S-Bahn Berlin

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Dieser Artikel beschreibt die S-Bahn in Berlin. Zum betriebsführenden Unternehmen S-Bahn Berlin GmbH siehe dort.
S-Bahn Deutschland
S-Bahn Berlin
Topographischer Netzplan der S-Bahn Berlin.png

Liniennetzplan der Berliner S-Bahn

Staat Deutschland
Verkehrsverbund
Tarifverbund
VBB
Linien 15
Streckenlänge 331,5 km
Stationen 166
Tunnelbahnhöfe 6
kleinste Taktfolge 5 min
Passagiere 402 Mio. (2013)[1]
Mitarbeiter 3766 (2006)[2]
2885 (31. Dez. 2008)[3]
3055 (31. Dez. 2012)[4]
Fahrzeuge BR ..480, ..481/482, ..485/885
Betreiber S-Bahn Berlin GmbH
Stromsystem untenbestrichene Seitenstromschiene
750 V =

Die S-Bahn Berlin ist neben der U-Bahn, der Straßenbahn, den Stadtbussen und den Fähren Teil des Nahverkehrssystems von Berlin. Auf einem Streckennetz von 331,5 Kilometern verkehren 15 Linien, die 166 Bahnhöfe bedienen, davon befinden sich rund 75 Kilometer und 33 Bahnhöfe im Land Brandenburg.[3][5] Betrieb und Wartung der Fahrzeuge werden von der zur Deutschen Bahn gehörenden S-Bahn Berlin GmbH im Rahmen eines bis 2017 laufenden Verkehrsvertrags mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg verantwortet. Sie ist die erste Stadtschnellbahn, die als S-Bahn bezeichnet wurde, und neben der Hamburger S-Bahn die einzige in Deutschland, die mit Gleichstrom aus einer seitlich angebrachten Stromschiene betrieben wird.

Inhaltsverzeichnis

Linien und Netz[Bearbeiten]

Oberirdischer S-Bahnhof Wittenau

Die Berliner S-Bahn besitzt ein weitgehend vom übrigen Netz der Deutschen Bahn getrenntes Gleisnetz. Damit kann ein unabhängiger Betrieb mit kurzen Taktzeiten gewährleistet werden. Anders als sonst bei der Deutschen Bahn üblich, wird die Berliner S-Bahn mit 750 Volt Gleichspannung aus einer seitlichen Stromschiene betrieben.[6][7] Von der ebenfalls mit Gleichstrom betriebenen Hamburger S-Bahn (1200 Volt) unterscheidet sich die Berliner S-Bahn dadurch, dass die Stromschiene grundsätzlich von unten bestrichen wird, in Hamburg von der Seite. An einigen profilbeschränkten Brücken und in engen Kurven im Nord-Süd-Tunnel gibt es aber auch in Berlin seitlich bestrichene Stromschienen.[8]

Netz[Bearbeiten]

Das Netz der Berliner S-Bahn kann in drei verschiedene Bereiche eingeteilt werden.[9] In Ost-West-Richtung durchquert die Stadtbahn die Innenstadt. Sie teilt sich im Westen (Bahnhof Westkreuz) in die Strecken nach Spandau und Potsdam (über Wannsee). Im Osten (Bahnhof Ostkreuz) verzweigt sie sich in die Richtungen Erkner und Strausberg Nord mit weiteren Abzweigen nach Ahrensfelde und Wartenberg.

In Nord-Süd-Richtung verläuft der speziell für den S-Bahn-Verkehr erbaute Nord-Süd-Tunnel. Die Nord-Süd-Strecke schließt in Richtung Norden an die Nordbahn (Richtung Oranienburg) mit den Abzweigen in Richtung Bernau und Hennigsdorf an. Am südlichen Ende führen die Wannseebahn und die Dresdener Bahn (Richtung Blankenfelde) mit dem Abzweig in Richtung Teltow Stadt weiter. Eine Querverbindung zwischen den nach Norden führenden Strecken besteht zwischen Blankenburg und Hohen Neuendorf über den Berliner Außenring.

Die Ringbahn umschließt das Innenstadtgebiet. Von ihr zweigt am Bahnhof Treptower Park die Görlitzer Bahn mit den Strecken nach Königs Wusterhausen, Spindlersfeld und Flughafen Berlin-Schönefeld ab. Sie ist zusätzlich über die Verbindungsbahn Baumschulenweg–Neukölln an die südliche Ringbahn angeschlossen.

Zwischen der Stadtbahn und der Ringbahn besteht eine betriebliche Verbindung über die Südringkurve (Halensee – Charlottenburg). Die Verbindung beider Strecken im Bereich Ostkreuz wurde 2009 für einige Jahre wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Ringbahn ist mit den Nord-Süd-Strecken im Bahnhof Gesundbrunnen und über eine Kurve (Schönhauser Allee – Bornholmer Straße) verbunden. Eine Verbindung zwischen den Ost-West- und den Nord-Süd-Strecken besteht im Bahnhof Wannsee.

Das S-Bahn-Netz ist zum größten Teil zweigleisig ausgebaut. Es gibt nur wenige eingleisige Streckenabschnitte, die vor allem in den Außenbereichen anzufinden sind. Die Bahnsteige in Birkenwerder an der Nordbahn und Karow an der Stettiner Bahn werden gemeinsam von S-Bahnen und Regionalzügen genutzt. S-Bahnen und andere Züge nutzen einen Teil der Gleisanlagen des Bahnhofs Strausberg an der Ostbahn gemeinsam. Auf dem 12,6 Kilometer langen Abschnitt Marienfelde – Blankenfelde der Dresdener Bahn besitzt die S-Bahn keine eigenen Gleise, sie teilt sich dort die Gleise mit dem – relativ schwachen – Güterverkehr.

Der Bahnhof Wuhletal an der Ostbahn stellt eine Besonderheit im Netz der Berliner S-Bahn dar. Hier halten S- und U-Bahnen am gleichen Bahnsteig. Er besitzt zwei parallel zueinander liegende Richtungsbahnsteige, deren äußere Gleise von der S-Bahn genutzt werden. Hierbei wird der eine Bahnsteig von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), der andere von der S-Bahn Berlin GmbH unterhalten. Lediglich der Bahnhof Konstablerwache in Frankfurt am Main hat eine ähnliche zweiseitige Anlage. An den beiden Bahnhöfen München-Neuperlach Süd und Köln-Chorweiler teilen sich S-Bahn und U-Bahn jeweils einen Bahnsteig.

Die S-Bahn verbindet alle Berliner Fernbahnhöfe sowie den Potsdamer Hauptbahnhof miteinander. Ebenso werden fast alle Regionalbahnhöfe auf Berliner Gebiet (Ausnahmen: Albrechtshof und Staaken) und eine Reihe von Regionalbahnhöfen in Brandenburg von der S-Bahn bedient. Auf 27 Bahnhöfen der S-Bahn ist der Übergang zum zweiten Berliner Schnellbahnsystem, der U-Bahn, möglich.

Linien[Bearbeiten]

Die Berliner S-Bahn verkehrt nach einem festen Taktfahrplan. Die Züge fahren in der Zeit von etwa 4 Uhr morgens bis gegen 1 Uhr nachts. Bahnintern wird das Zugangebot in Zuggruppen eingeteilt, die mit Buchstaben (teilweise zusätzlich römische Ziffern) bezeichnet sind. Jede Zuggruppe bedient dabei eine bestimmte Relation im 20-Minuten-Takt. Durch die Einlegung einer „Einsatzzuggruppe“ in die „Stammzuggruppe“ wird der 20-Minuten-Takt tagsüber in der Regel auf zehn Minuten verkürzt. Nur die Zuggruppen der Ringbahn fahren im 10-Minuten-Takt. Der eingleisige Streckenabschnitt Strausberg – Strausberg Nord wird wegen einer fehlenden Kreuzungsmöglichkeit nur im 40-Minuten-Takt bedient.

Für den Fahrgastbetrieb wurden am 9. Januar 1984 im Westteil der Stadt – wie bei den S-Bahnen im Bundesgebiet üblich – Liniennummern mit vorangestelltem „S“ eingeführt. Nach der Wiedervereinigung wurde dieses Liniennummernsystem zum 2. Juni 1991 auf das gesamte Netz ausgedehnt.[10] Mittlerweile gibt es 15 S-Bahn-Linien (Stand: 26. Oktober 2012), wobei auf der Ringbahn jede Richtung eine eigene Liniennummer (im Uhrzeigersinn: S41, gegen den Uhrzeigersinn: S42) hat. Es werden oftmals mehrere gleichlaufende Zuggruppen zu einer Linie gebündelt, sodass auf vielen Linien die am stärksten nachgefragten Abschnitte einen 10-Minuten-Takt (teilweise öfter) aufweisen. Auf einer Reihe von Abschnitten überlagern sich zudem mehrere Linien, so auf der Stadtbahn (drei Linien), der südlichen Ringbahn (drei bis fünf Linien), der östlichen Ringbahn (fünf Linien) sowie im Nord-Süd-Tunnel (drei Linien). Dadurch werden auf diesen Abschnitten Taktfolgen von drei bis fünf Minuten erreicht.

In den Nächten zu Samstag, Sonntag und Feiertagen werden die meisten Strecken im 30-Minuten-Takt bedient. Auf der Ringbahn wird in diesen Nächten ein 15-Minuten-Takt angeboten. Durch Überlagerung mehrerer Linien wird auf der Stadtbahn ein 15-Minuten-Takt und der Nord-Süd-Bahn ein 10-Minuten-Takt gefahren. Die Außenstrecke der Linie S5 (Mahlsdorf – Strausberg Nord) wird im 60-Minuten-Takt bedient. Lediglich auf dem Abschnitt Hohen NeuendorfBlankenburg wird kein Nachtverkehr angeboten.[11]

Übersicht der S-Bahn-Linien und -Zuggruppen (Stand: 13. Dezember 2011)
Zuggruppe
(Funkname)
Strecke Halte km Fahrzeit Befahrene Strecken Bemerkung
Stationen (kursiv = Bahnhof in Brandenburg)
Berlin S1.svg P (Paula) OranienburgPotsdam Hauptbahnhof 35 51,9 79 min Nordbahn, Stettiner Bahn, Nord-Süd-Tunnel, Wannseebahn
P I (Panther) FrohnauPotsdam Hauptbahnhof 30 37,7 61 min Nordbahn, Stettiner Bahn, Nord-Süd-Tunnel, Wannseebahn
P II (Pastor)* Potsdamer PlatzZehlendorf 12 12,7 21 min Nord-Süd-Tunnel, Wannseebahn nur HVZ, nicht während der Ferien
OranienburgLehnitzBorgsdorfBirkenwerderHohen NeuendorfFrohnauHermsdorfWaidmannslustWittenau (U8) – WilhelmsruhSchönholzWollankstraßeBornholmer StraßeGesundbrunnen (U8) – HumboldthainNordbahnhofOranienburger StraßeFriedrichstraße (U6) – Brandenburger Tor (U55) – Potsdamer Platz (U2) – Anhalter BahnhofYorckstraße (Großgörschenstraße) (U7) – Julius-Leber-BrückeSchönebergFriedenauFeuerbachstraßeRathaus Steglitz (U9) – Botanischer GartenLichterfelde WestSundgauer StraßeZehlendorfMexikoplatzSchlachtenseeNikolasseeWannseeGriebnitzseeBabelsbergPotsdam Hauptbahnhof
Berlin S2.svg W (Wulf) BernauBlankenfelde (Kr Teltow-Fläming) 28 46,4 69 min Stettiner Bahn, Nord-Süd-Tunnel, Dresdener Bahn
W I (Wespe) BuchLichtenrade 22 32,5 50 min Stettiner Bahn, Nord-Süd-Tunnel, Dresdener Bahn
BernauBernau-FriedenstalZepernickRöntgentalBuchKarowBlankenburg – Pankow-Heinersdorf – Pankow (U2) – Bornholmer Straße – Gesundbrunnen (U8) – Humboldthain – Nordbahnhof – Oranienburger Straße – Friedrichstraße (U6) – Brandenburger Tor (U55) – Potsdamer Platz (U2) – Anhalter Bahnhof – Yorckstraße (U7) – SüdkreuzPriesterwegAttilastraßeMarienfeldeBuckower ChausseeSchichauwegLichtenradeMahlowBlankenfelde
Berlin S25.svg V (Viktor) Hennigsdorf (b Berlin)Teltow Stadt 27 40,1 61 min Kremmener Bahn, Nordbahn, Stettiner Bahn, Nord-Süd-Tunnel, Anhalter Vorortbahn nur 6-Wagenzüge wegen Bahnsteiglänge in Hennigsdorf
V I (Vampir) (Gesundbrunnen –) Nordbahnhof – Teltow Stadt 17
11
21,4
15,6
35 min
25 min
Nord-Süd-Tunnel, Anhalter Vorortbahn ab Gesundbrunnen nur HVZ
HennigsdorfHeiligenseeSchulzendorfTegel – Eichborndamm – Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (U8) – Alt-Reinickendorf – Schönholz – Wollankstraße – Bornholmer Straße – Gesundbrunnen (U8) – Humboldthain – Nordbahnhof – Oranienburger Straße – Friedrichstraße (U6) – Brandenburger Tor (U55) – Potsdamer Platz (U2) – Anhalter Bahnhof – Yorckstraße (U7) – Südkreuz – Priesterweg – SüdendeLankwitzLichterfelde Ost – Osdorfer Straße – Lichterfelde SüdTeltow Stadt
Berlin S3.svg B (Berta) OstkreuzErkner 11 24,2 32 min Schlesische Bahn
B I (Bussard) OstkreuzFriedrichshagen (– Erkner) 11
8
24,2
14,6
32 min
21 min
Schlesische Bahn bis Erkner nur HVZ
B II (Benno)* OstkreuzFriedrichshagen 10 14,6 21 min Schlesische Bahn HVZ einzelne Züge, nicht während der Ferien
OstkreuzRummelsburgBetriebsbahnhof RummelsburgKarlshorstWuhlheideKöpenick – Hirschgarten – FriedrichshagenRahnsdorfWilhelmshagenErkner
Berlin S41.svg A (Anton) Gesundbrunnen – Gesundbrunnen 28 37,1 60 min Ringbahn (im Uhrzeigersinn) 10-min-Takt
A I (Adler) Gesundbrunnen – Gesundbrunnen 28 37,1 60 min Ringbahn (im Uhrzeigersinn) 10-min-Takt, nur HVZ
Gesundbrunnen (U8) – Schönhauser Allee (U2) – Prenzlauer AlleeGreifswalder StraßeLandsberger AlleeStorkower StraßeFrankfurter Allee (U5) – Ostkreuz – Treptower ParkSonnenalleeNeukölln (U7) – Hermannstraße (U8) – Tempelhof (U6) – Südkreuz – Schöneberg – Innsbrucker Platz (U4) – Bundesplatz (U9) – Heidelberger Platz (U3) – HohenzollerndammHalenseeWestkreuzMesse Nord/ICCWestendJungfernheide (U7) – BeusselstraßeWesthafen (U9) – Wedding (U6) – Gesundbrunnen (U8)
Berlin S42.svg R (Richard) Gesundbrunnen – Gesundbrunnen 28 37,1 60 min Ringbahn (gegen den Uhrzeigersinn) 10-min-Takt
R I (Reiher) Gesundbrunnen – Gesundbrunnen 28 37,1 60 min Ringbahn (gegen den Uhrzeigersinn) 10-min-Takt, nur HVZ
Gegenrichtung zu S41
Berlin S45.svg U I (Ulrich) (Bundesplatz) – SüdkreuzBerlin-Schönefeld Flughafen 15
12
24,8
21,9
36 min
30 min
Ringbahn, Verbindungsbahn Baumschulenweg–Neukölln, Görlitzer Bahn, Güteraußenring
(Bundesplatz (U9) – Innsbrucker Platz (U4) – Schöneberg –) Südkreuz – Tempelhof (U6) – Hermannstraße (U8) – Neukölln (U7) – Köllnische HeideBaumschulenwegSchöneweide – Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Altglienicke – Grünbergallee – Berlin-Schönefeld Flughafen
Berlin S46.svg D (Dora) WestendKönigs Wusterhausen 23 40,8 59 min Ringbahn, Verbindungsbahn Baumschulenweg–Neukölln, Görlitzer Bahn
Westend – Messe Nord/ICC – Westkreuz – Halensee – Hohenzollerndamm – Heidelberger Platz (U3) – Bundesplatz (U9) – Innsbrucker Platz (U4) – Schöneberg – Südkreuz – Tempelhof (U6) – Hermannstraße (U8) – Neukölln (U7) – Köllnische Heide – Baumschulenweg – Schöneweide – Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – GrünauEichwaldeZeuthenWildauKönigs Wusterhausen
Berlin S47.svg K (Konrad) HermannstraßeSpindlersfeld 7 15,1
10,4
21 min
16 min
Ringbahn, Verbindungsbahn Baumschulenweg–Neukölln, Görlitzer Bahn, Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld
Hermannstraße (U8) – Neukölln (U7) – Köllnische Heide – Baumschulenweg – Schöneweide – OberspreeSpindlersfeld
Berlin S5.svg E (Emil) SpandauMahlsdorfStrausberg – Strausberg Nord 36
33
27
49,5
40,4
28,3
96 min
65 min
45 min
Spandauer Vorortbahn, Wetzlarer Bahn, Stadtbahn, Ostbahn, Strausberg–Strausberg Nord jeder 2. Zug nur bis Strausberg; abends nur bis Mahlsdorf
E I (Elster) SpandauMahlsdorf – Hoppegarten 29
27
28,0
11,3
43 min
18 min
Ostbahn Ab 20 Uhr nur bis Mahlsdorf
E II (Eiche)* OstbahnhofMahlsdorf 10 11,3 21 min Ostbahn nur HVZ, nicht während der Ferien
E III (Erna) Mahlsdorf – Strausberg – Strausberg Nord 10
7
24,4
15,3
30 min
20 min
Ostbahn, Strausberg–Strausberg Nord nur abends, ersetzt dann Zuggruppe E; jeder 2. Zug nur bis Strausberg,
S II (Sirius) OstbahnhofMahlsdorf 9 11,3 18 min Ostbahn nur Früh-HVZ, nicht während der Ferien
Spandau (U7) – StresowPichelsberg – Olympiastadion – HeerstraßeMesse Süd – Westkreuz – Charlottenburg (U7) – SavignyplatzZoologischer Garten (U2, U9) – TiergartenBellevueHauptbahnhof (U55) – Friedrichstraße (U6) – Hackescher MarktAlexanderplatz (U2, U5, U8) – Jannowitzbrücke (U8) – OstbahnhofWarschauer Straße (U1) – Ostkreuz – NöldnerplatzLichtenberg (U5) – Friedrichsfelde Ost – Biesdorf – Wuhletal (U5) – KaulsdorfMahlsdorfBirkenstein – HoppegartenNeuenhagenFredersdorfPetershagen NordStrausberg – Hegermühle – Strausberg Stadt – Strausberg Nord
Berlin S7.svg O (Otto) WannseeAhrensfelde 29 47,4 74 min Wannseebahn, Wetzlarer Bahn, Stadtbahn, Ostbahn, Außenring, Wriezener Bahn
O I (Olaf) WannseeAhrensfelde 29 47,4 74 min Wannseebahn, Wetzlarer Bahn, Stadtbahn, Ostbahn, Außenring, Wriezener Bahn
Wannsee – Nikolassee – Grunewald – Westkreuz – Charlottenburg (U7) – Savignyplatz – Zoologischer Garten (U2, U9) – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof (U55) – Friedrichstraße (U6) – Hackescher Markt – Alexanderplatz (U2, U5, U8) – Jannowitzbrücke (U8) – Ostbahnhof – Warschauer Straße (U1) – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg (U5) – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Poelchaustraße – Marzahn – Raoul-Wallenberg-Straße – Mehrower Allee – Ahrensfelde
Berlin S75.svg T (Theodor) WestkreuzWartenberg 21 36,2 65 min Wetzlarer Bahn, Stadtbahn, Ostbahn, Außenring
T I (Tapir) OstbahnhofWartenberg 10 13,4 24 min Stadtbahn, Ostbahn, Außenring
Westkreuz – Charlottenburg (U7) – Savignyplatz – Zoologischer Garten (U2, U9) – Tiergarten – Bellevue – Hauptbahnhof (U55) – Friedrichstraße (U6) – Hackescher Markt – Alexanderplatz (U2, U5, U8) – Jannowitzbrücke (U8) – Ostbahnhof – Warschauer Straße (U1) – Ostkreuz – Nöldnerplatz – Lichtenberg (U5) – Friedrichsfelde Ost – Springpfuhl – Gehrenseestraße – Hohenschönhausen – Wartenberg
Berlin S8.svg N (Nordpol) BirkenwerderBlankenburgGrünau (– Zeuthen) 24
22
56,4
45,3
70 min
60 min
Nordbahn, Außenring, Stettiner Bahn, Ringbahn, Görlitzer Bahn bis Zeuthen nur HVZ; abends nur jeder dritte Zug zwischen Birkenwerder und Blankenburg
Birkenwerder – Hohen Neuendorf – Bergfelde – SchönfließMühlenbeck-Mönchmühle – Blankenburg – Pankow-Heinersdorf – Pankow (U2) – Bornholmer Straße – Schönhauser Allee (U2) – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee (U5) – Ostkreuz – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide – Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Grünau (– Eichwalde – Zeuthen)
Berlin S85.svg N I (Neiße) (Waidmannslust –) Greifswalder Straße – Schöneweide (– Grünau) 20
17
9
30,3
23,8
12,2
46 min
38 min
20 min
Nordbahn, Ringbahn, Görlitzer Bahn nur Mo–Fr; bis Grünau und Waidmannslust nur in HVZ
Waidmannslust – Wittenau (U8) – Wilhelmsruh – Schönholz – Wollankstraße – Bornholmer Straße – Schönhauser Allee (U2) – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee (U5) – Ostkreuz – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide (– Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Grünau)
Berlin S9.svg C (Cäsar) Berlin-PankowOstkreuzBerlin-Schönefeld Flughafen 20
14
31,8
22,9
48 min
33 min
Stettiner Bahn, Ringbahn, Görlitzer Bahn, Güteraußenring
Berlin-Pankow (U2) – Bornholmer Straße – Schönhauser Allee (U2) – Prenzlauer Allee – Greifswalder Straße – Landsberger Allee – Storkower Straße – Frankfurter Allee (U5) – Ostkreuz – Treptower Park – Plänterwald – Baumschulenweg – Schöneweide – Betriebsbahnhof Schöneweide – Adlershof – Altglienicke – Grünbergallee – Berlin-Schönefeld Flughafen

Anmerkungen:

  • Die mit * gekennzeichneten Zuggruppen auf den Linien S1, S3 und S5 verkehren seit Beginn der mangelnden Verfügbarkeit von S-Bahn-Fahrzeugen im Juni 2009 nicht mehr. Je nach Fahrzeuglage entfallen weitere Zuggruppen weiterer Linien ganz oder abschnittsweise.
  • Die Linienlängen wurden mit dem Programm TPS der DB ermittelt.[12]
  • Die Angabe abends gilt ab ungefähr 21 Uhr bis Betriebsschluss.

Geschichte[Bearbeiten]

Vom Beginn bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs[Bearbeiten]

Von unten bestrichene Stromschiene der Berliner S-Bahn, hier am Bahnübergang an der Station Berlin-Lichtenrade

Mit der Berlin-Potsdamer Eisenbahn ging 1838 die erste Bahnstrecke in Berlin in Betrieb. In den folgenden Jahren entstanden weitere Radialstrecken in alle Himmelsrichtungen. 1871 wurde außerhalb des damals bebauten Gebietes die Ringbahn eröffnet. Ab 1900 wurde mit einer Elektrifizierung experimentiert.

Im Jahr 1913 fiel die Entscheidung zugunsten eines Wechselstromsystems mit Stromzuführung mittels einer oberhalb der Fahrzeuge aufgehängten Fahrleitung. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden diese Versuche dann eingestellt.

Nach dem Ersten Weltkrieg entschied die neugegründete Deutsche Reichsbahn (DR), die Stadt-, Ring- und Vorortbahn auf elektrischen Betrieb umzustellen. Nach mehrjährigen Vorarbeiten ging 1924 die erste mit seitlicher, von unten bestrichener Stromschiene und 750 Volt Gleichspannung elektrifizierte Eisenbahnstrecke vom Stettiner Vorortbahnhof (heute Nordbahnhof) nach Bernau in den Regelbetrieb. 1929 endete dann die Ära der mit Dampfloks bespannten Züge auf den Vorortgleisen der Stadt- und Ringbahn.

Im Rahmen der Großen Elektrisierung wurden in rund sieben Jahren 235,0 Kilometer Stadt-, Ring- und Vorortstrecken unter Strom gestellt.

Zum Ende des Jahres 1943 hatte das Berliner S-Bahn-Netz eine Ausdehnung von 294,8 Kilometern erreicht. Die S-Bahn verzeichnete 1943 den Passagierrekord von 737 Millionen Reisenden. Im April 1945 musste infolge der Kampfhandlungen in Berlin und des Ausfalls der Stromversorgung der S-Bahn-Betrieb eingestellt werden. Anfang Mai 1945 wurde unter dem Landwehrkanal die Tunneldecke gesprengt und dadurch der Nord-Süd-S-Bahn-Tunnel unter Wasser gesetzt. Über den Fahrgast-Verbindungsgang im Bahnhof Friedrichstraße zur heutigen U-Bahn-Linie U6 war kurze Zeit später das U-Bahn-Netz ebenfalls zu großen Teilen voll Wasser gelaufen.

Die Zeit der Teilung[Bearbeiten]

Gesamt-Berlin bis zum Mauerbau 1961[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das S-Bahn-Netz schnell von Kriegsschäden befreit. Die Deutsche Reichsbahn (DR) der Sowjetischen Besatzungszone und später der DDR behielt auf alliierte Anordnung das Betriebsrecht für das gesamte Berliner Streckennetz.[13][14] Die ersten Züge waren am 6. Juli 1945 wieder im Einsatz. Ende 1947 war bis auf wenige Ausnahmen das gesamte Netz wieder befahrbar.

Mit der Teilung Deutschlands und Berlins hatte der Ost-West-Konflikt erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der S-Bahn. Seitens der DDR wurde schrittweise die Abgrenzung West-Berlins vorbereitet. Bereits ab 1952 durften West-Berliner das in der DDR gelegene Umland nicht mehr betreten. Dazu wurden 1951/1952 die nur über West-Berliner Gebiet erreichbaren Kopfbahnhöfe der Fernbahn geschlossen und der Verkehr um die Stadt herumgeleitet.

Mit dem Berliner Außenring entstand bis zum Ende der 1950er Jahre eine Möglichkeit zur kompletten Umfahrung West-Berlins. Bis 1961 rollte der Verkehr auf den S-Bahn-Strecken nach West-Berlin noch normal.

Bis zum Bau der Mauer war mit rund 335 Kilometer Länge das bisher größte Netz der S-Bahn in Berlin entstanden.[15] Der 13. August 1961 war nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs der größte Einschnitt in den Betrieb und das Netz der S-Bahn.

Nach dem Mauerbau[Bearbeiten]

Ein Zug der Baureihe 165 der BVG überquert die Grenzanlagen zwischen den Bezirken Wedding (West) und Mitte (Ost), 1987
Unterbrochene S-Bahn-Trasse der Kremmener Bahn, 1987

Die S-Bahn wurde in zwei separaten Teilnetzen weiterhin von der Deutschen Reichsbahn betrieben. In Ost-Berlin blieb die S-Bahn mit einem Beförderungsanteil von etwa 35 Prozent das Verkehrsmittel mit dem höchsten Fahrgastanteil. In den 1970er und 1980er Jahren wuchs das Streckennetz weiter. Insbesondere wurden die Neubausiedlungen im Nordosten der Stadt (Marzahn und Hohenschönhausen) an das Netz angeschlossen.

Der Mauerbau führte in West-Berlin nach Aufruf von Politikern und Gewerkschaften zum S-Bahn-Boykott.[16] Daraufhin gingen die Fahrgastzahlen stark zurück.

Im Jahr 1980 kam es zu Kündigungen, die große Unruhe unter der Belegschaft aufkommen ließen, und die Reichsbahn plante auch noch umfangreiche Fahrplanausdünnungen. Der Unmut der Beschäftigten entlud sich im zweiten Berliner S-Bahn-Streik. Als Konsequenz entließ die Reichsbahn die meisten ihrer West-Berliner Mitarbeiter und reduzierte die Linienzahl in West-Berlin von zehn auf drei.

Der Berliner S-Bahn-Streik rückte die S-Bahn jedoch in das Interesse der Medienwelt und erweckte den Wunsch, die S-Bahn in das West-Berliner Nahverkehrssystem einzubeziehen. 1983 begannen Verhandlungen von Vertretern des Senats, der BVG und der Deutschen Reichsbahn. Im Dezember 1983 wurden diese mit alliierter Zustimmung zur Vereinbarung zwischen der Deutschen Reichsbahn und dem Berliner Senat zur Übergabe der Betriebsrechte der S-Bahn auf dem Gebiet West-Berlins abgeschlossen. Die BVG bekam von der DR die ältesten Fahrzeuge; sie war aber bestrebt, auch hier schnell eine Anpassung an den modernen Standard der U-Bahn zu erreichen. Daher wurden in ihrem Auftrag bald neue S-Bahn-Züge beschafft, die auch heute noch unter der Baureihe 480 im Berliner S-Bahn-Netz unterwegs sind.

Noch vor dem Mauerfall gab es Bestrebungen zu einer weitgehenden Wiederinbetriebnahme des S-Bahn-Netzes in West-Berlin. Bürgerinitiativen und Bürgerbegehren führten dazu, dass 1989 mit der Sanierung der südlichen Ringbahn begonnen wurde.

Entwicklung ab 1990[Bearbeiten]

Gemischter Zug aus S-Bahn-Wagen von BVG und DR am Bahnhof Zoo, 14. November 1989

Nach dem Fall der Mauer (1989) stand die Zusammenführung der beiden S-Bahn-Netze im Vordergrund. Bereits in den ersten Tagen brachte die Deutsche Reichsbahn Fahrzeuge der Baureihe 275 in den Westen, da die bei der BVG vorhandenen Züge den Ansturm nicht bewältigen konnten. Die BVG reihte sie zwischen führende eigene Viertelzüge ein. Am 2. Juli 1990 wurde der durchgehende Verkehr auf der Stadtbahn von Ost nach West mit den drei Linien wieder aufgenommen. Am selben Tag wurde der Geisterbahnhof Oranienburger Straße der Nord-Süd-Bahn wiedereröffnet.[17]

Am 1. September 1990 wurden die beiden Geisterbahnhöfe Nordbahnhof und Unter den Linden (heute: Brandenburger Tor) wieder von der S-Bahn bedient.[17][18] Der Bahnhof Potsdamer Platz wurde am 1. März 1992 wieder dem Personenverkehr übergeben.[17]

Bis zum Jahresende 1993 wurde der S-Bahn-Betrieb in Berlin von der Deutschen Reichsbahn und der BVG gemeinsam durchgeführt. Zum Jahreswechsel 1993/1994 vereinigten sich die Deutsche Reichsbahn und die Deutsche Bundesbahn zur Deutschen Bahn. Zeitgleich wurde der Betrieb der S-Bahn im ehemaligen West-Berlin wieder von der neuen Deutschen Bahn übernommen.

Bis etwa 2006/2007 galt die S-Bahn als eines der zuverlässigsten und beliebtesten S-Bahn-Systeme Europas. Seither ist ein stetiger Leistungsrückgang zu beklagen, der in den Jahren 2008, 2009 und 2010 mit gravierenden Leistungseinbrüchen seinen Höhepunkt gefunden hat. Die Gründe liegen in einem Zusammenwirken von überzogenen Rationalisierungen in Folge des vom Mutterkonzern ausgeübten Renditedrucks, daraus resultierenden Wartungsdefiziten, einem Managementversagen der S-Bahn-Leitung und Konstruktionsmängeln der neuen Fahrzeuge.

Betreiber[Bearbeiten]

Logo der S-Bahn Berlin GmbH
Hauptartikel: S-Bahn Berlin GmbH

Zum Jahreswechsel 1993/1994 vereinigten sich die Deutsche Reichsbahn und die Deutsche Bundesbahn zur Deutschen Bahn AG. Zum gleichen Datum wurde der Betrieb der S-Bahn im ehemaligen West-Berlin von der BVG übernommen. Am 1. Januar 1995 wurde der Betrieb auf die neu gegründete S-Bahn Berlin GmbH übertragen; sie ist seit März 2010 eine 100 %ige Tochtergesellschaft der DB Regio AG.[19]

Verkehrsvertrag[Bearbeiten]

Die S-Bahn Berlin GmbH betreibt den Verkehr der S-Bahn auf Grundlage einer Ausschreibung eines im August 2004 unterzeichneten Verkehrsvertrages zwischen der Deutschen Bahn und dem Berliner Senat. Der Vertrag gilt rückwirkend von Anfang 2003 bis zum Ende des Jahres 2017 und umfasst Mittel der Länder Berlin und Brandenburg in Höhe von 3,54 Milliarden Euro.[20]

Ausschreibungen für zukünftigen Betrieb[Bearbeiten]

Im Jahr 2012 entschieden die beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg als zuständige Aufgabenträger, den Betrieb und die Wartung der S-Bahn Berlin europaweit öffentlich auszuschreiben, als Vergabestelle wurde der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg beauftragt.[21] Geplant waren ursprünglich unabhängige Ausschreibungen für drei Teilnetze (Ring, Stadtbahn und Nord-Süd) durchzuführen; die Ausschreibung des Gesamtnetzes wurde verworfen, da bei einer solchen Vergabe wegen der hohen Risiken unzureichender Wettbewerb zu erwarten war. Nach Ablauf des jetzigen Verkehrsvertrags im Dezember 2017 soll die Deutsche Bahn aber weiter für zumindest zwei der Teilnetze beauftragt werden, da ein neuer Betreiber des Netzes neue Fahrzeuge kaufen müsste, weil die Bahn nicht bereit war, Züge abzugeben. Auf dem Berliner System mit der seitlichen Stromschiene und den Gewichtsbeschränkungen bei den Zügen können nur eigens dafür entwickelte Fahrzeuge eingesetzt werden, die bis 2017 in der erforderlichen Zahl nicht zu beschaffen sind.[22]

Das Vergabeverfahren für das Teilnetz „Ring“, das die Linien S41 und S42 (Ringbahn) sowie die Linien S46, S47 und S8 mit einer jährlichen Verkehrsleistung von 9,4 Millionen Zugkilometern (knapp ein Drittel des Gesamtverkehrs) umfasst, wurde im Juni 2012 gestartet.[23] Es sah vor, den Betrieb für 15 Jahre, die Wartung aber für 33 Jahre auszuschreiben.[24] Das Verfahren wurde jedoch aufgrund einer Entscheidung des Vergabesenats des Berliner Kammergerichts vom 24. Januar 2013 abgebrochen.[25] Im Rahmen einer Klage der Deutschen Bahn gegen das Vergabeverfahren hatte das Gericht die besonders lange Laufzeit des geplanten Vertrags in Frage gestellt und das Verfahren an den Europäischen Gerichtshof verwiesen.[25]

Am 11. April 2013 hat der VBB im Auftrag der beiden Bundesländer ein neues Vergabeverfahren für das Teilnetz Ring gestartet.[26] Es sieht vor, Betrieb und Wartung ab Dezember 2017 für einen Zeitraum von 15 Jahren auszuschreiben. Neue Fahrzeuge werden vom zukünftigen Betreiber beschafft.[26] Zahlreiche Bewerber hatten zum 15. Juli 2013 einen Antrag zur Teilnahme am Vergabeverfahren gestellt. Dazu zählen unter anderem die S-Bahn Berlin GmbH (der derzeitige Betreiber), die französische RATP, die britische National Express Group, MTR aus Hongkong und die Fahrzeughersteller Bombardier sowie gemeinsam Siemens und Stadler.[27] Im März 2014 wurde bekannt, dass mehrere der Bewerber auf eine weitere Teilnahme am Verfahren verzichtet haben. Verblieben sei neben der Deutschen Bahn nur noch National Express.[28]

Im November 2013 schrieb die Deutsche Bahn einen Rahmenvertrag zur Beschaffung von bis zu 690 Triebzügen für die S-Bahn Berlin europaweit aus. Die bis zu 37 m langen Viertelzüge sollen für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt werden.[29]

Tarife[Bearbeiten]

Bereits seit dem 1. Oktober 1891 gab es in Berlin einen gesonderten Tarif auf den Strecken der Stadt-, Ring- und Vorortbahnen. Seit 1893 wurden Lochzangen an den Stationen zur Entwertung eingesetzt, sodass im Vorverkauf gelöste Fahrkarten von verschiedenen Abgangsbahnhöfen aus verwendet werden konnten. Zum 15. Mai 1938 wurde das gesonderte Tarifgebiet ausgedehnt.[30] Es kamen im Süden Teltow und Wünsdorf und im Nordosten Werneuchen hinzu. Am 1. Oktober 1944 wurde ein Preisstufensystem eingeführt, das sich in Ost-Berlin und im Umland mit nur geringen Modifikationen bis 1991 hielt. Alle Relationen in und um Berlin wurden mit acht Preisstufen abgedeckt, wobei die Preisstufen 6 bis 8 nur für Fahrten von den westlichen zu den östlichen Vororten Berlins nötig waren. Für Fahrten im Stadtgebiet reichte die Preisstufe 1. Die Preise lagen dabei zwischen 20 Pfennig für Preisstufe 1 bis 1,30 Mark für Preisstufe 8. Auch die Preise wurden in Ost-Berlin bis 1991 beibehalten.[31]

Tariflich wurden die elektrischen S-Bahn-Strecken und die sonstigen Vorortstrecken nicht unterschieden. Offiziell wurden auch diese als S-Bahn bezeichnet. Kursbuchkarten benutzten die Begriffe „elektrisch betriebene S-Bahn-Strecken“ und „mit Dampf betriebene S-Bahn-Strecken“, später „nicht elektrisch betriebene S-Bahn-Strecken“. Zu DDR-Zeiten wurden einige dieser Züge im Volksmund auch als Sputnik bezeichnet, da sie das Gebiet West-Berlins umkreisten. Das S-Bahn-Tarifgebiet wurde jahrzehntelang nur geringfügig verändert und reichte in den 1980er-Jahren von Nauen, Werder (Havel) oder Beelitz-Heilstätten bis Werneuchen, Strausberg und Fürstenwalde in Ost-West- und von Velten, Oranienburg und Bernau bis Ludwigsfelde, Wünsdorf und Königs Wusterhausen in Nord-Süd-Richtung.

Nachdem Ende der 1940er-Jahre in beiden deutschen Staaten eine Währungsreform erfolgt war, gab es die Festlegung, dass West-Berliner ihre Fahrkarten in DM-West zu erwerben hatten (auch für Fahrten ab Bahnhöfen im Ost-Gebiet). Um dies zu kontrollieren, erhielten die Fahrkarten im Westteil einen roten Aufdruck auf gelber Pappe und im Ostteil einen Aufdruck in Schwarz.[32] Für West-Berlin wurden nach dem Mauerbau gesonderte Preisstufen eingeführt. Nach der Übernahme durch die BVG 1984 wurde die West-Berliner S-Bahn in das Tarifsystem der BVG eingebunden.

Fahrkarte BVB/S-Bahn,
ca. 1985

In Ost-Berlin war das Tarifsystem bis zum Ende der DDR unabhängig von dem der BVG/BVB. Jedoch konnten ab dem 1. Februar 1976 im Vorverkauf erworbene Fahrkarten der Preisstufe 1 ebenfalls für Fahrten mit den Verkehrsmitteln der BVB genutzt werden. Zum 1. Juli 1989 wurden neue Fahrscheine eingeführt, die das Umsteigen zwischen S- und U-Bahn ermöglichten. Diese Änderung wurde nötig, da der Bahnhof Wuhletal gemeinsam von DR und BVB betrieben wurde. Für den Übergang zum Bus oder der Straßenbahn galt diese Regelung nicht.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Gebiet des S-Bahn-Tarifs zum Tarifgebiet Berlin und Umland und ein einheitlicher Tarif für alle öffentlichen Verkehrsmittel eingeführt.

Im Jahr 1999 wurde der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gegründet. Der Berliner Raum wurde in drei Tarifzonen eingeteilt:

  • Zone A – hierzu gehört die Ringbahn und das Gebiet innerhalb der Ringbahn
  • Zone B – das übrige Gebiet der Stadt Berlin
  • Zone C – das Umland außerhalb der Stadtgrenze

Die Außengrenze der Zone C entspricht etwa den Grenzen des früheren S-Bahn-Tarifgebietes, wobei einige besonders weit von Berlin entfernte Orte wie Nauen oder Fürstenwalde jedoch herausgenommen wurden. Im VBB-Tarif sind S-Bahnen, Regionalexpresszüge und Regionalbahnen (die Nachfolger der früheren Vorortzüge) wie auch die örtlichen Busse und Bahnen enthalten.

Seit 1. August 2013 kosten Einzelfahrscheine mit einer Gültigkeit von zwei Stunden in den drei Preisstufen:[33]

  • Tarifzonen AB – 2,60 Euro (1,60 Euro ermäßigt)
  • Tarifzonen BC – 2,90 Euro (2,00 Euro ermäßigt)
  • Tarifzonen ABC – 3,20 Euro (2,30 Euro ermäßigt)

Darüber hinaus gibt es verschiedene andere Fahrscheine, wie Anschlussfahrausweise für Besitzer von Fahrkarten des Tarifs AB zum Übergang auf ABC, Gruppen- und Kurzstreckenfahrkarten.

Bundesweit betrachtet ist die S-Bahn Berlin in das Preissystem der Deutschen Bahn integriert. Prinzipiell ist es seit einigen Jahren möglich, durchgehende Fahrscheine von jedem Bahnhof außerhalb Berlins und Brandenburgs zu Stationen im Netz der S-Bahn zu lösen. Im Gegenzug sind jedoch nicht an allen Stationen der Berliner S-Bahn Fahrkarten zu Zielen außerhalb des VBB erhältlich. Auch die sogenannte Fahrkarte Anfangsstrecke ist in den Bundesländern Berlin und Brandenburg nicht erhältlich.[34][35]

Neubau- und Sanierungsvorhaben[Bearbeiten]

Sanierungsvorhaben[Bearbeiten]

Bahnhof Ostkreuz[Bearbeiten]

Abbruch des südlichen Zugangs, 2008

Bereits im Jahr 1988 hatte die Deutsche Reichsbahn Pläne für die Umgestaltung des Bahnhofes Ostkreuz vorgestellt.[36] Im Jahr 2007 begann die lange verschobene Sanierung des Bahnhofs. Neben der kompletten Umgestaltung des Gleisfeldes entstehen zusätzlich zwei neue Regionalbahnsteige. Der Bahnhof wird durch Einbau von Aufzügen und Rolltreppen barrierefrei gestaltet. Der Betrieb auf den Ost-West-Strecken der S-Bahn wird künftig im Richtungsbetrieb durchgeführt, so sollen am Bahnsteig D die Züge in Richtung Stadt und am Bahnsteig E die Züge in Richtung Osten fahren. Gleichzeitig werden die Strecke bis zum benachbarten Bahnhof Warschauer Straße und dieser Bahnhof saniert.[37] Die Kosten für die Sanierung werden gegenwärtig mit 411 Millionen Euro angegeben.[38]

Der Bahnhof Ostkreuz ist mit neun Linien (vier auf der Stadtbahn- und fünf auf der Ringbahn-Ebene) einer der am stärksten frequentierten Bahnhöfe im gesamten Netz. Da die Sanierung unter laufendem Betrieb stattfindet, ist noch kein verbindlicher Fertigstellungstermin bekannt. Die Deutsche Bahn rechnet mit einer Fertigstellung im Jahr 2016Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren.[39]

Mit dem Fortschreiten der Bauarbeiten wurden am 31. August 2009 die Südkurve des Ostkreuzes und der Bahnsteig A außer Betrieb genommen. Dies hatte Linienänderungen zur Folge. Die Baupläne sehen vor, diese Verbindung bis 2014[39] wiederherzustellen, sodass nach der Fertigstellung wieder ein direkter Verkehr von der südlichen Ringbahn auf die Stadtbahn möglich ist. Einen Bahnsteig wird die Südringkurve allerdings nicht wieder erhalten. Die Nordkurve des Bahnhofs Ostkreuz (Warschauer Straße – Frankfurter Allee) wurde bereits im Jahr 2006 geschlossen und in den folgenden Jahren abgebaut. Ihre Wiederherstellung ist nicht geplant.

Im Oktober 2009 wurde der neue Regionalbahnsteig der Ringbahn soweit fertiggestellt, dass die S-Bahn-Züge auf der Ringbahn diesen übergangsweise benutzten. Anschließend konnte mit dem Abbruch des Ringbahn-S-Bahnsteigs und dessen Neubau einschließlich einer Bahnsteighalle begonnen werden. Dieser wurde nach einer Sperrpause von 16 Tagen am 16. April 2012 in Betrieb genommen.[40]

Görlitzer Bahn (Baumschulenweg – Grünauer Kreuz)[Bearbeiten]

Erneuerung der Görlitzer-Bahn-Brücken über den Teltowkanal, November 2009

Die Sanierungsarbeiten auf der Görlitzer Bahn wurden am 12. Juli 2006 begonnen.[41][42] 2010 und 2011 gingen in mehreren Etappen die neugebauten Bahnhöfe Baumschulenweg und Adlershof in Betrieb, auch die Brücken über den Britzer Verbindungskanal und den Teltowkanal wurden erneuert. Der Bahnsteig in Adlershof erhielt beim Umbau eine neue Lage direkt über der Rudower Chaussee.[43][44]

Geplant sind weitere größere Bauvorhaben an der Strecke:

  • Umbau des Bahnhofs Schöneweide einschließlich des Neubaus einer Straßenbahnunterführung
  • Erneuerung der Brücken über den Sterndamm
  • Errichtung weiterer elektronischer Stellwerkstechnik entlang der Strecke
  • Umbau des S-Bahnhofs Wildau
  • Erneuerung der Fernbahngleise und Wiedererrichtung der Oberleitungsanlage

Streckenneubauten[Bearbeiten]

Verlängerung Flughafen Berlin-Schönefeld – Flughafen Berlin Brandenburg[Bearbeiten]

Für den künftigen Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld südöstlich von Berlin wird die S-Bahn-Strecke vom derzeitigen Endpunkt Flughafen Berlin-Schönefeld über einen großen Bogen zum neuen Terminal verlängert. Direkt unter dem Terminal des im Bau befindlichen Flughafens Berlin Brandenburg wird ein Bahnhof mit sechs Gleisen gebaut. Vier Gleise sind für die Fernbahn als Durchgangsbahnhof vorgesehen. Mit der Zufahrt vom Westen sind zwei Gleise für die S-Bahn vorgesehen. Anfang Juli 2008 wurde der erste 185 Meter lange Abschnitt des Bahnhofs im Rohbau so weit fertiggestellt, dass darauf das Terminalgebäude errichtet werden kann. Am 24. Juli 2009 hat die Flughafengesellschaft den Rohbau des Flughafen-Bahnhofs und den ersten Teil des Tunnels an die DB übergeben.[45] Die neue Strecke umfasst die Bahnhöfe Waßmannsdorf und Flughafen Berlin Brandenburg und hat eine Länge von rund 7,8 Kilometern.[45][46][47] Die Baukosten werden mit 636 Millionen Euro angegeben. Hierin sind aber auch die Kosten für die gleichzeitig zu erstellende Fernbahnanbindung enthalten.[45]

Planungslinie S21 (zweite Nord-Süd-Bahn – erster Bauabschnitt)[Bearbeiten]

Geplanter Verlauf der S21 als zweite Nord-Süd-S-Bahn
Hauptartikel: S21 (Berlin)

Die zweite Nord-Süd-Bahn mit dem Planungsnamen S21 soll die nördliche Ringbahn über den Hauptbahnhof, den Bahnhof Potsdamer Platz und die Wannseebahn mit der südlichen Ringbahn verbinden. Bereits im Rahmen des von 1907 bis 1910 stattgefundenen Wettbewerbs Groß-Berlin wurde von Albert Sprickerhof eine Strecke mit einem zu den heutigen Planungen fast identischen Verlauf vorgeschlagen.[17] Seitdem gab es eine Reihe von Planungsvarianten zu einer derartigen Strecke. So war eine ähnliche Linie in den Planungen zur „Welthauptstadt Germania“ in den 1930er Jahren vorgesehen.[48]

Die Strecke soll in mehreren Abschnitten gebaut werden. Im Jahr 2005 wurde der Planfeststellungsbeschluss für den Nordteil der Strecke von der Ringbahn zum Hauptbahnhof erlassen.[49] Im Oktober 2009 wurde ein Finanzierungsvertrag zwischen dem Senat und der Deutschen Bahn für den 1. Abschnitt geschlossen. Die Kosten werden darin mit 226,5 Millionen Euro angegeben.[50] Am 27. November 2009 haben die vorbereitenden Bauarbeiten am Hauptbahnhof für diesen Bauabschnitt begonnen. Für die unterirdische Baugrube werden in der Invalidenstraße Schlitzwände in die Erde eingebracht und mit einem Stahlbetondeckel abgedeckt.[51][52][53]

Diese Ausbaustufe sieht den Bau einer Westkurve zum S-Bahnhof Westhafen und einer Ostkurve zum S-Bahnhof Wedding am Nordring vor. Die Ausfädelung dieser Strecken wurde bereits beim Bau der Nord-Süd-Fernbahn bis 2006 baulich vorbereitet. Von dort soll die Strecke in südlicher Richtung (in Tunnellage) zum Hauptbahnhof östlich der Nord-Süd-Fernbahn verlaufen. Die Realisierung eines Zwischenbahnhofs mit dem Arbeitsnamen Perleberger Brücke (als Turmbahnhof in V-Form) ist als Option vorgesehen. Bis 2016Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren soll dieser rund 1600 Meter lange Abschnitt gebaut werden.[54]

Planungslinie S21 (zweite Nord-Süd-Bahn – zweiter Bauabschnitt)[Bearbeiten]

Der Bau des zweiten Abschnitts der S21 soll frühestens 2018 beginnen und bis 2023 beendet sein. Die neue S-Bahn-Strecke wird in Tunnellage vom Hauptbahnhof am Reichstag vorbei zum Potsdamer Platz führen. Sie wird in Höhe des Brandenburger Tores in den vorhandenen Tunnel der Nord-Süd-S-Bahn einmünden und ihn bis Potsdamer Platz mit nutzen. Die erste Nord-Süd-S-Bahn war bereits 1939 im Hinblick auf eine zweite Strecke viergleisig ausgelegt worden. Die Kosten für die S-Bahn-Neubaustrecke (Bauabschnitte 1 und 2) sollen nach Schätzungen von 2009 317 Millionen Euro betragen.[51] Der Nutzen eines zusätzlichen Haltes östlich des Reichstagsgebäudes wird noch untersucht. Durch ihn würden sich die Kosten auf etwa 330 Millionen Euro erhöhen.

Für die weiteren Bauabschnitte bis zur südlichen Ringbahn liegen noch keine Termine vor. Sie sind bisher nur im Berliner Flächennutzungsplan[55] definiert.

Überlegungen zu weiteren Ausbauten[Bearbeiten]

Seit der deutschen Wiedervereinigung gab es Überlegungen, die seit 1961 oder 1980 nicht mehr benutzten Strecken wieder aufzubauen und das Netz durch einige Neubaustrecken zu ergänzen. Viele dieser Planungen haben sich seitdem mehrfach geändert oder wurden wieder aufgegeben.

Nach einem Beschluss des Abgeordnetenhauses von Berlin besteht das Ziel, das S-Bahn-Netz im Wesentlichen in dem Umfang des Jahres 1961 wiederherzustellen. Dies wurde in einer Vereinbarung zwischen der Bahn, dem Bundesverkehrsministerium und dem Senat am 4. November 1993 festgehalten.[56] Das Netz sollte bis zum Jahr 2002 wiederhergestellt worden sein. Auf dieser Grundlage wurden die Planungen in dem Flächennutzungsplan von 1995 aufgenommen. In einer Studie zur Verkehrsentwicklung der damaligen Senatsverwaltung für Verkehr und Betriebe wurde 1995 der Plan für ein Zielnetz veröffentlicht. Lediglich die Verbindungen Jungfernheide–Stresow, Spandau–Staaken und Zehlendorf–Düppel, die bis 1980 bestanden, flossen in diese Planungen nicht ein. Diese Willensbekundung ist heute nur noch symbolisch zu verstehen, da schon einige Bauvorhaben über das damalige Ziel hinausgehen oder abweichen. Die angespannte Haushaltslage, veränderte Verkehrsströme und die alternative Erschließung durch Regionalbahnen führten dabei zur Verschiebung oder vollständigen Streichung bereits geplanter Projekte.

Nachdem aus der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhauswahlen von 2011 eine neue Senatskoalition hervorging, befürwortet der Senat in seiner Koalitionsvereinbarung[57] nun wörtlich wieder „grundsätzlich […] die Wiederherstellung aller S-Bahn-Strecken, die am 12. August 1961 bestanden“. Konkreter sollen danach, neben weiteren Straßenbahnstrecken, auch die S-Bahnstrecke ab Bahnhof Spandau nach Westen bis nach Falkensee und der Neubau eines S-Bahnhofs Tempelhofer Feld vorangetrieben sowie ein S-Bahnhof Kamenzer Damm „planerisch berücksichtigt“ werden.

Weitere Planungen[Bearbeiten]

Neben den Überlegungen zu Streckenerweiterungen gibt es Ausbauprogramme für Strecken und Bahnhöfe. In Zukunft sollen die eingleisigen Strecken nach Hennigsdorf, Teltow Stadt, Strausberg Nord[58] und Potsdam abschnittsweise zweigleisig ausgebaut werden. Die Dresdener Bahn, auf der die S-Bahn teilweise keine eigenen Gleise besitzt, soll als Zubringer für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg ausgebaut werden und die S-Bahn eigene Gleise erhalten.[59] Zusätzlich werden jährlich mehrere Stationen durch Aufzüge und Rampen barrierefrei gestaltet. Auch der Bau weiterer Zugänge ist bei einigen Bahnhöfen im bestehenden Netz vorgesehen. Daneben sollen weitere Bahnhöfe im bestehenden Netz entstehen.

Betriebsführung[Bearbeiten]

Zugsicherungssystem[Bearbeiten]

Streckenanschlag der Fahrsperre: links Sperrlage – rechts Freilage

Die Streckensicherung erfolgte mit der Einführung des elektrischen Betriebes durch speziell für die S-Bahn entwickelte Sv-Signale. Die Strecken sind darüber hinaus mit mechanischen Fahrsperren versehen. Diese bestehen aus einem ortsfesten Streckenanschlag und einer Fahrsperreneinrichtung an den Fahrzeugen. Auch dieses System wird gegenwärtig umgestellt. Eine Pilotanlage ist im Herbst 2011 auf der S1 zwischen Schönholz und Frohnau in Betrieb gegangen. Die Ausrüstung des gesamten Netzes soll etwa zehn Jahre dauern.

Die Zugsicherung der Berliner S-Bahn soll von der mechanischen Fahrsperre auf das eigens entwickelte Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS) umgestellt werden.

Fahrgastinformationssystem[Bearbeiten]

Fallblattanzeiger
LC-Anzeiger

Im Jahr 2007 wurden zunächst auf den Bahnhöfen der Ringbahn die bisherigen Fallblatt-Zugzielanzeiger durch moderne dynamische Zugzielanzeiger ersetzt, wie sie in ähnlicher Funktion bei der Berliner U-Bahn existieren. Im Gegensatz zur U-Bahn, deren Anzeiger sich aus LED-Matrizen zusammensetzen, handelt es sich bei der S-Bahn um die bei der Deutschen Bahn üblichen LC-Anzeiger mit weißer Schrift auf blauem Grund. Dargestellt werden im Unterschied zu den alten Anzeigern zusätzlich die Zeit bis zur Abfahrt des nächsten Zuges (oder der nächsten Züge) und die Halteposition des Zuges (z. B., ob der Kurzzug vorn oder hinten hält). Schrittweise werden die Stadtbahnhöfe und die Nord-Süd-Strecke ebenfalls mit den neuen Anzeigern ausgestattet. Da es teilweise längere Übergangsphasen zwischen Deaktivierung der alten Anzeiger (etwa nach Abzug der Aufsichten) und Installation der neuen gab und gibt, verschlechterte sich mancherorts die Fahrgastinformation.[90]

Auf wenig frequentierten Bahnhöfen ersetzt die Deutsche Bahn die Fallblatt-Zugzielanzeiger durch einfache Blechschilder mit Richtungsangabe. Als Folge der Kritik an der Fahrgastinformation bei den massiven Zugausfällen im Sommer 2009 sollen jedoch wieder mehr Stationen mit dynamischen Anzeigern ausgestattet werden als ursprünglich geplant.

Die Umrüstung der Fahrgastinformationsanlagen soll bis zum Herbst 2013 abgeschlossen werden, dann sollen 135 Stationen mit LCD-Anzeigern und 33 Stationen mit dynamischen Schriftanzeigern ausgerüstet sein. Weiterhin gehört die Ausstattung aller Bahnhöfe mit einer vollautomatischen „Voice over IP“-Beschallung zum neuen Betriebs- und Informationssystem (BIS) der S-Bahn Berlin. Die Investitionskosten liegen bei 36 Millionen Euro.[91]

Abfertigungsverfahren[Bearbeiten]

Seit der Aufnahme des elektrischen S-Bahn-Betriebs waren die Züge mit Triebfahrzeugführer und Zugbegleiter besetzt. Alle Bahnhöfe besaßen eine Aufsicht, die den Abfahrauftrag auf dem Bahnhof gab. Erst Mitte der 1960er Jahre wurde begonnen, die S-Bahn auf Einmannbetrieb umzustellen. Dabei wurde der Fahrauftrag von der Aufsicht per UKW-Funk an den Triebwagenführer gegeben. Nur einige wenige in den 1980er Jahren gebaute Stationen wie Wartenberg besaßen keine eigene Aufsicht, sondern wurden von Nachbarbahnhöfen per Kamera überwacht und die Züge von dort abgefertigt.

Seit einigen Jahren führt die S-Bahn das neue Abfertigungsverfahren Zugabfertigung durch den Triebfahrzeugführer (ZAT) in ihrem Netz ein. Statt der traditionellen Weise, den Abfahrauftrag von der Aufsicht des Bahnhofs zu erhalten, prüfen die Triebfahrzeugführer selbst, ob noch Fahrgäste ein- und aussteigen, warnen mit dem Ruf „Richtung … – zurückbleiben bitte“ und schließen die Türen. Hierzu müssen die Triebfahrzeugführer an den aufsichtslosen Bahnhöfen zum Abfertigen aus dem Führerstand aussteigen, was zukünftig durch Kameras auf den Bahnsteigen und Monitore im Führerstand abgelöst werden soll. Die Einführung dieses Verfahrens verzögerte sich, im Februar 2013 erteilte das Eisenbahn-Bundesamt die Typzulassung. Die S-Bahn Berlin plant, ab dem vierten Quartal 2013 mit der Umstellung der örtlichen Zugabfertigung auf das neue Verfahren ZAT-FM zu beginnen. Zur Ausrüstung von insgesamt 80 der 166 S-Bahn-Stationen sind zwei Jahre vorgesehen.[91]

Die Triebfahrzeugführer erkennen die betreffenden Bahnhöfe am ZAT-Schild am jeweiligen Bahnsteigende, das für beide Gleise des betreffenden Bahnsteigs gilt. Bis auf wenige Ausnahmen sind bereits sämtliche Bahnhöfe der Ringbahn aufsichtslos, außerdem die meisten Bahnhöfe außerhalb der Stadt. Die Bahnhöfe der Stadtbahn und der Nord-Süd-Bahn sind gegenwärtig noch mit Aufsichtspersonal besetzt.

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Mit dem Beginn der Großen Elektrisierung in den 1920er Jahren wurde die Entwicklung von speziell für den S-Bahn-Betrieb geeigneten Fahrzeugen nötig. Die Erfahrungen aus der seit 1903 betriebenen Strecke Berlin-Potsdamer Vorortbahnhof – Lichterfelde Ost flossen in den neuen Entwicklungen ein. Insgesamt wurden für die S-Bahn bis heute (2010) zehn Baureihen entwickelt. Alle Baureihen teilen die Auslegung für die europäische Normspurweite 1435 mm, die Nutzung einer seitlich angeordneten separaten Stromschiene und eine – für die Beförderungskapazität relevante – Wagenkastenbreite von 3000 mm.

Zugbildung[Bearbeiten]

Die erste neu entwickelte Baureihe (ET/EB 169 – Bernau) wies eine Wagenaufteilung auf, die bei späteren Fahrzeugen nicht mehr verfolgt wurde. Die Züge bestanden aus zwei längeren Triebwagen und drei kurzen Beiwagen. Mit der zweiten Baureihe (ET/EB 168 – Oranienburg) wurde das ab 1925 bis heute bei allen Fahrzeugen beibehaltene Viertelzug-Prinzip eingeführt. Ein Viertelzug (kurz: Viertel) ist die kleinste einsetzbare Fahrzeugeinheit bei der Berliner S-Bahn und besteht aus zwei Wagen. Der Name geht auf die Zugstärke zurück, so gehen aus dem Viertelzug der Halbzug (zwei Viertel), der Dreiviertelzug (drei Viertel) und der Vollzug (vier Viertel) hervor.

Im Liniendienst können Züge nur aus Fahrzeugen derselben Baureihe gebildet werden. Bei den Baureihen 481 und 485 ist die kleinste mögliche Zugbildung der Halbzug. Nur die Baureihe 480 kann als Viertelzug eingesetzt werden, da bei ihr jeder Wagen einen Führerstand besitzt. Eine längere Zugbildung als der Vollzug (acht Wagen) ist auf Grund der Bahnsteiglängen nicht möglich.

Ehemalige Baureihen[Bearbeiten]

In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg wurden sechs Baureihen entwickelt und eingesetzt. Die ersten dieser Baureihen wurden in den 1960er Jahren ausgemustert. Viele der Fahrzeuge der anderen Baureihen waren nach diversen Umbauten noch bis nach der Jahrtausendwende im Einsatz. Erst Ende der 1950er Jahre wurde wieder eine neue Baureihe entwickelt, die über Versuchsfahrzeuge nicht hinauskam.

Baureihe ET/EB 125[Bearbeiten]

Hauptartikel: DR-Baureihe ET 125

Die Baureihe mit einer Höchstgeschwindigkeit für 120 km/h, die unter der Bezeichnung Bankierzüge bekannt ist, wurde in den Jahren 1935 (Bauart 1934, vier Probeviertelzüge), 1936 (Bauart 1935 a, zehn Viertelzüge) sowie 1938 (Bauart 1937 I, vier Viertelzüge) geliefert, jeweils Trieb- und Beiwagen. Die Züge wurden als eine Art Express-S-Bahn auf den Ferngleisen der Strecke Potsdamer Bahnhof–Zehlendorf (–Wannsee) betrieben, seit 1938 mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Um 1950 baute die Reichsbahn alle Viertelzüge auf 80 km/h um und gliederte sie in die Baureihe ET/EB 166 ein.

Baureihe ET/ES/EB 165[Bearbeiten]

Hauptartikel: DR-Baureihe ET 165

Mit der sogenannten „Großen Elektrisierung“ in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre stieg der Bedarf an Fahrzeugen stark an. Es wurden die später als Bauart Stadtbahn bezeichnete Serie der Bauarten 1927, 1929 und 1930 konstruiert (seit 1942 als ET/ES/EB 165.0-6 bezeichnet). Sechs namhafte Waggonbaufirmen im Deutschen Reich lieferten zwischen 1927 und 1930 diese Züge in mehreren Baulosen aus, die ersten beiden Bauarten als Trieb- und Steuerwagen, später als Trieb- und Beiwagen. Mit insgesamt 638 Viertelzügen war es die größte nach einheitlichen Grundsätzen in kurzer Zeit hergestellte Baureihe in Deutschland.

In den Jahren 1932/1933 wurden für die neu zu elektrifizierende Wannseebahn 51 wagenbaulich und technisch weiterentwickelte, aus Trieb- und Beiwagen bestehende Viertelzüge der Bauarten 1932 und 1933 (Bauart Wannsee) in Dienst gestellt, die ab 1942 als ET/EB 165.8 bezeichnet wurden.

Züge der Baureihe ET/ES/EB 165 waren nach vielfältigen Reparaturen und Modernisierungen bis 1997 regulär im Einsatz. 188 Viertelzüge wurden von 1979 bis 1989 zur Baureihe 276 umgebaut, deren Einsatz endete Jahr 2000.

Baureihe ET/EB 166[Bearbeiten]

Hauptartikel: DR-Baureihe ET 166

Im Sommer 1936 fanden in Berlin die Olympischen Spiele statt. Für das erwartete höhere Verkehrsaufkommen sowie für den Bedarf auf dem zeitgleich eröffneten ersten Streckenabschnitt der Nordsüd-S-Bahn lieferte die Industrie im selben Jahr 34 Viertelzüge aus Trieb- und Beiwagen bestehend an die Reichsbahn aus. Diese Kleinserie der Bauart 1935 wurde schnell als Bauart Olympia bekannt. Optisch entsprachen diese und die zeitgleich gelieferten Wagen der Bauart 1935 a weitgehend dem Bankier-Probezug der Bauart 1934. Seit 1941 lautete die Bezeichnung ET/EB 166. Die durch Kriegs- und Nachkriegsereignisse stark dezimierte Baureihe wurde ab Ende der 1970er-Jahre nach Umbau in die BR 277mod noch viele Jahre eingesetzt. Die Ausmusterung der letzten Züge erfolgte 2003.

