Lavilletertre

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Lavilletertre
Wappen von Lavilletertre
Lavilletertre (Frankreich)
Lavilletertre
Region Hauts-de-France
Département Oise
Arrondissement Beauvais
Kanton Chaumont-en-Vexin
Gemeindeverband Vexin Thelle
Koordinaten 49° 12′ N, 1° 56′ OKoordinaten: 49° 12′ N, 1° 56′ O
Höhe 62–133 m
Fläche 16,22 km2
Einwohner 517 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 32 Einw./km2
Postleitzahl 60240
INSEE-Code

Westfassade des Schlosses von Saint-Cyr

Lavilletertre ist eine französische Gemeinde mit 517 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Beauvais und ist Teil der Communauté de communes du Vexin Thelle und des Kantons Chaumont-en-Vexin.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof mit Zug aus Paris (2011)
Das unbenutzte Passagiergebäude

Die Gemeinde mit den Ortsteilen Romesnil und Saint-Cyr-sur-Chars liegt größtenteils östlich des Flüsschens Viosne und seines Zuflusses Ruisseau d’Arnoye. Die Bahnstrecke von Paris nach Dieppe durchzieht sie; Lavilletertre besitzt einen Bahnhof. Sie liegt rund neun Kilometer südsüdöstlich von Chaumont-en-Vexin an der früheren Route nationale 15.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lavilletertre war von 1790 bis 1801 Hauptort eines Kantons. 1823 wurde Saint-Cyr-sur-Chars mit der Gemeinde vereinigt.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
500 413 463 505 540 599 516 508

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mairie

Bürgermeister (maire) ist seit 1995 Hervé Dessein.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité
Fassade des Schlosses von Saint-Cyr
La pierre frite
  • Die zwischen 1140 und 1170 errichtete Kirche Notre-Dame-de-la-Nativité im romanisch-gotischen Übergangsstil mit großem romanischem Portal, seit 1862 als Monument historique klassifiziert.[1][2]
  • Das Schloss von Saint-Cyr aus dem 17. und 18. Jahrhundert, seit 1969 teilweise als Monument historique eingetragen.[3]
  • Der Menhir La pierre frite in Romesnil.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Duhamel: Guide des églises du Vexin français. Éditions du Valhermeil, Paris 1988, S. 203–206, ISBN 2-905684-23-2.
  • Louis Régnier: L'église de La Villetertre (Oise), Congrès archéologique de France, LXXIIe session: séances générales tenues à Beauvais en 1905. A. Picard/H. Delesques, Paris/Caen. Bd. 72 (1906), S. 489–522.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eglise in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. http://clochers.org/Fichiers_HTML/Accueil/Accueil_clochers/60/accueil_60356.htm
  3. Château de Saint-Cyr et ses communs in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lavilletertre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien