Valsolda

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Valsolda
Wappen
Valsolda (Italien)
Valsolda
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Koordinaten 46° 2′ N, 9° 3′ OKoordinaten: 46° 1′ 30″ N, 9° 3′ 10″ O
Höhe 275 m s.l.m.
Fläche 31 km²
Einwohner 1.548 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 50 Einw./km²
Postleitzahl 22010
Vorwahl 0344
ISTAT-Nummer 013234
Volksbezeichnung valsoldesi
Schutzpatron Rochus von Montpellier (16. August)
Website Gemeinde Valsolda
Die Gemeinde Valsolda in der Provinz Como
San Mamete
Ortsteil San Mamete
Ortsteil Cressogno
Kirche San Nicolao im Ortsteil Cressogno
Ortsteil Albogasio
Ortsteil Oria (zwischen 1890 und 1900)

Valsolda ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Como in der Lombardei mit 1548 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valsolda liegt am Nordufer des Luganersees und bedeckt eine Fläche von 31,74 km². Die Gemeinde hat kein eigentliches Zentrum, sondern besteht aus einer Anzahl von Fraktionen (Ortsteile). Von diesen liegen einige am Ufer des Luganersees: (Cressogno, San Mamete (Hauptort), Albogasio, Oria und Santa Margherita – am gegenüberliegende Ufer, südlich des Sees), andere an den Berghängen (Loggio, Drano, Puria, Dasio und Castello). Die angrenzenden Gemeinden sind: Cadro (CH), Cimadera (CH), Claino con Osteno, Alta Valle Intelvi, Lugano (CH), Porlezza, Sonvico (CH) und Val Rezzo.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1936 1951 1971 1991 2001 2011 2016 2018
Einwohner 1584 1498 1629 1592 1931 1762 1705 1812 2296 1915 1730 1647 1553 1548

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valsolda liegt an der Staatsstraße 340. Von der Schweizer Grenze bis zum Ort Cressogno führt ein neu erbauter Tunnel unter dem Valsoldatal durch (sieben Kilometer der Statale Regina 340). Nach über 25 Jahren Bauzeit und immer wieder erfolgten Verschiebungen wurde der Tunnel im Oktober 2012 eröffnet.[2]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Valsolda ist der Schauplatz einiger Romane von Antonio Fogazzaro (Piccolo mondo antico, Malombra) und von Brunella Gasperini.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche San Mamete und Agapito in der Fraktion San Mamete[3][4]
  • Kirche San Sebastiano im Ortsteil Oria[5][6]
  • Villa Fogazzaro Roi im Ortsteil Oria
  • Kirche Sant’Ambrogio in der Fraktion Albogasio Superiore[7][8]
  • Villa Salve (Affaitati) und Palazzo delle Colonne in der Fraktion Albogasio Superiore[9]
  • Kirche Santa Maria Annunciata in Fraktion Albogasio Inferiore[10][11]
  • Kirche San Martino in der Fraktion Castello[12][13]
  • Museum Paolo Pagani in der Fraktion Castello[14][15]
  • Wohnhaus mit Fresko in via Jamucci 16[16]
  • Kirche Maria Assunta in der Fraktion Puria[17][18]
  • Wohnhaus mit Fresken[19]
  • Kirche San Bartolomeo in der Fraktion Loggio[20][21]
  • Oratorium San Carlo in Esquilino[22]
  • Kirche Santi Innocenti in der Fraktion Drano[23][24]
  • Kirche San Bernardino in der Fraktion Dasio[25][26]
  • Wallfahrtskirche Madonna della Caravina in der Fraktion Cressogno. Die erste Kirche, wahrscheinlich zwischen 1632 und 1639, wurde in das Presbyterium eines neuen und größeren Gebäudes umgewandelt. Die neue Struktur wurde vom Architekten Carlo Buzzi entworfen und von dem Baumeister Battista Paracca ausgeführt. Die Kirche wurde 1643 fertiggestellt und später mit den Stuckarbeiten von Giovanni Prandi von Porlezza geschmückt. Ab 1648 malten Isidoro Bianchi und sein Neffe Girolamo das Presbyterium und die Seitenkapellen. Von der ursprünglichen Kirche ist das Fresko des Wunders am Hochaltar erhalten geblieben.[27][28]
  • Kirche San Nicola di Bari in der Fraktion Cressogno[29][30]
  • Oratorium San Carlo in der Fraktion Cressogno[31]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carlo Barrera: Storia della Valsolda. Pinerolo 1864.
  • Romano Amerio: Introduzione alla Valsolda. Fondazione Ticino Nostro, Lugano 1970.
  • Mariusz Karpowicz: Artisti Valsoldesi in Polonia nel ’600 e ’700. Attilio Sampietro Editore, Menaggio 1996; Idem: Artisti ticinesi in Polonia nella prima metà del ’700. Edizioni dello Stato del Canton Ticino, Bellinzona 1999.

Fotos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Valsolda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Pro Loco Valsolda auf prolocovalsolda.info (Webseite des Pro Loco)
  • Valsolda (italienisch) auf lombardiabeniculturali.it/ricerca
  • Valsolda (italienisch) auf tuttitalia.it/lombardia
  • Valsolda (italienisch) auf comuni-italiani.it
  • Valsolda (italienisch) auf lombardia.indettaglio.it/ita/comuni/co

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]