Gesetze zur Homosexualität

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Status von gleichgeschlechtlichen Paaren in Europa

██ Gleichgeschlechtliche Ehe

██ Eingetragene Partnerschaft

██ Unregistrierte Partnerschaft

██ Gesetzgebung steht zur Debatte

██ Keine Anerkennung

██ Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften in Nordamerika
Mindestalter für
Sexualverkehr in Europa

Es gibt weltweit viele unterschiedliche Gesetze, welche die Beziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts zu regeln versuchen. Viele dieser Gesetze formulieren Verbote, wobei häufig nur das gleichgeschlechtliche Sexualverhalten unter Männern behandelt wird. Eine weitere häufige Ausprägung von Gesetzen zum Thema Homosexualität behandelt Alltagsaspekte, zum Beispiel den Güterstand, von gleichgeschlechtlichen Paaren. Dabei werden zum Beispiel eingetragene Partnerschaften geregelt, oder Diskriminierungsverbote erlassen. Die Ausprägung der verschiedenen Gesetzgebungen variiert sehr stark. Während in manchen Ländern auch die zivilrechtliche Ehe für gleichgeschlechtliche Paare offensteht, sind in anderen Ländern sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe verboten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die ersten Gesetze dazu gab es wohl um 600 v. Chr. im alten Kreta und Sparta, die jedem Mann eine päderastielle homoerotische Freundschaft auferlegten.

Das erste bekannte gesetzliche Verbot sexueller Beziehungen zwischen Männern unter Androhung der Todesstrafe bei Zuwiderhandlung stammt etwa aus dem Jahr 550 v. Chr. und wurde vom Jüdischen Volk während des Babylonischen Exils im Buch Levitikus niedergeschrieben.

Es wird zur Unterscheidung des Judentums und des Heidentums auf einer Ebene mit Götzendienst gesehen. Zur selben Zeit waren gleichgeschlechtliche Beziehungen in den heidnischen Religionen angesehen. Dies wurde mit der Zeit weiterpraktiziert, jedoch mit immer mehr Strafen vom Judentum aus und dessen Folgereligionen Islam und Christentum.

In der römisch-vorchristlichen Gesetzgebung konnte sich der griechische Brauch nicht durchsetzen: Beischlaf zwischen Männern wurde moralisch nicht gutgeheißen, weil er – im Gegensatz zur Ansicht der Griechen – mit dem Männlichkeitsideal als nicht vereinbar angesehen wurde. Er war nur mit Sklaven erlaubt und ansonsten strafbar (Geldstrafe, im römischen Heer Prügelstrafe). Nachdem das Christentum als Staatsreligion des römischen Reiches eingeführt war, bestand die Strafandrohung nach dem Codex des oströmischen Kaisers Theodosius I. in öffentlicher Verbrennung. Diese Strafe wurde jedoch selten angewendet, und Beischlaf zwischen Männern wurde ungeniert betrieben.[1] Der oströmische Kaiser Justinian I. hat in zweien der von ihm erlassenen Gesetze (justinianische Novellen von 538 und 559) die Sodom-Geschichte umgedeutet und als Strafe für den Beischlaf zwischen Männern die Enthauptung vorgesehen. Das diente nach Gisela Bleibtreu-Ehrenberg dazu, der Bevölkerung Gotteslästerer und Sodomiter als Sündenböcke zu präsentieren, die man für die damals häufigen Erdbeben und Pestwellen verantwortlich machen konnte. Insofern seien die Todesstrafen nicht durch das Christentum motiviert gewesen, sondern weltlich-politisch zu erklären [1].

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wandelte sich der Beischlaf zwischen Männern, der unter dem Begriff Sodomie gefasst wurde, von einer zwar sündigen, aber meist völlig legalen Praxis zu einem Verbrechen, das fast überall in Europa mit der Todesstrafe bedroht wurde.

Im Zuge der Aufklärung, verstärkt durch die Französische Revolution, kam es zu einer Reihe von Reformen, die entweder die komplette Abschaffung der Sodomie-Gesetze wie in Frankreich oder zumindest die Umwandlung in eine Gefängnisstrafe zur Folge hatten.

Mit dem Kolonialismus verbreiteten sich diese Verbote und damit die negative Einstellung zur Homosexualität durch die kaiserlichen Mächte dieser Religionen.

Es behielten auch nach der Kolonialzeit andere Religionen diese ablehnende Haltung zur Homosexualität.

Christliche Philosophen in Europa versuchten später die negative Einstellung zur Sodomie (vorherrschend im Mittelalter) zu verstärken, indem sie diese im Namen der Wissenschaft als krankhaft bezeichneten. So kam es, dass diese Meinung auch in der nicht-religiösen Wissenschaft der Kommunistischen Staaten übernommen wurde.

Im 20. Jahrhundert erfolgte in vielen Ländern der Welt die Entkriminalisierung der Homosexualität. Für Europa sehr maßgeblich waren hierbei die höchstgerichtlichen Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat mehrmals festgestellt, dass eine strafrechtliche Verfolgung homosexueller Handlungen menschenrechtswidrig sei.[2]

siehe auch Geschichte der LGBT

[Bearbeiten] Deutschland

Die seit der Constitutio Criminalis Carolina geltende Strafdrohung gegen "widernatürliche Unzucht" wurde nach der Reichsgründung in der konservativsten deutschen Version - der preußischen - als § 175 reichsweit übernommen und setzte damit liberalere Regelungen wie etwa die bayerische von 1813 außer Kraft. Die Nazis strichen 1935 das Wort "widernatürlich" und führten einen weiteren Paragrafen (175a RStGB) ein. Der so erheblich verschärfte § 175 StGB ("Unzucht zwischen Männern") wurde 1957 in der DDR und 1969 in der Bundesrepublik auf sexuelle Handlungen mit Jugendlichen unter 21 Jahren beschränkt. Dieses so genannte Schutzalter wurde 1968 (Ost) bzw. 1973 (West) auf 18 Jahre herabgesetzt.

1989 strich die Volkskammer der DDR ihre gegen Homosexualität gerichtete Sondergesetzgebung (§ 151 StGB) ersatzlos, das Schutzalter lag also wie bei Heterosexuellen bei 14 Jahren. Dieses Schutzalter war in den neuen Bundesländern bis zum 9. März 1994 rechtswirksam, zeitgleich existierte in den alten Bundesländern ein Schutzalter von 18 Jahren nach § 175.

Der Deutsche Bundestag vereinheitlichte 1994 durch Aufhebung des § 175 das Schutzalter für Homo- und Heterosexuelle auf 14/16 Jahre im Zuge der Rechtsangleichung nach der deutschen Wiedervereinigung. Dadurch sank mit Wirkung zum 10. März 1994 das Schutzalter für Homosexuelle in Westdeutschland, während es in Ostdeutschland für Homo- und Heterosexuelle in Teilbereichen stieg.

Seit Ende der 1990er bestimmt in Deutschland die staatliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren die rechtliche und gesellschaftliche Diskussion.

siehe auch Lebenspartnerschaftsgesetz

[Bearbeiten] Schweiz

In der Schweiz wurde 1942 die Strafbarkeit unter erwachsenen Männern abgeschafft und mit Art. 194 ein Schutzalter von 20 Jahren eingeführt, im Gegensatz zu 16 Jahren bei verschiedengeschlechtlichen Handlungen. Mit der Strafrechtsreform von Dezember 1990 wurde das unterschiedliche Schutzalter aufgehoben. Es gilt nun 16 Jahre als Schutzalter, wobei auch keine Strafbarkeit unter 16 Jahren besteht, wenn die Alter der Sexualpartner nicht höher als drei Jahren auseinander liegen. Seit dem 1. Januar 2007 sind landesweit staatlicherseits gleichgeschlechtliche Paare infolge des Partnerschaftsgesetzes rechtlich anerkannt.

Artikel 8 der Schweizerischen Bundesverfassung verbietet Diskriminierung auf Grund der Lebensform. Dies gilt aber nur in der Beziehung Bürger/Staat und nicht Bürger/Bürger.

siehe auch: Homosexualität in der Schweiz: Recht

[Bearbeiten] Österreich

Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert galten in den österreichischen Ländern verschiedene Halsgerichtsordnungen (Landgerichtsordnungen), welche der Constitutio Criminalis Carolina sehr ähnlich waren.

1768 führte Maria Theresia mit der Constitutio Criminalis Theresiana ein einheitliches Strafrecht für die österreichischen und böhmischen Lande ein, welches stark an die Carolina angelehnt war und auch noch die Todesstrafe für Sodomie (darunter extra homosexuelle Handlungen beiderlei Geschlechts) vorsah.

1787 wurde sie vom großen Reformer Joseph II. durch sein Josephinisches Strafgesetz abgelöst, welches eine Todesstrafe nur mehr im Standrecht vorsah. Im Gegensatz zu anderen Delikten blieb das im Falle der Sodomie auch 1795, 1803 und 1933 so. Damit war Österreich das erste Land Europas, welches die Todesstrafe für Sodomie abschaffte. Statt dessen gab es öffentliche Züchtigung, zeitliche öffentliche Arbeit, strenges Gefängnis und Verbannung. Außerdem erwähnte es heterosexuelle Unzucht wider die Natur nicht.

Im Strafgesetzbuch von 1803 wurde in den §§ 113-114 mit dem Ausdruck "Unzucht wider die Natur" wieder alles summiert und als Strafe Kerker zwischen 6 Monaten und einem Jahr eingeführt.

Nach den §§ 129 I b (Tat) und 130 (Strafmaß) des Strafgesetzes (StG) von 1852 waren sexuelle Beziehungen zwischen Frauen und solche zwischen Männern als "Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts" zur Gänze verboten und wurden mit schwerem Kerker von einem bis zu 5 Jahren bestraft. Zwischen 1920 und 1938 war Österreich, auf die Gesamtbevölkerung bezogen, bei der Anzahl der Verurteilungen europaweit führend. Im 3. Reich wurde das Strafgesetz nie angepasst, aber die Rechtsprechung im Oberlandesgericht wurde mit der Zeit angepasst, sodass sie in etwa dem verschärften § 175 im Altreich entsprach und die Verurteilungen erreichten einen neuen Höhepunkt. Nach 1945 wurde wie vor 1938 weitergemacht.

Die kleine Strafrechtsreform 1971 ersetzte dieses Totalverbot durch vier neue Bestimmungen des StG: (in Klammer die §-Nummer des Strafgesetzbuches (StGB) nach der großen Strafrechtsreform am 1. Jänner 1975)

  • § 129 I StG (§ 209 StGB): "[männliche] Gleichgeschlechtliche Unzucht mit Personen unter 18 Jahren" (6 Monate - 5 Jahre)
  • § 500 StG (§ 210 StGB): "gewerbsmäßige [männliche] gleichgeschlechtliche Unzucht" (Prostitution)
  • § 517 StG (§ 220 StGB): "Werbung für Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechts" (= Gutheißung)
  • § 518 StG (§ 221 StGB): "Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht"

1988 wurde das Mindestalter des Täters auf 19 Jahre angehoben und somit ein Übergangsbereich geschaffen. 1989 wurde § 210 aufgehoben und 1997 die §§ 220 und 221. Es gab mehrere parlamentarische Anläufe auch § 209 abzuschaffen, von denen die knappste 1996 mit Stimmengleichheit ausging. Erst mit Urteil vom 21. Juni 2002 hob der VfGH diese Bestimmung auf. Grund war die sich ändernde Strafbarkeit des älteren Partners im Laufe der Jahre bei ein und demselben Paar mit zwei Jahren Altersunterschied. Der VfGH gewährte aber der Regierung eine Schonfrist von 6 Monaten um die Schutzbestimmungen im Sexualstrafrecht anzupassen.

Am 14. August 2002 trat der § 209 außer und die Ersatzlösung § 207 b in Kraft. Dieser ist zwar geschlechtsneutral formuliert, aber verfolgt und abgeurteilt werden noch überwiegend männliche gleichgeschlechtliche Beziehungen. Es gab kein Amnestiegesetz wie in Deutschland und die Vorstrafen wegen der alten §§ sind, unter Beachtung der Verjährungsfristen, oft bis heute evident (Stichtag 12. Juli 2005 insgesamt 1434 Personen, davon 558 wegen § 129 I b vor 1971). In den Fällen, in denen sich Betroffene an den EGMR gewandt haben, wurde bis jetzt in jedem Fall einer Verurteilung nach § 209 die Republik Österreich zur Aufhebung des Urteils und Schadensersatz verurteilt.

Am 1.Jänner 2010 wurde die das Institut der eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt.

[Bearbeiten] Heutige Situation

Stand Oktober 2009:
Homosexualität legal
  •  Gleichgeschlechtliche Ehen
  •  (Offizielle) gleichgeschlechtliche Partnerschaften
  •  Anerkennung ausländischer gleichgeschlechtlicher Ehen
  •  Keine (offiziellen) gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
  • Homosexualität illegal
  •  Kleinere Strafen
  •  Höhere Strafen
  •  Lebenslängliche Haft
  •  Todesstrafe

Viele Länder dieser Welt haben heute noch Gesetze gegen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen. In manchen Ländern wird es sogar gerichtlich als eine Beleidigung der Ehre einer Person angesehen, jemanden öffentlich als homosexuell zu bezeichnen. Zum Beispiel verklagten Jason Donovan und Liberace eine Zeitung, die ihnen unterstellte schwul zu sein, mit gerichtlichem Erfolg.[3] 2003 wurde Tony Halme, Mitglied des finnischen Parlamentes, mit rechtlichen Schritten gedroht, da er die Präsidentin Tarja Halonen als Lesbe bezeichnet haben soll.

Heute sind homosexuelle Handlungen in allen westlichen Industrieländern straffrei. Strafgesetze existieren weiterhin in der so genannten Dritten Welt. Oft handelt es sich dabei um ein Erbe der europäischen Kolonialgeschichte, manchmal auch, wie in verschiedenen islamischen Staaten, um die Wiederbelebung religiöser Gesetze, die in früheren Zeiten nur selten angewandt worden waren. Auf der Ebene der UNO wurde 2008 eine UNO-Deklaration gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen die Strafbarkeit von Homosexualität in der Dritten Welt gestartet. Zu den Unterzeichnern gehören alle 27 EU-Staaten, alle südamerikanischen Staaten der Mercosur sowie unter anderem Kanada, Israel, Australien, Neuseeland und Japan. Im März 2009 erklärten die Vereinigten Staaten diese UNO-Deklaration zu unterzeichnen. [4]

[Bearbeiten] Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare

In sieben Ländern, fünf US-Bundesstaaten und zwei Hauptstadtdistrikten wurde mittlerweile die Ehe für homosexuelle Paare geöffnet. In den Ländern Niederlande (Öffnung 2001), Belgien (2003), Spanien (2005), Kanada (2005), Südafrika (2006), Norwegen (2009) und Schweden (2009), in den US-Bundesstaaten Massachusetts (2004), Connecticut (2008), Iowa (2009), Vermont (2009) und New Hampshire (2010), sowie in den Bundesdistrikten Washington D.C. (2010) und Mexiko-Stadt (2010) haben verheiratete homosexuelle Paare die gleichen Rechte und Pflichten wie heterosexuelle Paare. Rechtliche Unterschiede bestehen nicht.

[Bearbeiten] Weltweite Übersicht

Dies ist eine Liste mit Gesetzen aus aller Welt, die sich mit Homosexualität befassen. Sie ist alphabetisch nach Kontinenten geordnet. Diese Liste kann jedoch nicht aussagen, wie Homosexualität generell in einem Land gesehen wird. Viele Nationen, die negative Gesetze dazu hatten oder noch haben, können auch Gesellschaftsformen sein, die Homosexualität nicht aktiv verfolgen, z. B. Thailand. Wiederum gibt es Länder in denen keine/kaum Gesetze gegen Homosexualität existieren, Homosexuelle aber gesellschaftlich geächtet oder sogar verfolgt werden. Schutz davor, z. B. in Form von Antidiskriminierungsgesetzen, ist nicht immer gewährleistet.

Da es Staaten mit (teil-)autonomen Gebieten gibt, die abweichende gesetzliche Regelungen haben, sind diese extra aufgelistet.

