Sérifontaine

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Sérifontaine
Sérifontaine (Frankreich)
Sérifontaine
Region Hauts-de-France
Département Oise
Arrondissement Beauvais
Kanton Beauvais-2
Gemeindeverband Pays de Bray
Koordinaten 49° 21′ N, 1° 46′ OKoordinaten: 49° 21′ N, 1° 46′ O
Höhe 56–200 m
Fläche 20,43 km2
Einwohner 2.758 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 135 Einw./km2
Postleitzahl 60590
INSEE-Code
Website http://www.mairie-de-serifontaine.fr/

Kirche Saint-Denis

Sérifontaine ist eine französische Gemeinde mit 2758 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Beauvais und zum Kanton Beauvais-2.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von der Bahnstrecke von Paris nach Dieppe durchzogene Gemeinde liegt an der Grenze zum Département Eure an der Epte rund acht Kilometer nördlich von Gisors. Sie umfasst die Gemeindeteile Champ Mauger, Champignolle, Bourgerelle, Cité Sainte-Marie und Droitecour.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besiedlung lässt sich für den Ortsteil Champignolle schon für das Neolithikum nachweisen. Seit der Merowingerzeit besteht Siedlungskontinuität. Spätestens im 11. Jahrhundert war der Ort befestigt. Die Befestigung wurde 1198 unter Richard Löwenherz zerstört. 1268 kam die Herrschaft an die Herren von Trie. 1419 wurde der Ort niedergebrannt. Im 19. Jahrhundert entstanden mehrere Fabriken. Die Compagnie française des métaux vereinigte sich 1952 mit einem anderen Unternehmen zur Tréfimétaux, die später von der Gruppe Péchiney übernommen und später weiterveräußert wurde, die Kupferverarbeitung fand 2009 ihr Ende.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
2028 2209 2340 2358 2477 2632 2553 2844

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister (maire) ist seit 2014 Patrick Thibaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1928 als Monument historique klassifizierte Kirche Saint-Denis, begonnen im 12. Jahrhundert[1]
  • Menhir la Borne du Bois Madame
  • altes Schloss
  • Gehöft Champignolle mit Kapelle
  • Fabrikgebäude aus dem Jahr 1830, später verändert

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jacques Favier: Sérifontaine, une commune au bord de l'Epte, éditions Alan Sutton, 2011.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eglise Saint-Denis in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sérifontaine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien