ethanol trotzdem nicht anders als es eben fachlich richtig ist - was niemanden hindert, in Cognac oder Sake von "Alkohol" zu sprechen.
Das Google-Suchen ist in diesem Kontext übrigens mit sämtlichen Mängeln behaftet, die man sich nur denken kann. Plötzlich werden Titel wie "Wandern in Andalusien", "Aromatherapie: Grundlagen - Wirkprinzipien - Praxis", "Chronik 2004", "Theater heute" und das "Reallexikon der germanischen Altertumskunde" sowie massig Bau-, Architektur-, Holzwirtschafts- und Zimmermannsliteratur zu Referenzen eines primär botanischen Artikels. Die entsprechende Schreibung kann in primär nichtbotanischen Artikeln selbstverständlich angewandt werden, siehe eben Tannenholz.
Ich werde den Text (wenn es keine Einwände gibt) zwecks präziserer Erläuterung wie folgt überarbeiten:
"Gemäß einer Konvention bedeutender Titel deutschsprachiger botanischer Literatur [1] werden Stammworte unter bestimmten Bedingungen durch einen Bindestrich abgetrennt: Bestimmungswort und Stammwort werden getrennt, wenn das Stammwort ein Taxon korrekt bezeichnet („Moos-Rose“), nicht aber wenn das Stammwort
  • nicht auf ein Taxon, sondern eine Lebensform oder einen Pflanzenteil verweist („Sommerwurz“)
  • keinen Bezug zu Pflanzen hat („Löwenzahn“)
  • oder das Bestimmungswort keinen eigenständigen Begriff darstellt (z.B. Knob- bei „Knoblauch“)
Diese Schreibweise gilt nur in Fachartikeln (z.B. Weiß-Tanne, Tannenwald), nicht in Artikeln zu nicht botanischen Aspekten (z.B. Tannenholz, Tannenhonig). Sie greift auch nicht, wenn Lemmata in üblichen Standardwörterbüchern (Duden, Österreichisches Wörterbuch o.ä.) explizit standardsprachlich geregelt sind (z.B. Schnittlauch). Für gebräuchliche standardsprachliche Begriffe kann eine Weiterleitung angelegt werden und sie können im Artikel erwähnt werden: „Die Weiß-Tanne, standardsprachlich Weißtanne, ...“. Denis Barthel 11:50, 4. Dez. 2010 (CET)
  1. Als Referenz gilt die Standardliste der Gefäßpflanzen Deutschlands, siehe aber auch: Rothmaler: Exkursionsflora von Deutschland, Manfred Fischer: Exkursionsflora von Österreich, Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen, Schmeil-Fitschen, Erich Goetz: Pflanzen bestimmen mit dem Computer, Hans Simon, Leo Jelitto, Wilhelm Schacht: Die Freiland - Schmuckstauden, Mansfelds Reichspflanzenliste, Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa, K. Lauber, G. Wagner: Flora Helvetica, E. Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora, Binz/Heitz: Schul- und Exkursionsflora für die Schweiz, Fritsch: Exkursionsflora für Österreich
  2. bzgl. „sowie massig Bau-, Architektur-, Holzwirtschafts- und Zimmermannsliteratur“ ... diese Fachgebiete haben eben schon Jahrhunderte bevor eine wissenschaftliche Botanik entstand über die Hölzer gesprochen und geschrieben. Und das gilt sinngemäß für alle Kultur- und Nutzpflanzen. Ich finde es offen gesagt skurril bis anmaßend die menschliche Kulturgeschichte auf den Kopf zu stellen und die Botanik zur Leitdisziplin auszurufen. Am Rande, wenn Du die Suchergebnisse kritisierst: der erste Buchsuche-Treffer für Weiß-Tanne ist eine "Publikation" der Bcher Gruppe, vgl. Wikipedia:Pressespiegel#September_2010
    bzgl. „wenn Lemmata in üblichen Standardwörterbüchern (Duden, Österreichisches Wörterbuch o.ä.) explizit standardsprachlich geregelt sind (z.B. Schnittlauch)“ ... also in meinem Mackensen steht Weißtanne und das dürfte auch in allen anderen allgemeinsprachlichen Wörterbüchern der Fall sein ... Hafenbar 16:28, 5. Dez. 2010 (CET)
    Hmm, du liest doch arg flüchtig. Wer über Hölzer sprechen will, kann dies tun. In Holzartikeln nämlich. Wenn es aber um Pflanzenartikel per se geht, ist die Botanik selbstverständlich die Leitdisziplin, denn es ist -Überraschung!- eben diese, nicht aber etwa die Nutzpflanzenindustrie die man mit "Wissenschaft von den Pflanzen" zutreffend beschreiben könnte.
    "skurril bis anmaßend" ist vor allem, dass immer wieder Leute predigen, dass eine fachlich eindeutige Regelung zurückzustehen habe. Schaut man warum, so ist es stets die standardsprachliche Definition, die herangezogen wird - allerdings in vollkommen überzogener Form. Denn weder hat die Rechtschreibkommission jemals den Anspruch erhoben, Fachsprachen zu regeln, noch ist ihre Arbeit dafür auch nur gedacht. Diese regelmäßigen Dispute entstehen allein aufgrund der Tatsache, dass Wikipedianer theoriefindend glauben, die standardsprachliche Rechtschreibung gelte überall. Tut sie nicht. Genausowenig wie der Mackensen ein modernes Wörterbuch ist.
    Es ist -ebenso offen gestanden- eine unfassbar bizarre Idee, dass es der Sprachgebrauch der holzverarbeitenden Industrie (die sich übrigens einen ziemlich feuchten Kehricht darum schert, was sie da in Indonesien durch die Sägewerke und anschließend in die hiesigen Laminatfabriken haut, solang es sich am Ende einigermassen sortiert verkaufen lässt), dass es also eben jener Sprachgebrauch sein solle, der maßgeblich sein soll für Artikel zu Pflanzen. In der „menschlichen Kulturgeschichte“, Sektion "Französische Küche", ist das Kaninchen ein Geflügel (wegen des weissen Fleisches). Das als Maßstab öffnet doch ganz neue Horizonte ... WP mal ganz praxisorientiert, raus mit diesem ganzen intellektuellen Quatsch, zurück zum reinen Handwerk. Danke soweit. Denis Barthel 02:34, 6. Dez. 2010 (CET)
    Ich darf festhalten: die Weißtanne ist eine Verschwörung von Rechtschreibkommission, der holzverarbeitenden Industrie, Google, Mackensen, mir und sonstiger Pöhsewichte. Noch viel Spaß mit Schreibweise deutscher Pflanzennamen (wasimmer das auch sein soll, "deutsche Pflanzen" oder "deutsche Namen") ... Hafenbar 01:05, 7. Dez. 2010 (CET)

    Richtlinien reloaded, Fortsetzung vom Mai 2010[Quelltext bearbeiten]

    Bei den fachspezifischen Löschkandidaten entwickelt sich wieder eine Diskussion zum Thema und ich denke, dass sie hier besser aufgehoben ist. Deshalb kopiere ich den Anfang von dort hierhin und lade ein, hier weiter zu diskutieren:

    Zitat:
    OT: Das folgende Zitat von weiter oben fasst gut zusammen, was das Problem mit der fachspezifischen Löschdiskussion hier ist: Deshalb ist es auch in gewissen Fällen sinnvoll, mit Löschungen zu drohen oder sie durchzuziehen, denn sonst tut sich in dem Bereich einfach nichts. [...] nur irgendwann muss auch einmal Ende der Geduld sein [...] alles kann man auch nicht auf die RBIO abwälzen. Eine kleine Gruppe von Benutzern übernimmt die Zuständigkeit für ein Thema, stellt eigene Regeln auf und reagiert mit Löschungen, wenn die eigenen Kapazitäten nicht mehr ausreichen, das gesamte Themengebiet gemäß diesen Regeln zu gestalten. Das deckt sich nicht mit WP:LR und nicht mit meinem Verständnis der Wikipedia.--Biologos 19:13, 19. Feb. 2011 (CET)

    wenn du das so siehst, frage ich mich, ob du wirklich verstanden hast, wie wir hier arbeiten. das problem hat nichts mit kapazitätsengpässen zu tun, sondern damit, dass nicht einmal wir, die wie hier zumindest innerhalb der wikipedia diejenigen sind, die am ehesten vom fach sind, keine möglichkeiten haben, bestimmte artikel sogar aus unserem fachbereich zu verbessern. was sollte deiner meinung nach am bestehenden system verbessert werden? die artikel in die allgemeine QS schieben, wo dann geisteswissenschaftler, chemiker und alle sonstigen das thema besser behandeln können als wir? ich mein die frage ganz ernst, schließlich wäre uns allen hier viel geholfen, wenn du tatsächlich eine lösung parat hast, die uns arbeit erleichtert und artikel verbessert und uns damit solche diskussionen zukünftig erspart. ich fürchte nur, dass wir aber in eine sackgasse geraten, wenn deine lösung in die richtung von "laien reparieren notdürftig und damit muss der leser zufrieden sein" geht. lg, --kulac (A/CU)Fragen? 16:10, 21. Feb. 2011 (CET)

    Zitat Ende --Biologos 11:38, 22. Feb. 2011 (CET)

    Los geht's: Ich glaube in der Tat, dass sich die RBIO viel zuviel vorgenommen hat. Eine Handvoll Leute (oder zwei oder drei) kann nicht die Verantwortung über den gesamten Themenbereich Biologie übernehmen. Was geht, ist als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen für Fragen zur Korrektheit von Artikeln und Hilfestellung zu geben zum Schreiben von Artikeln, zum Beispiel in Form von Richtlinien. Gleichzeitig kann man sich vernetzen, um die Arbeit an bestimmten Artikeln zu koordinieren oder sich gegenseitig auf problematische Artikel hinzuweisen. In etwa so scheint die Redaktion Medizin zu arbeiten. Einige Mitglieder der RBIO fühlen sich aber offenbar wirklich für alle Bioartikel verantwortlich. Und wenn sich Autoren nicht an die Richtlinien halten, fühlen sich diese Benutzer persönlich unter Druck gesetzt, weil jetzt in "ihrem" Bereich Artikel vorkommen, die nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Nur so kann ich mir die empörten Reaktionen a la "Ende der Geduld" erklären. Die Richtlinien für Bioartikel sind gut und ihr habt eine Menge Arbeit da reingesteckt. Aber auch viele Artikel, die diese Richtlinien nicht erfüllen, enthalten bildende Inhalte und sind Teil der Gesamtheit des Wissens der Welt. Das erstmal grundsätzlich.
    In der Diskussion vom Mai kam das Argument, "Schrottartikel" zögen immer mehr und immer schlechtere weitere Artikel nach sich. Nach Beispielen gefragt, lieferte Denis eine lange Liste (die da oben jetzt unheimlich beim Lesen stört). Ich habe mir mal 20 zufällige Artikel dieser Liste (Excel-Zufallszahlen) angesehen und subjektiv bewertet (ohne Anwendung der Bio-Richtlinien), mit folgendem Ergebnis:

    • Nutzlose Artikel oder Nutzen zweifelhaft: Cria
    • Nützliche Artikel ohne/mit zu wenigen Quellen: Wurzelnder Bitterröhrling, Hamsterratten, Schneesturmvogel, Zwergkleiber, Blautangare, Kohlweißlings-Schlupfwespe, Clostridium tyrobutyricum, Frühjahrslorchel, Samoa-Flughund, Lama (Kamel), Schwarzdelfin, Eigentliche_Paradiesvögel_(Gattung), Ufermaina, Wiesenschnake
    • Brauchbare Artikel mit Quellen: Mausgrauer Schnellkäfer, Buntastrild, Blaukrabbe
    • Gute Artikel: Waldlaubsänger, Peruanischer Pfefferbaum

    Mein subjektives Ergebnis: Aus 10 % sind gute Artikel geworden, insgesamt mindestens 25 % sind voll akzeptabel. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Theorie mit dem schlechten Einfluss der Schrottartikel nicht stimmt. 95 % der von mir untersuchten Artikel enthalten nützliche Informationen, die ich gerne in der Wikipedia behalten würde. Das größte Problem vieler dieser Artikel sind fehlende Quellen. Und die werden sich in den allermeisten Fällen von Fachleuten leicht beschaffen lassen, was recht einfach aus schlechten Artikeln gute machen würde. Das wäre im Sinne der Mission und Vision der Wikipedia. Wenn keiner Lust hat, sie zu bequellen, bleiben sie leider unbequellt, aber die Einstellung "Unverschämt, da schreibt jemand einen Artikel und lässt mich nachher die Drecksarbeit der Quellensuche machen" ist kontraproduktiv. Jeder sollte hier das machen, was er kann, dann kommen wir weiter. Und ein mangelhafter Artikel animiert mMn zum Verbessern, nicht zum selber schlechte Artikel schreiben.
    Meine Vorschläge

    • Weist Autoren, die die guten Richtlinien der RBIO nicht beachten, auf die Richtlinien hin, aber verwendet sie nicht als Löschgrund.
    • Schafft die fachspezifische Löschdiskussion ab. Die allgemeinen Löschkriterien der Wikipedia sind streng genug. Schafft stattdessen eine Möglichkeit, auf laufende biologiespezifische Löschdiskussionen im Portal Biologie hinzuweisen (wie z. B. in der RM).--Biologos 13:18, 22. Feb. 2011 (CET)
    Tja, da ist jetzt sehr viel Meinung drin, die man meist nicht verhandeln kann. Ich hab eine ganz andere. Aber ich möchte eigentlich nur an zwei Dinge erinnern.
    Erstens: ob Artikel Quellen haben oder nicht, das ist nicht egal. Es ist in der Wikipedia Pflicht, Artikel zu bequellen - das zu ändern, obliegt nicht der Redaktion Biologie, da bist du hier falsch.
    Zweitens: ich weiss nicht, wieviele quellenlose Artikel du schon überarbeitet hast. Ich hab es einige Male getan und meistens sind quellenlose Artikel auch voll mit teils vollkommen falschen Informationen. Oft von Autoren verfasst, denen die elementarsten Kenntnisse über das abgehen, worüber sie da schreiben. Es ist ein großer Irrtum, zu glauben, das wären alles gute Artikel, wo doch nur die Quellen fehlen würden. Um es ganz deutlich zu sagen: wer unbequellte Artikel stehen lässt, der nimmt in Kauf, dass die Leser, für die das hier ja letztendlich ist, fehlerhaft bis grob falsch informiert werden. Denis Barthel 17:24, 22. Feb. 2011 (CET)
    Die Erfahrung von Denis mit quellenlosen Artikeln unterstreiche ich. Besonders auch das damit verbundene Risiko aus unbequellten falschen Informationen bequellte falsche Informationen zu basteln.
    Ein aktuelles Beispiel ist der von mir zur Löschung vorgeschlagene Artikel über Hyperprosopon argenteum. Der Erstautor verfügt nach eigenen Worten über sehr eingeschränkten bis keinen Zugang zu Originalliteratur. Trotzdem hatte er im Internet verfügbare Quellen angegeben - aber der Inhalt dieser Quellen hat sich im Artikel nicht niedergeschlagen. Meinungen, Wertungen und unbelegte Behauptungen zogen sich als roter Faden durch diesen Artikel. Nun wurde der von freundlichen Helfern (die das sicher gut meinen) zu einem bedauerlichen Exempel für Kulacs Aussage »Laien reparieren notdürftig und damit muss der Leser zufrieden sein«. Das Erscheinungsbild wirkt nun professionell und seriös, die inhaltliche Qualität, auf die sich der Wikipedia-Nutzer verlassen können soll, hat sich aber nur geringfügig verbessert. Das ist auf überhaupt keinem Niveau ein Qualitätsmerkmal. Beides, den quellenfreien Artikel wie die Reparatur mit heisser Nadel sollte nicht toleriert werden.
    Fahre ich auf einer für 50 km/h zugelassenen Straße 100 km/h mag ich mich dabei gut fühlen und über den Rest der Welt keinen Gedanken verlieren, muss aber hinnehmen, dass man mich erwischt und dann einige Zeit zu Fuß gehen lässt. Die Qualitätsregeln der Wikipedia mögen hoch sein, aber sie fördern und erhalten die angestrebte Qualität im ANR und geben dem Nutzer genau die Produktsicherheit, die ihm versprochen wird. Also dabei bleiben. Lohachata 19:12, 22. Feb. 2011 (CET)
    Dann sagst du uns sicher auch, was an dem von dir oben zitierten Artikel nicht passt. Nachdem nahezu jeder Satz belegt ist, kritisierst du damit anscheinend die Quellen und deren Verfasser. Das ist die Überheblichkeit, die von vielen kritisiert wird: Nur bestimmte Leute dürfen hier Artikel bearbeiten, alle anderen sind die angeblichen Laien, auch wenn sie sich länger beruflich mit dem Fach befasst haben, als du auf der Welt bist. Abgesehen davon, dass auf dieser Basis, die versucht, die Leistung der Wikipedia-Autoren zu schmälern und Verbesserungen als "nicht tolerierbar" zu brandmarken, keine Zusammenarbeit möglich ist, ist das eine Aushebelung sämtlicher Wikiprinzipien und Regeln, die in Wirklichkeit den Erfolg der Wikipedia ausmachen. Überlege dir, ob nur du allein hier richtig bist, und alle anderen falsch oder ob es nicht eher umgekehrt ist. Du kannst ja versuchen durchzusetzen, dass offiziell keine Schüler und IPs mehr Artikel anlegen dürfen, dem könnte ich sogar etwas abgewinnen, aber solange das nicht so ist, hast du in erster Linie diese Artikel auszubauen und zu verbessern und kannst nicht 17kB Informationen zur Löschung ausschreiben, nur weil sie dir irgendwie nicht passen. Der Grund, warum Wissenschaftlern an ihren Universitäten abgeraten wird, sich an der WP zu beteiligen, ist, dass sie hier mit wirklichen Laien konfrontiert sind, die ihre Kenntnisse der Wikiregeln nicht dazu verwenden, Artikel zu formatieren und anzupassen, sondern mit abstrusen Bemerkungen zur Löschung vorzuschlagen. So bekommt man weder Nachwuchs noch Fachleute zur Mitarbeit. --Regiomontanus (Diskussion) 09:16, 23. Feb. 2011 (CET)
    Regiomontanus, könntest du dich bitte auf das Faktische beschränken? Es ist immer wieder mühsam, deine steilen bis haltlosen Thesen aus deinen Beiträgen auszusortieren. Die Unterstellung "Nur bestimmte Leute dürfen hier Artikel bearbeiten" wird durch Wiederholen nicht richtig und deine Behauptung über die Gründe zur Nichtmitarbeit von Wissenschaftlern ist sicher auch durch irgendwas absicherbar - ich hab sowas nur äußerst selten überhaupt von Wissenschaftlern gehört. Denis Barthel 14:11, 23. Feb. 2011 (CET)
    P.S.: Und deinen Kommandoton finde ich übrigens extrem unangemessen. Denis Barthel 14:12, 23. Feb. 2011 (CET)
    @biologos: ich darf nur mal mangels zeit kurz in den raum stellen, dass die artikel der obigen liste von mai 2010 ([9]) mittlerweile soweit überarbeitet wurde, dass aus 717 unbelegten artikeln 465 zum heutigen tag ([10]) wurden. berücksichtigen muss man dabei klarerweise auch den normalen neuzuwachs, was bedeutet, dass wahrscheinlich nochmal eine deutlich dreistellige zahl hinzugekommen ist und trotzdem eine beachtliche reduktion erreicht werden konnte. diese überarbeitungen (nicht bloßes nachbequellen) wird mit ziemlicher sicherheit zu 99% von den mitarbeitern der redaktion-bio geleistet. daher muss das bei deinen stichproben bzw. den daraus resultierenden stichproben und beurteilungen des wikiprinzips miteinfließen. lg, --kulacFragen? 12:36, 23. Feb. 2011 (CET)
    Hallo. Meine Meinung: Unbequellte/Unbelegte Artikel in die QSB zu stellen ist für mich OK. Nicht OK ist für mich, da möchte ich Biologos zustimmen, der Abschnitt "Fachspezifische Löschkandidaten". Dieser gehört m. E. gelöscht und sollte durch WP:LD ersetzt werden. Gründe dafür sind für mich dass (wie ich es empfinde) "Druck aufbauen" auch meinem WP Verständnis nicht entspricht, die Löschungen für mich oft wie "einsame Entscheidungen" wirken, manche Teilnehmer mir überqualifizert erscheinen und am WP Bedarf vorbeigehen (Zustimmung zu Regiomontanus) und letztendlich WP:LD auch für Bio-Artikel funktioniert ([11]). Viele Grüße -- AquariaNR 15:37, 23. Feb. 2011 (CET)
    Ohne mich auf die oberen Teile dieser Diskussion einzulassen, bei denen ich wohl eher in der Mitte liegen sollte, ingesamt aber eher Denis et al. unterstütze: Dein Beispiel beweist vor allem eines: Einen Lebewesenartikel kann man über eine reguläre Löschdiskussion nicht löschen lasse - warum? Weil Lebewesen grundsätzlich relevant sind (was ich unterstütze) und dort nur die Relevanz als Maßstab gilt, ergo kein Lebewesenartil - so schlecht er auch ist - gelöscht wird. Es gibt allerdings im Umgang mit Müll nur 3 Optionen: 1) Veredeln, 2) Deponieren und 3) Verbrennen, in genau dieser Reihenfolge - wenn 1) nicht klapp erfolgt 2) in der QS, nach einem angemessenen Zeitraum 3) und das ist als Praxis vollkommen korrekt! -- Achim Raschka 16:01, 23. Feb. 2011 (CET)
    @ Denis: Ich beschränke mich bereits auf das Faktische: Biologos und ich haben Stunden investiert, und in dem von Lohachata benannten Artikel Hyperprosopon argenteum jeden Satz umgedreht. Es wurde alles belegt bzw. Unbelegtes gestrichen. Es gibt sehr viele Arbeiten über die Anatomie und Ökologie dieses Fisches. Und jetzt ist dieser Artikel laut Loh. ein "bedauerliches Exempel", "auf überhaupt keinem Niveau ein Qualitätsmerkmal" und sollte "nicht toleriert werden". Das ist eine Frechheit. In einer echten Redaktion müsste das eine Entschuldigung nach sich ziehen, in der Wikipedia ist das der übliche Ton, den auch ich mir langsam angewöhnen werde. Ich möchte bitte genau wissen, was Biologos und ich hier konkret falsch gemacht haben, oder ich darf weiterhin annehmen, dass man hier nichteinmal dann zur QS befugt ist, wenn man Biologie studiert hat.
    Dass man Wissenschaftlern in Bezug auf Wikipedia abrät, ist hier belegt (siehe: untere drei Absätze). Da es sich bei der Darstellung Habers um eine Studie handelt, die er immer wieder in verschiedenen Medien präsentiert hat, hat sich das zumindest an österreichischen Universitäten so herumgesprochen. Ich habe ebenfalls schon Mails in dieser Richtung von Kollegen aus dem akademischen Betrieb erhalten. --Regiomontanus (Diskussion) 16:17, 23. Feb. 2011 (CET)
    P.S.: Den Kommandoton habe ich mir hier abgeschaut, zu oft gelesen. Die Richtlinien sind ja auch „zwingend“, also hat man sich daran zu halten. Das gilt ebenfalls für alle.


    Es ist in dieser Diskussion nicht zielführend, deinen Disput mit Lohachata im Detail weiter zu erörtern. Dazu sollte unten alles hinreichend gesagt worden sein.
    Habers Studie in allen Ehren - das ist keine gute Basis für irgendein Urteil. Prof. Haber hat sich ~20 Artikel unter bestimmten Aspekten angeschaut und ein erstes Resümee daraus gezogen, erst in 1 oder 2 Jahren aber will er eine echtes Paper vorlegen. Das er sich bereits vorher lt. deiner Aussage in AT besonders medienpräsent machte und es ihm gelang, dort großen Eindruck zu hinterlassen, mag sein, ihn hier zu bemühen, ist trotzdem ein hanebüchener Fehlschluss. Haber beklagt vor allem, dass Artikel von mangelhafter Qualität sind. Schlecht gegliedert. Enttäuschend. "Je komplexer die Thematik, umso präkerer die Tauglichkeit als Einstieg [=Einstiegslektüre]". Sprich: Laienhaft. Wenn du also schon Haber bemühst, dann solltest du dir überlegen, wen du ermutigen willst. Der Erhalt schlechtester Artikel kann das kaum ändern und einen Wissenschaftler zur Mitarbeit ermutigen, die haben keine Lust im Abfall herumzutippen. Aber man überstrapaziert Haber deutlich, wenn man ihn hier anwendet. Er bezieht sich nämlich allein auf Geschichte. Ich würde weniger auf science.orf.at setzen dabei, als auf http://www.cpov.de/?page_id=503.
    Von Haber abgesehen, gibt es dutzende andere Aussagen aus vielen Fächern, die genau das Gegenteil besagen und ich habe bei meinen beruflichen Begegnungen mit Physikern, Soziologen, Informatikern usw. das sonst noch nicht gehört. Gruß, Denis Barthel 20:33, 23. Feb. 2011 (CET)
    Verstehe ich das richtig, dass Hyperprosopon argenteum nun vollständig belegt ist?. Von trivialen Aussagen mal abgesehen. -- Torben Schink 16:25, 23. Feb. 2011 (CET)
    Abgesehen davon, dass hier wirklich ein unangemessener weil unkultivierter Ton vorherrscht, der sich mit einem jederzeit gern geführten Disput um ein sachliches Thema nicht vereinbaren lässt - universitäre Ratschläge zur Mitwirkung an WP sind Unfug und über das von Regiomontanus zitierte Beispiel hinaus niemand bekannt. Aber auch dieser Teil der vorangehenden Beiträge hat nichts mit dem Thema an und für sich zu tun.
    Ich bearbeite sehr gern lückenhafte Artikel von Schülern und ernsthaft begeisterten Laien. Aber mit Texten von Biologen möchte ich einen Aufwand in diesem Umfang nicht einsehen. Wenigstens in den Abschnitten Schädel, Fortpflanzung und Gefährdung sind weiter unbelegte Meinungen und Wertungen enthalten ... abgesehen von trivialen Aussagen.
    Trotzdem, in Anlehnung an Achim Raschkas Umgangsregeln mit Müll: nach einiger unbeachteter Zeit auf der Deponie hat mein Löschantrag eine rege Bearbeitung veranlasst, die ohne Löschantrag wohl nicht (so schnell) erfolgt wäre. Das Ergebnis ist gut jedoch nicht so perfekt, wie es die Bearbeiter verkaufen möchten. Damit kann man leben. Lohachata 20:13, 23. Feb. 2011 (CET)

    Zum Thema Für und Wider Löschungen durch die RBIO: Wie groß ist das Problem denn von dem wir reden? Wie viele Artikel werden im Schnitt denn so pro Monat tatsächlich gelöscht (ohne SLAs und dergleichen)? --TomCatX 00:03, 24. Feb. 2011 (CET)

    ich schätze mal, dass es nicht mehr als durchschnittlich 2 im monat sind. lg, --kulacFragen? 17:25, 24. Feb. 2011 (CET)
    Für mich geht es nicht um die Anzahl sondern um das, wie ich es empfinde, "unter Druck setzten" u. a. Der Beitrag von Lohachata zeigt ganz gut ("...hat mein Löschantrag eine rege Bearbeitung veranlasst, die ohne Löschantrag wohl nicht (so schnell) erfolgt wäre.") wohin so etwas führt. M. M. nach unwürdig für WP - damit sollte, wieder m. M., Schluss gemacht werden. Viele Grüße -- AquariaNR 18:08, 24. Feb. 2011 (CET)
    Beim Anlassfall Hyperprosopon argenteum reden wir außerdem vom Artikel eines Fachwissenschaftlers, der gestern gesperrt wurde und daher ohnehin nicht mitdiskutieren konnte. Das heißt, Wissenschaftler verlassen nicht deshalb schnell wieder die Wikipedia, weil hier so viel "Müll" und "Schrott" produziert wird, sondern weil sie selbst sehr rasch unter Druck kommen. Genau das beschreibt Dozent Haber in dem oben von mir zitierten Interview, wenn er meint, Wissenschaftler sollten sich nicht an der WP beteiligen. Da prallen offenbar verschiedene Welten aufeinander. Ein Dozent, der sein ganzes Leben lang nur wissenschaftliche Arbeiten und Bücher verfasst hat, soll "als Biologe" den WP-Artikel so schreiben, wie es die Regeln fordern. Benutzer:Lohachata gibt Hilfestellung nur für "Schüler und begeisterte Laien", bei Universitätslehrern, egal wie alt sie auch sein mögen, möchte er "einen Aufwand in diesem Umfang nicht einsehen." Da die meisten hier nie etwas anderes geschrieben haben als WP-Artikel wissen sie gar nicht, wie schwer es einem fallen kann, zu 100% alles zu berücksichtigen, was irgendjemand hier als "unenzyklopädisch" ansehen könnte. Der Wissenschaftler schreibt ja nichts Falsches, er fasst zusammen. Für den Satz, dass Hyperprosopon argenteum eine Anpassung des Tapetums hat, die ihm in der Brandungszone besseres Sehen ermöglicht, braucht man mindestens zwei Einzelnachweise, denn in einem Kurzlehrbuch steht das so nicht. Da gibt es halt die Meinung, wir verzichten auf solche Dinge prinzipiell und reproduzieren lieber die Kurzlehrbücher (dazu brauchen wir aber ohnehin keine Wissenschaftler), die anderen suchen eben die Nachweise, die es natürlich gibt, und fügen sie ein. Was ich nicht verstehe ist, warum sich jene, die sich diese Mühe machen, dann auch noch anhören müssen, dass sie kein Qualitätsbewusstsein hätten, während die geringere Mühe, ganze Absätze einfach ohne viel Nachzufragen zu löschen, offenbar von Expertentum zeugt. --Regiomontanus (Diskussion) 19:49, 24. Feb. 2011 (CET)

    Vorwarnung: Ich werde wieder vorwiegend meine Meinung äußern.
    Denis, zu deinen zwei Erinnerungen:
    Erstens, die Forderung nach Quellen in der Wikipedia enthält ein „sollte“, kein „muss“, siehe WP:ART: „Ein Artikel muss inhaltlich sein Thema definieren. [...] Die Quelle [...] sollte angegeben werden.“ Ich persönlich halte fehlende Quellen für einen deutlichen Qualitätsmangel und ich hätte unter bestimmten Bedingungen nichts dagegen, alle unbelegten Stellen eines Artikels zu löschen. Bei Artikeln ohne Quellen würde dann der gesamte Inhalt gelöscht. Der Unterschied zur Artikellöschung wäre, dass alle gelöschten Informationen noch über die Versionsgeschichte einsehbar sind und leicht wiederhergestellt werden können, wenn Belege besorgt werden. Man könnte dann einen Stub stehen lassen, der das Thema in einem Satz definiert und den man mit einer einfach zugänglichen Quelle belegt. Wogegen ich mich wehre, sind Artikellöschungen (ausgenommen Schrott, Tests, Vandalismus), denn sie vernichten praktisch unwiederbringlich die Arbeit, die andere in den Artikel gesteckt haben. Das ist unnötig und lässt mMn den Respekt vor der Arbeit anderer vermissen.
    Zweitens, dass quellenlose Artikel meist voll mit teils vollkommen falschen Informationen sind, ist deine persönliche Erfahrung (und vielleicht haben auch andere diesen Eindruck), aber nicht mehr.
    Ich bin in diese Diskussion eingestiegen, weil ich vor einiger Zeit mindestens einen Artikel aus der LD bequellt oder anders verbessert habe (Tierbau fällt mir noch ein), und sie dann trotzdem mit einem Klick gelöscht wurden. Daraufhin habe ich die LD erst regelmäßig beobachtet und habe dann die von mir oben kritisierten Dinge bemerkt.
    Lohachata, deine Analogie mit dem Zu-schnell-Fahren verstehe ich überhaupt nicht. Wer ist, übertragen auf die Wikipedia, Fahrer, Auto, Straße, Gesetzgeber, Polizei und Gericht? Lese nur ich im Satz „geben dem Nutzer genau die Produktsicherheit, die ihm versprochen wird“ statt „Nutzer“ „Kunde“? Und finde nur ich das befremdlich? Wer verspricht in der Wikipedia wem was?
    Kulac, deine Zahlen sind beeindruckend. Und sie sind vielleicht wirklich vor allem Zeugnis der engagierten Arbeit der RBIO. Ich verstehe allerdings nicht, was das an meiner Beurteilung des Wikiprinzips ändern soll. Ich plädiere ja nicht für eine Abschaffung der RBIO oder der Bio-QS, sondern lediglich für eine Abschaffung der fachspezifischen Löschdiskussion.
    Übrigens gibt es auch in der allgemeinen LD den Löschgrund „erfüllt unsere Qualitätsanforderungen nicht“ (WP:LR). Und die englischsprachige Wikipedia hat ihre nachgewiesene Qualität erreicht ohne fachspezifische Löschungen und mit insgesamt strengeren Löschregeln. So dürfen da unbelegte Artikel nur gelöscht werden, wenn entweder ein Beleg unmöglich ist oder wenn gründliche Versuche, verlässliche Quellen zur Bestätigung zu finden, gescheitert sind (en:Wikipedia:DEL#REASON). Eine Zeit „auf der Deponie“ reicht da nicht.
    Und zur Dimension des Ganzen: Hyperprosopon argenteum war zum Zeitpunkt der Löschung etwa so umfangreich wie jetzt. Alle diese Informationen wären einfach gelöscht worden, wenn sich nicht drei Benutzer für den Artikel engagiert hätten. Noch ein Argument gegen fachspezifische Löschungen: Die Zahl der mitlesenden Benutzer ist in beiden Richtungen zu klein: wenn zwei „Gegner“ des Artikels sich einig sind, reicht das oft zur Löschung, obwohl der Eindruck der Einigkeit der Community evtl. nur täuscht, und wenn zwei potenzielle „Verteidiger“ des Artikels mal einige Tage nicht da sind, ist der Artikel schon verschwunden. Beides würde in der allgemeinen LD vermieden. Warum können die zwei bis fünf Artikel pro Monat nicht in der allgemeinen LD behandelt werden?
    Noch eine Bitte: Ich würde hier gerne nur über die fachspezifische LD diskutieren. Was sind die Vorteile, was sind die Nachteile, was ist eigentlich die Legitimation dafür, eine eigene LD außerhalb der großen Öffentlichkeit aufzumachen? Über den Umgang (in) der RBIO kann man auch trefflich diskutieren, aber ich würde mich freuen, wenn das aus Gründen der Übersichtlichkeit auf einen eigenen Diskussionsabschnitt verschoben würde. Viele Grüße, --Biologos 21:31, 24. Feb. 2011 (CET)

    Ich sehe es im Grunde ähnlich wie Achim, allerdings bin ich aus Hygiene-Gründen für möglichst schnelles Verbrennen des Mülls, sofern er nicht veredelt werden kann. Was ansonsten passiert, kann man am jetzigen Zustand der Bio-QS sehen: sie quillt über. Und versucht man, einen Schrottartikel, der seit Jahren in der QS vor sich hingammelt, nach dem dritten Versuch, vernünftige Literatur zu finden, löschen zu lassen, dann schreien die immer Gleichen reflexartig "Behalten", ohne über die Mittel zu verfügen, den Artikel vernünftig zu gestalten, die über Google hinausreichen. Ansonsten: dasda. Griensteidl 21:48, 24. Feb. 2011 (CET)
    Also: alle Lebewesen sind relevant. Richtig!
    Mit den Lebewesen beschäftigt sich die Biologie, auf der Grundlage von Physik und Chemie eine exakte Naturwissenschaft.
    Wikipedia ist ein »Nachschlagewerk« auf das man zugreift, um Erklärungen zu erhalten. Ob ich den Nutzer »Nutzer«, »Leser« oder »Kunde« nenne ist marginal, denn das ändert nichts an den Gründen auf WP zuzugreifen.
    Dass für die Vermittlung naturwissenschaftlichen Wissens andere Regeln gelten als für philosophische, künstlerische oder andere weniger exakt behandelbare Themen, ist ganz selbstverständlich. Und darum ist es auch ganz selbstverständlich, dass der Lebewesenbereich nicht von allen Mitarbeitern aller anderer WP-Bereiche qualifiziert beurteilt werden kann. Wer hier wertvolle Arbeit über die Bedeutung der »Schreinerkunst im Rokkoko« oder den »Psalm 46 als Grundlage für die Mottete unter Köchelverzeichnis 20 1765« beiträgt, wird die Qualität eines Beitrags über den »Altruismus bei Poecilia reticulata« nicht werten können - und das, wenn er klug und selbstbewusst ist, auch gar nicht wollen.
    Eine eigene Redaktion, eine eigene QS und auch ein eigener Löschbereich machen für den Themenbereich Biologie darum sehr wohl Sinn. Ihr Dasein vermittelt den Wunsch, im ANR Qualität bereit zu stellen. Das ist eine gute Sache, mit der man sich gemein machen kann, auch wenn das nicht immer in dem gewünschten Umfang möglich ist.
    Als praktizierender Naturwissenschaftler war mir beim Beginn meiner Mitarbeit klar, dass die WP über ein Regelwerk verfügt, das auch mich an manchen Stellen kneift. Aber es bildet einen sehr vernüftigen Rahmen, der die Mitarbeit lohnt. Es ist mir wichtiger im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten gelegentlich etwas beizutragen als das bei meinem Eintritt bereits bestehende »System« solange verändern zu wollen, bis es mir endlich passt. Etwas beitragen kann auch sein, einen schlechten Artikel zur Löschung vorzuschlagen. Das ist im Übrigen auch ein wissenschaftlich relevanter Vorgang. Oft ist es einfach besser, wenn ein Thema von einem anderen Autor(enteam) völlig neu, ganz anders und (hoffentlich) geeigneter angegangen wird, statt einen misslungenen Beitrag oder kompletten Müll mit aller Gewalt in ein besseres Erscheinungsbild zu googeln.
    Die fachspezifische Löschung ist ein probates Werkzeug des Lebewesenbereichs und soll natürlich beibehalten werden. Leider wird es viel zu selten konsequent genutzt.Lohachata 23:47, 24. Feb. 2011 (CET)
    Hallo. Das "probate Werkzeug 'fachspezifische Löschung'" lässt für mich ebenfalls den "Respekt vor der Arbeit anderer" vermissen. Meine Meinung: Lohachata, bitte geh' als "praktizierender Naturwissenschaftler" eine wissenschaftliche Arbeit schreiben und lass dem "durchschnittlichen WP Autor und Leser" seine Artikel... @Griensteidl: "Einer überquellenden Bio-QS" durch Löschungen zu helfen halte ich für den falschen Weg - verbessern statt löschen... Grüße -- AquariaNR 22:43, 25. Feb. 2011 (CET)
    Sehr spannende Wendung: Die fairste Variante im Umgang miteinander ist also, Leute mit abweichender Meinung und zugleich größerer Kompetenz zum Verschwinden aufzufordern? Ich glaube, ich habe genug gelesen. Oder anders und mit Verlaub, lieber AquariaNR: Ihr Verhalten ist zum Kotzen! -- Achim Raschka 23:10, 25. Feb. 2011 (CET)
    Hallo. Möchte nur anmerken, dass ich kotzen und rotzen [12] nicht für angemessen im Umgang halte. Das schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit schliesst die Mitarbeit in WP nicht aus, leben und leben lassen... Grüße -- AquariaNR 23:22, 25. Feb. 2011 (CET)
    Wenigstens eine (temporäre und sehr bedauerliche) Konstante gibt es in dieser WP-Lebewesen-Redaktion: Niveauvolle und sachliche Diskussionen, die diese Bezeichnung wirklich verdienen, sind bei Teilnahme von AquariaNR unmöglich.Lohachata 01:41, 26. Feb. 2011 (CET)
    Das Löschen ist auch nur Ultima Ratio. Eine Arbeit, welche die Mindestqualität nicht erfüllt und auch nach Verbesserung nicht erreicht, sollte gelöscht werden. Und wenn die Zahl von 2 Löschungen pro Monat stimmt und sich nicht wesentlich vergrößert, sehe ich keinen Grund für eine Abschaffung redaktioneller Löschungen. --TomCatX 03:53, 26. Feb. 2011 (CET)
    Hallo TomCatX. Es geht nicht nur um eine Zahl, sondern auch um eine Atmosphäre in der QSB, die sich aus dem Verfahren und dem Verhalten der Teilnehmer ergibt. Insofern sehe ich die Sache nicht so einfach nur in Löschungen/Zeit. Zu den anderen Äusserungen (nicht von dir) möchte ich noch anmerken, dass "weggehen" keine Vertreibung oder etwas sonstig Negatives ist, sondern ein WP Grundsatz. Viele Grüße -- AquariaNR 10:12, 26. Feb. 2011 (CET)
    Der Zwergkraienkopp wurde mit der Begründung "Gemäß LD Fach-QS: Seit 2008 QS - TF, kaum bequellt, unverständlich, HowTo etc." gelöscht. Es hat keine LD stattgefunden, die Frage ob die Angaben der Sondervereine, wie in anderen Artikeln, reichen wurde nicht geklärt - wenn ja hätte man den Artikel bearbeiten und behalten können. Die Löschung ist ein(un)schönder Beleg für eine einsamen Entscheidung, wie hier diskutiert. Ich meine, so etwas dürfte es in WP nicht geben. Viele Grüße -- AquariaNR 22:33, 1. Mär. 2011 (CET)
    Hallo Denis Barthel. Die LD kenne ich natürlich. Es ging aber darum, dass keine Diskussion stattgefunden hat, die Frage nach den Angaben der Sondervereine wurde nicht aufgegriffen, es kam nichts! Die Löschung halte ich deshalb für nicht in Ordnung und vorschnell, die Begründung ist nicht korrekt. Leider schon mehrmals so passiert. Du solltest dein Vorgehen und deine Admintätigkeit in dieser Beziehung mal überdenken... (Das ist schwer, ähnliches sieht man ja ständig in den Nachrichten.) Grüße -- AquariaNR 16:44, 2. Mär. 2011 (CET)
    wenn du schon anderer leute arbeit hier allgemein hinterfragen willst, dann bitte mit einem schlagkräftigeren beispiel. ein artikel dessen einzige quelle "Rassebericht von H. Guder + mündliche Informationen" ist und der nach deiner überarbeitung 2 von geschätzten 30 sätzen durch einzelnachweise belegt hat, ist definitiv für die wikipedia unbrauchbar. alleine der abschnitt Tipps und Hinweise sollte dir das schon aufgezeigt haben. lg, --kulacFragen? 22:27, 2. Mär. 2011 (CET)
    Hallo. Um den anfänglichen Zustand des Artikels geht es doch gar nicht. Wenn die Quelle akzeptiert ist, kann man das ändern. Aber der Artikel wurde, wie andere auch, einfach auf die Schnelle gelöscht. Es hat sich ja niemand zu den Quellen geäussert. Für mich ein weiterer Grund die Fachspezifische LD abzuschaffen. Grüße -- AquariaNR 18:10, 9. Mär. 2011 (CET)
    WP:TF spricht klar gegen diese quelle, da gibts nichts zu diskutieren. nichts für ungut. lg, --kulacFragen? 11:09, 10. Mär. 2011 (CET)
    Ich finde es schade, dass die Diskussion schon wieder zerfasert. Aber ich bin selbst mit daran schuld, auch ich habe mehrere Probleme miteinander verquickt: die fachspezifischen Löschkandidaten, die bei den LD angeführten Richtlinien und ihre Anwendung. Ich bin jetzt etwas ratlos, ob ich die grundsätzliche Diskussion zu Vor- und Nachteilen der fachspezifischen LD nochmal neu starten soll, vielleicht direkt bei WD:QSB oder gar noch zentraler (das habe ich übrigens schon mal versucht: WP:VV#Portalspezifische_L.C3.B6schdiskussionen_abschaffen). Lohachata hat hier ja noch auf meinen letzten Beitrag reagiert und geschrieben, dass nur Fachleute kompetent über Fachartikel urteilen können. Dazu: Warum geht das nicht auch in der normalen LD? Weil da nicht nur Fachleute mitdiskutieren? Inwieweit ist das denn in der QSB gegeben? Wer definiert da wen als Experten? Und gibt es da genug Experten, um auch "Expertenstreits" zu ermöglichen?--Biologos 09:58, 15. Mär. 2011 (CET)

    wiss. Kategorien, kein dt. Name?![Quelltext bearbeiten]

    Hallo,

    ich hab hier den Fall, das es eine wiss. Kategorie gibt, aber keinen deutschen Namen dazu. Wie löst man das? --mw 13:20, 2. Okt. 2011 (CEST)

    Autor in runden Klammern wg. Gattungsänderung[Quelltext bearbeiten]

    Vielleicht hab ich es in den Wikipedia Richtlinien-Biologie überlesen, aber das ist doch Richtlinie, oder freiwillig? In der Taxobox des lesenswerten Artikels Schneeleopard gehörte in der Taxobox nach dem Bsp. Autor (Zoologie) in runde Klammern (und - anderes Thema - ausserdem das Beschreibungs-Jahr nicht verlinkt?)). dto. z.B. in Diamant-Regenbogenfisch und Sechslinien-Regenbogenfisch? -- Der Regenbogenfisch 13:11, 7. Nov. 2011 (CET)

    Ja in allen drei Fällen gehört der Autor in Klammern, da die Gattung geändert wurde und das Beschreibungs-Jahr soll nicht verlinkt werden.--Haplochromis 13:30, 7. Nov. 2011 (CET)

    Singular oder Plural - Änderungsvorschlag[Quelltext bearbeiten]

    Ich schlage hiermit vor, den gegenwärtigen Satz:

    "Eine Ausnahme von dieser Regel gelten für Gattungen und alle Taxa oberhalb der Gattung: Diese erhalten einen Titel in der Mehrzahl."

    zu ändern in:

    "Eine Ausnahme von dieser Regel gilt für alle Taxa oberhalb der Art: Diese erhalten einen Titel in der Mehrzahl."

    Grund: Es gibt gelegentlich Taxa/Kategorien unterhalb der Gattung, die mehrere Arten einschließen. In der Welt der Linné'schen Kategorien und Ränge sind dies insbesondere die Untergattungen, in der Botanik ferner Sektionen, Untersektionen, Serien und Unterserien. Als Beispiel seien etwa die Brombeeren genannt, die als Sektion mehrere tausend Arten umfassen, aber unterhalb der Gattung eingestuft sind. Außerdem wäre an rangfreie Taxa zwischen Art und Gattung zu denken, die man ja im Falle ihrer Monophylie auch ohne Rang als Taxa ansehen sollte. Na ja, und schließlich wäre die geänderte Formulierung auch noch einfacher und grammatikalisch geringfügig verbessert ;) Bwiesem 01:08, 13. Jan. 2012 (CET)

    Yes check.svg Ok--Haplochromis 05:58, 13. Jan. 2012 (CET)
    Yes check.svg Ok--Peter Gröbner (Diskussion) 15:52, 22. Sep. 2014 (CEST)

    Doppelte Kategorisierung[Quelltext bearbeiten]

    Was macht man, wenn der wissenschaftliche Name eines bereits unter deutschem Lemma existierenden Artikels ein BKL ist? Die BKL-Seite unter der WissKat kategorisieren? Beispiel: Echte Sandboas -- der entsprechende wissenschaftliche Name Eryx ist BKL und nicht in der WissKat aufgeführt. (auch: Morelia und Python)  — Felix Reimann 14:55, 18. Jun. 2012 (CEST)

    einfach einen redirect anlegen, den du dann kategorisieren kannst. beispiel: Äpfel (Malus vs, Malus (Gattung)). lg, --kulacFragen? 15:58, 18. Jun. 2012 (CEST)
    Danke! erledigt Erledigt  — Felix Reimann 16:32, 18. Jun. 2012 (CEST)

    Sortennamen[Quelltext bearbeiten]

    Hinweis auf WD:Typografie#Sortennamen --84.130.187.180 19:32, 18. Jun. 2012 (CEST)

    Formatierung Wissenschaftlicher Autor[Quelltext bearbeiten]

    Wann sollte man, wenn man im Artikel Erstautoren erwähnt, Kapitälchen verwenden?

    • Im Fließtext, wann immer ein Erstbeschreiber erwähnt wird? Z.B Abschnitt Systematik: Die Art wurde von Smith im Jahr 1900 erstbeschrieben, Manfred Miller verschob sie in die Gattung...
    • In einer Liste der anerkannten Unterarten? Z.B.
      • B. b. obscurius (Smith, 1984)
      • B. b. bufo (Müller, 1874)

    Könnte man das in Wikipedia:Richtlinien_Biologie#Wissenschaftlicher_Autor zusammen mit dem Formatierungscode <span class="Person">Müller</span> ergänzen? Zumindest ich habe entsprechende Infos schon öfter gesucht.  — Felix Reimann 10:50, 7. Dez. 2012 (CET)

    Letzteres ist richtig: Immer dann, wenn der Autor als taxonomische Autorität genannt wird, nicht aber im reinen Fließtext. Das darfst du auch gerne so ergänzen, wenn du möchtest. Ich dachte allerdings auch, dass das schon irgendwo steht … -- Alt 11:42, 7. Dez. 2012 (CET)
    Danke! erledigt Erledigt  — Felix Reimann 13:07, 7. Dez. 2012 (CET)

    Kategorien für die Fauna eines Landes?[Quelltext bearbeiten]

    Ich bin ja überrascht, dass es keine Kategorien wie Kategorie:Fauna Deutschlands oder Kategorie:Fauna Osttimors (was ich plane) gibt, in denen die Tierwelt eines Staates aufgenommen werden. Ist dies unerwünscht? Immerhin gibt es zum Beispiel Kategorie:Alpenfauna und Kategorie:Endemische Pflanze Neuseelands. Gruß, --JPF just another user 19:39, 23. Dez. 2012 (CET)

    Haben wir schon öfters dort diskutiert und sind uns einig das solche Kategorien nicht erwünscht sind. Ausnahmen sind Länder/Regionen die ein biogeographisch klar abgrenzbares Gebiet darstellen mit einem hohen Anteil endemischer Arten. Das trifft für den Alpenraum und Neuseeland zu, und z.B. für Madagaskar oder den Malawisee, nicht aber für Deutschland oder Osttimor. Letztere wird sich kaum von der Fauna Westtimors unterscheiden. Gruß,--Haplochromis (Diskussion) 07:50, 24. Dez. 2012 (CET)
    OK, dann aber wohl eher eine Kategorie für Vögel in der Timor and Wetar Endemic Bird Area? --JPF just another user 11:51, 24. Dez. 2012 (CET)
    Da schon eine Liste existiert finde ich eine Kategorie überflüssig, aber frag mal einen Ornithologen, z.B. Donkey shot. --Haplochromis (Diskussion) 11:59, 24. Dez. 2012 (CET)
    Die Liste hat ja nur die Triggerarten aufgeführt. Aber ich frage mal Donkey Shot. Fröhliche Weihnachten! --JPF just another user 12:14, 24. Dez. 2012 (CET)

    Lemmata von Zuchttieren[Quelltext bearbeiten]

    Mir scheint es hier Handlungsbedarf für eine Sonderregelung analog zu der für Sorten von Kulturpflanzen zu geben. Die Namen legen die Zuchtverbände fest und Änderungen daran sind unenzyklopädisch. Anka Wau! 18:05, 2. Aug. 2013 (CEST)

    Formulierungsvorschlag:

    Lemmata von Artikeln über Zuchttiere richten sich nach der Schreibweise des international führenden Zuchtverbands oder, falls dort keine deutschen Namen geführt werden, diese aber in nationalen Zuchtverbänden üblich sind, nach den dort üblichen Schreibweisen.

    Anka Wau! 13:07, 5. Aug. 2013 (CEST)

    C/Z - Cytoplasma, Cytoskelett, Cytologie, Centromer, Centrosom vs. Zygote, Zygomyceten, zygomorphe Blüten, Enzyme[Quelltext bearbeiten]

    Ich stolperte gerade über den Artikel Cytoplasma, der am 29. August 2013 von Benutzer:Kopiersperre ohne Diskussion auf Zytoplasma verschoben wurde.

    Hier sehe ich dagegen folgenden - sachlich mit Sicherheit zutreffenden - Abschnitt:

    • C / Z: Gemäß dem Gebrauch in biologischen Lehrbüchern verwenden Artikel aus dem Biologiebereich bei Zweifelsfällen in der Regel Wortformen mit „C“. Beispiele: Centromer, Cytoplasma. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Medizin im Deutschen Schreibweisen mit „Z“ häufiger sind.

    In einer alten Diskussion zum Thema C/Z habe ich jetzt gesehen, dass jemand „Zygote“ auch in diese Kategorie von Schreibweise stecken wollte. „Cygote“ gibt es allerdings nicht, denn „Zygote“ kommt von grch. ζυγοῦν, „mit einem Joch vereinigen“, während „Cyto-“ (eigentlich „Kyto-“) auf κύτος „Gefäß“ zurückgeht. Hier wird deutlich, wie wichtig die korrekte Schreibweise eines biologischen Fachbegriffs mit C (bzw. K) oder Z für das Verständnis ist, was also das Wort bedeutet. Deshalb hat die Schreibung mit C, wie sie in den maßgeblichen Fachtexten verwendet wird, eine klare Logik.

    Da diese Schreibweise mit C hier in den Richtlinien Biologie auch vorgegeben ist, werde ich mich in den nächsten Tagen um eine Rückverschiebung kümmern. Einen Hinweis, warum diese Schreibweise das Verständnis der Fachausdrücke erleichtert, werde ich dann hier einbauen. -- PhJ . 22:55, 14. Sep. 2014 (CEST)

    Der Text hier könnte so aussehen:
    Eine Schreibweise dieser Wörter mit „C“ erleichtert die Verständlichkeit, indem sie leichter dem Wortursprung zuzuordnen sind, da sie auf griechisch κ [k] zurückgehen (z.B. Cyto- auf κύτος kytos „Gefäß“), während auf ζ [z] zurückzuführende Wörter niemals mit „C“, sondern immer mit „Z“ geschrieben werden (z.B. „Zygote“ von ζυγοῦν zygoun „mit einem Joch vereinigen“).
    PhJ . 23:33, 14. Sep. 2014 (CEST)
    Die Regeln waren mir damals nicht klar. Wegen PhJs Begründung habe ich zurückverschoben. --kopiersperre (Diskussion) 17:38, 18. Sep. 2014 (CEST)
    Danke. -- PhJ . 19:05, 21. Sep. 2014 (CEST)

    Namen diverser Flechten[Quelltext bearbeiten]

    Vorgestern wurden zahlreiche Artikel vom jeweiligen Trivialnamen auf die wissenschaftlichen Namen verschoben, etwa: Isländisches Moos nach Cetraria islandica. Die Verschiebung wundert mich vor dem Hintergrund folgender Regel: "Für das Lemma wird der deutsche Begriff verwendet, wenn er eindeutig und in der aktuellen Fachliteratur gebräuchlich ist." Ich bin zwar absoluter "Biologie-Laie", aber "Isländisches Moos" würde ich nicht als ungebräuchlichen Namen einschätzen. Gibt es dazu Meinungen? Gruß--Plantek (Diskussion) 15:05, 21. Sep. 2014 (CEST)

    Grundsätzlich bin ich Planteks Meinung. Die englischsprachige und dänische Wikipedia verwenden beim Isländischen Moos auch den englischen bzw. dänischen Namen als Lemma, die romanischsprachigen hingegen (it, fr, es) den lateinischen/wissenschaftlichen. Jedenfalls wäre innerhalb der deutschsprachigen eine Einheitlichkeit anzustreben. Problematisch finde ich allerdings Lemmata wie die Dreispitzige Jungfernrebe, die unter diesem Namen mir weniger bekannt ist als unter Wilder Wein, Veitschii oder Mauerkatze; da erscheint mir der wissenschaftliche noch zweckmäßiger, weil nicht regional unterschiedlich. --Peter Gröbner (Diskussion) 15:51, 21. Sep. 2014 (CEST)
    Die es- und it-WP haben alle Artikel zu biologischen Taxa unter dem wissenschaftlichen Namen, die fr-WP allerdings nicht. Isländisches Moos ist ein irreführender Name, da es sich um eine Flechte und nicht um ein Moos handelt. Hirschhornflechte wäre zwar sachlich richtig, ist aber möglicherweise nicht sehr üblich. Insbesondere ist aber meines Wissens Isländisches Moos auch ein Trivialname für Cladonia rangiferina, so dass unter dem Lemma evt. sogar eine BKL1 notwendig wäre. Da sie zur Eindeutigkeit sehr beiträgt, finde ich diese Verschiebung gut. Sie verstößt deshalb m.E. auch nicht gegen die Richtlinien Biologie. -- PhJ . 19:13, 21. Sep. 2014 (CEST)
    Danke, wieder was gelernt! Momentan leitet "Isländisches Moos" aber noch auf Cetraria islandica weiter. BKL I oder BKL II fehlt.--Plantek (Diskussion) 22:38, 21. Sep. 2014 (CEST)

    Und unabhängig vom Beispiel "Isländisches Moos": Werden die vielen anderen Verschiebungen ebenfalls als richtig erachtet? Zum Beispiel wurden fast alle Artikel der folgenden Navi-Leiste verschoben: Vorlage:Navigationsleiste Flechte des Jahres in Deutschland --Plantek (Diskussion) 22:38, 21. Sep. 2014 (CEST)

    Servus, Die meisten "Trivialnamen" sind nicht eingebürgert, siehe Wikipedia_Diskussion:Redaktion_Biologie#Lichenologie_.28Flechtenkunde.29 lg --Tigerente (Diskussion) 11:56, 22. Sep. 2014 (CEST)
    OK, einverstanden! (Isla-Moos lutschend)--Plantek (Diskussion) 15:19, 22. Sep. 2014 (CEST)
    Ich habe erst mal eine BKL3 in Cetraria islandica eingefügt. Nach Isländisches Moos gibt es Massen von Wikilinks. -- PhJ . 18:29, 22. Sep. 2014 (CEST)
    Hm, im Prinzip ist es bei Flechten gut, so wie bei den Moosen das Lemma auf den lateinischen Namen zu verschieben, aber hier hat man ein wenig übers Ziel rausgeschossen. Die Handvoll etablierter deutscher Namen wie eben Isländisch Moos (auch wenn es was falsches suggeriert, aber dieser Name ist etabliert), Schriftflechte, Landkartenflechte oder Totengebeinsflechte kennen eben auch Nichtbiologen wie meine Mutter, und erkläre es Interessierten auch immer so. Das sind auch die wenigen Arten, die ich eben auch leicht ansprechen kann. Also hier wäre Rückverschiebung auf den deutschen Namen schon angebracht. Viele Grüße --Josef Papi (Diskussion) 09:26, 27. Sep. 2014 (CEST)

    Kategorie:Lebewesen – sonstige Kategorien[Quelltext bearbeiten]

    Es gibt die Kategorie:Giftpilz, aber keine Kategorie für giftige Tiere, Pflanzen. Hierfür müssten aber Kriterien festgelegt werden, ab wann ein Lebewesen als "giftig" gilt. --Fmrauch (Diskussion) 13:57, 12. Jun. 2015 (CEST)

    Genau! Z. B. sind praktisch alle Spinnen giftig, sie töten ihre Beute mit Gift und nicht anders. Für den Menschen sind sie meist ungefährlich, weil sie nicht durch seine Haut dringen können. Dann kommen sehr viele Insekten hinzu, die ihre Beute- oder Wirtstiere nicht töten, sondern lähmen. Viele Ameisen besitzen kein Nervengift, sondern nur Ameisensäure, die nicht immer als Gift angesehen wird. Andere Ameisen können jedoch besonders schmerzhaft zustechen und Halluzinationen mit ihrem Gift hervorrufen. Von giftigen Schnecken, Quallen, Würmern, Krebstieren, Fischen, Reptilien und sogar Fröschen ganz zu schweigen. Mit Pflanzen kenne ich mich nicht so gut aus, aber praktisch alle Pflanzen haben Stoffe, mit denen sie sich in ihrer Umwelt zur Wehr setzen. Laut Pharmazeuten kommt es dabei nur auf die Dosis an, die einen Inhaltsstoff zum Gift macht. Schlangen werden als besonders giftig angesehen, wenn ihr Gift schon in kleinen Mengen tödlich auf einen Menschen wirkt. Die Kategorie bekommt dadurch meiner Schätzung nach derzeit mindestens 15.000 - 20.000 Einträge. Ob das sinnvoll ist? Bei den Giftpilzen ist es so, dass sie praktisch den für den Menschen genießbaren Pilzen gegenüber gestellt werden und damit traditionell eine bestimmte Abgrenzung unter den Nahrungsmitteln des Menschen beanspruchen. Die alte Hausregel, dass Pilze, die von Schnecken angefressen werden, auch für den Menschen genießbar sind, ist bekanntlich falsch. MfG --Regiomontanus (Diskussion) 14:56, 12. Jun. 2015 (CEST)

    Klammern[Quelltext bearbeiten]

    Hallo, ich hate hier eine Frage zur Klammersetzung bei wissenschaftlichen Namen gestellt. Kann mir das bitte jemand beantworten? Danke.--Earwig (Diskussion) 12:04, 8. Aug. 2015 (CEST)

    Eingedeutschte Taxa[Quelltext bearbeiten]

    Betrifft die aktuelle Richtlinie:

    "Für das Lemma wird der deutsche Begriff verwendet, wenn er eindeutig und in der aktuellen Fachliteratur gebräuchlich ist."

    Auf Diskussion:Sauropsida#Lemma kam in den letzten Tagen die Diskussion auf, wie bei der Lemma-Entscheidung mit eingedeutschten Taxa umzugehen ist (z.B. Theropoden - von Theropoda). Eine Mehrheit sprach sich dort dafür aus, dass bei diesen für das Lemma im Regelfall nicht der eingedeutschte, sondern der wissenschaftliche Begriff gewählt werden soll, es sei denn, dass der eingedeutschte Begriff deutlich weiter verbreitet ist als der wissenschaftliche Begriff (Beispiel hierfür: Dinosaurier - von Dinosauria). Findet diese hiermit neu formulierte Richtlinie auch hier einen Konsens? --Neitram  10:47, 5. Nov. 2015 (CET)

    Ich möchte ergänzend hinzufügen, dass, unabhängig von der Klärung der obenstehenden Angelegenheit, die Bezeichnung „deutscher Begriff“ im Richtlinientext präzisiert werden sollte in „deutscher Trivialname“, denn diese ist eindeutiger, zumal es ohnehin nicht um Begriffe geht, sondern um Namen. Und vielleicht noch folgendes zum Hintergrund: Zurzeit herrscht eine gewisse Inkonsistenz bei der Lemmatisierung von (vorwiegend paläontologisch relevanten) Wirbeltier-Großtaxa. So haben wir z. B. Amnioten, Synapsiden und Therapsiden als Beispiele für eingedeutschte (d.h. mit deutschem Suffix versehene, wissenschaftliche) Gruppennamen, andererseits aber Sauropsida, Theropoda, Sauropoda und Ornithopoda als Beispiele für Lemmatisierung unter dem originären wissenschaftlichen Taxonnamen. Darüber hinaus wäre die Frage zu klären, ob Einheitlichkeit hier überhaupt anzustreben ist, oder ob zu jedem Taxon auf der entsprechenden Diskussionsseite eine individuelle Regelung gefunden werden sollte. --Gretarsson (Diskussion) 12:55, 5. Nov. 2015 (CET)