[Bearbeiten] Afrika

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Gesetze gegen Homosexualität Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschl. Partnerschaft Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
* Ägypten Ja 3 Jahre - - Nein Bestraft als „gewohnheitsmäßige Unzucht“; Siehe auch Homosexualität in Ägypten
* Algerien Ja 3 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Algerien
Angola Ja  ?  ? - Nein
Äquatorialguinea Nein - - - Nein  
Äthiopien Ja 3 Jahre 10 Tage - Nein  
Benin Ja 3 Jahre  ? - Nein  
Botswana Ja 7 Jahre Bußgeld - Nein  
Burkina Faso Nein - - - Nein  
Burundi Ja 2 Jahre Bußgeld - Nein Im April 2009 wurde Homosexualität illegalisiert.[5]
Dschibuti Nein - - - Nein Zwar bestehen keine Verbote, dafür muss aber mit ablehnenden Reaktionen der Bevölkerung und der Behörden gerechnet werden. Es ist ein Land mit mehrheitlich islamischer Bevölkerung.[6][7][8]
Elfenbeinküste Nein - - - Nein  
Eritrea Ja 3 Jahre 10 Tage - Nein  
Gabun Nein - - - Nein  
Gambia Ja 14 Jahre Bußgeld - Nein  
Ghana Ja  ?  ? - Nein Siehe Homosexualität in Ghana
Guinea Ja 3 Jahre 6 Monate - Nein  
Guinea-Bissau Nein - - - Nein  
Kamerun Ja 5 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Kamerun
Kap Verde Nein - - - Nein  
* Kenia Nur Männer 14 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Kenia
Komoren Unklar - - - Nein  
* Dem. Rep. Kongo Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in der Demokratischen Republik Kongo
Republik Kongo Nein - - - Nein  
Lesotho Nur Männer  ? ? - Nein  
Liberia Ja Bußgeld Bußgeld - Nein  
Libyen Ja 5 Jahre Bußgeld - Nein  
Madagaskar Nein - - - Nein  
Malawi Ja 5 Jahre[9] - - Nein  
Mali Nein - - - Nein  
* Marokko Ja 3 Jahre 6 Monate - Nein Siehe Homosexualität in Marokko
Mauretanien Ja Tod Tod - Nein  
Mauritius Ja 5 Jahre Bußgeld - Nein  
* Mosambik Ja 3 Jahre Bußgeld - Nein (?) Siehe Homosexualität in Mosambik
Namibia Nein - - - Nein [10]Ein Antidiskriminierungsgesetz ist seit 1992 im Gespräch.
Niger Nein - - - Nein  
Nigeria Nur Männer 14 Jahre
bzw. Tod
Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Nigeria „Geschlechtsverkehr unnatürlicher Art“, wobei der Kommentar zu den Strafrechtskapiteln als Terminus „unnatürliche Delikte“ beinhaltet: Sodomie, Analverkehr und Bestialität. Eine massive und weltweit[11] umstrittene[12] Verschärfung der Gesetze, welche dann auch soziale Beziehungen wie Restaurantbesuch sowie Medienkonsum einschränkt wird derzeit beraten.[13] In 12 nördlichen Bundesstaaten gilt die Sharia in der als Maximalstrafe die Todesstrafe durch Steinigung[14] vorgesehen ist.[15]
Ruanda Nein - - - Nein  
Sambia Nur Männer 14 Jahre - - Nein Artikel 87 des Strafgesetzbuches beschreibt H. als „Vergehen gegen die Moral“ und Artikel XV, Paragraf 155 stellt „Geschlechtsverkehr gegen die Natur“ unter Strafe.[16][17][18]
Sansibar Ja 25 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Tansania: Die Insel Sansibar gehört zum Staat Tansania, hat aber eine eigenständige Gesetzgebung welche seit 13. April 2004 für Männer 25 Jahre Gefängnis vorsieht (mit Mord gleichgesetzt) und für Frauen bis zu 7 Jahre.[19] Dies gilt auch bei Leben, Feiern oder Arrangieren von gleichgeschlechtlichen Heiraten oder Lebensgemeinschaften.[20]
São Tomé und Príncipe Nein[21] - - - Nein  
Senegal Ja 5 Jahre 1 Jahr - Nein „unnatürlich“[22][23]
Seychellen Nein - - - Nein Nicht strafbar, es gibt jedoch Verurteilungen aufgrund des „Sittenverbrechens“.
Sierra Leone Ja Lebenslänglich - - Ja? Die Antikorruptionskommission ließ verlauten, dass qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland unter einem besonderen Schutz stehen, der sogar Diskriminierung aufgrund der Sexualität verbietet.
Simbabwe Nur Männer 3 Jahre Geldstrafe - Nein Seit Juni 2006 gibt es ein Gesetz gegen „Sexuelle Abnormalitäten“. Damit ist Sodomie als „Handlung, die Kontakt zwischen zwei Männern beinhaltet und von einer vernünftigen Person als unanständige Handlung angesehen wird“ definiert und somit sogar Händchenhalten u.ä. strafbar.[24][25]
Somalia Ja 3 Jahre 3 Monate - Nein Gebiete unter der Schari'a bestrafen mit dem Tod.
* Südafrika Nein - - Ehe Ja Weltweit fünftes Land mit Ehe für Gleichgeschlechtliche. Siehe Homosexualität in Südafrika
* Sudan Ja Tod 5 Jahre - Nein Siehe Homosexualität in Sudan: Strafgesetz an die Schari'a angelehnt.
Swasiland Nur Männer Freiheitsstrafe Bußgeld - Nein  
* Tansania Ja 14 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Tansania: Auf dem Festland gilt das alte Kolonialgesetz, welches für Geschlechtsverkehr zwischen männlichen Homosexuellen bis zu 14 Jahre Haft vorsieht.[20] Wenn Minderjährige (<18) beteiligt sind, kann daraus bis lebenslang werden.[26][27]
Für die Insel Sansibar siehe den eigenständigen Eintrag.
Tschad Nein[28] - - - Nein  
Togo Ja 3 Jahre Bußgeld - Nein  
* Tunesien Ja 3 Jahre Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität in Tunesien
Uganda Männer und Frauen (seit 2000) 20 Jahre Bußgeld Verboten Nein Siehe Homosexualität in Uganda: Durch eine Verfassungsänderung wurde das Eingehen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft (auch im Ausland, auch aus Asylgründen) unter Strafe gestellt.[29]
Zentralafrikanische Rep. Nein - - - Nein  

[Bearbeiten] Asien

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Gesetze gegen Homosexualität Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschl. Partnerschaft Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
Afghanistan Ja 15 Jahre 5 Jahre - Nein H. Handlungen gelten noch immer als Verbrechen, aber die Todesstrafe (wie unter den Taliban) wird nicht weiter verhängt. Das Gesetz von 1976 sieht jedoch immer noch die Freiheitsstrafe vor.[30]
Bahrain Nur Männer 10 Jahre Bußgeld - Nein  
Bangladesch Ja Lebenslängl. 10 Jahre - Nein  
Bhutan Ja  ? ? - Nein  
Brunei Ja 10 Jahre Bußgeld - Nein  
* Volksrepublik China Nein - - - Nein Ehegesetz wird überarbeitet. Siehe Homosexualität in China
Hong Kong Nein - - - In Erwägung Ehe noch unter Erwägung. 2005 stellte das Parlament das Mindestalter für den Beischlaf mit dem für Heterosexuelle gleich.
* Indien Ja - - - Nein Im Juli 2009 erklärte der Delhi High Court das Verbot h. Handlungen für verfassungswidrig. Die indische Regierung könnte dagegen allerdings noch Berufung einlegen.[31] Siehe Homosexualität in Indien
* Indonesien Nein - - - Nein Ein Antrag aus 2003, h. Handlungen zu verbieten, ist gescheitert. Siehe Homosexualität in Indonesien
* Iran Ja Tod; Bei Frauen 100 Peitschenhiebe Tod - Nein Geschlechtsanpassende Operation wird vom Staat unterstützt, um Geschlechtsidentität zu heilen. Hinrichtungen von H. werden jedoch fortgesetzt, z. B. der Jungen Mahmoud Asgari und Ayaz Marhoni im Jahre 2005 (in diesem Fall unter der umstrittenen zusätzlichen Anklage der vermeintlichen Vergewaltigung eines 13-jährigen Jungen)[32].(Mit deutscher Übersetzung des iranischen Strafrechts) Siehe Homosexualität im Iran
Irak Ja  ? - - Nein Todesstrafe sollte 2001 eingesetzt werden. Die US-Besatzung setzte ein Gesetz von 1969 wieder in Kraft. Nach diesem wird gem. § 393 I bestraft, wer mit einem Mann oder einer Frau mit oder ohne deren Zustimmung Analverkehr hat.
* Israel Nein - - Anerkennung im Ausland geschlossener, gleichgeschlechtlicher Ehen Ja Breite Unterstützung für Legalisierung der gleichgeschl. Ehe. Paaren stehen Adoptionsrecht und Steuerprevilegien zu. Siehe Homosexualität in Israel
* Japan Nein - - - Ja* *In Tokyo gibt es ein Antidiskriminierungsgesetz. Jedoch übermäßig starke Opposition zum Partnerschaftsgesetz. Siehe Homosexualität in Japan
Jemen Ja Tod Tod - Nein  
* Jordanien Nein - - - Nein siehe Homosexualität in Jordanien
Katar Ja 5 Jahre Bußgeld - Nein  
* Kambodscha Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in Kambodscha
Kasachstan Nein - - - Nein  
Kuwait Ja 7 Jahre Bußgeld - Nein  
Kirgisistan Nein - - - Nein  
Laos Nein - - - Nein Das amerikanische Außenministerium berichtet, dass H. nicht diskriminiert werden. Dies wurde durch Interviews von H. in Laos von 1992 bestätigt.
* Libanon Ja 1 Jahr Bußgeld - Nein Siehe Homosexualität im Libanon
Macao Nein - - - Nein  
* Malaysia Ja 20 Jahre Bußgeld - Nein Der ehem. stellv. Ministerpräsident Anwar Ibrahim, der selbst wegen seiner angeblichen H. eingesperrt wurde, hat Einspruch erhoben. Die Tochter des Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad, Marina Mahathir, rief im Oktober 1998 zu einem Ende der Diskriminierung auf Grund der Sexualität auf.[33] Doch ihr Vater warnte im Oktober 2001 schwule Minister anderer Länder sein Land zu besuchen. [34] Siehe Homosexualität in Malaysia
Malediven Nur Männer 10 Jahre Bußgeld - Nein  
Mongolei Nein - - - Nein  
Myanmar Ja Lebensl. 10 Jahre - Nein  
Nepal Nein (seit Dezember 2007) - - - Ja* * Schutz der sexuellen Orientierung in der Verfassung von 2010 verankert
Nordkorea Nein - - - Nein Keinerlei öffentliche Erwähnung von H. erlaubt. Wird als kapitalistische Eigenheit gesehen.
Oman Ja 3 Jahre Bußgeld - Nein  
Pakistan Nur Männer Lebensl. 2 Jahre - Nein Siehe Homosexualität in Pakistan
Palästinensische Autonomiegebiete Nein - - - Nein Schwule Palästinenser fliehen häufig nach Israel, da sie daheim zum Tode verurteilt würden.
* Philippinen Nein - - - In Erwägung Siehe Homosexualität auf den Philippinen
* Saudi-Arabien Ja Tod Strafe - Nein Siehe Homosexualität in Saudi-Arabien
Singapur Ja Lebensl. 2 Jahre - Nein Gesetz wird selten gebraucht, normalerweise nur dann, wenn die Verbreitung von AIDS befürchtet wird, wie z. B. bei Sexpartys. Regierung hat offiziell zur Tolerierung gegenüber Verschiedenartigkeit aufgerufen. Ehem. Ministerpräsident Goh Chok Tong gab an, dass offen Schwule ohne Probleme in der zivilen Arbeitswelt angestellt werden können.
* Südkorea Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Südkorea (Artikel 31 der Nationalen Menschenrechtskommission besagt das „niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf“)
Sri Lanka Ja 10 Jahre Bußgeld - Nein  
* Syrien Ja 3 Jahre Bußgeld - Nein H. gilt nach Artikel 520d des syrischen Strafgesetzes als „widernatürliche Praktiken“. Siehe Homosexualität in Syrien
* Republik China (Taiwan) Nein - - In Erwägung Ja Gesetz für Homo-Ehe ist in Schwebe. Siehe Homosexualität in Taiwan
Tadschikistan Nein - - - Nein  
* Thailand Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in Thailand
* Türkei Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in der Türkei
Turkmenistan Nur Männer 2 Jahre Bußgeld - Nein  
Usbekistan Nur Männer 3 Jahre Bußgeld - Nein Bestrafung nur bei Analverkehr.
* Vietnam Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in Vietnam
Vereinigte Arabische Emirate Ja Freiheitsstrafe, Verhängung der Todesstrafe umstritten [35] keine - Nein Allgemein gilt die Schari'a, wird aber in den großen Emiraten durch spezielle Gesetze eingeschränkt (keine Todesstrafe). In Abu Dhabi liegt die Höchststrafe bei 14 Jahren Haft (Artikel 80 des StGB von Abu Dhabi), in Dubai bei 10 Jahren (Artikel 177 des StGB von Dubai). Genaue Rechtslage ist unklar und auch unter Experten umstritten. Üblich sind aber Verurteilungen zu ca. 5-6 Jahren Haft.

