Gera Lario

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Gera Lario
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Gera Lario (Italien)
Gera Lario
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Koordinaten 46° 10′ N, 9° 22′ OKoordinaten: 46° 10′ 10″ N, 9° 22′ 10″ O
Höhe 210 m s.l.m.
Fläche 6 km²
Einwohner 1.028 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 171 Einw./km²
Postleitzahl 22010
Vorwahl 0344
ISTAT-Nummer 013107
Schutzpatron Vinzens von Valencia (22. Januar)
Website Gera Lario
Gera Lario
Gera Lario

Gera Lario ist eine Gemeinde mit 1028 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Como in der Lombardei in Italien.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gera Lario liegt am Nordufer des Comer Sees an der Mündung des Baches Gera am Fuße des Berges Montemezzo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gera Lario ist ein altes Fischerdorf, das in der Römerzeit gegründet wurde. Der Ort war zu dieser Zeit wichtig, weil er an der Römischen Straße Via Regina lag, die Como mit dem Val Chiavenna und Rätien verband. Außer Fischerei wurde in Gera Lario noch Landwirtschaft sowie Seidenspinnernzucht betrieben. Der Name des Dorfes stammt wahrscheinlich vom altgriechische Spracheen Wort leréus für Priester ab. Der Ort war Stützpunkt für die spanischen Truppen während der Zusammenstöße mit den Graubündnern aus dem Veltlin. Im Jahr 1482 erhielt Gera Lario die kirchliche Autonomie. Eine Überschwemmung am 8. August 1951 tötete 17 Gemeindebürger und beschädigte die im Jahr 1634 erbaute Wallfahrtskirche Nostra Signora di Fatima schwer.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Vincenzo (15. Jahrhundert)[2]
  • Kirche Nostra Signora di Fatima (1614)[3]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Diocesi di Como: La Diocesi di Como. Dati e notizie per il 2005. Lipomo 2005.
  • Daniele Pescarmona, Marco Rossi, Alessandro Rovetta: Alto Lario Occidentale. Como 1992.
  • VV.AA.: Gera Lario. La sua Chiesa, la sua terra, la sua gente. Como 1988.
  • VV.AA.: Il S. Vincenzo in Gera Lario. Maslianico 1965.
  • Alberto Traversi Montani: Notiziario del Santuario Madonna delle Lacrime, Gera Lario: Santuario di nostra Signora di Fatima. Dongo 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gera Lario – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Pfarrkirche San Vincenzo (Foto)
  3. Kirche Nostra Signora di Fatima (Foto)