Sala Comacina

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Sala Comacina
Kein Wappen vorhanden.
Sala Comacina (Italien)
Sala Comacina
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Koordinaten 45° 58′ N, 9° 10′ OKoordinaten: 45° 58′ 0″ N, 9° 10′ 0″ O
Höhe 213 m s.l.m.
Fläche 5 km²
Einwohner 538 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 108 Einw./km²
Postleitzahl 22010
Vorwahl 0344
ISTAT-Nummer 013203
Volksbezeichnung Salesi
Schutzpatron Bartholomäus (24. August)
Website Sala Comacina
Die Gemeinde Sala Comacina in der Provinz Como
Sala Comacina
Sala Comacina
Sala Comacina, Spurano, Campo und Isola Comacina

Sala Comacina ist ein Dorf mit 538 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der italienischen Provinz Como in der Region Lombardei.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sala Comacina liegt am Lago di Como zwischen Colonno und Ossuccio. Die Nachbargemeinden sind Colonno, Lezzeno, Tremezzina und Ponna.

Im See vorgelagert liegt die Insel Isola Comacina. Zu erreichen ist die Insel durch eine kleine Fähre von Sala Comacina oder mit dem Schiff von Menaggio aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1240 veröffentlichte der Kapitän von Como Berthold von Hohenburg die Gemeindeordnung, die das Comer Gebiet, unterteilt in pievi, auf vier Bezirke namens Porte aufteilte und zuordnete. Dabei wird die Pieve d’Isola dem Stadtteil Porta Sala zugeordnet. In dieser Zeit waren Colonno und Sala Comacina verpflichtet, den Markt von Como jeden Dienstag mit 20 Pfund Fisch und jeden Samstag mit 40 Pfund zu versorgen.

Im Jahr 1335 Como mit seiner Landschaft wurde vom Mailänder Herzog Azzo Visconti besetzt, der im selben Jahr neue Statuten verabschiedete. In diesen wird die commune de Collono erwähnt, die zusammen mit Sala Comacina, Ossuccio und Lezzeno in der Pieve d'Isola enthalten ist. In den Statuten ergibt sich, dass Colonno und Sala die Aufgabe haben, die Straße zu unterhalten, die von der Brücke von Colonno ins Tal von Premonte führt. Sala Comacina folgte damit dem Schicksal des Herzogtums Mailand.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Bartolomeo (1703)[2]
  • Villa Beccaria (18. Jahrhundert)[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 286.
  • Lombardia - Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Sala Comacina Online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sala Comacina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Pfarrkirche San Bartolomeo (Foto)
  3. Villa Beccaria (Foto)