Baureihe ET/EB 167[Bearbeiten]

Hauptartikel: DR-Baureihe ET 167

Nach Streckennetzerweiterungen wurden in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre weitere Fahrzeuge benötigt. Geplant waren 283 Viertelzüge dieser Baureihe, die ab 1938 geliefert wurden (gegliedert in drei Baulose der Bauarten 1937 II, 1939 und 1941). Durch Kriegseinwirkungen zogen sich die Lieferungen bis 1944 hin. Auch diese Baureihe wurde in den folgenden Jahren umgebaut und modernisiert. Züge dieser Baureihe waren bis 2003 im Einsatz. Die Züge dieser Baureihe wurden zusammen mit denen der Baureihen ET 125 und 166 später als Rundköpfe bezeichnet.[92]

Baureihe ET/EB 168[Bearbeiten]

Hauptartikel: DR-Baureihe ET 168

Die Bauart 1925 wurde im Folgejahr für die neu elektrifizierten Nordstrecken in Richtung Oranienburg und Velten hergestellt, woher sich die spätere Bezeichnung Bauart Oranienburg ableitet. Mit ihr wurde erstmals das Viertelzug-Prinzip eingeführt. Insgesamt 14 Waggonfabriken im Deutschen Reich lieferten die 50 aus Trieb- und Steuerwagen bestehende Viertelzüge. Dies geschah unter anderem unter dem Aspekt, geeignete Firmen für die spätere Großserie (ET/ES/EB 165) herauszufinden. In den 1930er Jahren wurden die Steuer- in Beiwagen umgebaut. Die Baureihe wurde in den frühen 1960er Jahren ausgemustert und als Teilespender für die im RAW Schöneweide gebauten U-Bahn-Fahrzeuge des Typs E benutzt, die alten Wagenkästen wurden verschrottet. Nur drei Wagen blieben bis heute erhalten.

Baureihe ET/EB 169[Bearbeiten]

Hauptartikel: DR-Baureihe ET 169

Die an die zuvor gelieferten Versuchszüge anknüpfende Baureihe wurde zunächst auf den Nordstrecken von Berlin nach Bernau und Oranienburg eingesetzt (elektrischer Betrieb ab 8. August 1924 Berlin – Bernau). Die 1925 gelieferten Züge wiesen eine besondere Wagenanordnung auf: Sie bestanden aus zwei langen Triebwagen am Halbzugende und drei kurzen zweiachsigen Beiwagen in der Mitte. Schon bei der Fertigung galt dieses Zugkonzept als Fehlentwicklung; 17 Einheiten die Bauart wurden hergestellt. Nach Umbauten und technischer Angleichung, unter teilweiser Angleichung der Wagenfront an die Baureihe ET 165, waren diese Züge bis 1962 im Einsatz. Einige wurden als Teilespender für den Bau von U-Bahn-Zügen genutzt.

Baureihe ET 170[Bearbeiten]

Baureihe 170 („blaues Wunder“)
Hauptartikel: DR-Baureihe ET 170

Bei dem Zug dieser Baureihe handelte es sich um einen Versuchszug, der 1959 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er besaß verschiedene Neuerungen, wie den durchgehend begehbaren Halbzug, eine Konstruktion, die erst mit der Baureihe 481 wieder bei der Berliner S-Bahn aufgenommen wurde. Ein Halbzug war bei dieser Baureihe die betrieblich kleinste Einheit. Es wurden zwei Halbzüge gebaut. Da sie mit vielen technischen Unzulänglichkeiten und Verarbeitungsmängeln behaftet waren und mit dem Bau der Berliner Mauer der unmittelbare Bedarf an neuen Zügen sank, wurde der erste Halbzug Mitte der 1960er Jahre abgestellt, während der zweite nach Hauptuntersuchung mit Neulackierung in den rot/gelben S-Bahn-Farben bis Ende der 1960er Jahre vereinzelt zum Einsatz kam. Beide Halbzüge wurden bis 1974 verschrottet. Auf Grund ihrer blau/weißen Lackierung wurde diese Baureihe im Volksmund als Blaues Wunder bezeichnet.

Aktuelle Baureihen[Bearbeiten]

Gegenwärtig setzt die S-Bahn Berlin Fahrzeuge aus drei Baureihen im regelmäßigen Liniendienst ein.

Baureihe 480[Bearbeiten]

Hauptartikel: BVG-Baureihe 480

Nachdem die BVG am 9. Januar 1984 den Betrieb der S-Bahn in West-Berlin übernommen hatte, war die Beschaffung von neuen Fahrzeugen dringend nötig. Nachdem im Jahr 1986 vier Viertelzüge als Prototypen geliefert und erprobt waren, wurden ab 1990 weitere 41 Doppel-Triebwagen (Viertelzüge) von dieser Bauart an die BVG geliefert. Eine zweite Lieferung erfolgte in den Jahren 1992 bis 1994 mit 40 Doppel-Triebwagen für die Deutsche Reichsbahn bzw. die Deutsche Bahn AG. Eine Besonderheit dieser Baureihe ist, dass sich an beiden Enden des Viertelzuges ein Führerstand befindet.

Baureihe 481/482[Bearbeiten]

Hauptartikel: DB-Baureihe 481

Diese Baureihe ist die erste, die von der 1995 gegründeten S-Bahn Berlin GmbH bestellt wurde. Sie ist die bisher zuletzt gelieferte Baureihe. Von ihr wurden in den Jahren 1996 bis 2004 insgesamt 500 Doppel-Triebwagen (Viertelzüge) geliefert. Dabei sind ein Triebwagen mit Führerstand (481) und ein Triebwagen mit einem Rangierführerstand (482) durch einen Übergang verbunden. 2003 wurden versuchsweise drei Prototypen bestellt, bei denen vier Wagen eines Halbzugs durchgängig begehbar sind. Diese Züge besitzen an jedem Ende einen Triebwagen mit Führerstand, dazwischen zwei Triebwagen ohne Führerstand.

Baureihe 485/885[Bearbeiten]

Hauptartikel: DR-Baureihe 270

Auch die Deutsche Reichsbahn war in den 1980er Jahren gezwungen, den stark überalterten Bestand an Fahrzeugen durch Neubaufahrzeuge zu ersetzen. So wurden in den Jahren 1987 und 1990–1992 insgesamt 170 Viertelzüge dieser Baureihe bestellt, die bei der DR die Baureihenbezeichnung 270/870 getragen haben. Bei dieser Baureihe besteht ein Viertelzug aus einem Triebwagen mit Führerstand (485) und einem Beiwagen (885). Im Jahr 1993 wurde ein Halbzug dieser Baureihe durch Einbau von Dieselmotoren zur Duo-S-Bahn umgebaut. Am 29. Mai 1994 wurde auf der Line S19 (Zuggruppe J – Jutta) zwischen Oranienburg und Hennigsdorf ein Versuchsbetrieb mit diesem Zug aufgenommen. Da dieser Betrieb sich nicht als wirtschaftlich zeigte, wurde er nach einem Jahr am 28. Mai 1995 wieder eingestellt.[93] Im Jahr 2003 hat die S-Bahn Berlin mit der Ausmusterung der Baureihe 485 begonnen. Der Abschied von den Zügen der Baureihe 485 war jedoch nicht endgültig. Am 5. März 2011 wurde der erste von 20 aufgearbeiteten Zügen wieder in Dienst genommen.[94]

Sonderfahrzeuge[Bearbeiten]

Neben diversen Arbeitsfahrzeugen, die unter die Baureihe 478/878 zusammengefügt sind, sind die, für Sonderverkehre vorgesehenen Züge als Baureihe 488/888 bezeichnet. Dazu gehören die Panorama-S-Bahn und die historischen Fahrzeuge.

Panorama-S-Bahn[Bearbeiten]

Hauptartikel: DB-Baureihe 488.0

Dieses Fahrzeug ist ein Einzelstück. Der Zug besteht aus zwei Triebwagen und einem Beiwagen dazwischen. Er entstand durch Umbau aus alten Wagen der ET/EB 167, der späteren Baureihe 477/877. Während der Wagenkasten weitgehend ein Neubau ist, wurden viele Technikkomponenten der Altfahrzeuge übernommen. Dieser Zug wird nicht im normalen Liniendienst eingesetzt. Die S-Bahn bot bis 2009 mit ihm Stadtrundfahrten an, und er konnte privat angemietet werden. Der Zug ist mit einer modernen Multimedia-Anlage ausgerüstet, so dass die Ansagen über Kopfhörer mehrsprachig verfolgt werden können. Da bei diesem Wagen für ein besseres Blickfeld die Fenster bis in das Dach reichen, wird er als Panoramabahn (zuvor als Panorama-S-Bahn) bezeichnet.[95]

Historische Fahrzeuge[Bearbeiten]

Museumszug Baureihe 165
Zustand der 1920er Jahre

Die S-Bahn verfügt über drei historische Züge, die in der Triebwagenhalle Erkner abgestellt sind und von dem Verein Historische S-Bahn e. V. betreut und gepflegt werden. Mit dem Traditionszug wurden in den 1990er Jahren monatlich Sonderfahrten durchgeführt. Heutzutage werden diese Fahrzeuge nur bei besonderen Anlässen (z. B. Jubiläen und Neueröffnungen von S-Bahn-Strecken) und bei einigen öffentlichen Sonderfahrten eingesetzt. Sie werden regelmäßig auch als Weihnachts-, Silvester- und Osterzüge eingesetzt. Darüber hinaus können alle drei für Sonderfahrten angemietet werden.

  • Museumszug der Baureihe ET/ES 165 (Stadtbahn) im Anlieferungszustand von 1928.[96] Dieser Viertelzug besteht aus einem Triebwagen und einem Steuerwagen. Er wurde 1928 hergestellt und war von 1929 bis 1984 im planmäßigen Einsatz, zuletzt als 275 659/660. Als historisches Fahrzeug steht er seit 31. Mai 1987 zur Verfügung und trägt die Wagennummern (ET/ES) 2303/5447. Er ist weitgehend im Originalzustand restauriert – mit Polstersitzen der ehemaligen 2. Wagenklasse – und bietet Platz für 112 Fahrgäste. Da er vorerst in Twh Bernau beheimatet war, wird er auch „Bernauer Viertel“ genannt. Heute ist er zusammen mit den anderen Fahrzeugen in Twh Erkner zu finden, und seine Einsätze erfolgen nun auch mit den Traditionsviertelzügen.
  • Traditionszug der Baureihe ET/ES/EB 165 im Zustand der 1950er/1960er Jahre.[97] Dieser Zug wurde 1990 fertiggestellt, wobei er vorerst aus drei Viertelzügen der Bauart Stadtbahn der Baujahre 1928/29 bestand (3662/6121, ET/EB 165 471, ET/ES 165 231). Sie weisen einen äußeren Zustand der 1930er, sowie der 1950er Jahre auf, während ihre Inneneinrichtungen die 1950er und 1960er Jahren widerspiegeln. Der Zug war im Bw Friedrichsfelde beheimatet, und er diente für öffentliche Traditionsfahrten einmal in Monat. Im Jahr 1997 wurde er mit einem Viertelzug der Bauart Wannseebahn aus den Jahren 1933 (ET) und 1932 (EB) im Zustand der 1970er Jahre ergänzt, und nach dem Ausscheiden der Bauart Stadtbahn kamen weitere zwei, von der BVG modernisierte Viertelzüge hinzu, die bis zum Fristablauf zum historischen Wagenpark gehörten bzw. bis heute gehören; der Viertelzug 475/875 605 wurde im Jahr 2005 in seinem letzten Zustand aufgearbeitet.
  • Je ein Viertelzug der Baureihe ET/EB 167 im Zustand der 1930er sowie der 1960er Jahre. Diese Fahrzeuge wurden 1938, sowie 1939 gebaut. Sie wurden nicht in die Baureihe 277mod umgebaut und bis 1991 im normalen Liniendienst eingesetzt. Seit dem 2. Februar 2002 sind sie im Bestand der historischen Fahrzeuge.[98]

Besondere Fahrzeugeinsätze[Bearbeiten]

BR 423 der Münchner S-Bahn zur Ergänzung der Berliner S-Bahn im Bahnhof Gesundbrunnen, August 2009

Im Sommer 2002 ersetzten während Umbauarbeiten zum Anschluss des neuen S-Bahnsteigs im Hauptbahnhof[99] für etwa 14 Tage Regionalzüge mit x-Wagen auf den Ferngleisen zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten die S-Bahn. Zum Einsatz kamen Leihfahrzeuge aus Düsseldorf und Nürnberg, die zwischen Berlin Ostbahnhof und Berlin-Spandau pendelten (darüber hinaus teilweise bis Nauen).

Zur Fußball-WM im Sommer 2006 wurden der Hauptbahnhof und der Nord-Süd-Tunnel eröffnet. In dieser Zeit verkehrte eine Wechselstrom-S-Bahn in der Relation Gesundbrunnen – Hauptbahnhof (tief) – Potsdamer PlatzSüdkreuz auf der Nord-Süd-Fernbahn. Da diese Linie annähernd der geplanten Linie S21 entsprach, wurde sie mit dieser Nummer bezeichnet. Zum Einsatz kamen Leihfahrzeuge der Baureihe 423 von den Systemen S-Bahn München, Stuttgart und Frankfurt am Main.[100] Auch während der Betriebseinschränkungen der S-Bahn im Sommer 2009 fuhren als Ersatz 423er Züge auf der Fernbahnstrecke Südkreuz – Gesundbrunnen, teilweise weiter bis Hennigsdorf.[101] Auf der Stadtbahn kamen zu dieser Zeit unterschiedlichste Leih-Garnituren zum Einsatz. Neben den bereits oben genannten 423er Triebzügen, fuhren Doppelstockwagen der Bauart DBpza mit Hocheinstiegen aus dem Raum Schleswig-Holstein, sowie DBpza mit Niedrigeinstiegen und DBuza. Es kamen ebenfalls Züge mit n-, x- und y-Wagen zum Einsatz.

Die Strecke zwischen Gesundbrunnen und Hennigsdorf wurde mit S-Bahn-Zügen bestehend aus x-Wagen aus dem Raum Nordrhein-Westfalen bedient. Eine Besonderheit war der Zug, der aus Wagen der Gattung Bxf796 bestand - Wagen des "Nacht Express Plus".[102] Außerdem gab es einen Zug, der aus Bimz-Wagen der DB-Regio Nordost gebildet wurde.

Farbgebung[Bearbeiten]

Die Fahrzeuge der Berliner S-Bahn weisen eine markante, für Berlin typische, Farbgebung auf. Sie sind in den sogenannten „Traditionsfarben“, Bordeauxrot im unteren und Ocker im oberen Wagenteil, lackiert. Nach einigen Versuchen mit anderen Farbgebungen sind heute alle Züge mit diesen Farben versehen. Diese Farbgebung wurde am 11. Juni 1928 mit dem Einsatz der ersten Serienfahrzeuge der Baureihe ET/ES/EB 165 bei der S-Bahn eingeführt.[103] Zunächst war die 3. Klasse unterhalb der Fensterbrüstung in Weinrot, später in Purpurrot (RAL 3004) sowie oberhalb in Grünbraun bzw. Stadtbahngelb (RAL 8000) lackiert, die 2. Klasse im Fensterbereich in Stadtbahnblaugrün (RAL 6004).[98]

Die Wagen der ersten Nachkriegsbaureihe ET 170 wurden 1959 in den Farben Blau/Weiß ausgeliefert. Diese Farben fanden bei der Berliner Bevölkerung wenig Zustimmung. In den 1980er Jahren wurden für alle Ost-Berliner Verkehrsmittel neue Farbgebungen eingeführt. Für die S-Bahn wurden dabei die Farben Weinrot/Elfenbein festgelegt. In der Folge wurden die Altbauzüge in diesen Farben neu lackiert. Die Neubaufahrzeuge der DR (Baureihe 270/870, heute 485/885) wurden in den 1980er Jahren teils in diesem Farbschema, teils in den Farben Karminrot/Dunkelgrau geliefert,[104] was den Fahrzeugen den Spitznamen Coladose einbrachte. Nach einigen Versuchen im Jahre 2002 wurden diese Züge seit 2007 in Anpassung an das traditionelle Farbschema umlackiert.[105]

Mit der Übernahme der S-Bahn durch die BVG in West-Berlin gab es Überlegungen zu einer neuen Farbgebung. So wurde ein Prototyp der Baureihe 480 in Kristallblau geliefert. Diese Farbe konnte sich bei der Bevölkerung knapp nicht durchsetzen.[106]

Versuche mit einer neuen Farbgebung gab es noch einmal mit der Einführung der Baureihe 481/482. Zunächst war ein völlig neues Farbschema in Blau/Anthrazit in Erprobung. Eine Lackierung in den Berliner und Brandenburger Landesfarben Rot und Weiß war ebenfalls in Diskussion.[106] Schließlich wurden die Züge dieser Baureihe in einer in Anlehnung an das klassische Farbschema mit fast vollständig ockergelben Seitenwänden geliefert, rot waren nur Teile der Front und die Wagenkanten. Auch diese Farbvariante wurde schließlich durch einen Anstrich mit einem unteren Teil in Rot und einen oberen Teil in Ocker ersetzt.

Betriebswerke[Bearbeiten]

Die S-Bahn Berlin verfügt gegenwärtig über eine Hauptwerkstatt und drei Betriebswerke. In diesen werden alle Hauptuntersuchungen und Reparaturen am Fahrzeugpark vorgenommen. Für kleine Ausbesserungen wird in Oranienburg und Erkner eine Triebwagenhalle unterhalten.

Hauptwerkstatt Berlin-Schöneweide[Bearbeiten]

Werk Schöneweide

Mit der Großen Elektrisierung in den 1920er Jahren bestand die Notwendigkeit, ein Ausbesserungswerk für die Triebfahrzeuge zu errichten. Mit dem Bau des Reichsbahnausbesserungswerks Berlin-Schöneweide (Raw Sw) wurde im August 1926 begonnen. Die offizielle Eröffnung war am 15. Oktober 1927. Die ersten Wagen der Bauart Stadtbahn wurden Ende Dezember 1927 geliefert und erhielten ab Januar 1928 hier ihre elektrische Ausrüstung. In der ersten Ausbaustufe war das Werk für einen Fahrzeugbestand von 1040 Wagen ausgelegt. In den Jahren 1930/1931 kamen zwei weitere Hallen hinzu, womit die Kapazität für die geplanten 1600 Wagen erreicht wurde. Im Jahr 1937 erfolgte ein weiterer Ausbau.

Nach 1945 wurden in Schöneweide Züge aller Baureihen der S-Bahn gewartet. 1954 wurde mit der Modernisierung und dem Umbau aller Baureihen begonnen. Da die BVG (Ost) über keine eigenen Werkstätten für die Wartung und Reparatur der U-Bahn-Züge sowie der Straßenbahnen verfügte, mussten diese Arbeiten ebenfalls hier ausgeführt werden. In den Jahren von 1962 bis 1990 wurden aus S-Bahn-Zügen der Baureihe 169 U-Bahn-Wagen der Baureihe EIII gebaut. Auch die Fahrzeuge der Oberweißbacher Bergbahn und der Buckower Kleinbahn waren hier beheimatet. Auf Grund dieser Fremdaufträge wurden etwa nur 40 Prozent der Kapazität des Werkes für die S-Bahn erbracht.

Seit September 1991 wurden in Schöneweide zusätzlich die S-Bahn-Züge der BVG (im ehemaligen West-Berlin hatte sie noch die Betriebsrechte) gewartet. Ende 1992 bekamen hier die letzten Straßenbahnfahrzeuge ihre Hauptuntersuchung. Die Instandhaltung von U-Bahn-Fahrzeugen lief 1993 aus.[107] Seitdem arbeitet die Hauptwerkstatt wieder ausschließlich für die S-Bahn.

Eine für 2010 vorgesehene Schließung der Hauptwerkstatt ist im Zusammenhang mit dem S-Bahn-Chaos von 2009 von der neuen Geschäftsführung ausgesetzt worden.[108] Zum Ende des Jahres 2009 wurde bekannt gegeben, dass für die Hauptwerkstatt eine Bestandsgarantie bis 2017 gegeben wird.[109]

Betriebswerk Berlin-Friedrichsfelde[Bearbeiten]

Halle des Betriebswerks Friedrichsfelde, Zustand 2008

Das Betriebswerk wurde am 1. Mai 1903 eröffnet. Es besteht aus einer großen Wagenhalle (Bw Frf) zwischen den Gleisen zwischen dem Bahnhof Berlin-Lichtenberg und Bahnhof Berlin-Friedrichsfelde Ost.[110][111] Im Rahmen der Umstellung auf elektrischen Betrieb wurde es für die S-Bahn umgebaut und seit dem 15. Mai 1928 von ihr genutzt. Als Außenstelle war ihm die Triebwagenhalle in Oranienburg zugeordnet.

Am 28. Mai 2006 wurde es geschlossen, allerdings am 11. Januar 2010 aufgrund fehlender Kapazitäten im Zusammenhang mit dem S-Bahn-Chaos 2009/2010 wiedereröffnet.[112] Seitdem findet dort die betriebsnahe Instandhaltung von täglich 25 bis 30 Viertelzügen statt. Derzeit erfolgt eine Modernisierung der Anlage, so werden das Gebäude, die Gleisanlagen und die Bahnstromversorgung erneuert. Zusätzlich zur bisherigen westlichen Anbindung vom Bahnhof Lichtenberg wird eine neue östliche Anbindung des Betriebswerks hergestellt.[113]

Betriebswerk Berlin-Grünau[Bearbeiten]

Die Königliche Eisenbahndirektion Berlin erwarb ein Gelände südöstlich des Bahnhofs Grünau, um hier ein Betriebswerk zu bauen (Bw Ga). Am 1. April 1910 wurde es eröffnet. Bei seiner Eröffnung hatte es 150 Beschäftigte. Am 1. Mai 1910 wurden von diesem Betriebswerk aus die ersten Züge eingesetzt. In den ersten Jahren war das Werk für Dampflokomotiven und Wagen zuständig. Für beide Fahrzeugarten wurden getrennte Anlagen errichtet. Im Jahr 1916 erfolgte ein Ausbau. Von April bis Dezember des Jahres 1927 wurde das Betriebswerk für elektrische S-Bahn-Züge umgebaut, seit dem 6. November 1928 werden diese Züge dort gewartet. Mit der Übernahme des elektrischen Betriebes war das Betriebswerk für folgende Zugläufe zuständig:

  • Grünau – Südring – Stadtbahn – Lichtenberg
  • Grünau – Stadtbahn – Spandau West
  • Grünau – Nordring – Gartenfeld (nur HVZ)

Die Verbindung nach Spandau West wurde in den folgenden Jahren zum traditionellen Zuglauf, die nach 1945 bis zum Bau der Mauer beibehalten wurde. In den 1980er-Jahren wurden von diesem Betriebswerk täglich 51 Züge für die Verbindungen

  • Zeuthen – Ostring – Bernau
  • Königs Wusterhausen – Stadtbahn – Friedrichstraße – Stadtbahn – Erkner – Stadtbahn – Friedrichstraße
  • Flughafen Berlin-Schönefeld – Stadtbahn – Friedrichstraße
  • Spindlersfeld – Ostring – Blankenburg

bereitgestellt.[114] Hier wurden die ersten vier Viertelzüge der damaligen Neubaubaureihe 270 (heute: 485) beheimatet.

Betriebswerk Berlin-Wannsee[Bearbeiten]

Mit der Eröffnung des elektrischen Betriebes auf der Wannseebahn war die Große Elektrisierung abgeschlossen. Es wurde ein weiteres Betriebswerk (S-Bw Ws) für den angewachsenen Fahrzeugpark benötigt. Am 15. Mai 1933 wurde zeitgleich mit der Wannsee-Bahn im Südwesten Berlins das Betriebswerk Wannsee als damals modernstes eröffnet.

Nach dem Bau der Berliner Mauer war das Betriebswerk Wannsee neben dem Betriebswerk Papestraße das einzige auf dem Gebiet von West-Berlin. (Das Bw Nordbahnhof war zwar für die West-Strecken zuständig, lag aber in Ost-Berlin.) In den Jahren 1980 bis 1984 das letzte auf West-Berliner Gebiet noch verbliebene. So mussten in den ersten Jahren nach der Übernahme der S-Bahn durch die BVG hier alle Züge gewartet werden.

Triebwagenhalle Erkner[Bearbeiten]

Die Triebwagenhalle Erkner wurde 1928 eröffnet (Twh Erk). Verwaltungsmäßig galt sie als Einsatzstelle des Betriebswerks Berlin-Grünau. Mit der Einführung von neuen Fahrzeugen der BR 481 wurde mit einem geringeren Wartungsbedarf gerechnet und diese Triebwagenhalle 2000 geschlossen. Sie wird seitdem vom Verein Historische S-Bahn e. V. mit Lager- und Sozialräumen genutzt. Auch sind hier die historischen Züge beheimatet, an denen auch kleinere Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Im Januar 2010 wurde die Halle aufgrund fehlender Kapazitäten im Zusammenhang mit den Zugausfällen in den Jahren 2009/2010 auch für die Linienfahrzeuge wiedereröffnet.[115] Seit Dezember 2011 gehört sie organisatorisch zum Werk Friedrichsfelde.

Triebwagenhalle Oranienburg[Bearbeiten]

Am Bahnhof Oranienburg, nördlich von Berlin, wird eine Triebwagenhalle unterhalten (Twh Or). Sie wurde im Jahr 1925 im Zusammenhang mit der zweiten Nordstrecke eröffnet. Sie war Standort der für etwa ein Jahr betriebenen Duo-S-Bahn (S19).

Geschlossene Anlagen[Bearbeiten]

Mit der Erneuerung des Fahrzeugparks in den 1990er Jahren wurde mit einem reduzierten Wartungsaufwand gerechnet. Deshalb wurden die Betriebswerke Papestraße und Friedrichsfelde sowie die Triebwagenhalle Erkner geschlossen. Aufgrund der Ereignisse in den Jahren 2009/2010 und des wieder erhöhten Bedarfs an Wartungskapazitäten wurden das Betriebswerk Friedrichsfelde und die Triebwagenhalle Erkner Anfang 2010 wieder geöffnet.[115][116]

Betriebswerke[Bearbeiten]

  • Betriebswerk Stettiner Bahnhof (ab 1950 Nordbahnhof; Stb, Nob): Auf dem Gelände des ehemaligen Stettiner Vorortbahnhofs wurde am 1. Januar 1927 ein Betriebswerk eröffnet. Nachdem im Jahr 1927 die drei Nordstrecken vom Stettiner Bahnhof nach Bernau, Oranienburg und Velten den Verkehr aufgenommen hatten, bestand die Notwendigkeit, ein Betriebswerk einzurichten. Nach dem Bau der Mauer lag das Betriebswerk in Ost-Berlin, konnte jedoch über die, zum West-Berliner Netz gehörige, Nord-Süd-S-Bahn erreicht werden, um von dort diese Strecken mit Ost-Berliner Personal zu betreiben. Es wurde bis 8. Januar 1984 (Betriebsschluss) genutzt. Das Gelände ist heute fast vollständig überbaut von Bürogebäuden der Deutschen Bahn.
  • Betriebswerk Papestraße (Par): Im Zusammenhang mit der „Großen Elektrisierung“ in den 1920er Jahren wurde für die Ringbahn ein eigenes Betriebswerk notwendig, das am 1. November 1928 eröffnet wurde. Im Zusammenhang mit den Planungen zur „Welthauptstadt Germania“ des „Dritten Reichs“ sollte es stillgelegt werden. Es wurden neue Hallen an der Oderstraße in Neukölln für ein neues Betriebswerk gebaut. Durch den Wegfall des Betriebswerks Westend infolge von Kriegsschäden konnte auf das Betriebswerk Papestraße allerdings nicht verzichtet werden. Von hier wurden in der Hauptsache die folgenden Relationen bedient: die Ringbahn und die Siemensbahn (Jungfernheide–Gartenfeld). Infolge des zweiten Berliner S-Bahn-Streiks im Jahr 1980 kam es im ehemaligen West-Berlin zu erheblichen Streckeneinstellungen. Das Betriebswerk wurde von der Deutschen Reichsbahn im September 1980 stillgelegt. Nach der Übernahme der S-Bahn durch die BVG in West-Berlin im Jahr 1984 und dem Wiederaufbau von Strecken wurde es wieder benötigt. Im Januar 1987 erfolgte die Reaktivierung durch die BVG als Werkstatt, die dort Zwischenuntersuchungen an den Fahrzeugen der BR 275 durchführte. Die endgültige Schließung erfolgte am 31. März 1992.[117] Auf dem Gelände wird derzeit die Zugbildungsanlage Tempelhof errichtet. Die Triebwagenhalle wurde hierzu 2009 abgerissen und das Gelände beräumt. Eine erste Baustufe wurde am 19. November 2012 in Betrieb genommen, der Abschluss der Baumaßnahmen ist für 2016 geplant.[118]
  • Betriebswerk Westend (Wes): 1929 wurde am Bahnhof Westend als Ausbau eines bestehenden Dampf-Betriebswerkes das Betriebswerk Westend eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde es 1944 schwer beschädigt und war bis 1947 stark eingeschränkt in Betrieb. Da sich eine Wiederinstandsetzung nicht lohnte, übergab es seine Aufgaben zum Bw Papestraße und wurde selbst stillgelegt, während auf seinem Gelände bis heute noch Gleise genutzt werden zum Abstellen und Kehren von S-Bahnzügen.

Triebwagenhallen[Bearbeiten]

  • Triebwagenhalle Bernau (Brn): Die 1924 eröffnete Anlage wurde zur Unterstellung und Wartung der allerersten gelieferten elektrischen Züge erbaut und war später eine Einsatzstelle des Betriebswerkes Berlin-Grünau. Sie wurde 31. Oktober 2001 geschlossen und ist noch erhalten.
  • Triebwagenhalle Hundekehle: Diese im Ortsteil Grunewald gelegene Werkstatt diente seit der Wende zum 20. Jahrhundert dem Dampfbetrieb der Stadtbahn und wurde von 1929 bis September 1980 für die elektrische S-Bahn genutzt. Hundekehle war bis in die 1950er Jahre ein eigenständiges Bahnbetriebswerk. Die BVG nahm die Halle als Abstellhalle ab 1984 teilweise wieder in Betrieb, im ehemaligen Verwaltungsgebäude wurden Triebfahrzeugführer ausgebildet. Sie ist noch erhalten.
  • Triebwagenhalle Velten (Vlt): Von 1927 bis 1983 wurde die Triebwagenhalle für die elektrische Gleichstrom-S-Bahn genutzt. Seit der Einstellung des nach dem Mauerbau entstandenen Inselbetriebs zwischen Velten und Hennigsdorf 1983 wird sie nicht mehr benötigt und wird heute, nachdem sie zum Abstellen verschiedener Sonderfahrzeuge (u. a. „Veltener Traditionszug“) genutzt wurde, von verschiedenen Firmen angemietet und genutzt.
  • Triebwagenhalle Yorckstraße (Yor): 1905 entstand eine zweigleisige Abstellhalle für die elektrischen Züge der Strecke Potsdamer Bahnhof – Groß Lichterfelde Ost. Mit der Umstellung der Streckenfahrspannung von 550 auf 800 Volt im Jahr 1929 und der Ausmusterung der alten Triebwagen wurden hier Züge der Bauart Stadtbahn beheimatet. Ein Jahr später wurde die Halle zur Außenstelle des S-Bw Papestraße; nun wurden nur noch Züge abgestellt aber nicht mehr gewartet. Mit der Fertigstellung der Nordsüd-S-Bahn im Jahr 1939 gab es durchgehende Zugläufe in Richtung Bernau/Velten. Die Züge wurden nun durch das S-Bw Stettiner Bahnhof gewartet, die Halle wurde geschlossen.[119]

Unfälle[Bearbeiten]

Seit der Eröffnung der S-Bahn im Jahr 1924 kam es zu einer ganzen Reihe von Unfällen, seltener wegen technischer Mängel, öfter jedoch durch menschliches Versagen. Einige Unfälle hatten besondere Auswirkungen auf den weiteren Betrieb oder führten zu Todesopfern. Eine kleine Auswahl:

  • Am 15. Dezember 1945 kam es auf der eingleisigen Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld zu einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einem Nahgüterzug. Dabei gab es vier Tote und einen Schwerverletzten. Ursache war menschliches Versagen des zuständigen Fahrdienstleiters, der bei fehlendem Streckenblock den aus Spindlersfeld kommenden Nahgüterzug vergaß und eine S-Bahnfahrt nach Spindlersfeld zuließ.[120][121]
  • Am 15. August 1948 fuhr im Nord-Süd-S-Bahntunnel ein von Oranienburger Straße kommender Zug auf einen in der Kurve der Spreeunterfahrung stehenden Zug auf. 63 Personen wurden verletzt. Als Grund wurde genannt, das Triebwagenpersonal hätte beim „Fahren auf Sicht“ die erforderliche Sorgfalt vermissen lassen, indem es mit etwa 20 km/h in die nicht einsehbare Kurve fuhr. Beide sollten zunächst fristlos entlassen werden, wurden aber von einem Gericht freigesprochen und verblieben im Dienst.
Zugunglück bei Schönfließ, 1979
  • Am späten Nachmittag des 18. Dezember 1979 fuhr auf dem nördlichen Berliner Außenring bei Schönfließ zwischen Mühlenbeck und dem Karower Kreuz ein S-Bahnzug ungebremst mit voller Geschwindigkeit auf einen gerade anfahrenden Güterzug auf und schob diesen zusammen, was die Wucht minderte. Der bei dem Unfall getötete Triebfahrzeugfuhrer war auf Sicht an einem haltzeigenden Selbstblocksignal vorbeigefahren und beachtete die Regeln des „Fahrens auf Sicht“ nicht (höchstens 15 km/h). Man vermutete, dass er das in der Ferne auf grün schaltende Signal am Karower Kreuz auf sich bezog und „sein“ haltzeigendes Blocksignal für eine Störung hielt. In Wirklichkeit galt das auf Fahrt umschaltende Signal einem Güterzug, auf den er kurz darauf aufprallte. 20 Fahrgäste wurden verletzt, fünf davon schwer.
  • Im Jahr 1987 kam es zu mehreren Entgleisungen von BVG-S-Bahn-Zügen im Nord-Süd-S-Bahn-Tunnel. Nachdem zuvor je ein Zug vor und hinter dem Bahnsteig Friedrichstraße mit dem ersten Drehgestell entgleist war, kam es im März 1987 zu einem größeren Zwischenfall, als ein nach Norden fahrender Zug in der engen Linkskurve der Spreeunterfahrung entgleiste. Der Triebwagen 275 227 rutschte dabei rund 50 Meter an der Tunnelwand entlang, wobei Kabel und der Wagen selbst erheblich beschädigt wurden. Es gab dabei keine Personenschäden.
  • Am 20. Oktober 1987 entgleiste erneut ein Zug mit dem vorletzten Drehgestell des Zuges in der engen Rechtskurve vor dem Bahnhof Unter den Linden (heute: Bahnhof Berlin Brandenburger Tor). Der letzte entgleiste Wagen (275 319) geriet außer Profil und rammte den Bahnsteig Unter den Linden, wobei ein drei Meter langes Stück aus der Kante herausbrach und ein dort an der Wand befindliches Signal abgerissen wurde. Am 2. November 1987 kam es exakt an gleicher Stelle wieder zu einer Entgleisung des letzten Wagens (275 435). Auch dieser geriet außer Profil und rammte erneut die Bahnsteigkante. Bei beiden Unfällen entstand erheblicher Sachschaden, allerdings kein Personenschaden.

