Vercana (Lombardei)

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Vercana
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Vercana (Italien)
Vercana
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Koordinaten 46° 10′ N, 9° 20′ OKoordinaten: 46° 9′ 44″ N, 9° 20′ 0″ O
Höhe 345 m s.l.m.
Fläche 14 km²
Einwohner 756 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 22013
Vorwahl 0344
ISTAT-Nummer 013239
Volksbezeichnung vercanini
Schutzpatron Salvator Mundi (6. August)
Website Vercana
Vercana
Vercana
Die Gemeinde Vercana innerhalb der Provinz Como
Vercana

Vercana ist eine Gemeinde der italienischen Provinz Como und zählt 751 Einwohner.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt auf einem Hügel oberhalb von Domaso und bietet einen Ausblick über den Comersee. Die Gemeinde umfasst die Fraktionen Arbosto, Càino, Cassera, Lubiana, Obbio und Vico Legnonica.

Die Nachbargemeinden sind: Colico (LC), Domaso, Gera Lario, Livo, Montemezzo, Samolaco (SO) und Trezzone.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft Vercana wird bereits in den Anhängen der Statuten von Como von (1335) erwähnt, die in der comunia de Vercana et de Livo die Gemeinden identifizieren, die innerhalb des Pieve von Gravedona für die Instandhaltung der Strecke der via Regina zwischen dem medio molo de Vercana und dem tramittem per quem itur intus vineam Stevani Caze de Domaxio zuständig waren.

In den folgenden Jahrhunderten folgte Vercana dem Schicksal der Pfarrei von Gravedona, die zunächst zum Lehen von Nesso gehörte, das Ludovico il Moro an Lucrezia Crivelli verschenkte (1497) und später mit der Pieve di Sorico und der Pieve di Dongo in das Lehen der Tre Pievi einbezogen, zunächst belehnt mit Medeghino (1545) und anschließend an die Familie Gallio, die ihre Lehnsrechte über Vercana bis über die Hälfte des 18. Jahrhunderts ausübte.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1751 1771 1805 1809 1853 2019 2020
Einwohner 500 624 731 763 1070 756 751

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • PfarrKirche San Salvatore, die im 15. Jahrhundert erbaute Kirche wurde von Antonio Maria Caraccioli und Domenico Caresana aus Cureglia mit Fresken bemalt und beherbergt fünf Glocken, die 1967 von Achille Mazzola aus Valduggia gegossen wurden. Die Innendekoration im Barockstil umfasst Fresken, Gemälde und Stuckarbeiten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.[2] mit Fresken aus dem 18. Jahrhundert.
  • Kirche San Sebastiano (17. Jahrhundert)[3]
  • die in der Ortschaft Carate gelegene Wallfahrtskirche Madonna della Neve wurde 1630 als Dank für das Ende der Pest und als Ersatz für eine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert erbaut, in der sich ein Bildnis der Heiligen Jungfrau befand, eine Darstellung, die noch heute im Hochaltar der Kirche erhalten ist.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vercana auf tuttitalia.it/lombardia

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Vercana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. PfarrKirche San Salvatore (Foto)
  3. Kirche San Sebastiano (Foto)
  4. Wallfahrtskirche Madonna della Neve (Foto)