Albiolo

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Albiolo
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Albiolo (Italien)
Albiolo
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Lokale Bezeichnung Albioeu
Koordinaten 45° 48′ N, 8° 56′ OKoordinaten: 45° 48′ 0″ N, 8° 56′ 0″ O
Höhe 423 m s.l.m.
Fläche 2 km²
Einwohner 2.739 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 1.370 Einw./km²
Postleitzahl 22070
Vorwahl 031
ISTAT-Nummer 013005
Volksbezeichnung Albiolesi
Schutzpatron Beata Vergine Annunciata (25. März)
Website Albiolo
Gemeinde Albiolo in der Provinz Como
Bahnhof Solbiate-Albiolo (um 1920)

Albiolo ist eine Gemeinde der italienischen Provinz Como in der Region Lombardei mit 2739 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Albiolo liegt auf einem kleinen Hügel im nordwestlichen Teil der Provinz Como, nahe der Grenze zur Provinz Varese und wenige Kilometer von der Grenze zur Schweiz entfernt. Sie beteiligt sich an der grenzüberschreitenden Arbeitsgemeinschaft Regio Insubrica. Die Nachbargemeinden sind Cagno, Faloppio, Olgiate Comasco, Solbiate, Uggiate-Trevano und Valmorea.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man nimmt an, dass der Name Albiolo vom lateinischen „Alveole“ herrührt, wofür es mehrere unbestätigte Erklärungen gibt. Albiolo könnte in der Römerzeit ein militärischer Vorposten Comos gewesen sein. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur napoleonischen Zeit gehörte Albiolo zum Herzogtum Mailand, dann zum Königreichs Lombardo-Venetien und schließlich zum Königreich Italien (1861–1946).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung wurde im Jahr 1625 umgebaut. Das Altarbild von 1579 ist erhalten. Die Orgel stammt von der Orgelbaufirma Mascioni (Opus 467, 1934).[2]
  • Die romanische Kirche San Martino aus dem 12. Jahrhundert. Der Campanile wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Heute ist die Kirche, nach einem Gelöbnis während der Pest von 1630, der heiligen Anna geweiht. Es ist eines der ältesten Baudenkmäler von Albiolo. Die Fresken der lombardischen Schule des 14. und 15. Jahrhunderts sind gut erhalten.[3][4][5]
  • Castello Odescalchi (13. Jahrhundert), hinter der Pfarrkirche. Im 17. Jahrhundert gehörte es Benedetto Odescalchi, dem späteren Papst Innozenz XI.[6]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sagra di Sant’Anna – Dorffest, Ende Juli
  • Fiera di San Martino – Dorffest mit Landwirtschaftsausstellung, Mitte November

Demographische Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daten von ISTAT

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mario Mantovani (* 1950), Mitglied des 5. Europäischen Parlamentes, Ehrenbürger

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 269.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Albiolo Online

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Albiolo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Pfarrkirche Santissima Annunciata (Foto)
  3. Kirche San Martino (Foto)
  4. Kirche San Martino (Memento des Originals vom 25. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/parrocchiadialbiolo.altervista.org
  5. Kirche San Martino (Sant’Anna) (Memento des Originals vom 26. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.varesepress.info
  6. Schloss Odescalchi (Foto)