Corrido (Lombardei)

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Corrido
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Corrido (Italien)
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Lokale Bezeichnung Corid oder Corét
Koordinaten 46° 3′ N, 9° 8′ OKoordinaten: 46° 2′ 42″ N, 9° 8′ 12″ O
Höhe 468 m s.l.m.
Fläche 6,3 km²
Einwohner 825 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 22010
Vorwahl 0344
ISTAT-Nummer 013077
Bezeichnung der Bewohner Corridesi
Schutzpatron Maternus von Mailand (18. Juli), Martin von Tours (11. November)
Website Corrido
Die Gemeinde Corrido in der Provinz Como
Vesetto mit Grigna Gruppe im Hintergrund

Corrido ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 907 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Lombardei.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 26,5 Kilometer nordnordöstlich von Como am Fuße des Berges Monte Colmen dei Carac (1099 m s.l.m.). Sie bedeckt eine Fläche von 6,3 km² und befasst die Fraktionen: Vesetto (Hauptort), Bicagno, Cancellino und Molzano. Die Nachbargemeinden sind Carlazzo, Porlezza und Val Rezzo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Zeit des Herzogtums Mailand gehörte Corrido zur Pfarrei von Porlezza. Als in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die österreichische Lombardei in Provinzen aufgeteilt wurde, gehörte die Gemeinde Corrido, die noch immer zur Pfarrei Porlezza gehörte, zunächst zur Provinz Como und wurde dann 1791 wieder der Provinz Mailand zugeordnet.

Im Zuge der territorialen Neuordnung des Königreichs Italien durch Napoleon Bonaparte wurden die Grenzen von Corrido 1812 um die Gemeinden Buggiolo und Seghebbia erweitert.

Nach dem Sturz Napoleons und dem anschließenden Übergang der Lombardei an Österreich-Ungarn wurde die Zusammenlegung jedoch aufgehoben und Corrido wurde eine der Gemeinden der Provinz Como im Königreich Lombardo-Venetien.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1771 1799 1805 1812 1853 1871 1881 1901 1921 1951 1971 1991 2011 2021
Einwohner 253 378 356 *484 586 590 667 613 648 581 612 722 841 828

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Santi Materno e Martino im Ortsteil Vesetto[3]
  • Kirche San Benedetto Martire im Ortsteil Molzano[4]
  • Oratorium Sant’Antonio Abate im Ortsteil Biccagno[5]
  • Oratorium Sant’Antonio da Padova im Ortsteil Cancellino[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d'Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Corrido – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Corrido auf lombardiabeniculturali.it/architetture/
  • Corrido auf tuttitalia.it/
  • Corrido (italienisch) auf comuni-italiani.it
  • Corrido (italienisch) auf lombardia.indettaglio.it/ita/comuni/co

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Gemeinde Corrido
  3. Pfarrkirche San Materno und San Martino (Foto) auf lombardiabeniculturali.it
  4. Kirche San Benedetto Martire (Foto)
  5. Oratorium Sant’Antonio Abate (Foto)
  6. Oratorium Sant’Antonio da Padova (Foto)