Kristina Mladenovic

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Kristina Mladenovic Tennisspieler
Kristina Mladenovic
Kristina Mladenovic 2014 bei den US Open
Spitzname: Kiki
Nation: FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag: 14. Mai 1993
Größe: 184 cm
1. Profisaison: 2008
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Georges Goven
Preisgeld: 4.860.690 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 232:201
Karrieretitel: 1 WTA, 4 ITF
Höchste Platzierung: 27 (28. September 2015)
Aktuelle Platzierung: 42
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 240:115
Karrieretitel: 17 WTA, 7 ITF
Höchste Platzierung: 2 (24. Oktober 2016)
Aktuelle Platzierung: 2
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 16. Januar 2017
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Kristina Mladenovic (* 14. Mai 1993 in Saint-Pol-sur-Mer, Nord-Pas-de-Calais) ist eine französische Tennisspielerin.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mladenovic begann im Alter von sieben Jahren unter Anleitung ihrer Eltern, die 1992 aus Serbien nach Frankreich einwanderten, mit dem Tennissport. Ihr Lieblingsbelag ist laut WTA der Rasen.

Ihre Karriere begann 2006. Ihren größten Erfolg als Juniorin verbuchte sie 2009 bei den French Open, als sie im Finale Daria Gawrilowa mit 6:3, 6:2 besiegte. Im selben Jahr verlor sie das Endspiel in Wimbledon gegen Noppawan Lertcheewakarn.

Im September 2007 bestritt sie ihr erstes ITF-Turnier. Ihr Debüt auf der WTA Tour gab sie bei den Open GDF Suez, wo sie in der Qualifikation an Petra Kvitová scheiterte. 2009 bekam sie eine Wildcard für die Australian Open, bei denen sie gegen Patty Schnyder mit 6:2, 4:6 und 2:6 ausschied.

2012 gewann Mladenovic beim Premier-Turnier in Montreal an der Seite von Klaudia Jans-Ignacik ihren ersten WTA-Titel. Im Einzel konnte sie sich sowohl für die Hauptrunde der French Open als auch der Wimbledon Championships und der US Open qualifizieren. Während sie in Paris und London jeweils in der ersten Runde ausschied, erreichte sie in Flushing Meadows die dritte Runde. Im November gewann sie in Taipeh bei einem Turnier der neu ins Leben gerufenen WTA Challenger Series ihren ersten WTA-Titel im Einzel. Im Finale besiegte sie Chang Kai-chen aus Taiwan mit 6:4, 6:3. Im April 2013 stand sie nach ihrem fünften WTA-Doppeltitel in Charleston in der Doppelweltrangliste auf Platz 27.

Bei den Australian Open zog sie 2013 erstmals in die zweite Runde ein. Im März erreichte sie beim Premier-Turnier in Paris das Halbfinale (Niederlage gegen die spätere Siegerin Mona Barthel) und bei den Turnieren in Memphis und Florianópolis (jeweils Kategorie International) das Viertel- bzw. Halbfinale (Niederlagen gegen Sabine Lisicki und Monica Niculescu). Nach den French Open, bei denen sie im Doppel im Viertelfinale und im Mixed sogar im Finale stand, erreichte sie mit Platz 37 im Einzel und nach ihrem Wimbledon-Sieg im Mixed an der Seite von Daniel Nestor mit Platz 13 im Doppel neue Bestmarken im WTA-Ranking. Im August übertraf das von ihr im Tennis gewonnene Preisgeld die Marke von einer Million US-Dollar.

Auch das Jahr 2014 begann für sie sehr erfolgreich. Im Mixed gewann sie an der Seite von Daniel Nestor die Australian Open und damit ihren zweiten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. In Wimbledon scheiterte sie mit Nestor im Halbfinale; zusammen mit Tímea Babos erreichte sie im Doppel sogar das Finale, in dem sie gegen Sara Errani und Roberta Vinci mit 1:6 und 3:6 den Kürzeren zogen.

Ihr bislang bestes Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier gelang ihr 2015 bei den US Open mit dem Einzug ins Viertelfinale. 2016 gewann sie in Roland Garros zusammen mit ihrer Landsfrau Caroline Garcia ihren dritten Grand-Slam-Titel. Im Doppel-Ranking verbesserte sie sich im Juni bis auf Platz 3.

Seit 2012 spielt Mladenovic für die französische Fed-Cup-Mannschaft. Nach ihren bislang gespielten 16 Fed-Cup-Partien ging sie zwölfmal als Siegerin vom Platz; sie gewann alle ihre neun Doppelpartien.

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 4. November 2012 Chinese TaipeiChinese Taipei Taipeh WTA Challenger Teppich (Halle) Chinese TaipeiChinese Taipei Chang Kai-chen 6:4, 6:3

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 12. August 2012 KanadaKanada Montreal WTA Premier Hartplatz PolenPolen Klaudia Jans-Ignacik RusslandRussland Nadja Petrowa
SlowenienSlowenien Katarina Srebotnik
7:5, 2:6, [10:7]
2. 16. September 2012 KanadaKanada Québec WTA International Teppich (Halle) DeutschlandDeutschland Tatjana Malek PolenPolen Alicja Rosolska
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Heather Watson
7:65, 6:76, [10:7]
3. 4. November 2012 Chinese TaipeiChinese Taipei Taipeh WTA Challenger Hartplatz Chinese TaipeiChinese Taipei Chan Hao-ching Chinese TaipeiChinese Taipei Chang Kai-chen
WeissrusslandWeißrussland Wolha Hawarzowa
5:7, 6:2, [10:8]
4. 23. Februar 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis WTA International Hartplatz (Halle) KasachstanKasachstan Galina Woskobojewa SchwedenSchweden Sofia Arvidsson
SchwedenSchweden Johanna Larsson
7:65, 7:5
5. 7. April 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand TschechienTschechien Lucie Šafářová TschechienTschechien Andrea Hlaváčková
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Liezel Huber
6:3, 7:66
6. 4. Mai 2013 PortugalPortugal Oeiras WTA International Sand Chinese TaipeiChinese Taipei Chan Hao-ching KroatienKroatien Darija Jurak
UngarnUngarn Katalin Marosi
7:63, 6:2
7. 13. Juli 2013 ItalienItalien Palermo WTA International Sand PolenPolen Katarzyna Piter TschechienTschechien Karolína Plíšková
TschechienTschechien Kristýna Plíšková
6:1, 5:7, [10:8]
8. 13. Oktober 2013 JapanJapan Ōsaka WTA International Hartplatz ItalienItalien Flavia Pennetta AustralienAustralien Samantha Stosur
China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Shuai
6:4, 6:3
9. 1. März 2014 MexikoMexiko Acapulco WTA International Hartplatz KasachstanKasachstan Galina Woskobojewa TschechienTschechien Petra Cetkovská
TschechienTschechien Iveta Melzer
6:2, 2:6, [10:5]
10. 21. Februar 2015 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai WTA Premier 5 Hartplatz UngarnUngarn Tímea Babos SpanienSpanien Garbiñe Muguruza
SpanienSpanien Carla Suárez Navarro
6:3, 6:2
11. 1. Mai 2015 MarokkoMarokko Marrakesch WTA International Sand UngarnUngarn Tímea Babos DeutschlandDeutschland Laura Siegemund
UkraineUkraine Maryna Sanewska
6:1, 7:65
12. 17. Mai 2015 ItalienItalien Rom WTA Premier 5 Sand UngarnUngarn Tímea Babos SchweizSchweiz Martina Hingis
IndienIndien Sania Mirza
6:4, 6:3
13. 8. August 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington WTA International Hartplatz SchweizSchweiz Belinda Bencic SpanienSpanien Lara Arruabarrena Vecino
SlowenienSlowenien Andreja Klepač
7:5, 7:67
14. 10. April 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand FrankreichFrankreich Caroline Garcia Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bethanie Mattek-Sands
TschechienTschechien Lucie Šafářová
6:2, 7:5
15. 24. April 2016 DeutschlandDeutschland Stuttgart WTA Premier Sand (Halle) FrankreichFrankreich Caroline Garcia SchweizSchweiz Martina Hingis
IndienIndien Sania Mirza
2:6, 6:1, [10:6]
16. 7. Mai 2016 SpanienSpanien Madrid WTA Premier Mandatory Sand FrankreichFrankreich Caroline Garcia SchweizSchweiz Martina Hingis
IndienIndien Sania Mirza
6:4, 6:4
17. 5. Juni 2016 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand FrankreichFrankreich Caroline Garcia RusslandRussland Jekaterina Makarowa
RusslandRussland Jelena Wesnina
6:3, 2:6, 6:4
1 WTA-Challenger-Turniersiege werden in der WTA-Statistik meist als ITF-Titel gezählt

Mixed[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 7. Juli 2013 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen KanadaKanada Daniel Nestor Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
BrasilienBrasilien Bruno Soares
5:7, 6:2, 8:6
2. 26. Januar 2014 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz KanadaKanada Daniel Nestor IndienIndien Sania Mirza
RumänienRumänien Horia Tecău
6:3, 6:2

Team-Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 7. Januar 2017 AustralienAustralien Hopman Cup ITF Hartplatz (Halle) FrankreichFrankreich Richard Gasquet Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Coco Vandeweghe
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jack Sock
2:1

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Karriere
Australian Open 1 2 1 2 3 1 3
French Open 1 1 1 1 2 3 3 3 3
Wimbledon 1 1 1 3 1 3
US Open 1 3 2 1 VF 2 VF

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Karriere
Australian Open AF 1 2 2 AF AF
French Open 1 1 1 2 2 VF AF 2 S S
Wimbledon 2 2 F HF VF F
US Open 2 AF 1 AF F F

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WTA "Doubles Team Of The Year" 2016 – zusammen mit Caroline Garcia[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kristina Mladenovic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wtatennis.com/getting-to-know/article/2916742/title/getting-to-know-kristina-mladenovic
  2. Garcia & Mladenovic: WTA Doubles Team of the Year (wtatennis.com vom 21. Oktober, abgerufen am 21. Oktober 2016)