    Ich ergänze auch noch, dass sich uns die Lemmafrage zu eingedeutschten Namen auch in der Mikrobiologie stellt, wobei wir derzeit bei "bekannteren" Taxa oft den eingedeutschten Namen, bei "unbekannteren" hingegen das wissenschaftliche Taxon als Lemma verwenden, zum Beipiel: Archaeen (Archaea), Bakterien (Bacteria), Prokaryoten (Prokaryota), Protisten (Protista); aber: Euglenozoa statt Euglenozoen, Excavata statt Excavaten, Fornicata statt Fornicaten. --Neitram  16:08, 5. Nov. 2015 (CET)
    Der "eingedeutschte" Begriff ist im Sprachgebrauch an den Universitäten deutlich häufiger als vielleicht in der Literatur. An der Universität Wien habe ich beispielsweise sogar im Zusammenhang mit den Sauropsida nur den Begriff "Sauropsiden" gehört und verwendet. Er ist nicht nur in zusammengesetzten Hauptwörtern einfacher zu verwenden (z.B. Sauropsidenfamilie" und Ähnliches), er ist auch stabiler, da sich bei der Änderungen der Systematik häufig auch die Endung ändert (ich weiß schon, dass sich der ICZN darum nicht kümmert, aber in den Handbüchern wird es ja dann doch gemacht). Nur wenn der eingedeutschte Name praktisch überhaupt nicht verwendet wird, würde ich den rein wissenschaftlichen verwenden. Denn sonst braucht man Maßstäbe, die regionale und zeitliche Unterschiede bei der Quantifizierung von "deutlich weiter verbreitet" berücksichtigen. Das kann man wie oben von Gretarsson vorgeschlagen besser individuell regeln. Generell gehe ich davon aus, dass dort, wo im Wissenschaftsbetrieb deutsch gesprochen wird, auch deutsche Endungen verwendet werden, da niemand weiß, wie so eine Tiergruppe korrekt im 3. Fall angesprochen werden soll. Da bekommen wir dann so seltsam holprige Formulierungen wie in den meisten Gattungs- und Artartikeln von Lebewesen ohne deutschsprachigen Trivialnamen ("die Glyphoglossus molossus graben im Boden"). Ich möchte auch ungern Metriken erfinden müssen, um weiterhin Begriffe wie Bakterien verwenden zu dürfen und wie Viren im wissenschaftlichen Plural genannt werden, weiß ohnehin niemand auf Anhieb. Auch wenn Viren wie die Salmonidengewässer nicht in die Kompetenz der Richtlinien fallen, wird sich vielleicht doch jemand fragen, was eigentlich Salmoniden im Unterschied zu Salmonellen sind. MfG --Regiomontanus (Diskussion) 17:02, 5. Nov. 2015 (CET)
    Möchte mich Regiomontanus uneingeschränkt anschließen. Um die Ausgangsfrage noch konkret zu beantworten: Die neu formulierte Richtlinie findet demnach hier wohl eher keinen Konsens? Möglicherweise sollte so ein wichtiger Aspekt zunächst auf der Haupdiskussionsseite der Biologie besprochen werden. Gruß, --Vogelfreund (Diskussion) 19:17, 5. Nov. 2015 (CET)
    Für meinen Geschmack ist selbst die jetzige Richtlinie schon zu konkret. "Sauropsiden", "Amnioten", "Arthropoden" etc. sind keine Trivialnamen, sondern im Kern Fach- und Laborslang, sie spiegeln den Unterschied zwischen mündlicher und Schriftsprache wider. Wenn aus irgendeinem Grund in der breiteren Öffentlichkeit von den Viechern öfters die Rede ist, dringt das manchmal in den Sprachgebrauch ein - oft sogar über die wissenschaftliche Lebensdauer hinaus ("Amphibien", "Reptilien", "Wirbellose" etc., alles Kunstwörter mit Ursprung in der Fach- nicht in der Volkssprache). Ob ein Begriff "hinreichend" populär ist, wird sich niemals über Regeln abdecken lassen. Als Bearbeiter, der sich vorrangig mit "Arthropoden" befasst, stehen mir da oft völlig willkürlich eingeführte Kunstnamen zur Verfügung, oft in bebilderten Feldbestimmungsführern oder Roten Listen erfunden, um die Tierchen "populär" zu machen. Manchmal gelingt das, meistens nicht. Ich würde ungern darauf verpflichtet, die entweder nehmen zu müssen, oder sie nie nehmen zu dürfen.--Meloe (Diskussion) 08:39, 6. Nov. 2015 (CET)

    @Regiomontanus:, @Vogelfreund:, @Meloe:: Ich möchte dringendst darauf hinweisen, dass es hier nur um die Lemmatisierung von Artikeln geht. Welche Bezeichnungen im Fließtext zu verwenden sind, sei weiterhin jedem selbst Überlassen. Davon völlig abgesehen, Regiomontanus, gibt es ohnehin eine unmenge von Arten, für die nie ein deutscher Trivialname existierte, und wenn man sich halbwegs clever anstellt, formuliert es vielleicht so: „die Vertreter der Art Glyphoglossus molossus graben im Boden“ oder „die Art Glyphoglossus molossus ist bodengrabend“. Ist alles garnicht so schwer... --Gretarsson (Diskussion) 21:34, 15. Nov. 2015 (CET)

    Schon verstanden, aber: Die eigentliche Fachliteratur (aktuell oder nicht) zu "Arthropoden" und anderen "Wirbellosen" verwendet von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen gar keine deutschen Bezeichnungen. Die Frage ist, ob Literatur in der Manier von "Der große bunte Kosmos Insektenführer" oder "Rüsselkäfer. beobachten - bestimmen" ein dt. Lemma begründen kann. Sind Hosenbiene für Dasypoda, Kohlschwarzer Grabläufer für Pterostichus anthracinus, Staubwanze für Reduvius personatus, Wasserzwerg für Plea minutissima und andere Wortneuschöpfungen von Heiko Bellmann, Ekkehard Wachmann et al. der "aktuellen Fachliteratur" entnommen? Und wenn nicht, wie ist es mit Dohlenkrebs, Mittlere Wespe, Gewöhnlicher Flohkrebs, Pagodenschnecke? Auf der Suche nach einer eindeutigen und unmissverständlichen Regel dafür kann ich nur viel Glück wünschen.--Meloe (Diskussion) 08:34, 16. Nov. 2015 (CET)

    Regeln für Lemmata mit Klammerzusätzen?[Quelltext bearbeiten]

    Hallo zusammen! Bei der Nachsichtung einiger Artikel sind mir Lemmata mit Klammern aufgefallen, die Gattungen benennen, aber zur Unterscheidung von Synonymen nicht nach dem weit verbreiteten (und sinnvollen) Schema "Gattungsname (Gattung)" gebildet worden sind (siehe hier (ungefiltert)), sondern andere Qualifikatoren haben, z. B. Onega (Tier) ✔. Bei der Suche nach Regeln in dieser Sache bin ich weder hier noch im Archiv der diversen Disku-Seiten auf eine Richtlinie gestoßen, die eine bestimmte Form der Lemmatisierung bei Gattungen verbindlich macht; das Schema "Gattungsname (Gattung)" ist also einfach nur weit verbreitet, aber nicht vorgeschrieben. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob man das jetzt auch noch regelhubern muss, andererseits kann ich (im Allgemeinen) auch keinen guten Grund sehen, etwas Anderes als "Gattung" in die Klammer zu schreiben. Andere Unterscheider wie "Fossil", "Dinosaurier" oder vielleicht "Tier", "Pflanze" sind da eher ungünstig, weil es missverständlich sein kann, da man beim so einem Lemma eher an ein Individuum denkt (gibt es tatsächlich auch: Luzia (Fossil)). Deshalb könnte man das vielleicht hier verbindlich regeln und abweichende Bildungen verschieben und Gattungs-Lemmata zukünftig nach dem Schema "Gattungsname (Gattung)" (ist nur ein Vorschlag, könnte man natürlich auch anders machen) anlegen. Was meint ihr? --TomCatX (Diskussion) 13:34, 2. Aug. 2017 (CEST)

    Wir haben einige Klammerlemmata mit „Käfer“ z.B. Harmonia (Käfer) vs. Harmonia (Pflanze) etc. weil es (eigentlich erstaunlich viele) gleichlautende Gattungsnamen, sowohl im Tier-, als auch im Pflanzenreich gibt. Eine einheitliche Linie mit „Gattung“ ließ sich daher sowieso nie durchziehen. Prinzipiell dienen Klammerlemmata nach langjähriger Praxis in der deutschsprachigen Wikipedia einzig und allein der Unterscheidung, nicht der näheren Beschreibung. Beispielsweise gibt es bei Personen einen Johann Strauss (Vater), Johann Strauss (Sohn), aber auch einen Albert Bauer (Politiker, 1911) (1911 ist sein Geburtsjahr) oder André Bauer (Flüchtling). Eine logisch einheitliche Linie lässt sich anscheinend auch anderswo nur schwer einhalten.
    Eine einheitliche Regelung gibt es, wie eine Diskussion auf der Diskussionsseite der Redaktion Bio gezeigt hat, auch in den Fällen nicht, wo der Name der Pflanzengattung mit dem einer Tiergattung zusammenfällt. Nimmt man dann die Familie in die Klammer? Oder verwendet man den relativ langen Begriff "Tiergattung" vs. "Pflanzengattung" bzw. "Pilzgattung"? Jeder macht es wie er meint. Bei den doch relativ wenigen Ausnahmen von "Gattung" als Klammerbegriff bestünde aber dennoch die Chance, etwas mehr Einheitlichkeit in die Lemmastruktur zu bringen. MfG --Regiomontanus (Diskussion) 21:07, 3. Aug. 2017 (CEST)
    Hi Regiomontanus. Meine Absicht war es auch nicht ein konsistentes System zu schaffen, ich weiß, dass das nicht möglich ist, aus den von dir genannten Gründen. Mir geht es also nur um die Klammerlemmata bei den Gattungen, also darum, dass man "Gattung" in die Klammer schreibt, wann immer es möglich ist, um andere, untaugliche Varianten wie die o. a. auszuschließen. Aber ich bin selbst skeptisch, ob man eine Regel dazu hinbekommt, aber vielleicht sowas wie 'ne Empfehlung? Naja, vielleicht schreibt ja noch jemand hier was dazu. Jedenfalls danke für die Rückmeldung und viele Grüße --TomCatX (Diskussion) 00:41, 4. Aug. 2017 (CEST)
    Die Formen mit "Fossil" in der Klammer sind überwiegend fossile Formen aus dem Ediacarium, die zwar formal als Gattungen beschrieben, aber in keiner Weise ins System integriert sind. Ich kann, ehrlich gesagt, hier überhaupt keinen Regelungsbedarf erkennen. Fast alle Bearbeiter setzen Gattung in die Klammer, wenn es nicht Gründe dagegen gibt. Wenn jemand mal was anderes reinsetzt, kann ich da keinen Nachteil irgendeiner Art erkennen, weil die Klammer ohnehin ein rein Wikipedia-eigenes Konstrukt ist. Wegen mir kann eine "sollte"-Regelung da rein, stören würde sie mich nicht. Aber ein "Verstoß" dagegen würde m.E. niemals eine Verschiebung rechtfertigen.--Meloe (Diskussion) 08:16, 4. Aug. 2017 (CEST)
    Okay, das ist eine Aussage. Tatsächlich sehe ich auch keinen "akuten" grundsätzlichen Handlungsbedarf. Die Ediacara-Gattungen mit "Fossil" waren tatsächlich mein Ausgangspunkt, weil ich von diesem Klammerinhalt irritiert war, wie auch von Tawa (Dinosaurier). Es stimmt schon, was in der Klammer steht, ist eigentlich egal, nur das, was man da reinschreibt, sollte halt nicht irreführend sein. Ich hatte übrigens vorher schon mit dem Autor der Ediacara-Formen gesprochen und er hatte nix gegen eine Verschiebung, aber vorher wollte ich das hier einmal in einem allgemeinerem Rahmen ansprechen, um auch andere Meinungen dazu zu hören. --TomCatX (Diskussion) 09:52, 4. Aug. 2017 (CEST)
    Den Klammerzusatz „Fossil“ finde ich unglücklich gewählt, weil er den Eindruck erweckt, in Wikipedia kenne man den nicht den Unterschied zwischen einem Taxon und einem Fossil(exemplar). Wenn ein Name eine Gattung bezeichnet und es keine zoologischen/botanischen/bakteriologischen Homonyme gibt, sollte in der Klammer „Gattung“ (bei Spurentaxa „Spurengattung“) stehen und nichts anderes, bei Homonymen ist ein anderer sinnvoller Klammerzusatz zu wählen, m.E. die, sofern existent, Trivialbezeichnung eines übergeordneten Taxons „höheren Ranges“ (z. B. ein Ordnungs- oder Klassenrangtaxon -- die klassische Hierarchie wird zwar nicht mehr überall angewendet, aber es ist ja nach wie vor abschätzbar, auf welchem taxonomischen Level sich die Gruppen bewegen, zumal viele der klassischen Namen ja heute noch verwendet werden.) Bei unsicherer Zuordnung zu einem höherrangigen Taxon, was wohl i.e.L. auf fossile Gattungen des Kambriums und Neoproterozoikums zutreffen dürfte, wäre als Klammerzusatz die Bezeichnung der Fossilfauna möglich, in der diese Gattung auftritt. Im Fall Onega (Tier) ✔ wäre also auf Onega (Gattung) oder, falls ein zoologisches/botanisches/bakteriologisches Homonym existiert, auf Onega (Ediacara-Fauna) zu verschieben. --Gretarsson (Diskussion) 12:15, 4. Aug. 2017 (CEST); nachträgl. geänd. 18:36, 5. Aug. 2017 (CEST)
    Vorab: Auch wenn die Regelung von Klammerzusätze für Gattungsartikel per Richtlinie oder Empfehlung ganz sicher kein schwerwiegendes Problem mit drängendem Regelungsbedarf ist, kann man das, was ja ohnehin schon meist gelebte Praxis ist, doch einmal verbindlich festhalten, um Einheitlichkeit und Qualität zu erreichen.
    Meine Zusammenfassung: Klammerzusätze bei Artikelnamen sollen nach den allgemeinen Richtlinien der WP grundsätzlich nicht beschreibend, sondern lediglich unterscheidend sein. Im Bereich Biologie sind sie bei Gattungsartikeln (sowohl für solche mit wiss. als auch für die mit trivialen Namen) de facto leider zumindest auch beschreibend. Schließlich sollte ein Klammerzusatz im Gesamtsystem aller Lebewesenartikel nicht beliebig sein, sondern für den Leser konsistent und nicht irreführend oder irritierend.
    Meine Vorschlag (natürlich als Diskussionsgrundlage) für die von der Bio-Redaktion vorgegebenen oder empfohlenen Klammerzusätze sieht so aus:
    * Gattungsname (Gattung)
    * Gattungsname (Spurengattung) [Ist diese Unterscheidung notwendig?]
    Bei Homonymen:
    * Gattungsname (Tiergattung)
    * Gattungsname (Pflanzengattung)
    * Gattungsname (Bakteriengattung)
    * Gattungsname (Pilzgattung)
    Bei den Homonymen ist es etwas knifflig. Der Vorschlag im Fall der Homonymie den Trivialnamen eines höherrangigen Taxons als Klammerzusatz zu nehmen ist natürlich möglich, allerdings nicht ohne Tücken. Ein paar Beispiele:
    1) Gattungsname (Knochenfische)
    2) Gattungsname (Dinosaurier)
    3) Gattungsname (Spirochaetae)
    zu 1) Das ist grundsätzlich praktikabel. Allerdings hat man hier dasselbe Problem wie bei einem Zusatz ohne Homonymie: Der Zusatz wirkt gegenüber möglichen Alternativen wie "Tiergattung" oder auch "Fischgattung" weniger aussagekräftig. Andere Möglichkeiten, hier etwa "Knochenfischgattung", erscheinen lediglich zum Zweck einer Unterscheidung dagegen übertrieben genau.
    zu 2) Siehe oben: Verwechslung mit Individuum möglich, nach der Art Sue (Dinosaurier), zumal bei "Dinosaurier" ja auch der Plural nicht deutlich wird. Den Fall Singular = Plural bei trivialen Lebewesennamen gibt es übrigens öfter.
    zu 3) Es gibt bei Bakterien kaum Trivialnamen, der Klammerzusatz ist daher für jeden nicht fachkundigen nichtssagend. Bei vielen fossilen Taxa sieht es sehr ähnlich aus, insbesondere bei den Wirbellosen, aber auch bei den Dinos ist es schon unterhalb der beiden "Ordnungen" damit vorbei.
    Nimmt man bei Homonymen stattdessen jeweils Tier-, Pflanzen-, Bakterien- oder Pilzgattung in die Klammer, erhält man ein konsistentes System, das jeder verstehen kann und das auch immer anwendbar ist. Ein Nachteil ist vielleicht die Länge dieser Zusätze, aber viele Lemmata in der WP sind deutlich länger - und es ist ja auch nur ein Klammerzusatz ;)
    Was meinen die anderen dazu? Habe ich etwas übersehen? --TomCatX (Diskussion) 18:53, 7. Aug. 2017 (CEST)
    Einen „sprechenden“ Klammerzusatz zu wählen, hat immer den Vorteil, dass bei Homonymen der Leser z.B. auch schon bei der Suche mittels der Suchzeile weiß, welches Lemma seinem Suchziel entspricht, ohne dass er dazu extra die entsprechende BKS aufsuchen müsste. Gleiches gilt für schreibende Benutzer, die ein Lemma mittels dem Verlinkungstool korrekt verlinken möchten.
    Den Vorschläg mit „Tiergattung“, „Pflanzengattung“ etc. als Klammerzusätze finde ich gut. Hier gehört dann auch die „Protistengattung“ (zählen Flechten zu den Pflanzen oder den Pilzen oder laufen die extra?) mit rein und die „Spurengattung“ (steht zwar, glaube ich, in Konkurrenz zu zoologischen Namen, d.h. ein Name für ein Spurentaxon darf nicht homonym zu einem rezenten oder fossilen Metazoentaxon sein, aber die Abgrenzung ist trotzdem sinnvoll, denn Spuren sind keine Tiere) und ggf. weitere Bezeichnungen für fossile Gruppen, für die Parataxonomien exisistieren bspw. „Pollengattung“ (wobei Gattungen, die auf Pflanzenmakrofossilien basieren, unter „Pflanzengattung“ laufen sollten, auch wen es Parataxa sind). Meinen Vorschlag für fossile Gattungen, die Fauna als Klammerzusatz zu nutzen, wenn die Zuordnung zu einer bestimmten Großgruppe unklar ist, würde ich aber aufrecht erhalten wollen. Für das Fallbeispiel Onega ✔ wäre man wegen der Vendobionten-Hypothese mit dem Zusatz „Ediacara-Fauna“ auf der sicheren Seite.
    Und noch eine Bemerkung zu „Sue“. Bei solchen Einzelexemplaren käme theoretisch tatsächlich der Klammerzusatz Fossil in Betracht, wenngleich dieser bei einem vollkommen präparierten, rekonstruierten und in der Regel teilweise um Nachbildungen ergänzten Skelett etwas seltsam wirkte. Für Einzelexemplare, die ja in aller Regel einer Spezies zugeordnet sind, wäre daher m.E. der Artname als genereller Klammerzusatz nicht verkehrt. Bei Commons läuft „Sue“ in der Kategorie Sue (Tyrannosaurus specimen FMNH PR2081), was mir ziemlich gut gefällt... --Gretarsson (Diskussion) 14:58, 8. Aug. 2017 (CEST)

    (Antwort auf Gretarssons Beitrag 14:58, 8. Aug. 2017, aus Platzgründen nach vorne gerückt) Also "Gattung" (bzw. "Spurengattung") im Normalfall. Weil Homonyme bei Lebewesennamen mit unterschiedlichen Codes auf der Gattungsebene relativ häufig vorkommen, lohnt es sich also, dafür die Klammer-Benamsung nochmal gesondert zu regeln. Also einfach die allgemein bekannteste Großgruppe dazu, damit es für jeden praktikabel bleibt, also dementsprechend Tier-, Pflanzen-, usw. -gattung.

    Im einzelnen wären die Klammerzusätze bei Code-Homonymen dann:

    • Tiergattung
    • Planzengattung
    • Bakteriengattung
    • Pilzgattung
    • Protistengattung
    • Flechtengattung (das sind natürlich Formgattungen, übrigens geregelt nach einem eigenen Code der Pflanzensoziologischen Nomenklatur (ICPN))
    • Zusatz bei Parataxonomie je nach Code
    • Unklare Zuordnung fossiler Taxa bei Code-Homonymie: die jeweilige Fossil-Fauna, z. B. Ediacara-Fauna

    Ansonsten das Übliche:

    • Gattung
    • Spurengattung

    Zur Spurengattung: Natürlich sind Spuren kein Tiere, aber Spurengattungen sind Gattungen (jedenfalls rein formal gesehen), darum hab ich angenommen, dass man hier nicht zwingend genauer werden muss. Ich dachte an das Einfachheitsprinzip. Aber das sind Nebensächlichkeiten, hab also nix dagegen.
    Bei Code-Homonymie und unklarer Zuordnung zur Großgruppe: Klar, dann muss man auf die Faunengesellschaft umschwenken. Das ist allerdings bei Onega ja auch nicht der Fall, aber grundsätzlich hast du natürlich recht.
    Zu Sue ;): Stimmt, man kann hier auch "Fossil" nehmen oder vielleicht auch den Gattungsnamen also Sue (Tyrannosaurus). Aber, weil es dabei nicht allgemein um Gattungen geht, muss man das hier auch nicht unbedingt regeln, ist ja vergleichsweise selten. Aber vielleicht als Empfehlung? --TomCatX (Diskussion) 23:05, 8. Aug. 2017 (CEST)

    Korrektur: „Spurengattung“ würde ich nunmehr in die Liste für den Homonymie-Fall einsortieren wollen, sorry, dass das nicht klar geworden ist. Ansonsten einverstanden. --Gretarsson (Diskussion) 12:25, 11. Aug. 2017 (CEST)
    Hier sind ein paar Artikel bei denen nicht Gattung für die Klammer gewählt wurde, obwohl es möglich gewesen ist, bzw wo man auch Tiergattung und Pflanzengattung hätte wählen können: Ursus (Bären), Sus (Schweine), Proconsul (Biologie), Lagurus, Lagurus (Wühlmäuse), Malacothrix, Gomphus, Pachycormus (Fischgattung), Wicken (Vicia), Candida (Pilze), Goldregen (Pflanze), Matucana (Kakteengattung), Vanessa (Schmetterling), Schneiden (Cladium), Catinella, Hundszungen, Braunelle, Aa (Orchideen), Duvalia, Sarcina (Bakterium), Brachynema, Eremophila, Acanthocephalus, Ada (Orchideen), Arachnis, Gordonia, Laelia, Aspasia (Orchideen), Dracula (Orchideen), Cyrtosia (Orchideen), Jakobsleiter (Pflanze), Harmonia (Begriffsklärung), Alsophila, Barbula (Moos), Anis (Begriffsklärung), Schwärzlinge, Glucken, Monarda, Didymium (Schleimpilze), Poiretia, Colocasia, Cyclophora, Larnax (Botanik), Gustavia (Botanik), Linden (Botanik), Weiden (Botanik), Erlen (Botanik), Hasel (Botanik), Sandläufer, Bitterling, Xenia (Koralle), Scorpio (Skorpione), Meta (Webspinne), Chlamys (Muschel), Acostaea (Orchideen), Monadenia, Nola (Noctuidae), Liris (Hautflügler), Discus, Dracunculus, Dinetus, Acineta, Oligella, Ochthephilus, Pleione (Orchideen), Scaurus (Käfergattung), Dinetus, Mauritia, Microchilus, Pieris, Dianema, Constantia (Orchideen), Mops (Fledermausgattung), Rotaria (Rädertierchen), Imperator (Pilze), Leclercqia (Pflanze), Microspora (Algengattung), Microspora, Scutellum (Trilobit), Ercilla (Pflanze), Trias (Orchideen), Triphora, Leonia (Begriffsklärung), Chondrus, Conger (Aale), Ptilium (Moosgattung), Ptilium, Penicillus (Alge), Orchipedum, Phylloporia, Leptotes, Rhaphidura, Antigonia (Fisch), Kuskus (Säugetiere), Tawa (Dinosaurier), Gastonia, Mahakala (Dinosaurier), Mei (Dinosaurier), Bellerophon (Schnecke) (erle.), Vendia (Tier) ✔, Solza (Tier) ✔, --Toxoplasma II. (Diskussion) 19:40, 21. Aug. 2017 (CEST)
    Persönlich finde ich Hasel (Fisch) nach wie vor "sprechender" als Hasel (Tiergattung). Für mich wäre das nach wie vor hier der einzige Maßstab, da niemandem außerhalb der Wikipedia-Autoren eine Systematik der Namensgebung jemals auffallen wird, da die Suche immer vom Einzelfall herkommt. Aber ich will hier nichts blockieren, wenn jemand einen Regelungsbedarf sieht (den ich nach wie vor nicht erkennen kann).--Meloe (Diskussion) 08:19, 22. Aug. 2017 (CEST)
    Eins vorweg, um diesbezügliche Bedenken aufzugreifen: Ich sehe es ähnlich wie Meloe und bin selbst auch für einen gewissen Bestandsschutz und keinesfalls für blindes, automatisiertes Verschieben anhand starrer Regeln nur um einer sinnfreien systematischen Einheitlichkeit willen. "Gute" Namen ("Candida (Pilze), Goldregen (Pflanze), Matucana (Kakteengattung), Vanessa (Schmetterling)" usw.) müssen nicht verschoben werden, da sehe auch ich keinerlei Bedarf. Überhaupt geht es hier ausschließlich darum die Namensgebungen von Gattungen zu regeln, weil es bei denen halt recht häufig zu Homonymie kommt, keinesfalls aber darum die Homonymien aller Lebewesenartikel nach irgendwelchen Regeln aufzulösen, wie etwa beim Lemma "Hasel (Fisch)", das keine Gattung benennt; dieses Lemma kann und soll bleiben im Gegensatz zum verunglückten Gattungslemma "Hasel (Botanik)".
    Was also soll der Zweck einer solchen Richtlinie sein? Kurz gesagt geht es um zwei Dinge. In erster Linie soll die Richtlinie vermeiden, dass ungeeignete Klammerzusätze bei der Neuanlage oder Verschiebung von Artikeln gewählt werden. Toxoplasma II. hat dankenswerterweise oben einige Beispiele für ungeeignete Klammerzusätze bei Lebewesen-Lemmata dokumentiert, z. B. "(Botanik)" oder "(Biologie)". Ich erkenne daher schon einen gewissen Regelungsbedarf, aber eben eher mit ausschließendem Charakter, also ex negativo. Zweitens werden Empfehlungen ausgesprochen, welche Klammerzusätze gewählt werden können.
    Vor allem die Homonyme bei fossilen Gattungen sind mit "sprechenden" Namen kaum aufzulösen, denn irreführende Zusätze wie "(Fossil)", "(Dinosaurier)" oder nichtssagende wie "(Noctuidae)" (nicht fossil, aber ein Beispiel aus obiger Liste für einen zwar korrekten aber ungeeigneten altsprachlichen Zusatz, weil er dem Laien keine unmittelbare Unterscheidungshilfe gibt und bei fossilen Taxa sind wissenschaftliche Namen Normalität) sind für das Auffinden des gesuchten Artikels in der Praxis hinderlich. Ich schreibe derzeit am Regelentwurf und versuche darin noch stärker zu verdeutlichen, welche Art von Zusätzen bei Lebewesen-Lemmata objektiv ungeeignet sind (z. B. Botanik, Zoologie, Biologie, Fossil, wissenschaftliche Name höherer Taxa etc.) und die von uns oben ausgearbeiteten Zusätze als sinnvolle Alternativen und Empfehlungen zu präsentieren, die bei Artikel-Neuanlagen oder -Verschiebungen zu bevorzugen wären. Im Zweifel soll die Wahl des Lemmas aber immer eine pragmatische Einzelfallentscheidung sein und nicht nach starrer Vorschrift im Sinne eines einheitlichen Systems erfolgen, das niemand braucht.
    Ich werde meinen Formulierungsvorschlag für die Richtlinie zuerst hier vorstellen, aber aus Zeitgründen nicht vor morgen Abend. --TomCatX (Diskussion) 17:16, 22. Aug. 2017 (CEST)
    Frage am Rand: Wie sieht es bei höherrangigen Homonymen aus? Beispiele:
    • Dasypoda Quenstedt, 1885 (Gürteltiere) vs Dasypoda Latreille, 1802 (Hosenbienen). Dasypoda leitet momentan auf die Gürteltiere, der taxonomische Rang ist mir unklar, irgendwas zwischen Familie und Ordnung. Einen Artikel zu den Hosenbienen als Gattung haben wir noch nicht, wenn dieser mal entsteht, müsste wohl die Weiterleitung für die Gürteltiere einen Klammerzusatz bekommen.
    • Tardigrada Brisson 1762 (Faultiere) vs Tardigrada Spallanzani, 1776 (Bärtierchen) und Phyllophaga Owen, 1842 vs Phyllophaga Harris, 1827 (Gattung der Blatthornkäfer). Tardigrada ist als Weiterleitung hier natürlich durch die Bärtierchen besetzt, einen Artikel zu Phyllophaga gibt es noch nicht. Weder Tardigrada noch Phyllophaga leiten derzeit auf die Faultiere, mMn wären diese aber angebracht, da mehr als drei Viertel der wissenschaftlichen Literatur heute noch mit diesen Namen arbeiten. Der modernere Begriff Folivora Delsuc et al., 2001 für die Faultiere wird meinem Gefühl nach erst seit etwa 2010/2012 stärker beachtet.
    Es gibt sicher noch mehr Beispiele, diese sind mir auf Anhieb eingefallen. Wie würden theoretische Klammerlemmata hier aussehen? Grüße --DagdaMor (Diskussion) 15:43, 26. Aug. 2017 (CEST)
    Grundsätzlich geht die Benennung per Klammerzusatz nach dem Prinzip des konstruktiven Pragmatismus. Im Kern geht es darum den Qualifikator für den Benutzer so nützlich wie möglich zu machen und das sind meist Einzelfallentscheidungen, die sinnvollerweise auf den dafür jeweils am besten geeigneten Diskussionsseiten erörtert werden sollten.
    • Zu Dasypoda - Also so wie ich das sehe, ist man hier relativ frei. Man könnte ausgehend von der BKS "Dasypoda" verweisen auf "Dasypoda (Gürteltiere)" und "Dasypoda (Hosenbienen)" oder "Dasypoda (Bienen)" (so würde ich es machen) oder auch "Dasypoda (Gattung)", wobei das m. E. in diesem Fall die weniger gute Wahl wäre.
    • Zu Tardigrada. "Tardigrada" sollte m.E. weiterhin auf "Bärtierchen" weiterleiten, da dies die eindeutige wiss. Bezeichnung für dieses Taxon ist. Die beiden anderen wiss. Bezeichnungen für die Faultiere sind ja anscheinend nachgeordnet. Von den Bärtierchen würde ich eine BKL Typ II nach Faultiere erstellen, siehe Wikipedia:Begriffsklärung#BKL II – Das Stichwort führt auf den geläufigsten Sach- bzw. Personenartikel. Analog dazu für "Phyllophaga", also mit einer BKL II von "Phyllophaga (Blatthornkäfer)" (in Zukunft) auf Faultiere. Eine spezielle BKS ist ja nur dann angebracht, wenn die Lemmata "gleichrangig" sind, also keines der Lemma einen eindeutigen Vorrang hat, so wie bei Dasypoda. --TomCatX (Diskussion) 20:49, 27. Aug. 2017 (CEST)
    Hallo TomCatX, danke für die Hinweise, bezüglich "Dasypoda (Gattung)" "Phyllophaga (Gattung)" entspricht es auch meinem Empfinden, dass dies etwas weniger geeignet wäre. Der BKL Typ II kommt mir meistens nicht in den Sinn oder ich übersehe ihn. Tardigrada sollte natürlich auf die Bärtierchen weiterleiten, da dies ja die anerkannte Bezeichnung ist. Um noch mal kurz auf die Problematik Folivora, Phyllophaga und Tardigrada für die Faultiere zu kommen, beziehe ich mich da auf die Aussagen von Richard M. Fariña und Sergio F. Vizcaíno: Slow moving or browsers? A note on nomenclature. Senckenbergiana biologica 83, 2003, S. 3–4, zwei der bedeutendsten Forscher im Bereich der Xenarthra. Hierin wird erklärt, warum die verschiedenen Namen immer noch in Gebrauch sind und quasi noch gleichberechtigt sind, auch wenn die Regeln der Nomenklatur und die wissenschaftliche Logik dem entgegen stehen. Soviel zumindest meinerseits, danke und Grüße--DagdaMor (Diskussion) 21:55, 27. Aug. 2017 (CEST)

    Homonyme Gattungen: Der Klammerzusatz[Quelltext bearbeiten]

    Es kommt vor, dass das Lemma für einen neuen Gattungsartikel schon von einem homonymen (gleichnamigen) Artikel besetzt ist, insbesondere bei Gattungsartikeln mit einem wissenschaftlichem Lemma. Zur Unterscheidung muss dann i. d. R. der Titel des Lebewesenartikels mit einem Klammerzusatz (Qualifikator) gebildet werden, z. B. „Lima (Gattung)“. Grundsätzlich soll ein Qualifikator bei Neuanlage oder Verschiebung eines Artikels „sprechend“ sein, damit ein Nutzer (Bearbeiter oder Leser) das Gesuchte beispielsweise in der Vorschlagsliste beim Verlinken oder in der Suchzeile schnell finden kann. Um das zu unterstützen, soll diese Regelergänzung verhindern, dass bei der Benennung von Gattungsartikeln (nur diese werden hier behandelt) unzweckmäßige Qualifikatoren vergeben werden. Beispiele für ungeeignete Klammerzusätze sind „Botanik“, „Zoologie“, „Biologie“, „Fossil“ usw., weil sie nicht anzeigen, dass es um einen Gattungsartikel bzw. überhaupt um ein Taxon geht. Andere Negativbeispiele sind wissenschaftliche Namen für höhere Taxa (z. B. „Rhynchonelliformea“) oder der wissenschaftliche Gattungsname (z. B. „Wicken (Vicia)“), die nichtssagend und daher wenig nützlich sind. Im Folgenden eine Liste mit empfohlenen Qualifikatoren:

    • Gattungsname (Gattung) - geeignet für die meisten rezenten und fossilen Gattungen

    Ausnahmen sind:

    • Gattungsname (Formgattung) - Vor allem bei fossilen Pflanzen sind Formgattungen erstellt worden
    • Gattungsname (Spurengattung) - Für Lebensspuren fossiler Tiere
    • Gattungsname (Name der Fossilgemeinschaft) - Bei unsicherer Zuordnung fossiler Gattungen zu höheren Taxa bietet sich der Name der zugehörigen Fossilgemeinschaft an, z. B. „Gattungsname (Ediacara-Fauna)“

    Mitunter haben Gattungen aus verschiedenen Lebewesengroßgruppen denselben wissenschaftliche Name, weil die Benennung jeweils eigenständigen nomenklatorischen Codes unterliegt. In so einem Fall kann beispielsweise eine Tiergattung den gleichen Namen wie eine Pflanzengattung haben und der Qualifikator „(Gattung)“ ist für die entsprechenden Artikel nicht verfügbar. Stattdessen werden folgende Klammerzusätze empfohlen:

    • Gattungsname (Tiergattung)
    • Gattungsname (Pflanzengattung)
    • Gattungsname (Bakteriengattung)
    • Gattungsname (Pilzgattung)
    • Gattungsname (Protistengattung)
    • Gattungsname (Flechtengattung)

    Anmerkungen: Anders als in der Diskussion besprochen habe ich "Gattungsname (Formgattung)" gleichrangig neben "Gattungsname (Gattung)" gestellt, weil sie laut verschiedener Quellen ausschließlich oder überwiegend in der Paläobotanik erstellt werden, daher sollten Gattungshomonyme in der Praxis kaum vorkommen (innerhalb der Botanik darf es keine Homonymie geben und bei den Tieren gibt es keine/kaum Formgattungen, da scheint das "Homonymierisiko" überschaubar). Das Verhältnis von Formgattungen zur (paläo)botanischen/(paläo)zoologischen Parataxonomie ist allerdings (mir) ebenso unklar (siehe auch dort, wie die Frage, ob innerhalb der Parataxonomie formal auch Gattungen aufgestellt werden und es daher zu homonymen Gattungslemmata kommen könnte. "Gattungsname (Spurengattung)" verhält sich analog zu "Gattungsname (Formgattung)": Keine Gattungshomonymie innerhalb der Zoologie und außerhalb gibt es keine Spurengattungen. Das Ziel der ganzen Regelei soll ja kein konsistentes Regelwerk, sondern eine praktische Hilfe sein, deshalb möchte ich es einfach halten und hier nicht jeden Spezialfall regeln, ohne dass ein gewisser Bedarf dafür ersichtlich ist. Verbesserungsvorschläge (inhaltlich, sprachlich, formal) für diesen Entwurf sind sehr willkommen! :) --TomCatX (Diskussion) 00:25, 26. Aug. 2017 (CEST)

    Neuformulierung

    Inzwischen habe ich meine Meinung geändert und bin gegen die Einführung einer spezialisierte Bio-Richtlinie bezüglich Klammerzusätzen. Natürlich gibt es objektiv ungeeignete Qualifikatoren, aber nachdem ich mir jetzt noch mehr Fälle mit Klammerzusätzen angeschaut habe (das hätte ich mal vorher machen sollen), bin ich der Meinung, dass konkrete Verbote oder Gebote in der Praxis nicht möglich sind, auch nicht als Empfehlung, weil es einfach zu viele unterschiedlich gelagerte Fälle gibt. Wie Meloe schon am Anfang grundsätzlich festgestellt hat, gibt es im Bio-Bereich schlicht keinen Bedarf für spezielle Regelungen, die über das hinausgehen, was in Wikipedia:Namenskonventionen#Artikeltitel und Klammerzusatz und dem Folgeabsatz ja bereits formuliert ist. Maximal wäre also umseitig eine eher allgemeine Anmerkung im Abschnitt "Wahl des Lemmas für den Artikel" zu ergänzen:


    Ist das Lemma von einem anderen Artikel bereits belegt, muss zumeist das neue Lemma mit einem eingeklammerten Zusatz (Qualifikator) zur Unterscheidung gebildet werden, Näheres unter Namenskonventionen-Klammerzusatz. Dieser Qualifikator soll so einfach und selbsterklärend wie möglich sein, also beispielsweise „Hasel (Pflanze)“ statt „Hasel (Botanik)“, „Poiretia (Schnecke)“ statt „Poiretia (Spiraxidae)“, „Bellerophon (Schnecke)“ statt „Bellerophon (Fossil)“, „Dinetus (Insekt)“ statt „Dinetus (Hautflügler)“, „Daphnis (Schmetterling)“ oder „Daphnis (Insekt)“ statt „Daphnis (Gattung)“.


    Im neuen, auf das Wesentliche reduzierte Vorschlag wird nicht länger von Gattungen gesprochen, sondern die Regelung gilt allgemein, auch wenn hier nur Gattungen als Beispiele genannt werden. Zudem ist nicht mehr von "falschen" Qualifikatoren die Rede, sondern es werden nur noch Beispiele für "bessere" und "schlechtere" Unterscheider im direkten Vergleich gegeben, auf maximale Präzision kommt es dabei nicht an, sondern auf die praktische Qualitäten von Einfachheit und Verständlichkeit. Die genannten Beispiele für die besseren Alternativen sind zwar nicht die derzeitigen Lemmata, aber verschoben werden muss hier dennoch nichts. --TomCatX (Diskussion) 23:38, 2. Sep. 2017 (CEST)

    Gefällt mir gut so.--Meloe (Diskussion) 23:52, 2. Sep. 2017 (CEST)
    OK. Der Wildwuchs ist wohl nicht beherrschbar bzw. hätte eine Regelung, wie sie oben von dir formuliert wurde, viel früher kommen müssen. Die Lemmata, deren „Qualifikator“ aktuell auf „Fossil“ lautet, die aber Taxa bezeichnen, würde ich aber trotzdem obligatorisch verschieben wollen. Ob mit „Gattung“ oder einem höherrangigen Taxon oder der Fauna als „Qualifikator“ sei dahingestellt. TaxonFossil (analog: Spurentaxon ≠ Spurenfossil). --Gretarsson (Diskussion) 00:08, 3. Sep. 2017 (CEST); nachträgl. bearb. 00:12, 3. Sep. 2017 (CEST)
    Ja, das ist das einzige, was man wegen der Missverständlichkeit wirklich verschieben kann. Das war ja überhaupt mal der Ausgangspunkt :) --TomCatX (Diskussion) 01:00, 3. Sep. 2017 (CEST)
    Ich persönlich würde auch alle mit dem Qualifikator "Botanik" verschieben, wenn man denn einmal dabei ist.--Meloe (Diskussion) 10:29, 3. Sep. 2017 (CEST)