[Bearbeiten] Europa

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Gesetze gegen Homosexualität Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschl. Partnerschaft Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
* Albanien Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Albanien
Andorra Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja  
Armenien Nein - - - Nein  
Aserbaidschan Nein - - - Nein  
* Belgien Nein - - Ehe Ja Belgien war weltweit das zweite Land, das nach den Niederlanden 2003 die Gleichgeschlechtliche Ehe legalisierte. Siehe Homosexualität in Belgien
Bosnien und Herzegowina Nein - - - Ja Gleichstellungsgesetz seit 2003
* Bulgarien Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Bulgarien
* Dänemark Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Dänemark
* Deutschland Nein - - Eingetragene Lebenspartnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Deutschland
* Estland Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Estland
* Färöer Nein - - - Ja Siehe Homosexualität auf den Färöern
* Finnland Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Finnland
* Frankreich Nein - - Pacte Civil de Solidarité Ja Siehe Homosexualität in Frankreich
Georgien Nein - - - Ja  
* Gibraltar Nein - - - Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Griechenland Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Griechenland
* Guernsey Nein - - - Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Island Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Island
* Irland Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Irland
* Isle of Man Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Italien Nein - - Eingetragene Partnerschaft in manchen Regionen. Es handelt sich dabei NUR um ein Register ohne jeglichen legalen Wert und hat nur symbolischen Charakter. Ja Siehe Homosexualität in Italien; Partnerschaften werden anerkannt in der Toskana, Umbrien, der Emilia-Romagna, Kampanien, Marken, Venetien, Apulien und im Latium. Ein Gesetz zur landesweiten Einführung von Lebenspartnerschaften ist in Vorbereitung und wird seit 1. Februar 2007 parlamentarisch beraten.[36][37]
* Jersey Nein - - Eingetragene Partnerschaft Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Kroatien Nein - - Unregistrierte gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Kroatien
* Lettland Nein - - - Nein[38] Gleichgeschlechtliche Ehe in der Verfassung verboten. Siehe Homosexualität in Lettland
* Liechtenstein Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in Liechtenstein
* Litauen Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Litauen
* Luxemburg Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Luxemburg
Mazedonien Nein - - - Nein  
Malta Nein - - - Ja  
Moldawien Nein - - - In Erwägung  
Monaco Nein - - Ja Ja  
Montenegro Nein - - - Nein  
* Niederlande Nein - - Ehe Ja Die Niederlande waren weltweit das erste Land, das die Gleichgeschlechtliche Ehe 2001 erlaubte. Siehe Homosexualität in den Niederlanden
* Norwegen Nein - - Ehe Ja Siehe Homosexualität in Norwegen
* Österreich Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Österreich
* Polen Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Polen
* Portugal Nein - - Unregistr. Zusammenleben Ja Siehe Homosexualität in Portugal
* Rumänien Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Rumänien
* Russland Nein - - - Nein Anträge, H. wieder zu kriminalisieren, sind 2001, 2003 und 2004 gescheitert. Siehe Homosexualität in Russland
San Marino Nein - - - Nein  
* Serbien Nein - - - Ja, Im Kosovo ADG[39] Siehe Homosexualität in Serbien
* Slowakei Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in der Slowakei
* Slowenien Nein - - Eingetragene Partnerschaft[40] Ja Siehe Homosexualität in Slowenien
* Spanien Nein - - Ehe Ja Spanien erlaubte als drittes Land weltweit 2005 aufgrund diverser Gesetzesinitiativen die Gleichgeschlechtliche Ehe. Siehe Homosexualität in Spanien
* Schweden Nein - - Ehe Ja Siehe Homosexualität in Schweden
* Schweiz Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja* *in Art. 8 der Bundesverfassung[41]
Siehe auch Homosexualität in der Schweiz
* Tschechien Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Eingetragene Partnerschaft gegen Veto des Präsidenten mit absoluter Mehrheit beschlossen.[42] Das Gesetz ist am 1. Juli 2006 in Kraft getreten.[43] Siehe Homosexualität in Tschechien
* Ungarn Nein - - Unregistrierte gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Ungarn
* Ukraine Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in der Ukraine
* Vereinigtes Königreich Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität im Vereinigten Königreich
* Vatikanstadt Nein - - - Nein H. ist gesetzlich legal, aber gegen die Lehre der Staatskirche. Siehe Homosexualität in Vatikanstadt
* Weißrussland Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in Weißrussland
* Zypern Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Zypern