Als Ursache für die insgesamt sechs Entgleisungen wurde festgestellt:

  • Während die BVG begann, ihre Radprofile nach der aktuellen UIC-Norm zu profilieren, entsprachen die Gleisanlagen der Deutschen Reichsbahn im Nord-Süd-S-Bahntunnel nicht den aktuellen Anforderungen, was offenbar zu Kompatibilitätsproblemen führte (Schienenneigung DR 1:20, UIC 1:40).
  • Die Deutsche Reichsbahn hatte – nach der Übergabe der West-Berliner S-Bahn an die BVG – in den engen Kurven die bis dahin vorhandenen Schutzschienen (die auch dem Entgleisungsschutz dienen) restlos ausgebaut.
  • Die Deutsche Reichsbahn hatte sämtliche Kurvenschmierapparate an den Gleisbögen abgebaut, womit sich die Neigung zum Aufsteigen der Radkränze stark erhöht hatte. In Zusammenhang mit den beiden anderen Punkten musste es zu den Entgleisungen kommen.

Als Konsequenz baute die DR die Schmierapparate wieder ein und verhängte eine Geschwindigkeitsherabsetzung von 50 auf 40 km/h. Die BVG versah alle Viertelzüge, die das neue UIC-Profil bereits trugen, mit einem gelben Strich unter der Betriebsnummer. Diese Wagen waren von der Fahrt durch den Tunnel ausgeschlossen.

  • Am 10. August 2004 geriet ein S-Bahn-Wagen der Baureihe 480 im unterirdischen Anhalter Bahnhof in Brand. Ursache war ein Verkabelungsfehler im Bremswiderstandslüfter.[122] Der Bahnhof erlitt schwere Schäden, musste mehrere Monate gesperrt und saniert werden, Todesopfer gab es keine. Die Kosten für die Sanierung wurden mit insgesamt 5,5 Millionen Euro angegeben.[123] Infolge dieses Unfalls wurde beschlossen, analog zur Berliner U-Bahn alle unterirdischen Bahnhöfe mit nur einem Ausgang mit einem weiteren auszustatten. Explizit betrifft das jedoch nur die Stationen Oranienburger Straße und Anhalter Bahnhof, letzterer erhielt einen weiteren südlichen Ausgang in Richtung Tempodrom.
  • Am 20. November 2006 fuhr um 10:25 Uhr ein S-Bahn-Zug der Linie S25 in Richtung Hennigsdorf im Bahnhof Südkreuz auf ein gesperrtes Gleis und kollidierte mit einem Arbeitszug. Durch den Aufprall wurden Fahrgäste durch den Wagen geschleudert, wodurch 33 der rund 100 Fahrgäste verletzt wurden, zwei davon schwer.[124][125][126] Der Arbeitszug, ein Gleismesszug, hatte die Strecke zuvor befahren und die Schienen mit einem Wasserfilm überzogen. Dieser Film führte dazu, dass der folgende S-Bahn-Zug der Baureihe 481 beim Abbremsen im Bahnhofsbereich aus dem Bahnhofsbereich hinaus rutschte und auf den Arbeitszug auffuhr. Als Konsequenz aus diesem Unfall wurde angeordnet, dass die Fahrzeuge der Berliner S-Bahn langsamer in die Bahnhöfe einfahren müssen. Als spätere Folge des Unfalls wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit aller Züge der Baureihe 481 im Februar 2008 auf 80 km/h herabgesetzt. Erst nach dem Umbau des Gleitschutzes sollen wieder höhere Geschwindigkeiten gefahren werden.[127]
  • Am 1. Mai 2009 entgleiste ein S-Bahnzug der Baureihe 481 in Kaulsdorf aufgrund einer gebrochenen Radscheibe. Nach Angaben von S-Bahnern war die planmäßige Hauptuntersuchung des entgleisten Zuges um zwei Jahre verschoben worden.[128] Dieser Unfall führte in der Konsequenz zu dem späteren Chaos im Jahr 2009, da die Prüfintervalle verkürzt wurden und deshalb zeitweise nur 165 von 552 erforderlichen Viertelzügen verfügbar waren. Letztendlich mussten alle Achsen ersetzt werden, weil sie generell als den Anforderungen nicht entsprechend erachtet wurden.[129]
  • Am 21. August 2012 entgleiste beim Überfahren einer Weiche in der nördlichen Ausfahrt des Bahnhofs Tegel eine in Richtung Hennigsdorf fahrende S-Bahn der Linie S25. Bei dem Unglück wurden fünf Fahrgäste verletzt, der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock und musste ebenfalls medizinisch betreut werden.[130]

Publikationen[Bearbeiten]

Von der S-Bahn Berlin wird seit 1999 die Mitarbeiterzeitung Paula 7 herausgegeben. Sie erscheint monatlich.

Die S-Bahn Berlin und DB Regio Berlin/Brandenburg geben alle zwei Wochen die Kundenzeitung punkt 3 heraus. Sie erscheint in einer Mindestauflage von 150.000 Exemplaren und liegt zur kostenlosen Mitnahme auf S-Bahnhöfen und Service-Punkten aus. Außerdem wird diese Zeitung im Internet als PDF-Datei bereitgestellt.[131]

Wöchentlich wird das Faltblatt S-Bahn-Bauinfos im DIN-A5-Format herausgegeben. Es informiert den Fahrgast über die aktuellen Baumaßnahmen im Netz und die daraus resultierenden Fahrplanänderungen. Es liegt ebenfalls auf den Bahnhöfen aus und ist im Internet erhältlich.[132]

Merchandising[Bearbeiten]

