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Unimog 427

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mercedes-Benz

Unimog 427 – U 1200

Unimog 427
Hersteller Daimler-Benz AG
Verkaufsbezeichnung U 1000
U 1200
U 1200 T
U 1400
U 1400 T
U 1600
U 1600 (214)
U 1250
U 1250 L
U 1450
U 1450 L
U 1650
U 1650 L
U 1650 (214)
U 1650 L (214)
Produktionszeitraum 1988[1.1]–2003[2.1]
Motoren Mercedes-Benz Reihensechszylinder-Dieselmotor
OM 366
(75–157 kW)[2.2]
Radstand 2650 mm; 3250 mm
Vorgängermodell Unimog 424[1.2]
Nachfolgemodell Unimog 405
Unimog 437.4

Der Unimog 427 ist eine schwere Unimog-Baureihe von Mercedes-Benz. Die Daimler-Benz AG baute zwischen 1988 und 2003 im Mercedes-Benz-Werk Gaggenau insgesamt 16.401 Stück.[2.1]

Der Unimog 427 löste 1988 den Unimog 424 ab und behielt im Wesentlichen das gleiche Erscheinungsbild, brachte jedoch technische Änderungen, wie einen neuen Motor mit sich.[1.1]

Der Unimog 427 wurde in den Modellen U 1000, U 1200, U 1400, U 1600 und U 1600 (214)[2.3] gebaut. Abgesehen vom U 1000, gab es von jedem Modell zusätzlich eine Variante mit langem Radstand, deren Verkaufsbezeichnung mit der Endung „50“ versehen wurde.[2.3] 1992 wurde der mit Ladeluftkühlung ausgestattete OM 366 LA in der Baureihe 427 eingeführt und leistete dort 157 kW (214 PS). Um Verwechslungen mit dem Modell U 2100 der Baureihe 437 zu vermeiden wurde das Modell mit diesem Motor, abweichend der üblichen Bezeichnungslogik, als U 1600 (214) bezeichnet.

Die mit „L“ gekennzeichneten Varianten der Modelle mit langem Radstand verfügen zusätzlich über einen besonders langen Rahmenüberhang, dafür jedoch nur eingeschränkte Eignung als Zug- und Arbeitsmaschine. Eine Heckzapfwelle war bei diesen Modellen nicht verfügbar. Sie waren als hochgeländegängige Lkw für Sonderaufbauten vorgesehen.[2.3]

Für Sonderaufbauten dienten außerdem die mit „T“ gekennzeichneten Triebkopfvarianten der Modelle U 1200 und U 1400.[2.3]

Technische Daten

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Baumuster des Unimog 427
Baumuster 427.000 427.100 427.101 427.102 427.105 427.110 427.111 427.112 427.115 427.116 427.107 427.117 427.118
Verkaufs­bezeichnung[2.3] U 1200 T U 1400 T U 1000 U 1200 U 1400 U 1600 U 1250 U 1250 L U 1450 L U 1450 U 1650 U 1650 L U 1600 (214) U 1650 (214) U 1650 L (214)
Motor[2.3] OM 366 A OM 366 OM 366 A OM 366 LA
Leistung[2.2] 92 kW / 125 PS 100 kW / 136 PS 75 kW / 102 PS 92 kW / 125 PS 100 kW / 136 PS 115 kW / 156 PS 92 kW / 125 PS 100 kW / 136 PS 115 kW / 156 PS Euro I: 157 kW / 214 PS
Euro II ab 1996:[1.3] 155 kW / 211 PS
Radstand[2.3] Triebkopf 2650 mm 3250 mm 2650 mm 3250 mm
Stückzahlen[2.3] 176 703 2063 5336 2274 735 539 1545 1623 150 781 419 57
Gesamt: 16.401
Wikibooks: Mercedes-Benz Unimog 427 – Weitere Informationen, insbesondere zu den einzelnen Modellen
Commons: Unimog 427 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Werner Schmeing, Hans-Jürgen Wischhof: Traktoren der Daimler AG. 2., überarbeitete Auflage. Band 2 – Unbekannte Einblicke in Technik und Wirtschaft: Vom Unimog zum MB-trac und warum es keinen Nachfolger gab. DLG Verlag, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-7690-0832-6.
    1. a b S. 140
    2. S. 138
    3. S. 150
  2. Peter Schneider: Unimog – Alle Modelle seit 1948. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-613-02598-1.
    1. a b S. 300
    2. a b S. 282 ff.
    3. a b c d e f g h S. 281