[Bearbeiten] Nord- und Mittelamerika

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Gesetze gegen Homosexualität Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschl. Partnerschaft Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
Amerikanische Jungferninseln Nein - - - - amerikanisches Hoheitsgebiet unter der Souveränität der Vereinigten Staaten
Antigua und Barbuda Ja 15 Jahre - - ? Strafe für Männer und Frauen
Aruba Nein - - ? Ja Nach Auffassung der Niederländischen Regierung muss das zum Niederl. Königreich gehörende Aruba gleichgeschl. Ehen anerkennen, wogegen sich aber die Regierung in Aruba stellt. Gegen eine Gerichtsentscheidung zugunsten der Niederl. Regierung hat Aruba Rechtsmittel eingelegt.
Bahamas Nein - - - Nein  
Barbados Ja Lebensl. - - Nein Gesetze werden überprüft.
Belize Ja Unbek. - - Nein  
Bermuda Nein - - - In Erwägung  
Britische Jungferninseln Nein - - - - als britisches Überseegebiet unter der Souveränität Großbritanniens.
Cayman Islands Nein - - - Ja  
* Costa Rica Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in Costa Rica
Dominikanische Republik Nein - - - Nein  
El Salvador Nein - - - Nein  
Grenada Nur Männer 10 Jahre - - Nein  
Guadeloupe Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja  
Guatemala Nein - - - Ja  
Haiti Nein - - - Nein  
Honduras Nein - - - Nein Verbot von gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoption seit 2005 in Verfassung.
* Jamaika Nur Männer[44] 10 Jahre 2 Jahre - Nein §76 des Offenses against the Person Act (aus britischer Kolonialzeit) ahndet männlichen h. Verkehr als das abscheuliche Verbrechen der Sodomie mit bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit. Siehe Homosexualität in Jamaika
* Kanada Nein - - Ehe Ja Siehe Gleichgeschlechtliche Ehe in Kanada und Homosexualität in Kanada
* Kuba Nein - - - Nein Siehe Homosexualität in Kuba [45]
Martinique Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja  
* Mexiko Nein - - unterschiedlich* Ja * Zivilgemeinschaften in Coahuila und Ehe in Mexiko-Stadt

Siehe Homosexualität in Mexiko

Niederländische Antillen Nein - - Ja Ja Als Teil der Niederlande werden gleichgeschl. Ehen anerkannt, können aber selbst nicht in den Antillen eingetragen werden.
Nicaragua Nein - - - Nein Im Zuge einer Strafrechtsreform durch die sandinistische Regierung wurde die Strafbarkeit homosexueller Handlungen mit Wirkung zum März 2008 abgeschafft.[46]
Panama Nein - - - Nein [47]
Saint Kitts und Nevis Nur Männer 10 Jahre - - Nein  
Saint Lucia Nur Männer 10 Jahre Bußgeld - Nein  
St. Vincent und die Grenadinen Ja 10 Jahre Unbek. - Nein
Trinidad und Tobago Ja 25 Jahre Bußgeld - Nein
Turks- und Caicosinseln Nein - - - Nein  
* Vereinigte Staaten von Amerika Nein - - unterschiedlich1 unterschiedlich2 1siehe Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in den Vereinigten Staaten

2Antidiskriminierungsgesetze nur teilweise auf kommunaler bzw. bundesstaatlicher Ebene. Siehe auch Homosexualität in den Vereinigten Staaten.

[Bearbeiten] Ozeanien

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Gesetze gegen Homosexualität Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschl. Lebensformen Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
Amerikanisch-Samoa Nein - - - Nein [48]
* Australien Nein - - Eingetragene Partnerschaft in Tasmanien, South Australia, Victoria und ACT, unregistr. Zusammenleben in anderen Bundesstaaten* Ja Siehe Homosexualität in Australien
Cookinseln Nur Männer 14 Jahre Bußgeld - Nein  
Fidschi Nein - - - Ja Nach einer Gerichtsentscheidung wurde das Strafgesetz überarbeitet.[49]
Guam Nein - - - Nein  
Kiribati Nur Männer 14 Jahre Bußgeld - Nein  
Marshallinseln Nein - - - Nein Entkriminalisierung bei Strafrechtsreform 2004[50]
Mikronesien Nein - - - Nein  
Nauru Ja[51] ? ? - Nein  
Neukaledonien Nein - - Eingetragene Partnerschaft Nein  
* Neuseeland Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Siehe Homosexualität in Neuseeland
Niue Nein - - - Nein  
Palau Nur Männer 10 Jahre Bußgeld - Nein  
Papua-Neuguinea Nur Männer 14 Jahre Bußgeld - Nein  
Samoa Ja 7 Jahre Bußgeld - Nein  
Salomonen Ja[52] 14 Jahre Bußgeld - Nein  
Französisch-Polynesien Nein - - - Nein  
Tokelau Nein - - - Nein  
Tonga Nur Männer 10 Jahre Bußgeld - Nein  
Tuvalu Nur Männer 14 Jahre Bußgeld - Nein  
Vanuatu Nein - - - Nein  

[Bearbeiten] Südamerika

Zu Ländern, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, gibt es einen gesonderten Artikel über Homosexualität in diesem Lande.

Land Gesetze gegen Homosexualität Höchst- strafe Mindest- strafe Gleichgeschl. Partnerschaft Antidiskri- minierungs- gesetz Bemerkung
* Argentinien Nein - - Ja* Ja * Siehe Homosexualität in Argentinien: Eingetragene Partnerschaft in Buenos Aires und Rio Negro
Bolivien Nein - - - Nein  
* Brasilien Nein - - Eingetragene Partnerschaft in Rio Grande do Sul In einigen Städten und Regionen Nur einige Regionen schützen vor Diskriminierung. Andere haben keinerlei Gesetze dazu. Siehe Homosexualität in Brasilien
* Chile Nein - - - Ja Eingetragene Partnerschaft wird parlamentarisch beraten. Siehe Homosexualität in Chile
* Ecuador Nein - - Ja Ja Siehe Homosexualität in Ecuador
Falklandinseln Nein - - Ja Nein  
Französisch-Guayana Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja  
Guyana Nur Männer Lebensl. - - In Erwägung  
* Kolumbien Nein - - - Nein Das Verfassungsgericht erklärte am 19. Februar 2007 eine Regelung des Erbrechts für verfassungswidrig. Ein Gesetz zur Einführung einer eingetragenen Partnerschaft hat am 15. Juni 2007 den Kongress passiert. Präsident Alvaro Uribe hat angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen. Siehe Homosexualität in Kolumbien
Paraguay Nein - - - Nein  
* Peru Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Peru
Suriname Nein - - - Nein  
* Uruguay Nein - - Eingetragene Partnerschaft Ja Die Eingetragene Partnerschaft ist im Senat verabschiedet [53] und wurde Ende November 2007 auch im Repräsentantenhaus verabschiedet.[54] Siehe Homosexualität in Uruguay
* Venezuela Nein - - - Ja Siehe Homosexualität in Venezuela

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Deutsch

[Bearbeiten] Englisch

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b Bleibtreu-Ehrenberg, G.: Homosexualität. Die Geschichte eines Vorurteils. Fischer Taschenbuch Verlag 1981.
  2. [EGMR, NJW 1984, 541 (Fall Dugeon gegen Vereinigtes Königreich); EUGRZ 1992, 477 (Fall Norris gegen Irland); ÖJZ 1993, 821 (Fall Modinos gegen Zypern)]
  3. novo-magazin.de: Verleumdungsklagen und Maulkörbe: ITN gegen den Rest der Welt, Novo Nr.27, März/April 1997, S.28
  4. Der Standard:USA gegen Diskriminierung von Homosexuellen
  5. Amnesty International: Burundi abolishes the death penalty but bans homosexuality (englisch)
  6. auswaertiges-amt.de: Dschibuti / Reise- und Sicherheitshinweise / Besondere Strafrechtliche Vorschriften, Stand 1. Dezember 2006
  7. unhcr.org: Djibouti: Situation of homosexuals in Djibouti; treatment by the public and by the authorities; state protection available (2002-2004) December 2004
  8. talesmag.com: Real Answers to Real Questions - Djibouti, August 2005
  9. auswaertiges-amt.de: Malawi - Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand 9. Mai 2006
  10. washingtonpost.com: Emily Wax: Namibia Chips Away at African Taboos on Homosexuality, 24. Oktober 2005
  11. BBC-Report: Die UNO befürchtet bei Verabschiedung des Gesetzes eine Weiterverbreitung von AIDS/HIV
  12. queer:EU:Resolution gegen Nigeria
  13. queer.de: Nigeria geht härter gegen Schwule vor, 11. Dezember 2006
  14. Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 21. März 2007: Schwere Zeiten für Homosexuelle in Nigeria
  15. auswaertiges-amt.de: Nigeria - Reise- und Sicherheitshinweise - Besondere Strafrechtliche Bestimmungen, Stand vom 8. Dezember 2006
  16. auswaertiges-amt.de: Sambia -Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand: 29. Juni 2006
  17. ilga.info: WORLD LEGAL SURVEY - Zambia, Stand 1998
  18. ai-lgbt.org (DOC): Sexual Minorities and the Law: A World Survey, Update Juli 2001
  19. derstandard.at: Günter Spreitzhofer: Sansibar: Schatten im Paradies, 31. Januar 2005, aus: SÜDWIND-Magazin 02/2005
  20. a b amnesty.de: Jahresbericht 2005 - Tansania
  21. ilga.info: WORLD LEGAL SURVEY - Sao Tome and Principe, Stand 1998
  22. ilga.info: WORLD LEGAL SURVEY - Senegal Stand 1998
  23. sodomylaws.org: Gay Community Plays It Quietly in Face of Social Taboos aus IRIN, 21. Januar 2005
  24. dbna.de: Verbot - Simbabwe stellt Händchen-Halten zwischen Schwulen unter Strafe, 18. Juli 2006
  25. allheadlinenews.com: Joanna Wypior: Public Displays Of Affection For Same-Sex Couples Now A Crime In Zimbabwe, 16. Juli 2006
  26. auswaertiges-amt.de: Tansania - Besondere strafrechtliche Vorschriften, Stand: 8. Juni 2006
  27. kirchenserver.org: NAD - Netzwerk Afrika Deutschland: Pädophiler Priester verurteilt, 12. August 2006
  28. mask.org.za: Africa By Country: Chad (Stand 13. August 2006)
  29. queer.de: nb: Uganda: Homo-Ehe unter Strafe, 8. Juli 2005
  30. Michael Kirschner, Stefan Piller: Afghanistan: Homosexualität Gesetze, Rechts- und Alltagspraxis. Auskunft der SFH-Länderanalyse. Bern, 2006
  31. queer.de: Indien legalisiert Homosexualität
  32. Queer.de: Iran: Jugendliche gehängt, 21.07.2005 mit Auszug aus dem iranischen Strafrecht auf Deutsch in den Kommentaren
  33. BBC News: World: Asia-Pacific PM's daughter slams Malaysian anti-gay group, 23. Oktober 1998
  34. BBC News:Gay ministers barred, Malaysia tells UK, 1. November. 2001
  35. http://www.sodomylaws.org/world/uae/united_arab_emirates.htm
  36. http://www.focus.de/politik/papst/italien_nid_40788.html
  37. http://www.wiesbadener-kurier.de/politik/objekt.php3?artikel_id=2697603
  38. taz.de: Reinhard Wolff: Homophobie bleibt ganz legal, 24. Juni 2006, S. 9
  39. en:Gay rights in Serbia Stand: 14. August 2006
  40. queer.de: dk: Slowenien führt Homo-Ehe ein, 25. Juli 2006
  41. Tagesanzeiger.ch: „Homo-Ehe“ ab 2007 möglich, 1. Mai 2006
  42. gay-industries.com: Tschechien führt Homo-Ehe ein, kein Datum
  43. Gesetz Nr. 115/2006 Sb. über die eingetragene Partnerschaft
  44. auswaertiges-amt.de Länderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Jamaika
  45. Queer:Homo-Ehe auf Kuba?
  46. queer.de: Nicaragua legalisiert Homosexualität
  47. Queer:Panama legalisiert Homosexualität
  48. http://www.sodomylaws.org/usa/samoa/samoa.htm
  49. queer.de: dk: Fidschi stoppt Homo-Verhaftungen, 12. Juli 2006
  50. [1]
  51. auswaertiges-amt.de: Länderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Nauru am 6. Juni 2005
  52. auswaertiges-amt.de: Länderinformationen des Deutschen Auswärtigen Amtes über Salomonen
  53. queer.de: dk: Uruguay will Homo-Ehe einführen, 14. September 2006
  54. 365gay.com - Uruguay First Latin American Country To Legalize Civil Unions
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