Plesio

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Plesio
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Plesio (Italien)
Plesio
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Como (CO)
Lokale Bezeichnung: Pies oder Piées
Koordinaten: 46° 3′ N, 9° 14′ O46.0494444444449.2255555555556595Koordinaten: 46° 2′ 58″ N, 9° 13′ 32″ O
Höhe: 595 m s.l.m.
Fläche: 16,98 km²
Einwohner: 835 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einw./km²
Postleitzahl: 22010
Vorwahl: 0344
ISTAT-Nummer: 013185
Volksbezeichnung: Plesiensi
Schutzpatron: Fidelis von Como
Website: Plesio
Plesio

Plesio ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 835 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Como in der Lombardei.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa Kilometer von Como im Val Menaggio am Comer See und gehört zur Comunità Montana Valli del Lario e del Ceresio. Westlich des Ortes liegt das Valle Menaggio, durch welches ein Verbindungsweg über Porlezza ins schweizerische Lugano führt.

Die Nachbarorte sind: Grandola ed Uniti, Menaggio und San Siro.

Geschichte[Bearbeiten]

Plesio ist einer der wichtigsten Fundplätze der bronzezeitlichen Golasecca-Kultur.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kirche San Fedele[2]
  • Kirche Santa Maria Maddalena (1636) im Ortsteil Barna[3]
  • Wallfahrtskirche Madonna di Breglia[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Gasparo Mola (* 1571 in Breglia; † 1640 in Rom ), Sohn vom Donato del Molo aus Breglia, lebt Como und dann an der Papstliche Hof im Rom, für Papst Urban VIII. tätig: Goldschmied, Münzenarbeiter, Ziseleur und Chef der papstliche Münzprägestelle. Er war Cellini lombardo genannt.
  • Gian Pietro Lucini (* 1867 in Mailand; † 1914) in Breglia, Dichter.
  • Giuseppe Carimati, Gemeindepräsident, Autor der Storia di Plesio. Vannini Verlag, Brescia.
  • Don Umberto Marmori (* 1885 in Ponna; † 18. Januar 1945 in Cernobbio), Mai 1910 zum Priester geweiht, war er Vikar an Lenno von 1910 Juni-August 1921. Anschließend war er Pfarrer vor Plesio seit 1921 bis 1933. Wurde Propst von Cernobbio in 1934 half vielen Militär und viele Juden ein ausländisches zu werden. Er war am 24. Januar 1944 von Schutzstaffel verhaftet und San-Vittore-Gefängnis nach Mailand, von denen es am 27. Februar 1944 veröffentlicht wurde. Er war im Exil in Bergamo im Mai des gleichen Jahres. Er wurde nach Cernobbio, schwer krank und mit offensichtlichen Anzeichen für Folter erlitten, am Abend des 16 Januar 1945 zurückgebracht. Er starb am 18. Januar 1945.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Plesio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Kirche San Fedele auf lombardiabeniculturali.it
  3. Kirche Santa Maria Maddalena
  4. Wallfahrtskirche Madonna di Breglia