Pigra

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Pigra
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Pigra (Italien)
Pigra
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Lokale Bezeichnung Pigri
Koordinaten 45° 57′ N, 9° 7′ OKoordinaten: 45° 57′ 21″ N, 9° 7′ 26″ O
Höhe 881 m s.l.m.
Fläche 4,53 km²
Einwohner 252 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 56 Einw./km²
Postleitzahl 22020
Vorwahl 031
ISTAT-Nummer 013184
Volksbezeichnung Pigresi
Schutzpatron Margareta von Antiochia (20. Juli)
Website Pigra
Blick auf Pigra
Seilbahn Argegno-Pigra

Pigra ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 252 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Lombardei in der Provinz Como.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt 540 Höhenmeter nördlich oberhalb des Comer Sees auf einer Höhe von 881 m s.l.m. im Val d’Intelvi und gehört zur Comunità montana del Lario Intelvese. Das Dorf ist über die Straße von Argegno oder seit dem 16. Juni 2011, nach einer Zeit der Schließung, wieder mit der Seilbahn vom See aus in fünf Minuten erreichbar. Die nächstgelegenen Städte sind Lugano, 15 km westlich, und Como, 17 km südlich. Acht Kilometer westlich verläuft die Staatsgrenze zur Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf 1335 kam unter die Herrschaft der Visconti; 1416 war es Lehen der Rusconi und kam 1527 unter Gian Giacomo Medici, bekannt als Medeghino. Diese hatten 1583 von der Burg Musso aus den See und seine Umgebung in ihrem Besitz. Im Jahr 1713 wird die Familie Marliani aus Riva erwähnt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Santa Margherita mit Stuckarbeiten[2]
  • Oratorium San Rocco (16.– 17. Jahrhundert) mit Frasken des Malers Salvatore Pozzi (1662)[3]

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1848 Pfarrer von Don Cavalli an den Aufstand gegen die Österreicher von Andrea Brenta teilgenommen hat und wurde ins Exil gezwungen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Stadtbibliothek ist besonders reich an Publikationen über Como und das Valle d’Intelvi.
  • Gabriele Pagani: La Valle Intelvi ieri e oggi. Sanco, Milano 1985.
  • Marco Lazzati: La Valle Intelvi, le origini, la storia, l’arte, il paesaggio, gli artisti comacini. Milano 1986.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pigra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Pfarrkirche Santa Margherita (Foto) auf lombardiabeniculturali.it
  3. Oratorium San Rocco (Foto)