Im Onlineshop der S-Bahn bietet die S-Bahn neben Fahrplänen verschiedene Fan-Artikel an. Hierzu gehören insbesondere Bücher, CDs, Schreibwaren und Fahrzeugmodelle.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Berliner S-Bahn-Museum (Hrsg.): Amtlicher Taschenfahrplan der Berliner S-Bahn 1961 (Nachdruck). Berlin 1961/2013, ISBN 978-3-89218-113-2.
  •  Berliner S-Bahn-Museum (Hrsg.): Strecke ohne Ende. Die Berliner Ringbahn. Berlin 2002, ISBN 978-3-89218-074-6.
  •  Peter Bley: Berliner S-Bahn. Alba Publikation, Düsseldorf 2003, ISBN 3-87094-363-7.
  •  Michael Braun: Nordsüd-S-Bahn Berlin. 75 Jahre Eisenbahn im Untergrund. Verlag GVE, Berlin 2008, ISBN 3-89218-112-8.
  •  Ulrich Conrad: Planungen der Berliner U-Bahn und anderer Tunnelstrecken. Verlag Bernd Neddermeyer, 2008, ISBN 978-3-933254-87-0.
  •  Leo Favier, Aisha Ronniger, Andrea Schulz, Alexander Schug (Hrsg.): Ring frei! Erkundungstour Ringbahn Berlin. Vergangenheitsverlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-940621-04-7.
  •  Historische S-Bahn e. V. (Hrsg.): Züge der Berliner S-Bahn. Die eleganten Rundköpfe. Verlag GVE, Berlin 2003, ISBN 3-89218-073-3.
  •  Wolfgang Kiebert: Die Berliner S-Bahn 1924 bis heute. transpress, Berlin 2004, ISBN 3-613-71242-3.
  •  Bernd Kuhlmann: Bahnknoten Berlin. Verlag GVE, Berlin 2006, ISBN 3-89218-099-7.
  •  Bernd Kuhlmann: Eisenbahn-Größenwahn. Die Planungen von 1933 bis 1945 und deren Realisierung. Verlag GVE, Berlin 1996, ISBN 3-89218-035-0.
  •  Jürgen Meyer-Kronthaler, Wolfgang Kramer: Berlins S-Bahnhöfe. Ein dreiviertel Jahrhundert. be.bra, Berlin 1998, ISBN 3-930863-25-1.
  •  Peter-Michael Mihailescu: Stadtbahn Berlin – Erlebniswelt auf Schienen & Rädern. EDITION ROCO, 1987.
  •  Larissa Sabottka: Die eisernen Brücken der Berliner S-Bahn – Bestandsdokumentation und Bestandsanalyse. Gebr. Mann Verlag, Berlin, 2003.
  •  Klaus Scheddel: Ab ins Grüne. Ausflüge mit der Berliner S-Bahn. Via-Reise, Berlin 2003, ISBN 3-935029-07-1.
  •  Robert Schwandl: Berlin S-Bahn Album. Robert Schwandl, Berlin 2003, ISBN 3-936573-02-6.
  •  Bernhard Strowitzki: S-Bahn Berlin. Geschichte(n) für unterwegs. Verlag GVE, Berlin 2002, ISBN 3-89218-073-3.
  •  Christian Tietze: Berliner S-Bahn: Ergebnisbericht der Gutachter. In: Eisenbahn-Revue International. 4, MINIREX, Luzern 2010, ISSN 1421-2811, S. 197–201.
  •  Mario Walinowski: Züge der Berliner S-Bahn. Das „Blaue Wunder“. Verlag GVE, Berlin 2005, ISBN 3-89218-170-5.
  •  Im Zug zum Flug. Die BBI-Bahn. In: eisenbahn magazin. Nr. 2/2011, Alba Publikation, Düsseldorf Januar 2011, ISSN 0342-1902, S. 26–28.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: S-Bahn Berlin – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. S-Bahn Berlin mit neuem Fahrgastrekord. S-Bahn Berlin GmbH, 5. Mai 2014, abgerufen am 13. Mai 2014.
  2.  Fokke Joel: Die SOS-Bahn. In: Die Zeit. Nr. 31, 2009 (online).
  3. a b Zahlen und Fakten. S-Bahn Berlin, 31. Dezember 2008, abgerufen am 15. November 2009.
  4. Zahlenspiegel. S-Bahn Berlin GmbH, 20. November 2013, abgerufen am 20. November 2013.
  5. Firmenprofil. Deutsche Bahn, abgerufen am 15. November 2009.
  6. Hans Glißmeyer (Leiter des Autorenkollektivs): Transpress Lexikon Stadtverkehr, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin, 1984, S. 374
  7. Drehscheibe Bahn (abgerufen am 18. Juni 2011; PDF-Datei; 927 kB)
  8.  Peter Bley: Berliner S-Bahn. 5. Auflage. Alba, Düsseldorf 1991, ISBN 3-87094-343-2, S. 86.
  9. Netz der Berliner S-, U- und Regionalbahnen (PDF; 131 kB)
  10.  Verkehrsbetriebe im Raum Berlin (Hrsg.): Region Berlin Fahrplan. In: Kursbuch. 1991/92.
  11.  Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (Hrsg.): VBB-Fahrplanbuch 2009 Berlin und Potsdam. 2009.
  12. Programm TPS der DB. Deutsche Bahn, abgerufen am 4. Februar 2012.
  13.  Joachim Nawrocki: Marode S-Bahn. In: Die Zeit. Nr. 8/1980.
  14.  Arbeitskreis Berliner Nahverkehr (Hrsg.): Die rechtliche Situation der S-Bahn in Berlin (West). In: Berliner Verkehrsblätter. 10/1986, S. 212.
  15. Wiederherstellung und Grunderneuerung des Netzes der Berliner S-Bahn. Deutsche Bahn, abgerufen am 28. November 2009.
  16. Der S-Bahnboykott. In: stadtschnellbahn-berlin.de. Abgerufen am 19. Dezember 2009.
  17. a b c d  Ulrich Conrad, Verlag Neddermeyer (Hrsg.): Planungen der Berliner U-Bahn und anderer Tunnelstrecken. 2008, ISBN 3-933254-87-6, S. 175ff.
  18.  Unter den Linden und Nordbahnhof – S. 227 ff. In: Berliner Verkehrsblätter. Oktober 1990.
  19. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHomepage der Deutschen Bahn. Abgerufen am 6. Oktober 2010.
  20. Ulrich Paul: Verkehrsvertrag mit der S-Bahn unterschriftsreif. In: Berliner Zeitung, 4. August 2004
  21. Berliner S-Bahn Bahn legt Beschwerde gegen S-Bahn-Vergabe ein. In: Berliner Zeitung, 20. September 2012
  22. Bahn erhält weiter Direktauftrag für Teilnetz der S-Bahn. In: Der Tagesspiegel. 9. Februar 2011, abgerufen am 13. November 2013.
  23.  Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 9, 2012, S. 173.
  24. Teil-Ausschreibung der Berliner S-Bahn wackelt. Rundfunk Berlin Brandenburg, 25. Januar 2013, abgerufen am 23. Juli 2013.
  25. a b Ausschreibung des S-Bahnrings gescheitert. bahninfo.de, 24. Januar 2013, abgerufen am 23. Juli 2013.
  26. a b S-Bahn-Vergabeverfahren wird neu aufgelegt. 9. April 2013, abgerufen am 23. Juli 2013 (PDF; 27 kB).
  27. Bewerber aus Hongkong bis Paris: Mit wem fährt die S-Bahn Berlin in die Zukunft? 15. Juli 2013, abgerufen am 23. Juli 2013.
  28.  Peter Neumann: Wettbewerb wird unfair und zur teuren Farce. In: Berliner Zeitung. 21. März 2014 (online).
  29. Deutschland-München: Schienenfahrzeuge. Dokument 2013/S 217-378233 vom 8. November 2013 im Supplement zum Elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union.
  30.  Arbeitskreis Berliner Nahverkehr (Hrsg.): Ausdehnung des Vororttarifes 1938. In: Berliner Verkehrsblätter. 6/1989, S. 112ff.
  31. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHolger Prüfert, Manuel Jacob: Zur Tarifentwicklung bei der Berliner S-Bahn. In: stadtschnellbahn-berlin.de. 15. Juni 2008, abgerufen am 15. November 2009.
  32. Mike Straschewski: Fahrkartenmustersammlung 1955. In: stadtschnellbahn-berlin.de. 25. Mai 2008, abgerufen am 27. November 2009.
  33. Tarifstruktur. s-bahn-berlin.de, abgerufen am 16. September 2012.
  34. Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn AG – 2.2 Fahrkarte Anfangsstrecke. In: deutschebahn.de. Deutsche Bahn, 1. Januar 2012, S. 6, abgerufen am 10. Oktober 2012 (PDF).
  35. Tickets & Tarife – Einzelfahrausweis. In: s-bahn-berlin.de. S-Bahn Berlin GmbH, abgerufen am 10. Oktober 2012.
  36.  Berliner Fahrgastverband IGEB e. V. (Hrsg.): Signal Sonderausgabe – Strecke ohne Ende – Die Berliner Ringbahn. 1993, ISBN 3-89218-020-2.
  37.  DB Netze (Hrsg.): Heft – Drehscheibe Berlin – Das neue Ostkreuz. (deutschebahn.de (PDF; 2,80 MB), abgerufen am 16. Dezember 2009).
  38. Bahnhof Ostkreuz wird umfassend saniert und ausgebaut. In: ihk-berlin.de. Industrie- und Handelskammer zu Berlin, abgerufen am 10. Oktober 2012.
  39. a b Bis 2016 größter Umbau in der 160-jährigen Geschichte des Bahnhofs Ostkreuz. In: Das Unternehmen DB. Abgerufen am 19. Dezember 2009.
  40. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatOstkreuz: Bahnhofshalle für S-Bahn auf dem Ring eröffnet. Deutsche Bahn AG, 16. April 2012, abgerufen am 17. April 2012.
  41.  DB ProjektBau (Hrsg.): Heft – DB Info zur Südoststrecke. (deutschebahn.com (PDF; 1012 kB), abgerufen am 16. Dezember 2009).
  42. S-Bahn Berlin GmbH: Baubeginn für Grundsanierung der S-Bahnstrecke zwischen Baumschulenweg und dem Grünauer Kreuz. In: s-bahn-berlin.de. 12. Juli 2006, abgerufen am 15. Dezember 2009.
  43. S-Bahn Berlin GmbH: Deutsche Bahn – DB Netz AG informiert: Grunderneuerung der S9. In: s-bahn-berlin.de. Abgerufen am 7. Februar 2012.
  44. Grunderneuerung 2006/09. In: Berlin-Görlitzer Eisenbahn. Abgerufen am 19. Dezember 2009.
  45. a b c Faktenblatt zum Bahnhof BBI. Abgerufen am 30. Oktober 2009 (PDF; 52 kB).
  46. S-Bahn Berlin GmbH: Schnelle Wege zum Flugzeug – Brandenburgs Infrastrukturminister Dellmann informiert. In: s-bahn-berlin.de. 21. August 2008, abgerufen am 30. Oktober 2009.
  47. Detlef Hoge: Bahnanbindung des Flughafens BBI. In: bsisb.de. Abgerufen am 30. Oktober 2009.
  48. a b c Michael Braun: Die Nordsüd-S-Bahn. In: stadtschnellbahn-berlin.de. 26. Oktober 2008, abgerufen am 6. Oktober 2012.
  49. Eisenbahn-Bundesamt, Planfeststellungsbeschluss zu dem Plan der DB Netz AG für das Bauvorhaben S21 – Nordringanbindung bis Lehrter Bahnhof, Berlin-Westhafen – Berlin Lehrter Bahnhof – Berlin-Wedding (PDF; 973 kB), 12. Februar 2005.
  50. Kosten 1. Abschnitt S21. Eurailpress, 13. Oktober 2009, abgerufen am 18. Dezember 2009.
  51. a b  Bau der neuen Nord-Süd-Bahn startet. In: B.Z.. 5. Oktober 2009 (bz-berlin.de).
  52.  Bauvorbereitungen für die künftige S21. In: Punkt 3. 22/2009 S. 4.
  53.  Tunnelarbeiten vor dem Hauptbahnhof. In: Der Tagesspiegel. 1. Dezember 2009 (tagesspiegel.de).
  54. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatThomas Krickstadt: Bilder zu Bauvorleistungen im Hauptbahnhof. Abgerufen am 24. November 2009.
  55. a b c Flächennutzungsplan der Stadt Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, abgerufen am 18. Dezember 2009.
  56.  Abgeordnetenhaus von Berlin (Hrsg.): Mündliche Anfrage Nr. 16 des Abgeordneten Michael Cramer (Bü 90/Grüne) über Vereinbarung vom 4. November 1993 über die Sanierung des S-Bahn-Netzes in Höhe von 8,9 Milliarden DM. 8. Juni 1995, S. 7462 (parlament-berlin.de (PDF; 841 kB), abgerufen am 18. Dezember 2009).
  57. a b Koalitionsvereinbarung 2011–2016
  58. a b c  Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburg (Hrsg.): Landesnahverkehrsplan Brandenburg 2008–2012. Potsdam 2008 (mil.brandenburg.de (PDF; 2,74 MB)).
  59. a b c d e f  S-Bahn Berlin GmbH & DB Projekt Verkehrsbau GmbH (Hrsg.): Heft – Drehscheibe Berlin – Bauen für die S-Bahn. 2001 (khd.research.net (PDF; 927 kB)).
  60. a b c d e f g h i Florian Müller: Stillgelegte S-Bahn-Strecken. In: stillgelegte-s-bahn.de. Abgerufen am 16. Dezember 2009.
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  63.  Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburg (Hrsg.): Standardisierte Bewertung S-Bahn Falkensee. (mir.brandenburg.de (PDF; 2,26 MB), abgerufen am 18. Dezember 2009).
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  66. Grünes Licht für neue S-Bahn-Strecke. In: Berliner Zeitung, 30. November 2009
  67.  Jürgen Stich: Kirche treibt Klage zur Wiedereinrichtung der „Friedhofsbahn“ voran. In: Märkische Allgemeine. 21. Oktober 2009 (online, abgerufen am 6. Oktober 2012).
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  69.  Markus Falkner: Senat will auf "Siemensbahn" nicht verzichten In: Berliner Morgenpost. 19. Juli 2008 (Online, kostenpflichtig, abgerufen am 10. Oktober 2012).
  70. Streit um vier Kilometer Rost – Bahn will „Siemensbahn“ endgültig aufgeben – Senat sieht Strecke als Option für die Zukunft. In: Welt Online. 19. Juli 2008, abgerufen am 19. Dezember 2009.
  71.  Klaus Kurpjuweit: Nachnutzung des Flughafens. Tegel könnte auch über eine S-Bahnstrecke erschlossen werden In: Der Tagesspiegel. 10. Juli 2012 (Online, abgerufen am 10. Oktober 2012).
  72.  Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung – Brandenburg (Hrsg.): Verkehrliche Voruntersuchung und Standardisierte Bewertung für die Wiederinbetriebnahme der Potsdamer Stammbahn – Kapitel 1–4. Februar 2008 (Stammbahn – Verkehrliche Voruntersuchung.pdf mir.brandenburg.de, abgerufen am 18. Dezember 2009).
  73.  Berliner S-Bahn Museum (Hrsg.): 170 Jahre Stammbahn. S. 18.
  74. Studie für eine neue S-Bahnlinie auf der historischen Stammbahn vorgestellt. Abgerufen am 18. Dezember 2009.
  75.  DB International GmbH (Hrsg.): S-Bahn-Anbindung Zehlendorf-Kleinmachnow-Dreilinden – Ergebnisse Vorstudie. 9. Juni 2009 (bik-kleinmachnow.de (PDF; 5,79 MB), abgerufen am 18. Dezember 2009).
  76.  Thomas Fülling: Die S-Bahn soll wieder bis Velten fahren. In: Berliner Morgenpost. 10. Dezember 2008.
  77. Detlef Hoge: Bauvorleistungen Potsdamer Platz. In: bsisb.de. Abgerufen am 17. Dezember 2009.
  78.  Was macht eigentlich die S21. In: Berliner Verkehrsblätter. 12/2000, Arbeitskreis Berliner Nahverkehr, S. 228 ff.
  79. a b  Kramers Sprungschanze – Mit der S-Bahn von Schönefeld zum Karower Kreuz?. In: Verkehrsgeschichtliche Blätter. 3/2009, Verkehrsgeschichtliche Blätter e. V., S. 62 ff.
  80.  Deutscher Modeleisenbahn-Verband der DDR (Hrsg.): Ausgewählte Beiträge zur Verkehrsgeschichte. In: vb-kompress. Heft 4.
  81. a b  Geplant, niemals realisiert: S-Bahnbetriebswerk Berlin-Buchholz. In: Verkehrsgeschichtliche Blätter. 2/2003, Verkehrsgeschichtliche Blätter e. V., S. 48 ff.
  82.  Abgeordnetenhaus Berlin (Hrsg.): Planungen zur Nahverkehrstangente einleiten Drucksachen 16/1042 und 16/2298. 19. Juni 2009 (parlament-berlin.de (PDF; 50 kB), abgerufen am 18. Dezember 2009).
  83. a b Turmbahnhof am Karower Nordkreuz. dorfanger-blankenburg.de, abgerufen am 14. Februar 2012.
  84. Mike Straschewski: Ost-West-S-Bahn. Stadtschnellbahn-Berlin.de, abgerufen am 30. November 2009.
  85.  S-Bahn-Planungen in der Region Berlin. In: Berliner Verkehrsblätter. 8/1991, Arbeitskreis Berliner Nahverkehr, S. 174 ff.
  86.  Elektrisch ins Heidekraut. In: Verkehrsgeschichtliche Blätter. 3/2001/Seiten=62ff, Verkehrsgeschichtliche Blätter e. V..
  87.  IGEB (Hrsg.): Ende der S-Bahn-Ausbaustrecke – Kremmener Bahn. In: SIGNAL. 3/2005, S. 18.
  88. a b Flächennutzungsplan-Änderung, Blatt Buchholz-Nord. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 12. April 2002, abgerufen am 6. Oktober 2012 (PDF; 319 kB).
  89. Wettbewerb: Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, abgerufen am 31. Mai 2012.
  90.  GVE Verlag (Hrsg.): Unzufriedene S-Bahn-Kunden. In: Signal. 4/2008, S. 12 (signalarchiv.de).
  91. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatS-Bahn-Geschäftsführung zieht verhalten positive Bilanz für das Jahr 2012. S-Bahn Berlin GmbH, 30. Mai 2013, abgerufen am 31. Mai 2013.
  92.  Carl W. Schmiedeke, Maik Müller, Mathias Hiller, Oliver Wilking, Verlag GVE (Hrsg.): Züge der Berliner S-Bahn – Die eleganten Rundköpfe. Berlin 2003, ISBN 3-89218-477-1.
  93. Mike Straschewski: Die Duo-S-Bahn. In: stadtschnellbahn-berlin.de. Abgerufen am 30. September 2009.
  94. DDR-Züge werden reaktiviert. S-Bahn freut sich über die alten Züge. Abgerufen am 7. März 2011.
  95.  S-Bahn Berlin GmbH (Hrsg.): PDF Flyer – Sightseeing mit der Panorama-S-Bahn. (s-bahn-berlin.de, abgerufen am 15. November 2009).
  96.  S-Bahn Berlin GmbH (Hrsg.): PDF Flyer – Mit dem Museumszug in die Moderne. (s-bahn-berlin.de (PDF; 848 kB), abgerufen am 15. November 2009).
  97.  S-Bahn Berlin GmbH (Hrsg.): PDF Flyer – Mit dem Traditionszug in die Zukunft. (s-bahn-berlin.de (PDF; 783 kB), abgerufen am 15. November 2009).
  98. a b  S-Bahn Berlin GmbH (Hrsg.): PDF Flyer – Historischer S-Bahn-Zug der Baureihe „BR 167“. (s-bahn-berlin.de (PDF; 923 kB), abgerufen am 15. November 2009).
  99. S-Bahn Berlin GmbH: X-Wagen in Berlin. In: s-bahn-berlin.de. Abgerufen am 14. November 2009.
  100.  Fußball WM. In: Punkt3. 6. August 2006, S. 12 (s-bahn-berlin.de (PDF; 2,70 MB)).
  101.  Christian van Lessen: Zwischen Pasing und Ostbahnhof. In: Der Tagesspiegel. 21. Juli 2009 (tagesspiegel.de).
  102. Tscheche Bildergalerie mit Bildern des "Nacht ExpressPlus" in Berlin Hennigsdorf[1]
  103. Michael Dittrich, Mike Straschewski: Die Baureihe 165 – die Bauart Stadtbahn (2). stadtschnellbahn-berlin.de, abgerufen am 18. Januar 2010.
  104. Baureihe 485/885. Berlin: Verkehr, abgerufen am 18. Januar 2010.
  105. Peter Neumann: S-Bahn lackiert ihre Coladosen neu. In: Berliner Zeitung, 13. Juni 2007
  106. a b Vom „Blauen Wunder“ zum „Lattenzaun“. In: Berliner Zeitung, 13. Dezember 1994
  107.  Manuel Jacob: 70 Jahre S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide. In: Arbeitskreis Berliner Nahverkehr (Hrsg.): Berliner Verkehrsblätter. 10/1997, S. 199 ff.
  108.  S-Bahn will Personalabbau stoppen In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 27. Juli 2009 (pnn.de, abgerufen am 10. Oktober 2012).
  109.  S-Bahn Berlin GmbH (Hrsg.): Ab 4. Januar Angebot mit eingeschränktem Fahrplan. Weiterhin viele Fahrzeuge in den Werkstätten. In: Punkt3 extra. Nr. 15, Berlin 30. Dezember 2009, S. 4 (s-bahn-berlin.de (PDF; 533 kB)).
  110. Lage und Längsschnitt des Wagenschuppens Zeno.org; abgerufen 29. April 2010.
  111. Querschnitt des Wagenschuppens Zeno.org
  112.  Klaus Kurpjuweit: Rund um die Uhr gegen das S-Bahn-Chaos. In: Tagesspiegel. 26. Januar 2010 (tagesspiegel.de).
  113.  Viel zu tun in Friedrichsfelde. In: punkt 3. Nr. 14, 2013, S. 4 (online, abgerufen am 28. Juli 2013).
  114.  S-Bahnbetriebswerk (Hrsg.): S-Bahnbetriebswerk Berlin-Grünau 1910–1985. 1985.
  115. a b Geschäftsführung und Betriebsrat der S-Bahn Berlin stellen Maßnahmenpaket vor. S-Bahn Berlin GmbH, 8. Januar 2010, abgerufen am 16. Januar 2010.
  116.  Klaus Kurpjuweit: S-Bahn weiter auf Sparschienen unterwegs. In: Tagesspiegel. 6. Januar 2010 (tagesspiegel.de).
  117.  Mike Straschewski: Das S-Bahn-Betriebswerk Papestraße. In: Arbeitskreis Berliner Nahverkehr (Hrsg.): Berliner Verkehrsblätter. 12/2006, S. 231 ff.
  118.  Neue Zugbildungsanlage hilft, Ring zu stabilisieren. In: punkt 3. Nr. 24, 2012, S. 16 (online, abgerufen am 8. Januar 2013).
  119. Quelle: Ausstellung des Berliner S-Bahn-Museums „Werkstätten im Überblick“ im August 2010
  120. Mike Straschewski: Die Zweigbahn Schöneweide – Spindlersfeld. In: stadtschnellbahn-berlin.de. Abgerufen am 15. November 2009.
  121.  Michael Braun: S-Bahn-Unfall nahe Bahnhof Schöneweide 1945. In: Arbeitskreis Berliner Nahverkehr (Hrsg.): Berliner Verkehrsblätter. 3/2006.
  122.  Bis zu 70 Menschen aus brennendem Zug gerettet. In: Süddeutsche Zeitung. 10. August 2004 (sueddeutsche.de).
  123.  Nach dem Brand im Anhalter Bahnhof: Sanierung kostet 5,5 Millionen Euro. In: B.Z.. 15. Oktober 2004 (bz-berlin.de).
  124.  33 Verletzte bei Zugunglück im Bahnhof Südkreuz. In: Berliner Morgenpost. 20. November 2006.
  125.  33 Verletzte bei Zugunglück in Berlin. In: Die Welt. 20. November 2006 (welt.de).
  126.  Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes (Hrsg.): Untersuchungsbericht: Zusammenstoß Bahnhof Berlin-Südkreuz 20. November 2006. Bonn 19. September 2008 (PDF-Datei).
  127.  Klaus Kurpjuweit: Berlins Schnellbahn wird Schleichbahn. In: Der Tagesspiegel. 4. Februar 2008 (online, abgerufen am 6. Oktober 2012).
  128.  Klaus Kurpjuweit: S-Bahn prüft nach Unfall Konsequenzen. In: Der Tagesspiegel. 4. Mai 2009 (tagesspiegel.de).
  129.  Klaus Kurpjuweit, Lars von Törne: S-Bahn stellt Ost-West-Verkehr komplett ein. Züge ab Montag nur noch bis Zoo und Ostbahnhof. Bahn leiht sich Regionalzüge für Innenstadtverkehr In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 17. Juli 2009 (Online, abgerufen am 10. Oktober 2012).
  130. S-Bahn in Berlin entgleist – Defekte Weiche offenbar Ursache. In: Hamburger Abendblatt, 21. August 2012
  131. S-Bahn Berlin GmbH: Punkt 3. In: s-bahn-berlin.de. Abgerufen am 1. Dezember 2009.
  132. S-Bahn Berlin GmbH: Bauinfo. In: s-bahn-berlin.de. Abgerufen am 1. Dezember 2009.
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