Hénonville

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Hénonville
Hénonville (Frankreich)
Hénonville
Region Hauts-de-France
Département Oise
Arrondissement Beauvais
Kanton Chaumont-en-Vexin
Gemeindeverband Sablons
Koordinaten 49° 12′ N, 2° 3′ OKoordinaten: 49° 12′ N, 2° 3′ O
Höhe 80–151 m
Fläche 6,84 km2
Einwohner 830 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 121 Einw./km2
Postleitzahl 60119
INSEE-Code

Schloss Hénonville

Hénonville ist eine französische Gemeinde mit 830 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Beauvais und ist Teil der Communauté de communes des Sablons und des Kantons Chaumont-en-Vexin.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde im Quellgebiet der Troësne, in der auch der Sausseron entspringt, liegt mit dem Ortsteil Le Mesnil in der Landschaft Vexin an der südlichen Départementsgrenze rund vier Kilometer südsüdwestlich von Villeneuve-les-Sablons im Nordosten der Hügelkette Buttes de Rosne.

Toponymie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem Ortsnamen ist der germanische Personenname Hanolt enthalten.

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
481 531 610 658 776 785 772 794

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mairie Hénonville

Bürgermeister (maire) ist seit 2014 Gérard Pacaud.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dreifaltigkeitskirche mit Kreuz
  • im Jahr 1722 unter Benutzung eines älteren Baus errichtete, zwischen 1765 und 1771 erneuerte Schloss mit vier Ecktürmen, 1900 von der Familie Bamberger erworben und nach wechselvollem Geschick um 1975 an die Gemeinde übergegangen, 1960 als Monument historique klassifiziert[1]
  • Monumentalkreuz vor der Kirche, 1922 als Monument historique klassifiziert[2]
  • Dreifaltigkeitskirche (12. bis 16. Jahrhundert)[3]
  • Taubenhaus
  • Gedenkstätte für die Besatzung eines im Zweiten Weltkrieg abgestürzten Militärflugzeugs

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Duhamel: Guide des églises du Vexin français. Éditions du Valhermeil, Paris 1988, S. 175–177, ISBN 2-905684-23-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Château in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Croix in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  3. http://clochers.org/Fichiers_HTML/Accueil/Accueil_clochers/60/accueil_60309.htm

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hénonville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien